WitE 2 Kampagne(41): Moskau ist schön
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Werter teufelchen,
hat Euer geschätzter Gegner auch seine Verteidigung in die Tiefe gegliedert? Fliegt Ihr Nah- und Fernaufklärung, um ständig über dessen Truppenverschiebungen im Bilde zu sein?
Und letzte Frage: Bei dem Gefechtsbericht der Rumänen gegen die sow. 52.Armee fällt das Durcheinander bei der Kommandoführung bei den Verbündeten auf! Jede rumänische Einheit im Hexfeld wird von einem anderen Korps geführt, dass finden wir recht unorganisiert! Sieht es entlang der eigenen HKL überall so aus?
Euer der_Dessauer
hat Euer geschätzter Gegner auch seine Verteidigung in die Tiefe gegliedert? Fliegt Ihr Nah- und Fernaufklärung, um ständig über dessen Truppenverschiebungen im Bilde zu sein?
Und letzte Frage: Bei dem Gefechtsbericht der Rumänen gegen die sow. 52.Armee fällt das Durcheinander bei der Kommandoführung bei den Verbündeten auf! Jede rumänische Einheit im Hexfeld wird von einem anderen Korps geführt, dass finden wir recht unorganisiert! Sieht es entlang der eigenen HKL überall so aus?
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der_Dessauer hat geschrieben:Werter teufelchen,
hat Euer geschätzter Gegner auch seine Verteidigung in die Tiefe gegliedert? Fliegt Ihr Nah- und Fernaufklärung, um ständig über dessen Truppenverschiebungen im Bilde zu sein?
Selbstverständlich fliegt die Luftwaffe Aufklärungseinsätze. Der Schnappschuss „Abschnitt Heeresgruppe Süd“ zeigt die Lage nach der Luftphase. Leider sehen wir trotz Aufklärung nur lückenhaft. Icons ohne Einheitenname und/oder -symbol sind der Aufklärung zu verdanken. Weit ins Hinterland klären wir aktuell nicht auf. Kosten/Nutzen bei Regen sind unserer Meinung nach überschaubar. Nachteile sind unzuverlässige Ergebnisse, erhöhte Verlustraten an Flugzeugen und Piloten, Ressourcenverbrauch, Verbände, die Ihre Befehle nicht befolgen. Außerdem sind die Operationsmöglichkeiten des Heeres limitiert. Wir können nur Vermutungen über sowjetische Einheiten in der Tiefe anstellen. Unsere optimistische Annahme ist, ja, es gibt sie, aber wir nennen sie „Buddeltruppen“, Einheiten zum Schanzen, ohne nennenswerte Kampfstärke.
Ihr seid ein Fuchs! Klar, dass Euch das auffällt. Wir sind immer bemüht, die Kommandostruktur sinnvoll zu gestalten. Hier ging es drunter und drüber. Wie ihr vielleicht wisst, kostet die Änderung der Kommandostruktur in WitE 2 keine AP mehr. Dafür ist nur noch eine Änderung pro Zug möglich. Und wenn die schon gemacht wurde und man nicht aufpasst...der_Dessauer hat geschrieben:Und letzte Frage: Bei dem Gefechtsbericht der Rumänen gegen die sow. 52.Armee fällt das Durcheinander bei der Kommandoführung bei den Verbündeten auf! Jede rumänische Einheit im Hexfeld wird von einem anderen Korps geführt, dass finden wir recht unorganisiert! Sieht es entlang der eigenen HKL überall so aus?
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Werter teufelchen,
habt Dank für Eure ausführliche Antwort! Interessante Anmerkung das Ihr etwas im Dunkeln tappt im Bezug auf die gegnerischen Truppenbewegungen. Schön zu hören das da WitE2 zum Vorgänger etwas anders macht. Wir hatten in WitE immer den Eindruck das die Achsen-Luftaufklärung etwas zu OP ist. Ebenso danken wir Euch zu der Erläuterung über die Besonderheiten der Kommandostruktur. Wir arbeiten uns gerade in WitE2 ein, und können daher von Eurem informativen AAR und der Hilfe die dieses Forum bietet nur profitieren.
Wer weiß, wenn unsere zweite Partie gegen den werten Oerty entschieden ist, trifft man sich ja zu einem weiteren größeren Projekt in WitE2!
Euer der_Dessauer
habt Dank für Eure ausführliche Antwort! Interessante Anmerkung das Ihr etwas im Dunkeln tappt im Bezug auf die gegnerischen Truppenbewegungen. Schön zu hören das da WitE2 zum Vorgänger etwas anders macht. Wir hatten in WitE immer den Eindruck das die Achsen-Luftaufklärung etwas zu OP ist. Ebenso danken wir Euch zu der Erläuterung über die Besonderheiten der Kommandostruktur. Wir arbeiten uns gerade in WitE2 ein, und können daher von Eurem informativen AAR und der Hilfe die dieses Forum bietet nur profitieren.
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Werter der Dessauer, davon gehen wir aus.
Ich bin eigentlich schon recht heis auf das Projekt.
Langsam glaube ich steif ich auch etwas hinter die Logistik.
Zumindest kann ich jetzt spielen ohne das der PC das für mich machen muss.
Ich bin eigentlich schon recht heis auf das Projekt.
Langsam glaube ich steif ich auch etwas hinter die Logistik.
Zumindest kann ich jetzt spielen ohne das der PC das für mich machen muss.
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Die Achse hat in WitE quasi einen Aufklärungssatelliten.der_Dessauer hat geschrieben:Werter teufelchen,
habt Dank für Eure ausführliche Antwort! Interessante Anmerkung das Ihr etwas im Dunkeln tappt im Bezug auf die gegnerischen Truppenbewegungen. Schön zu hören das da WitE2 zum Vorgänger etwas anders macht. Wir hatten in WitE immer den Eindruck das die Achsen-Luftaufklärung etwas zu OP ist. Ebenso danken wir Euch zu der Erläuterung über die Besonderheiten der Kommandostruktur. Wir arbeiten uns gerade in WitE2 ein, und können daher von Eurem informativen AAR und der Hilfe die dieses Forum bietet nur profitieren.
Wer weiß, wenn unsere zweite Partie gegen den werten Oerty entschieden ist, trifft man sich ja zu einem weiteren größeren Projekt in WitE2!
Euer der_Dessauer
Die UdSSR eigentlich auch, aber der arbeitet noch mit Filmkapseln, und die sind irgendwann alle :-)
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Werter TheBlackSwan,TheBlackSwan hat geschrieben:Die Achse hat in WitE quasi einen Aufklärungssatelliten.
Die UdSSR eigentlich auch, aber der arbeitet noch mit Filmkapseln, und die sind irgendwann alle :-)
wirklich sehr gut bildlich umschrieben!
Euer der_Dessauer
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OKH, Minsk, 07.06.1942
Zwischen Bologoe und Torzhok greifen schwache deutsche Kräfte noch schwächere sowjetische an und erzielen Erfolge. Bologoe als erklärtes Operationsziel ist nur noch 20 km entfernt. Wir erkennen bislang keine Anstalten der Sowjets, Ihre Verteidigung zu festigen, sie scheinen an diesem Abschnitt keinerlei Interesse zu haben. Immer wieder brechen sowjetische Einheiten bei Angriffen völlig zusammen. Wird das Ergebnis der baldige Zusammenbruch der Front sein?
Die seit Wochen durchgeführten Bombardierungen des kleinen Hafens Osinovets haben die Hafenanlagen völlig zerstört. Der Gegner sollte vorgewarnt sein, dass er hier nicht ewig in Ruhe gelassen werden wird. Matsch und Dauerregen verderben uns bisher die Laune. Die Rote Armee hält es bisher nicht einmal für erforderlich, hinter der sehr gut befestigten HKL in zugegeben verteidigungstechnisch saugutem Gelände im Hinterland Auffangstellungen zu errichten. Der Wetterbericht für nächste Woche sagt Sonnenschein voraus. Die 2. Armee ist bestens versorgt. Wir sind gespannt.

