Preview-AAR: "Birth of America"
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Canaris
Zu dem Schlachtbericht.
Ganz oben ist die Anzahl und Rang der Generale zu sehen.
Darunter die Anzahl der Einheiten, die an dem Gefecht teilnahmen. Wenn man mit dem Mauszeiger über die Symbole fährt, wird die Einheitenbezeichnug eingeblendet.
Darunter wiederum werden die Einheiten gezeigt, die durch den Fernkampf ausgeschaltet wurden. Da spielen natürlich viele Faktoren mit, wie die Landschaft, ob Kanonen vorhanden sind, die Qualität der Soldaten und Truppengattungen usw usw.
Die Herzen zeigen die Verluste in den anderen Einheiten an, die nicht gänzlich vernichtet wurden.
Darunter ist es ähnlich, nur das dieses Mal die Verluste beim Sturmangriff angezeigt werden.
Die Leiste in der Mitte zeigt mit den Symbole die verschiedenen Faktoren an, die bei der Schlacht Einfluss hatten. Ganz links/rechts sind die speziellen Fähigkeiten des kommandierenden Generals zu sehen, danach folgen die ganzen Faktoren, beim Überfahren mit dem Mauszeiger kommen zusätzliche Informationen.
Ganz oben ist die Anzahl und Rang der Generale zu sehen.
Darunter die Anzahl der Einheiten, die an dem Gefecht teilnahmen. Wenn man mit dem Mauszeiger über die Symbole fährt, wird die Einheitenbezeichnug eingeblendet.
Darunter wiederum werden die Einheiten gezeigt, die durch den Fernkampf ausgeschaltet wurden. Da spielen natürlich viele Faktoren mit, wie die Landschaft, ob Kanonen vorhanden sind, die Qualität der Soldaten und Truppengattungen usw usw.
Die Herzen zeigen die Verluste in den anderen Einheiten an, die nicht gänzlich vernichtet wurden.
Darunter ist es ähnlich, nur das dieses Mal die Verluste beim Sturmangriff angezeigt werden.
Die Leiste in der Mitte zeigt mit den Symbole die verschiedenen Faktoren an, die bei der Schlacht Einfluss hatten. Ganz links/rechts sind die speziellen Fähigkeiten des kommandierenden Generals zu sehen, danach folgen die ganzen Faktoren, beim Überfahren mit dem Mauszeiger kommen zusätzliche Informationen.
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Canaris
Zuallerst danke ich für eure lange Kritik an dem Spiel. Wir ihr euch schon sicher gedacht habt, kann ich die Schlacht selbst nicht beeinflussen.
Das Spiel ist für den amerikanischen Massenmarkt produziert, so fehlt es natürlich etwas an Spieltiefe. Das ist so gewollt, Thibaut hätte auch anders gekonnt.
Außerdem ist es ein Spiel, das den Verlauf des Krieges recht historisch wiedergeben soll. Somit halte ich es nicht mit EU2 vergleichbar, bei dem das Spiel nach wenigen Sekunden in Fantasy ausartet. Nebenbei ist der amerikanische Freiheitskrieg dort vollkommen unrealistisch umgesetzt.
Bis jetzt bereitet mir das Spiel übrigens großen Spaß, obwohl, oder gerade weil ich keine Truppen ausheben kann sonder auf Nachschub angewiesen bin. Die spielerische Freiheit ist hier freilich nicht all zu groß, dafür ist das Szenario aber auch zu begrenzt.
Ich will keinesfalls behaupten, dass das Spiel jedem Spaß macht. Für hoffnungslose Micromanager (
) ist es vielleicht etwas falsch. Aber es gibt wohl kein Spiel aus neuerer Zeit, das den American War of Independence so gut wiedergibt. Da sogar Paradox großes Interesse an dem Spiel hat, wird es sicherlich ein Erfolg.
Das Spiel ist für den amerikanischen Massenmarkt produziert, so fehlt es natürlich etwas an Spieltiefe. Das ist so gewollt, Thibaut hätte auch anders gekonnt.
Außerdem ist es ein Spiel, das den Verlauf des Krieges recht historisch wiedergeben soll. Somit halte ich es nicht mit EU2 vergleichbar, bei dem das Spiel nach wenigen Sekunden in Fantasy ausartet. Nebenbei ist der amerikanische Freiheitskrieg dort vollkommen unrealistisch umgesetzt.
Bis jetzt bereitet mir das Spiel übrigens großen Spaß, obwohl, oder gerade weil ich keine Truppen ausheben kann sonder auf Nachschub angewiesen bin. Die spielerische Freiheit ist hier freilich nicht all zu groß, dafür ist das Szenario aber auch zu begrenzt.
Ich will keinesfalls behaupten, dass das Spiel jedem Spaß macht. Für hoffnungslose Micromanager (
Danke für die ausführlichen Antworten werter Canaris.
Da ihr PMs deaktiviert habt frage ich es nun hier, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel. Es hat nur teilweise etwas mit Birth of America zu tun aber da ich den Titel des neuen Spiels noch nicht kenne kann ich da schlecht einen Thread erstellen
.
.
Damit komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen: Von der Aufmachung, dem UI und der Grundidee scheint mir Birth of America sehr vielversprechend zu sein. Wisst ihr schon Details zu dem Nachfolgespiel dass sich auf den europäischen Markt konzentrieren soll?
