Vive la France
- Allenthalben
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Chapitre 66 - Ein folgenschwerer Fehler
Es vergeht Tag um Tag, Woche um Woche und überall in Europa werden Schlachten geschlagen, gewonnen oder eben verloren. Das Bündnis Russland / Gallien verliert weiterhin an Boden auf dem Gebiete des westlichen Russlands, wohingegen die östlichen an Gallien angrenzenden Regionen Österreichs erobert werden konnten. Westpreußen steht ebenfalls unter Gallischer Kontrolle und dazu weite Teile Badens und Bayerns.
Der Tag ist nicht mehr fern, wo die Schnauzbartträger die Mützentragenden Russen direkt unterstützen können, indem sie die Österreicher nun wirklich in die Zange nehmen. Langsam aber sicher muss sich Österreich auch gen Westen orientieren, sonst werden sie von uns überrannt. Die Briten tauchen so gut wie gar nicht auf dem Schlachtfeld auf, ihnen fehlt schlicht und ergreifend die Möglichkeit ihre Männer von der Insel zu bringen. Der Kanal ist immer noch gut gedeckt, dort patrouillieren unablässig gallische Schiffe. Auch in Afrika sind nur ein paar unterlegene britische Einheiten unterwegs und diese sind bereits Geschichte. Weite Landstriche in Afrika gehören bereits unserem Bündnis an. Hier zeichnen sich besonders die Ägypter aus, die dort allen erobern.
Mit voranschreitender Kriegsdauer tauchen in den von uns eroberten Regionen bereits die ersten Widerstandskämpfer auf und die Heere des Gegners mobilisieren die letzten Reserven.
Unbarmherzig stoßen wir weiter nach Österreich vor und nach einer gewonnen Schlacht nehmen wir uns jedesmal die Zeit, die Provinz unserem wachsenden Reich einzuverleiben. Dies ruft verstärkt den Widerstand hervor, der sich rasch ausbreitet. Aktuell bereitet dieser uns mehr Kopfzerbrechen, als die Armee des gegnerischen Bündnisses.
Trotz unserer großen Erfolge und Landgewinne, beurteilt die objektive Welt den Kriegsfortschritt nach wie vor für uns negativ. Richtig nachvollziehbar ist dies nicht, doch schlägt das immer noch durch Österreich besetzte Montenegro arg zu Buche. Auch die noch von Österreich besetzten russischen Gebiete sind sicherlich nicht förderlich. Dazu kommen kleine, ferne besetzte Regionen wie Pondicherry in Indien, welches natürlich als einzige Provinz von den Briten besetzt gehalten wird.
Interessant ist, dass Italien meint aus der österreichischen Situation Kapital schlagen zu können. Sie wollen sich das Verlorene Venedig wieder zurück holen. Das ist mehr als fraglich, denn Venedig ist von uns besetzt und wir führen keinen Krieg gegen Italien und somit haben die Mafiosi keinerlei Chance innerhalb der nächsten Wochen ihr Kriegsziel zu erreichen. Schließlich sind fast alle Provinzen Russlands wieder befreit und Ostpreußen und Österreich fast vollständig unter russisch gallischer Kontrolle. Zwischenzeitlich hatten wir auch Montenegro befreit und ein weiteres Kriegsziel hinzugefügt. Wir wollen die Region Mailand von den Österreichern haben. Diese Provinzen haben eine starke Industrie und wir könnten auf diesem Sektor noch ein paar Siegpunkte gebrauchen um von unserem dritten Platz in der Weltrangliste runter, weiter nach oben zu kommen.
Auch sind sämtliche Provinzen des zu befreienden Polens besetzt und wir befinden uns nun auf der Siegerstraße. Leider zeigt die Kriegswertung noch nicht dieses Bild, so dass wir weiter auf Zeit spielen und versuchen zu expandieren wo es nur geht. Das Land, welches bislang noch nicht wirklich was zum Krieg beigetragen hat ist Großbritannien und wir beschließen denen einen Besuch auf der Insel abzustatten. Wir wollen sie an ihrer empfindlichsten Stelle treffen!
Fast alles was laufen kann ist an den Kanal beordert worden um dort mit Hilfe unserer Flotte nach Dover überzusetzen. Die Schlacht tobt dort bereits und Unterstützung wird benötigt und ist unterwegs. Wir sind siegessicher als unser Missgeschick seinen Lauf nimmt. Österreich bietet uns überraschend einen Frieden an, der sich ganz extrem hochtrabend anhört.
