WitE 2 Kampagne(41): Moskau ist schön

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teufelchen
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Beitrag von teufelchen »

Züge 34-37: 08.02.42 / 15.02.1942 / 22.02.42 / 01.03.42
Frontabschnitt der 1. Panzerarmee bei Stalingrad
Wetterbedingungen: Schneesturm, 01.03.42: Schneefall

Offenbar lassen Sturm und Drang beim Gegner nach. Ermüdet er? Uns solls recht sein. Die Rote Armee drückt im Norden des Abschnitts,
ohne anzugreifen. Feldmarschall von Kleist, Befehlshaber der 1. Panzerarmee, nimmt ein geklammertes Regiment zurück. Die Deutschen
bleiben passiv. Kurz und bündig: Die Woche ist rum.


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Tatsächlich hat die sowjetische 5. Armee eine Verschnaufpause gebraucht. Nun ist sie wieder angriffslustig. Und hat sich als Ziel einen
Eckpfeiler 1. Panzerarmee ausgesucht. Hier verteidigt die vielfach kampferprobte Division „Das Reich“. Die 5. Armee bietet ihr Arsenal auf,
drei Kavalleriekorps stürmen heran, im Schlepptau mehr als 600 Panzer. Soll hier ein Exempel statuiert werden? Die zahlenmäßige
Überlegenheit ist erdrückend. Die Deutschen kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung, die Munition wird knapp. Trotzdem ringt die Truppe
die 5. Armee tatsächlich nieder. Unter hohen Verlusten für die Sowjets.


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Vorwitzig lugt die 49. Schützenbrigade nach Westen. Sie hat sich seitlich an einem Regiment der 298. Infanteriedivision vorbei gemogelt
und lief dabei zwei vollwertigen deutschen Infanteriedivisionen geradewegs in die Arme. Diese holen tief Luft und pusten die Eindringlinge
zurück. Trotzdem nimmt General Kempf, Kommandeur des 48. motorisierten Korps, das exponiert stehende deutsche Regiment zurück,
sicher ist sicher. Woche rum.

Wir schreiben mittlerweile den 22.02. Die Rote Armee verhält sich wieder verdächtig ruhig. Sie zieht Ihre Stellungen im Norden der
Stalingrad-Front etwas vor und optisch schön glatt, nun tauchen neue Truppen auf, diesmal im Süden. Zunächst einmal sieht es nur so
aus, als sollten die herangeführten Einheiten Frontlücken schließen. Die erste Panzerarmee und die Hand in Hand operierenden ungarischen
Freunde bleiben wachsam. Ein bedrohtes Panzerregiment verlegt sicherheitshalber 20 km nach Westen. Wieder Woche rum.


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1. Märzwoche. Da wäre jetzt turnusmäßig nördlich von Stalingrad wieder ein Angriff der Roten Armee fällig. Und voilà, sie machen es.
Nehmen sich den gleichen Eckpfeiler vor wie vor 2 Wochen. Nur, dass die Division „Das Reich“ mittlerweile durch kampfschwächere
Infanterie abgelöst wurde. Die 5. Armee ist klar überlegen, schont aber diesmal das 4. Kavalleriekorps. Dieses marschiert nördlich am
Angriffsraum vorbei. Und wieder dringt der Angriff nicht durch. An dieser Stelle beißen sich die Roten die Zähne aus. Die 5. Armee muss
schlucken, hat wieder sehr hohe Verluste.


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Von Kleist befiehlt einen Gegenangriff auf das vorwitzige 4. Kavalleriekorps. Zwei Infanteriedivisionen und eine motorisierte Brigade
stellen den Kern der Angriffstruppen. Das 4. Kavalleriekorps flieht in Panik. Sie laufen wie die Hasen. Nur wenige Soldaten entkommen.
Wir sind gespannt, ob der Spuk hier weitergeht. Woche wieder rum, Monat auch.


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Im Süden, wo vergangene Woche neue Verbände der Roten Armee auftauchten, bleibt es ruhig.
Die Sowjets konnten den Frontverlauf im Februar nur marginal nach Westen vorschieben. Nach glücklichen Defensivaktionen und erfolgreichen
Gegenschlägen sieht von Kleist die Position seines Frontbereichs gestärkt. Wird der Gegner neue Erschütterungsversuche unternehmen? Dafür
wären zusätzliche Armeen von Nöten. Viel Zeit bleibt nicht, das Frühjahr naht.


