Und damit geht es weiter mit dem nächsten Match! Die werten Regenten deltadagger und Witold Pilecki geben sich die Ehre auf dem Schlachtfeld. Wie man in der Aufstellung unten sieht, hatten beide eine ähnliche Idee:
Beide haben hier den Wolf platziert, mit einer Ratte als Beigabe. Der Unterschied ist vor allem, dass Witold Pilecki seinen Wolf auf die mittlere Position platziert hat, während deltadaggers in der Ecke steht, und letzterer außerdem noch das Schwein dabei hat.
Es wird also spannend, ob das zusätzliche Gewicht des Schweins ausreicht, um das „Patt“ von Wolf gegen Wolf aufzuheben, oder ob wir hier das erste Unentschieden der Saison erleben werden. Doch jetzt genug der Vorrede, hinein ins Vergnügen!
Auf der oberen linken Startposition startet für Team deltadagger in türkis… gebt mir ein „Oink!“ für den Herzog von Pigsbury!
Oben in der Mitte startet sein Teamkamerad in grün, seiner Meinung nach größter Feldherr im nahen Osten und Connaisseur von Käse… die Ratte, Herzog de Puce!
Der dritte Fürst im deltadagger‘schen Bunde startet oben rechts in Blau, seine Zähne sind gewetzt… es ist der Wolf, Lord Fairfang!
Das „Gegengewicht“ von Team Pilecki startet unten mittig, unter rotem Banner, es ist… der Wolf, Lord Lupus!
Und schließlich in orange auf der unteren rechten Position, für Team Pilecki, bringt eure Kühlerschläuche in Sicherheit vor… der Ratte, dem „Marder“!
Der Kampf wird eröffnet von den beiden Ratten, die gleichzeitig ihre ersten Angriffe auf den jeweils verfeindeten Wolf starten. Überraschenderweise gelingt es ihnen nicht, den Gegner auszuschalten
(Hier ein Beispielbild vom Angriff des „Marders“: )
Gut, angreifen kann die Ratte schon mal nicht, wie sieht es mit Burgenbau aus?

Ach, was haben Wir erwartet, es ist eben die Ratte. Herzog de Puce baut hier eine Burg, welche sich durch sinnlose Verteilung von Wallsegmenten auszeichnet, auffällig ist das extrem dicke Mauerstück links, welches keine Funktion erfüllt. Dazu hat er 4 Waffenproduktionen und… eine Treppe an der Außenseite der Wälle!
Ja, Ihr habt richtig gelesen, beim gelben Kreis versteckt sich ein Treppenaufgang, der dazu führt, dass Angreifer einfach auf die Wälle rauf und weiter bis zum Bergfried spazieren können. Leider ist dies damit eine der nutzlosesten Burgen der Ratte.
Schauen Wir mal, ob der Marder es besser macht:
Nun ja, ein bisschen schon, die Burg ist nämlich tatsächlich abgeschlossen und hat keine Treppen außen dran. Dafür ist der Innenbereich auch so winzig wie es nur geht, außer dem Bergfried mit dem Vorratslager stehen wirklich ALLE Gebäude außerhalb der Mauern, darunter so wichtige wie der Kornspeicher, die Waffenkammer und die (immerhin) 5 Waffenmacher.
Wir halten diese Burg für besser als ihren Gegenpart in dieser Partie, aber von „gut“ kann man bei der Ratte einfach nicht sprechen.
Ungeachtet ihrer Schwächen, kann man der Ratte keinen mangelnden Einsatz vorwerfen. Der nächste Angriff läuft bereits (auf beiden Seiten):
Doch auch hier (exemplarisch von Herzog de Puce gezeigt) kann nicht viel erreicht werden. Dass die Lanzenträger zwei Feuerballisten des Wolfs zerstören können, ist schon eine Leistung, mit der sich der Angriff fast gelohnt hat
Unterdessen hat auch der Herzog von Pigsbury seine Burg vollendet:
Dies ist eher ein kleiner Kamerad. Torhaus nach hinten ist gut, 6 Waffenproduktionen sind für das Schwein eher wenig. Die Türme sind gut platziert und besetzt, aber es sind nur zwei Stück. Insgesamt ist diese Burg eher durchschnittlich bis schwach, aber wenn das Schwein ungestört bleibt, kann es sein, dass dies keinen großen Unterschied macht.
