Vom Himmel fallen Sie! - Kreta 1941 - Ammann gegen G.L. von Blücher

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G.L.vonBlücher
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Vom Himmel fallen Sie! - Kreta 1941 - Ammann gegen G.L. von Blücher

Vom Himmel fallen Sie! - Kreta 1941 - Ammann gegen G.L. von Blücher

Die werten Herrschaften seien herzlich willkommen geheissen bei diesem AAR.
Dieses mal spielen wir gegen den werten Ammann, das Szenario ist Kreta 1941 - Operation Merkur.

Kreta - Operation Merkur 1941
Version TOAW 3.4
1km per Hex
6 Stunden pro Runde
48 Runden

Wir selbst spielen die Deutsche Seite und werden versuchen den werten Ammann ins Meer zu treiben mit seinen britischen Verbänden.
Die Aufklärung zu Beginn ist mehr als bescheiden, wir haben also einen großen trüben Topf vor uns und wollen mal sehen was wir darin finden werden.
Wollen wir also sehen wie uns dies gelingen wird.

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Kurz zum historischen Hintergrund.

Bei der Operation Merkur handelt es sich um die erste große Luftlandeoperation der Geschichte, welche das Ziel hatte die noch unbesetzte Insel Kreta in deutsche hand zu bringen. Die Insel ist für die gegnerische Seite immens wichtig um den Nachschub für Malta und Ägypten zu decken, und die Flottenaktivitäten im Mittelmeer weiter mehr oder minder unbescholten fortsetzen zu können.
Für die Deutsche Seite ist die Insel als Luft-Stützpunkt wichtig.

Der 4. Luftflotte unter General der Flieger Löhr, wurde der Auftrag erteilt die Besetzung der Insel mit Lufteinheiten zu planen, da eine Landung per See aufgrund der massiven britischen Verbände zu risikoreich erschien. Hierzu wurden das XI. Fliegerkorps unter Kurt Student und das VIII. Fliegerkorps unter Wolfram von Richthofen vorgesehen und nachfolgend sollten dann weitere Verbände aus Griechenland nach Kreta verbracht werden um die Luftlandetruppen zu unterstützen.

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** Alexander Löhr und Wolfram von Richthofen **

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** Kurt Student **
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Beitrag von Hjalfnar »

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WAAAAAH!!! DAS ist doch mal ein geiles Szenario, und dann auch noch mit zwei so erfahrenen Spielern! Wir sind gespannt!

Beitrag von G.L.vonBlücher »

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Vom Himmel fallen Sie! - Kreta 1941 - Ammann gegen G.L. von Blücher
Vorbereitungen Runde 1 - 20.05.1941

Luftwaffenverbände:

Die Verbände der Luftwaffe sind vorerst zum abwarten verdammt, denn die Aufklärung liegt derzeit bei -10%.
Wir sehen also auf Kreta keine einzige gegnerische Einheit.
Laut Szenario Beschreibung, ist auch ein zerstören von Brücken mit Luftwaffe Einheiten nicht möglich.
Sobald wir die ersten Fallschirmjäger abgeworfen haben und sich die Aufklärung bessert, werden wir massiv zur Unterstützung mit Luftangriffen beginnen.

Marineverbände

Derzeit stehen uns noch keine Marineverbände zur Verfügung.
Wir werden jedoch die häufig auftretenden strategischen Optionen nutzen und Italienische Schiffe requirieren um diese dann als Artillerie Unterstützung für die Bodentruppen zu nutzen.

Einsatzräume

Wir werden im Westen von Maleme wie auch im Osten von Rethymno die ersten Verbände abspringen lassen und versuchen die dortigen Einheiten unter Druck zu setzen.
In Maleme befinden sich derzeit größtenteils britische Truppen.
In Rethymno befinden sich Australische und Griechische Truppen, also ein machbarer Gegner.

