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Ist ja das Problem mit Diktaturen, dass sie immer mit der Furcht vor dem Chaos arbeiten. Weil sie die Erarbeitung oder gar Erprobung eines Gegenentwurfes zu ihrer eigenen Ordnung nie zulassen können, bleibt bleibt stets ein Restrisiko.
Der Umbruch, die Revolution, kann negativ in Mugabes Zimbabwe enden, positiv aber auch in der RSA. Im Falle von China 1989 wüssten Wir aber nicht, was zwingend für ein Abgleiten ins Chaos gesprochen hätte. Siehe der Vorredner zu Osteuropa.
Der Umbruch, die Revolution, kann negativ in Mugabes Zimbabwe enden, positiv aber auch in der RSA. Im Falle von China 1989 wüssten Wir aber nicht, was zwingend für ein Abgleiten ins Chaos gesprochen hätte. Siehe der Vorredner zu Osteuropa.
- Vernichter
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China ist nicht mit dem Ostblock so richtig vergleichbar gewesen. Sehr viel größere Armut und Unbildung. Der Sprung fing erst in den Achtzigern an. Jetzt sind sie soweit. Das Ereignis als solches ist natürlich wichtig und richtig gewesen. So als Motivation für die heutige Demokratiebewegung. Die haben nun ihren Opfermythos.Cholerik hat geschrieben:@Vernichter: Natürlich hätte man daraus auch Reformen ableiten können oder einen friedlichen Umbau des Staates ableiten können. Das hat ja in Polen z.b. auch geklappt. Es muss ja nicht immer ein totales Chaos rauskommen.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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- Silem
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http://www.i24news.tv/en/mobile#content/33222
Grandios
. Al-Qaida nutzt israelische Verschlüsselungstechnologie.
Grandios
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.
- Private_S
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Wenn nur Reichtum und Bildung Voraussetzung für Demokratie bilden, dann hätte es Botswana, bei Start eines der ärmsten Länder der Erde, vermutlich nie zum Musterland der Demokratie in Südafrika geschafft. Es muss also noch andere Faktoren geben.Vernichter hat geschrieben:China ist nicht mit dem Ostblock so richtig vergleichbar gewesen. Sehr viel größere Armut und Unbildung. Der Sprung fing erst in den Achtzigern an. Jetzt sind sie soweit. Das Ereignis als solches ist natürlich wichtig und richtig gewesen. So als Motivation für die heutige Demokratiebewegung. Die haben nun ihren Opfermythos.
http://de.wikipedia.org/wiki/Botswana#cite_ref-10
- Edelpionier
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Wenn ich heute so die Berichte der verschiedenen Medien zum D-Day betrachte, haben die USA den Krieg anscheinend im Alleingang gewonnen.Cholerik hat geschrieben:Und verfälschend. Aber ist wohl nicht als Lehrbuchmeinung gedacht. Hoff ich mal.
Ich selber bin der Meinung das der Untergang des Dritten Reichs mit der Niederlage vor Moskau oder spätestens nach Stalingrad begann. Nicht erst mit der Landung in der Normandie.
„Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“ - Karl Marx
Gilia hat geschrieben:Wenn ich heute so die Berichte der verschiedenen Medien zum D-Day betrachte, haben die USA den Krieg anscheinend im Alleingang gewonnen.
Ich selber bin der Meinung das der Untergang des Dritten Reichs mit der Niederlage vor Moskau oder spätestens nach Stalingrad begann. Nicht erst mit der Landung in der Normandie.
Hinter all diesen Siegen stehen aber auch die USA. Der gesamte Krieg wurde zum großen Teil auf der Wirtschaftskraft und dem Reichtum der USA geführt. Ohne die massive Unterstützung wären das Empire, Russland, China kollabiert.
Aus freier Wahl begann Marko selbstständig zu denken und beging so unwissentlich die für einen Kommunisten schwerste Sünde.
Tom Clancy - aus "Jagd auf Roter Oktober"
Tom Clancy - aus "Jagd auf Roter Oktober"
Dem stimme ich zu allerdings hat die Sowjetunion mit 13.600.000 gefallenen Rotarmisten und 6.000.000 getöteten Zivilisten am meisten für den Sieg geblutet. Ich bin der Meinung das wird einfach nicht genug gewürdigt.Zakalwe hat geschrieben:Hinter all diesen Siegen stehen aber auch die USA. Der gesamte Krieg wurde zum großen Teil auf der Wirtschaftskraft und dem Reichtum der USA geführt. Ohne die massive Unterstützung wären das Empire, Russland, China kollabiert.
„Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“ - Karl Marx
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[Gast]
Empfinde die Berichterstattung doch etwas seltsam heute.
Klar, Lend and Lease, Destroyer for Bases usw. haben auch schon vor dem Kriegseintritt der Amerikaner Wirkung gezeigt und gerade das Empire verdankt dem viel. Aber die Schlacht vor Moskau und die Schlacht vor Stalingrad wurden nicht von Amerikanischen Soldaten oder Fabriken geschlagen, sondern von den Sovjets und damit auch die Wendepunkte im Deutsch-Sovjetischen Krieg und damit auch im gesamten Weltkrieg.