Wir schreiben Februar 1185, und die beiden Ratten haben immer noch Reserven vom Startkapital übrig:
Auch im Bild: ein Angriffstrupp des Schweins, der sich den Marder zur Brust nehmen will:
Die Mauern sind auch bald durchbrochen, doch der Marder hat viele Truppen zuhause und kann gut gegenhalten:
Diesen Angriff hat Pileckis Ratte schon mal überstanden.
Die Wölfe haben unterdessen ihre Burgen fertig gebaut:
Wie man sieht, haben wir hier 2x das gleiche Layout. Dies ist die mit Abstand kleinste Burg, die der Wolf baut. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen: das Bauwerk ist durchaus defensivstark, mit Fallen und Pechgräben gespickt und stark bemannt. Durch die kompakte Größe können auch fast alle Fernkämpfer auf heranrückende Gegner wirken. Die offensichtlichen Nachteile dieser Burg sind zum einen die geringe Wallstärke, v.A. im Vergleich zu anderen Burgen des Wolfs. Sind alle Fallen ausgelöst und die Gegner am Wall, kann dieser vergleichsweise schnell durchbrochen werden. Zum anderen steht hier fast die gesamte Wirtschaft draußen, das heißt im Falle eines großen Angriffs laufen sämtliche Arbeiter Gefahr, getötet zu werden, was die Wirtschaft auf längere Zeit ausbremst. Ansonsten ist die Wirtschaft nicht schlecht, 11 Waffenproduktionen sind in Ordnung.
Was noch zu erwähnen wäre: für die aktuelle Positionierung auf der Karte ist diese Burg bei deltadagger besser geeignet. Beim Team Pilecki zeigt die „starke“ Seite der Burg zum Schwein, und präsentiert in Richtung Lord Fairfang die Flanke. Ob das zum Problem wird, werden wir sehen müssen.
Zuerst möchte sich Lord Fairfang aber
„diese Pestbeule vom Hals schaffen“, und lässt auf die gegnerische Ratte marschieren:
Das erste Opfer der Katapulte wird der exponierte Kornspeicher. Dann marschieren die Truppen des Wolfs auf die Wälle los, und der Marder stürmt ihm entgegen…
… halt Moment, der stürmt vorbei! Pileckis Ratte will gerade ihrerseits angreifen, und entblößt damit ihre Burg komplett!
So stehen die Soldaten des Wolfs schon bald auf dem Bergfried:
Damit ist der Marder hinüber, und seine Angriffstruppe erleidet einen mysteriösen 40-fachen simultanen Herzinfarkt:
deltadaggers Wolf lässt dagegen seinen Adjutanten die Nachricht vom Sieg verbreiten:
Lord Lups muss nun nachziehen, und rückt seinerseits gegen den Herzog de Puce aus:
Auch im Bild: eine fliegende Kuh!
Und auch hier rückt die Ratte gerade im Moment der Bedrängnis aus, allerdings scheint das Timing etwas besser:
Es kommt zu einem Handgemenge im Feld…
Dadurch konnte die Ratte alle Katapulte von Lord Lupus zerstören und die Truppen deutlich ausdünnen. Dennoch marschieren noch genug Gepanzerte auf seine Burg zu, um den schwachen Burgherren der Ratte zu besiegen – und nicht vergessen, die Burg ist ja offen!
Doch die Soldaten von Lord Lupus fallen einer nach dem anderen, und die Ratte hat den ersten Angriff des Wolfs tatsächlich überstanden!
An der Stelle fragen Wir Uns, warum die Lanzenträger auf einmal so stark sind, bis Wir ein wohlbekanntes Schnarren hören. Wir blicken nach links, und sehen die wahren MVPs:
Die Armbrustschützen des Schweins waren in Reichweite, und haben die Truppen des Wolfs mit Bolzen gespickt. Allein diesem Umstand hat die Ratte ihr Leben zu verdanken. Der Burgherr muss nach diesem Nervenkitzel wohl erst mal an die frische Luft
Zu seinem Glück waren gerade keine feindlichen Truppen in der Nähe.
Auf der anderen Seite beschießt man sich fleißig mit Katapulten, wobei aktuell Lord Lupus eher Empfänger als Sender ist:
Der Herzog von Pigsbury kommt von der anderen Seite mit seiner Armee dazu:
Die Männer des Herzogs von Pigsbury stürmen gewohnt forsch voran, und finden sich prompt in der Hölle wieder - Feuer und Pfahlfallen von unten, Pfeile und Bolzen von oben:
Und schon ist von der Armee kaum noch etwas übrig.
Danach versucht die Ratte auch einen Angriff, der aber noch weniger bewirken kann. Wer ist der nächste in der Reihe? Genau, Lord Fairfang!