Desweiteren werden wir innerhalb der ersten 5 Runden versuchen Spakhia zu besetzen. Dort wird König Georg der II. versuchen sich gen Alexandria ab zu setzen.
Außerdem gibt der Ort 25 Siegpunkte und mit echter Gegenwehr rechnen wir dort nicht.
Heraklion wird derzeit außen vor gelassen. Ab Runde 5 erhalten wir dann massiv weitere Truppen mit welchen wir einen Angriff auf Heraklion vorbereiten werden, dazu später mehr.

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Beitrag von G.L.vonBlücher »

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Vom Himmel fallen Sie! - Kreta 1941 - Ammann gegen G.L. von Blücher

Runde 1 - 20.05.1941 - Morgen

Aktueller Lagebericht

Anbei der aktuelle Lagebericht. Zu sehen ist das wir derzeit weder See- noch Lufttransportkapazität besitzen.
Somit können wir bisher noch keine Landungen von See oder Luft her auf Kreta vornehmen.

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"Landezone Astra"

Wie bereits angekündigt wird die Landezone Astra im Westen von Maleme eröffnet.
Hier wird die "Gruppe West" unter Generalmajor Meindl abspringen und dann in einer Zangenbewegung in östlicher Richtung, von Norden und Süden her, versuchen den
Flughafen von Maleme schnellstmöglich einzunehmen. Wie bereits gesagt erwarten wir hier primär britische Truppen.
In der Gegenrichtung wird gen Kastelli vorgestoßen, dort erwarten wir schwachen Wiederstand und dementsprechend schnelle Erfolge. Somit wäre der Rücken der Gruppe West dann frei.

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** Generalmajor Eugen Meindl **

"Landezone Omega"

Die Landezone Omega befindet sich östlich von Rethymno.
Dort wird die "Gruppe Ost" abspringen und dann im Norden über Stavromenos und im Süden weitläufig entlang der Hügelkette in westlicher Richtung auf den Flugplatz von Rethymno vorstoßen.
Nachfolgendes Operationsziel ist dann Pervolia und anschließend der Hafen von Rethymno.
Befehlshaber ist dort Generalleutnant Süßmann.

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** Generalleutnant Wilhelm Süßmann **

"Landezone Ultimo"

Die Planung besteht auch weiterhin innerhalb der ersten 5 Runden zu versuchen Spakhia und Ay Roumelis zu besetzen.
Wie gesagt ist dies einer der einzigen südlichen Häfen auf Kreta und König Georg der II. könnte versuchen sich dort gen Alexandria ab zu setzen.
Sobald die Gegend gesichert ist, können wir entweder nördlich gen Chania vorstoßen oder Östlich gen Agia Gallini.
Dies werden wir von der aktuellen Lageentwicklung abhängig machen.

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Wettervorhersage

Der Wetterbericht sagt derzeit schlechtes Wetter voraus, der Himmel über Kreta ist bedeckt und es gibt starken Niederschlag.
Auch in der kommenden Runde soll dieses Wetter bestehen bleiben oder gar schlechter werden.

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Erwartete Verstärkungen

In der kommenden Runde werden nur zwei kleinere Abteilung Verstärkungen erwartet.
In der Runde 3 dann wird es einen großen Schwung Verstärkungen geben, unter anderem das Fallschirm-Jäger Regiment 1 und Fallschirm-Jäger Regiment 2.

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Beitrag von George Pickett »

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George Pickett
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Ähm...werter General...das Hakenkreuz in der Verstärkungsliste...
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Beitrag von Cfant »

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Cfant
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+++ Plan genehmigt +++ Vollzug befohlen +++

Beitrag von Teutates »

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Teutates
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Euh! Operation Merkur, dat isn dolles dingelschen! :D

Wenn sich das Wetter weiter verschlechtert, wie lange werdet ihr dann die Luftlandeoperation aufschieben? Und bekommt der Feind in dieser Zeit auch Supply oder erst wenn ihr den Kamps beginnt? :)
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Beitrag von G.L.vonBlücher »

