Donner im Osten

gelöschter Benutzer
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IX. Kapitel Vorwärts, vorwärts, immer weiter!

Beitrag von gelöschter Benutzer »

IX. Vorwärts, vorwärts, immer weiter!

Hauptmann Weber versuchte einen Überblick über die Lage zu gewinnen. Überall wich die rote Armee nach Osten aus unter Zurücklassen von Verwundeten. Nun konnten und mussten die eigenen Kompanien wieder geordnet werden, die teilweise weit auseinander gerissen kämpften und beim Vorrücken im Wald im Süde teilweise die Fühlung zueinander verloren hatten. Er forderte von den Kompanien Stärke- und Munitionsmeldungen an. Es schälte sich dann heraus, dass die Angelegenheit für die Kampfgruppe außerordentlich glimpflich verlaufen war. Es hatte kaum Verluste gegeben und selbst hatte man die unwahrscheinliche Zahl von 45 ausgeschalteten feindlichen gepanzerten Fahrzeugen zu vermelden. Weber meldete sich über Funk bei Oberstleutnant Kuhnert, dem Kommandeur des IR 491, dem die Kampfgruppe zurzeit unterstellt war. Kuhnert war von Webers Meldung begeistert: „ Saubere Leistung, Weber, saubere Leistung“, meinte Kuhnert: „ Aber jetzt muss es weiter gehen … der Russe weicht und ist in Unordnung … stoßen Sie nach und geben Sie ihm den Rest! Sie habe doch gesehen, dass sind ganz miese Kämpfer, diese Bolschewiken! Jetzt sofort … hinter her und vernichten!“

Weber schüttelte sich innerlich. Ihm kam es eher so vor, dass die Chose gerade noch einmal mit viel Glück gut gegangen war, auch wenn er zugeben musste, dass ihn die Leichtigkeit des Sieges gegen Panzer überrascht hatte. Aber würde das immer so gut gehen?

Herr Oberstleutnant … mit Verlaub, aber das Gelände, das jetzt kommt ist eben und ohne Deckung. Hier anzugreifen, ist für Infanterie schwierig. Die mir unterstellten Sturmgeschütze haben sich verschossen, müssen aufmunitionieren und betankt werden. Außerdem sind 2 ausgefallen. Ebenso hat meine Artillerie und Granatwerfer sich fast verschossen. Die Infanterie muss die Sprengmittel ergänzen, um gegen Panzer gewappnet zu sein. Mein Aufklärungszug ist versprengt und der Führer vermisst. Die Infanterie ist auch schon ziemlich erschöpft. Und wie ist denn überhaupt die Feindlage weiter im Osten. Sind da noch mehr Panzer?“.

Die Einwände Webers passten Kuhnert überhaupt nicht. Sie waren aber nicht von der Hand zu weisen. „Weber … ich schicke Ihnen Versorgungskolonnen mit Munition und Sprit. Hier stehen übrigens auch noch 2 Sturmgeschütze der Ihnen unterstellten Batterie, die aus der Instandsetzung kommen. Dann haben Sie wieder 7 Panzer. Für Ihren angeschlagenen Kavalleriezug erhalten Sie aus meinem Regimentsreiterzug eine Gruppe als Verstärkung. Und ich reiche den bei mir eingetroffenen Ersatz weiter, um Ihre Reihen aufzufüllen. Sollen sich diese Schreibtischhengste darum kümmern, wie sie das richtig darstellen. Ich erwarte allerdings, dass das Aufmunitionieren in Rekordzeit erfolgt. Zeitansatz 3 Stunden! Dann marschieren Ihre Mädchen und Sie weiter nach Osten Richtung Grodno. Am besten Sie nehmen den Ort direkt … soll die Panzertruppe mal sehen, was deutsche Infanterie zu leisten vermag. Und Weber …. Das ist ein Befehl! Vermasseln Sie das nicht. Das ist eine einmalige Chance, um Geschichte zu schreiben!“ Weber sagte nur „Jawoll, Herr Oberstleutnant“ Dann war das Gespräch beendet.