Und wann kann man mit diesem Spiel rechnen? Vielleicht schon Weihnachten 2006? Thibaut scheint ja recht schnell mit dem Spieleentwickeln zu sein
.
Great Invasions und Crown of Glory (ist nicht von Thibaut ich weiss
) fand ich beide interessant aber da mir dann die Spielefeatures in der Regel wichtiger sind als das Scenario sind meine persönlichen Wargamereferenzen immer noch Dominions 2 und Age of Wonders 2 Shadow Magic.
Ich erwarte keine Traumgrafik aber bei Kämpfen sehe ich gerne zu und habe gerne ein paar Einflussmöglichkeiten. Das kann entweder wie bei Dominions 2 gelöst werden mit einer indirekten Steuerung (die Slitherine-Spiele haben auch so ein Modell) oder mit einem einfachem taktischen Kampfmodell das man selber steuern kann (wie bei Aow 2 oder soweit ich von den AARs hier beurteilen kann bei Crown of Glory).
Dies erhöht die Komplexität und man kann die Früchte seiner Arbeit dann genießen wenn man den Kampf ansieht
.
Könnt ihr schon sagen ob Thibauts Nachfolgerspiel sich in diese Richtung weiterentwickeln wird?
Ich kenne natürlich nicht alle Wargames aber wenn ich so zurückdenke fallen mir bis auf Crown of Glory keine Wargames mit realem Scenario ein die ein tolles Kampfsystem hatten und Crown of Glory war ja scheinbar nicht so erfolgreich.
Im Fantasygenre sind da aber die Age of Wonders-Reihe, das altehrwürdige Master of Magic und die Dominions-Reihe und bei den Science-Fiction-Wargames immer noch das gute alte Master of Orion 2.
Solche Wargames mit optionaler Schlachtfunktion sind wohl mein Lieblingsgenre. Ob man jetzt Moo2 und MoM zu den Wargames zählt oder nicht sei dahingestellt
. Aber eine Fokussierung auf den Krieg und zusätzlich noch ein nicht völlig trivialer Aufbaupart so wie bei den aufgezählten Spielen macht für mich persönlich mein perfektes Wargame aus
.
Wie sieht das bei euch aus zählt eines der oben aufgezählten Spielen auch zu euren Lieblingsspielen werter Canaris?
Und seid ihr "nur" Betatester oder könnt ihr evtl. gar Thibaut für sein Spiel für den europäischen Markt etwas beraten?
Vielleicht wäre gar ein kleines Interview möglich bei dem ihr Thibaut nach seiner Meinung über die oben aufgezählten Spiele fragt und was für ihn sein "perfektes" Spiel ist.
Da ihr PMs deaktiviert habt frage ich es nun hier, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel. Es hat nur teilweise etwas mit Birth of America zu tun aber da ich den Titel des neuen Spiels noch nicht kenne kann ich da schlecht einen Thread erstellen
Das erklärt das Ganze natürlich. Damit reizt es mich persönlich nicht mehr allzusehr denn ich bin zwar nicht ein hoffnungsloser Micromanager aber etwas Tiefe sollte ein Spiel schon habenCanaris hat geschrieben: Das Spiel ist für den amerikanischen Massenmarkt produziert, so fehlt es natürlich etwas an Spieltiefe. Das ist so gewollt, Thibaut hätte auch anders gekonnt.
Damit komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen: Von der Aufmachung, dem UI und der Grundidee scheint mir Birth of America sehr vielversprechend zu sein. Wisst ihr schon Details zu dem Nachfolgespiel dass sich auf den europäischen Markt konzentrieren soll?
Und wann kann man mit diesem Spiel rechnen? Vielleicht schon Weihnachten 2006? Thibaut scheint ja recht schnell mit dem Spieleentwickeln zu sein
Great Invasions und Crown of Glory (ist nicht von Thibaut ich weiss
Ich erwarte keine Traumgrafik aber bei Kämpfen sehe ich gerne zu und habe gerne ein paar Einflussmöglichkeiten. Das kann entweder wie bei Dominions 2 gelöst werden mit einer indirekten Steuerung (die Slitherine-Spiele haben auch so ein Modell) oder mit einem einfachem taktischen Kampfmodell das man selber steuern kann (wie bei Aow 2 oder soweit ich von den AARs hier beurteilen kann bei Crown of Glory).
Dies erhöht die Komplexität und man kann die Früchte seiner Arbeit dann genießen wenn man den Kampf ansieht
Könnt ihr schon sagen ob Thibauts Nachfolgerspiel sich in diese Richtung weiterentwickeln wird?
Ich kenne natürlich nicht alle Wargames aber wenn ich so zurückdenke fallen mir bis auf Crown of Glory keine Wargames mit realem Scenario ein die ein tolles Kampfsystem hatten und Crown of Glory war ja scheinbar nicht so erfolgreich.
Im Fantasygenre sind da aber die Age of Wonders-Reihe, das altehrwürdige Master of Magic und die Dominions-Reihe und bei den Science-Fiction-Wargames immer noch das gute alte Master of Orion 2.
Solche Wargames mit optionaler Schlachtfunktion sind wohl mein Lieblingsgenre. Ob man jetzt Moo2 und MoM zu den Wargames zählt oder nicht sei dahingestellt
Wie sieht das bei euch aus zählt eines der oben aufgezählten Spielen auch zu euren Lieblingsspielen werter Canaris?
