Unruhen in der Ukraine. Meinungen, Beiträge, Diskussionen bitte hier her.
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- suo
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Die Polen haben eine eigene Sprache und seit dem Mittelalter eine eigene staatliche Identität. Ich frage mich, seit wann es einen ukrainischen Nationalismus gibt und was den Ukrainer vom Russen unterscheidet - ausser dass er wohl einen anderen russischen Dialekt spricht.
Das soll nicht den Wunsch nach einem separaten Staat in Frage stellen, ein jeder soll sich wünschen was er will. Mir kommt es eher so vor, wie das Ausscheiden der Niederländer oder Schweizer aus dem deutschen Reichsverbund im Spätmittelalter - was auch nicht ohne Kriege möglich war.
Das soll nicht den Wunsch nach einem separaten Staat in Frage stellen, ein jeder soll sich wünschen was er will. Mir kommt es eher so vor, wie das Ausscheiden der Niederländer oder Schweizer aus dem deutschen Reichsverbund im Spätmittelalter - was auch nicht ohne Kriege möglich war.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.
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Jedes Stück, das aus dem russischen Bären gerissen wird, ist ein Stück, das sich der Westen (kulturell, geographisch, wirtschaftlich) einverleiben kann. Mich (und vermutlich halb Europa) interessiert nicht wirklich, ob die Ukrainer jetzt einen russischen Dialekt oder eine eigene Sprache haben, ob die kulturelle Einheit eher zu Moskau als zu Warschau zu ziehen ist. Es ist die pure Angst der russischen Anreiner, dass wieder 1939/1940 passiert und mit großer Pranke Land genommen wird. Die Krim war doch erst der Anfang. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass bald wieder T-34 durch Berlin fahren, aber wenn man sich die Bevölkerungszusammensetzung im Baltikum anschaut, da kann man als Este, Lette oder Litauer schon Angst bekommen (z.B. Estland 25%).
Putin ist kein Diktator, Russland ist auch nicht das Reich des Bösen. Aber Putin ist Autokrat und die Russen scheinen einen starken Mann an der Spitze zu brauchen, denn selbst denken ist für viele offenbar zu viel des Guten (das gilt übrigens auch für AfD-Wähler, HEIL HYDRA!), oder Sie verklären die gute alte Zeit, als noch Stalin, Chrustschow und wer auch immer noch so die Partei gelenkt hat, den Staat kontrollierten. Das findet man auch zuweilen in der SBZ, in der "alles so viel besser war", außer vielleicht das Fehlen von Südfrüchten und Freiheit, aber dafür hatten alle Arbeit und einen Verdienst, für den man trotzdem nichts kaufen konnte. Im Westen hat man das teilweise auch, heile Welt für geistig Arme, wo Mutti noch zu Hause geblieben ist um auf die verkackten Blagen aufzupassen, sich vom Ehemann eine einfing, weil das Essen nicht schmeckte und danach beim Pastor in der Beichte erklärte, dass es sowieso ihre Schuld war. Was Putin hier treibt, ich weiß es nicht. Vielleicht ist es die Angst vor Bedeutungslosigkeit, in die Russland reinrutscht, verletzter Stolz, weil man den dreckigen Osmanen doch damals, als noch alles gut war, die Krim und das ganze andere Gekröse darum abgenommen hat. Wenn ich Sonntags über den Trödelmarkt gehe, gibt es dort auch DVD-Verkäufer. Die "normalen", also meist Deutsche oder Türken, verkaufen alles, von Liebesschnulzen bis Alienangriffsgangbangparties. Da stehen auch immer Russen mit eigenem Stand (ob in Euskirchen oder Bonn, das Bild ist gleich): Nur Cover mit Männern in Uniformen. Als wenn es in Russland nur Soldaten geben würde. Ist die russische Gesellschaft so auf den Krieg fixiert? Hat man nicht am Kaiserreich gesehen, wie tief das die Gesellschaft beeinflusst und welchen Schaden die Zivilgesellschaft, falls es die außerhalb von Armee, Partei und Oligarchen, noch gibt, zufügt?