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19.05.1941 - Besprechung des Generalstabes - Abend

Gerade war die Besprechung für die bevorstehende Landung abgeschlossen, da verließen auch bereits die ersten Offiziere die Baracke des Stabes.
Die Rahmenplanung war bereits vor einigen Wochen abgeschlossen, nun ging es an die Details, doch gerade diese Planung verlief schleppend.
General Student hatte den Offizieren der ersten Welle mitgeteilt, dass die Luftaufklärung aufgrund der Großwetterlage nicht wirklich erfolgreich verlief.
"Die Kameraden der Luftaufklärung haben Ihr bestes gegeben, aber doch auf ganzer Linie versagt.", hatte er knapp dazu beschieden.
Den versammelten Herren war also klar was das hieß. Position und genaue Stärke des Gegners waren unklar, man war auf sich selbst gestellt.
Draussen angekommen zog Major Heilmann die Kippenschachtel hervor und verteilte an die Umstehenden eine Runde.
"Na, das wird ja also ein Spaß, mit Glück holen uns die Briten gleich mit Sperrfeuer vom Himmel."
Meinte er knapp und zündete die Zigarette an.
"Naja, wollen wir nicht das schlimmste denken, wir werden das Kind schon schauckeln und den Tommys ordentlich einheizen!", raunte Major Derpa.
Kurz dann betretenes Schweigen während man das "kleine Frühstück" genoss.
"Naja, dann wollen wir mal weiter geben wie es nun weiter geht. Wo wollen wir uns treffen? In der Messe?", meinte Heilmann.
Er erntete knappes Nicken, dann verstreuten sich die Männer und gingen zu Ihren Regimentern.

Wenig später dann hatten sich die Offiziere und Kompaniechefs versammelt und die Pläne wurden präsentiert.
Die Begeisterung hielt sich in grenzen, gerade aufgrund der Miserablen Aufklärung.
"Ein Sprung ins Ungewisse, sehr schön, das lieben ich und meine Männer!", hatte Leutnant Brandt gemeint.
Generalleutnant Süßmann konnte dazu nur nicken und meinte, "Naja, wer nicht wagt der nicht gewinnt."
Dann winkte er seinem Adjutanten zu der wiederum einige Mannschafter heran winkte.
Diese hatten einige Rollwagen mit Kisten welche sie hinter sich her rollten.
"So, und Heute Abend sollen die Männer nochmal gutes Deutsches Bier genießen, verteilen sie die Kisten an die Soldaten meine Herren.", sagte Süßmann.
Die Stimmung hellte sich etwas auf und nachdem man sich verabschiedet hatte wurden die Kisten dann vor der Messe auch schon auf die Kompanien und Züge verteilt.
"Naja, ein Blondes vor dem Sprung wird die Stimmung schon heben!", meinte Heilmann und prostete den anderen Bataillonskommandeuren zu.
Diese erwiederten und man leerte die Flaschen dann. Den Blick nochmal gen Himmel schwenkend und den beginnenden Regen betrachtend verließ der Major dann die anderen und widmete sich in seinem Zelt dem Schriftverkehr mit der Heimat.

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** Major Ludwig-Sebastian Heilmann **
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Beitrag von G.L.vonBlücher »

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19.05.1941 - Auf einem Flughafen in Griechenland - Abend

