Wir hatten auch schon überlegt, ein paar Einheiten bei Reggio di Calabria stehen zu lassen um die Landung zu erschweren. mal sehen, wie viele Einheiten es überhaupt auf das Festland schaffen
Festung Europa (Sicily to Brenner Pass 43-45 vs. Ammann)
- George Pickett
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Lt. Szenario Beschreibung lösen sich die italienischen Verbände auf, wenn die Alliierten die "Stiefelspitze" erobert haben. Unsere geplante Linie liegt unserer Meinung nach weit genug südlich, damit dieses Event nicht eintrifft...hoffen wir jedenfalls!!!
Wir hatten auch schon überlegt, ein paar Einheiten bei Reggio di Calabria stehen zu lassen um die Landung zu erschweren. mal sehen, wie viele Einheiten es überhaupt auf das Festland schaffen
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- George Pickett
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Festung Europa

Im Lazarett herrschte nervöse Betriebsamkeit. Oberstleutnant Lauck stand, auf seine Krücken gestützt, an Rand der großen Terrasse des Gebäudes und beobachtete rauchend das Treiben. Dr. Lugner, seines Zeichens Oberstabsarzt und höchste Instanz dieses Hospitals, stellte sich neben ihn und nahm dankend die ihm dargebotene Zigarette. Lauck sah ihn von der Seite an. Der Arzt sah blass und erschöpft aus. In den letzten Tagen war eine wahre Flut von Verwundeten auf ihn und das Hospital hereingebrochen. Die Abgründe des menschlichen Geistes zeigten sich in diesen Stunden wieder einmal von ihrer fürchterlichsten Seite. Nachdem er einen tiefen Zug genommen hatte, sah er Lauck an. "Nun ist es so weit...die Befehle sind vor einer Stunde eingetroffen." Er nahm einen weiteren Zug und betrachtete die untergehende Sonne. "Das Lazarett verlegt morgen früh auf das Festland. Sizilien wird geräumt!" Betreten sah Lauck den Arzt an. "Steht es an der Front so schlimm?" wollte er wissen. Seit seiner Verwundung bekam er kaum etwas mit. Weder vom Kampfverlauf, noch von seiner Division. Dr. Lugner sah Lauck müde an. "Schlimm? Mensch Lauck, wir werden hier zermanscht!" Er drückte die Zigarette aus. "Ganz Deutschland wird zermanscht...!" sagte er noch, mehr zu sich selber, im Weggehen.
In diesem Moment ertönten überall in Messina die Sirenen im Dauerton. "Fliegeralaaarm!!!" riefen die Sanitäter und begannen, die Verwundeten in den gewölbeartigen Keller zu bringen. Die bettlägigen Patienten wurden samt ihrer Betten hinuntergebracht, was viel Platz beanspruchte. Zwei Sanitäter hasteten an Lauck vorbei. Was sie redeten, bekam er nur bruchstückhaft mit. "Gerade jetzt, wo der OP voll ist...die armen Schweine..." Zwar lag auf dem Dach des Lazarettes eine übergroße Rozkreuz-Fahne, doch inzwischen war es dunkel und von oben würde das Gebäude wie jedes andere wirken. Lauck sah in den Himmel, aber natürlich konnte er nichts erkennen. In diesem Augenblick loderte es im Norden auf und ein unheimliches Grollen schwappte herüber. Große Feuerbälle stiegen in die Höhe und breiteten sich aus. "Das muss am Hafen sein" sprach er zu sich selbst. In diesem Augenblick packten ihn zwei kräftige Arme. "Steht hier rum wie ein Lebensmüder!" hörte er eine brummige Stimme sagen. Er wurde auf dem Weg ins Haus gestützt, damit es schneller ging. Hinter ihm nahm das dumpfe Grollen kein Ende.