Aber Putin ist auch geschickt. Das was aktuell in der Ukraine passiert ist so platt, da fällt einem nichts zu ein. Aber - mein Lieblingsthema - die Russen haben es nicht so mit Minderheiten. Wir haben solche Problem ja auch. Soeben noch gelesen: jeder 3. will keinen Roma als Nachbarn. Ach, sowas. Die Krimtartaren (ich mochte noch nie rohes Fleisch) haben Jahrzehnte am Arsch der Welt gehaust, irgendwann durften sie wieder zurück. Jetzt stehen sie wieder vor der Landlosigkeit. Heute deportiert man sie nicht mehr, die sollen von allein verschwinden. In Russland ist es nicht verboten, homosexuell (oder nur schwul?) zu sein. Perfide Gesetze machen es aber quasi unmöglich, sein Leben lebenswert zu genießen. Statt dessen wird man wie in Deutschland auch noch in der Nachkriegszeit (danke Herr Adenauer) verfolgt. Das Reich ist wenigstens offen mit seinen Minderheiten umgegangen und hat sie gleich weg gesperrt. Die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit, und das in einem Ausmaß, dass an Diktatur erinnert.
Ich würde gern mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren, aber aktuell halte ich das für eine Fahrt ohne Rückfahrtschein. Sollte die Gewalt eskalieren, die Ukraine würde vermutlich allein dastehen und nach einem halben Jahr die Segel streichen. Der ganze Osten wäre weg, und Russland wäre für die nächsten Jahrzehnte auf sich allein gestellt. Das, was Europa für Russland ist (Absatzmarkt und Importmarkt), kann China allein nicht leisten. Sich nur auf einen Partner zu stützen, das funktioniert in der Automobilzulieferbranche auch super. Die Russen werden bluten, auf die ein oder andere Weise, und das ist denen offenbar nicht so ganz klar.
Putin ist kein Diktator, Russland ist auch nicht das Reich des Bösen. Aber Putin ist Autokrat und die Russen scheinen einen starken Mann an der Spitze zu brauchen, denn selbst denken ist für viele offenbar zu viel des Guten (das gilt übrigens auch für AfD-Wähler, HEIL HYDRA!), oder Sie verklären die gute alte Zeit, als noch Stalin, Chrustschow und wer auch immer noch so die Partei gelenkt hat, den Staat kontrollierten. Das findet man auch zuweilen in der SBZ, in der "alles so viel besser war", außer vielleicht das Fehlen von Südfrüchten und Freiheit, aber dafür hatten alle Arbeit und einen Verdienst, für den man trotzdem nichts kaufen konnte. Im Westen hat man das teilweise auch, heile Welt für geistig Arme, wo Mutti noch zu Hause geblieben ist um auf die verkackten Blagen aufzupassen, sich vom Ehemann eine einfing, weil das Essen nicht schmeckte und danach beim Pastor in der Beichte erklärte, dass es sowieso ihre Schuld war. Was Putin hier treibt, ich weiß es nicht. Vielleicht ist es die Angst vor Bedeutungslosigkeit, in die Russland reinrutscht, verletzter Stolz, weil man den dreckigen Osmanen doch damals, als noch alles gut war, die Krim und das ganze andere Gekröse darum abgenommen hat. Wenn ich Sonntags über den Trödelmarkt gehe, gibt es dort auch DVD-Verkäufer. Die "normalen", also meist Deutsche oder Türken, verkaufen alles, von Liebesschnulzen bis Alienangriffsgangbangparties. Da stehen auch immer Russen mit eigenem Stand (ob in Euskirchen oder Bonn, das Bild ist gleich): Nur Cover mit Männern in Uniformen. Als wenn es in Russland nur Soldaten geben würde. Ist die russische Gesellschaft so auf den Krieg fixiert? Hat man nicht am Kaiserreich gesehen, wie tief das die Gesellschaft beeinflusst und welchen Schaden die Zivilgesellschaft, falls es die außerhalb von Armee, Partei und Oligarchen, noch gibt, zufügt?
Aber Putin ist auch geschickt. Das was aktuell in der Ukraine passiert ist so platt, da fällt einem nichts zu ein. Aber - mein Lieblingsthema - die Russen haben es nicht so mit Minderheiten. Wir haben solche Problem ja auch. Soeben noch gelesen: jeder 3. will keinen Roma als Nachbarn. Ach, sowas. Die Krimtartaren (ich mochte noch nie rohes Fleisch) haben Jahrzehnte am Arsch der Welt gehaust, irgendwann durften sie wieder zurück. Jetzt stehen sie wieder vor der Landlosigkeit. Heute deportiert man sie nicht mehr, die sollen von allein verschwinden. In Russland ist es nicht verboten, homosexuell (oder nur schwul?) zu sein. Perfide Gesetze machen es aber quasi unmöglich, sein Leben lebenswert zu genießen. Statt dessen wird man wie in Deutschland auch noch in der Nachkriegszeit (danke Herr Adenauer) verfolgt. Das Reich ist wenigstens offen mit seinen Minderheiten umgegangen und hat sie gleich weg gesperrt. Die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit, und das in einem Ausmaß, dass an Diktatur erinnert.