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Kann AtAtack bei Rostov Erfolge vermelden? Wir werden berichten.
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teufelchen
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Beitrag von teufelchen »

Züge 34-37: 08.02.42 / 15.02.1942 / 22.02.42 / 01.03.42

Südlicher Frontabschnitt, Region Rostov

Wetterbedingungen: Schneesturm, 01.03.42: Schneefall
Bodenverhältnisse: hoher Schnee

Friedlich liegt sie da, die Steppenlandschaft östlich des Don. Eine einzige weiße Fläche, flach oder leicht gewellt, endlos. Die Lage
hat sich beruhigt, seit die Rote Armee Ihre Kavalleriekorps Mitte Januar aus der Front zog. Die Waffen schweigen. Mangels Sicht
findet keine Aufklärung statt. Man wittert die Rote Armee förmlich, sieht aber nur einige wenige vorfühlende Divisionen. Die Front
der 17. Armee steht südlich und östlich Rostovs in leicht bis mittel befestigten Stellungen und wartet gelassen.


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Langsam kommt Bewegung in die Bude. Bei Orlovskaya melden Stoßtrupps größere Ansammlungen unbekannter Art und Stärke.
Urplötzlich tauchen Sie auf, aus dem Nichts. Was hat die Rote Armee vor? Eine oder mehrere Armeen drücken von der Bahnlinie
Salsk-Kotelnikovsky in Richtung Don. Die unbekannt verzogenen Kavalleriekorps zeigen sich, dazu Kavalleriedivisionen und alle
Arten von Infanterie. General Schörner von der federführenden 17. Armee vermutet, der Abschnitt wurde ausgewählt, weil die
Achsenverteidigung nur stützpunktartig aufgestellt ist. Dazu besteht sie überwiegend aus rumänischen Verbänden in Regimentsstärke.
Es kommt nur an einer Stelle zu Gefechten. Dabei pulverisiert das 8. Kavalleriekorps ein Regiment der 11. rumänischen Infanteriedivision.
Schörner antwortet mit einem Angriff auf die 87. Kavalleriedivision. Diese hatte sich in die Lücke zwischen zwei rumänischen
Einheiten gemogelt. Die zweite Antwort lautet Rückzug. Die exponiert stehenden Aufklärungsspitzen verlegen etwas nach Nordwesten.
Antwort Nummer 3: Was an Verstärkungen greifbar ist, wird per Bahn heran gekarrt. Ausladung bei Tatsinskaya. Und Nummer 4:
Das Loch nordwestlich des 8. Kavalleriekorps wird geflickt. Stimmung? Bedrückt, bange Erwartung!


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Sie schlagen los. Auf breiter Front drückt die Rote Armee zwischen Rostov und Stalingrad nach Nordwesten, Richtung Don. Überall
haben Sie Erfolg. Die Rückzugsbewegung der Achsenarmeen beschleunigt sich. Nichts wie hinter den Don. Gegenangriffe? Fehlanzeige.
Verstärkungen treffen ein. Ob sie die Lage beruhigen werden?


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Zu allem Überfluss wird die sowjetische 38. Armee wieder aktiv. Bei Manych stürmen fast 50.000 Mann gegen die 113. Infanteriedivision.
Diese hatte während vieler Ruhewochen an Ihren Befestigungen gezimmert. Sie fühlte sich einigermaßen sicher. Doch Pustekuchen.
Der mehrfachen Übermacht muss Sie Tribut zollen und ihre Stelllungen preisgeben. Nach dem Rückzug der 113. bleibt eine Frontlücke,
die der Gegner für einen erneuten Vorstoß Richtung Rostov ausnutzen könnte. Wenn die Rote Armee ihre Kräfte bündelt, wird’s gefährlich.
Noch immer schneit es, dieser verflixte Winter.


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Auffallend: Nach erfolgreichem Angriff stößt die Rote Armee selten nach. Traut sie Ihrer eigenen Potenz nicht? Die Verluste beider Seiten
im Februar halten sich in Grenzen. Konsequenz: Die Rote Armee wächst beachtlich. Und wir sind froh, die Armeequantität und -qualität
zu halten. Die Verluste an Piloten und Fluggerät sind auf beiden Seiten so unbedeutend, das wir uns ein Reporting ersparen.
Und noch was: Im Hafen von Azov konnte wichtigen Nachschub entladen.


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Wie geht es im März weiter? Beißt die erstarkte Rote Armee uns in den Arsch? Wir werden berichten?
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Beitrag von teufelchen »

Züge 38-42: 08.03.42 / 15.03.42 / 22.03.42 / 29.03.42 / 05.04.42

Wetterbedingungen:
Nach dem hammerharten Februarwetter bleibt der März nur winterlich. Die Temperaturen steigen allmählich. Das Land liegt tief verschneit. Immer wieder suchen Schneestürme einzelne Gebiete heim, dafür hört der Schneefall in anderen Regionen, speziell bei Rostov und auf der Krim, auf, zumindest zeitweise.

