Die Herren der Wüste - Saison 2 der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader

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preusse
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Beitrag von preusse »

HA!
Ist denn des Ritters Emir nicht ständig nach rechts gelaufen, um den Abt anzugreifen?? Na?! Na?! :D
HA!
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Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."
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Kardinalinfant
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Beitrag von Kardinalinfant »

preusse hat geschrieben:HA!
Ist denn des Ritters Emir nicht ständig nach rechts gelaufen, um den Abt anzugreifen?? Na?! Na?! :D
HA!
HA!
Und das war eine ausgemacht gute Idee und hat dem werten Ritter Kunz den Sieg in dieser Partie eingebracht?? Na?! Na?!
HA! :tongue:
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Ritter Kunz
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Beitrag von Ritter Kunz »

Und damit geht es weiter mit dem nächsten Match! Die werten Regenten deltadagger und Witold Pilecki geben sich die Ehre auf dem Schlachtfeld. Wie man in der Aufstellung unten sieht, hatten beide eine ähnliche Idee:

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Beide haben hier den Wolf platziert, mit einer Ratte als Beigabe. Der Unterschied ist vor allem, dass Witold Pilecki seinen Wolf auf die mittlere Position platziert hat, während deltadaggers in der Ecke steht, und letzterer außerdem noch das Schwein dabei hat.

Es wird also spannend, ob das zusätzliche Gewicht des Schweins ausreicht, um das „Patt“ von Wolf gegen Wolf aufzuheben, oder ob wir hier das erste Unentschieden der Saison erleben werden. Doch jetzt genug der Vorrede, hinein ins Vergnügen!

Auf der oberen linken Startposition startet für Team deltadagger in türkis… gebt mir ein „Oink!“ für den Herzog von Pigsbury!

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Oben in der Mitte startet sein Teamkamerad in grün, seiner Meinung nach größter Feldherr im nahen Osten und Connaisseur von Käse… die Ratte, Herzog de Puce!

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Der dritte Fürst im deltadagger‘schen Bunde startet oben rechts in Blau, seine Zähne sind gewetzt… es ist der Wolf, Lord Fairfang!

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Das „Gegengewicht“ von Team Pilecki startet unten mittig, unter rotem Banner, es ist… der Wolf, Lord Lupus!

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Und schließlich in orange auf der unteren rechten Position, für Team Pilecki, bringt eure Kühlerschläuche in Sicherheit vor… der Ratte, dem „Marder“!

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Der Kampf wird eröffnet von den beiden Ratten, die gleichzeitig ihre ersten Angriffe auf den jeweils verfeindeten Wolf starten. Überraschenderweise gelingt es ihnen nicht, den Gegner auszuschalten :eek:
(Hier ein Beispielbild vom Angriff des „Marders“: )

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Gut, angreifen kann die Ratte schon mal nicht, wie sieht es mit Burgenbau aus?

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:facepalm:
Ach, was haben Wir erwartet, es ist eben die Ratte. Herzog de Puce baut hier eine Burg, welche sich durch sinnlose Verteilung von Wallsegmenten auszeichnet, auffällig ist das extrem dicke Mauerstück links, welches keine Funktion erfüllt. Dazu hat er 4 Waffenproduktionen und… eine Treppe an der Außenseite der Wälle!
Ja, Ihr habt richtig gelesen, beim gelben Kreis versteckt sich ein Treppenaufgang, der dazu führt, dass Angreifer einfach auf die Wälle rauf und weiter bis zum Bergfried spazieren können. Leider ist dies damit eine der nutzlosesten Burgen der Ratte.

Schauen Wir mal, ob der Marder es besser macht:

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Nun ja, ein bisschen schon, die Burg ist nämlich tatsächlich abgeschlossen und hat keine Treppen außen dran. Dafür ist der Innenbereich auch so winzig wie es nur geht, außer dem Bergfried mit dem Vorratslager stehen wirklich ALLE Gebäude außerhalb der Mauern, darunter so wichtige wie der Kornspeicher, die Waffenkammer und die (immerhin) 5 Waffenmacher.
Wir halten diese Burg für besser als ihren Gegenpart in dieser Partie, aber von „gut“ kann man bei der Ratte einfach nicht sprechen.

Ungeachtet ihrer Schwächen, kann man der Ratte keinen mangelnden Einsatz vorwerfen. Der nächste Angriff läuft bereits (auf beiden Seiten):

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Doch auch hier (exemplarisch von Herzog de Puce gezeigt) kann nicht viel erreicht werden. Dass die Lanzenträger zwei Feuerballisten des Wolfs zerstören können, ist schon eine Leistung, mit der sich der Angriff fast gelohnt hat :D

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Unterdessen hat auch der Herzog von Pigsbury seine Burg vollendet:

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Dies ist eher ein kleiner Kamerad. Torhaus nach hinten ist gut, 6 Waffenproduktionen sind für das Schwein eher wenig. Die Türme sind gut platziert und besetzt, aber es sind nur zwei Stück. Insgesamt ist diese Burg eher durchschnittlich bis schwach, aber wenn das Schwein ungestört bleibt, kann es sein, dass dies keinen großen Unterschied macht.

Wir schreiben Februar 1185, und die beiden Ratten haben immer noch Reserven vom Startkapital übrig:

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Auch im Bild: ein Angriffstrupp des Schweins, der sich den Marder zur Brust nehmen will:

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Die Mauern sind auch bald durchbrochen, doch der Marder hat viele Truppen zuhause und kann gut gegenhalten:

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Diesen Angriff hat Pileckis Ratte schon mal überstanden.
Die Wölfe haben unterdessen ihre Burgen fertig gebaut:

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Wie man sieht, haben wir hier 2x das gleiche Layout. Dies ist die mit Abstand kleinste Burg, die der Wolf baut. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen: das Bauwerk ist durchaus defensivstark, mit Fallen und Pechgräben gespickt und stark bemannt. Durch die kompakte Größe können auch fast alle Fernkämpfer auf heranrückende Gegner wirken. Die offensichtlichen Nachteile dieser Burg sind zum einen die geringe Wallstärke, v.A. im Vergleich zu anderen Burgen des Wolfs. Sind alle Fallen ausgelöst und die Gegner am Wall, kann dieser vergleichsweise schnell durchbrochen werden. Zum anderen steht hier fast die gesamte Wirtschaft draußen, das heißt im Falle eines großen Angriffs laufen sämtliche Arbeiter Gefahr, getötet zu werden, was die Wirtschaft auf längere Zeit ausbremst. Ansonsten ist die Wirtschaft nicht schlecht, 11 Waffenproduktionen sind in Ordnung.
Was noch zu erwähnen wäre: für die aktuelle Positionierung auf der Karte ist diese Burg bei deltadagger besser geeignet. Beim Team Pilecki zeigt die „starke“ Seite der Burg zum Schwein, und präsentiert in Richtung Lord Fairfang die Flanke. Ob das zum Problem wird, werden wir sehen müssen.

Zuerst möchte sich Lord Fairfang aber „diese Pestbeule vom Hals schaffen“, und lässt auf die gegnerische Ratte marschieren:

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Das erste Opfer der Katapulte wird der exponierte Kornspeicher. Dann marschieren die Truppen des Wolfs auf die Wälle los, und der Marder stürmt ihm entgegen…

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… halt Moment, der stürmt vorbei! Pileckis Ratte will gerade ihrerseits angreifen, und entblößt damit ihre Burg komplett!