Ich würde gern mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren, aber aktuell halte ich das für eine Fahrt ohne Rückfahrtschein. Sollte die Gewalt eskalieren, die Ukraine würde vermutlich allein dastehen und nach einem halben Jahr die Segel streichen. Der ganze Osten wäre weg, und Russland wäre für die nächsten Jahrzehnte auf sich allein gestellt. Das, was Europa für Russland ist (Absatzmarkt und Importmarkt), kann China allein nicht leisten. Sich nur auf einen Partner zu stützen, das funktioniert in der Automobilzulieferbranche auch super. Die Russen werden bluten, auf die ein oder andere Weise, und das ist denen offenbar nicht so ganz klar.
Ich denke, dass das Problem in Osteuropa, spezieller in der ehemaligen Sowjetunion, ist das die russische Mentalität es noch nicht verdaut hat, dass das Imperium namens Sowjetunion nicht mehr ist. Die Konflikte jetzt ergeben sich auch daraus, dass die Nationalstaaten nicht wirklich homogen sind, sondern größere Ausländeranteile (Russen) haben und diese diskriminiert werden. Russen haben kein Bürgerrecht in Estland und Lettland.. Man kann den ukrainisch-russischen Konflikt auch als postsowjetischen Bürgerkrieg interpretieren, denn einen wirklichen Bürgerkrieg hat es nach dem Zerfall der Sowjetunion meines Wissen nicht gegeben.
Ein etwas hinkendes Beispiel: Ich denke, dass es auch ohne Hitler zu einem weiteren europäischen Krieg gekommen wäre, weil es für die Weimarer Republik auch unerträglich geworden wäre, dass große deutsche Minderheiten in den Nachbarstaaten gelebt hätten und teilweise als Bürger zweiter Klasse angesehen wurden.
Da alle Völker bis auf das deutsche nationalistisch eingestellt sind, kann Putin auch gar nicht anders als die Russen in den Staaten auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion zu schützen und dies im Notfall auch mit militärischer Gewalt. Dies ist übrigens die gleiche Begründung für die Luftschläge der Amerikaner im Irak auf IS-Truppen, auch wenn dies ein ganz anderes Kapitel ist.
Ein etwas hinkendes Beispiel: Ich denke, dass es auch ohne Hitler zu einem weiteren europäischen Krieg gekommen wäre, weil es für die Weimarer Republik auch unerträglich geworden wäre, dass große deutsche Minderheiten in den Nachbarstaaten gelebt hätten und teilweise als Bürger zweiter Klasse angesehen wurden.
Da alle Völker bis auf das deutsche nationalistisch eingestellt sind, kann Putin auch gar nicht anders als die Russen in den Staaten auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion zu schützen und dies im Notfall auch mit militärischer Gewalt. Dies ist übrigens die gleiche Begründung für die Luftschläge der Amerikaner im Irak auf IS-Truppen, auch wenn dies ein ganz anderes Kapitel ist.
- Vernichter
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Nationalismus oder Geschichte sind zunächst einmal immer eine Erfindung einer ganz dünnen Schicht. In Polen hielt sich der Adel auch für die Nachkommen der Sarmaten und betrachtete den Rest lange Zeit als ein von ihnen erobertes Volk. Was die Bauern und die Bewohner der Städte so dachten, ist auch nochmal eine andere Sache.suo hat geschrieben:Die Polen haben eine eigene Sprache und seit dem Mittelalter eine eigene staatliche Identität. Ich frage mich, seit wann es einen ukrainischen Nationalismus gibt und was den Ukrainer vom Russen unterscheidet - ausser dass er wohl einen anderen russischen Dialekt spricht.
Das soll nicht den Wunsch nach einem separaten Staat in Frage stellen, ein jeder soll sich wünschen was er will. Mir kommt es eher so vor, wie das Ausscheiden der Niederländer oder Schweizer aus dem deutschen Reichsverbund im Spätmittelalter - was auch nicht ohne Kriege möglich war.