Die Moskauer „Operation Rotfuchs“ packt im Süden zu. Es besteht Aussicht auf einen Minikessel im Bereich der 18. Armee. Eingeschlossen werden soll die sowjetische 323. Schützendivision, deren Zone zusätzlich durch Festungstruppen verteidigt wird (Fortified Region). Sie steht etwas exponiert nach Südwesten. Dem linken Flügel der 3. Panzerarmee stehen sowjetische Garde-Schützenkorps gegenüber, so ziemlich das furchteinflößendste, was die Rote Armee zu bieten hat. Generaloberst Hoth will deren defensive Qualitäten testen und das 4. Garde-Schützenkorps angreifen. Hoth schlägt zusätzlich vor, 2 Schützendivisionen südöstlich von Moskau zu werfen, die 375. und die 85., um einen Weg von Osten Richtung Moskau zu öffnen. Auch die 4. Panzerarmee will die Sowjets in die Waden beißen. Angriffsziele sind das 2. Panzerkorps, welches ohne jede Verschanzung in freiem Gelände kampiert und die 14. Schützendivision. Geländegewinn steht bei den letzt-genannten Aktionen nicht Vordergrund.

Bei der 4. Panzerarmee gibt es Erfolgsmeldungen ohne jegliches Spektakel. Die 18. Armee kämpft die Gebiete im Rücken der 323. Schützendivision frei. Danach schleichen motorisierte und gepanzerte Einheiten von Norden und Osten an der 323. vorbei, lassen sich nieder und schließen den Ring. Die 3. Panzerarmee will nicht nachstehen und stürmt gegen das 4. Gardeschützenkorps mit Mann und Maus. Das hat sich durch Panzer und Flak verstärkt. Insbesondere letzteres bekommt die zwar überlegene, aber verwundbare Luftwaffe zu spüren. Die Überlegenheit von Hoths Streitmacht ist nicht all zu üppig, vermutlich verschläft der gegnerische Kommandeur Chernyakowsky herumdelierend einige Würfeltests. Die Rotarmisten sind derart überrumpelt, dass ihr Rückzug ins völlige Chaos abgleitet. Sie lassen fast alle Panzer beschädigt oder zerstört zurück, dazu die Hälfte der Geschütze und nahezu 15000 Mann. Aha, so kämpft also die Garde der Roten Armee. Wir sind glücklich, aber ratlos.

Glück ist bekanntlich ein flüchtiger Begleiter. Ein Angriff ging leider mächtig in die Hose.
4 Infanteriedivisionen plus ein – regiment setzen zum Sturm auf 2 Schützendivisionen an, die sich an der östlichen Flanke der 3. Panzerarmee in Waldgebiet verschanzt haben. Die Verteidiger feuern aus jede Menge Rohren aller Kaliber in unsere Bereitstellungen. Was aber vermutlich den Ausschlag gibt, ist das Eingreifen der 93. Schützendivision, die im Eiltempo aus Nordwesten anmarschiert. Hoths Sturmspitzen holen sich eine blutige Nase, machen kehrt und ziehen sich geschwächt auf Ihre Ausgangsstellungen zurück.

Fazit: Südlich Moskaus geht’s ordentlich voran, im Westen kleine Erfolge, östlich von Moskau Stillstand.

Wie agieren Guderians Armeen der Heeresgruppe Süd ? Der nächste Bericht wird davon künden.
Valdai: Wehrmacht rückt stetig vor
Rotfuchs findet eine Fährte von Süden...
Rotfuchs findet eine Fährte von Süden...
Zwischen Bologoe und Torzhok greifen schwache deutsche Kräfte noch schwächere sowjetische an und erzielen Erfolge. Bologoe als erklärtes Operationsziel ist nur noch 20 km entfernt. Wir erkennen bislang keine Anstalten der Sowjets, Ihre Verteidigung zu festigen, sie scheinen an diesem Abschnitt keinerlei Interesse zu haben. Immer wieder brechen sowjetische Einheiten bei Angriffen völlig zusammen. Wird das Ergebnis der baldige Zusammenbruch der Front sein?
Die seit Wochen durchgeführten Bombardierungen des kleinen Hafens Osinovets haben die Hafenanlagen völlig zerstört. Der Gegner sollte vorgewarnt sein, dass er hier nicht ewig in Ruhe gelassen werden wird. Matsch und Dauerregen verderben uns bisher die Laune. Die Rote Armee hält es bisher nicht einmal für erforderlich, hinter der sehr gut befestigten HKL in zugegeben verteidigungstechnisch saugutem Gelände im Hinterland Auffangstellungen zu errichten. Der Wetterbericht für nächste Woche sagt Sonnenschein voraus. Die 2. Armee ist bestens versorgt. Wir sind gespannt.

Die Moskauer „Operation Rotfuchs“ packt im Süden zu. Es besteht Aussicht auf einen Minikessel im Bereich der 18. Armee. Eingeschlossen werden soll die sowjetische 323. Schützendivision, deren Zone zusätzlich durch Festungstruppen verteidigt wird (Fortified Region). Sie steht etwas exponiert nach Südwesten. Dem linken Flügel der 3. Panzerarmee stehen sowjetische Garde-Schützenkorps gegenüber, so ziemlich das furchteinflößendste, was die Rote Armee zu bieten hat. Generaloberst Hoth will deren defensive Qualitäten testen und das 4. Garde-Schützenkorps angreifen. Hoth schlägt zusätzlich vor, 2 Schützendivisionen südöstlich von Moskau zu werfen, die 375. und die 85., um einen Weg von Osten Richtung Moskau zu öffnen. Auch die 4. Panzerarmee will die Sowjets in die Waden beißen. Angriffsziele sind das 2. Panzerkorps, welches ohne jede Verschanzung in freiem Gelände kampiert und die 14. Schützendivision. Geländegewinn steht bei den letzt-genannten Aktionen nicht Vordergrund.

