Dänemark 1381-1400
Das Reich attackiert Uns in Reval.
Dieses Mal erfolgt der Angriff ohne Belagerungswaffen. Dafür gelangen sowohl die Belagerungstürme, die Rammen und die Leitern des Feindes unbeschadet an Unsere Mauern und verrichten dort ihre Aufgaben. Auf den Mauern stehen Unsere Noreger Axtkämpfer den zumeist Schweren Bidenhänderknechten und an einem Abschnitt den Gotischen Schwertmannen entgegen, nutzen ihre panzerbrechenden Äxte hervorragend und zertrümmern die schwer gepanzerten Angreifer. Nach der Zerstörung des Tores durch die feindliche Ramme entflammt ein von der feindlichen Kavallerie geprägter Kampf direkt hinter dem Tor. Während auch hier Unsere Axtkämpferden feindlichen Fußtruppen schwer zusetzen, halten Unsere tapferen Speerträger die Reiterei des Reiches im Zaum und streckt beide Pferde der feindlichen Generäle nieder. Kurz darauf fliehen die Truppen des Reiches. die aufgesammelten Flüchtlinge werden hingerichtet.
Der nächste Versuch des Heiligen Römischen Reiches Novgorod nach kurzer Belagerung zu erstürmen, findet im Jahre 1382 statt.
Wir sind optimistisch auch diese Abwehrschlacht zu gewinnen. Doch dieses Mal verläuft alles anders. Unsere von den letzten Kämpfen ausgezehrten Truppen haben nicht mehr genügend Reserven, um erneut die qualitative Übermacht zurückzuschlagen. Zwar gelingt es Uns mit einem vorher noch aufgestellten Katapult alle drei feindlichen Generäle mit Brandmunition niederzustrecken, doch haben Wir nicht mehr genügend Truppen, um den Feind so geschwächt in die Flucht zu schlagen. Stattdessen verlieren Wir die Schlacht um Novgorod.
Trotz dieser bitteren Niederlage gehen Wir Unseren Weg wie geplant weiter. Unsere Russlandstreitmacht ist auf dem Weg nach Chlynow, der letzten russischen Provinz. Zur Rückeroberung von Novgorod bewegt sich Unsere zum Teil in Helsinki neu aufgestellte Armee nach Solomennoje, um dort die noch dringend benötigten Speerträgereinheiten zuzuführen.
Novgorod belagern Wir im Jahre 1387, das ist die gute Nachricht. Die schlechte lautet, daß Uns England grundlos und trotz inzwischen freundschaftlicher Beziehungen den Krieg erklärt. Wir setzen daraufhin die immer noch vor Arhus absicherne Streitmacht in Richtung Hamburg in Gang.
Der Belagerung von Novgorod wird vom Heiligen Römischen Reich mit einem Angriff von insgesamt drei einzelnen Streitmächten begegnet. Wenn Wir diesen einzeln begegnen, sollten Wir der insgesamt gesehenen numerischen Überlegenheit erfolgreich die Stirn bieten können.
Die erste der drei feindlichen Armeen reiben Wir nach kurzem Gefecht und anschließender Flucht auf. Durch die anschließende Neupositionierung auf einer Anhöhe lassen die sich gesammelten zwei Verstärkungsarmeen nicht zu weiteren Offensivaktionen hinreißen. Somit werden Wir aktiv.
Ein Teil Unserer Angirffstruppen wird auf der von Uns aus gesehen linken Seite aktiv. Dabei erhalten sie Unterstützung von einer Einheit Berittene Huskarle. Die restliche Streitmacht orientiert sich auf die rechte Seite, wo die größere der beiden Verstärkungsstreitkräfte anrückt.
Unsere Erwartungshaltung, daß nun eine langanhaltende Schlacht stattfindet, wird schnell enttäuscht. Die Feinde auf Unserer linken Seite sind schon bald mit Unserem Angriff überfordert. Die etwas stärker erscheinende rechts Uns entgegentretende Streitmacht ist in der Folge sehr unentschlossen. Das schlägt sich auch im Ergebnis nieder.
Wir fordern für die Gefangenen ein Lösegeld in Höhe von knappen 12000 Gulden. Zu Unserer Freude zahlt das Reich das geforderte Geld, so daß Wir Unser entstandenes Minus in der Staatskasse wieder beseitigen können, zumindest vorrübergehend.
Schlechte Neuigkeiten gibt es für die weitere Entwicklung Unserer Handelsbeziehungen mit dem Heiligen Römischen Reich, falls der Krieg irgendwann zu Ende sein sollte.
Wir schließen ein Bündnis mit Byzanz, die ebenfalls im Krieg mit dem Heiligen Römischen Reich stehen.
In Novgorod sehen Wir Uns dem Versuch der Rückeroberung durch das Heilige Römische Reich ausgesetzt.
Die von Prinz Eusebius angeführte Streitmacht attackiert Uns zuerst. Das Tor wird zerstört und die Leitern sowie der Belagerungsturm an Unsere Mauern gestellt. Unsere Mauerverteidigung ist sehr effektiv. Wir nehmen die dort angreifenden Feindtruppen in die Zange und lassen diesen so keine Chance. Durchs Tor greifen Bidenhänderknechte und Generalskavallerie gemeinsam an. Unsere Axtkämpfer widmen sich den schweren Infanteristen, die leicht dahinter postierten Speerkämpfer der Kavallerie. Letztere sorgen für eine kurze Lebensdauer des Erben des Heiligen Römischen Reiches. Daraufhin fliehen die gegnerischen Truppen nicht sofort, sondern kämpfen tapfer weiter. Mit dem Eingreifen Unserer Kavallerie versetzen Wir dieser Streitmacht den entscheidenden Stoß. die wenigen noch Lebenden fliehen und werden von Uns aufgesammelt.