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So stehen die Soldaten des Wolfs schon bald auf dem Bergfried:

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Damit ist der Marder hinüber, und seine Angriffstruppe erleidet einen mysteriösen 40-fachen simultanen Herzinfarkt:

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deltadaggers Wolf lässt dagegen seinen Adjutanten die Nachricht vom Sieg verbreiten:

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Lord Lups muss nun nachziehen, und rückt seinerseits gegen den Herzog de Puce aus:

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Auch im Bild: eine fliegende Kuh! :D

Und auch hier rückt die Ratte gerade im Moment der Bedrängnis aus, allerdings scheint das Timing etwas besser:

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Es kommt zu einem Handgemenge im Feld…

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Dadurch konnte die Ratte alle Katapulte von Lord Lupus zerstören und die Truppen deutlich ausdünnen. Dennoch marschieren noch genug Gepanzerte auf seine Burg zu, um den schwachen Burgherren der Ratte zu besiegen – und nicht vergessen, die Burg ist ja offen!

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Doch die Soldaten von Lord Lupus fallen einer nach dem anderen, und die Ratte hat den ersten Angriff des Wolfs tatsächlich überstanden!
An der Stelle fragen Wir Uns, warum die Lanzenträger auf einmal so stark sind, bis Wir ein wohlbekanntes Schnarren hören. Wir blicken nach links, und sehen die wahren MVPs:

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Die Armbrustschützen des Schweins waren in Reichweite, und haben die Truppen des Wolfs mit Bolzen gespickt. Allein diesem Umstand hat die Ratte ihr Leben zu verdanken. Der Burgherr muss nach diesem Nervenkitzel wohl erst mal an die frische Luft :???:

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Zu seinem Glück waren gerade keine feindlichen Truppen in der Nähe.

Auf der anderen Seite beschießt man sich fleißig mit Katapulten, wobei aktuell Lord Lupus eher Empfänger als Sender ist:

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Der Herzog von Pigsbury kommt von der anderen Seite mit seiner Armee dazu:

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Die Männer des Herzogs von Pigsbury stürmen gewohnt forsch voran, und finden sich prompt in der Hölle wieder - Feuer und Pfahlfallen von unten, Pfeile und Bolzen von oben:

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Und schon ist von der Armee kaum noch etwas übrig.
Danach versucht die Ratte auch einen Angriff, der aber noch weniger bewirken kann. Wer ist der nächste in der Reihe? Genau, Lord Fairfang!

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Das Bombardement zeigt anfangs durchaus Wirkung:

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Doch auch die gepanzerten Soldaten laufen ins Feuer:

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Schaden wurde verursacht, aber es braucht wohl (mal wieder) erheblich größere Angriffsarmeen, um den Wolf zu Fall zu bringen.

Es folgt noch ein uninteressanter Angriff des Schweins, danach schauen Wir mal auf die Stärkeübersicht (August 1194):

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Die Ratte hat sich durch ihr Startkapital geknabbert und lebt nun von der Hand in den Mund, Lord Fairfang hat ein erhebliches Polster aufgebaut, Lord Lupus kann sich allerdings aktuell nur gerade so im Plus halten.

Dennoch kann er bald die nächste Armee aussenden, um Herzog de Puce nun endgültig über den Jordan zu schubsen. Dieser tut ihm wieder den Gefallen und kommt auf offenem Feld entgegen:

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Danach ist von den Truppen der Ratte nicht mehr viel übrig, und der Wolf marschiert unbehelligt auf ihre Burg zu

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Aus dem inneren der Burg ist ein beständiges Klappern zu hören, welches von der Rüstung des zitternden Burgherren kommt:

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Doch so sehr es sich de Puce auch wünscht, es ändert sich nichts. Die äußere Treppe ist weiterhin ein „roter Teppich“ für die Angreifer, und mehr Truppen kann er auch nicht herbeizaubern:

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Auch die Pigsbury‘schen Armbrustschützen können die Ratte hier nicht mehr retten:

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Es sind sogar noch ordentlich Truppen übrig, als der Lakai des Wolfs den Sieg ausrufen lässt:

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Es folgt nun eine Phase des Spiels, in der sich recht viel wiederholt. Lord Fairfang und das Schwein greifen abwechselnd Lord Lupus an, aber die Angriffe kommen nicht durch. Die Wirtschaft von Pileckis Wolf wird zwar gestört, und der ein oder andere Turm wird abgerissen, aber Lord Lupus hat immer genug Zeit, um alles wieder aufzubauen.

Nun ist es noch wichtig, welchen Fürsten Lord Lupus als nächstes angreift. Im August 1205 ist es soweit:

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Und er entscheidet sich für… Lord Fairfang! Vernehmen ir da ein leises Stöhnen von den hinteren Rängen? Ja? Und zwar zu Recht, denn das kann jetzt eine langwierige Geschichte werden. Zwei Wölfe die sich gegenseitig beharken – diese Konstellation hat schon oft zu Unentschieden geführt. Beweisstücke 1, 2 und 3:

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Lord Lupus kann seinen Gegenüber im Moment genauso wenig knacken wie er ihn. Für Team deltadagger bleibt zu hoffen, dass der Herzog von Pigsbury einen Unterschied machen kann, denn sonst hätte sein Gegner hier ein Unentschieden in Unterzahl erfochten. Dazu müssten seine Fürsten aber ein besseres Timing an den Tag legen, denn wenn sie immer einzeln angreifen, kann Lord Lupus dies noch gut verteidigen.
Für Team Pilecki dagegen heißt die Parole: Durchhalten bis 1350! Nicht weil dann die Ablösung kommt, sondern weil Wir die Partie dann abbrechen und als Unentschieden werten würden, wenn bis dahin niemand gewonnen hat. Aber es sind noch 145 Jahre bis dahin – wird die Rechnung aufgehen?

Normalerweise würde jetzt ein Cliffhanger kommen, aber da wir hier ja nicht bei Netflix sind, geht es direkt weiter :D

Im Juli 1209 scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen von Lord Lupus zu bewahrheiten. Sowohl der Herzog von Pigsbury als auch Lord Fairfang rücken aus!

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Doch das Schwein hat bei der Taktikbesprechung offenbar nicht zugehört, oder ist einfach ungeduldig geworden, währen Lord Fairfang seine Belagerungsgeräte aufgebaut hat. Er lässt seine Truppen vorstürmen:

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Die meisten seiner Truppen verenden im Feuergraben.
Hmm, vielleicht war das die Taktik Lord Fairfangs, um nicht seine eigenen Männer zu verheizen? :think: Jetzt rückt er jedenfalls auch vor:

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Doch ein wenig Feuer ist noch parat, es stehen nämlich auch noch Baumeister mit Pechbottichen auf den Wällen!

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Als der Wall schließlich durchbrochen ist, ist nur noch ein Bruchteil der Armee übrig:

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Diesen Einbruch kann Lord Lupus leicht abfangen. Einen kurzen Schreckmoment gibt es noch, als die Feuerballisten die äußeren Gebäude in Brand setzen:

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Doch glücklicherweise für Team Pilecki waren die Brunnenarbeiter auf Zack und der Brand wurde eingedämmt, bevor er sich ausbreiten konnte. Damit hat Lord Lupus quasi einen Doppelangriff abgehalten, auch wenn das Schwein etwas zu zeitig dran war.