Die Aktionen der Amerikaner in Nordafrika / Mittelmeerraum 1943 waren da deutlich wichtiger, banden sie doch in den Zeiten 1942 und 1943, als der Krieg noch nicht vollends entschieden war, viele Kontingente. Stalins ruf nach neuen Fronten ist ja bekannt.
Der D-Day selber war final wohl mehr politisch als militärisch wichtig, die Rote Armee hatte immerhin schon altes Reichgebiet besetzt und stand bei Kurland, Königsberg und Warschau. Wollte man den Sovjet nicht am Atlantik haben, musste man dort angreifen, aber Kriegsentscheidend, wie es gerade heute beschrieen wird, war es wohl nicht.
Aber hey, wenigstens musste ein Teil Deutschlands dank des D-Days nicht ebenso unter Sovjetischer Besatzung dahinleben. Aber diese Heldenverehrung, versteh nicht den Sinn davon.
Klar, Lend and Lease, Destroyer for Bases usw. haben auch schon vor dem Kriegseintritt der Amerikaner Wirkung gezeigt und gerade das Empire verdankt dem viel. Aber die Schlacht vor Moskau und die Schlacht vor Stalingrad wurden nicht von Amerikanischen Soldaten oder Fabriken geschlagen, sondern von den Sovjets und damit auch die Wendepunkte im Deutsch-Sovjetischen Krieg und damit auch im gesamten Weltkrieg.
Die Aktionen der Amerikaner in Nordafrika / Mittelmeerraum 1943 waren da deutlich wichtiger, banden sie doch in den Zeiten 1942 und 1943, als der Krieg noch nicht vollends entschieden war, viele Kontingente. Stalins ruf nach neuen Fronten ist ja bekannt.
Der D-Day selber war final wohl mehr politisch als militärisch wichtig, die Rote Armee hatte immerhin schon altes Reichgebiet besetzt und stand bei Kurland, Königsberg und Warschau. Wollte man den Sovjet nicht am Atlantik haben, musste man dort angreifen, aber Kriegsentscheidend, wie es gerade heute beschrieen wird, war es wohl nicht.
Aber hey, wenigstens musste ein Teil Deutschlands dank des D-Days nicht ebenso unter Sovjetischer Besatzung dahinleben. Aber diese Heldenverehrung, versteh nicht den Sinn davon.
- Silem
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Also prinzipiell steht über dem Artikel erst einmal Meinung. Wir sind hier in einem Forum in dem die meisten mit Begriffen wie Barbarossa, Bagration, Uranus und Zitadelle etwas anfangen können.
Aber hey. Es ist D-Day. Es ist nicht der 9. Mai. Am 9. Mai feiert man in Russland auch den großen Vaterländischen Sieg und pinselt sich zuerst den Bauch. Ist ja nicht so das die russische Seite plötzlich anfängt die amerikanische Leistungen zu loben, eher werden ein paar Teile verschwiegen und klein geredet. Das sind eben diese Gründungsmythen und nationale Schlachten die fast jedes Land hat. Gut, Deutschland hat eher die totale Niederlage und paradiert deshalb nicht fröhlich durch Berlin. Aber auch an unseren Gedenktagen, denkt man eher mal an den Gefallenen Großvater als an den armen russischen Bauer der mit dem NKWD im Rücken nach vorne gejagt wurde. Das ist halt so.
Es ist aber auch verständlich warum im Westen der D-Day halt wichtiger ist. Mit dem D-Day begann wirklich die Befreiung von Terror und Unterdrückung. Mit Operation Bagration wurde der eine Terror einfach nur durch den anderen ersetzt. Die Niederlande gewannen ihre Freiheit 45. Polen 89. Das man dann nicht unbedingt den Russen zujubelt ist verständlich, besonders heute nach noch einmal 50 Jahren kaltem Krieg und entsprechender Angst vor dem bösen Russen.
Um noch eine, kleine, Lanze zu brechen. Die Planungen für den längsten Tag begannen bereits 1942. So eine Landung ist halt doch kein Picknick.
Aber hey. Es ist D-Day. Es ist nicht der 9. Mai. Am 9. Mai feiert man in Russland auch den großen Vaterländischen Sieg und pinselt sich zuerst den Bauch. Ist ja nicht so das die russische Seite plötzlich anfängt die amerikanische Leistungen zu loben, eher werden ein paar Teile verschwiegen und klein geredet. Das sind eben diese Gründungsmythen und nationale Schlachten die fast jedes Land hat. Gut, Deutschland hat eher die totale Niederlage und paradiert deshalb nicht fröhlich durch Berlin. Aber auch an unseren Gedenktagen, denkt man eher mal an den Gefallenen Großvater als an den armen russischen Bauer der mit dem NKWD im Rücken nach vorne gejagt wurde. Das ist halt so.
Es ist aber auch verständlich warum im Westen der D-Day halt wichtiger ist. Mit dem D-Day begann wirklich die Befreiung von Terror und Unterdrückung. Mit Operation Bagration wurde der eine Terror einfach nur durch den anderen ersetzt. Die Niederlande gewannen ihre Freiheit 45. Polen 89. Das man dann nicht unbedingt den Russen zujubelt ist verständlich, besonders heute nach noch einmal 50 Jahren kaltem Krieg und entsprechender Angst vor dem bösen Russen.
Um noch eine, kleine, Lanze zu brechen. Die Planungen für den längsten Tag begannen bereits 1942. So eine Landung ist halt doch kein Picknick.
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