Über die Ukrainer kann man sagen, dass nach dem Einfall der Tataren die Spaltung eingeleitet wurde. Litauen stieg in dem Gebiet auf, Kiew wurde zu einer unbedeutenden Kleinstaat. Weite Gebiete der heutigen Mittelukraine sind nur sehr dünn besiedelt gewesen, da ständige Einfälle drohten. Das heute als "Neurussland" beanspruchte Gebiet bestand weitestgehend als Steppe. Litauen selbst kann lange Zeit als ein slawisch-litauisches Konstrukt betrachtet werden. Dazu gab es auch einfach zu wenige Litauer, um allein die Macht zu halten.
Kriege mit Moskau, dann Vereinigung mit Polen. Die Identität der Bevölkerung hängte sich stark an der Religion auf. Dann gab es aber die orthodoxe (Adel) Schljachta, die zu verschiedenen Zeiten um ihre Privelegien kämpfen musste. Polen hatte verschiedene Phasen der Toleranz. Und es gab die Kosaken, die so etwas wie den Status der Schljachta für sich erlangen wollte, aber aus verschiedenen Gründen nicht in der Anzahl bekamen. So gut wie jeder Hetman rebellierte in seiner Amtszeit gegen die Krone und spielte mit den Widersprüchen zwischen Moskau, Polen und der Krim. Als die aufständischen Kosaken sich doch Moskau anschlossen gingen deren Oberen von einem Vassallenverhältnis aus, bei dem auch der Vassal bestimmte Rechte hatte. Selbst während des Aufständs hielt man sich im mit den Formulierungen im Ungefähren: "Wir wünschen uns einen Herrscher wie den Zaren". Das kann man so und so interpretieren. Die einfachen Kosaken hatten einfachere Vorstellungen und Ziele. In Moskau galten aber die Privilegien als Gnade, die der Zar gewährt, nicht als Grundrecht.
Das ging auch eine ganze Weile gut. Später wurde die Eigenständigkeit immer weiter eingeschränkt. Im Gegensatz zu Polen stellte sich Moskau im Bezug auf die Oberschicht schlauer an. Man vergab die gefoderten Adelstitel und Privelegien. Dennoch gab es Aufstände. Mit Katherina ist es dann endgültig vorbei gewesen.
Das neunzehnte Jahrhundert bietet dann die Phase in der sich die heutige russische Hochsprache formierte. Es gab dann auch auf dem Gebiet der Ukraine entsprechende Bewegungen. Wir sprechen hier von einem Prozess, der vielleicht ein paar Hundert Menschen eingeleitet wurde. Das Zarenreich betrachtete die Entwicklung misstrauisch. In Galizien spielte man ebenfalls mit solchen Ideen. Zunächst nutzte sie Wien gegen die Polen, dann zunehmend gegen die Russen. Eine Interpretation lautete, die sich bis heute hält lautete, dass die Ukrainer die wahren Russen sind und die Russen eine Mischung aus Finnen und Tataren.
Die Sowjetunion baute zunächst auf Minderheiten. Entsprechend wurde in den Zwanzigern die heutige ukrainische Hochsprache geschaffen und dann mit der Ausbreitung der Schulpflicht in die Massen getragen. Man verfolgte sogar die russische Sprache zeitweilig. Als man merkte, dass es den Zerfall befödern könnte, wurde der Schalter umgelegt. Unter Stalin verfolgte man dann das Ukrainische. Nach dem zweiten Weltkrieg gingen viele ukrainische Nationalisten nach Kanada und in die USA. Dort hatten sich auch nochmal eine eigene ukrainische Geschichte angelegt und die Sprache angepasst. Es gab und gibt etliche Stiftungen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion flutete diese Interpretation die Ukraine.
Ja, die "Abspaltung" gleicht dem Niederländischen. Es könnte heute auch eine Nowgoroder Sprache geben. In der Ukraine sprechen auch bis heute viele der Nationalisten nicht das kodifizierte Hochukrainisch. Folglich hat man durchaus darauf gesetzt, die Anzahl der russischen Schulen zu reduzieren und das Russische in den Schulen als eine Fremdsprache anzubieten. Was zunächst den Effekt hatte, dass viele Ukrainer zwar überwiegend Russisch sprechen, aber nicht mehr richtig schreiben können. Die Erlaubnis auf der regionalen Ebene nützt da wenig, weil die gesamtstaatlichen Anträge wieder in Ukrainisch verfasst werden müssen. Das hat auf der Krim ziemlich genervt.
