Das Ende der Welt

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Beitrag von Alith Anar »

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Alith Anar
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Das Ende der Welt

Langsam lohnt es sich wohl zum Prepper zu werden:

http://www.sein.de/gesellschaft/nachhal ... hlich.html

Das die Menschheit über Ihre Verhältnisse lebt ist ja nicht erst seit kurzem bekannt, aber so extrem ...
“The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense..” - Tom Clancy

Beitrag von Bigfish »

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Bigfish
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Naja das ist keine Neuigkeit:

- Der WWF hatte vor ungefähr 10 Jahren eine Studie herausgebracht, da stand zwischen den Zeilen: Auf US Industrialisierungsniveau ist Platz für 2,25 Milliarden Menschen
- Vor 2 oder 3 Jahren sagte ein Forscher einer englischen Uni es gibt nur Platz 1 Millarde Menschen
- Ebenfalls vor ca. 3 Jahren sagte ein Biologe etwa folgendes: Vielleicht sollten wir uns vor eine Pandemie nicht früchten - sie könnte uns auch helfen. Er gehört zu einem Team, dass Impfstoffe entwickelt...


Also das ist schon krass genug oder? Wie es in eurer genannten Studie steht: Die Menschen wollen es einfach nicht hören und sowas zu sagen ist "Nazi".

Beitrag von Storn »

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Storn
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Nach Weltuntergang 3341241324123 hat das irgendwie den Reiz verloren, damals wars halt noch cool und nicht so kommerziell.

Wie passierts denn diesmal?
ἄνθρωπον ζητῶ

Beitrag von Silem »

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Silem
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Die Zukunft kann nicht vorhergesehen werden. Niemand kann sagen ob es uns gelingt innerhalb der nächsten Jahre eine saubere Energiequelle zu entdecken, niemand kann sagen ob es uns nicht gelingt das Supernahrungsmittel zu entwickeln und niemand kann sagen ob es uns in Zukunft vielleicht nicht doch gelingt zu den Sternen zu fliegen.

Diese Zukunftsmodelle scheitern immer an sich selbst. Sie nehmen den jetzigen Stand und führen diesen für einen viel zu langen Zeitraum fort. Natürlich kann die Erde die jetzige Bevölkerung nicht auf Europa-Niveau hieven. Dafür sind nicht genug Ressourcen vorhanden und dafür ist auch nicht der politische Wille da. Es kann aber passieren das irgendwann wichtige Rohstoffe ausgehen. Das Erz in China wird knapp und der Stahl in Deutschland wird zunehmend unerschwinglich. Dann beginnt man einfach mit der Suche nach neuen Förderquellen. Das selbe Problem gibt es beim Öl. Natürlich wäre schon die Förderung zusammengebrochen, das liegt aber daran das vor nicht all zu langer Zeit Öl anstatt 100$ nur 1$ gekostet hat. Also musste man auch die Förderkosten entsprechend anpassen. Wenn in ein paar Jahren das Öl 200$ kostet kann man ganz andere Fördermechanismen nutzen. So ist es auch mit den anderen Ressourcen. Wenn Erze irgendwann einen bestimmten Preis erreicht haben fördert man sie halt auf dem Mond oder auf Asteroiden. Wir haben ein ganzes Sonnensystem zur Verfügung. Mit der richtigen Technologie können wir sogar sauberes Wasser aus dem Weltraum gewinnen.
Es ist gefährlich immer die selben Neuigkeiten zu vernehmen - entweder man stumpft ab oder man radikalisiert sich.

Beitrag von Frisiercreme »

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Frisiercreme
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Zwei Klicks von der Studie entfernt ist eine Buchempfehlung zu heilendem Wasser mit Gedächnis. Euroverschwörung, vitalisiertes Wasser, Wasser und die Kraft des Gebets, alles da, was das Esoterikerherz begehrt.

Das ist sogar der NASA zu blöde:
http://www.nasa.gov/press/2014/march/na ... ity-study/

"Mithilfe eines theoretsich-mathematischen Modells namens „Human And Nature Dynamical' (HANDY) kann auch der Niedergang der vielen untergegangenen Hochkulturen wie den Römern, Maya, Han, Maurya und Gupta erklärt werden - allesamt fortschrittliche, hochentwickelte, komplexe und kreative Zivilisationen, die schließlich trotz ihrer Macht und Größe hilflos zusammenbrachen."

