
Runde 10
Südlich von Murmansk versucht die 6th Finnische Infanteriedivision unsere Stellungen in den Bergen zu überflügeln und diese damit überflüssig zu machen.
Um die Truppen dort vor einer drohenden Abschneidung zu bewahren wurde eiligst eine gerade greifbare Division an die Engstelle (roter Kreis) geworfen um das zu verhindern.
Die Hoffnung liegt darin das die Finnen unter Nachschubmangel leiden und schon etwas geschwächt sind sonst ist der Ofen aus.
Zu Rundenbeginn stellen wir fest das Deutsche Truppen bei Soltsy unsere recht dünn besetzte HKL durchbrochen haben.
Also bringen wir im Verlauf der Runde alles was gerade greifbar ist an diesen Abschnitt um der Bedrohung Herr zu werden.
Gegenangriffe gab es hier unsererseits allerdings nicht,lieber etwas eingraben und die Deutschen angreifen lassen.
Die nächste Hiobbotschaft erreicht uns aus dem Großraum Smolensk,die Stadt ist gefallen.
Der Kontakt zu den Verteitigern ist abgerissen und im allgemeinen ist die Lage zu Rundenbeginn als beschissen zu bezeichnen.
Folgende Bilder zeigen die Lage von Beginn der Runde bis zum Ende.
Im weiteren Verlauf der Runde tat sich hier unsere miserable Aufklärung wieder einmal hervor.
Als wir versuchten zu retten was zu retten ist und gerade ein Armeehauptquartier zurück nehmen wollten lief dieses geradewegs einer Horde Deutscher in die Arme die in aller Seelenruhe hinter unseren Linien stehen.
Wieder müssen Tausende Rotarmisten einer höheren Sache geopfert werden.
Am Ende des Zuges sind wir schon wieder etwas optimistischer und schauen uns die Lage im Kampfgebiet Smolensk-Vyazma-Bryansk an.
Die nächste HKL soll dort entstehen wo teils auch eine gestrichelte Linie zu sehen ist,ob daraus etwas wird wissen wir noch nicht.
Auch hier fanden nur vereinzelte Rückzugsgefechte statt.
Südlich von Kiev mussten wir auch erstmal schlucken als wir uns ansahen was die Wehrmacht vollbracht hat.
Die Front steht offen wie ein Scheuentor und kaum brauchbare Reserven zur Hand.
Wir mussten also etwas improvisieren und an Truppen herauslösen was eben noch zu vertreten war.
Dabei gelang es uns so viel zu organisieren das wir den Brückenkopf umstellen konnten und dieser vorerst wieder dicht ist.
Auf rot markiertes Hex wagen wir in unserem Leichtsinn sogar einen Gegenangriff,dort befinden sich zwei Aufklärungsbataillone und das Germania Regiment der Wiking Division.
Und die Rote Armee ist sogar siegreich aus diesem Gefecht hervor gegangen,dabei wurde den Deutschen Einheiten großer Schaden zugefügt und es konnten obendrein noch 5 von 24 Sturmgeschützen ausgeschalten werden.
Mit erneuten heftigen Angriffen seitens der Wehrmacht ist jedoch zu rechnen und wir gehen nicht davon aus das die Linie gehalten werden kann.
Auf langfristige Sicht werden wir hier wohl die Front entweder zurücknehmen müssen und Kiev opfern oder aber alles an Truppen hier her bringen was zu entbehren ist.

Die Zahl der über sechzig jährigen wird sich in den kommenden Jahren verdreifachen: Bald heißt es nicht mehr, der blaue Planet, sondern, der graue Planet.