In der Zwischenzeit postieren Wir die Fußtruppen neu und auch die Kavallerie ziehen Wir wieder in die Stadt. Denn die Verstärkungen des Feindes errreichen auch bald die "offene" Seite der Mauer.
Die nur aus zumeist schweren Fußtruppen bestehende zweite feindliche Streitmacht stürmt von der einen Seite durch das offene Tor, von der anderen Seite über eine der Leitern auf Unsere Einheiten zu. Im Bereich des Tores haben Wir die Speerkämpfer in zweite Reihe gestellt und lassen Unsere Axtkämpfer auf den Feind stürmen. Auf der Mauer, im Bereich der Leitern, bearbeiten Wir die oben ankommenden Feinde wieder von zwei Seiten. Die Feinde im Torbereich geben schon bald auf, so daß Wir hier schon mit der Kavallerie nachsetzen. Unsere Fußtruppen schicken Wir zu den noch bei den Leitern wartenden Feinden, so daß diese auf keine Belagerungsgeräte mehr klettern müssen.
England macht Uns den lächerlichen Vorschlag, ihr Vasall zu werden. Wir lehnen wie schon einst ab.
Vor Chlynow kommt es zum letzten Gefecht gegen Russland. Mühelos eliminieren Wir die restlichen Truppen und beenden somit die Existenz des Volkes. Wir geben auch die Kontrolle über Baschkirien auf und begeben uns mit der Streitmacht in Richtung der östlichsten Provinzen des Heiligen Römischen Reiches. Erstes Ziel ist die Provinz Mordowien. Auch hier soll nach Möglichkeit geplündert und gebrandschatzt werden. Durch den stillen Krieg gegen England und den offenen Konflikt gegen das Reich müssen Wir die weggefallenen Handesleinnahmen kompensieren.
Da die Entwicklung der Staatskasse dramatische Züge annimmt, entscheiden Wir Uns dazu, in die Offensive zu gehen.
Wir hinterlassen in Novgorod eine Sicherungstruppe und marschieren gen Smolensk. Auch gegen England werden Wir aktiv. Hier ist Hamburg das Ziel, daß zur Zerstörung ausgerufen wurde.
Doch vorerst sind Wir in Reval defensiv gegen das Heilige Römische Reich tätig.
Wir stehen gut, der Feind verhält sich ungeschickt.
Im Folgejahr belagern Wir Saratov und Smolensk, zwei Provinzhauptstädte des Reiches.
Das Reich hingegen belagert mit einem größeren Heer erneut Reval und attackiert Uns im Gegenzug vor Saratov.
Die Geländegegebenheiten spielen für Uns. Wir postieren Uns am Berg und erwarten den Angriff des Reiches. Die verstärkungen des Feindes kommen aus ähnlicher Richtung, wie die Hauptstreitmacht, so daß Wir keinen Angriff in Unserem Rücken befürchten müssen. Trotz Unserer exponierten Stellung schaffen Wir es im freien Feld nicht, dem Gegner solch schwere Schäden zuzufügen, daß dieser flieht und Wir mit der kleineren Armee leichtes Spiel haben. Nein, es kommt zu einem richtig schweren Gefecht, in dem Wir lange Zeit wie der klare Verlierer aussehen. Die feindlichen Fußtruppen greifen sehr effektiv an. Die feindliche Generalskavallerie setzt Uns immer wieder gezielt zu und ist schwer zu fassen. Dazu kommt noch der Beschuß der Bombarde, die teils so genau trifft, daß Wir schon modernste Zieltechnologie vermuten. Zwar können auch Wir zwischendurch die Verlustrate des Feindes hochtreiben, so daß der Ausgang scheinbar wieder auf Messers Schneide steht, doch dann greifen die Verstärkungen ins Geschehen mit ein. Als Wir schon mit einer sicheren Niederlage und dem Totalverlust Unserer Streitmacht rechnen, schlagen Wir den gegnerischen General mit viel glück doch noch von dessen Pferde. Auch wenn die Truppen des Reiches nicht sofort kapitulieren, kippt die Schlacht nun zu Unseren Gunsten. Nacheinander fliehen die noch nicht aufgeriebenen Feindeinheiten. Mit Unserer arg geschwächten Generalskavallerie Sammeln Wir auch nur wenige Flüchtlinge auf.
Wir nehmen Saratov ein, erobern etwas über 500 Gulden und attackieren noch die vor den Toren sich zusammengezogenen Flüchtenden aus der vorhergehenden Schlacht.
Die Minimalbesatzung von Smolensk vernichten Wir im Anschluß im Handstreich und plündern knapp über 5400 Gulden und brennen die Stadt nieder. Ein vor den Toren herumstreunendes Familienmitglied des Reiches reiten Wir noch nieder, dann ziehen Wir weiter nach Vilnius.
In Hamburg sorgen Wir ebenfalls für klare Verhältnisse. Wir metzeln die unterlegene Schutztruppe der Festung nieder, plündern eine ähnlich hohe Summe wie in Smolensk und brennen die Infrastruktur nieder.
Unsere Staatskasse steigt auf -31317 Gulden!!!
Provinzerweiterungen:
Novgorod - Abtei - 1381
Arhus - Stadtkaserne - 1383
Gavleå - Holzmauer - 1383
Stockholm - Große Steinmauer - 1385
Helsinki - Große Kasernen - 1385
Helsinki - Rüstungsschmiede - 1391
Novgorod - Hafen - 1394
Novgorod - Große Stadtwache - 1398
Dänemark und erkundete Gebiete 1400