Der bald darauf folgende Gegenangriff richtete seinerseits nichts aus, und im Jahr 1214 kann man schon am Geldpolster des roten Wolfs erkennen, dass auch der Plan, den Gegner auszuhungern, getrost in „Ablage P“ wandern kann.

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Wir springen jetzt eine ganze Weile in die Zukunft, denn keiner der Fürsten kann in der nächsten Zeit dem anderen gefährlich werden. Daher: Juli 1243, Wir nähern uns Angriffsarmeegrößen zwischen 200 und 250 Mann. Beide Wölfe rücken gleichzeitig aufeinander aus:

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Allerdings liegen die Sammelpunkte dann doch etwas auseinander, so dass man sich nur an den Rändern etwas beharkt:

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Das mutet schon etwas komisch an, doch so ist es halt bei den Crusader-KIs, da kann man nichts machen. Jetzt wird jedenfalls munter auf die jeweils gegnerische Burg losmarschiert. Und während die Truppen von Lord Lupus schon die erste Ladung Feuer über sich ergehen lassen…

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(hier sieht man übrigens schön die Animation vom Ausschütten des Pechbottichs!)

… bekommt er zuhause auf einmal Respekt vor den gegnerischen Truppen.

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Es scheint, dass die Pechgräben an der Seite der Burg doch etwas weniger effektiv sind – oder Lord Fairfang hatte von Anfang an mehr Truppen dabei. Jedenfalls kommt er immerhin mal wieder dazu, sich eine Bresche zu schlagen, wobei es zum Handgemenge kommt:

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Allerdings stehen viele der Verstärkungen Fairfangs zu weit entfernt, und können nicht eingreifen. So hält Lord Lupus den Einbruch auf und mauert auch direkt wieder zu :D

Und so geht das Hin und Her weiter. Tick tack, tick tack! Das Enddatum nähert sich unaufhaltsam. Wir schreiben nun August 1293, und das Schwein hat eine wahrhaft gewaltige Truppenmasse aufgefahren:

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Es müssten so um die 400 Angreifer sein. Tatsächlich sind das so viele, dass sie beim Ausrücken aus der eigenen Burg beginnen, sich zu verbuggen, was das Sammeln deutlich verzögert. Aber schließlich kommen alle am Sammelpunkt an, und fackeln auch nicht lange...

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… vielmehr werden sie selbst abgefackelt. :D Aber die Türme sind diesmal sehr schnell hinüber (waren vermutlich noch beschädigt), und auch das Torhaus wurde zerstört!

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Da strömt nun alles rein, was Beine hat und türkis trägt, während Lord Lupus seine Gepanzerten in die Bresche wirft:

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Es bildet sich wieder einer dieser „Knubbel“, nach dessen Auflösung die Angreifer alle tot am Boden liegen. Lord Lupus lebt, aber dieses Mal hat es ihn etwas mehr als sonst gekostet:

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Nicht nur, dass die Wirtschaft komplett darnieder liegt (was er mit seinem Geldpolster gut auffangen kann), sondern er musste einen guten Teil der schon gesammelten Angriffstruppe zur Verteidigung nutzen, und hat nicht unerhebliche Verluste erlitten. Das wirft seinen nächsten Angriff deutlich zurück, und könnte einige Timings verschieben.

Etwa 4 Jahre später greift Lord Fairfang an. Die Burg des roten Wolfs ist natürlich repariert, und neue Truppen wurden auch ausgehoben. Dennoch ist der Angriff nicht ohne:

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Erneut gibt es einen Durchbruch im Wall…

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… den Lord Lupus mit Truppen stopfen muss. Man sieht im obigen Bild auch, wie die Bauern, die sonst aufgrund des geschlossenen Tors in der Burg „eingesperrt“ sind, fröhlich durch die Bresche nach draußen marschieren, ungeachtet der gegnerischen Armee. Sowas nennt sich Arbeitsmoral! Gut, sie werden deswegen bis auf den letzten Mann abgeschlachtet, aber das ist jetzt nicht der Punkt… :fiesemoep:

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Am Ende gibt es für Lord Lupus eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: er hat erneut dank seiner schon weit gesammelten Angriffsarmee überlebt. Die Schlechte: er hat erneut große Teile dieser Armee zur Verteidigung einsetzen müssen, was ihn erneut bei seinen Angriffsbemühungen zurück wirft. Aber letztlich will er ja auch nur überleben, also alles halb so wild.

Zur zeitlichen Einordnung zeigen Wir jetzt mal die Truppenstärken von kurz nach dem Angriff (November 1299):

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Und von kurz vor dem nächsten Angriff (April 1308):

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Man kann daraus einerseits ablesen, wie groß Lord Fairfangs aktuelle „Basis-Truppe“ ist, d.h. seine Burgbesatzung inklusive Patrouillen (ca. 235 Mann). Man sieht auch, dass Lord Lupus noch deutlich mehr Männer auf dem Bergfried hatte, als es den Anschein macht (noch ca. +100 aus der Angriffsarmee). Und vor allem: die aktuelle Angriffsarmeegröße der Wölfe liegt bei etwa 330 bis 360 Mann, wobei das Schwein schon bei etwa 430 Mann ist (Herzog Pigsbury hat nur ~80 Mann Basistruppe) – und es dauerte ungefähr 9 Ingame-Jahre um diese Armeen aufzubauen.

Kurz darauf macht das Schwein den Anfang:

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Man beachte auch die Minimap (gelb umrandet). Der Herzog von Pigsbury braucht zum Sammeln mittlerweile mehr Platz, als die meisten Burgen einnehmen!

Die Streitkolbenkämpfer rennen an, Wir erwarten den üblichen Ablauf, doch was passiert? Lord Lupus hat just in dem Moment seine Angriffsarmee vollständig gesammelt und rückt mit ihr aus!

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Oben auch im Bild: Berittene Bogenschützen von Lord Fairfang.
Viele Streitkolbenkämpfer sterben im Feuer und Pfeilhagel, doch schließlich ist eine Bresche geschlagen:

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Man kann sich nur vorstellen, wie laut die Armbrustschützen auf den Mauern gebrüllt haben müssen, um die eigene Armee zum Umkehren zu bewegen. Doch so ein Helm mit Stoffkappe drunter dämpft offenbar ganz gut. Niemand dreht sich um.

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Nun lässt Lord Lupus auch schon selbst die Axt sausen, um an der Seite seiner Garde die Angreifer nieder zu strecken.

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Und obwohl die Gegner schnell fallen, erdrücken sie den Burgherrn einfach mit der Masse an Leibern. Lord Lupus muss die Waffen strecken:

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Und der siegreiche Herzog von Pigsbury genehmigt sich zur Feier des Tages erst mal einen „kleinen Happen“:

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Mit diesem kapitalen Fehler von Lord Lupus, seine Armee zum falschen Zeitpunkt auszuschicken, kann Team deltadagger auf Schlachtfeld A doch noch gewinnen und vermeidet das Unentschieden!

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Hier die zugehörige Statistik:

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Man sieht, dass der unbedrängte blaue Wolf besser wirtschaften konnte, der rote Lord Lupus dagegen mehr Truppen getötet hat, da er ja das hauptsächliche Angriffsziel war. Soweit, so erwartet. Interessante Randnotiz: Lord Lupus hat mehr als doppelt so viel Holz gesammelt wie sein Gegenpart. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass die untere linke Ecke unbesetzt war, und seine Holzfäller dort relativ ungestört arbeiten konnten, während Lord Fairfang stets um das Holz in der Kartenmitte kämpfen musste, sobald „sein“ Wald abgeholzt war.

