Vive la France

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Allenthalben
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Vive la France

Beitrag von Allenthalben »

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum liegen...

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Naja, nicht ganz. Wir schreiben mittlerweile, einige Jahre später, das Jahr 1836. Die Römer sind Geschichte, zumindest in Gallien, was heute Frankreich heißt und eine politische Großmacht dieser Zeit darstellt.
Aber nicht alles hat sich geändert. Es gibt immer noch das kleine rebellische Dorf im Nordwesten, der Bretagne, nahe an der Kanalküste gelegen. Somit gibt es auch nach all den vergangenen Jahren die Hauptfiguren Asterix und Obelix, samt den weiteren Charakteren, um die sich dieser - hoffentlich humorvolle AAR - drehen wird.


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Wir spielen Victoria II mit den beiden Erweiterungen AHD und HoD, gepatcht auf die Version 3.03, sind aber kein Meister dieses Spiels. Vielmehr hatten wir uns in der Vergangenheit immer an kleineren Nationen versucht, was das Spiel aber nicht wirklich interessant macht. Insbesondere, wenn man nicht die feinen Kniffe und Tricks kennt, mit denen man erfolgreich sein kann. Erst mit unserem letzten Save, wir wagten uns zum ersten Male an ein großes Land, Großbritannien, haben wir den vollen Genuss des Spiels erfahren. Dieser Save weckte bei uns Lust auf mehr und wir entschließen uns einen weiteren AAR in diesen Hallen zu verfassen. Mods werden keine verwendet, die Schwierigkeitseinstellung belassen wir auf normal.

Das Frankreich unsere Wahl ist, ist nach dieser Einleitung nicht schwer zu erraten. Großbritannien, mit denen wir uns ein wenig auskennen, schied als Land aus, da es hier bereits einen sehr gelungenen AAR mit dieser Nation gibt und wir nicht einfach abkupfern oder gar nachspielen wollen.

Spezifische Ziele setzen wir uns keine, wir wollen unsere Position als Großmacht behaupten und wenn möglich ausbauen. Da wir aber Frankreich noch nie gespielt haben, wissen wir nicht, ob uns das gelingen wird. Das kann dem humorigen zukünftigen Inhalt dieser Geschichte aber nur gut tun. Also immer fort, getreu dem Motto



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Ruprecht I.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Die spinnen, die Victorianer :D

Die Bouillabaisse primeur kommt als Cheat in Anwendung? :tongue:
Wünsche Deinem Feind nichts Schlechtes.
Plane es.
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Rhein als Ostgrenze!
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Inhaltsverzeichnis
Die Ausgangssituation
Chapitre 1 - Prolog 1 - Lage, Diplomatie, Politik und das Militär
Chapitre 2 - Prolog 2 - Bevölkerung, Forschung, Haushalt und Wirtschaft

Die Enddreißiger Jahre
Chapitre 3 - Ziele und die ersten Schritte als gallischer Führer Frankreichs
Chapitre 4 - Die Eroberung von Algerien
Chapitre 5 - Die liberale Revolution

Der große Aufschwung
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=952882#post952882 ] Chapitre 6 - Ein Platz an der Sonne [/url]
Chapitre 7 - Beleidigungen
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=953460#post953460 ] Chapitre 8 - Streben nach Macht und Einfluss[/url]
Chapitre 9 - Der brasilianische Erweiterungskrieg
Chapitre 10 - In Frankreich sind alle gleich

Die Bestätigung einer Großmacht
Chapitre 11 - Der zweite marokkanische Krieg
Chapitre 12 - Das linke Ufer
Chapitre 13 - Der Grundstein einer Kolonialära?
Chapitre 14 - Nieder mit dem Grenzwall
Chapitre 15 -Die große Überfahrt

Statistiken
Chapitre 16 - Die Statistiken der fünfziger Jahre

Bündniskriege
Chapitre 17 - Gefälligkeiten
Chapitre 18 - Unruhen in Südamerika
Chapitre 19 - Der drohende Konflikt um Westmazedonien

Der Westmazedonische Konflikt
Chapitre 20 - Die Widersacher
Chapitre 21 - Der Vormarsch Preußens gen Westen (Sep. / Okt. 1862)
Chapitre 22 - Die Vorherrschaft am Kanal (Nov. / Dez. 1862)
Chapitre 23 - Die Genfer Konvention (Jan. - Mär. 1863)
Chapitre 24 - Größenwahn? (Apr. 1863)
Chapitre 25 - Und die Moral aus der Geschicht... (Mai - Jul. 1863)

Aufrüstung
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=961900#post961900 ] Chapitre 26 - Ab in den Urlaub [/url]
Chapitre 27 - Wirtschaftliche Stärkung
Chapitre 28 - Prinzipien
Chapitre 29 - Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt
Chapitre 30 - Das Rennen um Afrika

Der große Krieg - Fünf gegen Zwei ist unfair
Chapitre 31 - David gegen Goliath
Chapitre 32 - Die Kriegswende
Chapitre 33 - Die spinnen die Bayern
Chapitre 34 - Das Ende naht

Ruhe, ... Ruhe vor dem Sturm?
Chapitre 35 - Hilfe für die Akropolis
Chapitre 36 - Rebellionen und weiteres Konfliktpotenzial

Preußisch-Österreichischer Bruderkrieg
Chapitre 37 - Preußisch Österreichischer Bruderkrieg
Chapitre 38 - Italienische Ambitionen
Chapitre 39 - Westrheinland

Der große Konflikt um Polen
Chapitre 40 - Es gibt keine Ruhe
Chapitre 41 - What shall we do with the drunken sailor?
Chapitre 42 - Schlachten zur See und zu Land
Chapitre 43 - Kampf an allen Ecken und Enden
Chapitre 44 - Plus mal Minus gibt Minus

Probleme
Chapitre 45 - Alles Käse, oder wie man es nicht machen sollte!
Chapitre 46 - Das Erstarken Preußens
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=974790#post974790 ]Chapitre 47 - Unruhige Zeiten [/url]
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=975835#post975835 ]Chapitre 48 - Politische Wechsel [/url]

Eigeninitiative
Chapitre 49 - Kriegsvorbereitungen unter ungünstigen Voraussetzungen
Chapitre 50 - Italienischer Käse
Chapitre 51 - Jahrhundert- und andere Wechsel
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=978160#post978160 ] Chapitre 52 - Weitere Siege[/url]

Möglichkeiten einer Weltmacht
Chapitre 53 - Brüche, Prestige und ferne Kriege
Chapitre 54 - Gallischer Wohlstand
Chapitre 55 - Der 89 Tage Krieg
Chapitre 56 - Der chinesische Konflikt
Chapitre 57 - Gebratene Ente soviel wie ihr wollt, aber nur noch die Nummer Drei
Chapitre 58 - Die Züchtigung Jemens

Der große Irak-Konflikt
Chapitre 59 - Sehenden Auges in den nächsten Konflikt
Chapitre 60 - Mobilisierung und erste Hürden
Chapitre 61 - Verluste zur See, Erfolge zu Land
Chapitre 62 - Die Entscheidung

Kurze Pause
Chapitre 63 - Ruhige Zeiten
Chapitre 64 - Kampf gegen die Faschisten

Der letzte große Konflikt des viktorianischen Zeitalters
Chapitre 65 - Die Befreiung Polens
Chapitre 66 - Ein folgenschwerer Fehler
Chapitre 67 - Letzte Aufstände







Extra chapitre - Geschichtliche Personen
Caractère 1 - Majestix
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27272&p=965233#post965233 ]Caractère 2 - Asterix [/url]


[/font]

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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Chapitre 1 - Prolog
Lage, Diplomatie, Politik und das Militär


Schauen wir uns zuerst die geographische Lage Frankreichs an, welche so ziemlich jedem Leser bekannt sein dürfte. Am westlichen Ende Europas gelegen reichen unsere Landesgrenzen an die wichtigsten und einflussreichsten Länder der Erde heran. Südwestlich haben wir eine Grenze zur Großmacht Spanien (7. Platz im Großmachtranking). Im Norden liegt unser großer Widersacher Großbritannien (1.) nur durch den schmalen Kanal getrennt. Weiter im Uhrzeigersinn grenzen wir an die Länder Belgien, Luxemburg (ein Einprovinzler), Preußen (4.), Bayern, Baden und die Schweiz. Den Abschluss macht ganz im Osten Sardinien-Piemont.

