Dishonor of the Blue? - Ein CW2 AAR der Union

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Allenthalben
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Dishonor of the Blue? - Ein CW2 AAR der Union

Beitrag von Allenthalben »

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Werte Regenten,
unsere Freude ist groß, dass Sie dieses Register aufgeschlagen haben, doch sei gleich vorweg klargestellt, dass es sich hier um ein armseliges Kapitel der Union handeln wird. Warum das so ist, möchten wir mit den nachfolgend einleitenden Worten erklären.

Seit wir das SI-Forum und insbesondere die AAR Sektion schätzen gelernt haben, faszinierten uns die AAR Berichte des ersten Teils des Spiels über den amerikanischen Bürgerkrieg. Insbesondere die liebevolle Darstellung der Einheiten, mit den tollen Portraits der Leader hatte es uns angetan und wir dürfen behaupten - auch wenn dies vielleicht lächerlich klingen mag - dass dies mit ein Grund war, dass wir CW2 erstanden, welches zu dieser Zeit kurz zuvor auf den Markt gekommen war.

Dann mussten wir feststellen, dass der Nachfolger keine wirklich große Beachtung in diesen Hallen erfuhr, so dass wir - auch weil es keine Deutsche Übersetzung gab - das Spiel fast umgehend wieder in die Ecke stellten. Erst als der werte Lewis Armistead nach einem Gegner suchte und sich niemand würdiges fand, beschlossen wir uns ihm als Gegner anzubieten, auch wenn wir keinerlei Erfahrung mit dem Spiel haben. Der werte Lo nahm an, wohl weil er unbedingt eine Partie spielen wollte und er ja keinen besseren als uns dafür hatte... ;) Deshalb liegen nun stümperhafte Versuche, im amerikanischen Bürgerkrieg zu bestehen, vor uns.

Natürlich spielt er die Konföderierten, so dass wir uns mit der Union abmühen werden. Aus diversen Quellen entnehmen wir, dass die Union Fehler leichter verzeihen würde, als die CSA, so sind wir (noch) guten Mutes uns dem aufrührerischen Süden entgegen zu stellen.

Wir versprechen Fehler und nochmals Fehler, :D , über die sich die erfahrenen Recken dieser Spielreihe wahrscheinlich den lustig machen werden, deshalb bitten wir um Nachsicht und fordern die Generäle, die mit dem Norden favorisieren, dazu auf uns mit Tipps und hilfreichen Hinweisen zu unterstützen. Dabei sollen selbstverständlich KEINE Details und Wissen aus dem AAR des Südens einfließen, denn wir wollen lieber ehrbar mit den Blauen untergehen als uns einer üblen Nachrede auszusetzen.

Dieses Register wird in der Folge eher lediglich beschreiben, was gerade passierte und wie meine Gedanken zur Situation sind. Auf künstlerische Ausschmückungen oder gar tolle Storyelemente möchten wir verzichten, da wir uns um wesentlichere Dinge kümmern sollten. Lediglich das eine oder andere historische Bild wird hier wohl zur Auflockerung der Beiträge verlinkt werden um doch vielleicht ein wenig Flair in diese Berichte zu bringen. Auf Screens aus dem Spiel wird selbstverständlich en masse zurück gegriffen, da wir uns erhoffen so unsere kritischen Lagen besser beschreiben und darstellen zu können.

Genug des Palavers, möge die Schmach beginnen!
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Juchhu:
“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Inhaltsverzeichnis

1861

Aktuelles
1861, late April - Angriff auf Fort Sumter
1861, early May - Verlust von Norfolk
1861, late May - USS Monitor
1861, early June - Truppenbewegungen
1861, late June - Die Eroberung von Leesburg
1861, early July - Ein Omen?
1861, late July - Der Verlust von Montgomery
1861, early August - Spiel auf Zeit
1861, late August - Die Bedrohung steigt
1861, early September - Stunde Null?
1861, late September - Bewegungen
1861, early October - Wer nicht wagt, der nicht gewinnt...
1861, late October - McCLELLAN wird Army Commander
1861, early November - vor Harper´s Ferry
1861, late November - Aufgaben
1861, early December - Der Fall Alexandrias
1861, late December - Die Rückeroberung von Harper´s Ferry