Unser Fazit:
Eine bittere Pille für Team Pilecki, dessen Verzögerungstaktik aufzugehen schien. Lange Zeit saßen Wir vor dieser Partie und dachten Uns „Das wird ein Unentschieden. Es sind noch 100 Jahre. Aber da passiert doch nix mehr!“ - Wir wurden eines Besseren belehrt. Wir können jetzt auch nicht sagen, dass hier irgend welche Fehler gemacht wurden, es handelt sich um kleine Nuancen in Timings, die sich über die Zeit aneinander reihen und dann dazu führen, dass der Wolf hier ausrückt, wenn er es nicht sollte.
Spielen Wir die gleiche Partie nochmal aus, mit den gleichen Burgen – es kommt sicher nicht nochmal das gleiche Ergebnis heraus. Damit bleibt an Zählbarem für Team Pilecki nur der eine Kill an der Ratte, der für den Gesamtsieg noch wichtig werden kann.

Wir sind gespannt wie sich Schlachtfeld B entwickeln wird – was denken die werten Leser?. Auf jeden Fall wird es eine brisante Angelegenheit, so viel können Wir schon verraten ;)
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Beitrag von deltadagger »

WOW, hätten wir jetzt nicht gedacht.
Wolf-Wolf ist bisher für uns immer unentschieden gewesen.
Die Ratten waren tatsächlich nur Beiwerk.

Trotz der langen Spieldauer dieses Matches alles Relevante auf sehr schöne Weise dargelegt.
Wir sind begeistert vom AAR!

Respekt an Lord Lupus/Withold Pilecki - ein wahrhaft ebenbürtiger Gegner!
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Beitrag von Witold Pilecki »

Taktik ist gut aufgegangen, kann man nicht meckern. Aber am Ende haben wir verloren, weil die anderen gewonnen haben.
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Beitrag von Kardinalinfant »

Da war das Schwein tatsächlich mal effektiv. Entscheidend war die Angriffsreihenfolge. Wendet sich Lord Lupus nach dem Ende von dds Ratte dem Schwein zu und nicht Lord Fairfang, geht das Schwein über den Jordan und die Partie unentschieden aus, da wären Wir sicher. Kann man diese Entscheidung von Lord Lupus erklären, werter Ritter Kunz, denn theoretisch müssten beide Gegner nach dem Ende der Ratte gleich weit entfernt gewesen Sein?

Partie B: an sich eine klare Angelegenheit. Saladin, Wazir und Schlange im Team Pilecki sind stärker als Richard Löwenherz und Abt im Team dd. Aber: steht Richard richtig und zeigt, was er kann (früh und aggressiv angreifen), wäre es durchaus möglich, die Schlange vom Brett zu nehmen. Dann käme es auf die Zeit an. Spätestens da sehen Wir dann aber Team Pilecki gewinnen, denn die Nehmerqualitäten eines Wolfs haben deutlich weder Abt noch Richard. Also legen Wir Uns fest, es wird insgesamt ein 2:1 für Team Pilecki.
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Beitrag von Witold Pilecki »

Mit etwas Abstand war es eine äußerst glückliche Konstellation. Selbe Burg beim Wolf und die bessere Ratte sind für unseren Plan optimal. Das Unentschieden ist uns nur knapp entglitten. In der nächsten Partie steht die Überzahl auf unserer Seite und wir denken ebenso die Qualität. Wir haben in der letzten Saison nicht viel von Friedrich gesehen, erinnern diesen aber als enttäuschend. Der Abt ist stets eine gute Wahl, wegen seiner Eindimensionalität sehen wir ihn aber eher in einem Dreierteam. So wird er rasch einen der Unsrigen mit einer fürstlichen Beute belohnen.

Tipp des Tages: Wird die Schlange fallen oder überleben? Preis für den richtigen Tipp: Eine Tüte Otternasen.
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Beitrag von deltadagger »

Die Schlange wird natürlich nicht überleben :teufel:
Ob dann Löwenherz überlebt, steht auf einem anderen Blatt... :uhoh:
Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.
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Beitrag von Kardinalinfant »

Die Schlange überlebt nicht, wenn sie Richard direkt gegenüber steht. Wenn das nicht der Fall ist, kommt sie durch.
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Beitrag von Ritter Kunz »

Kardinalinfant hat geschrieben:Da war das Schwein tatsächlich mal effektiv. Entscheidend war die Angriffsreihenfolge. Wendet sich Lord Lupus nach dem Ende von dds Ratte dem Schwein zu und nicht Lord Fairfang, geht das Schwein über den Jordan und die Partie unentschieden aus, da wären Wir sicher. Kann man diese Entscheidung von Lord Lupus erklären, werter Ritter Kunz, denn theoretisch müssten beide Gegner nach dem Ende der Ratte gleich weit entfernt gewesen Sein?
Eine sehr richtige Bemerkung, hätte sich Lord Lupus dem Schwein zugewandt, wäre eben jenes irgendwann überrannt worden. Der Wolf greift, wie richtig bemerkt, immer den nächsten Gegner an. Die Erklärung, warum hier die Wahl auf Lord Fairfang fiel ist wahrscheinlich ebenso einfach wie unbefriedigend: er war einfach näher dran. Wir haben die Abstände auf der Karte so gut es ging symmetrisch gestaltet, aber dieser Ansatz hat seine Grenzen, da man im Karteneditor den Bergfried immer in der gleichen Ausrichtung platziert (platzieren muss). Im tatsächlichen Spiel aber sind diese dann automatisch gedreht, so dass die Tür mit dem Sammelplatz der Bauern davor vom Gegner weg zeigt (das klappt auch nicht immer 100%, da Wir ja auch zwei mittlere Positionen haben, aber nur in 90°-Schritten gedreht werden kann). Wir vermuten, dass es bei dieser automatischen Drehung dann dazu kommt, dass ein Bergfried einige Pixel näher dran ist als der andere. Wir wissen leider auch keine Lösung, wie man das korrigieren könnte.
Eine andere, aber deutlich unwahrscheinlichere Variante ist, dass Wir perfekt gearbeitet haben, alles komplett symmetrisch ist, und die Auswahl einfach rein zufällig erfolgte. Wie gesagt, denken Wir eher nicht, das es so war.
Witold Pilecki hat geschrieben: Das Unentschieden ist uns nur knapp entglitten.
Das ist noch zurückhaltend formuliert. Hier war das Timing perfekt für Euren Gegner. Auf der anderen Seite: je länger so ein Spiel geht (und das gehört ja dazu, wenn man auf Unentschieden spekuliert), desto mehr Gelegenheiten gibt es für solche "glücklichen Momente".
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Beitrag von Ritter Kunz »

Regenten, Teilnehmer, Mitleser! Wir schreiten nun voran zu Schlachtfeld B des Duells deltadagger vs Witold Pilecki. Folgende Aufstellungen haben die Kontrahenten ins Rennen geschickt:

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So mancher wird sich jetzt fragen „He, wo ist denn der Wazir?“. Tja, gute Frage. Richard, weißt du etwas darüber?