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Die weiteren Großmächte des Jahres 1836, das Russische Zarenreich (2.), Österreich (5.) und das Osmanische Reich (6.) liegen ebenfalls auf unserem Kontinent, der die Mitte der heutigen Welt darstellt. Last but not least erwähnen wir hier noch die USA, die den 8. und somit letzten Platz unter den Großmächten inne hat.

Frankreich ist aber nicht nur in Europa präsent, nein, wie auch schon viele, viele Jahre zuvor, eifern wir unseren einstigen Besatzern nach und gründen ferne Protektorate, welche heute Kolonien genannt werden. Diese haben wir in Afrika (z.B. Französisch Senegal), Asien (z.B. Madras) und Südamerika (z.B. Französisch Westindien und Guayana) um nur ein paar wenige zu erwähnen.

Unsere Beziehungen zu den uns angrenzenden Ländern sind überwiegend gut.

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Lediglich Preußen hegt eine historische Abneigung gegen uns. Des Weiteren mag uns das Russische Zarenreich nicht besonders, aber hier liegen einige Länder dazwischen und wir machen uns anfangs keine großen Sorgen deswegen. Viel wichtiger erscheinen uns zu Beginn die guten Beziehungen zu Spanien, Belgien, die Schweiz und Sardinien-Piemont. Unsere belgischen Freunde im Norden, Sardinien-Piemont und auch die am südlichen Ende des Stiefels beheimatete Sizilien-Neapel sollen in den nächsten Jahren unsere strategischen Partner sein. Hier wird eine weitere Verbesserung der diplomatischen Beziehungen angestrebt, welche im besten Fall am Ende zu einer Allianz führen mögen um uns militärisch ein wenig abzusichern.
Einzigstes Land, welches zurzeit unter französischen Einfluss steht, ist der Vatikanstaat. Dieser soll aber nicht lange alleine bleiben. Das Aufnehmen eines der vorgenannten Länder in unsere Einflusssphäre wird gleichfalls angestrebt.

Militärisch sind wir auf einem ordentlichen vorderen Mittelfeldplatz zu finden. Aktuell können wir auf zwei Flotten mit jeweils knapp über 30 Schiffen zurückgreifen. Eine davon ist im Mittelmeer, die andere am Atlantik stationiert. Gegenüber unserem größten Widersachern, den Briten die fast dreimal so viele Schiffe wie wir besitzen, sind wir hier deutlich unterlegen.
Auf dem Lande sieht die Sache schon besser aus. Mit unseren 47 Divisionen liegen wir zwar ebenfalls hinter den anderen Großmächten zurück, hier ist der Abstand zur Spitze (Russisches Zarenreich mit 68 Divisionen) aber nicht ganz so gewaltig, haben die doch eine wesentlich größeres Reich zu kontollieren.

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Wir müssen militärisch auf jeden Fall aufrüsten, hat doch Preußen und Großbritannien auch ein größeres stehendes Heer als wir. Die Osmanen liegen nur knapp hinter uns. Als erste Amtshandlung verlegen wir einige Einheiten an die spanische Grenze wo aktuell aufständische Rebellen zu Gange sind.

Wollen wir als nächstes einen Blick auf die aktuelle politische Situation des Landes werfen. Zurzeit ist die Orléaniste an der Macht. Für unsere Aufrüstungspläne nicht die beste Situation, wird doch anti-militärisch agiert. Dies hat einige Abzüge zur Folge.

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Auch aus wirtschaftlicher Sicht könnte es uns besser ergehen. Der Staat darf nicht eigenmächtig in Fabriken und Infrastruktur (Eisenbahnen) investieren. Dies ist lediglich den Kapitalisten überlassen. Hier müssen wir Anreize für die Kapitalisten schaffen, dass diese möglichst schnell investieren und deren Kapital zum Wohle des Landes anlegen.
Religionspolitisch akzeptieren wir fremde Religionen, bevorzugen aber unser eigene Religion. Vorherrschend ist in Frankreich der Katholische Glaube, dem fast 95% der Bevölkerung angehören. Der Handel und die Bürgerrechte fremder Kulturen sind jeweils eingeschränkt erlaubt. Eine Situation, die Frankreich attraktiv für Einwanderer macht. Wir erwarten in den nächsten Monaten und Jahren eine steigende Einwohnerzahl. Momentan herrschen wir über gut 35 Millionen Franzosen, davon 8,8 Millionen Männer.

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Stupor Mundi
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Beitrag von Stupor Mundi »

Allenthalben hat geschrieben:
Momentan herrschen wir über gut 35 Millionen Franzosen, davon 8,8 Millionen Männer.
Polygamie ist da hoffentlich erlaubt? Ansonsten ist die Hoffnung auf Zuwachs etwas utopisch. ;)
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Männer im waffenfähigen Alter. ;)
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Chapitre 2 - Prolog 2
Bevölkerung, Forschung, Haushalt und Wirtschaft


Frankreich ist dank unserer Druiden in der Forschungssparte Handel schon ziemlich weit. Es konnten bereits ganze 8 Technologien in der Vergangenheit erforscht werden. Aktuell sieht das beim Handel wie folgt aus:

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Weniger gut sind unsere Militärfertigkeiten entwickelt. Ein Land wie Frankreich braucht ein starkes Heer und eine ebenso starke Marine, wenn man den Bedrohungen dieser Zeitepoche entgegnen möchte. Zuerst wollten wir unsere Forschungsbemühungen auf den Bereich Militär lenken, haben uns dann aber doch dagegen entschlossen.

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Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Erforschung des Realismus, da uns dann wichtige Prestigeboni erwarten. Hier erforschen wir zwar bereits die dritte Stufe im Bereich Ästhetik (Kultur) aber es ist uns das wert hierfür ein wenig mehr Zeit zu investieren.

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In den ersten Jahren unserer Regentschaft wird die Marine ebenfalls etwas zurück stehen müssen, wo wir bereits 7 Tech´s erforschen konnten und im Segment Doktrin und Schiffsbau derzeit an unsere Grenzen gelangt sind. Hier muss erst im weiteren Verlauf der Geschichte der Fokus gesetzt werden. Die Marinetech´s und ausgebaute Häfen sind ein wichtiger Bestandteil der Kolonialpolitik, da hierüber die verfügbaren Kolonialpunkte vergeben werden.

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Ebenfalls ganz gut im Rennen sind wir im Bereich Industrie wo auch 7 Technologien zu Buche stehen. Mit der wichtigste Zweig sind die Eisenbahnen, deren zweite Stufe zurzeit nicht erforscht werden können, da uns die Voraussetzungen fehlen. Erst ab 1840 werden wir hier investieren können. Bis dahin haben die Kapitalisten genug Zeit erst einmal die Basis Infrastruktur der Eisenbahnstufe 1 in Frankreich zu legen.