Den in Frankreich stationierten Besatzungstruppen lassen wir weitgehend freie Hand. Natürlich lassen wir uns regelmäßig berichten, ob ein Mindestmaß an Besatzungstruppen vorhanden ist. Das zahlt sich offenbar aus. 2 Mal in diesem Monat erhalten wir folgende Meldung, und können insgesamt 2 Siegpunkte einstreichen, wodurch sich deren Zahl auf 712 erhöht. Jeah!



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Die Rochaden an den Schaltstellen der Heeresgruppen gehen weiter. Ja, wir hatten überlegt, den verdienstvollen, aber in die Jahre gekommenen und behäbig wirkenden von Rundstedt abzulösen. Nun wurde er (von Herrn KI) in die Reserve überstellt. Die Heeresgruppe Süd befehligt ab sofort Generaloberst Franz Halder. Halt da war doch was. Richtig, Halder wurde erst Ende Januar von Heinz Guderian im OKH beerbt. Und wir waren nicht böse darüber. Nun, Halder ist ein miserabler Heerführer, aber ein fähiger Organisator, der beste. Wir heißen ihn bei der Heeresgruppe willkommen und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.

Auch die Heeresgruppe Mitte führt aufgrund Order von Herrn KI einen Führungswechsel durch. Wilhelm Keitel beerbt Fedor von Bock bei der Heeresgruppe Mitte. Nein, nein, und nochmals nein. Wir trommeln vor Wut mit den Fäusten auf die Schreibtischplatte. Unmöglich! Und verfügen, General Rendulic, der bisher nur ein Korps der Heeresgruppe Mitte befehligte (bei der 3. Panzerarmee), zum Chef der Heeresgruppe zu ernennen. Herr Keitel macht noch vor Erreichen des Stabsquartiers im Flieger kehrt.



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Die deutsche Rüstungsindustrie klotzt mächtig ran. Die Produktion steigt und steigt. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Sowjets. Wir können gar nicht so viel Kriegsgerät zerstören, wie der Roten Armee an Neumaterial zufließt. Zahlenmäßige Unterlegenheit erfahren wir bei Flugzeugen und Panzern und nun - leider – auch bei Geschützen aller Art. Den Trend umkehren? Nur wie?


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Die Schlacht um Yalta ist eröffnet.


Seit 08.03. beharkt die Luftwaffe den Hafen des Städtchens im Süden der Halbinsel Krim sowie das umgebende Seegebiet. Yalta hat keine ruhige Minute mehr. Von nahe gelegenen Feldflugplätzen heben morgens vorwiegend JU-88 Geschwader ab und laden Ihre Geschenke ab. Ziel ist, die Versorgung der Verteidiger zu unterbrechen. Jagdschutz fliegt mit, man kann nie wissen. Die Sorge ist unbegründet, Yalta selbst hat kein Flugfeld, die Roten Falken müssten den weiten Weg aus Richtung Kuban nehmen, um einzugreifen. Das lassen sie schön bleiben. Allerdings beharkt massierte Flak-Abwehr unsere Geschwader. Schon in Woche 1 kehren 20 Maschinen nicht zum Startpunkt zurück. Infanterie, speziell Gebirgsjäger werden heranbefohlen, dazu das Hauptquartier der 11. Armee, Pioniere, schwerste Mörser und Geschütze zum Knacken stark befestigter Stellungen. Die Erstürmung ist für April vorgesehen, bis dahin werden wir dem Wettergott die ein oder andere Opfergabe darbieten. Für den Angriff brauchen wir Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen.

Die Rote Armee wird zunehmend passiv. Das bedeutet nicht, dass die Initiative wieder bei den Deutschen liegt. Der Monat März bringt nur unbedeutende Frontveränderungen mit sich. Wir werden daher die Berichterstattung auf Einzelereignisse fokussieren. Da gibt es das ein oder andere, was wir nicht unerwähnt lassen wollen. Fortsetzung folgt im nächsten Bericht.

PS: At Atack befahl einen Luftschlag gegen Königsberg. Dieser scheiterte, weil an dem Raid mindestens 100 Flugzeuge teilnehmen sollten. Die Zahl wurde verfehlt. Das Ergebnis hätte interessiert. Sind sowjetische Staffeln in der Lage einen derartigen Luftschlag auf ein weit entferntes Ziel zu führen, ohne dass dieser in einen Selbstmord mündet? Eine strategische Bomberflotte ist jedenfalls vorhanden.