Jetzt kann jeder mal darüber nachdenken, wie theoretisch-mathematisch sich Maya, Römer und die heutige "westliche Zivilisation" unter einen Hut bringen lassen können. Und danach reden wir bitte wieder über Computerspiele.

Beitrag von Zakalwe »

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Zakalwe
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Sofern kein katastrophaler, weltweiter, chaotischer Krieg ausbricht, sehe ich keinen totalen Zivisilationsbruch auf uns zukommen. Das alleinige Festmachen an ökologischen Faktoren hinkt schon für örtlich stark begrenzte Zivisilationssysteme der Vergangenheit wie beim Maya Kollaps, dem mediterranen Bronzezeitkollaps und dem Fall Roms mit den jeweiligen Dark Age dannach. Während bei den MAya die Quellenlage dünn ist, kann man für Westrom und den Bronzezeitkollaps wohl eindeutig ewigen Krieg und umfassende Verheerungen verantowortlich machen.

Gerade in unserem globalen Zivisilationssystem ist so etwas nur schwer denkbar.
Aus freier Wahl begann Marko selbstständig zu denken und beging so unwissentlich die für einen Kommunisten schwerste Sünde.
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Beitrag von [Gast] »

[Gast]

Keine Panik, das nukleare Pulstriebwerk für interstellare Reisen ist bald fertig und dann bauen wir einfach ein paar Generationenschiffe. Die Nachrichten über Funde von Exoplaneten werden nicht umsonst immer relativ weit oben bei den Nachrichtenseiten platzieren. :top:

Okay mal realistischer gedacht: Menschen sind Anpassungstiere: Höherer Meeresspiegel? Bauen wir mehr/höhere Deiche und weichen in Landesinnere aus. Höhere Temperaturen? Super, wächst mehr in nördlichen Hemisphären. vllt gehen Kulturen unter wie die Briten oder die Deutschen, dafür werden anderswo neue Zentren entstehen. War schon immer so, kommt immer mal wieder rein.

Beitrag von Montesquieu »

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Alith, gehört das nicht eher in den Dessauer? :D

Beitrag von Alith Anar »

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Alith Anar
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Keine Ahnung :)
Wollte es eher noch in Edelpioniers Der Naturzustand - Hölle oder Paradies auf Erden ansiedeln.

Gerade die Posts von Zakalwe und clone zeigen mir "Who cares?" und denken zu kurz.
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Beitrag von Vernichter »

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Die vergangenen Untergänge sind mit dem heutigen Stand nicht vergleichbar. Das Wissen kann nur schlecht beseitigt werden. Da braucht es schon einen Atomkrieg. Diesen können wir euch aber jeder Zeit "vorhersagen", oder auch nicht. Ansonsten sind Zusammenbrüche einzelner Gesellschaften natürlich drin, aber auch nur für Jahrzehnte und nicht auf einem weltweiten Niveau.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")

Beitrag von [B@W] Abominus »

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Passend zum Thema:

http://www.finanzen100.de/finanznachric ... 260_67453/

Ich sag mal so, der Untergang der Menschheit ist es nicht, wenn mal die ein oder andere Tierart ausstirbt. Oder alle, das ist doch kein Problem. Der Mensch wird auch das überleben. Er macht sich die Welt, wie von Gott vorgegeben, Untertan. Das fängt beim Igel platt fahren an und hört beim Atomkrieg noch lange nicht auf. Man sägt am Ast, es sitzt halt nicht jeder auf der richtigen Seiten, das war schon immer so: Römer und Karthager, Europäische Konquistadoren und amerikanische Ureinwohner, die NS-Diktatur und die Juden, irgendeiner hat immer das Nachsehen, und im Kampf Natur gegen Mensch ist der Mensch der stärkere Part. Geht mal in 50 Jahren mit Euren Enkeln in einen Holo-Zoo, wo all die ausgestorbenen Tiere und Pflanzen ausgestellt sind, die die Menschheit im Wimpernschlag der Erdgeschichte ausgerottet hat und erklärt ihnen, dass Share- und Stakeholder-Value (ohne die Umwelt natürlich!) wichtiger war und warum jetzt alle Krebs haben oder für Atemluft bezahlen müssen. Schöne neue Welt, oder?
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Beitrag von Bigfish »

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und im Kampf Natur gegen Mensch ist der Mensch der stärkere Part
Da wären Wir nicht so sicher - wenn man Meteoriten, Kometen, etc. auch als "Natur" betrachtet, muss nur ein so'n Ding von gewisser Größe mal zu Besuch kommen...