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Ah, so lief das also… aber Spaß beiseite, Wir haben hier tatsächlich zum ersten Mal eine Aktionskarte in.. äh... Aktion! Der werte deltadagger hat die Karte „Kreuzzug“ ausgespielt. Da er selbst nur europäische Fürsten im Team hat (Wir sind sicher, dass er seinen Kader auf die Karte ausgerichtet hat ;) ), betrifft deren Auswirkung damit den werte Witold Pilecki, dessen schwächster arabischer Fürst aus dem Spiel genommen wird. Mit dem Wazir hat es damit auch schon einen recht teuren Fürsten erwischt. Wird dies die Pläne von Team Pilecki über den Haufen werfen?

Aber halt, es geht noch weiter: auch der werte Witold Pilecki hat eine Aktionskarte ausgespielt, nämlich den „Architekt“! Damit konnte er sich für ein Schlachtfeld die Burgen seiner Fürsten heraus suchen. Schlachtfeld B wurde gewählt, und da es hier keine Dopplungen gibt (d.h. wo deltadagger den selben Fürsten aufgestellt hätte), ist das auch optimal. Gut, die Auswahl für den Wazir ist jetzt logischerweise hinfällig, da er nicht antritt, aber das ist ja eine andere Geschichte :D

Wir sind gespannt, wie sich dies alles in der Partie auswirkt. Daher: genug geschwatzt, hinein ins Spiel! Auf der oberen Mittelposition startet in rot für Team Pilecki… Saladin, der Weise!

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Rechts neben ihm steht sein Verbündeter, in orange-geschuppt… die Schlange, Earl Doubletongue!

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Und für das Team des werten deltadagger startet unten mittig, in brauner Robe mit türkisen Applikationen… der Abt von Dumfries!

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Und schließlich, in der unteren rechten Ecke in Blau, die Axt noch leicht blutig, es ist Richard I. Löwenherz!

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Saladin eröffnet die Kampfhandlungen, indem er den Abt mit ein paar berittenen Bogenschützen nervt. Danach begegnen die ersten Angriffstrupps der Schlange den Soldaten von Richard Löwenherz:

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Die Männer der Schlange sind bald abgeschossen, doch die wenigen Gepanzerten von Richard marschieren zielstrebig auf eine Bresche in der Mauer der Schlange zu:

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Und obwohl die Schlange viele Bogenschützen vor Ort hat, sieht man, dass Pfeile allein den Schwertkämpfern kaum etwas ausmachen. So sind die Soldaten schon oben auf dem Bergfried, als sie schließlich zu Boden gestreckt werden:

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Bei der Gelegenheit werfen Wir gleich mal ein Auge auf die Burg der Schlange, die jetzt im Prinzip fertig ist:

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Diese Burg wurde vom werten Witold Pilecki persönlich ausgewählt und besticht mit mehreren Vorteilen:
- kurze Wirtschaftswege durch mehrere Torhäuser in verschiedene Richtungen
- 6 effizient platzierte Waffenproduktionen
- kaum tote Winkel
Damit hat man schon so ziemlich das beste, was die Schlange zu bieten hat. Es gibt noch ähnlich starke Burgen, aber da geht es dann hauptsächlich um persönliche Präferenzen. Man könnte anmerken, dass der Burggraben hinten nicht vollständig ist, da dort eine Obstfarm im Weg steht, das ist allerdings nur eine Randnotiz.

Auch der Abt hat fertig gebaut:

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Hier sehen Wir zum dritten Mal in Folge die gleiche Burg. Da hat er wohl ein Faible dafür entwickelt ;)
Dann gehen Wir direkt weiter zu Richard Löwenherz, der auch mit einer fertig gestellten Burg aufwarten kann:

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Das Erste, was hier ins Auge fällt, sind die vielen Waffenproduktionen. Ganze 16 Stück fährt Löwenherz hier auf, was eine ordentliche Hausnummer ist. Was Uns allerdings nicht gefällt, ist das nach vorn ausgerichtete Torhaus, und das Fehlen eines vierten Turms an der vorderen linken Ecke. Zusätzlich sieht man, dass fast keine Soldaten auf den Wällen und Türmen stehen. Das hat Richard zwar immer, aber hier ist es besonders ausgeprägt.
Damit ist diese Burg für Uns ein sehr durchwachsener Kandidat, mit großem Potenzial, wenn Richard in Ruhe gelassen wird. Gerät er aber unter Druck, dann ist er mit dieser Burg schlechter dran als mit anderen in seinem Repertoire.

Jetzt folgen im Spiel einige belanglose Angriffe, die nicht durchstoßen können. Auch Richard Löwenherz gelingt vorerst kein solches Husarenstück wie vorher mehr.

Dann können wir schließlich auch Saladins Burg bewundern:

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Auch diese wurde von Witold Pilecki ausgewählt, und wir kennen sie bereits. Diese Burg hat Unser Saladin im Eröffnungsmatch auch gebaut. Was damals Zufall war, ist hier gewollt, und ohne Zweifel handelt es sich hier, wie bereits ausgeführt, um eine der stärksten Burgen von Saladin. Angreifende Truppen konzentrieren sich hier oft auf die Türme, was zwar für Saladin auch teuer ist, aber so kommt es selten zu einem Durchbruch in die Burg selbst, da die Türme nicht in den Mauerring integriert sind.

Und da rückt Saladin auch gerade zu einem Angriff aus:

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Während die berittenen Bogenschützen die Türme leer räumen, schleichen sich einige Meuchelmörder an das Torhaus heran. Und tatsächlich können sie es erklettern und für Saladin öffnen!

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Doch es gelingt dem Abt, das Torhaus mit seinen Mönchen zurück zu erobern, bevor die Schwertkämpfer Saladins da sind. Denen wurde nun buchstäblich das Tor vor der Nase wieder zu gemacht, was dazu führt, dass sie erst einmal eine Weile orientierungslos herumstehen.

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Damit ist dieser Angriff auch abgewehrt, denn die verbliebenen Kämpfer sterben nach und nach, während der Abt durch das hintere Torhaus seinerseits zur Schlange ausrückt.
Dabei gerät er jedoch in den Wirkungsbereich von Saladins Türmen, was seine Truppe erheblich dezimiert.

Richard Löwenherz hat diese Probleme nicht und rückt ebenfalls vor:

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Als es seinen Truppen dann endlich gelingt, eine Bresche zu schaffen, sind nur noch rund ein Dutzend davonübrig:

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Auch Saladins Bogenschützen helfen aus, und Earl Doubletongue kann die letzten Angreifer durch einen Ausfall seiner Lanzenträger stoppen:

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Im Mai 1190 sind die Verhältnisse recht stabil:

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Saladin und Abt sind gut am wirtschaften, doch auch Richard Löwenherz und die Schlange konnten Geldpolster aufbauen.

Da Wir gerade von der Schlange sprechen, sie rückt zum nächsten Angriff aus:

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Diesmal ist wieder Löwenherz das Ziel.

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Diese Masse an Bogenschützen ist für Löwenherz eine echte Herausforderung, da er selbst ja seine Türme sehr spärlich besetzt. Zwar schickt die Schlange dafür nur wenige Nahkämpfer mit, aber auch Bogenschützen können zur Not die Wälle einreißen:

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Und da Richard die Angreifer dort auch nicht weg bekommt, bleibt er vorerst eingesperrt. Erst als durch Hilfe vom Abt die Gegner nahe des Torhauses abgeschossen wurden, kann dieses wieder öffnen, und König Richard die letzten Angreifer mit seinen Pikenieren abräumen:

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Und bevor jemand fragt: ja, der eine Eckturm war die ganze Zeit zerstört und daher die Burgmauer durchbrochen, da aber drei Waffenschmieden den Durchgang dahinter versperrt haben, kam niemand rein oder raus. Die KIs im Spiel priorisieren bei ihren Angriffen die Zerstörung von Wällen und Türmen, um zum Bergfried zu gelangen, Wirtschaftsgebäude werden meist in Ruhe gelassen.