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Beitrag von TheBlackSwan »

Vom Korps- zum Heeresgruppenkommandeur... Ob sich da einige Armeeführer nicht übergangen fühlen?
Mit Moskau, Leningrad und Stalingrad sind ja gleich drei lohnenswerte Ziele zum Greifen nah...
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teufelchen
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Beitrag von teufelchen »

TheBlackSwan hat geschrieben:Vom Korps- zum Heeresgruppenkommandeur... Ob sich da einige Armeeführer nicht übergangen fühlen?
Mit Moskau, Leningrad und Stalingrad sind ja gleich drei lohnenswerte Ziele zum Greifen nah...
Das werden sie nicht wagen. Revolten werden im Keim erstickt. Alles im Griff. Ziele sind in Reichweite und die Früchte reifen, oh wäre bald Sommer!
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teufelchen
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Beitrag von teufelchen »

08.03.1942 Bezirk Rostov, gute Wetterbedingungen, aber kalt und verschneit

Ideale Bedingungen, um die 17.Armee aus der Winterlethargie aufzurütteln und AtAtack zu zeigen, die Wehrmacht strotzt bald wieder vor Kraft. Ein kleiner Einschüchterungsversuch. Oder, anders formuliert, wir machen uns selbst Mut.

General Raus´ 52.Korps (17. Armee) bot an, die Führung der Operation zu übernehmen. Sein Vorschlag: Vorherige Bombardierung der 378. und 404. Infanteriedivision und nachfolgende
Bodenoffensive auf dieses Gebiet. Eine isolierte Operation ohne Hintergedanken. :engel:


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Insgesamt 8 Luftangriffe an 4 Kampftagen brachten Unordnung in den Gegner, dazu Verluste von 670 Rotarmisten und 30 Geschützen. Im Durchschnitt warfen 94 JU-88 Ihre Eier ab, ebenso viele Jagdmaschinen eskortierten. Dabei mussten 12 Flugzeuge auf die Verlustliste gesetzt werden. Derart geschwächt griffen eine rumänische und 3 deutsche Divisionen an, darunter die 13. Panzerdivision, eiligst aus Rostov zum Einsatz befohlen.
Beide Divisionen der Roten Armee routen. Das Ergebnis beeindruckt mit hohen gegnerischen Verlusten. Leider trübt Wasser den Wein. Die 13. Panzerdivision bringt nur wenig Kampfkraft mit, die Panzerwaffe ist nach wie vor ein Schatten ihrer selbst. Die überwiegenden Verluste auf Angreiferseite sind personell die rumänischen. Damit zeigt die rumänische Division wiederum, das Angreifen verlustreich sein kann, wenn man es mit den blanken Fäusten versucht.
Der Einsatz der Bomber wiederum beansprucht große Mengen an Treibstoff und Munition. Güter, die so knapp sind, dass derartige Aktionen nicht zur Regel werden.


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Am 15.03. (keine Wetteränderung) läuft für die Rote Armee manches nicht wie erhofft. Sie exekutiert über die gesamte Frontlinie vier Bodenangriffe, das ist wenig. Bitter, dass von diesen Angriffen drei scheitern. Einen davon bilden wir beispielhaft ab. Zufällig heißt der kommandierende General auf deutscher Seite wieder Raus. Das sollte wohl eine Vergeltungsmaßnahme für die vorige Woche erlittene Schmach werden. Glücklicher Ausgang für uns.


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Aber hallo, das schreit nach einem Konter. Zwei Schützendivisionen der Angreifer, die 136. und die 275., sind nicht eingegraben. Das Gebiet hatten wir vorige Woche „gesäubert“. Mit lautem Hurra-Gebrüll werfen sich nun zwei deutsche Infanteriedivisionen und eine unserer stärksten Unterstützungsbrigaden auf die erschöpften Rotarmisten. Die ergreifen massenweise die Flucht. Die Divisionen werden regelrecht aufgerieben. Da Raus´ Divisionen diese Woche zu schonen waren, befehligt Fretter-Pico frischere. Nicht nur, dass beide sowjetische Divisionen routen, die exorbitant hohen Verluste der Roten lassen Fretter-Pico die Verlustmeldungen mit lauten Jubelschreien quittieren. Hier sind mehr als nur ein paar Orden fällig.


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Geschwächte gegnerische Einheiten, die erschöpft sind und erfolglos angegriffen haben, eignen sich in besonderer Weise als Ziel eines Gegenangriffs. Oder Anders herum. Zieht derartige Einheiten nach Möglichkeit in sicheres Terrain zurück.