Ohne groß zu überlegen, 9x Großkriegskapitulation hört sich einfach super an, nehmen wir an und merken erst später, aber dann zu spät, dass uns die Ösis diplomatisch hintergangen haben. Wir sind in eine clever gestellte Falle getappt. Das hätten wir denen gar nicht zugetraut, doch so ist der große Konflikt um Polen beendet. Mit einem eindeutigen Sieg unserer Fraktion, doch ohne unser eigentliches Ziel Polen zu befreien durchzusetzen. Auch die Kriegsziele Lombardei (inkl. Mailand) und Ostgalizien für die Russen wurden natürlich nicht erreicht. Wir beißen uns in den Allerwerteten! Aber es ist zu spät und die Diplomaten Österreichs feixen sich eins. Leider befinden die sich bereits auf dem Rückweg nach Wien und wir können nichts mehr tun.
Zu feiern ist uns natürlich nicht zu Mute, beim Teutates!
- Hohenlohe
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Werter Allenthalben, den Fehler macht ihr beim nächsten Konflikt garantiert nicht mehr. Schade um die verpasste Chancen... 
herzliche grüsse
Hohenlohe...

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In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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- Allenthalben
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Werter Hohenlohe, ihr habt wahrscheinlich Recht. Dennoch ist es unbegreiflich, denn die KI macht das ja immer wieder und es ist ja nicht das erste Mal gewesen. In diesem Spiel wird es jedoch sicher nicht mehr passieren, denn das Ende ist bald erreicht.Hohenlohe hat geschrieben:Werter Allenthalben, den Fehler macht ihr beim nächsten Konflikt garantiert nicht mehr. Schade um die verpasste Chancen...![]()
Werter Thomasius, dem gallischen Krieger ist die Zusammensetzung seiner Armee egal, hat er doch immer den Zaubertrank in kleinen Flaschen parat auf den er bei Bedarf zurück greifen kann.Thomasius hat geschrieben:Werter Allenthalben, wir verstehen die Zusammenstellung eurer Armeen nicht. Kavallerie ist nur am Anfang des Spieles brauchbar und später nur noch Kanonenfutter. Trotzdem habt ihr immer noch viel Kavallerie im Einsatz. Kürassiere im Jahre 1934, ist das die modere gallische Armee?

Chapitre 67 - Letzte Aufstände
Der Stachel der Schmach sitzt noch tief, die schmerzhafte weil unnötige Niederlage, die offizielle als Sieg angegeben wurde, macht Majestix immer noch zu schaffen. Lange Zeit zum grübeln, warum gerade im ein solcher Fehler unterlaufen konnte hat er allerdings nicht, denn die Innenpolitik erfordert vollste Aufmerksamkeit.
Französische Kommunisten, wer sonst, erfordern ein rasches Handeln. Die Lage ist nicht unkritisch, denn entgegen vergangener Rebellionen gehen die Kommunisten diesmal aufs Ganze. Es gibt kein Fleckchen Galliens, welches nicht von Rebellen geplagt wird. In den Provinzen, in denen das Militär stationiert ist, entfachen sofort Kämpfe. Wir sind uns nicht sicher, wie diese Rebellion im geheimen so präzise vorbereitet werden konnte. Auf jeden Fall müssen wir uns nun um die Wiederherstellung der Ordnung kümmern und wir sollten uns nicht allzu viel Zeit dazu lassen.
Die Kommunisten können schnell einige Provinzen unter ihre Kontrolle bringen, da unser Militär natürlich nicht überall sein kann. Wir verfolgen die Strategie zuerst die Kampfverbände der Kommunisten zu schlagen und auszulöschen, bevor wir uns um die Wiederherstellung der Ordnung in den nun kommunistisch kontrollierten Provinzen kümmern. Um dem Gegner, die sehr dem Vodka zugeneigt sind, es auch von innen heraus schwer zu machen, führen wir die Abstinenzlerliga ein, die dem ganzen entgegen wirken soll.
Während wir uns noch mit den Kommunisten rumärgern, tun sich neue Brandherde auf und in Piedmont erheben sich Einheimische, die sich die aktuellen Tumulte zunutze machen wollen. Hier handelt es sich aber nur um vier Provinzen, Turin, Alessandria, Savona und Novara und wir können diese Aufständischen in einem Aufwasch mit den Kommunistenpack mit erledigen. Als wäre das nicht genug, erheben sich auch in der Ferne viele Eingeborenenstämme und halten es mit den (langsam wird’s langweilig) den Kommunisten.
Aber das gallische Heer ist stark genug um mit all diesen Aufständen fertig zu werden. Reicht es an mancher Stelle nicht, oder benötigen die Truppen Erholung, werden sie durch den immer noch vorhandenen Trank des Druiden Miraculix wieder aufgepäppelt. Andere Länder schwören auf Drogen die die Leistungsfähigkeit der Männer herauf setzen, wir brauchen diese nicht, denn wir haben den biologisch abbaubaren Zaubertrank.