Die nächsten Angriffe kommen wieder von Team Pilecki, da Abt und Richard gerade mehr mit Verteidigen und Wiederaufbau beschäftigt sind. Sie verlaufen auch wieder ähnlich, der Abt macht den Kämpfern Saladins das Tor vor der Nase zu und Richard wird wieder für eine Weile eingesperrt, weil er keine Bogenschützen auf seine Türme stellt.

Dann aber, im Mai 1196, rückt auch Team deltadagger wieder aus. Zuerst der Abt:

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Auch Löwenherz greift an, allerdings läuft er in einen Gegenangriff der Schlange, was dazu führt, dass seine leichten Einheiten (Baumeister, Tunnelgräber, Bogenschützen) den Schützen Earl Doubletongues zum Opfer fallen.

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Der Abt sammelt sich unterdessen wieder vor Saladins Burg, obwohl er zur Schlange will:

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Die schweren Truppen von König Richard haben unterdessen die Angriffstruppen der Schlange aufgerieben:

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Und während die verbliebenen Mönche des Abtes an sein Tor klopfen, bekommt Earl Doubletonge ein mulmiges Gefühl in der Magengegend:

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Die Mönche sind mittlerweile alle hinüber, doch ein heldenhafter, vorausgeeilter Schwertkämpfer Richards hat die Burg für seine nachfolgenden Kameraden geöffnet:

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Wie schon zuvor bemerkt, machen Bogenschützen allein nur wenig Schaden gegen die gepanzerten Angreifer, und so schaffen sie es in großer Zahl bis zum Bergfried:

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Earl Doubletongue versucht noch schnell, die Seiten zu wechseln, doch ohne Erfolg.

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König Richard lässt die Fanfaren seinen Sieg verkünden:

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Jetzt steht Saladin allein auf weiter Flur, doch er arbeitet schon daran, dies zu ändern:

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Zuerst räumen seine Schützen wieder die Türme des Abtes leer. Dann kommen wieder die Meuchelmörder und öffnen das Tor, welches der Abt erneut zurück erobern kann, bevor die Schwertkämpfer da sind.

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Was fällt beim Betrachten des obigen Bildes noch auf? Genau, der Abt hat fast keine Truppen zuhause! Er sucht daher Stärke im Gebet:

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Und seine Gebete wurden erhört! Also, auf gewisse Art und Weise jedenfalls…

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So hat er sich das wohl nicht vorgestellt… seine Brunnenarbeiter löschen was sie können, doch die Gebäude stehen so dicht, dass binnen kurzer Zeit die ganze Burg in Flammen steht. Und dann brechen Saladins Soldaten auch noch durch das Tor:

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Doch das Feuer ist hier Fluch und Segen zugleich, da die arabischen Schwerkämpfer allesamt im brennenden Burghof ihr Ende finden:

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Ohne dieses Feuer, welches Saladins Feuerwerfer im übrigen selbst angezündet haben, wäre der Abt jetzt tot, da er keine Truppen zur Gegenwehr zuhause hatte. Nun ist eher die Frage: wie schnell kann die Burg gelöscht werden?
Der Burgherr hat aber wohl andere Pläne, er verlässt seinen Bergfried um den Nahkampf mit ein paar Nachzüglern zu suchen!

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Glücklicherweise überlebt der Burgherr dies. Mittlerweile sind allerdings alle Brunnenarbeiter des Abts gestorben, und es kommen keine neuen nach, weil der Burghof, wo sich die Bauern sammeln, selbst in Flammen steht. Zwar hilft König Richard mit seinen Eimerträgern aus…

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… doch diese haben einen weiten Weg, und löschen somit langsamer, als bereits gelöschte Gebäude brauchen, um erneut Feuer zu fangen. Normalerweise wird das Feuer dann weniger, wenn die ersten Gebäude zusammen brechen. Doch der Abt hat so viel Gold, dass er sie stets sofort ersetzen kann, wodurch er im Prinzip nur weitere Scheite ins Feuer legt.

Wir haben jetzt Oktober 1200, das Feuer brach im April 1198 aus und ist noch immer nicht gelöscht. Wie dem auch sei, es gibt einen Angriff von Richard auf Saladin zu sehen:

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Wie bereits anfangs erwähnt, konzentrieren sich die Angreifer auf die Türme:

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Doch mit stetigem Beschuss und ein paar Feuerwerfern sind bald alle Angriffstruppen abgewehrt, und der eigentliche Wallring wurde nicht angetastet:

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Und der Abt? Jep, brennt immer noch (April 1202):

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Wie man sieht, hat der Abt zwar noch ordentlich Geld, aber keine Truppen mehr:

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Und da rückt Saladin auch schon erneut aus, um zu beenden, was er begonnen hat.

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Man beachte auch, wie geschwächt der Burgherr des Abtes ist. Auch er ist gegen Feuer nicht immun, was seine Lebenspunkte langsam aber sicher aufzehrt sobald er vom Bergfried herunter kommt.
Die Meuchelmörder Saladins überklettern das Tor, und diesmal ist niemand da, der es wieder schließen könnte. Überhaupt, es ist einfach niemand da…

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Und da der Weg über das Vorratslager feuerfest ist, und der Burgherr des Abts unten steht, reichen schon die vier Meuchelmörder, um die Sache zu Ende zu bringen:

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Während der Abt sich noch in letzten Racheschwüren ergeht, vermerkt Saladin den wunschgemäßen Fortgang des Feldzuges in seinen Notitzen.

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Nun steht Richard allein gegen Saladin, und obwohl er durchaus mithalten kann, was die Qualität der Truppen angeht, sieht es bei der Quantität nicht so rosig aus, und vor allem nicht bei der Verteidigungsstärke der Burg.
Erschwerend kommt hinzu, dass Saladin bei seinem letzten Angriff fast keine Truppen verloren hat, und somit direkt wieder auf dem Feld steht:

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Während die berittenen Bogenschützen Kreise um Richards Burg reiten, versuchen die Meuchelmörder wieder ihr Glück:

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Doch diesmal bekommen sie heißes Pech auf den Kopf, und das Tor bleibt verschlossen.
Zumindest vorerst…

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Nun geht wieder das große Knubbeln los, gepanzerte Soldaten auf beiden Seiten. Richard glaubt nicht daran, dies zu überleben:

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Tatsächlich gewinnen seine Truppen die Oberhand, doch er agiert unglücklich und zieht seine Männer zum Bergfried zurück, anstatt die Angreifer aus der Burg zu drücken. Einige fallen dabei auch seinem eigenen Pechbottichmann zum Opfer:

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Der zweite Pechschütter schlägt zu, als die Feinde den Burghof betreten, doch auch Richards Soldaten sind ihnen wieder entgegen getreten. Damit verbrennt erneut Freund und Feind:

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Nur einzelne Araber überleben. Aber da Richards Burgherr nahe des Eingangs zum Bergfried steht, muss er sich doch noch selbst wehren:

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Es gelingt auch, doch wie man oben sieht, ist die Burg nun eine Ruine…
Der Versuch eines Wiederaufbaus wird durch die konsequenten Störaktionen mit berittenen Bogenschützen deutlich erschwert. Der Burgherr sieht sich genötigt, selbst vor seinen Wällen für Ordnung zu sorgen:

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Im August 1209 ist die Burgmauer wieder repariert, doch die Wirtschaft läuft noch auf Notbetrieb. Aber Saladin hat schnell nach rekrutiert und setzt konsequent nach:

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Richard sieht es kommen:

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Diesmal stehen auch keine gefüllten Pechkessel bereit, um das Unvermeidliche nochmal hinauszuzögern.

