The Battle of Guadalcanal – for Beginners
17. Oktober 1942
Tagesbericht
Das Wochenende, der 17. Oktober ist ein Samstag, wurde mit vielen Ereignissen begonnen. Angefangen hat alles mit einem früh morgendlichen Angriff eines U-Bootes ca. 40 Seemeilen südlich von Lunga auf unsere Taskforce, welche die stark befestigte und geschützte Basis von der See aus bombardieren sollte.

Gleich 4 Blasenspuren sah der DD Urakaze auf sich zukommen. In der Dämmerung waren diese gut als auf das Schiff zu laufenden Linie auszunehmen. Eine schnelle Kurskorrektur und die gefährlichen Torpedos liefen weit am Heck des Zerstörers vorbei. Offenbar hat der feindliche Kommandant den Befehl gegeben die Aale weit vom Ziel entfernt abzufeuern. Das schmälerte natürlich die Möglichkeiten auf einen Treffer, sicherte den Alliierten aber auch eine bessere Überlebenschance zu, da genug Zeit blieb um wegzutauchen.
Mit den ersten Sonnenstrahlen stiegen wie geplant 64 D3A2 Val Sturzkampfbomber in den Himmel um die feindlichen Marines auf Tulagi anzugreifen. Um evtl von Lunga kommende Abfangjäger bekämpfen zu können, wurden die Bomber von ebenso vielen Zeros begleitet. Eine Vorsichtsmaßnahme, die sich als unnötig heraus stellte.

Gemessen am zählbaren Erfolg des Luftangriffes könnte man unsere Ground Attack Maßnahme ebenfalls als unnötig, weil Munition vergeudend, einstufen. Die Dive Bomber trafen nicht viel so berichten es zumindest die zurückkehrenden Piloten. Wir vermuten auch eher einen moralischen Schaden beim Feind, sowie ein Ansteigen der Erschöpfung. Da es so gut wie keine Gegenwehr gab, konnten alle Maschinen auf ihre Träger zurückkehren.
Hatte man die Zero noch unnötiger Weise mitgeschickt, so brauchte man diese beim amerikanischen Gegenangriff auf unseren Trägerverband um die feindlichen Dauntless abzuwehren. Eine erste Angriffswelle wurde überraschender Weise ohne Jägerschutz geflogen.