Das Bombardement zeigt anfangs durchaus Wirkung:
Doch auch die gepanzerten Soldaten laufen ins Feuer:
Schaden wurde verursacht, aber es braucht wohl (mal wieder) erheblich größere Angriffsarmeen, um den Wolf zu Fall zu bringen.
Es folgt noch ein uninteressanter Angriff des Schweins, danach schauen Wir mal auf die Stärkeübersicht (August 1194):
Die Ratte hat sich durch ihr Startkapital geknabbert und lebt nun von der Hand in den Mund, Lord Fairfang hat ein erhebliches Polster aufgebaut, Lord Lupus kann sich allerdings aktuell nur gerade so im Plus halten.
Dennoch kann er bald die nächste Armee aussenden, um Herzog de Puce nun endgültig über den Jordan zu schubsen. Dieser tut ihm wieder den Gefallen und kommt auf offenem Feld entgegen:
Danach ist von den Truppen der Ratte nicht mehr viel übrig, und der Wolf marschiert unbehelligt auf ihre Burg zu
Aus dem inneren der Burg ist ein beständiges Klappern zu hören, welches von der Rüstung des zitternden Burgherren kommt:
Doch so sehr es sich de Puce auch wünscht, es ändert sich nichts. Die äußere Treppe ist weiterhin ein „roter Teppich“ für die Angreifer, und mehr Truppen kann er auch nicht herbeizaubern:
Auch die Pigsbury‘schen Armbrustschützen können die Ratte hier nicht mehr retten:
Es sind sogar noch ordentlich Truppen übrig, als der Lakai des Wolfs den Sieg ausrufen lässt:
Es folgt nun eine Phase des Spiels, in der sich recht viel wiederholt. Lord Fairfang und das Schwein greifen abwechselnd Lord Lupus an, aber die Angriffe kommen nicht durch. Die Wirtschaft von Pileckis Wolf wird zwar gestört, und der ein oder andere Turm wird abgerissen, aber Lord Lupus hat immer genug Zeit, um alles wieder aufzubauen.
Nun ist es noch wichtig, welchen Fürsten Lord Lupus als nächstes angreift. Im August 1205 ist es soweit:
Und er entscheidet sich für… Lord Fairfang! Vernehmen ir da ein leises Stöhnen von den hinteren Rängen? Ja? Und zwar zu Recht, denn das kann jetzt eine langwierige Geschichte werden. Zwei Wölfe die sich gegenseitig beharken – diese Konstellation hat schon oft zu Unentschieden geführt. Beweisstücke 1, 2 und 3:
Lord Lupus kann seinen Gegenüber im Moment genauso wenig knacken wie er ihn. Für Team deltadagger bleibt zu hoffen, dass der Herzog von Pigsbury einen Unterschied machen kann, denn sonst hätte sein Gegner hier ein Unentschieden in Unterzahl erfochten. Dazu müssten seine Fürsten aber ein besseres Timing an den Tag legen, denn wenn sie immer einzeln angreifen, kann Lord Lupus dies noch gut verteidigen.
Für Team Pilecki dagegen heißt die Parole: Durchhalten bis 1350! Nicht weil dann die Ablösung kommt, sondern weil Wir die Partie dann abbrechen und als Unentschieden werten würden, wenn bis dahin niemand gewonnen hat. Aber es sind noch 145 Jahre bis dahin – wird die Rechnung aufgehen?
Normalerweise würde jetzt ein Cliffhanger kommen, aber da wir hier ja nicht bei Netflix sind, geht es direkt weiter
Im Juli 1209 scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen von Lord Lupus zu bewahrheiten. Sowohl der Herzog von Pigsbury als auch Lord Fairfang rücken aus!
Doch das Schwein hat bei der Taktikbesprechung offenbar nicht zugehört, oder ist einfach ungeduldig geworden, währen Lord Fairfang seine Belagerungsgeräte aufgebaut hat. Er lässt seine Truppen vorstürmen:
Die meisten seiner Truppen verenden im Feuergraben.
Hmm, vielleicht
war das die Taktik Lord Fairfangs, um nicht seine eigenen Männer zu verheizen?

Jetzt rückt er jedenfalls auch vor:
Doch ein wenig Feuer ist noch parat, es stehen nämlich auch noch Baumeister mit Pechbottichen auf den Wällen!