Strategie
1861, early May - Strategischer Überblick und eigene Gedankengänge
1861, early June - Nachbetrachtungen und Gedankengänge
1861, early July - Die strategische Lage
1861, late July - Maßnahmen
1861, early September - Fragen und Antworten, bzw. Gedankengänge
1861, late September - Strategieüberlegungen
1861, late November - Aktuelle Lage



1862
Aktuelles
1862 early January - Fehlentscheidung
1862 late January - Die Fehler gehen weiter
1862 early February - Keine Nachrichten sind gute Nachrichten!
1862 late February - Die Schlinge um FREMONT zieht sich zu
1862 early March - Wir kommen zu spät
1862, late March - Aufräumarbeiten des Südens
1862, early April - Ruhe vor dem Sturm?
1862, late April - Partisanen
1862, early May - Sabotage
1862, late May - Der Verlust von Ft. Cummings
1862, early June - Die Einnahme von Charlston

Strategie
1862, early March - Aktuelle Lage
1862, early April - Abtasten


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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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1861, late April

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Die Konföderierten starten den Krieg mit einem Angriff auf Fort Sumter. Unsere Fort Sumter Artillerie kämpfte zwar tapfer und verbuchte ein paar Treffer, doch die CSA unter Führung von General BEAUREGARD überrannten unsere Mannen und zerstörten die verteidigend Einheit, die ohne kommandierenden General kämpfte. Dem Süden fällt auch der zugehörige Hafen in die Hände.

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In Baltimore kommt es zu einem unerfreulichen Zwischenfall. Ein kleines Regiment unserer Seite wurde durch einen Mob aus mit Südstaatlern sympathisierenden Leuten angegriffen. Bei dem Versuch sich aus dieser misslichen Lage zu befreien, eskalierte die Situation. 16 Menschen kamen ums Leben.

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Der werte Lo spielte hier vermutlich eine lokale Decision aus. Soweit wir wissen ist dies eine der großen Neuerungen zum ersten Teil. Es gibt hiervon lokale und regionale Entscheidungen, die von beiden Seiten gespielt werden können. Manche kann man beliebig einsetzen, andere sind begrenzt auf bestimmte Regionen oder Provinzen. Selbstverständlich gibt es diese nur in limitierter Zahl.
Im Zuge dessen sehen wir auch, dass die Bahnlinie zwischen Baltimore und Wilmington sabotiert wurde. Soviel wir bislang verstehen sollten wir schnellstens dieses Problem wieder beheben, da sonst der benötigte Nachschub nicht mehr vollumfänglich und ungehindert durch diese Region transferiert wird.

Der erste Staat neben den Gründerstaaten der CSA (South Caroline, Mississippi, Florida, Alabama, Georgia und Louisiana), Virginia, spaltet sich von der Union ab und schließt sich dem Süden an.

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Wir entschieden uns die Häfen der Südstaaten zu blockieren. Dies ist (noch) nicht durchgängig, da wir (noch) nicht über genug Schiffe verfügen, dennoch erhoffen wir uns einen negativen Effekt für die Abweichler.

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Carl Schurz, ein aufrichtiger Gegner der Sklaverei, beschließt sich als Ausländer der guten Seite, dem Norden, anzuschließen und er hebt ein kleines Kavallerie Regiment bestehend aus Deutschen Immigranten in New York aus. Eine vorbildliche Aktion. Wir beordern General SCHURZ gleich in Richtung Süden denn in New York kann er uns nicht viel helfen. Die Brennpunkte liegen weiter südlich.

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Beide Seiten beginnen mit dem Ausbau von Verteidigungsanlagen in ihren Hauptstädten.

Weitere Eventnachrichten:
Die CSA verhängen ein Baumwollembargo gegenüber der Union. Das hat einen für sie positiven Effekt (+15) für einen ausländischen Eingriff in unseren Konflikt auf Seiten des Südens.
Wir erhalten einige neue Brigadegeneräle in Washington, die unsere Befehle erwarten.
Aktuell dürfen wir lediglich drei Armeen aufstellen. Keine Korpsbildung bis März 1862.