Beitrag von Blastwarrior »

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Bigfish hat geschrieben:Da wären Wir nicht so sicher - wenn man Meteoriten, Kometen, etc. auch als "Natur" betrachtet, muss nur ein so'n Ding von gewisser Größe mal zu Besuch kommen...
es würde schon reichen wenn Yellowstone ausbricht. Dann wirds für uns sehr duster *was für ein Wortspiel* :p

So ne Pandemie ausm Labor ist bestimmt auch was nettes...
Signatur was für eine Signatur?
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Gehen Sie woanders lesen.

Beitrag von Æxit »

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Wer hier träumt die Welt würden keinen dramatischen Wandeln vollziehen, der ist einfach blind. So blind wie die Deutschen in den 30er, die den Krieg nicht kommen sahen. Viele beschweren sich oft, dass wir in einer Zeit leben, in der historisch kaum erwähnenswertes passiert. Ok nicht alle Regenten werden das noch miterleben, einige sind ja nicht mehr die Jüngsten :D , aber für die Jungen unter uns, sollte klar sein. Wir stehen vor einem Tal und nur wenige Schritte trennen uns vor dem Fall oder dem Übergang. Selbst der Fall würde uns nicht töten. Menschen sind Überlebenskünstler, vielleicht sind wir das Schlimmste, was die Natur sich erschaffen hat, doch wir sind auch das Genialste und Effizienteste was sie hervorgebracht hat und das gibt Mut zur Hoffnung. Doch wenn wir den Übergang schaffen und unsere kindischen Differenzen untereinander bei Seite stellen, dann können wir alles Schaffen. Das einzige, das elementare, was uns davon trennt ist der Wunsch nach dem sich eigenem persönlichem Vorteil anderen gegenüber. Ein Mensch ist schwach und erbärmlich, aber Alle sind eine Kraft, die Sterne verschieben kann. Aber leider liegt unsere Zukunft noch in den besagten Sternen. Aber wenn ich meine Phantasie schweifen lasse, dann sehe ICH eine Menschheit, die mit Hilfe der Genetik ewiges Leben genießt, die mit Hilfe der Physik unerschöpfliche Energie besitzt, die mit ihrer Neugierde die Unendlichkeiten des Alls erkundet. Aber in meinen schlimmsten Befürchtungen hocken wir bald alle wieder in der Steinzeit, verseucht und primitiver, als je zu vor.

Beitrag von Zakalwe »

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Bigfish hat geschrieben:Da wären Wir nicht so sicher - wenn man Meteoriten, Kometen, etc. auch als "Natur" betrachtet, muss nur ein so'n Ding von gewisser Größe mal zu Besuch kommen...

Sehe ich genau so. Der Menscht ist zur Zeit der klar unterlegene Part. Von kosmischen Ereignissen mal abgesehen, derer es viele tödliche gibt, ist es auch auf der Erde dasselbe. Supereruptionen, Klimaveränderungen, Erdbeben, Tsunamies....dagegen gibts kein Mittel.


Trotzdem glaube ich nicht an das Pech, dass uns ein Vernichtungsereignis ala Supereruption erwischt, wobei auch soetwas die Menschheit schon mal knapp überlebt hat (Toba Eruption), sogar durch ein allesvernichtendes Glazial sind wir durchgekommen.... So leicht kann man uns nicht erledigen.
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Beitrag von Bigfish »

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Wir stehen vor einem Tal und nur wenige Schritte trennen uns vor dem Fall oder dem Übergang
Den Schritt weiter sind wir längst. Mittlerweile kann man sogar schon erste Details auf dem Boden erkennen ;)


es würde schon reichen wenn Yellowstone ausbricht. Dann wirds für uns sehr duster *was für ein Wortspiel* :p
Vor Yellowstone ist sein Bruder bei Italien dran - Da haben wir die Alpen dazwischen. Also bleibt uns die Gnade des sofortigen Todes erspart - wir dürfen leiden...