Und seid ihr "nur" Betatester oder könnt ihr evtl. gar Thibaut für sein Spiel für den europäischen Markt etwas beraten?
Vielleicht wäre gar ein kleines Interview möglich bei dem ihr Thibaut nach seiner Meinung über die oben aufgezählten Spiele fragt und was für ihn sein "perfektes" Spiel ist.
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Canaris
Ich habe meine PM-Funktion keinesfalls deaktiviert und mein Postfach ist nicht voll. Wie dem auch sei.
Das Thibaut ein Spiel für den Massenmarkt kreiert hat, mag zwar für die Hardcore-Strategen ärgerlich sein, kann ich Philippe allerdings nicht verdenken. Nach Pax Romana und Great Invasions hat er einen Erfolg dringend nötig.
Der Nachfolger, über den ich eigentlich nichts sagen darf, wird recht schnell fertig sein. Mehr kann ich noch nicht *hust*Fritz*hust* sagen
Crown of Glory war übrigens ein sehr großer Erfolg für Matrix und ich kann jedem, der sich für die Epoche begeistert, das Spiel empfehlen.
Zu den Wargames: Ja, fast alle genannten gehören zu meinen Lieblingen. Bei Dominions habe ich aber nur die Demo gespielt und konnte mich nicht zum Kauf aufraffen.
Allerdings wurde bei dem Spiel auch vor allem wegen Prinzipien auf beeinflussbare Schlachte verzichtet. Man kann nicht einmal sicher sein, ob ein General die ihm gegebenen Befehle ausführt - wie kann man dann den Schlachtverlauf beeinflussen?
Ich persönlich habe auch keinesfalls gegen selbst gesteuerten Schlachten - aber Thibaut hat da unter Hochdruck ein neues Spiel hervorgezaubert, was nicht nur mir Spaß macht. Davor habe ich großen Respekt.
Übrigens bin ich kein Betatester. Ansonsten würde ich mich zu genaueren Empfehlungen hinreißen, aber leider liegt mir nur die Presse-Version (wie man auch auf den Scrennshots lesen kann) vor. Dort gibt es leider nur 4 (kurze) Szenarien.
Ich danke erneut für Eure Zeit.
PS: Ein Interview mit Thibaut wäre tatsächlich interessant. Immerhin hat ja unser aller Liebling, Europa Universalis, erschaffen
Das Thibaut ein Spiel für den Massenmarkt kreiert hat, mag zwar für die Hardcore-Strategen ärgerlich sein, kann ich Philippe allerdings nicht verdenken. Nach Pax Romana und Great Invasions hat er einen Erfolg dringend nötig.
Der Nachfolger, über den ich eigentlich nichts sagen darf, wird recht schnell fertig sein. Mehr kann ich noch nicht *hust*Fritz*hust* sagen
Crown of Glory war übrigens ein sehr großer Erfolg für Matrix und ich kann jedem, der sich für die Epoche begeistert, das Spiel empfehlen.
Zu den Wargames: Ja, fast alle genannten gehören zu meinen Lieblingen. Bei Dominions habe ich aber nur die Demo gespielt und konnte mich nicht zum Kauf aufraffen.
Allerdings wurde bei dem Spiel auch vor allem wegen Prinzipien auf beeinflussbare Schlachte verzichtet. Man kann nicht einmal sicher sein, ob ein General die ihm gegebenen Befehle ausführt - wie kann man dann den Schlachtverlauf beeinflussen?
Ich persönlich habe auch keinesfalls gegen selbst gesteuerten Schlachten - aber Thibaut hat da unter Hochdruck ein neues Spiel hervorgezaubert, was nicht nur mir Spaß macht. Davor habe ich großen Respekt.
Übrigens bin ich kein Betatester. Ansonsten würde ich mich zu genaueren Empfehlungen hinreißen, aber leider liegt mir nur die Presse-Version (wie man auch auf den Scrennshots lesen kann) vor. Dort gibt es leider nur 4 (kurze) Szenarien.
Ich danke erneut für Eure Zeit.
PS: Ein Interview mit Thibaut wäre tatsächlich interessant. Immerhin hat ja unser aller Liebling, Europa Universalis, erschaffen
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Canaris
Wir schreiben den Monat Juli im Jahre des Herrn 1778
Während Commander Lord Clinton immer noch grießgrämig wegen der Flucht der Reste der Continental Army vor dem Groß seiner Armee trabte, ereigneten sich in den anderen Teilen Amerikas fast nur positive Dinge.
In New York gelangten neue Truppen aus good old Europa an Land. Deutsches Kanonenfutter, wie sich der General oft ausdrückte. Das ist keineswegs darauf zurückzuführen, dass Seine Lordschaft wenig von den Deutschen hält, sondern ganz einfach darauf, dass er alle seine Soldaten als Kanonenfutter bezeichnet.
Der Plan des Commanders war so so einfach wie unkreativ. Die Hessen (oder von welchem Stamm sie auch immer kommen mögen) nehmen Danbury ein, während er das Fort Stony Point von der Belagerung befreit. Die Belagerer waren zwar nur ein paar Bauern mit Jagdgewehren, aber für Clinton war jeder Sieg eine Heldentat.
Das einzig negative fand hoch im Norden statt. Eine größere Anzahl Milizen belagerte ein Fort unter dem Kommando des wenig talentierten Generals Daniel Jones.