Bei der 4. Panzerarmee gibt es Erfolgsmeldungen ohne jegliches Spektakel. Die 18. Armee kämpft die Gebiete im Rücken der 323. Schützendivision frei. Danach schleichen motorisierte und gepanzerte Einheiten von Norden und Osten an der 323. vorbei, lassen sich nieder und schließen den Ring. Die 3. Panzerarmee will nicht nachstehen und stürmt gegen das 4. Gardeschützenkorps mit Mann und Maus. Das hat sich durch Panzer und Flak verstärkt. Insbesondere letzteres bekommt die zwar überlegene, aber verwundbare Luftwaffe zu spüren. Die Überlegenheit von Hoths Streitmacht ist nicht all zu üppig, vermutlich verschläft der gegnerische Kommandeur Chernyakowsky herumdelierend einige Würfeltests. Die Rotarmisten sind derart überrumpelt, dass ihr Rückzug ins völlige Chaos abgleitet. Sie lassen fast alle Panzer beschädigt oder zerstört zurück, dazu die Hälfte der Geschütze und nahezu 15000 Mann. Aha, so kämpft also die Garde der Roten Armee. Wir sind glücklich, aber ratlos.

Glück ist bekanntlich ein flüchtiger Begleiter. Ein Angriff ging leider mächtig in die Hose.
4 Infanteriedivisionen plus ein – regiment setzen zum Sturm auf 2 Schützendivisionen an, die sich an der östlichen Flanke der 3. Panzerarmee in Waldgebiet verschanzt haben. Die Verteidiger feuern aus jede Menge Rohren aller Kaliber in unsere Bereitstellungen. Was aber vermutlich den Ausschlag gibt, ist das Eingreifen der 93. Schützendivision, die im Eiltempo aus Nordwesten anmarschiert. Hoths Sturmspitzen holen sich eine blutige Nase, machen kehrt und ziehen sich geschwächt auf Ihre Ausgangsstellungen zurück.

Fazit: Südlich Moskaus geht’s ordentlich voran, im Westen kleine Erfolge, östlich von Moskau Stillstand.

Wie agieren Guderians Armeen der Heeresgruppe Süd ? Der nächste Bericht wird davon künden.
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Nur eine Division in Leningrad?
Die zweispurige Bahnlinie von Leningrad über Vishny Volochek nach Moskau im Rücken zu haben, wäre für eure Mobilität und Truppenverschiebungen schon praktisch. Oder sie zumindest für die Sowjets unterbrechen.
Die zweispurige Bahnlinie von Leningrad über Vishny Volochek nach Moskau im Rücken zu haben, wäre für eure Mobilität und Truppenverschiebungen schon praktisch. Oder sie zumindest für die Sowjets unterbrechen.
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Ja, Leningrad wird von einer Division und vermutlich Festungstruppen verteidigt. Die angezeigte Stärke: xxx.TheBlackSwan hat geschrieben:Nur eine Division in Leningrad?
Die zweispurige Bahnlinie von Leningrad über Vishny Volochek nach Moskau im Rücken zu haben, wäre für eure Mobilität und Truppenverschiebungen schon praktisch. Oder sie zumindest für die Sowjets unterbrechen.
Die angesprochene Bahnlinie könnte schon bald erreicht werden, wenn der Gegner weiter vor sich hin döst, statt eine Armee zu schicken.
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Das kann man mit 9 starken Infanteriedivisionen werfen, gegebenenfalls mit zusätzlichen Einheiten in Reserve.
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OKH Minsk, 07.06.1942
Wie schon berichtet, blieb der ersehnte Nachschub in Ilovlinskaya aus. Angriffe der Roten Armee auf Vorposten der 11. Armee verhinderten ihn. Der verantwortliche Befehlshaber, Generalleutnant Hollidt, wurde angewiesen, die Störenfriede zu verjagen und die Bahnlinie besser zu sichern. Wir nehmen schon mal vorweg, dass das in den kommenden 2 Wochen nicht gelingt. Die 1. Panzerarmee erhält Order, frontal bis in die Stalingrader Vororte anzugreifen und eine Verbindung zu den nördlich stehenden Teilen und zur 11. Armee herzustellen. Im Süden des Abschnitts wäre noch auf den Sowjetangriff gegen die Rumänenstellung zu antworten. Zusätzlich sollen einige taktische Angriffe die eigenen Stellungen sichern und den Gegner schwächen. Die 87. Schützendivision konnte vorige Woche umtanzt werden und geht nun geschlagen in deutsche Obhut.

Östlich der erfolglos attackierten Rumänenstellung kampieren sie, 3 Schützendivisionen der 52. Armee, wie kampfkräftig sind die noch? Die Tapferen verfügen weder über Deckung noch Stellungsbauten. Eine deutlichere Einladung für einen Angriff gibt es nicht. Und wer mit eingeladen ist: die Luftwaffe. Alles, was an Schlachtfliegern verfügbar ist, muss bei diesen idealen Voraussetzungen (mal abgesehen vom Regen) ran. Die drei Divisionen der 52. Armee haben keine Chance. Demoralisiert und von überlegenen Kräften bestürmt, nehmen sie ihre Beine in die Hand und geben Fersengeld. Ihre Verluste sind beeindruckend oder beängstigend, je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtet. Die sind erst mal keine Gefahr mehr. Ein erneuter Angriff auf die Rückzügler unterbleibt wegen Regens und der Nachteile einer erforderlichen Flussüberquerung.

Ansonsten gibt es jede Menge Bumm-Bumm. Zentral vor Stalingrad werden die Defensivstellungen der Sowjets bestürmt. Diese ziehen sich meist ungeordnet hinter die Wolga zurück. Damit ist die Arbeit aber nicht getan. Nordwestlich und südwestlich von Stalingrad verfügt die Rote Armee weiter über flankierende Stellungen, die besonders im Südwesten über ordentliche Befestigungen verfügen. Diese gilt es Stück für Stück auszuheben, oder wäre es besser, die von Süden zu umgehen? Die Front der Roten Armee wirkt angeschlagen.

Wie die Statistik ungeschminkt offenbart: „Unternehmen Barbarossa“ ist ein gewaltiger Aderlass.
Bereits über 1 Million deutscher Soldaten zahlten mit Ihrem Leben, Ihrer Freiheit oder Ihrer Gesundheit. Die schreckliche Fratze des Krieges...
Die Luftwaffe verlor diese Woche einige Schlachtflugzeuge, das spiegelt die erhöhte Einsatztätigkeit bei suboptimalen Wetterbedingungen wieder. Verluste traten durch Unfälle, Maschinenschäden und Pilotenfehler auf, den Gegner trifft meist keine Schuld.