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Unsere Bevölkerung hat eine Alphabetisierungsrate von knapp 60%. Dabei liegt der Anteil der Geistlichen und der Angestellten noch weit unter dem Optimum, so dass hier noch Potential nach oben ist. Geistliche und Angestellte geben einen Bonus auf die täglichen Forschungspunkte. Momentan können wir gut 10 Punkte in die Forschung investieren, Tag für Tag.

Der Großteil unserer Bevölkerung setzt sich aus Bauern, Arbeitern und Handwerkern zusammen. Diese drei Bevölkerungsgruppen machen 95% der männlichen Gesamtbevölkerung aus. Erst mit viel Abstand kommen die für uns am Anfang wichtigsten Gruppen, die Geistlichen (generieren Forschungspunkte und sorgen dafür das die Franzosen Lesen und Schreiben lernen) und die Soldaten (naja, ein starkes Heer bracht halt viele Soldaten). Deswegen setzen wir auch usneren Fokus einmal auf Soldaten bzw. Geistliche fördern. Dafür wählen wir unsere Bevölkerungsreichsten Provinzen Normandie und Bretagne aus.


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Die meisten unserer Einwohner sind französischer Abstammung, aber es gibt auch ganz schwach vertretene Minderheiten. Ähnlich sieht es beim Glauben aus, fast alle bekennen sich zur katholischen Kirche.

Ideologisch sind die meisten Einwohner eher konservativ eingestellt. Somit erhält die Regierungspartei nicht die Mehrheit der prozentualen Verteilung. Wäre heute Wahl, würde wohl die Konservativen der Républicain gewinnen. Aber gewählt wird erst wieder 1840 und bis dahin kann viel passieren. Insbesondere, wenn die nahezu gleich verteilten Primärprobleme einer Bevölkerungsschicht anwachsen sollten und vielleicht als Zünglein an der Waage fungiert.

Unsere finanziellen Möglichkeiten sind vorerst begrenzt. Dank unserer aktuellen politischen Ausrichtung, dürfen wir unser Volk mit dem Maximalsteuersatz von 'nur' 50% besteuern. Da wir Anfangs immer anstreben ein finanzielles Polster zu erwirtschaften, nutzen wir diesen Maximalsatz auch aus. Die Ausgabenregler passen wir so an, dass wir einen durchschnittlichen Tagesüberschuss erwirtschaften. Hierfür werden die Regler für das Heer und die Marine zurück gestellt, aber die Ausgaben für die Bildung leicht erhöht. Mehr Ausgaben in diesem Bereich bedeutet mehr Männer, die sich vielleicht dazu entschließen als Geistlicher seine Brötchen zu verdienen. Auf Zölle verzichten wir anfangs.


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Last but not least werfen wir einen Blick auf die Industrie. Ganze 4 Fabriken sind bei uns im Lande bereits errichtet. Dies bedeutet im Nationen-Ranking Platz 7. Langfristig muss sich hier natürlich einiges tun. Aber für eine funktionierende Industrie braucht man vor allen Startkapital und entweder zahlungskräftige Kapitalisten (haben wir nicht) oder einen mündigen Staat um die Fabriken selbst in Auftrag zu geben (dürfen wir nicht).
Wie erwähnt verteilen sich die Luxusmöbel-, die Munitionsfabrik, die Papiermühle und die Winzerei auf nur zwei Regionen, Ile de France und Rhone.


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Ein einziges Projekt ist in der Pipeline. Kapitalisten wollen in der Region Ile de France die erste Eisenbahnverbindung errichten. Mittelfristig müssen wir zusehen, dass wir die Kapitalisten der Oberschicht finanziell entlasten können, dass diese ihre Gelder in den industriellen Ausbau des Landes stecken.

Unsere Fabriken benötigen vor allem Holz, Früchte, Glas, Tropenholz, Eisen, Schwefel, Möbel, sowie Beton und Maschinenteile für Reparatur und Instandhaltung der Fabriken, in dieser Reihenfolge. Unsere RGO´s können einige Rohmaterialien für die Fabriken zur Verfügung stellen, d.h. es kann auf dem Binnenmarkt eingekauft werden. Die anderen, mehr exotischen Produkte, oder von denen die nicht genug hergestellt werden kann, müssen auf dem Weltmarkt eingekauft werden.


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Früchte, Schwefel und Eisen produzieren wir im eigenen Land genug, so dass unsere zugehörigen Fabriken vorerst genug Rohstoffe auf dem Binnenmarkt kaufen können. Schlechter sieht hier schon beim Holz aus, welches auch die vielen Handwerksbetriebe benötigen. Hier müssen wir trotz großer eigener Wälder auch auf dem Weltmarkt zukaufen.
Selbiges gilt für Möbel, Glas und Tropenholz, was bei uns gar nicht verfügbar ist. Hier sind wir 100% vom Markt abhängig. In den ersten Tagen des Spiels, werden wir den Markt genau im Auge behalten.

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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Chapitre 3 - Ziele und die ersten Schritte als gallischer Führer Frankreichs

Für die späten dreißiger Jahre nehmen wir uns unseren 'schwachen', unzivilisierten Nachbarn Algerien vor. Unser Heer soll für den Ernstfall gegen einen Großmachtgegner trainiert sein und was bietet sich besser an als ein Krieg, gegen ein unterlegenes Land. Dabei können Taktik und Vorgehensweise geschult und die Soldaten abgehärtet werden. Algerien hat keine Bündnispartner, ist somit ziemlich einsam wenn wir über sie herfallen. Das einzig dumme an der Sache ist, das wir nicht mal eben so, nach Lust und Laune einen Krieg anzetteln können. Es bedarf einiger Vorbereitung. Wir benötigen einen Kriegsgrund. Dieser ist schnell gefunden, wir wollen das Land schließlich einfach nur unserem Reich in Gänze einverleiben und auf einen Schlag gut 1,2 Millionen weitere Bürger beherrschen.

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Unser Ziel ist nicht willkürlich gewählt. Neben all dem Trainingsgequatsche, die Soldaten müssen in Übung bleiben usw,

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gibt es auch wahrlich wichtige, gute Gründe Algerien zu erobern. Algerien hat zwei Provinzen, welche den Rohstoff Eisen beheimaten. Dieser kann bekanntlich für unsere Fabriken verwendet werden. Auch braucht der komplette militärische Industriezweig diesen Rohstoff. Man kann davon also nie genug haben.
Neben Eisen gibt es auch viel Wolle, ein Handelsgut, welches wir überhaupt noch nicht im Portfolio haben. Auf das Getreide und den Obstkorb sind wir nicht angewiesen, nehmen es aber gerne mit.


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In den nächsten Wochen und Monaten tun wir uns teilweise schwer, was die Rechtfertigung unseres Krieges angeht. Die Tölpel von dort an der Grenze stationierten Soldaten lassen sich dabei erwischen, als sie heimlich die Grenze überquerten um im Feindesland die Gegend auszuspionieren. Wir werden länger brauchen um den Kriegsgrund zu rechtfertigen.

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Was bei uns nur schleppend vorangeht, schaffen andere Länder in Europa praktisch über Nacht. Die Niederlande suchen sich Bündnispartner und greifen dann kurzerhand unseren Nachbarn und eigentlich strategischen Partner der Zukunft, Belgien an. Nun, so schnell haben wir nicht mit einem Konflikt zwischen diesen beiden Sekundärmächten gerechnet. Hinzu kommt noch, dass die Nummer 1 der Großmächte uns gegenüber den Belgiern in Verruf gebracht hat und Belgien in ihre Einflusssphäre aufgenommen hat. Somit sollen und müssen sie die Suppe alleine auslöffeln, die sie sich eingebrockt haben.
Dem britisch belgischen Bündnis stehen mit der Niederlande und seinem Verbündeten Preußen ein starker Konkurrent gegenüber. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich Preußen auf vielbeinige militärische Bündnisse gestellt hat.