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Thomasius
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Beitrag von Thomasius »

Wir drücken euch für euer Ringen um Freiheit, Fortschritt und Durchsetzung der Verfassung die Daumen. Möget ihr den rückwärtsgewandten Sklavenhalten und Rednecks den Allerwertesten versohlen.
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Hoppel
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Beitrag von Hoppel »

Viel Glück im Kamp um den Zusammenhalt der Vereinigten Staaten.
Wir werden aufmerksam mitlesen.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

Thomasius hat geschrieben:Wir drücken euch für euer Ringen um Freiheit, Fortschritt und Durchsetzung der Verfassung die Daumen. Möget ihr den rückwärtsgewandten Sklavenhalten und Rednecks den Allerwertesten versohlen.
Hoppel hat geschrieben:Viel Glück im Kamp um den Zusammenhalt der Vereinigten Staaten.
Wir werden aufmerksam mitlesen.
Ah, es gibt doch noch Regenten, die es mit der guten und ehrvollen Seite, nämlich die des Nordens halten. :top:
Im Propagandakanal tun sich lediglich die große Reden schwingenden Südstaatensympatisanten hervor... ;)

Habt Dank für die Aufmerksamkeit und den Zuspruch.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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1861, early May

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Unser Präsident Lincoln ruft nach Freiwilligen die das Heer der Union verstärken. Entgegen der Meldung im Spiel, wissen wir, dass der Bürgerkrieg nicht so schnell beendet sein wird. Das heißt, wenn wir nicht total versagen und der ehrenwerte Lewis Armistead einen schnellen und leichten Sieg davonträgt. Aber das wollen wir ja zu verhindern wissen. ;)
Auf jeden Fall ermöglicht uns der Ruf nach Freiwilligen eine Vielzahl von Aufstellungsmöglichkeiten für neue Heeresteile. Wir werden weiter unten näher darauf eingehen.

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Mehr und mehr Staaten sagen sich von der USA los und schließen sich den Konföderierten an. Lincoln versucht weitere Staaten durch seine Antrittsrede von der Abspaltung abzuhalten indem er darauf verweist, dass die Abschaffung der Sklaverei nicht der Grund für diesen Krieg ist. Wir sind gespannt, welche Staaten es sich noch anders überlegen.

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Die CSA erobern Norfolk. Wir haben zwar noch die militärische Kontrolle in dieser Region, doch wird sich das schnell ändern. Durch die Eroberung fallen dem Gegner auch ein Hafen, eine Naval Ship Yard, eine Powder Mill und ein Depot in die Hände. Ein schrecklicher Verlust, bedeutet dies doch, dass wir von nun an pro Zug mit reduziertem Zuwachs an Supply, War Supply, Ammo und Money auskommen müssen.
Unsere Abstellung von General J. SHIELDS für Norfolk, der als exzellenter Festungsverteidiger gilt, kommt also zu spät. Er ist zwar unterwegs, kommt aber nun nicht mehr rechtzeitig an um die dort stationierten Garnisonen zu befehligen. Neue Befehle werden telegrafiert, er wird nun nach Fort Monroe geschickt, welches sicherlich eines der nächsten Ziele der CSA sein wird.

Weitere Eventnachrichten:
Tennessee und Arkansas spalten sich ebenfalls vom Norden ab.
Die Konföderierten drucken Papiergeld.
Die CSA nehmen das Waffenarsenal bei Harper´s Ferry ein.
Die Union formiert ihre erste Armee unter der Führung von Irwin McDowell.

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Hoppel
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Beitrag von Hoppel »

Einen kühlen Kopf bewaren und an den Sieg glauben.
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Alith Anar
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Beitrag von Alith Anar »

Nicht nur glauben. Es wird dazu führen :)
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Hoppel
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Beitrag von Hoppel »

Ja, weil die fortschrittlichen Prinzipien der Union über die rückwärtzgewandten Prinzipien des Südens siegen werden.
Gott mit euch.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Strategischer Überblick



So, ab diesem Zug werden wir dem Leser auch ein wenig unsere Gedanken, Planspiele und die eigene Ableitung von Erklärungen beschreiben, dass wir das Spiel nach und nach vollständig verstehen und beherrschen. Vielleicht können wir so auch ein wenig Hilfe ergattern oder wahre Erklärungen erhalten. :D

Fangen wir mal mit der Resourcensituation an, welche wir in der Übersichtsleiste immer im Blick haben.