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"Herrlich so eine Erbsensuppe mit Fleisch!", meinte der Gefreite Meyer und nahm einen Löffel der Suppe. Die um Ihn sitzenden schmunzelten matt und taten es Ihm gleich, Ihre Suppe löffelnd.
"Was meint Ihr wann es los geht?", raunte der junge Soldat Gernacker und schaute fragend in die Runde.
Der Obergefreite Rümpel biss noch einen Happen Brot ab und sagte mit Hamburger Dialekt, "Naja, vorhin gab's wieder ne Besprechung, das wird wohl bald los gehen für uns."
Wieder kehrte einen Moment lang Ruhe ein, dann schob er hinterher, "Sorgt mal lieber dafür das Eure Fallschirme und Ausrüstung bereit sind, dann wird das schon alles schief gehen! Der Heilmann boxt uns da schon durch."
Einige der Männer nickten, andere löffelten nur weiter mit nachdenklichem Blick die Suppe und wirkten als warteten Sie bereits auf den Henker. Neulinge...
Meyer erhob sich dann, schaute in die Runde, "Irgendwer auch eine Fluppe?"
Rümpel erhob sich ebenso, "Wenn du die Runde schmeißt doch immer gern!" Er grinste verschmitzt und Beide machten sich auf den Weg gen Messe, die Zigaretten glimmten im langsam aufziehenden Dunkel der Nacht.
Die anderen sahen den Beiden noch einen Moment nach. Dann meinte Gernacker, "Die Ruhe der Beiden hätte ich auch gern, ich krieg doch Heute Abend kein Auge zu."
"Nun hab dich doch nicht so, du bist Soldat, wir wuppen das schon!", raunte einer der anderen Soldaten.
Um die Ecke einer der Baracken bog dann Feldwebel Müller und rief zu den Essenden hinüber, "Auf geht es Jungs, Besprechung in der Messe und es gibt Blondes!"
Das ließen sich die Kameraden nicht zweimal sagen und erhoben sich, die Schüsseln waren bereits geleert und machten sich auf den Weg zur Messe.
Der Abend sollte dann auch noch ein angenehmes Ende nehmen und gegen Mitternacht lag dann auch der letzte Soldat in seiner Liege und machte sich daran die letzten Stunden Schlaf in ruhigen Gefilden zu genießen.

Meyer hatte sich nochmal vor das Zelt begeben, leichter Regen hatte eingesetzt und die Tropfen machten das anzünden der Zigarette nicht eben einfacher.
Er schaute über den Flugplatz und ein Schmunzeln streifte seine Lippen.
"Kreta, da hätte ich mal Urlaub machen wollen. Nun aber so, naja, wird schon werden..", meinte er zu sich selbst und zog an der Kippe.
Aus der Dunkelheit schälte sich eine Gestalt im Licht der Laterne und nickte knapp hinüber bevor sie den Soldaten auch schon passierte.
"Ab in die Falle, der Tag Morgen wird lang genug..!", raunte die raue Stimme und verschwand auch schon wieder.
Etwas überrascht hatte Meyer Salutiert und dann erkannt wen er da vor sich hatte. Major Heilmann war eben von der Messe auf dem Weg zu seinem Zelt vorbei gekommen. "Jawoll!", rief er noch ins Dunkel nach.
Er zog die letzten Züge der Zigarette genüßlich in seine Lungen und machte sich dann wie befohlen auf in die Falle.

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Beitrag von George Pickett »

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Sehr stimmungsvoll geschrieben, werter General. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. :)
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Beitrag von Esslingen »

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Wir drücken gespannt die Daumen! :)
Mein War in the East AAR => Die schrecklichen Leiden des jungen Iwan

Beitrag von G.L.vonBlücher »

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20.05.1941 - Auf dem Vorfeld - früher Morgen

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"Alle Mann sammeln! Vor den Maschinen angetreten in Zweierreihe!", schnarrte der Feldwebel während auf dem Vorfeld reges treiben aufkam.
Etwa 40 Flugzeuge, JU-52, standen bereit und warteten darauf die Menschliche Fracht in Ihre Bäuche aufzunehmen.
OG Rümpel hatte gerade noch die letzte Zigarette vor dem Abflug genossen und prüfte bei sich und den umstehenden Kameraden nun ein letztes mal die Ausrüstung.
Dann kam der Befehl zum einsteigen.
Die Männer stiegen mit ihrer schweren Ausrüstung die schmale Treppe hinauf zu der kleinen Türe ins innere der Maschine, dabei sprangen bereits stotternd und dröhnend die Motoren an.
Ein Ohrenbetäubender Lärm, aber er machte Wach, das war außer Frage.
Drinnen nahmen die etwa 20 Mann dann Platz und senkten zumeist den Blick, noch einmal in sich gehend.
Allen war bewusst, nun ging es los. Mit den ersten Strahlen der früh sommerlichen Sonne würde man bereits auf Kreta sein und womöglich mitten im Kampf stehen.