Supereruptionen, Klimaveränderungen, Erdbeben, Tsunamies....dagegen gibts kein Mittel
Mal abgesehen von der Supereruption ist alles andere aber lokal begrenzt bzw. der Klimawandel so langfristig, dass man sich anpassen kann. Bei einem Erdbeben bedürfte es schon eines 10er (auch als Gottes Finger bezeichnet) - aber das killt maximal einzelne Kontinente.


Aber wir reden hier auch nicht unbedingt vom generellen Ende der Menschheit, sondern vom Ende der Menschheit mit der uns bekannten Zivilisation. Und das halten Wir für sehr real und wahrscheinlich. Wir haben ob unseres Alters möglicherweiße die Gnade dieses Ende nur in fortgeschrittenen Ansätzen erleben zu dürfen. Aber die Kinder von heute -weia, das könnte übel werden...

Beitrag von R.Wendt »

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Persönlich sehe ich sehr optimistisch in die Zukunft. Wir werden Dank dem geheimen Frankensteinprogramm der USA Einstein wieder unter uns haben. Dieser wird seine Weltformel vollenden und wir hüpfen über Einstein-Rosen-Brücken von einem vermüllten Planeten zum nächsten Habitat. Dank der unendlichen Energie die Teslas Quantenenergiegenerator erzeugt, werden wir in sämtliche Galaxien vordringen. Bis wir dann alle bewohnbaren Planeten ruiniert haben, dürfte das Universum erkaltet sein.

Beitrag von CENTURION88 »

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Irgendwie seltsam, wie jeder versucht, das ganze auf die humoristische Schiene zu verlagern. Vielleicht ist das die "Blindheit der Elite".