Er ergatterte einen Sitzplatz in einer kleiner Nische. In den völlig überfüllten Räumen des Kellers roch es Karbol und Exkrementen. Dr Lugner drängelte sich durch die Menschenknäuel und stellte sich vor ihn. "Bevor ich es vergesse..." er kramte in seinen Kitteltaschen. "Dieses Schreiben ist heute von ihrer Division gekommen." Lauck nahm den Umschlag und öffnete ihn. "Vom IIa der Division" murmelte er. Er las weiter und sah dann den Arzt an. "Die Reste der Division werden morgen auf das Festland evakuiert. Mir wird befohlen, mich bis morgen früh im Hafen von Messina einzufinden um zusammen mit dem Stab einzuschiffen." Der Arzt lachte auf. "Auf Befehl gesund...das schafft nur die Deutsche Wehrmacht!" Er wurde wieder ernst und reichte dem Oberst die Hand. "Sollten wir uns nicht mehr sehen...Hals und Beinbruch. Bleiben Sie gesund..."
Am frühen Morgen erreichte Oberstleutnant Lauck den Hafen von Messina. Er verabschiedete sich vom Fahrer des Sankas und humpelte mit seinen Krücken weiter. Gepäck hatte er keines mehr. Außer der Uniform und seinen Papieren war wohl alles weg. Er verschaffte sich einen Überblick. Überall an der großen Pier gab es Meldeköpfe. "1. Falli...Göring...da, 29. Grenni!" Er humpelte in Richtung des Meldekopfes. Als der Feldwebel hinter dem Klapptisch ihn erkannte, stand er lächelnd auf und grüßte. "Herr Oberst..." Lauck grüßte zurück und reichte dem Feldwebel die Hand. "Gut, wieder da zu sein, Schmitthuber." Er sah einige Fahrzeuge der Division und auch Soldaten. Der Feldwebel folgte seinem Blick. "Ja...viel ist von der Division nicht übriggeblieben...Stab, Ari und Teile der 71er..." Lauck senkte unwillkührlich den Kopf. "Weiß man schon, wie es für uns weitergeht?" wollte er wissen. Feldwebel Schmitthuber grinste. "Offiziell ist nichts, Herr Oberst..." Nun musste auch Lauck grinsen. Schmitthuber war ein Meister im beschaffen von Informationen. Manch einer behauptete gar im Scherz, das er von Befehlen wusste, bevor die entsprechenden Stellen diese überhaupt herausgegeben hatten. "Nun?" hakte Lauck nach. Der Feldwebel wurde nun ernster. "Auffrischung...wahrscheinlich im Raum Neapel. Vielleicht sogar noch weiter nördlich...Rom..." Er schnalzte mit der Zunge. "Dolce Vita, Herr Oberst!"
Gegen Mittag waren die Reste der Division verladen und das Sammelsurium aus Leichtern, Küstenfrachtern und Fährprahms verlies den Hafen von Messina. Weiter draußen wurden sie von einigen deutschen Schnellbooten und sogar von ein paar italienischen Zerstörern in die Mitte genommen, was Lauck, und wohl den anderen auch, ein gewisses Gefühl der Sicherheit vermittelte. Die Überfahrt war zwar nicht lang, aber dennoch waren sie langsame und fast wehrlose Ziele. Die Transportschiffe selber hatten nur einige provisorisch montierte MG´s zur Fliegerabwehr. Es fehlte an großen Kalibern. Die einzigen größeren Flakgeschütze waren wohl an Bord der italienischen Zerstörer montiert.