Der Plan des Lords ging auf. Der Sieg über die Belagerer, die bereits bei dem Anblick des ersten roten Rockes in die Wälder verschwanden, wurde mit einigen Flaschen des besten Weines gefeiert. Außerdem erschienen weitere Regimenter aus der Heimat, um die gelichteten Reihen zu füllen.
Genauso gut lief es in Danbury, das ohne Widerstand eingenommen wurde. Nun sollte es weiter nach Norden gehen, um endlich mal wieder die Einnahme einer größeren Stadt nach England melden zu können.
Die ersten Tage des Monates August verliefen für Commander Clinton äußerst angenehm. Er las gerade seine Sonntagszeitung und genoß einen Cognac. Doch die schlechten Nachrichten sollten bald überwiegen...

Während Commander Lord Clinton immer noch grießgrämig wegen der Flucht der Reste der Continental Army vor dem Groß seiner Armee trabte, ereigneten sich in den anderen Teilen Amerikas fast nur positive Dinge.
In New York gelangten neue Truppen aus good old Europa an Land. Deutsches Kanonenfutter, wie sich der General oft ausdrückte. Das ist keineswegs darauf zurückzuführen, dass Seine Lordschaft wenig von den Deutschen hält, sondern ganz einfach darauf, dass er alle seine Soldaten als Kanonenfutter bezeichnet.
Der Plan des Commanders war so so einfach wie unkreativ. Die Hessen (oder von welchem Stamm sie auch immer kommen mögen) nehmen Danbury ein, während er das Fort Stony Point von der Belagerung befreit. Die Belagerer waren zwar nur ein paar Bauern mit Jagdgewehren, aber für Clinton war jeder Sieg eine Heldentat.
Das einzig negative fand hoch im Norden statt. Eine größere Anzahl Milizen belagerte ein Fort unter dem Kommando des wenig talentierten Generals Daniel Jones.