Die Wetterfrösche behalten Recht. Es regnet nicht mehr. Nirgendwo. Der Untergrund trägt wie in alten Zeiten, eine Erleichterung für alles, was sich bewegt. Und was macht die Rote Armee? Überraschenderweise fast nichts. Nur an einer einzigen Stelle begehren ein paar rote Gallier in Form von sowjetischen Schützendivisionen auf. Und die Stelle kennen wir bereits, südlich von Stalingrad. Da stehen die rumänischen Waffenbrüder. Genau, die wurde justament auch attackiert. Angegriffen wurden zwei Infanteriedivisionen und eine Gebirgsbrigade, frische Verbände. Mit der Unterstellung lief wieder was schief, das sei vorweggenommen. Die angreifende 52. sowjetische Armee kriegt es auch diesmal nicht gebacken. Da ist spürbar weniger Wumms als vorige Woche. General Tolbukhin´s Tobsuchtsanfall wurde bis in die eigenen Linien in Form eines Donnergrollens wahrgenommen.

Wagt die Heeresgruppe Nord/2. Armee den Sturm auf Leningrad ? In Bälde werdet ihr wissend.
Fortschritte Operation Rotmilan
Kämpfe fordern hohen Blutzoll
Rote Armee weitgehend passiv
Kämpfe fordern hohen Blutzoll
Rote Armee weitgehend passiv
Wie schon berichtet, blieb der ersehnte Nachschub in Ilovlinskaya aus. Angriffe der Roten Armee auf Vorposten der 11. Armee verhinderten ihn. Der verantwortliche Befehlshaber, Generalleutnant Hollidt, wurde angewiesen, die Störenfriede zu verjagen und die Bahnlinie besser zu sichern. Wir nehmen schon mal vorweg, dass das in den kommenden 2 Wochen nicht gelingt. Die 1. Panzerarmee erhält Order, frontal bis in die Stalingrader Vororte anzugreifen und eine Verbindung zu den nördlich stehenden Teilen und zur 11. Armee herzustellen. Im Süden des Abschnitts wäre noch auf den Sowjetangriff gegen die Rumänenstellung zu antworten. Zusätzlich sollen einige taktische Angriffe die eigenen Stellungen sichern und den Gegner schwächen. Die 87. Schützendivision konnte vorige Woche umtanzt werden und geht nun geschlagen in deutsche Obhut.

Östlich der erfolglos attackierten Rumänenstellung kampieren sie, 3 Schützendivisionen der 52. Armee, wie kampfkräftig sind die noch? Die Tapferen verfügen weder über Deckung noch Stellungsbauten. Eine deutlichere Einladung für einen Angriff gibt es nicht. Und wer mit eingeladen ist: die Luftwaffe. Alles, was an Schlachtfliegern verfügbar ist, muss bei diesen idealen Voraussetzungen (mal abgesehen vom Regen) ran. Die drei Divisionen der 52. Armee haben keine Chance. Demoralisiert und von überlegenen Kräften bestürmt, nehmen sie ihre Beine in die Hand und geben Fersengeld. Ihre Verluste sind beeindruckend oder beängstigend, je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtet. Die sind erst mal keine Gefahr mehr. Ein erneuter Angriff auf die Rückzügler unterbleibt wegen Regens und der Nachteile einer erforderlichen Flussüberquerung.

Ansonsten gibt es jede Menge Bumm-Bumm. Zentral vor Stalingrad werden die Defensivstellungen der Sowjets bestürmt. Diese ziehen sich meist ungeordnet hinter die Wolga zurück. Damit ist die Arbeit aber nicht getan. Nordwestlich und südwestlich von Stalingrad verfügt die Rote Armee weiter über flankierende Stellungen, die besonders im Südwesten über ordentliche Befestigungen verfügen. Diese gilt es Stück für Stück auszuheben, oder wäre es besser, die von Süden zu umgehen? Die Front der Roten Armee wirkt angeschlagen.

Wie die Statistik ungeschminkt offenbart: „Unternehmen Barbarossa“ ist ein gewaltiger Aderlass.
Bereits über 1 Million deutscher Soldaten zahlten mit Ihrem Leben, Ihrer Freiheit oder Ihrer Gesundheit. Die schreckliche Fratze des Krieges...
Die Luftwaffe verlor diese Woche einige Schlachtflugzeuge, das spiegelt die erhöhte Einsatztätigkeit bei suboptimalen Wetterbedingungen wieder. Verluste traten durch Unfälle, Maschinenschäden und Pilotenfehler auf, den Gegner trifft meist keine Schuld.

Die Wetterfrösche behalten Recht. Es regnet nicht mehr. Nirgendwo. Der Untergrund trägt wie in alten Zeiten, eine Erleichterung für alles, was sich bewegt. Und was macht die Rote Armee? Überraschenderweise fast nichts. Nur an einer einzigen Stelle begehren ein paar rote Gallier in Form von sowjetischen Schützendivisionen auf. Und die Stelle kennen wir bereits, südlich von Stalingrad. Da stehen die rumänischen Waffenbrüder. Genau, die wurde justament auch attackiert. Angegriffen wurden zwei Infanteriedivisionen und eine Gebirgsbrigade, frische Verbände. Mit der Unterstellung lief wieder was schief, das sei vorweggenommen. Die angreifende 52. sowjetische Armee kriegt es auch diesmal nicht gebacken. Da ist spürbar weniger Wumms als vorige Woche. General Tolbukhin´s Tobsuchtsanfall wurde bis in die eigenen Linien in Form eines Donnergrollens wahrgenommen.

Wagt die Heeresgruppe Nord/2. Armee den Sturm auf Leningrad ? In Bälde werdet ihr wissend.
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OKH, Minsk, 14.06.1942
„Du, Alois, da brummt es wieder von Süden heran. Schätze, es sind mindestens 200.“ „Sepp, ich sage dir, da braut sich was zusammen und unsere 78er haben die Arschkarte gezogen.“ „Lass mich mit dem Quatsch in Ruhe, hier ist seit 8 Monaten Totenstille. Das kann meinetwegen bis in alle Ewigkeit so weitergehen. Wenn nur die scheiß Läuse Ruhe gäben.“ „Und es hier im Winter ein besseres Hotel gäbe, ja , ja, ich bin auch nicht scharf auf die Knallerei, die uns vorigen Sommer um die Ohren pfiff.“ „Warts nur ab, dauert nicht mehr lange, da oben zeigt sich gerade das Vorspiel, hier ist was im Busch, ich sags dir.“ „Fürchte, du hast recht, heut früh erst machte der Spieß so eine Andeutung.“ „Was für eine Andeutung?“ „Na, etwa: Das Fest der Faulenzer ist bald vorbei!“
Von Richthofen´s Luftflotte 1 verfügt über 3 Geschwader gemischter Bombertypen, JU-88, Do217 und He-111. 8 Einsätze sind angesetzt. Sie richten sich gegen erkannte Stellungen innerhalb der Leningrader Stadtgrenzen. Gegnerische Jäger und Flak leisten nur geringe Gegenwehr. Erfolge sind auf den ersten Blick marginal, was solls, jeder ausgeschaltete Gegner kann die Waage schlussendlich zu unseren Gunsten beeinflussen, nicht zu vergessen die moralische Wirkung. Auffällig: es werden lediglich Festungstruppen ausgeschaltet, die Soldaten der 26. Schützendivision, die Leningrad verteidigen soll, kriegen keinen Kratzer ab.