Weber organisierte in der Zwischenzeit den Abtransport der Verwundeten und Toten. Außerdem ließ er an die Truppe Kaltverpflegung für 3 Tage ausgeben, denn er befürchtete, dass für die Feldküche auch an den nächsten Tagen keine Zeit bliebe. Er erläuterte das den Soldaten zwar nicht aber er konnte sich ausrechnen, dass die Landser den Braten rochen, denn Kaltverpflegung bedeutete oftmals „Rabatz“, wie sich die Landser ausdrückten.

Kurze Zeit später teilte Müller, Webers Funker mit, dass man von Kalckreuth und ein paar versprengte Kavalleristen gefunden hätte. Der Graf war der erste und bis lang einzige gefallene Offizier der Kampfgruppe. Zusammen mit den anderen Toten wurde er am Straßenrand provisorisch beerdigt. Weber musste jetzt Mitteilungen an die Angehörigen schreiben. „Wie viele werden es wohl noch werden?“, fragte sich Weber.

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Ungefähr 1 Stunde später rumpelten 2 Sturmgeschütze vor den Gefechtsstand von Weber und eine improvisierte Versorgungskolonne aus allen möglichen und unmöglichen Motorfahrzeugen des Regiments Kuhnert traf ein.

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Das war aber noch nicht alles. Kuhnert selbst sprang aus einem Kübelwagen und aus einem LKW kletterte ein Leutnant, der mit Kuhnert bekannt zu sein schien. „Tach Herr Hauptmann“, meinte Kuhnert zu Weber und zeigte dann auf den Leutnant: „das ist Leutnant Böhme von der Propagandakompanie der Armee. Den Panzerfriedhof wollte er sich nicht entgehen lassen. Ich kümmere mich darum und Sie …. Weber … kümmern sich darum, dass Ihr Verein jetzt schleunigst abmarschbereit ist. Es ist nicht verboten, die Zeitvorgabe zu unterbieten. Hauen Sie mal rein!“

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Weber und sein Stab kümmerten sich um die Verteilung des Nachschubs. Die Panzer wurden beladen und betankt.

Artillerie und Granatwerfer erhielten neue Munition und die Landser unterbrachen das Waffenreinigen, um neue Munition, Handgranaten und Sprengmittel zu empfangen. Kurz vor Ablauf der gesetzten Frist konnte Weber Kuhnert Vollzug melden.

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„Na prima … bisschen Dampf machen, hat sich doch schon immer bewährt.“ Kuhnert grinste und merkte noch an: „Ich habe hier übrigens noch eine Meldung von der 18. ID mot. bekommen. Ein Aufklärungszug hat sich zu uns durchgekämpft. Beim Russen muss wohl die Auflösung in vollen Zügen sein. Sieht nach großem Durcheinander aus. Größere Panzeransammlungen habe die nicht mehr ausmachen können. Also … Weber … stoßen Sie durch! In der Nähe von Dabrova oder wie dieses verdammte Kaff heißt, treffen Sie auf die Aufklärer und mit denen marschieren Sie dann weiter auf Grodno. Sie bekommen zur Unterstützung auch noch 2 Batterien leichte Feldhaubitzen der Divisionsartillerie zugewiesen. Da werden Sie fast durch ein ganzes Artilleriebataillon unterstützt. Machen Sie was draus!“

Kuhnert grüßte, setzte sich in seinen Kübel, in dem der Propagandaoffizier schon wartete und fuhr zurück nach Westen zu seinem Regiment.Weber gab den Befehl zum Abmarsch. Kavallerie und Spähtrupps gingen voran, an den Flanken ließ er Schützen zur Sicherung aufmarschieren. Der Krieg ging weiter.
Berliner
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Beitrag von Berliner »

Wir lesen begeistert und vollkommen unwissend weiter mit.
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Teddy Suhren
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Beitrag von Teddy Suhren »

Wirklich überragend geschrieben. Wir vergessen manchmal, dass wir hier keine Realschilderung lesen.
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Herzliche Dank!!!

Das liest man natürlich gerne, wenn man eher zum Roman-Schreiben neigt.
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Werter Berliner,

wir beziehen das "unwissend" auf das Spiel.

Das ist eine Spielefamilie bestehend aus SP WW2 (HIER), SP MBT (Main Battle Tank) und SP WAW (World at War). Erstes und Letztes befassen sich mit WW2, Mittleres mit der Zeit nach WW2 bis heute. Alle Spiele sind in der Grundfassung als freeware verfügbar und basieren auf Spielen aus den 90igern.