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Wegen dieser nicht ganz harmlosen Bedrohung für unser Reich, nehmen wir kurzer Hand einen Bündnisvorschlag von Österreich an um einen militärisch starken Partner an unserer Seite zu haben. Für alle Fälle, denn in dieser frühen Zeit können wir uns leider noch nicht auf unser Heer alleine verlassen.
Sieht man mal von unseren Plänen mit Belgien ab, gedeihen die weiteren Vorhaben, strategische Partner an die Seite Frankreichs zu ziehen gut. Sowohl Sardinien-Piemont, als auch Sizilien-Neapel können in unsere Einflusssphäre eingegliedert werden nachdem die Beziehungen ständig intensiviert und verbessert wurden. Beide Nationen boten uns dann auch die militärische Freundschaft an. Zu beiden Vorschlägen sagen wir nicht nein und haben nun neben den bereits erwähnten Österreich, dem Ursprungsbündnis mit dem Vatikanstaat, zwei weitere Bündnispartner.

Läuft es auf friedlichen außenpolitischen Kanälen glatt, so kann man das von unseren kriegerischen Rechtfertigungen bzgl. Algerien nicht behaupten. Unser Komplott wird zeitig aufgedeckt und wir müssen uns nun mit einer riesen Infamie herumschlagen.


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Im Niederländisch Belgischen Krieg bleiben wir neutral. Anfragen von den Kriegsparteien auf Durchmarschrechten in Frankreich werden allesamt abschlägig beschieden. Einzig alleine Belgien hätten wir ein solches Recht ermöglicht, die wurden aber nie vorstellig. Unterdessen ist Großbritannien weiterhin politisch gegen uns aktiv und verschlechtert unsere französisch belgischen Beziehungen weiter. Das ist uns zwar nicht recht, wir unternehmen aber nichts dagegen. Aus unserer Sicht hätten die Briten wichtigeres zu tun, als uns außenpolitisch zu diffamieren. Sie sollten ihrem Bündnispartner besser mal unterstützend militärisch unter die Arme greifen. Aber die Briten unternehmen nichts dergleichen.

Die spinnen die Briten!

Am Ende kommt es wie es kommen musste, Belgien ist den Angreifern der Niederlande dank preußischer Unterstützung hoffnungslos unterlegen und dank der Ignoranz ihrer Bündnispartner wird Belgien im Januar 1837 geschluckt.

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Wir haben nun einen neuen Nachbarn, die Niederlande. Sogleich beginnen wir mit einer politischen Beeinflussung.
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Wenn wir die Niederlande spielen, klappt das nie. :rolleyes:
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Chapitre 4 - Die Eroberung von Algerien

Nach fast eineinhalb Jahren Vorbereitung können wir unseren neuen Feinden endlich den Krieg erklären. Am 28. Juno des Jahres 1837 übermitteln unsere Diplomaten die offizielle Kriegserklärung.

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Wirklich überrascht kann Algerien nicht sein, haben wir doch in den letzten Wochen einige Divisionen zusätzlich in Nordafrika stationiert. Da unsere Provinzen sich wie eine Perlenschnur aneinandergereiht befinden, können wir das Heer nicht im Hinterland verstecken. Aber das stört uns nicht weiter, sollten die Nordafrikaner zahlenmäßig unterlegen eigentlich keinen taktischen Vorteil daraus ziehen können. Eine kurzfristige Aufrüstung über Gebühr trauen wir dem Gegner nicht zu.

Unser Schlachtplan steht bereits seit einigen Wochen fest und wir planen zuerst die größere der beiden feindlichen Armeen aufzureiben um dem Gegner gleich mal aufzuzeigen dass Widerstand zwecklos ist. Die Gleiche Wortwahl werden einige Jahrhunderte später auch die Borg verwenden, aber das liegt außerhalb des Vorstellungsvermögens der Algerier.


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In Europa sind zeitgleich auch noch andere Großmächte in Kriege verwickelt. Großbritannien kämpft noch immer gegen das Bündnis Preußen, Niederlande und Anhang da die Preußen weitere Kriegsziele während des Belgienkrieges formulierten. Die Osmanen kämpfen ihrerseits einen ungleichen Kampf gegen Tripolis um den Einprovinzler in ihr Reich aufzunehmen. Wir erwarten von diesen Seiten daher keine überraschenden militärisch-diplomatischen Aktionen, die uns betreffen.

Unser Plan als erstes die große Streitmacht des Gegners in eine Schlacht zu verwickeln geht auf. Allerdings nicht im Hinterland wie geplant, sondern in unserer Küstenprovinz Mustghanim. Die schnellen Reiter der Algerier stahlen sich an uns vorbei und gingen überraschend zum sofortigen Gegenangriff über. Als wir die Reiter stellen konnten, war das Gezeter aber schnell vorbei.


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Der weitere Verlauf des Krieges ist rein formeller Natur. Es gibt zwei weitere kleine Schlachten gegen die kleinere Streitmacht in der Hauptstadt. Nachdem auch diese Einheit ausgelöscht wurde machten wir uns an das Besetzen der Provinzen, was sich einige Tage hinzog aber schlussendlich ohne Probleme umgesetzt wurde.

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Fast genau ein Jahr dauerte der erste Krieg. Algerien ist nicht mehr und die Provinzen färben sich blau auf der Karte. Vive la France!

Aber es gibt auch anderes zu berichten. Der französische Schriftsteller http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_de_Tocqueville ]Alexis de Tocqueville[/url] veröffentlich sein vielbeachtetes Werk "Demokratie in Amerika", was uns einiges an Prestige einbringt.

Auch über unrühmliches können wir berichten. Dafür sorgt Louis Napoléon, der aus der fernen Schweiz über die aktuelle Legimität der Regierung herzieht.


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Ein Feigling, wenn er aus dem Asyl heraus, fern ab der bepöbelten Gegner große Reden schwingt. Er soll herkommen und vor dem Unterhaus seine Parolen vortragen. Dann können wir das in guter alter gallischen Manier angehen und lösen.

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Wir jedenfalls fordern die Auslieferung, was die Schweiz aber ablehnt. Die Beziehungen kühlen daraufhin ein wenig ab.

Auch müssen wir uns mit jugendlichen Studenten herumschlagen, denen der Met wohl zu Kopfe gestiegen ist. Sie verlangen die Wiederherstellung alter historischer Freiheiten. Sie sollen ihre Meinung frei äußern dürfen. Wenn sie schwätzen, können sie schon nicht zuhören und der pöbelnde Napoléon hat keine Hörer.

Zu guter Letzt dürfen wir von einem technologischen Durchbruch berichten. Die Kulturtech Realismus wurde komplett erforscht und wir steigern damit unser Prestige. Als neues Forschungsziel nehmen wir uns Berufsoffiziere vor, welches die erste Stufe der Militärentwicklung darstellen soll.

Lassen wir nun den Abend ausklingen, so wie wir es schon seit der Römerzeit gewohnt sind.


