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Befehlslage am 8. Januar 1942
Zunächst das bestimmendste Ereignis des Tages: Loyang ist gefallen und mit der Stadt zahlreiche chinesische Einheiten.
Leider hat der Versuch, nach Nordwesten auszubrechen nicht funktioniert - in China läuft es eher nicht so. Da werden wir mal schauen müssen, was wir da machen.
Im letzten Beitrag hatten wir versprochen, uns mit den Geschwadern auseinanderzusetzen. Wir haben begonnen bei den in Kürze abgezogenen Geschwadern die Piloten gegen Ersatzleute auszutauschen. Das ist zwar nicht die feine englische Art - aber erstens sind wir in Amerika und zweitens ist uns relativ egal was in diesem Szenario in Europa passieren wird. Der Krieg dort läuft auch ohne uns.
In Eastern USA haben wir alle Geschwader geleert und nachgefüllt, die im letzten Monat ihre Besatzungen schon ganz gut trainiert haben. Das reicht zwar kaum für den echten Kampf - aber wenn wir die Piloten langsam in die bleibenden Verbände einsickern lassen, werden sich die bereits gelernten Punkte bemerkbar machen.
Die Piloten wurden in die Reserve versetzt und wir werden jetzt manuell nach und nach die Herrschaften den aktiven Einheiten zuweisen. Mit den Maschinen versuchen wir es ähnlich. Einem Geschwader haben wir die P-38 abgezogen und schulen damit jetzt ein bei uns verbleibendes. Manchmal kann man kaum glauben, dass die Amerikaner so wenige Flugzeuge produziert haben - da befürchten wir eine lange Durststrecke bevor mal die gigantische Überlegenheit greift....
Damit leiten wir über zur Situation der fliegenden Verbände in Australien. Horn Island regeneriert immer mehr Schadenspunkte vom Beschuss vor knapp zweieinhalb Wochen. Dann geht es endlich mit dem Ausbau des Stützpunktes weiter. Dafür laden wir eifrig Sprit und Supply ab.
In Townsville beschränken sich die B-17 wieder aufs Training und pausieren die Nachtangriffe - der Effekt war gering. Daher lieber trainieren. Die Zeit wird kommen.
Zudem verlegen wir zwei weitere Bomb Squadrons nach Australien:
Einzig die Navy muss jetzt mit U-Booten die Operationen der Japaner um Rabaul stören. Wir müssen sehen, was die Boote reißen - Nadelstiche waren bislang immer drin. Der feindliche Trägerverband liegt bei den Vitu-Inseln.
In wenigen Tagen kommen auch noch vier weitere S-Boote nach Brisbane, die wir dann dem Gegner entgegenwerfen können. Hoffentlich eine etwas sicherere Bank aufgrund der leidlich besseren Torpedos.
Die Träger halten sich außerhalb der Reichweite der japanischen Bomber in Rabaul - da jedoch auch feindliche Träger in der Gegend sind (Bismarcksee), werden wir als Gegengewicht erstmal hier bleiben.
Sobald die Saratoga wieder zum Verband stösst (in wenigen Tagen, noch 1 Tag Reparatur in Sydney), werden wir sehen, ob wir in Richtung PH verlegen, um dann Eniwetok und Kwajalein zu besuchen. Das ist allerdings nur eine Option, die wir in Erwägung ziehen. Viel wichtiger ist der Schutz der Stützpunkte Luganville und Noumea, die im vollen Ausbau begriffen sind. Insbesondere in Noumea kommen morgen weitere ENG-Einheiten an, die den Ausbau noch einmal beschleunigen werden.
Die britischen Träger treffen sich ebenfalls in wenigen Tagen. Die Hermes kreuzt derzeit westlich von Bengkulu und deckt so die Korvetten, die noch einen U-Jagdversuch zwischen Sumatra und Java unternehmen, während die Indomitable auf dem Marsch dorthin ist.
Soweit erstmal von uns - der edle wierusz ist inzwischen wieder auf dem Heimweg und wird hoffentlich bald in der Lage sein, uns neue Spielstände zu senden, um unser PbEM fortzusetzen.