Hier haben wir mal zu Beginn des AAR die Grundcharakteristika am Beispiel von SP MBT dargestellt: http://www.si-games.com/forum/showthrea ... =Kurk%F6ln

Grundprinzip (rundenbasiertes IGOYGO), Maßstab etc. ist überall gleich. ist also ein taktisches Spiel und eigentlich unter "Strategie-Spielen" wortsinnlich falsch eingeordnet.
Pierogra
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Beitrag von Pierogra »

Welch eine spannende Feuertaufe! Wir sind gespannt, wie es weitergeht!
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X. Kapital Vor Grodno

Beitrag von gelöschter Benutzer »

X. Vor Grodno

Die Männer der Kampfgruppe waren wieder auf dem Marsch. In langen Marschkolonnen zogen die Landser von Hauptmann Weber durch die russische Ebene. Es war an diesem Spätjuli-Tag des Jahres 1941 heiß und trocken. Sie kamen durch wenige, kleine und armselige Dörfer, die aber – anders in den Tagen vorher – nicht mehr verlassen waren. Die Bevölkerung nahm die neuen Besatzer stumm hin. Man hatte hier schon eine wechselhafte Geschichte mit häufigeren Grenzänderungen erlebt und erwartete nichts mehr.
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Verschwitzt und verstaubt vom stundenlangen Marsch über Sandpisten kamen Mensch und Pferd abends in der Dämmerung im Zielort Dabrowa an. Hier traf man 6 Panzerspähwagen der Panzeraufklärungs-Abteilung 118 unter einem Oberleutnant. Im Ort befanden sich auch schon die Sturmgeschütze des Hauptmann Wiedemann mit Teilen der 1. Kompanie, die sich das Marschieren gespart und auf den Sturmgeschützen aufgesessen waren.

Weber ließ seinen Kübelwagen neben dem Führungsfahrzeug der Panzeraufklärer halten, vor dem Wiedemann stand, und stieg aus.

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Der Oberleutnant im Turmluk des Spähwagens hatte ein sommersprossiges Milchgesicht, freche blaue Augen, grüßte und meldete sich mit schlesischem Akzent: „Ah … Hauptmann Weber … wunderbar. Ich darf mich kurz vorstellen … Freiherr von Abschatz, Chef der 2. Kompanie Panzeraufklärungsabteilung 118. Ich darf mir erlauben, Sie kurz in die Lage einzuweisen?“ „Öh ja … sicher. Machen Sie mal.“ Weber war ob der formvollendeten aber fürs Militär reichlich ungewöhnlichen Begrüßung überrascht und wartete gespannt, wie sich das weiter entwickeln sollte. Ob er von dem Freiherrn noch zum Tee eingeladen werden würde? Weber schmunzelte.