Als der Wall schließlich durchbrochen ist, ist nur noch ein Bruchteil der Armee übrig:
Diesen Einbruch kann Lord Lupus leicht abfangen. Einen kurzen Schreckmoment gibt es noch, als die Feuerballisten die äußeren Gebäude in Brand setzen:
Doch glücklicherweise für Team Pilecki waren die Brunnenarbeiter auf Zack und der Brand wurde eingedämmt, bevor er sich ausbreiten konnte. Damit hat Lord Lupus quasi einen Doppelangriff abgehalten, auch wenn das Schwein etwas zu zeitig dran war.
Der bald darauf folgende Gegenangriff richtete seinerseits nichts aus, und im Jahr 1214 kann man schon am Geldpolster des roten Wolfs erkennen, dass auch der Plan, den Gegner auszuhungern, getrost in „Ablage P“ wandern kann.
Wir springen jetzt eine ganze Weile in die Zukunft, denn keiner der Fürsten kann in der nächsten Zeit dem anderen gefährlich werden. Daher: Juli 1243, Wir nähern uns Angriffsarmeegrößen zwischen 200 und 250 Mann. Beide Wölfe rücken gleichzeitig aufeinander aus:
Allerdings liegen die Sammelpunkte dann doch etwas auseinander, so dass man sich nur an den Rändern etwas beharkt:
Das mutet schon etwas komisch an, doch so ist es halt bei den Crusader-KIs, da kann man nichts machen. Jetzt wird jedenfalls munter auf die jeweils gegnerische Burg losmarschiert. Und während die Truppen von Lord Lupus schon die erste Ladung Feuer über sich ergehen lassen…
(hier sieht man übrigens schön die Animation vom Ausschütten des Pechbottichs!)
… bekommt er zuhause auf einmal Respekt vor den gegnerischen Truppen.
Es scheint, dass die Pechgräben an der Seite der Burg doch etwas weniger effektiv sind – oder Lord Fairfang hatte von Anfang an mehr Truppen dabei. Jedenfalls kommt er immerhin mal wieder dazu, sich eine Bresche zu schlagen, wobei es zum Handgemenge kommt:
Allerdings stehen viele der Verstärkungen Fairfangs zu weit entfernt, und können nicht eingreifen. So hält Lord Lupus den Einbruch auf und mauert auch direkt wieder zu
Und so geht das Hin und Her weiter. Tick tack, tick tack! Das Enddatum nähert sich unaufhaltsam. Wir schreiben nun August 1293, und das Schwein hat eine wahrhaft gewaltige Truppenmasse aufgefahren:
Es müssten so um die 400 Angreifer sein. Tatsächlich sind das so viele, dass sie beim Ausrücken aus der eigenen Burg beginnen, sich zu verbuggen, was das Sammeln deutlich verzögert. Aber schließlich kommen alle am Sammelpunkt an, und fackeln auch nicht lange...
… vielmehr werden sie selbst abgefackelt.

Aber die Türme sind diesmal sehr schnell hinüber (waren vermutlich noch beschädigt), und auch das Torhaus wurde zerstört!
Da strömt nun alles rein, was Beine hat und türkis trägt, während Lord Lupus seine Gepanzerten in die Bresche wirft:
Es bildet sich wieder einer dieser „Knubbel“, nach dessen Auflösung die Angreifer alle tot am Boden liegen. Lord Lupus lebt, aber dieses Mal hat es ihn etwas mehr als sonst gekostet:
Nicht nur, dass die Wirtschaft komplett darnieder liegt (was er mit seinem Geldpolster gut auffangen kann), sondern er musste einen guten Teil der schon gesammelten Angriffstruppe zur Verteidigung nutzen, und hat nicht unerhebliche Verluste erlitten. Das wirft seinen nächsten Angriff deutlich zurück, und könnte einige Timings verschieben.
Etwa 4 Jahre später greift Lord Fairfang an. Die Burg des roten Wolfs ist natürlich repariert, und neue Truppen wurden auch ausgehoben. Dennoch ist der Angriff nicht ohne:
Erneut gibt es einen Durchbruch im Wall…
… den Lord Lupus mit Truppen stopfen muss. Man sieht im obigen Bild auch, wie die Bauern, die sonst aufgrund des geschlossenen Tors in der Burg „eingesperrt“ sind, fröhlich durch die Bresche nach draußen marschieren, ungeachtet der gegnerischen Armee. Sowas nennt sich Arbeitsmoral! Gut, sie werden deswegen bis auf den letzten Mann abgeschlachtet, aber das ist jetzt nicht der Punkt…
Am Ende gibt es für Lord Lupus eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: er hat erneut dank seiner schon weit gesammelten Angriffsarmee überlebt. Die Schlechte: er hat erneut große Teile dieser Armee zur Verteidigung einsetzen müssen, was ihn erneut bei seinen Angriffsbemühungen zurück wirft. Aber letztlich will er ja auch nur überleben, also alles halb so wild.
