Turn 68
18.01.1917
Das Reich und die Osmanen ziehen jeweils in der Luftabwehr und bei der Artillerie gleich. Die Kaiserlichen entwickeln zusätzlich Neuerungen bei gepanzerten Zügen.
Österreich-Ungarn
Nachdem letzte Runde der Zar abgesetzt wurde und sich in Petrograd nach großen Unruhen eine provisorische Regierung gebildet hatte, versinkt Russland nun immer tiefer im revolutionären Strudel. Lenin und die Bolschewiken haben zugeschlagen und wiederum die Übergangsregierung abgesetzt. Das Land desintegriert zusehends.
In Italien wurde durch einen kombinierten Angriff ein angeschlagenes ital. Korps vernichtet. Die Flieger greifen ohne Ergebnisse Bodenziele an. Eigentlich sollte die Italienfront beruhigt werden, aber die Gelegenheit war zu günstig. Wahrscheinlich war dies nun vorerst die letzte Bodenaktion an dieser Front.
An der Ostfront wird die Belagerung von Woronesch in die Wege geleitet. Artillerie wird herangeführt. Hindenburg, mit seinem Panzerzug, wird aus Tula in den Raum Moskau verlegt.
Im Südosten Russlands wird Rostow kampflos besetzt. Der Rest der Truppen geht weiter nach Osten vor. Zaritsin, das spätere Stalingrad, wird weiter eingekreist. Artillerie wird per Bahn antransportiert.
Deutsches Reich
Panzerzüge werden nun mit Geschütztürmen und besseren Panzerungen ausgestattet.
Hindenburgs Panzerzug wird entsprechend nachgerüstet.
Im Elsaß ergeben sich keine guten Angriffsmöglichkeiten, stattdessen ruht die winterliche Westfront und das Westheer wird mit den neuesten Entwicklungen nachgerüstet. Die Zeppeline bombardieren wieder London und Jasta Boelcke fliegt Tiefangriffe auf eine portug. ID, deren Organisationsgrad daraufhin sinkt.
General Hindenburg wird aus Tula in den Raum Moskau verlegt, um die Angriffe auf die eingekesselten russischen Truppen zu überwachen. Durch die Vernichtung eines Korps und einer Garnision wird der Kessel vor Tver stark verkleinert. Truppen aus Petrograd sichern die Bahnlinie in den Hohen Norden. Die kaiserliche Kavallerie stößt raumgreifend südlich vor, um Russland noch mehr Gebiet zu entreißen. Die beiden Finnland-Korps treffen per Bahn in Moskau ein, ihr Organisationsgrad ist aufgrund der langen Bahnreise niedrig.
Die Flotte der Entente kreuzt noch immer in der Nordsee. Durch unsere neuen U-Boote werden einige gegnerische Schiffspositionen aufgeklärt. Ein Boot kann ein britisches Schlachtschiff beschädigen.
Die Entente-Mächte haben nun keine Stützpunkte mehr in der Ostsee und das Binnenmeer ist damit weitgehend gesichert. Die Kaiserliche Marine hat den schwedischen Erzkonvoi in den Hafen geleitet. In Königsberg wird Admiral Scheers Geschwader als letzte Einheit auf den neuesten Stand der Technik nachgerüstet.
Die Franzosen geben ihrem Frachtgeleit den Vorzug bei der Entladung in Brest. Das Leben der US Soldaten an Bord der Truppenschiffe scheint für sie nachrangig zu sein. Unsere Boote sind nun alle in Reichweite und schlagen erfolgreich zu. Eine US Division ist nicht mehr.
Osmanisches Reich
Aus dem doppelten Sperriegel am Sinai werden einige Einheiten abgezogen, um eine Auffangstellung bei Tabuk zu errichten. Die Korps im Nahen Osten, wie auch die Artillerie, werden aufgerüstet. Die Rebellen rücken scheinbar nur sehr langsam vor. Lediglich 3 Wüstenhexe gehen verloren. Sie scheinen uns die Zeit zu geben, eine kampffähige Front aufzubauen. Eine zweite Artillerieabteilung wird aufgestellt und in 4 Runden bereit sein.
In Mesopotamien wird bei Mossul per Bahn eine ID aus Istanbul entladen. Die Araber sind zwar weit weg, aber es steht fast nichts in der Region. Die Metropolen im Zweistromland müssen daher besser gesichert werden. Ein Korps aus dem Kaukasus ist ebenfalls im Anmarsch, befindet sich aber noch weiter nördlich. Istanbul wird als Ausgleich von einer ID gesichert werden, die aus Batumi über das nun sichere Schwarze Meer herangeführt wird.
Am Persischen Golf wird Kuweit mit einer Garnision gesichert. Die Truppen konnten aus Medina vor den Arabern fliehen.
Die osmanischen Truppen sind nun endgültig aus dem Kaukasus hervorgebrochen und rücken nun schnell vor. Das rumänische Korps trfft per Bahn in Grosni ein. Ein Zusammenschluß der Mittelmächte steht hier unmittelbar bevor.