Lauck nestelte an seiner Brusttasche und zog die Schachtel Zigaretten hervor. Unvermittelt betrachtete er die blaue Packung "Nil..." Er nahm sich eine und zündete sie an. "Zum Nil werde ich zu Lebzeiten wohl nicht mehr kommen...jedenfalls nicht zu Kriegszeiten..." In diesem Augenblick brach ein Orkan über ihn herein, der ihn zusammenzucken und in die Knie gehen lies. Schließlich sah er zwei FW190 nach, die mit wackelnden Tragflächen über den kleinen Konvoi flogen und danach wieder an Höhe gewannen. "Det is allet???" Zwee lumpije Jägers???" Hinter ihm erboste sich ein Landser. "Mehr hat de olle Jöring nich zu bieten???" Seine Kameraden sahen sorgenvoll zu Lauck und zogen ihren Kameraden dann zur Seite und redeten auf ihn ein. Plötzlich kam Bewegung in den kleinen Verband. Die Schnellboote kamen näher und die Bedienmannschaften der MG´s sahen sorgenvoll in den Himmel. "Was ist los?" fragte Lauck einen Matrosen. "Feindliche Bomber sind gemeldet worden, Herr Oberst, Sie halten auf uns zu!" Alles sah nun gebannt in den Himmel, wo bald Kondensstreifen zu sehen waren. Erst waren sie linear, geordnet...doch bald schon lösste sich diese Ordnung auf. "Eigene Jäger am Feind!" rief ein Matrose von der Brücke.

Lauck kniff die Augen zuammen und versuchte, seine Augen gegen die Sonne abzuschirmen. Plötzlich hörte man einen leisen Knall und eine Rauchfahne bildete sich am Himmel. Dann eine zweite...und eine dritte. Kurze Zeit später stiegen in einiger Entfernung Wassersäulen in die Höhe, die von dem Ende einiger feindlicher Bomber kündeten. "Ein paar sind durchgekommen!!!" Der Bootsmann mit dem Fernglas zeigte in die entsprechende Richtung. Auf den italienischen Zerstörern eröffneten die größeren Flakgeschütze das Feuer. Bald vielen auch die 20 mm Kanonen der deutschen Schnellboote in das Feuer ein. Die Bomber hatten Mühe, ihren Kurs zu halten. Als sie schließlich ihre Bomben ausklinkten vielen sie einige hundert Meter entfernt in die See ohne Schaden anzurichten. Alle atmeten auf. "Na siehst du, du oller Dummschwätzer!" ging einer der Landser den Nörgler von eben scherzhaft an. "Zwei Jäger vom ollen Göring reichen doch..."
- George Pickett
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Festung Europa
Der Krieg in Italien 1943 - 1945 in Wort und Bild
28. Juli 1943
Wetterlage

Nun, da die Absichten der 6. ital. Armee auch für den Feind unübersehbar sind, drückt er mit allem was er hat gen Messina. Die ganze Front ist in Bewegung und einzelne Nachhutverbände werden abgeschnitten und vernichtet. Die Luftwaffe fliegt mehrere Einsätze, um die Bodentruppen, welche zunehmend auch an Nachschubmangel leiden, bei ihrem Rückzug zu unterstützen. Eine geschlossene Abwehrfront zu bilden, ist nahezu unmöglich. Die abgekämpften und dezimierten Verbände kämpfen hinhaltend, um den feindlichen Vormarsch nach Möglichkeit zu verlangsamen. Gerade die unbeweglichen italienischen Verbände scheinen das Rennen nach Messina zu verlieren.

Erhaltene Verstärkungen/Truppenabzüge

In und um Messina herum warten zehntausende Soldaten mit Waffen und Ausrüstung auf die Evakuierung. Bis zum Abend konnten die Reste der 29. Panzergrenadierdivision, Erste Teile der 15. Panzergrenadierdivision, der Stab des XIV. Pz. Korps samt Korpsartillerie sowie der Stab der 6. ital. Armee evakuiert werden. Luftwaffen- und Marineverbände konnten alle feindlichen Angriffe auf die Transporter in der Straße von Messina erfolgreich abwehren. Für den 29. Juli ist die Evakuierung des Groß der 15. Panzergrenadierdivision sowie von Teilen der Panzerdivision "Hermann Göring" geplant.

Die Errichtung der "Marathon-Linie" durch die frischen italienischen Verbände zeigt erste Fortschritte. An der Westküste werden das VII. und XIII. ital. Korps verteidigen. Östlich des Gebirgsrückens wird das XIV. Pz. Korps Stellung beziehen. Welche Verbände hierfür vorgesehen werden, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Alle anderen Wehrmachtsverbände werden weiter nach Norden in den Raum Neapel-Salerno verlegt und dem LXXVI. Pz. Korps unterstellt. Welche Verbände die Hafenstadt Tarent sichern sollen steht noch nicht fest.