Man muss aber ehrlich sagen, dass ohne den Zwang das Ukrainische den Kampf in vielen Landesteilen verloren hätte. Was für die Nationalisten natürlich nicht akzeptabel ist, aber zugleich das Einfallstor für Moskau erst öffnete.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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- Vernichter
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Zu der russischen Politik, die sich bis heute hält:
Sie gleicht der Poltik der Habsburger, oder auch der Byzantiner. Man integrierte und integriert die Oberschicht der jeweiligen Minderheiten. Wobei bestimmte Minderheiten in verschiedenen Phasen auf der gesamtrussischen Arena durchaus eine dominierende Stellung einnehmen konnten. Nach Peter im Zarenreich sind es die Deutschen, teilweise schon die Georgier gewesen. In der Sowjetunion der Anfangsphase, bis zu den stalinistischen Säuberungen waren es die Juden, Georgier und Armenier. Unter Stalin wieder die Georgier. Spätere Phase weiterhin die Georgier, ein wenig die Ukrainer. Brezhnew und Chrustschow sind beispielsweise Ukrainer gewesen. In der Endphase stiegen mittelasiatischen Eliten auf.
Heute haben die Kaukasier und einige sibirische Minderheiten eine interessante Stellung. Die Tataren melden ihre Ansprüche an. Der momentane Verteidigungsminister hat tuwenische Wurzeln: http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Kus ... ch_Schoigu
Die russische Identität ist über weite Strecke imperial. Es gibt aber verstärkt ethnischen Nationalismus der Russen, weil viele wegen dieser "Bevorzugungen" unzufrieden sind.
Die Polen im Zarenreich sind nochmal ein Sonderthema.
Es heisst auch korrekt nicht Russische, sondern russländische Föderation. Der Tatare kann sich als Russländer bezeichnen, aber nicht als Russe.
Sie gleicht der Poltik der Habsburger, oder auch der Byzantiner. Man integrierte und integriert die Oberschicht der jeweiligen Minderheiten. Wobei bestimmte Minderheiten in verschiedenen Phasen auf der gesamtrussischen Arena durchaus eine dominierende Stellung einnehmen konnten. Nach Peter im Zarenreich sind es die Deutschen, teilweise schon die Georgier gewesen. In der Sowjetunion der Anfangsphase, bis zu den stalinistischen Säuberungen waren es die Juden, Georgier und Armenier. Unter Stalin wieder die Georgier. Spätere Phase weiterhin die Georgier, ein wenig die Ukrainer. Brezhnew und Chrustschow sind beispielsweise Ukrainer gewesen. In der Endphase stiegen mittelasiatischen Eliten auf.
Heute haben die Kaukasier und einige sibirische Minderheiten eine interessante Stellung. Die Tataren melden ihre Ansprüche an. Der momentane Verteidigungsminister hat tuwenische Wurzeln: http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Kus ... ch_Schoigu
Die russische Identität ist über weite Strecke imperial. Es gibt aber verstärkt ethnischen Nationalismus der Russen, weil viele wegen dieser "Bevorzugungen" unzufrieden sind.
Die Polen im Zarenreich sind nochmal ein Sonderthema.
Es heisst auch korrekt nicht Russische, sondern russländische Föderation. Der Tatare kann sich als Russländer bezeichnen, aber nicht als Russe.
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- Silem
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Am 9. September gibt es den vorläufigen MH17 Bericht. http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... qus_thread
Es wird so ablaufen wie beim Bericht über den Einsatz von Chemiewaffen durch Assad. Jeder weiß das es die Separatisten waren, der Bericht wird genug Beweise liefern das es die Separatisten gewesen sind, das Kind wird nicht beim Namen genannt und Russland findet irgendeine tolle Begründung warum die Separatisten doch unschuldig sind und wir dürfen uns von unserer 5. Kolonne die nächsten 5 Jahre die russische Argumentation anhören warum der Bericht doch gefälscht ist.
Es wird so ablaufen wie beim Bericht über den Einsatz von Chemiewaffen durch Assad. Jeder weiß das es die Separatisten waren, der Bericht wird genug Beweise liefern das es die Separatisten gewesen sind, das Kind wird nicht beim Namen genannt und Russland findet irgendeine tolle Begründung warum die Separatisten doch unschuldig sind und wir dürfen uns von unserer 5. Kolonne die nächsten 5 Jahre die russische Argumentation anhören warum der Bericht doch gefälscht ist.