Die 2. Armee unter von Weichs verfügt über 9 Infanteriedivisionen, die gegen Leningrad anrennen werden. Sie sind bereits seit Monaten hier, voll ausgestattet, trainiert und versorgt. Das OKH teilt dieser Operation alle verfügbaren Unterstützungs-Infanterieregimenter und -brigaden zu. Die Besten müssen ran, um die größtmögliche Kampfkraft in die Waagschale zu werfen, der Angriff bereitet der Generalität Kopfschmerzen. Das könnte teuer werden. 200.000 Mann liegen in Bereitstellung südlich und östlich der Stadt. Leningrad wurde seit Kriegsbeginn von der Roten Armee zu einem Verteidigungsbollwerk ausgebaut. Aber reicht die Personalstärke der Roten aus, die Stellungen zu bemannen?

2500 Geschütze beharken die Stellungen der Roten vor den Bereitstellungen, die die Luftaufklärung identifizierte oder die Überläufer verrieten. Tosender Lärm erfüllt die Luft und die Geschütze, teilweise schwerste Kaliber, pflügen um, was die Luftwaffe in Ihren Raids verschonte. Um 6:00 Uhr verlegt die Feuerwalze in den Rückraum, Landser stürmen vor, jedes Kraterloch als Deckung und für kurzes Atem holen, nutzend. Schon sind die vordersten Gräben erreicht, der Nahkampf beginnt...
Der Angriff macht schnell Fortschritte. Der Feind verteidigt verbissen, kann aber mit seinen geringen Kräften nur punktuell Widerstand leisten, der rasch zusammenbricht. Die 8. sowjetische Armee denkt nicht mal daran, Verstärkungen zu schicken. Bald ist das Stadtzentrum und die Peter und Paul Kathedrale erreicht, wo letzter Widerstand bald erlahmt.

Fazit: Ein grandioser Sieg, unter geringen Verlusten erkauft. Ein Meilenstein des Jahres 1942, den wir zwar insgeheim erhofften, aber nicht wirklich erwarteten. Von Weichs wird umgehend mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, und seine Jungs mit reichlich Schabau belohnt. Die Stadt wird unter keinen Umständen wieder hergegeben. Drei Divisionen verteilen sich und sichern! Wird die Rote Armee einen Rückeroberungsversuch wagen?

„Du, Alois, da brummt es wieder von Süden heran. Schätze, es sind mindestens 200.“ „Sepp, ich sage dir, da braut sich was zusammen und unsere 78er haben die Arschkarte gezogen.“ „Lass mich mit dem Quatsch in Ruhe, hier ist seit 8 Monaten Totenstille. Das kann meinetwegen bis in alle Ewigkeit so weitergehen. Wenn nur die scheiß Läuse Ruhe gäben.“ „Und es hier im Winter ein besseres Hotel gäbe, ja , ja, ich bin auch nicht scharf auf die Knallerei, die uns vorigen Sommer um die Ohren pfiff.“ „Warts nur ab, dauert nicht mehr lange, da oben zeigt sich gerade das Vorspiel, hier ist was im Busch, ich sags dir.“ „Fürchte, du hast recht, heut früh erst machte der Spieß so eine Andeutung.“ „Was für eine Andeutung?“ „Na, etwa: Das Fest der Faulenzer ist bald vorbei!“
Von Richthofen´s Luftflotte 1 verfügt über 3 Geschwader gemischter Bombertypen, JU-88, Do217 und He-111. 8 Einsätze sind angesetzt. Sie richten sich gegen erkannte Stellungen innerhalb der Leningrader Stadtgrenzen. Gegnerische Jäger und Flak leisten nur geringe Gegenwehr. Erfolge sind auf den ersten Blick marginal, was solls, jeder ausgeschaltete Gegner kann die Waage schlussendlich zu unseren Gunsten beeinflussen, nicht zu vergessen die moralische Wirkung. Auffällig: es werden lediglich Festungstruppen ausgeschaltet, die Soldaten der 26. Schützendivision, die Leningrad verteidigen soll, kriegen keinen Kratzer ab.

Die 2. Armee unter von Weichs verfügt über 9 Infanteriedivisionen, die gegen Leningrad anrennen werden. Sie sind bereits seit Monaten hier, voll ausgestattet, trainiert und versorgt. Das OKH teilt dieser Operation alle verfügbaren Unterstützungs-Infanterieregimenter und -brigaden zu. Die Besten müssen ran, um die größtmögliche Kampfkraft in die Waagschale zu werfen, der Angriff bereitet der Generalität Kopfschmerzen. Das könnte teuer werden. 200.000 Mann liegen in Bereitstellung südlich und östlich der Stadt. Leningrad wurde seit Kriegsbeginn von der Roten Armee zu einem Verteidigungsbollwerk ausgebaut. Aber reicht die Personalstärke der Roten aus, die Stellungen zu bemannen?

2500 Geschütze beharken die Stellungen der Roten vor den Bereitstellungen, die die Luftaufklärung identifizierte oder die Überläufer verrieten. Tosender Lärm erfüllt die Luft und die Geschütze, teilweise schwerste Kaliber, pflügen um, was die Luftwaffe in Ihren Raids verschonte. Um 6:00 Uhr verlegt die Feuerwalze in den Rückraum, Landser stürmen vor, jedes Kraterloch als Deckung und für kurzes Atem holen, nutzend. Schon sind die vordersten Gräben erreicht, der Nahkampf beginnt...
Der Angriff macht schnell Fortschritte. Der Feind verteidigt verbissen, kann aber mit seinen geringen Kräften nur punktuell Widerstand leisten, der rasch zusammenbricht. Die 8. sowjetische Armee denkt nicht mal daran, Verstärkungen zu schicken. Bald ist das Stadtzentrum und die Peter und Paul Kathedrale erreicht, wo letzter Widerstand bald erlahmt.

Fazit: Ein grandioser Sieg, unter geringen Verlusten erkauft. Ein Meilenstein des Jahres 1942, den wir zwar insgeheim erhofften, aber nicht wirklich erwarteten. Von Weichs wird umgehend mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, und seine Jungs mit reichlich Schabau belohnt. Die Stadt wird unter keinen Umständen wieder hergegeben. Drei Divisionen verteilen sich und sichern! Wird die Rote Armee einen Rückeroberungsversuch wagen?