Die weitere Konversation erinnerte dann aber nicht mehr an eine Soiree auf einem freiherrlichen Schlösschen sondern blieb trocken militärisch. Der Freiherr schien seine Hausaufgaben gemacht zu haben. „Vor uns befinden sich Infanterieverbände, die durch ein paar Panzer verstärkt wurde. Der Panzerverband, der hier einen Gegenangriff geführt hat, scheint sich ziemlich schnell zurückzuziehen. Man könnte auch von Flucht sprechen. Die Truppen, die sich vor uns befinden … ich zeige Ihnen das mal auf der Karte … sind vor allem Infanterie, wenn auch durch ein paar Panzer, Artillerie und Pak verstärkt. Die Stärke dürfte ungefähr ein schwaches Bataillon sein. Das Gelände ist ziemlich deckungslos bis auf ein paar kleine Dörfer und von Senken in Ost-West-Richtung durchzogen. Die Senken könnten für das Vorrücken Ihrer Infanterie genutzt werden. Wir wissen nicht, was der Feind beabsichtigt. Aber wir konnten nirgendwo Stellungsbau oder Ähnliches feststellen. Es scheint also nicht so, dass man sich zur Verteidigung einrichten will. Entweder will der Russe angreifen oder nur verzögern und sich weiter zurückziehen. Ich schlage vor, dass wir jeder Ihrer Kompanien einen Spähtrupp aus 2 Fahrzeugen meiner Kompanie zur Verfügung stellen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass unsere leichten Skfz. 222 nicht zur Feuerunterstützung taugen. Dazu sind sie zu schwach gepanzert. Sie sollten wirklich nur zum Aufklären eingesetzt werden.“ Hauptmann Wiedemann mischte sich ein: „Dafür gibt es ja uns. Vielleicht sollten auch die Sturmgeschütze auf die Kompanien verteilt und nicht massiert an einer Stelle, wie das letzte Mal eingesetzt werden. Das sieht hier nach einem Vormarsch auf breiter Front aus und da könnte wohl jede Ihrer Kompanien etwas Panzerunterstützung gebrauchen?“ Weber stimmte dem Vorschlag zu. Er würde anders als am Morgen vorgehen und nunmehr die Panzer mehr zur Infanterieunterstützung einsetzen. Die ihm zugeteilte Artillerie sollte für weitere Unterstützung sorgen und insbesondere gegen einen nicht eingegrabenen Feind durchaus effektiv sein. Weber meinte zu den beiden Offizieren: „Ja, so machen wir das. Ihre Vorschläge sind gut. Wir werden morgen ganz früh im ersten Morgengrauen starten. Vielleicht können wir so die Russen etwas überraschen!“

Nun galt es für die Nacht unterzuziehen. Die Kompanien verteilten sich im Ort und in der Umgebung. Die Feldküchen der Kompanien fanden doch noch Zeit Essen für die Truppe vorzubereiten, was diese dankbar entgegen nahm.

Zwischenzeitlich meldete sich über Funk Oberstleutnant Kuhnert bei Weber: „Weber … ich habe eine gut und eine schlechte Nachricht für Sie! Welche wollen Sie zuerst hören?“ „Die Schlechte“, meinte Weber. „Weber …. Sie unfähiger Trottel!“ Kuhnert kotze quasi in das Funkgerät. „Meine Leute haben einen verlassenen Stab mit Karten, Codierungsschlüsseln und allem drumunddran auf Ihrem Gefechtsfeld von gestern gefunden. Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass Ihre Leute und Sie zu blöd sind, einen solchen Fund zu machen und das übersehen. Das ist aber noch nicht alles. Ihre Schlafmützen haben auch nicht bemerkt, dass auf dem Gefechtsfeld noch 3 funktionstüchtige Russenpanzer rumstanden, bei denen sich die Besatzung verkrümelt hatte. Die habe ich mir jetzt für meine Panzerabwehrkompanie geschnappt!“

Weber schwieg einen Moment. Dann sagte er: „Herr Oberstleutnant, mir blieb gestern keine Zeit, dass Gefechtsfeld zu besichtigen oder gar zu durchsuchen. Ich musste Ihre Zeitvorgabe erfüllen, was wir gerade so geschafft haben.“ „Bleiben Sie mir mit Ihren dämlichen Ausreden vom Hals! Ich hatte ausdrücklich gesagt, dass die Zeitvorgabe gerne unterboten werden kann. Sie könne sich nicht einfach irgendwelche Aufgaben aussuchen. Ich erwarte von meinen Kommandeuren, dass sie stets das Gesamtbild im Auge haben. Ich muss mich auf meine Kommandeure verlassen können. Mein Regiment soll eine Elite-Einheit sein. Das ist der Anspruch, den ich immer an meine Truppe habe. Das ist bei Ihnen nicht gewährleistet. Ich erwarte in meinem Regiment keinen Dienst nach Vorschrift sondern stets den vollen Einsatz für das Reich und den Führer. Noch so ein Fehler und ich kümmere mich um eine Strafversetzung für Sie. So, und jetzt die gute Nachricht. Hier sind 5 weitere motorisierte Pak-Geschütze, die Ihre Pak-Kompanie komplettieren. Die sollten Sie in der Nacht noch erreichen! Danke …. Ende!"