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Die Zahl im Banner gibt uns die National Moral an. Diese hat sich im letzten Zug für uns nicht verändert, da zwei Ereignisse eingetreten sind, welche sich gegenseitig aufheben. Der Verlust von Norfolk kostet uns einen Punkt, da dies eine Stadt ist für die es einen Siegpunkt gibt. Die Antrittsrede von Lincoln bringt uns ein Punkt. Sollte unsere Moral auf 40 Punkte oder darunter fallen, dann haben wir das Spiel verloren. Umgekehrt würden wir gewinnen, wenn die NM auf 200 Punkte oder mehr steigen würde(, was eher unwahrscheinlich sein wird).
Die CSA hat, das können wir jederzeit im Strategischen Atlas nachlesen, aktuell 106 Punkte. Wir gehen davon aus, dass die CSA die gleichen Schwellwerte für einen Sieg bzw. Niederlage haben wie wir. Sicher sind wir uns da aber nicht.

Die erste Zahl in der Leiste gibt uns die aktuelle Victory Punktzahl an. VP gibt es für gewonnene Schlachten, das Halten von wichtigen Städten, etc. Erreicht keine Partei einen vorzeitigen Sieg durch die National Morale, dann wird über den Vergleich der VP am Ende über die Höhe des Sieges (Niederlage) entschieden. Unser Gegner ist auch hier aktuell besser als wir, er liegt bei 135 VP.

Die nächste Zahl gibt unser verfügbares Kapital in Tausend Dollar an. Das Geld können wir durch strategische Entscheidungen steigern, aber wir erhalten auch regelmäßig durch verschiedene Gebäude in den Städten etwas Money. Ausgaben, wie z.B. das Ausheben von Truppen, oder auch wieder manche strategische Entscheidungen reduzieren unsere verfügbaren Mittel. Im letzten Zug haben wir rund 300.000 Dollar eingenommen. Diese werden wir auch brauchen, aber dazu später mehr.

Dem Geld folgt die Abstraktion für verfügbare Rekruten, die sogenannten Conscript Companies. Logischerweise können wir nur neue Einheiten aufstellen, wenn wir genügend Rekruten zur Verfügung haben. Auch hier verändert sich der Wert in jedem Zug. Decisions und wiederum Einrichtungen in Städten lassen den Wert steigen oder fallen.

Die Zahl neben den Metallplatten gibt unsere Anzahl an War Supplies an. Ohne die entsprechenden War Supplies können unsere Truppen nicht ausgerüstet werden. Jede Neuaufstellung kostet uns also nicht nur Money und Conscripts, sondern auch War Supply.

Die nächsten beiden Zahlen geben unsere Möglichkeiten des Bahn- und Schiffstransports an. Was genau die Zahlen angeben ist uns nicht klar. Wir wissen nicht, wie sich diese herleiten. Die leicht rote Färbung bei der Seetransportkapazität erklären wir uns dadurch, dass wir weniger Kapazität haben wie wir eigentlich benötigen würden um einen geordneten Durchschnittstransport zu ermöglichen.

Last but not least haben wir noch den Wert für eine Auslandsintervention. Dieser Wert reicht von -100 bis +100 und gibt an, ob und auf welcher Seite das Ausland möglicherweise Partei ergreift.

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Nun gut, kommen wir zu unseren ersten Gegenmaßnahmen um den Süden das Leben nicht ganz so leicht zu machen. Im strategischen Atlas entscheiden wir uns als erstes zu eine Blockade des Südens. Diese Entscheidung hätten wir bereits im letzten Zug treffen können, doch haben wir es da verschwitzt. Wir hoffen, dass dies keine schlimmen Folgen für uns hat. Die Entscheidung kostet uns 50 Money, 1 Punkt NM und 15 VP. Keine günstige Sache. Es gibt dabei aber auch eine 85% Chance, dass wir den Wert für die Foreign Entry um 15 Punkte senken können. Dies werden wir aber erst im nächsten Zug wissen. Im für uns schlimmsten Fall, kann dieser Wert aber auch um 10 Punkte ansteigen.