Der nächste Bericht umfasst die letzten Wochen des März und eine Übersicht der Frontveränderungen in der Zeit von Ende November 1941 bis Ende März 1942.
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Beitrag von Ruppich »

TheBlackSwan hat geschrieben:Mit Moskau, Leningrad und Stalingrad sind ja gleich drei lohnenswerte Ziele zum Greifen nah...
Berühmte letzte Worte :)
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Beitrag von TheBlackSwan »

Geschwächte gegnerische Einheiten, die erschöpft sind und erfolglos angegriffen haben, eignen sich in besonderer Weise als Ziel eines Gegenangriffs.
Es gibt sogar Achsenspieler, die das Kesseln weitgehend aufgegeben haben und nur noch "grinden", d.h. mit gutem Verlustverhältnis sowjetische Einheiten herumschubsen.
Dieser häufige Totalkollaps von angeschlagenen Einheiten ist wegen des IGoYouGo-Systems imho eine der schwächeren Eigenschaften von WitE2.
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Beitrag von TheBlackSwan »

Ruppich hat geschrieben:Berühmte letzte Worte :)
Stimmt schon. Aber Teufelchen ist gut durch den Winter gekommen und die Sowjets haben nicht mehr sooo viel Terrain zum preisgeben. Wir sind auf Teufelchens Plan für den Frühling/Sommer gespannt. Alle lohnenden Ziele abzuarbeiten ohne Truppen wochenlang verlegen und damit arbeitslos halten zu müssen ist bei der gedehnten Front nicht einfach...
Wir würden wahrscheinlich gegen den Moskau-Bogen vorgehen wollen, weil Moskau der wichtigste sowjetische Logistik-Hub ist. Aber wie bekommt man die notwendigen Kräfte schnell genug dort konzentriert?
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Beitrag von teufelchen »

TheBlackSwan hat geschrieben:Stimmt schon. Aber Teufelchen ist gut durch den Winter gekommen und die Sowjets haben nicht mehr sooo viel Terrain zum preisgeben. Wir sind auf Teufelchens Plan für den Frühling/Sommer gespannt. Alle lohnenden Ziele abzuarbeiten ohne Truppen wochenlang verlegen und damit arbeitslos halten zu müssen ist bei der gedehnten Front nicht einfach...
Wir würden wahrscheinlich gegen den Moskau-Bogen vorgehen wollen, weil Moskau der wichtigste sowjetische Logistik-Hub ist. Aber wie bekommt man die notwendigen Kräfte schnell genug dort konzentriert?
Ruppich hat geschrieben:Berühmte letzte Worte :)
Zielstädte in Reichweite sind:

Leningrad (36 Siegpunkte)
Kalinin (10 Siegpunkte)
Moskau (66 Siegpunkte)
Saratov (36 Siegpunkte)
Stalingrad (36 Siegpunkte)

Aktuell verfügen wir über 712 Siegpunkte. Zielmarke sind 750 Siegpunkte zum 01.10.1942 (Early End). Wir müssen entweder Moskau oder zwei andere Städte einnehmen.
Vom Terrain her sind vermutlich Stalingrad, Kalinin und Saratov am besten. Moskau und Leningrad schwieriger.
Es hängt nicht zuletzt von der Roten Armee ab. Wollen sehen, ob und wo sie sich konzentrieren. Ziel ist, die am schwächsten verteidigten Ziele ausfindig zu machen und zu erobern.
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Beitrag von TheBlackSwan »

Ah stimmt, man kann das ja einfach abzählen/ausrechnen. Wir haben immer so gespielt, wie es IRL Sinn ergeben hätte, d.h. auf die gegnerische Armee und Logistikhubs/Manpowerzentren konzentriert, daher haben wir die VPs immer ignoriert. Saratov und Stalingrad sind dann wahrscheinlich am einfachsten.
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Beitrag von teufelchen »

Ist die Rote Armee eine Armee von Angsthasen? Oder macht sie einen auf Frühjahrsmüdigkeit? Sie verhält sich ziemlich passiv. Am 22.03. und 29.03. vereinzeltes Feindfeuer, ganze drei Angriffe an der gesamten Front, wovon auch noch zwei scheitern.


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Im Winter hat die Luftwaffe Ihre Aufklärer zumeist am Boden gelassen. Sie hätten sowieso wenig erspäht und die Flieger einem hohen Risiko ausgesetzt. Jetzt klart es hin und wieder auf. Wo das der Fall ist, versuchen wir, unsere Kenntnisse zu Truppenballungen der Roten Armee zu verbessern. Das passiert beispielsweise zwischen den Städten Ryazan und Tambov. Und siehe da, wie aus dem nichts tauchen zahlreiche, bisher unerkannte Verbände der Roten Armee auf, nicht direkt in der Frontlinie, sondern mit ein wenig Abstand. Ob die auf eine günstige Gelegenheit warten? Zugegeben, diesen Bereich haben wir relativ schwach ausgestattet und an der Nahtstelle der 2. zur 3. Panzerarmee nicht durchgehend besetzt. Es ergeht Befehl an die 3. Panzerarmee, zur 2. Panzerarmee aufzuschließen und diesen Abschnitt in Alarmbereitschaft zu versetzen. Die doppelgleisige Bahnlinie, die Ryazan an das Nachschubnetz anbindet, darf keinesfalls in Gefahr geraten. Bisher hier außer Scharmützeln nichts Auffälliges.