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Thomasius
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Beitrag von Thomasius »

Es wäre für euren BB günstiger gewesen, wenn ihr gegen Algerien keinen Eroberungskrieg geführt hättet, sondern Zugeständnisse verlangt und später in einem zweiten Krieg ein Protektorat durchgesetzt hättet.
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Thomasius hat geschrieben:Es wäre für euren BB günstiger gewesen, wenn ihr gegen Algerien keinen Eroberungskrieg geführt hättet, sondern Zugeständnisse verlangt und später in einem zweiten Krieg ein Protektorat durchgesetzt hättet.
Werter Thomasius,

rückblickend betrachtet müssen wir Euch Recht geben.
Wie wir im Eingangsbeitrag erwähnt haben sind wir kein Meister dieses Spiels. Unsere Entscheidung einen Eroberungskrieg zu führen unterstreicht dies (leider). :facepalm:
Dennoch sollte es für diese Geschichte nicht von Nachteil sein, liefern solche Umstände doch besten Stoff für die Story und Ereignisse. :)

Wire freuen uns aber über solche Kommentare, da sie uns die Möglichkeiten des Spiels besser aufzeigen.

Vielen Dank.
Noch einen schönen WM Sonntag.
Allenthalben

PS: Wir formulieren gerade die letzten Sätze unseres nächsten Beitrags, den es in ein paar Minuten hier zu lesen gibt. Geht also nicht zu weit weg. :D
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Allenthalben
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Chapitre 5 - Die liberale Revolution

Nach dem ersten erfolgreichen außenpolitischen Maßnahmen die in der Ausweitung des Reiches endeten, gilt es in den nächsten Tagen und Wochen, interne französische Entscheidungen zu treffen und kleinere Krisen zu meistern. Die Jakobiner vertreten ihre Ansicht Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit recht offensiv und die Militanz in den betroffenen Provinzen steigt stark an.

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Wir versetzen unser Militär in erhöhte Alarmbereitschaft, streben aber wenn möglich immer eine friedliche Lösung an. Wir wollen nicht die Waffen gegen das eigene Volk einsetzen. Das hat allerdings einen Anstieg des Bewusstseins zur Folge.

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Immerhin haben wir so die Chance auf aufsteigende POP´s, denn denkende Bevölkerungsschichten analysieren ihre Lebenslage und machen sich Gedanken, wie sie diese mittel- und langfristig verbessern können. Manche kommen so auf die Idee sich zu verändern. Das findet in erster Linie in der Unterschicht statt, wenn Bauern, Arbeiter oder Handwerker sich der Industrie zuwenden und zum Facharbeiter oder Angestellten umschulen. Langfristig führt dies zur Festigung unseres Industrieranges. Allerdings birgt dies auch Gefahren, denn wenn die Regierung nicht die Voraussetzungen schafft, dann steigt nochmal die Militanz und eine erhöhte Radikalität bei denkenden Personen ist eine Zeitbombe.

Während in Frankreich die Revolution droht, kommt in Großbritannien Queen Victoria an die Macht. Gespannt blicken wir über den Kanal. Ob es der jungen Monarchin doch noch gelingt den immer noch andauernden Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden, oder wenigstens zu beenden?


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Es sieht nicht danach aus, das Militärbündnis Preußen/Niederlande ist obenauf und hat deutliche Vorteile. Das mündet darin, dass unser orangene Nachbar gar weitere Kriegsziele im Konflikt anbringt. Man möchte nun die britische Kolonie British Guayana dem eigenen Ländereien hinzufügen. Das finden wir interessant, denn die Lage auf dem südamerikanischen Kontinent spiegelt die Situation genau andersherum wieder. Die Briten haben holländisch Guayana besetzt. Aus unserer Sicht sind die starken Preußen in Europa in den Schlachten das große Plus der Niederlande. Wir versuchen ein wenig Hilfestellung für die Briten zu geben, indem wir ihnen erlauben über unsere Länder zu marschieren.

Außenpolitisch müssen wir bezüglich der Niederlande höchst wachsam bleiben, denn die Spanier beeinflussen die Holländer. Das ganze mündet in ein vertrautes Verhältnis. Hier müssen wir geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen, wollen wir nicht als Sandwich zwischen Spanien und Niederlande/Preußen enden. Wir intensivieren unsere eigenen Sphärenbemühungen um die Niederlande. Am Ende, einige Monate später, können wir aber ein militärisches Bündnis zwischen Spanien und Preußen nicht verhindern. Der politische Sandwich ist eingetreten.


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Wir nahmen dies zum Anlass die Grenze zu Spanien militärisch zu stärken. Mit dem Bau von militärischen Forts begannen wir gar schon etwas früher, als sich die politische Annäherung zwischen den beiden Großmächten abzeichnete.
Auch wird die Zukunft für die Vergrößerung unserer Flotte gelegt. Dazu werden ein paar Häfen ausgebaut und wir können den Abschluss dieser Bauaktivitäten nicht schnell genug erwarten. Durch diese Erweiterungen sind wir in der Lage eine größere Flotte zu unterhalten.


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Dank der unserer Wissenschaft können wir wichtiges Prestige für uns erlangen. Dies führt dazu, dass wir die Prestigeträchtigste Nation im Jahre 1838 sind. Im Großmachranking machen wir dadurch einen Platz gut, ziehen am russischen Zarenreich vorbei. Großbritannien ist aber noch einige Punkte entfernt, was insbesondere an deren starken Flotte und der Industrie liegt. Hier sind die Briten allen anderen Ländern weit voraus.

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Im Gedenken an die französische Revolution (1789-99) wurde 1839 nach über dreißig jähriger Bauzeit der Arc de Triomphe fertig gestellt. Dieses monumentale Bauwerk, welches die französischen Erfolge darstellt, sorgt für weiteres Ansehen in der Welt, was sich für uns in Prestige auszahlt.

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Weiter geht es mit innenpolitischem Durcheinander. Auf der einen Seite können wir auf anwachsendes Prestige wegen aufsehenerregender Durchbrüche zählen, auf der anderen Seite schlagen wir uns in den nächsten Jahren mit einem akademischen Durcheinander herum, welches uns eine Neuausrichtung für zukünftige Forschungspläne ermöglicht. Alte Zöpfe werden abgeschnitten und die Neuausrichtung bringt uns keinen Malus mehr bei der Verteilung der Forschungspunkte.

Wegen dem gestiegenen Bewusstsein unserer Bürger formieren sich einige Bewegungen in Frankreich. Zum Teil haben diese Strömungen viele Anhänger. Für ein Unterdrücken der Bewegung ist es zu spät, wir hoffen dennoch auf eine friedliche Lösung.


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Mit dem Jahreswechsel 1839/40 wird der Wahlkampf eröffnet. In den kommenden sechs Monaten machen die Parteien Werbung für sich und versuchen die Bürger hinter sich zu bringen. Dies ermöglicht uns die Chance für eine der beiden großen Bewegungen ein friedliche, beschwichtigende Reform einzuführen. Wir entscheiden uns für das Wahlrecht Universalgewichtung, was der größeren der beiden Bewegungen den Wind aus den Segeln nimmt. Für die bevorstehende Wahl erhoffen wir uns dadurch eine breitere Akzeptanz der zu wählenden Regierung, was uns innenpolitisch in ruhigere Fahrwasser bringen soll.

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Dank dieser Reform tauchen nach und nach einige Prediger in den Provinzen auf, die die Allmacht Gottes preisen und die liberalen Ansichten ein wenig abschwächen. Die Könige dieser Zeit sind von Gottes Gnaden eingesetzt und sollen über das französische Volk herrschen und denen Wohlstand und Ruhm einbringen. Diese fahrenden religiösen Redner sind ein Baustein dafür, dass die lang andauernde, schwelende liberale Revolution für beendet erklärt werden kann.

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Das Ende der Revolution und die militärische Erkenntnis des Vorteils von Berufsoffizieren ermöglichen uns die Aufstellung einer Fremdenlegion, die einmalig in dieser Welt ist und die uns wiederum weiteres Prestige einbringt.