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.
- Longstreet
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Longstreet hat geschrieben:Dazu fällt Uns nur ein Zitat des ehrenwerten Lt. Steven Hauk beim AFRS ein: "Wir werden doch nicht den totalen Krieg vom Zaun brechen, nur damit wir einen bekannten Entertainer bekommen!"
Wir brauchen eindeutig Eier.
Sieht eher nicht dannach aus, wenn man die neuesten Berichte des z.B. Natogipfels hört. Merkel bremst leider massiv, unsere Politiker verstehen offenbar nicht so recht, wie man in unserer Zeit mit russischer Agression und Okkupation umgehen soll und sehen zwanghaft nur die politischen Lösungswege. Chamberlain lässt grüßen.
Ich bin schon der Meinung das man wie im Kalten Krieg gegenüber Putins hybrider Militärmaschienerie eine westliche Drohkulisse aufbauen sollte. Dazu gehören nunmal dauerhafte Truppenpräsenzen in den Frontstaaten zu Russland, vor allem im Baltikum und vllt. gehört Rumänien auch bald dazu. Rein politisch wurde nun wirklich lange genug vorgegangen: Eine Sanktion jagt die andere, eine Telefonat löst das nächste ab ohne die russische Invasion zu stoppen. Es braucht eindeutig die militärische Komponennte. Rein politisch stoppt man keine marschierenden Soldaten mit einer Mission.
Neue, dauerhafte Natopräsenzen und massive Unterstützung der UKR mit Waffen wären eigentlich die logische Reaktion, ich verstehe da unsere Politiker nicht so ganz.
Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken wie ein paar tausend Mann Kamptruppen, 200 Panzer und einige, wenige Geschütze, wie sie die Bundeswehr hat, solch eine russische Invasion stoppen sollen...
Aus freier Wahl begann Marko selbstständig zu denken und beging so unwissentlich die für einen Kommunisten schwerste Sünde.
Tom Clancy - aus "Jagd auf Roter Oktober"
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Nun ja ... so einfach ist die Lage nun auch nicht. Dass in Odessa über 40 Menschen in einem Gewerkschaftshaus verbrannten und bei den Luftschlägen laut Angaben von Kiew selbst über 1000 weitere - Separatisten? - gestorben sind, sind ja nun mal (laut offiziellen Angaben) Fakten.Private_S hat geschrieben:Das war von Anfang klar. Putin wollte nie wirklich Verhandlungen. Es ging auch nie um den Schutz irgendwelcher Volksleute. Die auch gar nicht bedroht waren.
- Silem
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a) Die 40 Menschen starben weil die Separatisten meinen Krieg zu führen.Performer hat geschrieben:Nun ja ... so einfach ist die Lage nun auch nicht. Dass in Odessa über 40 Menschen in einem Gewerkschaftshaus verbrannten und bei den Luftschlägen laut Angaben von Kiew selbst über 1000 weitere - Separatisten? - gestorben sind, sind ja nun mal (laut offiziellen Angaben) Fakten.
b) Die Luftschläge werden durchgeführt weil die Separatisten Krieg führen.
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.
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Es tut uns leid. Auf Putin-Sprech werden wir nicht antworten. Vielleicht hat ja jemand anderem aus dem Forum daran Interesse sich mit euch argumentativ auseinander zu setzen. Wenn nicht empfehlen wir euch die 127 Seiten dieses Threads. Vernichter schafft es sehr gut aus der russischen Perspektive die Situation zu schildern.Performer hat geschrieben:a) Wenn sich Menschen in einem Landesteil vom Zentralstaat abspalten wollen, ist es also in Ordnung, sie zu verbrennen?
b) Wenn sich ein Landesteil abspalten will, ist es also in Ordnung, bewohnte Gebiete zu bombardieren
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.
C) Bei einem russischen Angriff darf sich ein Land wehren.Performer hat geschrieben:a) Wenn sich Menschen in einem Landesteil vom Zentralstaat abspalten wollen, ist es also in Ordnung, sie zu verbrennen?
b) Wenn sich ein Landesteil abspalten will, ist es also in Ordnung, bewohnte Gebiete zu bombardieren
Aus freier Wahl begann Marko selbstständig zu denken und beging so unwissentlich die für einen Kommunisten schwerste Sünde.