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Die zweite Einheit ist keine Kampfeinheit.Thomasius hat geschrieben:Auf den Bildern sehen wir in Leningrad lediglich zwei Einheiten. Weshalb kommt im Kampfbericht nur eine Einheit?
Warum Euer werter Gegner in Leningrad nicht drei Divisionen stehen hatte, weiß vermutlich nur er.
Es handelt sich um das Hauptquartier der 8. sowjetischen Armee.
Noch sinnvoller wäre es unserer Meinung nach, Leningrad zu einer Festungsstadt auszubauen. Das ist unterblieben.
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Danke, da hätten wir auch selber drauf kommen können, aber wir haben WitE1/2 seit Ewigkeiten nicht gespielt.teufelchen hat geschrieben:Die zweite Einheit ist keine Kampfeinheit.
Es handelt sich um das Hauptquartier der 8. sowjetischen Armee.
Noch sinnvoller wäre es unserer Meinung nach, Leningrad zu einer Festungsstadt auszubauen. Das ist unterblieben.
Waren in Leningrad noch Fabriken?
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OKH, Minsk, 14.06.1942
Strahlt der Leningrad-Erfolg auch auf die Operation Rotfuchs aus?
Der Minikessel (16. Armee, bei Jermolino) hat gehalten. Chapeau! Etwas mehr als 20000 Rotarmisten ergeben sich Generaloberst Busch. Die 230. und die 274. Schützendivision existieren nicht mehr.
Wie soll es mit der Operation Rotfuchs weitergehen? Die Eroberung Moskaus ist nicht mehr kriegsentscheidend. Angenommen, Leningrad bliebe im Besitz der Achse und keine weiteren Siegpunktstädte wechseln den Besatzer, die Sache wäre Anfang Juli gelaufen, „Erly End“ durch „Sudden Victory“. Trotzdem! Die Offensive wird fortgesetzt. Wenn schon nicht einnehmen, dann wenigstens so nah wie möglich an die Stadt der Begierde heran. Wichtiger ist: den zum Greifen nahen Gesamterfolg abzusichern.
Zwei Maßnahmen werden befohlen:
a) Neuer Schwerpunkt der 4. Panzerarmee ist nicht Moskau, sondern Kalinin nordwestlich Moskaus. Hier locken weitere 10 Siegpunkte, die sind greifbar nah und bis Ende Juni möglicherweise erreichbar.
b) Alle Siegpunktstädte verteidigen, die für den Feind erreichbar sind. Gefährdet sind in erster Linie Ryazan an der Oka südöstlich Moskaus und Tambov, Zentrum der 2. Panzerarmee und Naht zur Heeresgruppe Süd. Hier die Planung für den Großraum Moskau/Kalinin:

Im Vorfeld Kalinins herrschte in den letzten Monaten relative Ruhe. Rzhev wurde bereits im Herbst 1941 erobert und seither ging es darum, diese Stadt als Nachschubposten zu sichern. Man war hier keiner großen Bedrohung ausgesetzt. General von Manstein befiehlt seinen unterstellten Divisionen: Vorwärts, nach Kalinin. Es geht zunächst durch offenes Gelände, mehr Spazierfahrt als Angriff. Bereits nach wenigen Kilometern taucht eine Postenkette der sowjetischen 4. Reserve Armee auf, die sich auf einzelne Gebiete mit mehr oder weniger Deckung konzentriert. Die muss angegriffen und das eroberte Terrain anschließend gehalten werden. Um die Aufgabe bewältigen zu können, teilt die Heeresgruppe der 4. Panzerarmee 2 weitere Panzerdivisionen und eine motorisierte Infanteriedivision zu. Die gesteckten Ziele der 1. Woche werden erreicht. Der Geländegewinn beträgt bis zu 20km. Die Abbildung zeigt die letzte von insgesamt vier Schlachten in diesem Kampfraum. Aufklärer berichten, dass die Rote Armee vor Kalinin einen stärkeren Verteidigungsgürtel errichtet hat. Kann dieser kommende Woche erschüttert werden?

Die südlich anschließende 16. Armee wühlt sich mit Teilen der 9. Armee nordwärts auf Moskau vor. Dabei gilt es, stark befestigte Stellungen zu erstürmen, die von mittelprächtigen Schützendivisionen verteidigt werden. Hierbei lockt als Beute ein Zipfelchen mit 3 Schützendivisionen (u.a. die 8., s. Abbildung), die geschickter Weise umgangen und somit eingeschlossen werden. Sehr schön! Ein Verteidigungsgürtel ist überwunden und der nächste schließt sich nördlich an. Da die deutschen Truppen bei Ihren Angriffen nur geringe Verluste zu verkraften haben, denken wir nicht, an diesen „Bollwerken“ auszubluten. Eine kurze Rast und weiter geht’s in der kommenden Woche.
Übrigens, die folgende Abbildung verdeutlicht den mittlerweile beachtlichen Raumgewinn seit Beginn der Operation Rotfuchs durch die noch sichtbaren Stellungssysteme bei Borodino, bei Kaluga und entlang des Oka-Flusses.

Hoth´s 3. Panzerarmee ist schon lange der aktuell vom 5. Schützenkorps verteidigte, vorspringende und stark befestigte Sporn als Hindernis Richtung Moskau im Weg. Diese Woche gibt es nur ein wichtiges Ziel: Hier einbrechen und die Front 10 km näher an Moskau heranbringen. Das 5. Schützenkorps ist mit dem aufklärungsweise geschätzen Kampfwert um 50 (einschließlich Verschanzungslevel) ein gefürchteter Gegner. Vorbereitend lädt die Luftflotte 2 in sechs Wellen tonnenweise Bomben über dem Angriffsabschnitt ab. Dann orgelt die Artillerie ihr Konzert aus hunderten Rohren, bevor zwei Panzer- und eine Infanteriedivision die Stellungen stürmen, mit Erfolg, aber einem blauen Auge. Etliche deutsche Panzerwracks verschandeln die Landschaft. Auf das als Reserveeinheit eingreifende 6.Kavalleriekorps mit integrierten, fetten Panzerbrigaden war man nicht gefasst. Und dieses hielt den Kampf einige Zeit in der Waage. Die Verluste der Roten Armee wiegen im Verhältnis ähnlich schwer.