- George Pickett
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So...wir haben uns mal die Zeit genommen und haben das Szenario im Heat to Heat Modus angespielt. Wir befürchten, dass der werte Cfant recht hat und die Italiener bereits kapitulieren, wenn die Alliierten auf dem Festland landen und wohl mindestens 1 Runde lang den Brückenkopf halten können. So jedenfalls war es bei diesem Test. Wir hatten die Szenariobeschreibung so verstanden, das die Stiefelspitze von den Alliierten besetzt sein muss, damit diess Event eintritt. Das bedeutet, dass wir unsere Strategie grundlegend ändern müssen. Wie, das werden wir noch austüfteln müssen...
- George Pickett
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- Templer
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GFM George Pickett,
nach längerer Abstinenz haben wir gestern Nacht Euer Kriegstagebuch interessiert nachgelesen.
Dabei stellten wir fest, dass Ihr Euer hohes Niveau zum Schreibstil aufrecht halten konntet.
Eine Bitte doch, man merk es erst, wenn man einmal mehrere Tage am Stück liest, würdet Ihr die italic Schrift Eurer Berichte etwas vergrößern?
So kann’s bei längeren lesen für die Augen recht anstrengend werden.
nach längerer Abstinenz haben wir gestern Nacht Euer Kriegstagebuch interessiert nachgelesen.
Dabei stellten wir fest, dass Ihr Euer hohes Niveau zum Schreibstil aufrecht halten konntet.
Eine Bitte doch, man merk es erst, wenn man einmal mehrere Tage am Stück liest, würdet Ihr die italic Schrift Eurer Berichte etwas vergrößern?
So kann’s bei längeren lesen für die Augen recht anstrengend werden.
- Longstreet
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- George Pickett
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@ Templer
Es freut uns, dass der AAR euer Gefallen findet. Beim nächsten Lagebericht werden wir die Schriftgröße anheben.
@ Longstreet
Die Italiener haben gar keine Fahrzeuge mehr...alle requiriert!
Dann fällt es Ihnen auch leichter, ihre Heimat an vorderster Front zu verteidigen, während die Wehrmacht in die Etappe flüchtet! 
Es freut uns, dass der AAR euer Gefallen findet. Beim nächsten Lagebericht werden wir die Schriftgröße anheben.
@ Longstreet
Die Italiener haben gar keine Fahrzeuge mehr...alle requiriert!
- George Pickett
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- George Pickett
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Festung Europa
Der Krieg in Italien 1943 - 1945 in Wort und Bild
29. Juli 1943
Wetterlage

Die Alliierten rücken langsamer als befürchtet nach. Zwar mussten am heutigen Tage zwei weitere Einheiten, nach dem sie eingekesselt wurden, die Waffen strecken, doch der große Durchbruch blieb dem Feind verwehrt. Gerade nördlich von Messina fällt es den Amerikanern anscheinend schwer, Boden zu gewinnen. Ein Grund hierfür ist vordergründig nicht zu erkennen. Das Wetter ist zwar nicht optimal, aber die Bodenverhältnisse sind gut und der hohe Grad an Motorisierung bei Briten und Amerikanern sollte ein schnelleres Vordringen ermöglichen. Die personelle und materielle Überlegenheit des Feindes flossen in diese Überlegungen noch nicht einmal hinein.