Letztendlich haben Majestix und seine Kameraden, allen voran Asterix und Obelix aber begriffen, dass ihre Zeit an der Spitze Galliens abgelaufen ist und es an der Zeit ist, Platz zu machen für eine neue Führung. Hierzu soll der Staat Gallien dann auch umbenannt werden in
Frankreich
Natürlich lassen es sich unsere Gallier, jetzt Franzosen nicht nehmen, diesen Anlass des neuen Staates noch einmal richtig zu feiern! Ganze drei Tage am Stück werden knusprig gebratene Wildsäue verspeist. Lediglich einer darf an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen, Troubadix den man immer irgendwo in einer Ecke fesselt.
fin le histoire
Zu guter Letzt noch ein paar Screens zu den einzelnen Bereichen des gallischen ähh… französischen Staats.
Produktion
Politik
Bevölkerung
Diplomatie
Last but not least, die Welt…
Spoiler
- Hohenlohe
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Werter Allenthalben, wir danken euch sehr für diesen wunderschönen und guten AAR und hoffen bald wieder etwas aus eurer Feder zu lesen... 
herzlichste grüsse
Hohenlohe...

edit: leider kann ich euch derzeit nicht reppen, werde das aber bald nachholen...
herzlichste grüsse
Hohenlohe...
edit: leider kann ich euch derzeit nicht reppen, werde das aber bald nachholen...
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- Kurfürst Moritz
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- Thomasius
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Werter Allenthalben, noch ein Frage:
Warum führt ihr keine Reformen durch, wenn ihr es könnt. Eure Bevölkerung ist extrem militant, sie schreit nach Reformen, z.B. wollten 37% eurer Wähler bessere Renten aber ihr lasst es lieber zu gewaltigen Aufständen kommen, als dem Volk sein Zuckerlie zu geben.
Einige politische Reformen bezüglich dem Oberhaus und der Gewerkschaften habt ihr auch nicht durchgeführt.
Unserer Meinung nach sollte man Reformen so früh wie möglich durchführen, damit hält man die Extremisten klein, es gibt kaum Aufstände und die Auswanderung ist gering.
Warum führt ihr keine Reformen durch, wenn ihr es könnt. Eure Bevölkerung ist extrem militant, sie schreit nach Reformen, z.B. wollten 37% eurer Wähler bessere Renten aber ihr lasst es lieber zu gewaltigen Aufständen kommen, als dem Volk sein Zuckerlie zu geben.
Einige politische Reformen bezüglich dem Oberhaus und der Gewerkschaften habt ihr auch nicht durchgeführt.
Unserer Meinung nach sollte man Reformen so früh wie möglich durchführen, damit hält man die Extremisten klein, es gibt kaum Aufstände und die Auswanderung ist gering.
- Vernichter
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Man spielt ja nicht nur rein rational. Manche Reformen unterlässt man aus reinen Stilgründen, nehmen wir mal an. In der Hinsicht ist das Spiel in seinen Reaktionen auf unterlassene Reformen vielleicht ein Stück zu harsch. Gewalttätige Revolutionen wegen zu niedriger Renten?Thomasius hat geschrieben:Werter Allenthalben, noch ein Frage:
Warum führt ihr keine Reformen durch, wenn ihr es könnt. Eure Bevölkerung ist extrem militant, sie schreit nach Reformen, z.B. wollten 37% eurer Wähler bessere Renten aber ihr lasst es lieber zu gewaltigen Aufständen kommen, als dem Volk sein Zuckerlie zu geben.
Einige politische Reformen bezüglich dem Oberhaus und der Gewerkschaften habt ihr auch nicht durchgeführt.
Unserer Meinung nach sollte man Reformen so früh wie möglich durchführen, damit hält man die Extremisten klein, es gibt kaum Aufstände und die Auswanderung ist gering.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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- Thomasius
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Niemand hat gesagt, dass es die Aufstände wegen der Renten gab. Auf dem einen Bild ist nur zu sehen, dass 37% der Wähler bessere Renten wollen. Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt möglicher Forderungen.
Wenn man bestimmte politische Entwicklungen in dem Spiel nicht will, muss man kulturelle Erfindungen weglassen.(klar ist das Unsinn, als wenn geistige Entwicklungen an den Landesgrenzen halt machen)
Aber Erfindungen machen die die Kommunisten richtig rebellisch machen und/oder das Verlangen nach Sozialreformen erhöhen und dann Gewerkschaften verbieten und Sozialreformen verweigern führt genau zu den Aufständen wie wir sie hier sehen.
Wenn man bestimmte politische Entwicklungen in dem Spiel nicht will, muss man kulturelle Erfindungen weglassen.(klar ist das Unsinn, als wenn geistige Entwicklungen an den Landesgrenzen halt machen)
Aber Erfindungen machen die die Kommunisten richtig rebellisch machen und/oder das Verlangen nach Sozialreformen erhöhen und dann Gewerkschaften verbieten und Sozialreformen verweigern führt genau zu den Aufständen wie wir sie hier sehen.