Hier der Großraum Kalinin/Moskau zusammengefasst:

Die 4. Armee und die 2. Panzerarmee, die die Abschnitte Tambov und Ryazan halten, rufen nach Infanteriedivisionen. Aus den verschiedenen, ruhigen Abschnitten ruft das OKH Verstärkung herbei, aus Rostov, Balashov, Frankreich, insgesamt 6 Divisionen werden auf die Schiene gebracht, treffen nächste Woche dort ein, wo sie vielleicht gebraucht werden. Der Abschnitt ist seit Monaten ruhig. Das OKH beruft in dieser Situation den Kommandeur der 2. Panzerarmee, Walter Model, ab. Ab sofort befehligt: Walther Grässner. Wenn´s denn sein muss. Hier der Frontverlauf:

Strahlt der Leningrad-Erfolg auch auf die Operation Rotfuchs aus?
Der Minikessel (16. Armee, bei Jermolino) hat gehalten. Chapeau! Etwas mehr als 20000 Rotarmisten ergeben sich Generaloberst Busch. Die 230. und die 274. Schützendivision existieren nicht mehr.
Wie soll es mit der Operation Rotfuchs weitergehen? Die Eroberung Moskaus ist nicht mehr kriegsentscheidend. Angenommen, Leningrad bliebe im Besitz der Achse und keine weiteren Siegpunktstädte wechseln den Besatzer, die Sache wäre Anfang Juli gelaufen, „Erly End“ durch „Sudden Victory“. Trotzdem! Die Offensive wird fortgesetzt. Wenn schon nicht einnehmen, dann wenigstens so nah wie möglich an die Stadt der Begierde heran. Wichtiger ist: den zum Greifen nahen Gesamterfolg abzusichern.
Zwei Maßnahmen werden befohlen:
a) Neuer Schwerpunkt der 4. Panzerarmee ist nicht Moskau, sondern Kalinin nordwestlich Moskaus. Hier locken weitere 10 Siegpunkte, die sind greifbar nah und bis Ende Juni möglicherweise erreichbar.
b) Alle Siegpunktstädte verteidigen, die für den Feind erreichbar sind. Gefährdet sind in erster Linie Ryazan an der Oka südöstlich Moskaus und Tambov, Zentrum der 2. Panzerarmee und Naht zur Heeresgruppe Süd. Hier die Planung für den Großraum Moskau/Kalinin:

Im Vorfeld Kalinins herrschte in den letzten Monaten relative Ruhe. Rzhev wurde bereits im Herbst 1941 erobert und seither ging es darum, diese Stadt als Nachschubposten zu sichern. Man war hier keiner großen Bedrohung ausgesetzt. General von Manstein befiehlt seinen unterstellten Divisionen: Vorwärts, nach Kalinin. Es geht zunächst durch offenes Gelände, mehr Spazierfahrt als Angriff. Bereits nach wenigen Kilometern taucht eine Postenkette der sowjetischen 4. Reserve Armee auf, die sich auf einzelne Gebiete mit mehr oder weniger Deckung konzentriert. Die muss angegriffen und das eroberte Terrain anschließend gehalten werden. Um die Aufgabe bewältigen zu können, teilt die Heeresgruppe der 4. Panzerarmee 2 weitere Panzerdivisionen und eine motorisierte Infanteriedivision zu. Die gesteckten Ziele der 1. Woche werden erreicht. Der Geländegewinn beträgt bis zu 20km. Die Abbildung zeigt die letzte von insgesamt vier Schlachten in diesem Kampfraum. Aufklärer berichten, dass die Rote Armee vor Kalinin einen stärkeren Verteidigungsgürtel errichtet hat. Kann dieser kommende Woche erschüttert werden?

Die südlich anschließende 16. Armee wühlt sich mit Teilen der 9. Armee nordwärts auf Moskau vor. Dabei gilt es, stark befestigte Stellungen zu erstürmen, die von mittelprächtigen Schützendivisionen verteidigt werden. Hierbei lockt als Beute ein Zipfelchen mit 3 Schützendivisionen (u.a. die 8., s. Abbildung), die geschickter Weise umgangen und somit eingeschlossen werden. Sehr schön! Ein Verteidigungsgürtel ist überwunden und der nächste schließt sich nördlich an. Da die deutschen Truppen bei Ihren Angriffen nur geringe Verluste zu verkraften haben, denken wir nicht, an diesen „Bollwerken“ auszubluten. Eine kurze Rast und weiter geht’s in der kommenden Woche.
Übrigens, die folgende Abbildung verdeutlicht den mittlerweile beachtlichen Raumgewinn seit Beginn der Operation Rotfuchs durch die noch sichtbaren Stellungssysteme bei Borodino, bei Kaluga und entlang des Oka-Flusses.

Hoth´s 3. Panzerarmee ist schon lange der aktuell vom 5. Schützenkorps verteidigte, vorspringende und stark befestigte Sporn als Hindernis Richtung Moskau im Weg. Diese Woche gibt es nur ein wichtiges Ziel: Hier einbrechen und die Front 10 km näher an Moskau heranbringen. Das 5. Schützenkorps ist mit dem aufklärungsweise geschätzen Kampfwert um 50 (einschließlich Verschanzungslevel) ein gefürchteter Gegner. Vorbereitend lädt die Luftflotte 2 in sechs Wellen tonnenweise Bomben über dem Angriffsabschnitt ab. Dann orgelt die Artillerie ihr Konzert aus hunderten Rohren, bevor zwei Panzer- und eine Infanteriedivision die Stellungen stürmen, mit Erfolg, aber einem blauen Auge. Etliche deutsche Panzerwracks verschandeln die Landschaft. Auf das als Reserveeinheit eingreifende 6.Kavalleriekorps mit integrierten, fetten Panzerbrigaden war man nicht gefasst. Und dieses hielt den Kampf einige Zeit in der Waage. Die Verluste der Roten Armee wiegen im Verhältnis ähnlich schwer.

Hier der Großraum Kalinin/Moskau zusammengefasst:

Die 4. Armee und die 2. Panzerarmee, die die Abschnitte Tambov und Ryazan halten, rufen nach Infanteriedivisionen. Aus den verschiedenen, ruhigen Abschnitten ruft das OKH Verstärkung herbei, aus Rostov, Balashov, Frankreich, insgesamt 6 Divisionen werden auf die Schiene gebracht, treffen nächste Woche dort ein, wo sie vielleicht gebraucht werden. Der Abschnitt ist seit Monaten ruhig. Das OKH beruft in dieser Situation den Kommandeur der 2. Panzerarmee, Walter Model, ab. Ab sofort befehligt: Walther Grässner. Wenn´s denn sein muss. Hier der Frontverlauf:

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OKH Minsk, 14.06.1942
Widmen wir uns einmal mehr dem Südabschnitt, wo dieser bestimmte Fluss fließt, an einer bestimmten Stadt entlang, die den Namen eines sowjetischen Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare trägt, der zufällig in Personalunion oberster Befehlshaber der Roten Armee ist.
Die Wolga zu erreichen, wäre schön, da gibt es allerdings Hindernisse. Schützenverbände der Roten Armee tummeln sich zahlreich nördlich von Stalingrad. Wieder einmal wollen wir kontolliert vorrücken. Die vorderste Linie zu werfen, ist das Ziel der 11. Armee.
Wilder soll es südlich Stalingrads abgehen. Rache! Rache für den infamen Angriff auf die rumänischen Waffenbrüder. Und die Muskeln spielen lassen. 1. Panzerarmee, vorwärts nach Osten, Ziel Krasnoarmeisk. Die Front macht hier einen weniger massiven und tief gestaffelten Eindruck im Vergleich mit dem direkten Stalingrader Umfeld, die Frontlücke der Vorwoche wurde erwartungsgemäß von der Roten Armee geschlossen. Wird ein Durchbruch gelingen?

