Wir werden in Zukunft versuchen, dran zu denken.
Sind halt mehr von der rechnenden Zunft...
Immerhin hats jemand gelesen.
Moderator: ulysses
Bekanntlich ist die SU schon mit rund 1000 T34 in den Krieg gestartet und die Entwicklung des Tigers hat mit dem T34 nichts zu tun.[B@W] Abominus;989825 hat geschrieben: Abominus;989825"]Mir ist das doch latte... übrigens, interessantes Thema. Ich kann da nicht viel zu sagen. Ich war immer der Meinung, der T34 kam erst kurz vor Moskau zum Einsatz und war der Grund, warum die Deutschen nicht weiterkamen und dann der Tiger gebaut wurde.

Ob A.H. alles toll fand, was ihm vorgesetzt wurde, wagen wir zu bezweifeln. Lt. Spiegel Aufsatz, soll es sogar ihm zu verdanken sein, dass die Langrohre der deutschen Panzer die 3,7 und 5 cm Kanone ersetzten. Gleichzeitig wird hier bescheinigt :Thomasius hat es bereits erwähnt, das Konzept eines "Durchbruchswagens" ist ja schon deutlich früher erarbeitet worden. Wir denken, dass der GröFaZ einfach alles toll fand, was man ihm vorgestellt hat, weil er meinte, damit ein Mittel gefunden zu haben.
Dann lesen wir das :Nach dem Urteil des Generalfeldmarschalls von Manstein hatte Hitlers Glauben an seine Überlegenheit daher auch in den technischen Fragen verhängnisvolle Folgen: "Durch seine Eingriffe hat er die stetige und rechtzeitige Weiterentwicklung der Luftwaffe verhindert.
Eigentlich ist es wie heute, ein Riesenapparat (BAAINBw) der Bundeswehr sorgt für eine Lachplatte nach der andern. Früher hieß das Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt des OKW. Wahrscheinlich wurden nur die Türschilder geändert. Und die damaligen Gefreiten sind heute Generäle.Jodl berichtet, daß Hitler mit rauher Hand in die Rüstung des Heeres eingegriffen habe, da er die Militärtechniker für träge, bürokratisch und rückständig hielt. Hitler setzte deshalb auf zivile Fachleute: "Er schuf das Ministerium für Bewaffnung und Munition unter Todt; nur Flugzeug- und Schiffsbau blieben bei der Luftwaffe und der Kriegsmarine:
Tiger und Königstiger war untermotorisiert oder einfach viel zu schwer für ihre Motorleistung. Beide Panzer hatten einen viel zu hohen Bodendruck. Daraus ergibt sich ihre schlechte Geländegängigkeit.Gebannter User hat geschrieben:Das mit der mangelhaften Geländegängigkeit des Tigers halte ich für ein Gerücht.
Das Schachtellaufwerk müßte eigentlich die optimalste Bodendruckverteilung aller Panzerlaufwerke gewährleisten. Das dürfte der technische Grund für die Entwicklug gewesen sein.
Nur mußte man dann immer mindestens 2 Räder ausbauen, wenn man eines wechseln wollte und es wurde tatsächlich berichtet, dass festgefrorener Schlamm zwischen den Rädern den Panzer bewegungsunfähig machen konnte. Das galt dann aber auch für den Panther.
Auch der KöTi war m. W. bezüglich Bodendruck wohl ausgewogen und neigte nicht zum Stecken bleiben.
Bei Kursk, Nord- und Südfront , am 4.7.1943 eingesetzt, (Ist-Zahlen sind zT geringfügig höher):
8 Panzer I
43 Panzer II
437 Panzer III (ganz überwiegend mit 5 cm)
364 Panzer IV (nur wenige IV-kurz)
198 Panzer V
89 Panzer VI
18 Beute T-34
89 Ferdinand
113 Marder II und III
217 StuG
17 StuH
Bitte beachtet das Verluste durch Selbstzerstörung oft fehlende Bergungsfahrzeuge bei heranrückendem Feind oder Aufgabe durch Spritmangel bedeuten.Sugar hat geschrieben: Beim Tiger waren deshalb tatsächlich die Verluste durch die mechanische Unzuverlässigkeit genausogroß wie durch Feindfeuer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwere_Panzer-Abteilung