Ich denke schon, dass die Gefahr eine ganz reale für uns ist: die Gefahr, nicht mehr so zu leben, wie man das heute gewohnt ist. Und ich glaube auch, dass es langfristig nichts bringt, Windkraftwerke aufzustellen und einen auf grün zu machen. Ich wette, jeder hat schon darüber gelacht, dass man mit 'nem Kasten Krombacher den Regenwald retten würde.
Es gibt sicherlich viele unterschiedliche Anzeichen für diesen nahenden Kollaps. Man nehme nur mal das Öl. Öl wird nicht nur für Autos benötigt, sondern auch für die plastische Industrie. Überlegt mal, was alles aus Plastik ist. Diese Sachen werden bald unerschwinglich werden. Dazu kommt auch noch die Energiebereitstellung in Form von Ölkraftwerken, fällt auch weg. Irgendwann sind die Ölfelder leer. Neue gefundene Ölfelder reichen meist nur ein oder zwei Monate um unseren globalen Konsum aufrecht zu erhalten.
Ähnliche Argumentationen kann man bei anderen fossilen Energiequellen anführen.
Gegenargumente beziehen sich meist auf die Anpassungsfähigkeit des Menschen. Ich bin mir nicht sicher ob man sich so schnell veränderten Randbedingungen anpassen kann. Mal angenommen, die Ozonschicht würde sich aufgrund des menschlichen Einflusses auflösen. Wie soll man sich da anpassen? Man müsste quasi unter der Erde hausen, um nicht an Hautkrebs zu sterben. Den Platz gibt es nicht, das würde zu starken gesellschaftlichen Spannungen führen.
Über Australien ist jene Ozonschicht quasi kaum vorhanden, schaut mal nach wieviele dort an Hautkrebs leiden. Ich könnte dort mit meinem Hauttyp nie Urlaub machen. An dieser Stelle wäre es vielleicht nett zu wissen, ob sich die Ozonschicht gerade noch weiter auflöst oder stabil ist.
Ich halte solche mathematischen Modelle für durchaus realistisch. Schliesslich vertraut ihr auch alle auf die Wettervorhersage im Fernsehen, das ist nichts anderes. Man ist nicht ehrlich zu sich selbst wenn man dann behauptet, man könne nicht die Zukunft vorhersehen bzw. -sagen. Selbst die Physik ist in weiten Teilen eine Wissenschaft, die versucht mit mathematischen Modellen und Randbedingungen der Gegenwart Schlussfolgerungen für zukünftige Situationen zu bestimmen. Wo wird der Ball landen, wenn er so und so stark geschossen wird? Jeder vertraut darauf. Warum also nicht auch auf ein solches Modell? Sicherlich sind diese Modelle immer mit Vorsicht zu genießen, da diese nie zu 100% die Situation bestimmen können. Allerdings stimmt meist immer die grobe Richtung. Natürlich kann man dann auch schnell sagen, das Modell ist wenig nützlich, weil in 50 Jahren ein Meteorit einschlagen könnte. Nun, das könnte er aber auch in der nächsten Wettervorhersage.
Ferner finde ich die Vergleiche mit anderen Zivilisationen nicht abwegig. Wo ist denn der Unterschied, wenn die eine Zivilisation so groß geworden ist, dass sie aufgrund der schlechten Lebensmittelversorgung kollabiert oder jene Zivilisation, die durch knapper werdende Ressourcen gegenseitig auf sich losgeht und sich vernichtet? Letztendlich verschwindet eine Zivilisation aufgrund ihrer Inkompabilität zur der von der Natur gegebenen Ressourcen. Anzeichen dafür gibt es bereits; schon ein einheimischer Reiseleiter in Ägypten meinte, dass die Kriege in Zukunft um Ressourcen geführt würden. In diesem konkreten Fall ging es um die Wassermenge die Ägypten aus dem Nil noch ziehen kann, da der Sudan und ggf. Äthiopien noch näher an der Quelle sitzen. Oder ganz aktuell, dass man sich von russischem Gas unabhängig machen will. Die Ukraine hat das schon zu spüren bekommen. Da wurden die Preise der russischen Gaslieferanten einfach erhöht um es als Druckmittel gegen die Ukraine einzusetzen. Die Folge davon wird sein, dass sich die Ukraine dieses Gas nicht mehr leisten kann und manch ein armer Mensch dort erfrieren wird. Obwohl man dort noch keinen direkten militärischen Konflikt hat, könnte man ruhig schon davon sprechen, dass dort ein Energiekrieg im Gange ist. Und erzählt diesen Menschen mal, dass der Mensch sich anpassen kann und Windkraftwerke ohne fossile Brennstoffe auskommen (aber gebaut werden die Dinger auch aus Stahl und Plastik :D ).
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...und nein, mein Geburtsjahr ist 1988 !

Beitrag von Duke of York »

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CENTURION88 hat geschrieben:Und ich glaube auch, dass es langfristig nichts bringt, Windkraftwerke aufzustellen und einen auf grün zu machen. Ich wette, jeder hat schon darüber gelacht, dass man mit 'nem Kasten Krombacher den Regenwald retten würde.
Es gibt sicherlich viele unterschiedliche Anzeichen für diesen nahenden Kollaps. Man nehme nur mal das Öl. Öl wird nicht nur für Autos benötigt, sondern auch für die plastische Industrie. Überlegt mal, was alles aus Plastik ist. Diese Sachen werden bald unerschwinglich werden. Dazu kommt auch noch die Energiebereitstellung in Form von Ölkraftwerken, fällt auch weg. Irgendwann sind die Ölfelder leer. Neue gefundene Ölfelder reichen meist nur ein oder zwei Monate um unseren globalen Konsum aufrecht zu erhalten.
Wie man sich nur so kurz hintereinander so diametral widersprechen kann ... ;)

Wenn wir schon wissen, dass Öl endlich ist, dann gibts doch nur die 2 möglichen Wege.
Es entweder zu verheizen bis es alle ist, oder daraus einmalig Anlagen zu erstellen, die dafür sorgen, dass eben kein Öl mehr verheizt werden muss. So schwer ist es doch nicht. ;)
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."

Beitrag von CENTURION88 »

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Dann haben wir Anlagen wie Windkraftwerke und Solarkraftwerke. Was aber wenn kein Wind weht und keine Sonne? Ich glaube, so einfach geht das nicht. Man müsste für alle Öl-Verwendungsmöglichkeiten Alternativen finden. Dazu auch noch in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen.
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