Der Funkkontakt war abrupt beendet und Weber staunte. „Was für ein Arschloch“, dachte der Hauptmann nur. Dann versuchte er das Gespräch abzuschütteln und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten. Er sinnierte über der Karte und löffelte dabei lauwarmen Eintopf aus dem Kochgeschirr. „Prima Panzergelände“, dachte er, „aber Mist für Infanterie. Hoffen wir, dass die Russen so wenig Kampfmoral haben wie gestern und dass die Artillerie trifft.“
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Zu Gefecht Nr. 2:

Meeting Engagement
Sicht: 10 Hexe
Länge: 30 Runden
Gegner nicht "tank-heavy" (das war beim 1. Gefecht versehentlich eingestellt, daher die Überraschung mit 45 Russenpanzern)

750 Support Points investiert in:

2 On-Map Batterien franz. 105 mm Haubitzen
6 Panzerspähwagen Skz. 222
4 Scharfschützen schlechtester Güte
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dimovski
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Beitrag von dimovski »

Gebannter User hat geschrieben:Zu Gefecht Nr. 2:
Meeting Engagement
Sicht: 10 Hexe
Wie fein! Bei bloß 500 Metern Sichtweite sollte Eure Infanterie selbst auf offenem Gelände recht sicher sein!

Wir erwarten mit höchster Anspannung Neuigkeiten von der Front :)
Vous voulez le beurre et l'argent du beurre!
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Übersicht vor dem 2. Gefecht

Beitrag von gelöschter Benutzer »

Übersicht vor dem 2.Gefecht


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Ein Zug der. 2. Kompanie und der MG-Zug der 4. Kompanie sowie die Pak bilden die Reserve. Panzer und Spähwagen sind gleichmäßig auf die Infanterie verteilt.
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Feindkontakt!

Beitrag von gelöschter Benutzer »

Kampfgruppe Weber
Kriegstagebuch
25. Juli 1941

4.00 (GT 1)
Kampfgruppe bricht Richtung Osten auf.

4.10 (GT 2)
Skfz. 222 im Norden unter Beschuss durch Pak oder Panzer. Skfz. 222 zieht sich etwas zurück. Artilleriefeuer auf vermutete Feindposition angefordert.
Pak-Zug im Norden wird nach vorne gebracht, um ggf. fdl. Panzerangriff abwehren zu können.

4.20 (GT 3)
Etwas weiter südlich kommt weiterer Sfkz. 222 unter Beschuss aus Panzerkanone, vermutlich T 26. Feindpanzer kann aber nicht lokalisiert werden.

4.30 (GT )
Im Norden werden 4 Feindpanzer durch Spähwagen erkennt.


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IM Zentrum werden weitere 6 Feindpanzer festgestellt, alles BT 7 und T 26.

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Zahn
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Beitrag von Zahn »

Na, da sind doch einige panzer dabei, wird hart wenn da später kv und t-34ankommen.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Wir genießen den AAR sehr - er ist äußerst spannend und glaubwürdig geschrieben :) Alles Gute für den Kampf! Übrigens scheinen Eure Helden wenig Glück mit ihren Vorgesetzten zu haben ;)
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

:D :D :D

Hmja ... bem abgebrochenen Falli-AAR war das ja anders. Aber wir nehmen den Hinweis auf und überlegen, ob wir eine Liebesgeschichte einbauen .... (Ist ja bei Konsalik auch regelmäßig der Fall gewesen)
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

:lach: Bitte nicht! Und außerdem weiß man ja: Vorgesetzte. Vorgesetzte never change. :D
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

Auf irgend jemand muss man dass eigene Versagen ja im Zweifel schieben können... :D

Die Sturmgeschütze und Spähwagen so kleckerweise eingesetzt? Warum das? Müssten sie doch als motorisierte am besten und schnellsten als Reserve zum jeweilligen Brennpunkt beordert werden können. So könnte man sie gezielt da einsetzen wo die Infanterie nicht weiterkommt und wäre nicht so stark gefährdet für Hinterhalte wo man die wertvollen Fahrzeuge verliert.

Klotzen nicht kleckern ;)
In Schützengräben gibt es keine Atheisten.
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

Werter Lou,

für die Schwerpunktbildung im Sinne eines Panzerabwehrschwerpunktes nehmen wir die Pak. Wir rechneten eigentlich mit kaum Panzer (die Hoffnung ist schon enttäuscht) und wollten dann überall bewegliche Panzerabwehr haben. Das die Stoppelhopser jetzt in offenem Gelände genauso gut Panzer knacken wie beim letzten Mal, wagen wir nicht zu hpffen.