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Als nächstes wollen wir uns um die Aufstellung neuer Truppen kümmern. Dazu schauen wir uns erst einmal die Gegend um unsere Hauptstadt Washington an, welche zu Halten unsere vorrangigstes Ziel ist, gibt es dafür doch 50 VP. Wir beginnen mit der Planung von etwas Infanterie und Kavallerie in Washington. Um dort neue Rekruten zu bekommen, beordern wir unseren General BANKS dorthin.

Aus New York kommt General SCHURZ geritten um bei Baltimore die zerstörte Eisenbahnlinie wieder Instand zu setzen. Unsere Gegenaktion auf Baltimore war übrigens ein voller Erfolg. Die durch die CSA angezettelte Demonstration konnte somit schnell wieder aufgelöst werden. Es bestand nur eine 50% Chance auf diesen Erfolg, aber wir hatten wohl das Glück des Tüchtigen...

Unser nächstes Ziel muss sein, Truppen heran zu führen und die Gegend um Harper´s Ferry, Winchester und Manassas besser aufzuklären. Wir wissen dass sich dort Regimenter der Konföderierten befinden, über die genaue Truppenstärke wissen wir allerdings nicht viel. General C. HAMILTON wurde zu diesem Zweck mit seinen Mannen nach Fredericktown beordert. Dort soll er etwas Aufklärungsarbeit verrichten, aber auch die Stadt selbst sichern. Die CSA soll nicht noch einmal so leichte Beute machen können wie in Norfolk.

In Pennsylvania und Ohio werden ebenfalls ein paar Regimenter Infanterie und Volunteers ausgehoben. Wir beschließen gleich in die Vollen zu gehen, d.h. wir heben so viele neue Truppen aus, wie es nur eben so geht. Wir glauben, dass wir möglichst früh dagegen halten müssen, wo es nur geht, um dem Süden nur ein paar Löcher zum Durchschlüpfen zu geben. Momentan ist so ziemlich jede Route in den Norden offen ohne dass wir auch nur die geringste Möglichkeit haben ein Vorrücken zu verhindern. Für die Regenten, welche die Staaten der USA nicht vor Augen haben, genauso wie wir ;) , gibt es hier eine schöne farbige Karte zum anschauen:
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Etwas weiter westlich sieht die Lage nicht besser aus. Die Städte Lewisburg und Morgantown sind praktisch schutzlos. Wir haben keinerlei verfügbare Truppen in der Nähe. Wir wissen aber von drei feindlichen Einheiten, die wahrscheinlich nur darauf warten, sich die Beute unter den Nagel zu reißen. Dei CSA werden ihre Fühler vermutlich zuerst nach Morgantown ausstrecken, denn diese Stadt hat eine strategische Bedeutung.
Mittel- bis Langfristig wollen wir versuchen, die Eisenbahnlinie, welche hier von Ost nach West führt zu kontrollieren. Das dürfte ein schwieriges Unterfangen werden, da die Südstaatler uns hier zeitlich erst einmal voraus sind und strategisch wichtige Regionen einnehmen können.

Mit unseren verfügbaren Schiffen beginnen wir Häfen im Golf zu blockieren. Eine kleine Gunboat Einheit begibt sich in den Mississippi Nebenfluss und wird hier Ausschau nach Gegnern halten. Eigentlich wollten wir auch noch ein paar Naval Einheiten aufstellen, doch haben wir dafür keine Resourcen mehr. Das muss dann in den nächsten Zügen passieren. Irgendwie müssen wir hierfür ein wenig Money, etc. abzwacken.

Zu guter Letzt wollen spielen wir auch noch zwei Decisions aus. Zum Einen stärken wir unsere Hauptstadt mit einer Telegrafenleitung, das bringt und +5 Development Punkte für die Region und gleichzeitig auch noch +5 VP. Die zweite Karte wird in der Region Union, Pennsylvania ausgespielt. Hier werden ein paar Bäume gerodet um die Wege für die Army frei zu machen. Union liegt südlich von Pittsburgh, wo sich ein paar Regimenter von uns aufhalten, von denen wir hoffen, dass diese in Kürze der gefährdeten, strategischen Stadt Morgantown zu Hilfe kommen können.
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Arminius
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Beitrag von Arminius »

The Union forever! DOWN with the traitor!