Der Plan des Lords ging auf. Der Sieg über die Belagerer, die bereits bei dem Anblick des ersten roten Rockes in die Wälder verschwanden, wurde mit einigen Flaschen des besten Weines gefeiert. Außerdem erschienen weitere Regimenter aus der Heimat, um die gelichteten Reihen zu füllen.
Genauso gut lief es in Danbury, das ohne Widerstand eingenommen wurde. Nun sollte es weiter nach Norden gehen, um endlich mal wieder die Einnahme einer größeren Stadt nach England melden zu können.
Die ersten Tage des Monates August verliefen für Commander Clinton äußerst angenehm. Er las gerade seine Sonntagszeitung und genoß einen Cognac. Doch die schlechten Nachrichten sollten bald überwiegen...

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MADCAT
Also ich muß ja zugeben ich fand die amerikanische Geschichte bis zum I WK immer äußerst spannnend (und das als Europäer) also daher könnte mir dieses Spiel durchaus zusagen. Ich finde es nur schade daß man keine Armeen sieht die gegeneinander sich in Schlachtlinien beschießen wie zum Beispiel bei Gettysburg
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Stauffenberg
Weil die Hessen ihre Gegner zu Mus, wenn nicht gar zu Pudding zu verhauen pflegten?Arminus hat geschrieben:Wieder so eine berühmte German Kleinigkeit.
[Schlaubi-Modus an]Im damaligen englischen Vokabular gab es sogar das Verb to hess (= dessertieren).[Schlaubimodus aus]
Auf frisches Futter wartend. (Gott, bin ich heute penetrant!)
(Zum Thema Penetranz müsst Ihr noch eine Menge von uns lernen, Ihr kleiner blauer Jungspund!
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Canaris
Konnte Clinton beim gestrigen Frühstück noch lachen, verschluckte er sich heute an seinem Cognac.
Fort Niagara ist an die Rebellen gefallen! Nach 20 Tagen Belagerung wurde das Fort, quasi ohne Garnison zurückgelassen, einfach überrannt.
Aber der Tag brachte Gott sei Dank nicht nur schlechte Nachrichten. West Point konnte von Clinton fast so einfach eingenommen werden wie Niagara von den Amerikanern. Und die Indianer im Norden entschlossen sich, dem großen weißen Vater in London zu folgen. Die allerletzten Mohikaner machten sich unter Häuptling Joseph Brandt, der beste "englische" General in der neuen Welt und weiteren Stämmen auf, um ihr Territorium von den feindlichen Milizen zu befreien. King George wird sich bedanken - irgendwann mal.

Von New York aus wurden indessen die frisch ausgehobenen Tories zum Entsatz nach Philadelphia entsandt. Sollte Washington es bis dahin nicht schaffen, die Stadt einzunehmen, kontrollieren die Truppen Seiner Majestät wieder die wichtigen Pfade nach Neu Amsterdam.