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Nun, ich finde die Fakten nicht ganz so eindeutig. Aber um das auch noch klarzustellen: Natürlich streut Russland auch ganz gezielt Falschinformationen hier in den Westen, und es setzen sich viele dubiose Gestalten (aus dem Umkreis der "Friedesndemos") auf den Zug rauf. Für mich steht auch außer Frage, dass Russland die Separatisten unterstützt und den Konflikt anheizt. Aber dass in der Ukraine auch der Westen sein Süppchen kocht und das ukrainische Militär sehr schlecht beraten war, den Konflikt auf diese Esklatationsstufe zu heben, ist in meinen Augen ebenso offensichtlich.
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Na ja, die Ukrainer haben seehr lange gewartet, bis sie überhaupt mal was taten. Man hielt die ukrainische Armee ja schon für ein Phantom. Was sie z.T., nur jahrelange Misswirtschaft, offenbar auch ist. Die Eskalation haben Putins Sonder- und Milizeinheiten geschaffen, ab dem Zeitpunkt, an dem gutausgebildeten "Men from Outerspace" Slowjansk hijakten. Der Spuk wäre auch längst vorbei, würde Putin nicht immer wieder Material und - zunehmend - Männer einschleusen, sobald seine Satrapen in Donezk und Luhansk die Puste ausgeht. Bedrückende aktuelle Zusammenfassung über die russischen Soldaten, die da ins Feuer geschickt werden: http://www.nzz.ch/international/nur-zeh ... 1.18376359 . Die ukrainischen Verluste dürften mittlerweile auch erschreckend sein, gerade in den letzten Tagen - die ukr. Führung soll die Verlustzahlen bislang bewusst zurückhalten.
Während der Waffenstillstand für morgen avisiert wird, kracht es an den Stadträndern von Mariupol seit Stunden. Hier ein Beispiel, mit link zu einem Video auf russisch oder ukrainisch: https://twitter.com/OS1954/status/507609280426422272 . Man darf gespannt sein, ob es zur Waffenruhe kommt und wielange sie hält. Ein Gewinn für Putin wird sie allemal.
Während der Waffenstillstand für morgen avisiert wird, kracht es an den Stadträndern von Mariupol seit Stunden. Hier ein Beispiel, mit link zu einem Video auf russisch oder ukrainisch: https://twitter.com/OS1954/status/507609280426422272 . Man darf gespannt sein, ob es zur Waffenruhe kommt und wielange sie hält. Ein Gewinn für Putin wird sie allemal.
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Die Ukraine war in meinen Augen falsch beraten, diesen Konflikt militärisch zu lösen. Was will sie dabei gewinnen? Ein offener Krieg mit Russland - oder, wie jetzt, ein verdeckter - wird in einem blutigen Debakel enden. NATO und EU werden nämlich keinen Finger krümmen, sollte die heiße Phase in eine kochende übergehen.
Ich glaube allerdings nicht, dass Russland so scharf darauf ist, die Ostukraine zu annektieren. Für Putin wäre eine föderale, auf Jahrzehnte zerrissene Ukraine viel lukrativer.
Ich glaube allerdings nicht, dass Russland so scharf darauf ist, die Ostukraine zu annektieren. Für Putin wäre eine föderale, auf Jahrzehnte zerrissene Ukraine viel lukrativer.
- Silem
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Also Putin das Feld überlassen? Zurückziehen und zusehen wie "Separatisten" und "besorgte Bürger" ein Rathaus und eine Provinz nach der anderen übernehmen? Am Ende endet Neurussland dann vor Lemberg. Wir haben es in der Ukraine mit einer Invasion zu tun. Diese Invasion begann am Tag des Sturzes von Janukowtisch und sie hält immer noch an. Sie wird sogar mit jedem Tag intensiviert und offensichtlicher.Performer hat geschrieben:Die Ukraine war in meinen Augen falsch beraten, diesen Konflikt militärisch zu lösen.