Ob die Überlegung aufgeht, werden wir sehen... oder aber Ihr habt Recht :D
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XI. Kapitel Panzerkampf

Beitrag von gelöschter Benutzer »

XI. Panzerkampf

Die Sturmgeschütze der Batterie Wiedemann rollten in 2er Gruppen langsam in den Morgendunst der russischen Ebene. Nur im Norden bei der 1. Kompanie waren es 3 Sturmgeschütze einschließlich des Batterie-Chefs. Auf den Fahrzeugen aufgesessen waren teilweise Infanteristen zum Schutz gegen Panzernahbekämpfer. Vor den Sturmgeschützen surrten schon die leichten Panzerspähwagen ins Ungewisse. Dabrowa verschwand langsam im Morgennebel.

Der kampferprobte Wiedemann war hochkonzentriert. Bei einer Sichtweite von ca. 500 m war ein Feind direkt in Kernschussweite aber sie selber natürlich auch. Da musste der erste Schuss schnell und treffsicher sein. Wiedemann ließ immer wieder den Kopf von rechts nach links wandern und beobachtete durch sein Doppelfernglas angestrengt die Gegend vor ihm.

Langsam rumpelte man so weiter nach Osten, bald war schon die marschierende Infanterie hinter ihnen im Dunst verschwunden. Auch die Panzerspähwagen waren schon soweit vorgerückt, dass Wiedemann sie kaum noch erkennen konnte. Dann aber knisterte es im Kopfhörer von Wiedemann und die Kampfgruppe meldete sich: „Kurfürst an Sperber Führer … Kurfürst an Sperber Führer!“ Kurfürst war der Stab der Kampfgruppe, also die Funkstelle der Kampfgruppe, Sperber war die Sturmgeschütz-Batterie und er selbst deren Führer. „Sperber Führer an Kurfürste, höre!“ „Kurfürst an Sperber Führer: Falke eins meldet 5 Kampfpanzer im Quadrat Anton Martha 1224, bewegen sich in östlicher Richtung … Ende!“
Hauptmann Wiedemann gab die Meldung an seine Batterie durch und ließ zunächst halten. Schnell warf er einen Blick auf die Karte. Das war nicht weit weg. Vor Ihnen befand sich eine Senke und wahrscheinlich waren die Panzer in der Senke. Wiedemann gab schnell Kommandos an seine 2 nächsten Panzer durch. Dann verteilte er seine Fahrzeuge, um den Feind gebührend zu empfangen: „Sperber Führer an Apfelsine Eins .. Position auf Straße an Hang beziehen … Sperber Führer an Apfelsine Zwo Position an Hang südöstlich beziehen!“ Wiedemanns Fahrzeug rollte selbst auf der Ebene weiter vor. Die beiden angesprochenen Panzer bestätigten und rollten weiter zu den befohlenen Positionen. Dann hörte Wiedemann auch schon Gefechtslärm. Zunächst knallten russische Panzerkanonen. Jetzt ratterte der Feuerstoß einer deutschen 20mm-Maschinenkanone. Vor ihm sah er 2 Spähwagen im Rückwärtsgang mit feuernden Maschinenkanonen aus dem Dunst kommen.

„Panzer Halt“, befahl Wiedemann, um im Schießhalt zu stehen, falls die Russenpanzer aus dem Nebel folgen würden. Da kam aber außer den ausweichenden Skfz. 222 niemand. Mit einem der Kommandanten der Spähwagen sprach Wiedemann per Zuruf. Er erfuhr, dass ca. 5 Panzer – wohl 3 BT und 2 T 26 direkt auf sie zukommen würden. Man sprach ab, dass die Spähwagen die Panzer nochmals beim ersten Erscheinen zur Ablenkung anschießen sollten und sich dann zurückziehen würden, Wiedemann würde dann das Wirkungsfeuer eröffnen. Als Wiedemann den Kopfhörer anhob, konnte er auch schon russischen Motoren hören.