Nordwestlich sah die Situation wieder weit weniger gut aus. Die Franzosen rücken mit einer riesigen Flotte ein und die Royal Navy kann sich nicht mehr trauen, die Häfen zu verlassen. Immerhin kontrolliert man noch die meisten Seen im Landesinneren.
Aus Fort John wurden eine weitere Armee auf den Marsch geschickt, um irgendeine wichtige Stadt mit einem schwer aussprechbaren Namen einzunehmen.
Morgen folgt hoffentlich eine etwas ausführlichere Folge, hatte heute aber leider keine Zeit. Jedenfalls werden die Hessen ihrem Ruf alle Ehre machen..."
Fort Niagara ist an die Rebellen gefallen! Nach 20 Tagen Belagerung wurde das Fort, quasi ohne Garnison zurückgelassen, einfach überrannt.
Aber der Tag brachte Gott sei Dank nicht nur schlechte Nachrichten. West Point konnte von Clinton fast so einfach eingenommen werden wie Niagara von den Amerikanern. Und die Indianer im Norden entschlossen sich, dem großen weißen Vater in London zu folgen. Die allerletzten Mohikaner machten sich unter Häuptling Joseph Brandt, der beste "englische" General in der neuen Welt und weiteren Stämmen auf, um ihr Territorium von den feindlichen Milizen zu befreien. King George wird sich bedanken - irgendwann mal.

Von New York aus wurden indessen die frisch ausgehobenen Tories zum Entsatz nach Philadelphia entsandt. Sollte Washington es bis dahin nicht schaffen, die Stadt einzunehmen, kontrollieren die Truppen Seiner Majestät wieder die wichtigen Pfade nach Neu Amsterdam.

Nordwestlich sah die Situation wieder weit weniger gut aus. Die Franzosen rücken mit einer riesigen Flotte ein und die Royal Navy kann sich nicht mehr trauen, die Häfen zu verlassen. Immerhin kontrolliert man noch die meisten Seen im Landesinneren.
Aus Fort John wurden eine weitere Armee auf den Marsch geschickt, um irgendeine wichtige Stadt mit einem schwer aussprechbaren Namen einzunehmen.
Morgen folgt hoffentlich eine etwas ausführlichere Folge, hatte heute aber leider keine Zeit. Jedenfalls werden die Hessen ihrem Ruf alle Ehre machen..."
- Ruprecht I.
- Rang 20
- Beiträge: 17109
- Registriert: Di 16.03.2004, 12:00
- Hat sich bedankt: 1834 Mal
- Danksagung erhalten: 6062 Mal
*tock, tock, tock*
bollerte der Zeremonienstab des Butlers auf dem Boden.
'Exzellenz, Sir Ruppert von der Admiraaaaah...'
Ein, freundlich ausgedrückt, wohlgenährter großer Mann drückte den Butler einfach beiseite und unterdrückte damit das Wort 'Admiralität'.
'Sir, ich muß protestieren!
Da draußen sind französische Schiffe, und wir gammeln in den Häfen rum?
Ich verlange unverzüglich Auskunft über unsere Seestreitkräfte und welchen maritimen Nachschub wir erwarten können.'
bollerte der Zeremonienstab des Butlers auf dem Boden.
'Exzellenz, Sir Ruppert von der Admiraaaaah...'
Ein, freundlich ausgedrückt, wohlgenährter großer Mann drückte den Butler einfach beiseite und unterdrückte damit das Wort 'Admiralität'.
'Sir, ich muß protestieren!
Da draußen sind französische Schiffe, und wir gammeln in den Häfen rum?
Ich verlange unverzüglich Auskunft über unsere Seestreitkräfte und welchen maritimen Nachschub wir erwarten können.'
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Canaris
Wie die Hessen Laufen lernten – oder: Yankee Doodle’s Angst vor Indianern
Diner bei Clintons in West Point. Der Lord begann gerade, seinen Pudding zu verspeisen, da platzte der Deutsche General Stirn in die illustre Runde. „Ah, Johann. Sind dir die Hessen wieder“, dann zeigte er auf seinen Pudding, „ dessertiert?“ und lachte dann schallend über seinen eigenen Witz. Der ganze Hofstaat natürlich höflicherweise mit.
„Nun, Sir. Wenn, dann in den Himmel.“, erwiderte Stirn trocken.
Aber anscheinend realisierte Clinton das gar nicht. Durch das dauernde kichern und dem ständigen leisen Vorsichhinsagen von „dessertieren“ war ihm etwas Pudding im Halse steckengeblieben. Der Deutsche konnte das Röcheln nicht ertragen und verließ angewidert das Zimmer.