Das ist doch normal. Das wird auch noch lange vertuscht werden wenn es überhaupt irgendwann an die Öffentlichkeit kommt. Der Punkt ist eher das die Ukraine die Verluste akzeptieren kann. Die ukrainische Regierung kann hinstehen und sagen: "Er ist für sein Vaterland gefallen! Er war ein Held.". Die russische Regierung dagegen leugnet den Tod, beerdigt die Söhne in irgendwelchen anonymen Gräbern oder muss akzeptieren das sie nie wieder zurückkehren weil sie in ukrainischem Boden liegen. Das wird nicht lange gut gehen. Vietnam für Arme?gerade in den letzten Tagen - die ukr. Führung soll die Verlustzahlen bislang bewusst zurückhalten.
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.
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Nun, solange der Westen nicht OFFEN erklärt, die Ukraine einem möglichen Krieg zu unterstützen, wäre ein solcher für das Land fatal.
Putin hat eben sehr gut aus dem Kosovo gelernt. Es ist keine sonderlich neue Form der Kriegsführung, sich nationaler Minderheiten zu bedienen, um ein Land zu destabilisieren, aufzuteilen und zu schwächen. So haben sich die USA Texas geholt, so hat die U.C.K. in Serbien agiert. Und ich fürchte, daß wir in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Separatisten in vielen Teilen der Welt kennenlernen werden, von denen wir noch nie etwas gehört haben ...
Putin hat eben sehr gut aus dem Kosovo gelernt. Es ist keine sonderlich neue Form der Kriegsführung, sich nationaler Minderheiten zu bedienen, um ein Land zu destabilisieren, aufzuteilen und zu schwächen. So haben sich die USA Texas geholt, so hat die U.C.K. in Serbien agiert. Und ich fürchte, daß wir in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Separatisten in vielen Teilen der Welt kennenlernen werden, von denen wir noch nie etwas gehört haben ...
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Sagt euch Armenien etwas? Estland? Kasachastan? Den Putinisten fällt immer der Kosovo ein oder Jugoslawien. Der wirkliche Auslöser und Präzedenzfall wird aus Gründen verschwiegen.Performer hat geschrieben:Nun, solange der Westen nicht OFFEN erklärt, die Ukraine einem möglichen Krieg zu unterstützen, wäre ein solcher für das Land fatal.
Putin hat eben sehr gut aus dem Kosovo gelernt. Es ist keine sonderlich neue Form der Kriegsführung, sich nationaler Minderheiten zu bedienen, um ein Land zu destabilisieren, aufzuteilen und zu schwächen. So haben sich die USA Texas geholt, so hat die U.C.K. in Serbien agiert. Und ich fürchte, daß wir in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Separatisten in vielen Teilen der Welt kennenlernen werden, von denen wir noch nie etwas gehört haben ...
Ach. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
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Die Verheimlichung der Toten ist nicht so heimlich. Man gibt es gegenüber der eigenen Bevölkerung zu ohne es zuzugeben. Der gleiche Mensch kann einen Eingriff als ukrainische Propaganda von sich weisen und sich zugleich darüber freuen, dass Russland "hilft". Vielen ist es auch schlicht egal, solange es nicht ihre Söhne sind. Es wird viel mehr davon abhängen wie mit den Toten und Verwundeten umgegangen wird.
Die Verluste sind schwer bezifferbar, aber dürften schon insgesamt einige Tausend Mann betragen. Die Separatisten zählt Niemand, bei den Ukrainern werden die Verluste der Nationalgarde, der Freiwilligen und der polizeilichen Verbände ausgeklammert. Momentan sollen sich von beiden Seiten jeweils 30.000-40.000 Mann im Gebiet aufhalten, mit steigender Tendenz. Der heute begonnene Sturm von Mariupol soll mit etwa 4000 "Separatisten" erfolgen.
Man spricht von einer Waffenruhe. Wir glauben nicht an etwas Ernsthaftes. Wenn sie kommt, so wird sie nur dazu genutzt werden, sich umzugruppieren.
Die Verluste sind schwer bezifferbar, aber dürften schon insgesamt einige Tausend Mann betragen. Die Separatisten zählt Niemand, bei den Ukrainern werden die Verluste der Nationalgarde, der Freiwilligen und der polizeilichen Verbände ausgeklammert. Momentan sollen sich von beiden Seiten jeweils 30.000-40.000 Mann im Gebiet aufhalten, mit steigender Tendenz. Der heute begonnene Sturm von Mariupol soll mit etwa 4000 "Separatisten" erfolgen.
Man spricht von einer Waffenruhe. Wir glauben nicht an etwas Ernsthaftes. Wenn sie kommt, so wird sie nur dazu genutzt werden, sich umzugruppieren.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")