Erhaltene Verstärkungen/Truppenabzüge

Die Evakuierung Siziliens schreitet weiter voran. Der Oberbefehlshaber Süd musste jedoch erzwungenermaßen die Verteidigungsstrategie für Süditalien radikal ändern. Der Grund hierfür war ein Bericht der Abwehr, der am späten Abend des 28. Juli bei Generalfeldmarschall Kesselring in Rom eintraf. In diesem Bericht wurde, von stichhaltigen Beweisen untermauert, dargelegt, dass die neue italienische Regierung in Geheimverhandlungen mit den Alliierten eingetreten war mit dem Ziel, Italien so schnell wie möglich aus dem Krieg ausscheiden zu lassen. Überliefert ist ein lautstarker Wutausbruch des Feldmarschalls in dessen Verlauf er die Italiener auf das wüsteste beschimpfte. Nach einer nächtlichen Lagebesprechung wurde am Morgen des 29. Juli an den Stab der 6. italienischen Armee sowie das XIV. und LXXVI. Pz. Korps ein neuer Operationsplan herausgegeben. Dieser sah vor, dass die 6. ital. Armee mit 2 Korps (4 Divisionen sowie evtl. Restverbände, die von Sizilien evakuiert werden) die Küste bei Reggio di Calabria gegen eine alliierte Landung verteidigen soll. Eine weitere italienische Division wird nach Tarent verlegt, um diese wichtige Hafenstadt zu sichern.
Die deutschen Verbände werden nach Norden in Marsch gesetzt um die "Apulien-Linie" zu besetzen und die Küste gegen feindliche Landungen zu sichern. Als die Befehle rausgegangen waren soll Generalfeldmarschall Kesselring zu seinem Adjutanten wörtlich gesagt haben: "Kein deutscher Soldat soll einen Italiener im Rücken haben, der ihm in selbigen schießt!" Wie lange die Italiener im Falle einer alliierten Landung Widerstand leisten werden ist ungewiss. Gewiss ist nur, dass sie für ihren Verrat mit ihrem Blut bezahlen werden!
Alles in allem sieht man beim Oberkommando nicht gerade positiv in die Zukunft. Generalfeldmarschall Kesselring wurde beim OKW vorstellig, um weitere Verbände für den italienischen Kriegsschauplatz zu fordern. Eine Entscheidung ist hier noch nicht gefallen. Beim XIV. Pz. Korps wurde am Abend Bereitschaftsstufe 2 für den "Fall Bruno" angeordnet.
- George Pickett
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Festung Europa
Der Krieg in Italien 1943 - 1945 in Wort und Bild
30. Juli 1943
Wetterlage
Der Ring um Messina hat sich geschlossen. Von Norden und Nordwesten kommend haben die amerikanischen Verbände aufgeschlossen und weitere italienische und deutsche Teileinheiten zerschlagen. Die feindliche Übermacht ist erdrückend! Nun gilt es, den Hafen von Messina so lange wie möglich offen zu halten. Jede Kompanie, jedes Geschütz und jeder Panzer, der von Sizilien evakuiert werden kann, wird für die Verteidigung Süditaliens dringend benötigt. Jedoch rechnet das Oberkommando mit dem Ende der Kämpfe auf Sizilien innerhalb der nächsten 48 Stunden.
Erhaltene Verstärkungen/Truppenabzüge
Die eigenen Truppenbewegungen auf der Stiefelspitze wurden heute massiv von feindlichen Fliegern gestört, was zu Verlusten, Verzögerungen und Unterbrechungen führte. Die eigenen Luftwaffenverbände sammeln sich derweil bei Neapel und Foggia. Im Hafen von Messina drängen sich die wohl letzten Verbände, die von Sizilien evakuiert werden und dieses auch nur, wenn Stadt und Hafen in den nächsten 24 Stunden gehalten werden können. Der Kampfkommandant von Messina hat die Sprengung sämtlicher noch vorhandener Depots befohlen, sobald sich Feindverbände dem Hafen nähern. In den provisorischen Stellungen am Stadtrand von Messina liegen Männer der unterschiedlichsten Verbände: Italienische Restverbände, Panzerdivision "Hermann Göring", Division "Sardinien", 1. Fallschirmjägerdivision und SS-Sturmbrigade "Reichsführer".
- George Pickett