Nachdem der Pudding durch heftiges Klopfen auf den fleischigen Rücken Clintons – die Heimlich-Methode war noch nicht erfunden – entfernt wurde, erreichten ihn noch die ein oder andere Nachricht.
Daniel Jones Torie-Armee zum Entsatz Philadelphia stand bei Manhattan einer größeren Rebellentruppe gegenüber, die aber Gott sei Dank auf der anderen Seite des Flusses stand. Wahre Ranger lassen sich davon aber nicht einschüchtern und bestürmten den Strom. Ihnen ist durch gegnerisches Blei der nasse Tod im Wasser erspart geblieben. Zwei komplette Ranger-Kompanien wurden aufgerieben.

Trotz allem konnte General Jones sein Ziel erreichen und übernahm eine zur Belagerung abgestellte Artillerie! Auf englischer Seite wird sie hoffentlich ein wenig nützlicher sein.

Im Norden verlief es ebenfalls vergleichsweise gut. Wegen der sich mit immer mehr Kriegern füllende Armee Häuptling Brandts nahmen die Yankees ihre Beine in die Hand und die Belagerung Oswego’s wurde abgebrochen. Die Rebellen haben scheinbar große Angst vor dem roten Mann, denn sie ziehen alle Truppen in der Region zu Schutz ihres Forts Stanwix ab.

Die allgemeine Situation im September des Jahres 1778:

French Freedom Fries in Newport
Um den Commander in Chief nicht schon am Morgen zu verärgern, entschloss man sich, ersteinmal die guten Nachrichten zu übermitteln.So wurden vor den Toren New Yorks einige streunenden Rebellen abgeschossen. Für die tausenden verschanzten Briten und Hessen kein Problem – Tontaubenschießen wäre schwieriger gewesen. Das schien Clinton aber egal zu sein, er schaute nicht einmal von seiner Hammelkeule, die er gestern noch übrig ließ, auf. Ein leises Grunzen verriet, dass man mit der nächsten Nachricht fortfahren sollte.

Da es sonst aber, abgesehen von Indianermärschen im Norden, kaum etwas zu berichten gab, mussten ihm der Adjudant die weniger gute Nachricht mitteilen.
„Sir, die Franzosen sind bei Newport gelandet und haben die Stadt eingenommen sowie vier Kompanien im Sturmangriff vernichtet. General Comte de Rochambeau hat allerdings ebenfalls große Verluste durch den Beschuss unserer Männer erlitten. Valentine Jones hat sich mit den verbliebenen Truppen nach Providence zurückgezogen.

Vor Schock sprach Clinton den ganzen Abend nichts mehr. „Das sage ich George aber erst mal nicht“, dachte er sich. Wenn Newport wieder zurückerobert werden würde, wird es sicher niemand merken.

In New York fasste General Grey einen Plan, um die durch Washingtons II. Continental Army gefährdeten Forts zu schützen. So sollte er erneut in einer offenen Feldschlacht geschlagen werden. Nur war dieses Mal das Problem, dass sich der Rebellenführer ihnen bereits am Fluss in den Weg stellen könnte. Ein gewagtes Manöver…

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Canaris
Ruprecht I. hat geschrieben:
'Sir, ich muß protestieren!
Da draußen sind französische Schiffe, und wir gammeln in den Häfen rum?
Ich verlange unverzüglich Auskunft über unsere Seestreitkräfte und welchen maritimen Nachschub wir erwarten können.'
"Der schon wieder...", dachte sich Clinton. Als wenn er heute nicht schon genug für sein schwaches Herz erlebt hatte.
"Im Moment haben wir eine Flottenstärke, die sich für ihr Gedächtnis ausgezeichnet eignen wird. Da wäre die Ontario Flotille, die Beataux Flotille und die Erie Flotille. Und, achja, Lord Howe, der alte Griesgram, liegt mit seiner Flotte in New York vor Anker."