At Attack ist auf der Hut, seine abgekämpften Einheiten positioniert er in zweiter Reihe. Um an die heranzukommen, muss erst mal die erste Verteidigungslinie überwunden werden. Nachdem das gelungen, startet der eigentliche Angriff. Gegenüber stehen sich General von Sauckens motorisierte Infanteriedivision „Das Reich“ und General Tolbukhins 1. und 2. Kavalleriekorps. Die sind ziemlich abgewirtschaftet. Schon kleinere Einbrüche genügen und die Kavalleristen geben Ihren Gäulen die Sporen. Sie türmen. Beide Kavalleriekorps brechen in sich zusammen. Die deutsche Luftwaffe gibt ihren Senf dazu.

Trotzdem läuft der Angriff südlich Stalingrads unrund. Beispielhaft zeigt das der folgende Gefechtsbericht. Das 8. sowjetische Kavalleriekorps soll angegriffen und vernichtet werden. Es ist bereits angeschlagen und steht in offenem Gelände ohne ausgebaute Stellungen, ein gefundenes Fressen. Irrtum! Der sowjetische General ruft um Hilfe und erhält zur Unterstützung spontan eine starke Schützendivision, die mit einer ebenso prächtigen Panzerbrigade ausgestattet ist. Aus dem erhofften Sturmlauf wird nichts. Daran ändern auch unterstützende deutsche Jagdbomber und Stukas nichts. Die 298. Infanteriedivision steht unverhofft einer feindlichen Übermacht auch ausgeruhter Truppenteile gegenüber und entschließt sich, nach dem Verlust von 22 eigenen Panzern, den Angriff abzubrechen. Nicht das Wunschergebnis, trotzdem eine kluge Entscheidung.

Wäre das ein Einzelfall, Schwamm drüber. Bleibt es aber nicht. Zahlreiche deutsche Angriffe südlich Stalingrads bringen Erfolge und können doch keine Breche schlagen. Nördlich Stalingrads läuft es unspektakulärer. Wenige Angriffe verlaufen erfolgreich und rücken die Front um 10 km näher zur Wolga vor. Steter Tropfen...

Ein Blick auf die Verluststatistik: über 1000 Panzer in einer Woche vernichtet, das ist schon was. Wir glauben, das gabs 1942 noch nicht. Wir beklagen hohe Verluste bei der Luftwaffe. 170 Piloten und 267 Totalausfälle beim fliegenden Material, das entspricht 10% bzw. 7% der Gesamtverluste seit Kriegsbeginn. Diese Woche haben wir die Luftwaffe mit rollenden Einsätzen ran genommen. Das war beabsichtigt, Reserven sind vorhanden, das gute Wetter wollte genutzt werden.
Wetterprognose: Regenwolken kehren in den Norden zurück, Moskau scheint in etwa die Wettergrenze zu sein, südlich oder nördlich, das ist hier die Frage, positiv für die Verteidigung Leningrads?
Widmen wir uns einmal mehr dem Südabschnitt, wo dieser bestimmte Fluss fließt, an einer bestimmten Stadt entlang, die den Namen eines sowjetischen Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare trägt, der zufällig in Personalunion oberster Befehlshaber der Roten Armee ist.
Die Wolga zu erreichen, wäre schön, da gibt es allerdings Hindernisse. Schützenverbände der Roten Armee tummeln sich zahlreich nördlich von Stalingrad. Wieder einmal wollen wir kontolliert vorrücken. Die vorderste Linie zu werfen, ist das Ziel der 11. Armee.
Wilder soll es südlich Stalingrads abgehen. Rache! Rache für den infamen Angriff auf die rumänischen Waffenbrüder. Und die Muskeln spielen lassen. 1. Panzerarmee, vorwärts nach Osten, Ziel Krasnoarmeisk. Die Front macht hier einen weniger massiven und tief gestaffelten Eindruck im Vergleich mit dem direkten Stalingrader Umfeld, die Frontlücke der Vorwoche wurde erwartungsgemäß von der Roten Armee geschlossen. Wird ein Durchbruch gelingen?

At Attack ist auf der Hut, seine abgekämpften Einheiten positioniert er in zweiter Reihe. Um an die heranzukommen, muss erst mal die erste Verteidigungslinie überwunden werden. Nachdem das gelungen, startet der eigentliche Angriff. Gegenüber stehen sich General von Sauckens motorisierte Infanteriedivision „Das Reich“ und General Tolbukhins 1. und 2. Kavalleriekorps. Die sind ziemlich abgewirtschaftet. Schon kleinere Einbrüche genügen und die Kavalleristen geben Ihren Gäulen die Sporen. Sie türmen. Beide Kavalleriekorps brechen in sich zusammen. Die deutsche Luftwaffe gibt ihren Senf dazu.

Trotzdem läuft der Angriff südlich Stalingrads unrund. Beispielhaft zeigt das der folgende Gefechtsbericht. Das 8. sowjetische Kavalleriekorps soll angegriffen und vernichtet werden. Es ist bereits angeschlagen und steht in offenem Gelände ohne ausgebaute Stellungen, ein gefundenes Fressen. Irrtum! Der sowjetische General ruft um Hilfe und erhält zur Unterstützung spontan eine starke Schützendivision, die mit einer ebenso prächtigen Panzerbrigade ausgestattet ist. Aus dem erhofften Sturmlauf wird nichts. Daran ändern auch unterstützende deutsche Jagdbomber und Stukas nichts. Die 298. Infanteriedivision steht unverhofft einer feindlichen Übermacht auch ausgeruhter Truppenteile gegenüber und entschließt sich, nach dem Verlust von 22 eigenen Panzern, den Angriff abzubrechen. Nicht das Wunschergebnis, trotzdem eine kluge Entscheidung.

Wäre das ein Einzelfall, Schwamm drüber. Bleibt es aber nicht. Zahlreiche deutsche Angriffe südlich Stalingrads bringen Erfolge und können doch keine Breche schlagen. Nördlich Stalingrads läuft es unspektakulärer. Wenige Angriffe verlaufen erfolgreich und rücken die Front um 10 km näher zur Wolga vor. Steter Tropfen...

Ein Blick auf die Verluststatistik: über 1000 Panzer in einer Woche vernichtet, das ist schon was. Wir glauben, das gabs 1942 noch nicht. Wir beklagen hohe Verluste bei der Luftwaffe. 170 Piloten und 267 Totalausfälle beim fliegenden Material, das entspricht 10% bzw. 7% der Gesamtverluste seit Kriegsbeginn. Diese Woche haben wir die Luftwaffe mit rollenden Einsätzen ran genommen. Das war beabsichtigt, Reserven sind vorhanden, das gute Wetter wollte genutzt werden.
Wetterprognose: Regenwolken kehren in den Norden zurück, Moskau scheint in etwa die Wettergrenze zu sein, südlich oder nördlich, das ist hier die Frage, positiv für die Verteidigung Leningrads?
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