Woche 69 – 02.01. bis 08.01.1941
++ Neue Verbündete ++
Die ersten guten Nachrichten des neuen Jahres: Die Kampfgruppe „Raeder“ ist sicher in der Heimat angekommen. Und in der westlichen Biskaya kann ein weiteres britisches Truppengeleit schwer beschädigt werden.
Deutscherseits will man den Krieg nun ins Mittelmeer tragen um für die Briten einen neuen Schauplatz zu errichten um den sie sich kümmern müssen. Es ist absehbar, dass die Briten auf dem westeuropäischen Schauplatz nicht geschlagen werden können, zumal der Versuch der Bekämpfung der britischen Zufuhrschifffahrt mit der Kriegsmarine ja auch gründlich „in die Hose“ gegangen ist. Der deutsche Botschafter in Rom hat nun schon über Wochen den „Duce“ (mit auch nicht unerheblichen finanziellen Mitteln) bearbeitet um ihn zum Kriegseintritt gegen die Westalliierten zu überreden.
Nicht zuletzt durch die sich endlich in Griechenland einstellenden Erfolge stimmt Mussolini freudig zu.
Allerdings hat man italienischerseits (und auch deutscherseits) nicht bedacht, dass man auf einen Krieg mit den Westalliierten gar nicht vorbereitet ist. So ist in Libyen nur eine einzelne einsame Division disloziert. In Ostafrika gibt es überhaupt keine italienischen Truppen. Insofern wird es für die Briten ein leichtes sein Afrika den Italienern zu entreissen. Hätte man das deutscherseits auch nur geahnt (obwohl hätte man eigentlich müssen) hätte man die „Einladung“ an den Duce erst ausgesprochen wenn dessen Griechenland-Feldzug vorbei ist.
Nun ist es so wie es ist. Immerhin haben die Italiener insgesamt nicht unbedeutende Streitkräfte aufgestellt.
Insbesondere die Regia Marina dürfte die britische Royal Navy doch ziemlich beschäftigen.
Und auch die italienische Luftwaffe, dabei insbesondere auch die Marineflieger, dürfte nicht zu verachten sein.
Deutscherseits will man den neuen Verbündeten nun schnell unterstützen und beginnt als erstes damit Kampfflieger in den Mittelmeerraum zu verlegen.
Aber was die Lage in Nordafrika angeht gibt man sich keinen Illusionen hin. Die Briten sind offensichtlich gut vorbereitet.
Der erste Einsatz der deutschen Kampfflieger im Mittelmeerraum geht gegen einen freifranzösischen Schlachtschiffverband.
Unterdessen können die Italiener Athen einnehmen.
Die Griechen versuchen nun mit einem Friedensangebot zu retten was zu retten ist, gehen aber gleichzeitig ein Militärbündnis mit den Westalliierten ein. Deutscherseits ist man der Meinung dass die „griechische Frage“ komplett geklärt werden muss und lehnt daher das Friedensangebot ab. Von den Italienern erhält man im Übrigen ein paar durchaus nützliche Entwicklungsblaupausen. Leider kann man sich deutscherseits nicht revanchieren
(Hausregel).
Als nächstes greift die Luftwaffe direkt in die Kämpfe auf dem griechischen Festland ein. Die Briten sind in der libyschen Wüste unterdessen schon bis Forte Maddalena vorgerückt ...
... und besetzen weiterhin auch gleich Bardia.
In Bardia werden die Briten aber von der Luftwaffe attackiert.
Den Italienern gelingt es eine Infanterie-Division nach Tobruk zu schaffen. Damit kann der britische Vormarsch dort erst mal gestoppt werden.
Deutscherseits verlegt man nun das II. Fliegerkorps nach Tobruk um von dort aus die britischen Landtruppen in Nordafrika besser bekämpfen zu können.
(In dem Zusammenhang eine neue Hausregel: Luftangriffe auf Bodentruppen mit maximal einem Fliegerkorps, also 4 Geschwader, pro Landfeld und Tag, da ansonsten die Luftwaffe überpowert ist. Mit dem Einsatz von z.B. 12 taktischen Bombergeschwadern auf einmal könnte man ansonsten innerhalb eines Tages eine ganze Division auslöschen, was einigermaßen unrealistisch ist.)
Die britische Royal Air Force beginnt damit eine Vielzahl von Luftverbänden in den Mittelmeerraum zu verlegen.
Die Woche endet mit Angriffen der Luftwaffe von Italien aus vor Tobruk und in Griechenland.
Das II. Fliegerkorps in Tobruk selbst kann dagegen noch nicht in die Kämpfe eingreifen, da erst noch Flugbetriebsstoff herangeschafft werden muss.
Die Briten proklamieren noch, dass sie die griechische Unabhängigkeit sichern wollen. Mal sehen ob der Ankündigung auch noch Taten folgen. Eigentlich ist es dafür viel zu spät.