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Canaris
Ein Schritt vor und zwei zurück!
Teil 1: Ein Schritt vor
Lord Clinton konnte endlich wieder einen Sieg feiern. Auf dem Weg nach Providence zum Sammeln zum Angriff auf Newport begegneten der riesigen Feldarmee unglücklicherweise eine gemischte Truppe aus Marines, Milizen und untrainierter Infanterie. Obwohl Teile der Armee einen Fluss überqueren mussten, schaffte es Lord Cornwallis, die Artillerie, der entscheidenste Faktor in der Schlacht, rechtzeitig in Position zu bringen. So konnte das Feuer bereits eröffnet werden, bevor auch nur ein Rotrock in die Nähe der Reichweite feindlicher Musketen kam. Unter Ausnutzung des Geländes und einer großen Portion Glück schafften es schließlich vier Kompanien, die englischen Stellungen zu bestürmen. Die Verluste auf britischer Seite waren allerdings äußerst gering.Teil 1: Ein Schritt vor
In Providence angekommen, gönnte sich Clinton erstmal ein Festmahl wegen des letzten und folgenden Sieges und machte sich über General Jones lustig. Wie man gegen dieses ungewaschene Pack verlieren konnte, schien ihm schleierhaft. In 20 Tagen sollte der Angriff auf Newport beginnen. Der wird sicher erfolgreich, denn die französische Armee hat sich in das Hinterland verzogen!
Zwischenzeitlich war General Grey im Valley Forge angekommen. Doch statt der II. Continental Army unter Washington erwarteten ihn vier Kompanien Milizionäre! Gerade trank er noch seinen Lieblingstee (Earl Grey), da sausten Kugeln in sein Zelt. Der Feigling von Washington hatte Grey in einen Hinterhalt gelockt. Und somit schied einer der fähigsten englischen Generale in den höchsten Rängen dahin. Und New York blieb nahezu ohne Verteidigung - die II. Continental Army verschwunden.
Im Norden wurde schnellstmöglich ein Indianerangriff auf die Belagerer von Oswego befohlen. Hoffentlich kommt der nicht zu spät. Ein Großteil der Rothäute war bereits in ihre Winterquartiere zurückgekehrt.
Die Situation im Monat September:
Man darf sich auf Teil II.: "...und zwei zurück" freuen. Die kurzzeitig untergetauchten Franzosen und Washinton werden wieder auftauchen. Und das nicht zu knapp.
- Ruprecht I.
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- Beiträge: 17109
- Registriert: Di 16.03.2004, 12:00
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Und gerade mal mit einer Handvoll Linienschiffe... Armer Dick.Canaris hat geschrieben:Und, achja, Lord Howe, der alte Griesgram, liegt mit seiner Flotte in New York vor Anker.
Was denken die sich in Whitehall eigentlich, wie man damit einen Krieg führen kann?
Ich wünsche, über Verstärkungen umgehend unterreichtet zu werden!
Anfrage: die Verstärkungen sind an feste Events gebunden, oder gibt es auch Zufall und kann man gewissermaßen Einheiten 'bestellen'?
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Canaris
"Ohje, mein lieber Admiral. Mir würden schon Verstärkungen reichen, über die ich nicht informiert bin."Ruprecht I. hat geschrieben:Und gerade mal mit einer Handvoll Linienschiffe... Armer Dick.
Was denken die sich in Whitehall eigentlich, wie man damit einen Krieg führen kann?
Ich wünsche, über Verstärkungen umgehend unterreichtet zu werden!
Es gibt sowohl Verstärkungen via feste Events, dabei handelt es sich dann aber normalerweise um ganze Regimenter und "zufällige" Events, die dann Verstärkungen in Form von Kompanien an Land bringen. Bei letzterem Spielen allerdings einige Variablen mit.Ruprecht I. hat geschrieben: Anfrage: die Verstärkungen sind an feste Events gebunden, oder gibt es auch Zufall und kann man gewissermaßen Einheiten 'bestellen'?
Zur Einheitenbestellung: Da ich nur die begrenze Presse-Version haben, kann ich das nicht mal so genau sagen. Allerdings gibt es ein Menü "Available Reinforcements", das bis jetzt bei mir allerdings leer blieb.