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Und damit hat Saladin…

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… ja doch! Wir haben es gesehen. Wo waren Wir… ah ja. So hat Saladin allen gezeigt, wo in der Wüste der Kaktus steht, und den Sieg auf Schlachtfeld B für Team Pilecki errungen!

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Ein schneller Blick auf die Statistik noch:

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In welche Kategorie man auch schaut, Saladins Dominanz schaut zurück. Sicher, Richard hat die Schlange getötet, aber das ist auch durchaus erwartet, und hätte schneller gehen können. Man merkte hier deutlich, dass Saladin gegenüber Richard Löwenherz der deutlich bessere Allrounder ist, da letzterer nur in der Offensive so richtig punkten kann.
Möglicherweise hat auch die Auswahl der Burgen via Aktionskarte hier eine Rolle für Team Pilecki gespielt, denn wenn Richards Männer schnell an oder sogar durch die Wälle kommen, wird es für jede KI gefährlich, und nicht jede Burg von Saladin ist so defensivstark wie diese.
Auch interessant: der Wazir wurde hier gar nicht gebraucht! Obwohl die Aktionskarte mit ihm schon ein „Halbschwergewicht“ getroffen hat, und demnach auf dem Papier sehr stark aussah, hat Saladin die Partie ohne Probleme allein zum Sieg getragen.

Was also bedeutet dies jetzt in Siegpunkten? Wir hatten auf Schlachtfeld A den Sieg für Team deltadagger mit 2:1 Kills, auf B den Sieg für Team Pilecki mit ebenfalls 2:1 Kills. Da Pileckis Team mit Juni 1210 deutlich schneller war als deltadaggers Fürsten, die sich auf A noch bis zum Dezember 1311 mit dem Wolf herum schlagen mussten, geht der Gesamtsieg und damit 2 Siegpunkte an Witold Pilecki! Der werte deltadagger erhält 1 SP und den Dank für ein spannendes Match!

Als nächstes steht die Partie Iche_Bins vs Oerty an, auch da wird es durchaus spannend werden. Wir erinnern Uns ja, dass es im Kader des werten iche_Bins vor Ratten nur so wimmelt. Was denken die werten Mitleser darüber?
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Beitrag von deltadagger »

Hehehe... cooles Match.

Der Richard hat für unsere Begriff arg geschwächelt, den hatten wir schon deutlich stärker in Erinnerung.
Auch konnte der Abt die übliche schiere Masse an Mönchen gegen die starken Festungsmauern vom Saladin nicht ausspielen.
Die von Withold Pilecki gezogene Architektenkarte ist sehr weise gewählt und imho sehr effektiv.

In Summe ein gerechtes Match, wie wir finden.

Glückwunsch zum Gesamtsieg an den werten Withold Pilecki!
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Beitrag von Witold Pilecki »

Ein Wechselbad der Gefühle: Wir glaubten den Sieg vor Beginn auf Schlachtfeld B sicher. Unser Herz rutschte dann allerdings weit unterhalb unserer Gürtellinie, als Wazir aus der Partie genommen wurde. Ein Anker unseres Kaders, Saladin und Schlange der Wertung nach unterlegen und auch noch ein Teil unserer Burgauswahl dahin. Als Friedrich dann in die offene Burg der Schlange blitzte, sahen wie die Schlacht verloren. Die Wende: Wir hatten auf Schützenhilfe von Saladins ausladender Burg spekuliert und dies rettete die Schlange. So kam dann wenigstens für 2 Burgen das günstige Layout zum Tragen. Wazir haben wir tatsächlich als unseren billigsten Araber als Schutzschild gegen diese Ereigniskarte eingeplant - dass wir dies so schnell brauchen würden..... das kann nur gerechter Zufall sein. Saladin hat uns sehr beeindruckt. Die Partie scheint souverän gewonnen. Doch wir haben auch letzte Saison mit Saladin gespielt. Die Aktionskarte hat uns sehr geholfen, denken wir.

Wir können nicht reppen, obwohl es wahrlich verdient ist. Wir geloben Abstinenz vom thanks Knopf... die Spannung auf dieses Update war für uns kaum auszuhalten.
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Beitrag von Kardinalinfant »

Bis auf die Sache mit dem Wazir die erwartete Partie. Nachdem Richard gegen die Schlange stand, war es fast klar, dass die über den Jordan geht. Nachdem aber Saladin auf den Reichsten, also den Abt geht, war doch wahrscheinlich, dass auch ohne Wazir dieser die Partie nicht überleben würde und im 1:1 schätzen Wir Saladin als massiv stärker ein als Richard, da letzterer eben nicht gut verteidigen kann, weshalb Wir Saladin offen gesprochen auch höher bewertet hatten als "nur" mit 7. Im Hinblick auf die ausgespielte Karte ist Uns nun auch klar, weshalb dd den eindeutig schwächeren Richard gewählt hat und nicht Saladin.

Das nächste Match wird interessant. Stellt man mal unbefangen gegenüber, haben beide Regenten Saladin in ihren Reihen, Iche Bins darüber allerdings noch den Wolf, Oerty dagegen "nur" den Emir als zweitstärksten Fürsten. Iche Bins dann auch noch den Wazir, das sind schon drei Topleute, während Oerty mit dem Kalifen eine (in Unseren Augen) Wundertüte hat, das trifft dann auch auf den Marschall zu und den Sultan halten Wir mit 3 für zu teuer, aber Iche Bins hat da eben nur noch drei Ratten stehen, die selbst der Sultan noch zum Frühstück verputzen sollte.
Klammert man (wie immer, da man ansonsten keinerlei Prognose treffen kann) mal den Faktor Aktionskarten aus, wird in dieser Partie mehr noch als in allen anderen viel von der Verteilung auf die jeweiligen Schlachtfelder abhängen. Gelingt es dem werten Oerty, so aufzustellen, dass er überhaupt ein Schlachtfeld gewinnt (was Wir keineswegs für ausgemacht halten), hat er gute Chance, das Gesamtmatch über die Anzahl der Kills zu gewinnen. Insofern erweisen sich die vielen Ratten, mehr als Fluch, denn als Segen für ihren Verwender, denn vermutlich gehen die meisten von denen drauf. Gelingt es dagegen dem werten Iche Bins so aufzustellen, dass er auch das Match gewinnt, dass er gegen den gegnerischen Saladin führt, wird es ein 3:0. Insofern: Für beide Kontrahenten alles drin.
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Beitrag von deltadagger »

Kardinalinfant hat geschrieben: Im Hinblick auf die ausgespielte Karte ist Uns nun auch klar, weshalb dd den eindeutig schwächeren Richard gewählt hat und nicht Saladin.
Wobei wir ja bei der Fürstenauswahl nicht gewußt hatten, welche Ereignisskarten wir bekommen würden. :)

In der Tat wurden wir von ähnlichen YT Matches in der Vorauswahl doch sehr beeinflusst, da hier der Richard (auch gegen den Saladin) statistisch einen Ticken besser weg kam.
Wir beide tauschten das diesbezügliche Stichwort hier schon aus. :cool:

Edit:
Gerade die nächste Partie mal angeschaut.
Oh... da spricht dann doch recht viel für den werten Iche bins.
Mutmaßlich werden bei ihm Wolf und Saladin jeweils die Stütze in den einzelnen Matches bilden.