Dann knarzte es auch wieder im Kopfhörer von Hauptmann Wiedemann: „Apfelsine Eins an Sperber Führer … BT auf Straße erkannt … Entfernung 450… erbitte Feuererlaubnis …!“ Wiedemann antwortete nur knapp: „ Sperber Führer an Apfelsine Eins … Feuereröffnung nach eigenem Ermessen!“ Einen Moment später hörte man den Knall der Bordkanone eines Sturmgeschützes links von Wiedemanns Panzer. Wiedemann selbst befahl über die Bordsprechanlage: „ Ladeschütze Panzergranate laden!“ Es klapperte metallisch im Panzer und sofort kam die Meldung zurück: „Panzergranate ist geladen!“ Wieder knallte es draußen aber diesmal war es eine russische Panzerkanone und zeitgleich glomm ein leichter Feuerschein im Dunst links von Wiedemann hoch. „Scheiße“, dachte Wiedemann und rief nach dem dort stehenden Panzer: „Sperber Führer an Apfelsine Eins …. Sperber Führer an Apfelsine Eins … Apfelsine Eins … Apfelsine 1!“ Niemand meldete sich. Anscheinend hatte es Apfelsine 1 erwischt.

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Wiedemann hatte aber keine Zeit sich um das Schicksal seiner Kameraden zu kümmern, denn nun schälten sich aus dem Morgennebel vor ihm die Schemen zweier russischer T 26 Panzer. Schon ratterten die Maschinenkanonen der Spähpanzer los Um die Panzer sprangen Erdfontänen hoch. Die Spähwagen gaben Gas und rollten rückwärts weg.

Wiedemann sagte zu sich selbst schnell „ Ruhig Brauner, gaaanz ruhig“, wie er es immer machte, um seine Nerven in den Griff zu bekommen und dann betont geschäftsmäßig: „ Richtschütze …. Neues Ziel Panzer auf 1 Uhr Entfernung 500!“ „Ziel erfasst!“, meldete sich der Richtschütze und dann kam „Feuer“ von Wiedemann. Es rummste, der Panzer ruckte. Vor dem T 26 flog eine Erdfontäne hoch. Wiedemann kommentierte das mit: „ 20 mehr“. Nochmals ruckte der Panzer nach dem zweiten Schuss, der Turm des T 26 wurde abgerissen, Feuerschein loderte aus dem getroffenen Panzer hoch und Wiedemann hörte den Explosionsknall.

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Drüben knallte es und es zischte neben Wiedemann als das Wuchtgeschoss, das der zweite Feindpanzer auf sie abgefeuert hatte, knapp neben dem Sturmgeschütz vorbei flog. „Fahrer 20 Grad links“, befahl Wiedemann, da sich der zweite russische Panzer außerhalb des Richtbereichs der fest eingebauten Kanone des Sturmgeschützes befand. Dann gab Wiedemann die Zielansprache durch: „Panzer 12 Uhr 450 Feuer frei!“ Nochmals knallte es als der Russenpanzer zum zweiten Mal feuerte und die Panzergranate direkt vor dem Sturmgeschütz harmlos in den Boden schlug. Der dritte Schuss würde aber treffen, das war Wiedemann klar. Rumms machte es als der Richtschütze wieder auf den Auslöser drückte. Rumms machte es auch drüben beim zweiten T 26 als dieser einen Treffer in die Front bekam. Die Folgeexplosion hüllte den Panzer in Feuer und Rauch. Auch hier bootete kein Panzermann mehr aus.

Wiedemann atmete durch und gab an Kampfgruppe und seine Batterie den Verlust eines eigenen und den Abschuss zweier Feindpanzer durch. Dann machte er sich erst einmal schnell eine Zigarette an.

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KAreil
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Beitrag von KAreil »

Das fängt ja nicht gut an...wurde das Sturmgeschütz von einem T-26 in die Seite getroffen?
"Tapfer. Standhaft. Treu." - PzGrenB.13 Ried/Innkreis
gelöschter Benutzer
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Beitrag von gelöschter Benutzer »

War wohl ein BT 7 und der hat FRONTAL getroffen ... und wir hatten zudem gedacht, das StuG hätte den Vorteil einer Höhenposition gegen den BT 7 .. da können wir uns aber verguckt haben ... .
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