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Die Kapitalisten Frankreichs treffen die Entscheidung unser Land industriell auszubauen. Eisenbahnen werden geplant und gebaut. Fabriken, insbesondere für militärische Produkte (Munition) werden erweitert und gar neu in Auftrag gegeben um unabhängig von einer Provinz zu sein. Dies wird unsere Basis des Militärs nachhaltig stärken. Es ist also an der Zeit über neue Ziele nachzudenken.

Insbesondere zwei militärische Ziele werden von den Beratern vorgeschlagen:
- Haiti, ein Land in der Karibik, welche unsere Ansprüche in dieser Region stärken könnten. Haiti hat keine Verbündeten und es könnte denen so ergehen, wie es den Algeriern ergangen ist. Außerdem fördert es in allen Provinzen Tabak, ein Gebrauchsgut, welches wir noch nicht besitzen.
- Marokko, ein Nachbar in Afrika, der über zahlreiche Seeprovinzen verfügt, welche sich gut für die Stärkung unserer Flotte machen würden. Marokko ist allerdings mit Tunis verbündet. Keine Allianz die man fürchten müsste, doch ist Tunis ein Ziel für die Ausweitung unserer Einflusssphäre. Außerdem ist Tunis eine natürliche Blockade zum osmanischen Reich was sich dahinter anschließt.

Ein grundsätzlich französisches Problem für militärische Operationen ist die hohe Infamie, die wir dank dem idiotischen Verhalten einiger Soldaten vor dem Algerienkrieg, mit uns herum schleppen. Der Infamiewert sinkt nur sehr langsam. Wir überlegen einen kleineren Kriegsgrund zu fabrizieren, den wir bei Bedarf durch das hinzufügen von weiteren Kriegszielen erweitern.

Während wir uns hierrüber noch den Kopf zerbrechen wird der Leichnam von Napoléon Bonaparte nach Hause gebracht. Eine Aktion, die uns weiteres Ansehen beschert.


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Bevor wir uns mit den Ergebnissen der Wahl herumärgern müssen, beschließen wir erst noch einmal zu einem kleinen französischen Festmahl mit Gesang, Tanz und vor allem Wildschweinen.

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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Weiter so!
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Chapitre 6 - Ein Platz an der Sonne

Das zurückliegende Jahr ist geprägt von politischen und diplomatischen Aktionen und Entscheidungen. Während die Militärberater noch die Stärken der potentiellen Ziele ausloten und analysieren, werden zwei diplomatische Meilensteine initiiert. Wir verstärkten unsere Bemühungen um die Niederlande und lassen uns auch nicht von Spanien inszenierten Querelen aus der Ruhe bringen.

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Einige Zeit später verkünden wir die Aufnahme der Niederlande in unsere Einflusssphäre. Von nun an steht die Niederlande unter französischem Schutz. Wir freuen uns insbesondere über einen in Zukunft verstärkten Zugriff auf den Rohstoff Kohle im Binnenmarkt, der bislang eher spärlich zu unserem Portfolio gehört hat.

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Kurz zuvor einigen sich die Kriegsparteien Großbritannien, Preußen und Niederlande nach 4 Jahren Krieg auf einen Frieden. Großbritannien geht als großer Verlierer aus diesem militärisch ausgetragenen Konflikt hervor. Neben dem unschätzbaren Prestige was man verloren hat, kann sich Neu Queen Victoria auch über den Verlust von British Guayana ärgern, was an die Niederlande abgetreten werden muss.

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Angenehmer Nebeneffekt für Frankreich: Durch den Prestigeverlust können wir im Nationenranking Großbritannien überholen, bzw. sie fallen hinter uns zurück. Wir grüßen ab sofort vom Platz an der Sonne.

Dann überschlagen sich die politischen Ereignisse. Erst wird gewählt und wie erwartet gewinnt die Républicain mit großer Mehrheit und wir haben eine neue Regierungspartei. Weiter geht es Schlag auf Schlag, binnen weniger Tage beleidigt uns Marokko als deren Außenminister meint unseren Botschafter ohrfeigen zu müssen. Das Pendel unseres nächsten Opfers schlägt somit eindeutig aus und wir beginnen mit der Rechtfertigung eines Krieges gegen Marokko. Der Vorfall wurde sogar von vielen französischen Zeitungen aufgegriffen und veröffentlicht.

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Tunis wird ebenfalls in unsere Einflusssphäre aufgenommen, was die Position Marokkos weiter schwächt, denn wir können uns nicht vorstellen, dass Tunis sich im Falle des bevorstehenden Krieges auf die Seite des Verlierers stellen wird. Vorbereitungen für einen Krieg gegen Marokko werden getroffen, Armeen verlegt und Pläne für eine Eroberung geschmiedet. Wir wollen uns drei Küstenprovinzen aneignen.


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Wieder einmal versagen unsere Spione bei der Kriegsrechtfertigung und werden erneut aufgedeckt. Da wir aber einen relativ kleinen Anspruch fingieren wollten ist der Infamieanstieg nicht ganz so dramatisch wie vor dem Algerienkrieg und von daher zu verschmerzen.

Aber auch im Norden Europas werden kriegerische Pläne geschmiedet und in Angriff genommen. Schweden zieht gegen Dänemark und Holstein in den Krieg. Dabei haben die Skandinavier wohl nicht mit dem Bündnisbruch durch Preußen gerechnet. Sie sind auf sich allein gestellt und wir sind gespannt, ob sie sich hierbei nicht übernommen haben.

Am 28. Dezember 1840 erhalten wir endlich den offiziellen Kriegsgrund gegen Marokko. Noch am gleichen Tag erklären wir den Nordafrikanern formell den Krieg. Wie erwartet bricht Tunis die Allianz mit Marokko.


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Wir fordern von Marokko die RegionAl Rif, mit den Provinzen Tangier, Tetouan und Ajdir. Alle diese Provinzen liegen an der Küste, sehr nahe an Spanien. Die Iberer werden sich darüber sicherlich nicht freuen. Man munkelt, dass sie ihrerseits mit dem Gedanken spielen ihr Territorium um ihre Provinz Melila auszuweiten. Da Marokko auf unsere Forderungen nicht eingeht, marschieren wir mit unserer Hauptstreitmacht ein. Parallel sticht unsere Transportflotte in See und soll in Tangier an Landgehen und die Marokkaner in die Zange nehmen.

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Während wir in Nordafrika zu Gange sind, bahnt sich ein politischer Konflikt um Holländisch Wallonien an. In Wallonien rumort es und es gibt Diskussionen in Europa um das Recht der Wallonier auf einen unabhängigen Staat zu kämpfen. Das russische Zarenreich schlägt sich schnell auf die Seite der Niederländer. Etwas überraschend, dass sie sich so schnell bekennen. Das hätten wir eher von den Preußen erwartet.

Großbritannien hält sich raus, genauso wie Österreich und auch wir. Wir wollen militärisch nichts riskieren, schon gar nicht in einem großen Krieg. Wir sind noch zu schwach um an zwei Kriegen gleichzeitig teilzunehmen. Deshalb sind wir auch nicht böse, dass dieser Konflikt im Sande verläuft und die Vernunft der Großmächte siegt dies nicht militärisch zu lösen. Vom russischen Bären mal abgesehen.

Wegen dem diplomatischen Schlag ins Gesicht der Niederlande, durch die fehlende Unterstützung Preußens, kündigen die Holländer umgehend die militärischen Bande mit Preußen auf. Frankreich als neue Schutzmacht hat wohl auch ein wenig mit dieser Entscheidung zu tun. Wenige Tage nach dem Bruch tun sie selbiges auch mit dem portugiesischen Bündnis. Es wird gebrochen.