Bei Wolf vs. Saladin wirds darauf hinauslaufen, dass jener Fürst mit der stärksten Burg als Sieger vom Platz geht.
Wolf braucht viel Anlaufzeit, die Saladin kaum gewähren wird.
Eine begleitende Rattenplage wird den Saldin vom werten Oerty kaum beeindrucken, sollte jedoch ein Wazir an der Seite vom Wolf stehen, dürfte das dem Wolf ausreichend Zeit verschaffen, seine Überlegenheit ausspielen zu können.

Bei Saladin vs. Saladin haben wir just oben gesehen, dass das bessere Burgenlayout was bewirken kann.
Wir mutmaßen da den Kalif als Geleit beim werten Oerty udn den schätzen wird doch deutlich schwächer ein als Wazir.
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Beitrag von Ritter Kunz »

deltadagger hat geschrieben:Wobei wir ja bei der Fürstenauswahl nicht gewußt hatten, welche Ereignisskarten wir bekommen würden. :)
Werter deltadagger, hier müssen Wir widersprechen. Wir haben den Ablauf extra so gestaltet, dass man seine Aktionskarten vor der Rekrutierung der Fürsten kennt.
Eine Prüfung des PN-Verlaufes wird das auch sicher belegen können :)
Aber gut für Euch, wenn Ihr ohne daran zu denken, dennoch einen rein europäischen Kader rekrutiert habt :cool:
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Beitrag von preusse »

hehe :D , wir haben auch SELBSTVERSTÄNDLICH die Vor- und Nachteile unserer Aktionskarten in die Fürstenwahl miteinbezogen! SELBSTVERSTÄNDLICH! ;)
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Beitrag von deltadagger »

Ritter Kunz hat geschrieben:Werter deltadagger, hier müssen Wir widersprechen. Wir haben den Ablauf extra so gestaltet, dass man seine Aktionskarten vor der Rekrutierung der Fürsten kennt.
Eine Prüfung des PN-Verlaufes wird das auch sicher belegen können :)
Aber gut für Euch, wenn Ihr ohne daran zu denken, dennoch einen rein europäischen Kader rekrutiert habt :cool:
Echt jetzt?
OK, haben wir trotzdem nicht mit einkalkuliert oder beachtet -vermutlich weil wir zu dem Zeitpunkt gar nicht gewusst haben, was wir denn nun mit den Karten überhaupt anfangen sollen... :D

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
preusse hat geschrieben:hehe :D , wir haben auch SELBSTVERSTÄNDLICH die Vor- und Nachteile unserer Aktionskarten in die Fürstenwahl miteinbezogen! SELBSTVERSTÄNDLICH! ;)
Schon klar... :teufel:
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Beitrag von Kardinalinfant »

Wobei das schon Anlass gibt, noch einmal das Problem des "zeitgleichen" Ausspielen von Karten anzusprechen:

Hier hat (auch wenn es am Ergebnis nichts geändert hat) die Karte des werten deltadaggers gestochen, weil die Karte des werten Witold Pilecki teilweise ins Leere gelaufen ist. Deltadaggers Karte konnte dagegen unbeeinträchtigt voll wirken. Man mag das vom Ergebnis her ok finden, aber ist es das nicht nur deswegen, weil Pilecki trotzdem gewonnen hat? Wie wäre es bspw., wenn deltadagger hier die Karte "Schwachsinn" ausgespielt hätte und einen von Pileckis Fürsten in eine Ratte verwandelt hätte. Hätte Pilecki dann auch zuerst das Burgdesign des (unverwandelten) Fürsten gewählt, bevor die Karte von deltadagger greift oder hätte hier Pilecki dann unter Berücksichtigung von deltadaggers Karte das Burgdesign einer Ratte wählen dürfen?
Was ist bspw. wenn die Karte "Verstärkungen" auf die Karte "Kreuzzug" oder "Dschihad" trifft und zwar dergestalt, dass ein Team vier abendländische und einen sehr starken morgenländischen Charakter aufweist und gegen dieses Team die Karte Kreuzzug gespielt werden soll (oder bei Dschihad eben umgekehrt), allerdings seinerseits die Karte Verstärkungen spielt und beabsichtigt hätte, den morgenländischen auch noch in einen abendländischen zu verwandeln (also bspw. einen Wazir in einen Richard). Da gibt es nur noch zwei sehr dumme Lösungen: Entweder greift zuerst die Karte "verstärkungen" mit der Folge, dass dann die Karte "Kreuzzug" komplett leerläuft oder aber andersherum, es greift erst die Karte Kreuzzug, worauf der Wazir (um im Beispiel zu bleiben) entfernt würde und nicht mehr in einen Richard verwandelt werden könnte, womit die Karte "Verstärkungen" komplett leerläuft.
Wie bei Spion vs. Dschihad (oder Kreuzzug), wenn bei der auszuspionierenden Truppe auch eine KI durch den Dschihad wegfallen würde: Im Prinzip erfährt dann der Spion von der gegnerischen Aufstellung, dadurch (wenn er ein bißchen nachdenkt, warum der Gegner nur 4 Fürsten aufgestellt hat) von der Karte Dschihad und kann dann darauf auch noch reagieren. Oder muss zu dem Zweck der Dschihad-Spieler eine Aufstellung mit 5 Fürsten einreichen, obwohl ja einer noch wegfällt?
Was ist bei Saboteur vs. eine beliebige Karte des aktuellen Gegners, die dieser ausspielt, während auch der Saboteur erst mit der Aufstellung ausgespielt wird. Kommt dann die auszuspielende Karte noch in die Verlosung der vom Saboteur zu zerstörenden Karten oder nicht? Wenn nicht, was wäre, wenn der Gegner nur noch eine Karte hätte, die er ausspielt, auch dann nicht (mit der Folge, dass dann der Saboteur leerliefe)? Überhaupt Saboteur: Denn kann man ja wohl jederzeit ausspielen, aber wird er auch jederzeit ausgewertet oder gibt es dazu einen festen Zeitpunkt (also den, zu dem auch die anderen Karten ausgewertet werden)?

Fragen über Frage, Wir könnten da auch noch mehr Beispiele geben. Wir wollen ja nicht alles verkomplizieren, aber wäre es nicht sinnvoller, entweder (bspw. in Form einer Excel-Tabelle) jede Karte jeder möglichen anderen Karte gegenüberzustellen und im Vorfeld konkret mitzuteilen, was im Fall von gleichzeitig ausgespielten Karten der jeweiligen Art geschehen würde oder eben (dann aber natürlich erst ab der nächsten Runde) eine Reihenfolge festzulegen, wer wann Karten ausspielen darf und inwiefern das dann das Ausspielen von Karten des Gegners verunmöglicht (bsp.: der niedriger platzierte Gegner darf zuerst, spielt er eine Karte, darf der Gegner entweder gar keine oder zumindest keine Karte spielen, die mit der ausgespielten kollidiert).
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Beitrag von deltadagger »

:wirr:

Aber nach zweimaligem Durchlesen habt Ihr irgendwie recht, werter Kardinalinfant - glauben wir :uhoh:
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