Unsere gerade erst gelandeten A6M2 Zeros wurden schnellstmöglich wieder startklar gemacht und stiegen nach und nach zurück in den Himmel um die Bomber zu empfangen. Am Ende flogen 70 japanische Abfangjäger Angriffe auf lediglich 13 amerikanische Maschinen und keine der Bomber kam zu einem Abwurf auf einen unserer Träger oder sonstigen Schiffe. Vier der angreifenden SBD-3 Maschinen wurden bei diesem Luftgefecht abgeschossen.
Die zweite Welle Maschinen, ebenfalls Dauntless, diesmal aber die des Vorgängermodells SBD-2, wurde begleitet von Abfangjägern. Ganze 31 F4F-4 Wildcats flankierten die Bomber beim Angriff auf das gleiche Ziel, unsere Trägergruppe. Auch diesmal konnte der Feind nichts Zählbares erreichen. Wieder waren unsere Piloten in ihren Jägern auf Zack und die Abschussstatistik spricht eine eindeutige Sprache.
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Morning Air attack on TF, near Stewart Island at 116,139
Weather in hex: Thunderstorms
Raid detected at 78 NM, estimated altitude 13,000 feet.
Estimated time to target is 36 minutes
Japanese aircraft
A6M2 Zero x 70
Allied aircraft
F4F-4 Wildcat x 31
SBD-2 Dauntless x 10
No Japanese losses
Allied aircraft losses
F4F-4 Wildcat: 9 destroyed
SBD-2 Dauntless: 5 destroyed, 1 damaged
Japanese Ships
CV Zuikaku
Aircraft Attacking:
1 x SBD-2 Dauntless releasing from 2000'
Naval Attack: 1 x 1000 lb SAP Bomb
CAP engaged:
EI-1 Daitai with A6M2 Zero (0 airborne, 5 on standby, 0 scrambling)
0 plane(s) not yet engaged, 8 being recalled, 0 out of immediate contact.
Group patrol altitude is 12000 , scrambling fighters between 6000 and 16000.
Time for all group planes to reach interception is 21 minutes
12 planes vectored on to bombers
EII-1 Daitai with A6M2 Zero (0 airborne, 6 on standby, 0 scrambling)
4 plane(s) not yet engaged, 4 being recalled, 0 out of immediate contact.
Group patrol altitude is 12000 , scrambling fighters between 9000 and 14000.
Time for all group planes to reach interception is 26 minutes
8 planes vectored on to bombers
DI-1 Daitai with A6M2 Zero (4 airborne, 4 on standby, 0 scrambling)
4 plane(s) intercepting now.
0 plane(s) not yet engaged, 4 being recalled, 0 out of immediate contact.
Group patrol altitude is 12000
Time for all group planes to reach interception is 19 minutes
DII-1 Daitai with A6M2 Zero (0 airborne, 7 on standby, 0 scrambling)
0 plane(s) not yet engaged, 3 being recalled, 0 out of immediate contact.
Group patrol altitude is 12000 , scrambling fighters between 2000 and 13000.
Time for all group planes to reach interception is 19 minutes
3 planes vectored on to bombers
DIII-1 Daitai with A6M2 Zero (0 airborne, 7 on standby, 0 scrambling)
0 plane(s) not yet engaged, 0 being recalled, 3 out of immediate contact.
Group patrol altitude is 12000 , scrambling fighters between 9000 and 12000.
Time for all group planes to reach interception is 37 minutes
3 planes vectored on to bombers
CII-1 Daitai with A6M2 Zero (3 airborne, 8 on standby, 0 scrambling)
3 plane(s) intercepting now.
Group patrol altitude is 12000 , scrambling fighters between 8000 and 12000.
Time for all group planes to reach interception is 19 minutes
12 planes vectored on to bombers
Gefrustet von der Aussicht auf einen kühlen Empfang beim Angriff auf unsere große Trägergruppe, versuchten es die Alliierten am Nachmittag mit einem Bomberangriff, wieder unterstützt durch Jäger, auf unseren kleinen CVE Trägerverband, der lediglich Luftjadgschutz bereitstellt.
Sah es am Anfang so aus, als würden wir nicht genug Maschinen in die Luft bekommen, so war es am Ende zahlenmäßig annähernd ausgeglichen. 18 Wildcats und 6 SBD-3 standen 21 A6M2 Zeros gegenüber. Der Escortträger CVE
Unyo tauchte zwar einmal kurz in einer Anflugroute eines Bombers auf, blieb aber unbehelligt, da der Angreifer letztlich doch noch abgedrängt werden konnte. In diesem Luftkampf konnten zwar keine weiteren feindlichen Jäger vom Himmel geholt werden, doch immerhin wurden zwei weitere Bomber zur unfreiwilligen Wasserung gezwungen.
Gefrustet von den Ereignissen im Guadalcanal, ließen sich die Alliierten zu einem Luftangriff auf Rabaul hinreißen. Wie schon so oft, griffen die strategischen 4 motorigen Fortress Bomber an. Dank der langen Vorwarnzeit und der Abfangbemühungen konnten die Schäden in Grenzen gehalten werden.
Den Abschluss der Gefechte machte am späten Nachmittag dann unser Seebombardmentangriff auf Lunga, durchgeführt von der TF, die auch die Ereignisse des heutigen Tages angestoßen hat. Der Verband (2 Schlachtschiffe, 1 schwerer, ein leichter Kreuzer und 4 Zerstörer) feuerte aus allen Rohren auf die Basis und deren Einrichtungen.
Stimmen die Berichte über mögliche Schäden, dann können wir mit diesem Schachzug sehr zufrieden sein.
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Naval bombardment of Lunga at 114,138 - Coastal Guns Fire Back!
Allied aircraft
no flights
Allied aircraft losses
P-40E Warhawk: 30 damaged
P-40E Warhawk: 2 destroyed on ground
F4F-4 Wildcat: 30 damaged
F4F-4 Wildcat: 1 destroyed on ground
PBY-5A Catalina: 52 damaged
P-400 Airacobra: 20 damaged
P-400 Airacobra: 1 destroyed on ground
SBD-2 Dauntless: 2 damaged
SBD-2 Dauntless: 1 destroyed on ground
SBD-3 Dauntless: 3 damaged
B-17E Fortress: 1 damaged
B-17E Fortress: 1 destroyed on ground
13 Coastal gun shots fired in defense.
Japanese Ships
BB Kirishima
BB Hiei
CA Kako, Shell hits 1
CL Tatsuta
DD Hagikaze
DD Arashi
DD Urakaze
DD Akigumo
Allied ground losses:
435 casualties reported
Squads: 1 destroyed, 10 disabled
Non Combat: 10 destroyed, 29 disabled
Engineers: 0 destroyed, 2 disabled
Guns lost 21 (4 destroyed, 17 disabled)
Vehicles lost 7 (2 destroyed, 5 disabled)
Airbase hits 14
Airbase supply hits 10
Runway hits 78
BB Kirishima firing at Lunga
BB Hiei firing at 5th Marine Regiment
CA Kako firing at 3rd USMC Defense Battalion
3rd USMC Defense Battalion firing at CA Kako
CL Tatsuta firing at Lunga
DD Hagikaze firing at 3rd USMC Defense Battalion
3rd USMC Defense Battalion firing at DD Hagikaze
DD Arashi firing at Lunga
DD Urakaze firing at Lunga
DD Akigumo firing at Lunga
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Lagebesprechung
Der Feind dürfte erst einmal schwer getroffen sein wegen der vielen erlittenen Flugzeugverluste am heutigen Tag. Auch die beschädigten Maschinen müssen erst einmal wieder instand gesetzt werden.

Für den morgigen Tag sind weitere Angriffe geplant, diesmal sollen die Vals sich das Airfield von Lunga vornehmen um dem Gegner einen weiteren Dolchstoß zu verpassen. Das Flugfeld ist noch entsprechend beschädigt und wir hoffen durch das Nachsetzen dies noch weiter mit Kratern übersähen zu können. Auch die vielen beschädigten Maschinen lassen hoffentlich keine großartige Verteidigung und somit einen relativ gefahrlosen Angriff zu. Von möglichen Flak Abwehrfeuer mal abgesehen.

Auch unsere Bombardment TF wird ein weiteres Mal von der Küste aus die Basis beschießen, bevor sich zur Aufmunitionierung begeben wird.
Unsere Aufklärung meldet derweil noch keine Schiffe des Gegners, die sich unseren Angriffen von Süden her entgegen stellen wollen. Auch die zahlreichen U-Boote melden keinerlei Kontakte. Mal sehen, was der morgige Tag mit sich bringt. Wir hoffen, dass am morgigen Sonntag ebenfalls gefeiert werden darf.
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