Unterdessen nähert sich der französisch-marokkanische Krieg seinem Ende. Nach einer weiteren Niederlage Marokkos in der Schlacht um Tangier ist deren Ende besiegelt und sie bieten uns den Frieden an und wollen alle Forderungen Frankreichs erfüllen. So soll es sein, am 18. Juli 1841 wird ein entsprechender Friedensvertrag unterzeichnet.


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Neben dem Landgewinn freuen wir uns auch über das militärische Prestige was wir ergattern konnten. Nicht nur auf gewaltsamen Wege konnten wir dieses steigern. Auch durch die Entsendung einer botanischen Expedition nach Russland und die Aufstellung der Julisäule konnte unser Ansehen ganz Antimilitärisch gesteigert werden.

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Mit einem Wildschweinbraten gedenken wir der drei glorreichen Tage der Julirevolution.

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Württemberg
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Beitrag von Württemberg »

Schöner AAR! Macht regelrecht Lust, sich mal wieder Victoria zu widmen. (doofes Windows 8...)
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Chapitre 7 - Beleidigungen

In Marokko sitzt der Stachel noch tief. Aber, französische Bürger müssen sich nicht beleidigen lassen!
Was war passiert?
Marokko weigerte sich eine französische Expedition zum Wohle des Marokkanischen Volkes in ihr Land zu lassen. Dabei wollten die Abgesandten doch nur die zukünftigen Ziele abstecken und die französischen Verbesserungen für Marokko (was in der totalen Annexion enden soll) in Augenschein nehmen.


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Der folgende Kriegsgrund freut uns sehr, bis wir realisieren, dass wir diesen momentan nicht anwenden können, da wir uns in der Schonphase (=Waffenruhe) mit Marokko befinden.

Unbeeindruckt davon schreiten wir in der Forschung weiter voran. Wir erforschen Feldbefestigungen, die es ab sofort erlauben, dass sich unsere Einheiten eingraben können. Das gibt einen kleinen Bonus auf die Verteidigung. Diesen Bonus hätten wir in einem neuerlichen Krieg gegen Marokko sicherlich nicht in Anspruch nehmen müssen, aber für zukünftige Kriege in Europa wird diese Erkenntnis sicherlich Leben retten.

Der nächste Konflikt kommt schneller als erwartet. Die Kommunikation mit Preußen gestaltet sich eher schwierig. Preußen ist uns militärisch ebenbürtig und hat einige Verbündete, allesamt Nachbarn von Preußen, die uns die Antwort auf die Beleidigung praktisch in den Mund legen. Wir belassen es für dieses mal noch bei einer politischen Lösung.


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Für diese Großmut ernten wir ein wenig Anerkennung in der Welt. So lässt sich das Zähneknirschen leichter ertragen. zunehmenden Beleidigungen auf dem politischen Parkett lassen unseren König nachdenklich werden. Vermutlich wird Frankreich in der Welt (insbesondere in Europa) als Bedrohung wahrgenommen. Der König zitiert sein besten Berater an den Hof um die Situation zu analysieren.

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Majestix: Asterix, Obelix, schnell, eilet in mein Haus. Gutemine ist nicht da und wir dürften eine kurze Zeit ungestört sein. Ich muss was wichtiges mit Euch besprechen.
Obelix: Römer? Wildschweine? Wo?
Asterix: Obelix, kannst du nicht einmal fünf Minuten damit aufhören ans Verdreschen, oder Essen zu denken. Komm schnell, wir wollen sehen, was unser Häuptling von uns will.
Meine Freunde, was meint ihr, müssen wir uns ob der zuletzt gestiegenen Anzahl von Beleidigungen Sorgen machen?
Iwo! Idefix und ich haben alles unter Kontrolle. Außerdem fehlt mir in meiner Sammlung noch ein preußischer Helm eines Centurios.
Centurios gibt es im preußischen Heer nicht, mein lieber Obelix. Und nur weil Du als Kind in den Kessel gefallen bist, heißt das noch lange nicht, dass wir auf alle Zeit von militärischen Problemen verschont werden. Ihr seid nicht immer da wo es knallt. Wir sollten uns die Sache mal genauer anschauen.


Heeres- und Marinevergleich der Großmächte
Europäische Großmacht Bevölkerung Anführer Divisionen Schiffe Verbündete
Großbritannien 132,8M 19 29 94 21
Frankreich 36,8M 28 58 73 5
USA 16,7M 21 14 48 2
Russisches Zarenreich 64,7M 15 96 88 1
Preußen 15,2M 11 57 19 17
Österreich 36,9M 1 49 34 8
Osmanisches Reich 21,2M 17 28 32 2
Niederlande 20,7M 4 20 23 2
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Aber nicht die Statistischen Kräfte der Großmächte alleine sind von Belang. Auch die Beziehungen untereinander spielen eine Rolle. Eine schlagkräftige Verbindung stellt das aktuelle Bündnis Großbritannien-Preußen dar.

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Spanien ist zwar aktuell keine Großmacht mehr, dennoch möchte ich die Nation hier nicht unerwähnt lassen, hat sie doch eine gemeinsame Grenze mit uns. Lediglich das Omanische Reich und die USA, die fern unserer Ländereien, liegen, haben keine 'großen' Bündnispartner.
Nun denn, dann wollen wir es für heute bewenden lassen und können uns wieder den angenehmeren Dingen als Politik zuwenden.
Essen! Ich besorge uns schnell noch ein paar Wildschweine! Asterix, schür doch schon mal das Feuer an...

Wir versuchen in den nächsten Wochen und Monaten uns weiter an andere Nationen anzunähern. Dazu kommen in erster Linie strategisch günstig gelegene, oder (eher langfristig) militärisch starke, wenn auch noch unzivilisierte Nationen in Frage.


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Die Annäherung an Portugal macht Sinn, da kurz zuvor Spanien das Bündnis mit Portugal brach und die Beziehungen zwischen den Ländern zurzeit ein wenig abgekühlt sind. Schweden soll in die Einflusssphäre aufgenommen werden um einen Verbündeten Grenzverlauf zum russischen Reich zu besitzen. Es ist aber noch ein weiter Weg zur gemeinsamen Grenze mit Russland.

Als unzivilisierte Länder bieten sich Ägypten, Japan und China an. Letztere helfen militärisch vorerst nicht wirklich, außer es bahnt sich ein Konflikt mit Königin Victoria in Asien an, wo die Briten große Ländereien unterjochen. Da wir dort aber nur kleinlich vertreten sind und noch keine starke Flotte besitzen sind Japan und China für uns momentan nur von sekundärer Bedeutung.

Wie immer blicken wir am Ende eines Kapitels auf die friedlichen aber dennoch nicht weniger wichtigen Ereignisse in Frankreich. Unsere Bauvorhaben (Forts) an der französisch spanischen Grenze sind allesamt abgeschlossen. Wir können uns nun hinter dicken Mauern verschanzen, sollten sich die Iberer zu einem idiotischen Angriff entscheiden. Eigentlich sollte man das ja ausschließen können, doch man weiß ja nie. Denn...


Die spinnen die Iberer!

Eine weitere Schlüsseltechnologie, diesmal im Segment Industrie, konnte erforscht werden. Es handelt sich hierbei um die Medizin, welche zahlreiche Vorteile, auf und neben dem Schlachtfeld, mit sich bringt.