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Die Wehrmacht leckt sich die Wunden des harten Winters, sammelt Kraft. Gerade 3 Millionen Soldaten sichern die gesamte Front, das ist weniger als zu Feldzugsbeginn, der Zustand der Verbündeten ist ähnlich. Jetzt werden die Tage wieder länger. Das macht Bock auf Aktionen, in bescheidenem Umfang. Den Gegner an verschiedenen Stellen anteasern ist die Absicht, und dabei die Botschaft streuen, es gibt keine sicheren Frontabschnitte, nirgends. Ein solcher Schauplatz sind die Valdai-Höhen. Seit Herbst 1941 ist dort kein Schuss mehr gefallen. Die Verteidiger haben sich verschanzt, verteidigen überwiegend mit Divisionen und Brigaden mittlerer und schwächerer Qualität. Diese zerlumpten und verlotterten Gestalten wollen wir uns einmal näher ansehen und lassen von der 18. Armee angreifen. Ein Einbruch in der ersten Woche, der Ausbau des Einbruchs die Woche drauf. Die Verteidiger der 22. Armee werden von General Vostrukhov geführt. Sie weichen bereitwillig, trotz der den Verteidiger begünstigenden Geländeverhältnisse. Wie Generaloberst von Küchler berichtet, flickt die 22. Armee Ihre Lücken, unternimmt aber sonst nichts. Wir wollen weiter sticheln. Ziel Bologue, ein wichtiger Bahnknotenpunkt mit vorgelagertem Feldflugplatz. Aber nur mit begrenzten Offensivkräften. Alles kann – nichts muss!


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An anderen Frontabschnitten lassen wir ähnliche Aktionen ausführen, provozieren AtAtack.
Z.B. bei Rzhev. Im Vorfeld von Moskau sammeln die 2. und 16. Armee frische Divisionen für den geplanten „Marsch auf Moskau“. Auch hier ist die sowjetische Verteidigung kein Bollwerk. Die Rote Armee stellt scheinbar alles in Reih und Glied direkt an die Front. Kleine Lücken tun sich auf Anhieb auf. Mehr ist momentan nicht drin. Wer genauer beobachtet erkennt, dass die Bahnlinie noch nicht bis Rzhev ausgebaut ist. Es drängt!


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Die begrenzten Aktionen und die Passivität der Roten Armee bedeuten für beide Seiten geringe Verluste. Zum Ende des Monats März weist die von Bürokraten penibelst geführte Statistik nachfolgende Werte aus :


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Den angekündigten Bericht zu Frontveränderungen seit Ende November 1941 verschieben wir aus dramaturgischen Gründen, wird bald nachgeliefert.
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Hohenlohe, Bigfish, hohe_Berge, Ritter Kunz, elbe1, Komischer Kunde, Zahn, Templer, Frankenland
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Beitrag von teufelchen »

OKH, Minsk, 05.04.1942

Endlich April. Die Wehrmacht löst sich aus den Winterklauen. Keine Einschränkungen mehr. Panzerluken zu und Vollgas! :reiter:
Irrtum, die Beschränkungen sind weg, aber der Winter nicht. Trotz kalendarischem Frühling jagen Blizzards übers Land. Von Nord bis Süd, entlang der ganzen Front. Verschont bleibt lediglich der südlichste Abschnitt bei Rostov am Don.

Die Sowjets haben sich was neues ausgedacht, auf taktischer Ebene. Sie wollen Ihre Panzerkräfte in Tankkorps bündeln, kein schlechter Gedanke. Mal sehen, ob und wann welche auftauchen.

Wir berichten von der Heeresgruppe Süd. Bei Stalingrad ist was im Busch.