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Festung Europa
Der Krieg in Italien 1943 - 1945 in Wort und Bild
IV. Kapitel
Sizilien - Der erste Dominostein fällt...
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt!
"Auf Sizilien schweigen die Waffen. Seit dem Abend des 31. Juli sind die planmäßigen Absetzbewegungen der deutsch-italienischen Truppen auf das italienische Festland beendet. In der 3 Wochen andauernden Schlacht wurden den britischen und amerikanischen Verbänden bei Ihrem mühseligen Vormarsch hohe Verluste zugefügt. Dutzende Schiffe, hunderte Panzer und Flugzeuge, tausende Fahrzeuge und zehntausende Soldaten wurden vom Feind geopfert um Stalin zu gefallen. Gerade in den letzten Tagen der Einschiffung konnte die Luftwaffe den feindlichen Verbänden hohe Verluste zufügen. Der Kampf auf Sizilien, dieser kleinen Insel, dürfte Mr. Churchill und Mr. Roosevelt als unangenehmer Vorgeschmack auf das dienen was ihre Soldaten erleiden werden, sollten sie versuchen, auf dem italienischen Festland zu landen!"
"Bis zum Eintreffen weiterer Meldungen senden wir Marschmusik..."
"Bis zum Eintreffen weiterer Meldungen senden wir Marschmusik..."
- George Pickett
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Festung Europa
Der Krieg in Italien 1943 - 1945 in Wort und Bild
31. Juli 1943
Wetterlage
Erhaltene Verstärkungen/Truppenanzüge
*** Keine ***
Die Schlacht um Sizilien ist beendet. Den ganzen Tag über griff der Feind die Stellungen rund um Messina massiv an, jedoch konnten mehrere schwere Angriffe abgewiesen werden. Fast schien es so, als ob sich die Verteidiger in die Nacht hätten retten können, was für einen Großteil der Truppen die Rettung, sprich Evakuierung über die Straße von Messina bedeutet hätte. Doch es kam anders. Am späten Nachmittag startete der Feind mehrere Großangriffe auf ganzer Frontbreite. Diesem Anstrurm hatten die erschöpften Soldaten nichts mehr entgegenzusetzen. Als die Nacht über Messina hereinbrach, dröhnte die Luft von den Explosionen, als die restlichen Depots und die Ausrüstung gesprengt wurde. Binnen drei Wochen wurde fast die komplette 6. italienische Armee zerschlagen. Ebenso große Teile des XIV. Panzerkorps. Außer der 15. Panzergrenadierdivision steht im Augenblick kein einsatzbereiter Großkampfverband der Wehrmacht in Süditalien.
Besorgniserregend ist, dass in Süditalien die italienischen Truppen sogar in der Überzahl sind. Südlich von Neapel bis zur Stiefelspitze stehen 5 voll ausgerüstete italienische Divisionen, während die Reste von 5 deutschen Divisionen versuchen, eine Verteidigung der Küste zu organisieren. Die Lage ist mehr als beunruhigend!
- George Pickett
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Na ja, natürlich war Sizilien auf die Dauer nicht zu verteidigen und recht schnell haben wir uns ja auch mit einer Evakuierung noch im Juli abgefunden. Was wir uns jedoch ankreiden ist der hohe Grad an gekesselten und vernichteten Verbänden. Die werden uns jetzt bitter fehlen und sobald die Italiener die Waffen strecken ist Italien offen... 
Die Radiomeldung ensprang übrigens unserem kranken Hirn
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- George Pickett
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In den nächsten Runden kommen erst einmal ein paar wieder aufgestellte Einheiten. Richtige Verstärkung in Form von frischen Divisionen wohl erst im September, wobei dann aber auch 2 Divisionen von der Front abgezogen werden. Wobei wir im vorherigen PBEM gelernt haben, dass diese zeitliche Abfolge nicht immer fest ist.Solokow hat geschrieben:Wann ist mit Verstärkungen zu rechnen? Gibt es nicht mehr Einheiten in Italien? Oder verwendet Ihr die Karten der Alliierten?![]()