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Nun wenden wir uns wieder einem anderen Bereich zu. Wir weißen unsere Forscher an sich um Idealismus zu kümmern. Es ist an der Zeit die Basis für einen zukünftig schnelleren Erkenntnisgewinn zu sorgen.

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Unser Druide Miraculix benötigt mal wieder einige Zutaten für seinen Zaubertrank. Dummerweise fehlt ihm ein spezielles Kraut. Die Vorräte rund um unser gallisches Dorf sind zur Neige gegangen und die neu gesetzten Pflanzen sind noch nicht soweit dass man sie wieder abernten könnte. Also muss sich eine Delegation bestehend aus dem Druiden, zusammen mit Asterix und Obelix als Aufpasser, auf dem Weg ins Ferne Bayern machen. Da die Wegstrecke nicht unbedeutend ist, macht er sich deshalb per Luft auf die Reise.

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Dort kann er ungesehen und in aller Ruhe Ausschau nach dem Kraut (um welches es sich hierbei handelt, wird selbstverständlich nicht verraten, die Patentgesetze sind ja leider noch nicht erfunden) halten. Einmal entdeckt sinkt der Ballon zu Boden und Miraculix kann das Kraut schneiden. Selbstverständlich nicht ohne sich dabei mit seiner Sichel selbst zu verstümmeln.

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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Ein gar köstlicher AAR, oh werter Majestix... :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der mal abonniert... :smoke: :D
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Allenthalben
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Beitrag von Allenthalben »

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Chapitre 8 - Das Streben nach Macht und Einfluss

Seitdem unsere Spione eine Liste über die militärischen Fakten der Großmächte angefertigt haben und wir die Stärken und Schwächen unserer Mitbewerber um den Platz der führenden Nation in der Welt nun kennen, wächst in uns der Wunsch bei der Marine zu den Briten aufzuschließen. Die zukünftige Grande Nation liegt 21 Schiffe hinter der Queen, was nicht mal so eben schnell aufzuholen ist, denn Schiffe kosten Geld, viel Geld nicht nur im Bau, sondern auch im Unterhalt. Trotzdem wollen wir hier auf lange Sicht konkurrenzfähig werden. Wir geben deshalb 6 Handelszerstörer in unseren großen Häfen Brest und Toulon in Auftrag.

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Die neuen Schiffe werden dann jeweils unsere beiden Flotten (Escadre du Nord und Escadre du Méditerranée) zu gleichen Teilen anführen, gehören sie doch zu den zurzeit stärksten Einheiten, die die Marine derzeit zu bieten hat. Die Handelszerstörer weisen einen soliden Rumpf auf, der den derzeitigen Rumpf der Kriegsschiffe um zwei Punkte übertrifft. Die gewaltige Angriffsfähigkeit der Kriegsschiffe wird nicht erreicht, das kann aber über die geringfügig längere Schussreichweite ausgeglichen werden. Auch kann man dank des starken Rumpfes in Gefechten länger bestehen. Wir erhoffen uns durch die in Kürze fertig gestellten Schiffe eine deutliche Stärkung unserer Flotten.

Aber nicht nur militärisch wird nach der Erweiterung der Macht gestrebt. Auch im Industriesektor sorgen die französischen Kapitalisten für das Anwachsen der Macht. Es werden fleißig Fabriken projektiert und in Bau gegeben. In wenigen Tagen wird die erste Maschinenteilefabrik Frankreichs eingeweiht.


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Auf Maschinenteile hat ein Land zurzeit das Monopol, Großbritannien. Mit unserer Fertigstellung im späten August 1843 brechen wir diese Monopolstellung.

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Ok, die aktuelle Produktion sieht im Ländervergleich noch ziemlich bescheiden aus, dennoch freuen wir uns ungemein, für den weiteren Industriellen Aufschwung Frankreichs gerüstet zu sein, müssen wir nicht mehr sämtliche Maschinenteile importieren. Sollten wir gar in die Verlegenheit kommen, keine Maschinenteile zu benötigen, bringt der Verkauf dieses hochwertigen Produkts Reichtum für unsere Kapitalisten, den diese am besten gleich wieder in Frankreich investieren.

Zur Stärkung der neu gebauten und noch im Bau befindlichen Industrie werden die nationale Fokus in den betroffenen Regionen auf Facharbeiter fördern gesetzt.
(Was ist eigentlich die Mehrzahl von Fokus? Fokusse oder Foki??? Weiß das jemand? Die Klasse?)


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Das Projekt 'diplomatische Verbesserung der Beziehungen' schreitet ebenfalls ganz gut voran. Ägypten, das Land der Pharaonen wird von unseren Beratern Asterix und Obelix besucht und nachhaltig verändert.

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Nicht nur Ägypten wird von uns positiv beeinflusst. Japan, als mächtige, aber unzivilisierte Nation lässt sich ebenfalls leicht beeinflussen. Den größten diplomatischen Erfolg feiern wir aber sicherlich mit der weiteren Annäherung an Portugal. Unsere Freundschaft geht nun soweit, dass diese in einem militärischen Bündnis mit dem Nachbarn der Spanier endet. Somit befinden sich die Iberer in einem politischen Sandwich.

Selbiges Erreichen des Ziels kann für Schweden verkündet werden. Nachdem wir sie in unsere Einflusssphäre aufgenommen haben, bieten sie uns ein Bündnis an, welches wir gerne annehmen. Das Ziel eine verbündete Grenze mit dem Russischen Zarenreich zu haben ist somit abgehakt.


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Die französische Bündnissituation gestaltet sich in Europa wie auf der folgenden Karte zu ersehen.

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Nicht nur wir erweitern unsere Machtbefugnisse. Auch die anderen Großmächte tun dies mit ähnlicher Intensität.

Österreich und Preußen setzen dem ganzen aber die Krone auf. Es gibt keine weiteren Großmächte, die sich so erbittert diplomatisch und politisch bekämpfen. Österreich beeinflusst Baden, Preußens Gegenbeeinflussung lässt nicht lange auf sich warten. Dann wieder Österreich, gefolgt von einem erneuten preußischen Gegenschlag. Hier bahnt sich ein zukünftiger Konflikt dieser beiden Großmächte an, die sich bis aufs Blut reizen.

Immer wieder geht es hin und her. Preußen scheint am Ende leicht die Nase vorne zu haben, da die Aufnahme Sachsens in die preußische Einflusssphäre gelingt. Auch aus Sicht der diplomatischen Beziehungen hat Preußen augenscheinlich einen Freundschaftsvorteil.


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Wir sind gespannt, wo dies in den nächsten Jahren noch hinführt. Wir befürchten einen Krieg, welcher auch uns mit involvieren würde, da wir mit Österreich bekanntlich verbündet sind.

Wie sich das für eine Großmacht gehört, können wir auch auf dem Forschungssektor wieder Erfolge vorweisen. Chemotherapie, Prophylaxe gegen Malaria, Militärmedizin, aus dem Bereich Medizin stärken unser Militär, senken diese Durchbrüche doch in erster Linie die Verlustquoten durch unerwünschte Randerscheinungen in einem Krieg. Eine in Zukunft detaillierte Feldausbildung und Eisenbahntransportgruppen verbessern die Mobilmachung.

Aber auch unser ziviles Leben wird durch medizinische Neuerkenntnisse angenehmer. Fieberthermometer und erste Erfolge in der Genetik bei der Erblehre lassen unser Bevölkerungswachstum langfristig sicherlich schneller ansteigen.

In Spanien rumort es nach dem Verlust des Großmachtstatus gewaltig. Gut, dass wir Vorbereitungen getroffen haben (Bündnis mit Portugal und Forts und Wälle zu Sicherung der Grenze zu Spanien) um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.


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