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zu 1) Was ist denn da los? In der Region zwischen Stalingrad und Saratov, 200 km östlich von Voronezh war es bislang so ruhig wie in Abrahams Schoß. Zwischen der 6. Armee (Saratov) und der 1. Panzerarmee (Stalingrad) ist das 4. Korps eingeschoben. Es verteidigt einen Abschnitt von ca. 50 km. Hier ein Stützpunkt und dort wieder einer, kaum befestigt, belangloses Niemandsland. Aus dem Nichts tauchen sowjetische motorisierte Brigaden auf. Kleine, schnelle Verbände, die bisher im Rückraum standen. Nun preschen sie so um die 50 km vor und rücken an Novoanninskaya heran, ein unbedeutender Ort an der Bahnstrecke Voronezh-Stalingrad. Sie greifen an, heben ein Regiment der 255. Infanteriedivision aus den Angeln, welches zurückweicht.


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O Schreck, die Bahnlinie ist unterbrochen. Die Versorgung zweier Depots mit dem Nötigsten stockt. Bahnstrecken sind in dieser Gegend rar.
Schock verdauen, Krönchen richten, was ist zu tun? Der Vorstoß ist keine große Sache. Beim Gegner werden drei motorisierte Brigaden ausgemacht, die nach Osten durch eine Infanteriedivision gedeckt werden. Ist da mehr? Unklar. Es ergeht der Befehl, die Infanteriedivision von Südosten anzugreifen. Anschließend stößt die 16. Infanteriedivision (mot) in die Lücke. Von Norden verbaut ein Regiment der 46. Infanteriedivision den Roten Brigaden den Rückweg. Im Rahmen der Gegenoperation stoßen beteiligte Truppen auf zwei weitere sowjetische Divisionen. Wir müssen mit einem Gegenangriff auf das Regiment der 46ten kommende Woche rechnen. Sei es drum, erst mal hat der Gegner eins auf die Mütze bekommen und die Situation ist bereinigt.


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zu 2) Bei der 1. Panzerarmee gibt es keinen Alarm. Im Gegenteil. Keine besonderen Vorkommnisse, melden die vier unterstellten Korps einmütig. Im Schutz dieser Ruhe wurden in den vergangenen Wochen die Kräfte etwas verstärkt. Nun bietet sich die Gelegenheit, den Don zu überschreiten, dem Blizzard zum Trotz. Noch ist der breite Fluss zugefroren, eine gute Gelegenheit, trockenen Fußes hinüberzugelangen. Zwei Angriffsabschnitte sind schnell ausgewählt, nordwestlich Kalach und nordwestlich Kotelnikovsky. Die Heeresgruppe gibt grünes Licht. Die sowjetischen Verteidigungsnester am jenseitigen Ufer sind gut befestigt und bestens getarnt, halten den deutlich überlegenen Angreifern aber nicht stand. Die Angriffe werden so vorgetragen, dass sich danach jeweils eine frische Division am jenseitigen Don-Ufer festsetzt. Ein Angriff der 95. Infanteriedivision scheitert hingegen, weil rechtzeitig sowjetische Reserven eintreffen.


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Sturmgeschütze rücken über den Don vor und erreichen erste Ortschaften am östlichen Ufer



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teufelchen
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Beitrag von teufelchen »

OKH, Minsk, 12.04.1942
Brückenkopf über die Neva gewonnen
Aufmarsch vor Yalta abgeschlossen
Lage bei Novoanninskaya bereinigt
Frontverlauf: Entwicklung 30.11.1941 – 12.04.1942
Feindliche Aktivitäten: Keine





Gerd von Rundstedt wird zum neuen OB des OKH berufen. Guderian abberufen! Das ist ohne unser aktives Zutun einfach so passiert. Nun ja, auch von Rundstedt hat Qualitäten. Wir werden ihn nach Kräften in seinem Tun unterstützen.

Bäh, was für ein Schietwetter. Es strömt in Gießen - Quatsch – gießt in Strömen. Gleichzeitig taut der viele Schnee und verwandelt die Landschaft in Morast. Von Nord bis Süd. Nicht ganz. Hoch im Norden, bei Leningrad und unten im Süden, südlich des Flusses Manych (Nähe Rostov) bleibt es trocken.

Und weil das so ist, erkennt General von Manstein eine Gelegenheit, die er vehement beim OKH vorbringt. Sturmangriff an der Neva, die noch zugefroren ist. Das Eis trägt Mensch und Pferd und Panzer. Voran mit dem Gros dessen, was verfügbar ist. Bei den Unterstützungseinheiten kann von Manstein aus dem Vollen schöpfen, andere Armeen melden unisono „kein Bedarf“. Ju-87 starten von den Feldflugplätzen nahe der Front und helfen den angreifenden Bodentruppen vorwärts, in dem sie Verteidigungsstellungen mit Bomben und MG-Feuer beharken. Die Rotarmisten verteidigen verbissen aus stark befestigten Stellungen, ziehen sich nach heftigen Gefechten geordnet zurück. Die Roten Falken beklagen starke Verluste. Aber nicht nur die, derartige Bodenverluste ist die Wehrmacht nicht gewohnt. Sie sind der Preis für den errungenen Brückenkopf jenseits der Neva. Eine einzige frische Infanteriedivision steht noch zur Verfügung, den errungenen Brückenkopf zu besetzen, freilich verstärkt um Panzer und Pioniere. Da für nächste Woche hier Regen und schlammiger Boden vorhergesagt wird, sind wir zuversichtlich, das gewonnene Terrain zu behaupten. Optimisten träumen wieder von der Eroberung Leningrads.