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Beitrag von Cfant »

Wir halten Euch die Daumen. Wir haben nur den 1. Teil kurz und ohne jeden Erfolg gespielt, noch dazu als Süden, Ihr solltet unseren Rat daher nicht hoch gewichten ;) Generell habt Ihr einen mehr als starken Gegner, sodass Euch eine Niederlage wahrlich nicht zur Schande gereicht :)
Glück auf! Welche Optionen habt Ihr? Welche Truppen plant Ihr zu kaufen?
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Beitrag von Arminius »

Unsere Tips lauten:

Rekrutiert alles, was sich bewegt. Den Rest blau anmalen!

Der Norden hat zu Beginn (im 1. Teil) die deutlich schlechteren Generäle. Offensiven haben also 1861/62 wenig Erfolg, würden Wir vermuten.

Im ersten Teil musste man ebenfalls zu Beginn die dank eines Aufstandes kaputten Schienen bei Baltimore reparieren.

Wir haben auch ein paar Reiterverbände aufgestellt, um den Raids aus dem Süden ein wenig Herr zu werden und um darauf zu reagieren.

Die erste Offensive erfolgte bei Uns im ersten Teil immer in Kentucky.

Ansonsten müsst Ihr prüfen, wo Ihr Marineoperationen durchführen wollt, sprich wo Ihr mit Truppen und dem entsprechenden Nachschub anlanden wollt. Im ersten Teil ging es bei Unseren Spielen immer darum, den Gegner zu überflügeln. Direktangriffe endeten meist mit horenden Verlusten für den Angreifer.
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Beitrag von Cfant »

Nebenbei würden Wir meinen, Ihr solltet vor allem Kanonen blau anmalen. Will meinen: Im ersten Teil konnte man gar nicht zuviel von den Dingern haben.
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

Werte Freunde des 'Blauen Nordens',

wir bedanken uns für die aufmunternden Worte und die Tipps. Genauso hatten wir uns das erhofft. :D
Wir versuchen diese möglichst bald zu beücksichtigen.

Da unser werter Gegner Armistead den Zug noch nicht an uns geschickt hat, werden wir in diesem Beitrag nur einen kurzen Screen über die aufgestellten Truppen posten und uns dann der wirklichen realen körperlichen Ertüchtigung widmen um uns den Herausforderungen kraftvoll entgegen stellen zu können.

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Artillerie haben wir vorerst noch keine aufgestellt. Auch Kavallerie ist zurzeit noch nicht wirklich darunter. Wie wir geschrieben haben, vergaßen wir auch entsprechende Schiffe zu ordern. Das wiegt letztlich sicherlich schwer, da diese ohnehin einige Zeit brauchen um verfügbar zu sein. Aber wie gesagt, wir versuchen dies bei passender (schnellster) Gelegenheit nachzuholen.

Beste Grüße
Abraham 'Allenthalben' Lincoln
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Beitrag von Hoppel »

In jedem Krieg werden Fehler gemacht.
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the general
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Beitrag von the general »

Wenn die Südstaaten zu Lande gewinnen, dann nützen euch eure ganzen Schiffe nichts. ;) Zumal eure Kerntruppen aus Infanterie besteht. Wenn die Kavallerie und die Artillerie nichts hat, um sich festzuhalten, dann brechen die doch gleich ein.

Kann man in CW 2 auch die Infrastruktur und die Industrie aufbauen? Falls ja, könnte man sich hier vielleicht auch an den AAR's aus Teil 1 orientieren, um eine Idee zu haben, was machbar ist. Da ihr ja wisst, dass der Krieg länger dauert, lohnt sich das aus unserer Sicht, auch wenn die Auswirkungen erst mittel- oder langfristig spürbar sind. Den Bauern aus dem Süden die Modernität des Krieges vor Augen zu führen, indem man den Vorteil der Union noch vergrößert, kann nicht schaden. :)

Zeigt dem Süden, was eine Harke,...äh wir sind ja keine Bauern...dann äh eine Fabrik ist!
Ohne Worte.
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Ruppich
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Beitrag von Ruppich »

Wie erklären sich denn die unterschiedlichen Bildchen der Einheiten?
Hat jeder Bundesstatt individuelle Truppen aufgestellt?

Wenn man sieht Cowboy Jim aus Prince George, MD ziemlich badass aus :)
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