Zur zeitlichen Einordnung zeigen Wir jetzt mal die Truppenstärken von kurz nach dem Angriff (November 1299):
Und von kurz vor dem nächsten Angriff (April 1308):
Man kann daraus einerseits ablesen, wie groß Lord Fairfangs aktuelle „Basis-Truppe“ ist, d.h. seine Burgbesatzung inklusive Patrouillen (ca. 235 Mann). Man sieht auch, dass Lord Lupus noch deutlich mehr Männer auf dem Bergfried hatte, als es den Anschein macht (noch ca. +100 aus der Angriffsarmee). Und vor allem: die aktuelle Angriffsarmeegröße der Wölfe liegt bei etwa 330 bis 360 Mann, wobei das Schwein schon bei etwa 430 Mann ist (Herzog Pigsbury hat nur ~80 Mann Basistruppe) – und es dauerte ungefähr 9 Ingame-Jahre um diese Armeen aufzubauen.
Kurz darauf macht das Schwein den Anfang:
Man beachte auch die Minimap (gelb umrandet). Der Herzog von Pigsbury braucht zum Sammeln mittlerweile mehr Platz, als die meisten Burgen einnehmen!
Die Streitkolbenkämpfer rennen an, Wir erwarten den üblichen Ablauf, doch was passiert? Lord Lupus hat just in dem Moment seine Angriffsarmee vollständig gesammelt und rückt mit ihr aus!
Oben auch im Bild: Berittene Bogenschützen von Lord Fairfang.
Viele Streitkolbenkämpfer sterben im Feuer und Pfeilhagel, doch schließlich ist eine Bresche geschlagen:
Man kann sich nur vorstellen, wie laut die Armbrustschützen auf den Mauern gebrüllt haben müssen, um die eigene Armee zum Umkehren zu bewegen. Doch so ein Helm mit Stoffkappe drunter dämpft offenbar ganz gut. Niemand dreht sich um.
Nun lässt Lord Lupus auch schon selbst die Axt sausen, um an der Seite seiner Garde die Angreifer nieder zu strecken.
Und obwohl die Gegner schnell fallen, erdrücken sie den Burgherrn einfach mit der Masse an Leibern. Lord Lupus muss die Waffen strecken:
Und der siegreiche Herzog von Pigsbury genehmigt sich zur Feier des Tages erst mal einen „kleinen Happen“:
Mit diesem kapitalen Fehler von Lord Lupus, seine Armee zum falschen Zeitpunkt auszuschicken,
kann Team deltadagger auf Schlachtfeld A doch noch gewinnen und vermeidet das Unentschieden!
Hier die zugehörige Statistik:
Man sieht, dass der unbedrängte blaue Wolf besser wirtschaften konnte, der rote Lord Lupus dagegen mehr Truppen getötet hat, da er ja das hauptsächliche Angriffsziel war. Soweit, so erwartet. Interessante Randnotiz: Lord Lupus hat mehr als doppelt so viel Holz gesammelt wie sein Gegenpart. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass die untere linke Ecke unbesetzt war, und seine Holzfäller dort relativ ungestört arbeiten konnten, während Lord Fairfang stets um das Holz in der Kartenmitte kämpfen musste, sobald „sein“ Wald abgeholzt war.
Unser Fazit:
Eine bittere Pille für Team Pilecki, dessen Verzögerungstaktik aufzugehen schien. Lange Zeit saßen Wir vor dieser Partie und dachten Uns „Das wird ein Unentschieden. Es sind noch 100 Jahre. Aber da passiert doch nix mehr!“ - Wir wurden eines Besseren belehrt. Wir können jetzt auch nicht sagen, dass hier irgend welche Fehler gemacht wurden, es handelt sich um kleine Nuancen in Timings, die sich über die Zeit aneinander reihen und dann dazu führen, dass der Wolf hier ausrückt, wenn er es nicht sollte.
Spielen Wir die gleiche Partie nochmal aus, mit den gleichen Burgen – es kommt sicher nicht nochmal das gleiche Ergebnis heraus. Damit bleibt an Zählbarem für Team Pilecki nur der eine Kill an der Ratte, der für den Gesamtsieg noch wichtig werden kann.
Wir sind gespannt wie sich Schlachtfeld B entwickeln wird – was denken die werten Leser?. Auf jeden Fall wird es eine brisante Angelegenheit, so viel können Wir schon verraten