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Auf der Krim war die 11. Armee nicht untätig. Neun frische Divisionen sind aufmarschiert, sieben deutsche und zwei von den rumänischen Brüdern. Die 123. Infanteriedivision trifft gverade per Zug in Sarabuz ein und wird den Schauplatz möglicherweise nicht mehr rechtzeitig erreichen. Vier Divisionen Gebirgsjäger sind Teil des Plans. Yalta ist eingekreist. Obendrein sind die Hafenanlagen vollständig zerstört und das Seegebiet von zahlreichen deutschen Minen durchsetzt. Kein sowjetisches Flugzeug zeigt sich hier. Die roten Verteidiger müssen erschöpft sein. Das Finale Furioso ist vorbereitet. Nur das Wetter speit uns in die Suppe. Nächste Woche soll es trocken sein...


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Novoanninskaya, wo war das noch mal? Stimmt, letzte Woche hat das 4. Korps ein paar sowjetische Brigaden dort eingekreist. Und siehe, alle sind noch da, schön umstellt von Wehrmachttruppen, der Kessel wurde nicht entsetzt. Grund dafür waren nicht starke Kesselwände, sondern das schlechte Wetter. Schlamm und Regen behinderten den Gegner und besiegelten das Schicksal der Eingeschlossenen. Neue Bedrohungen in diesem Abschnitt? Fehlanzeige, Zurück zur passiven Defensive!


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Wir erklären die sowjetische Winteroffensive für beendet. Hier die große Lagekarte mit Frontverlauf am 12.04.1942 (gelbe Linie) und zum Vergleich der Frontverlauf am 30.11.1941 (rote Linie). Dort, wo es nur die gelbe Linie leuchtet, hat sich der Frontverlauf nicht verändert. Fällt Euer eigenes Urteil über Erfolg oder Misserfolg der sowjetischen Winteroffensive.


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Beitrag von TheBlackSwan »

Das sieht ja gut aus! Vor allem, wenn die "Ablenkungen" bei Leningrad und auf der Krim beendet sind und die Truppen zusammengefasst eingesetzt werden können.
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Beitrag von Arminius »

Großen Respekt von meiner Seite für diese hervorragende AAR-Leistung und dass ihr den Überblick behaltet, die Frontlinie zusammenhaltet und Mittel und Wege organisiert, eine Gegenoffensive zu starten. Inwieweit diese Winteroffensive erfolgreich war, können Wir gleichwohl nicht beurteilen.
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Beitrag von Frankenland »

Wir sehen keine Offensive. Euer Gegner ist zu passiv. Gutes Spiel von euch. Bitte weiter so.
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Beitrag von teufelchen »

Frankenland hat geschrieben:Wir sehen keine Offensive. Euer Gegner ist zu passiv. Gutes Spiel von euch. Bitte weiter so.
Wir waren auch enttäuscht von der Passivität unseres Gegners während der Winterphase. Er hat versäumt, einen Schwerpunkt zu bilden und die deutschen Linien zu erschüttern.
Trotzdem wollen wir AtAtack an dieser Stelle unseren vollen Respekt zollen.

Wir agieren hier seit über zwei Jahren und er ist ein sehr verlässlicher Spieler.
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Beitrag von dooya »

teufelchen hat geschrieben:Wir waren auch enttäuscht von der Passivität unseres Gegners während der Winterphase. Er hat versäumt, einen Schwerpunkt zu bilden und die deutschen Linien zu erschüttern.
Trotzdem wollen wir AtAtack an dieser Stelle unseren vollen Respekt zollen.

Wir agieren hier seit über zwei Jahren und er ist ein sehr verlässlicher Spieler.
Ich nutze mal die Gelegenheit um Euch ebenfalls einen Dank für 2 Jahre mit interessanten Spielberichten auszusprechen. :top:
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Beitrag von Widukind »

dooya hat geschrieben:Ich nutze mal die Gelegenheit um Euch ebenfalls einen Dank für 2 Jahre mit interessanten Spielberichten auszusprechen. :top:
Dem schließen wir uns an. :prost: https://www.si-games.com/forum/images/smilies/top.gif
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