Als letzter betrat Major Heilmann seine Maschine.
Die etwa 40 Maschinen ließen die Motoren aufjaulen, setzten sich ruckend in Bewegung und rollten dann gen Startbahn.
Mit dem ersten Morgengrauen stiegen die Flugzeuge wie an einer Schnur gen Himmel auf und nahmen bei gottlob regenfreiem Wetter Kurs gen Kreta.
Die Nervosität, was Sie dort erwarten würde, mit im Gepäck.
Rümpel hob den Blick zu einem der kleinen Fenster und schaut hinaus wie die Welt unter Ihnen langsam kleiner wurde.
Noch einmal abschalten, dann würde es soweit sein!

Etwa eine Stunde später dann kam langsam Land unter den Maschinen in Sicht.
Die Männer prüften ein letztes mal die Ausrüstung, der Befehl zum "Bereit machen!" kam und einer nach dem anderen erhob sich und machte sich auf den Weg zu der kleinen Türe um ins Freie zu gelangen.
Es war soweit, dafür hatte man lange geübt und geschuftet und nun war es an den tapferen Soldaten zu beweisen was sie konnten!

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Beitrag von G.L.vonBlücher »

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Runde 2 - 20.05.1941 - Morgen

Erfolgs- und Eilmeldungen

+++ Landung bisher erfolgreich verlaufen ohne nennenswerte Verluste +++
+++ Karpaniana eingenommen +++
+++ Kamisiana eingenommen +++
+++ Polemarhi eingenommen +++
+++ Voukolies eingenommen +++
+++ Feindfühlung aufgenommen +++

Aktueller Lagebericht

Die Aufklärung der Insel wie auch die Nachschublage unserer Truppen hat sich verbessert, ein Lichtblick also.
Auch stehen endlich die ersehnten Transportmaschinen zur Verfügung.
Das heißt die Landung kann beginnen!

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"Landezone Astra"

Alle Einheiten konnten wie geplant in der "Landezone Astra" abgesetzt werden. Kurzfristig hatte man entschieden die dritte und vierte Welle Südlich von Maleme abzusetzen um die Front nicht zu geballt aufzubauen.
Auch wurde die fünfte Welle, mit Hauptmann Gericke, dann bereits etwa 4 Kilometer östlich von Kastelli abgesetzt. Umso schneller wir die Siedlung nehmen können, umso schneller können wir die Einheiten gen Osten verlegen.
Vereinzelt wurden die Einheiten auch bei der Landung aufgrund von feindlichem Sperrfeuer und dem Wind auseinander getrieben. Größtenteils konnten die Verbände aber wieder zusammen geführt werden und sich reorganisieren.
Major Stentzler steht bereits etwa 3 Kilometer vor dem Flughafen und meldet bislang nur mäßige Gegenwehr, man traf dort aber wie erwartet auf Britische Einheiten.
Major Scherber steht leicht südlich davon und wird kurzfristig aufschließen.
Süd-Östlich von Maleme steht General Meindl und bedrängt Kondomari, wo drei Infanterie Kompanien und eine und Zug Artillerie, den Weg in den Ort noch versperrt.
In der nächsten Runde versuchen wir diese in die Rechte Flanke zu packen und ebenso von Westen her zu bedrängen.

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Im Südlichen Abschnitt, hinter der momentanen Kampflinie haben wir in Xhamodkhori einen Zug Infanterie gekesselt und mit Artillerie Feuer und Luftangriffen eingedeckt.
Nächste Runde werden wir diesen Kessel ausräumen.

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"Landezone Omega"

Auch in der Landezone Omega konnten alle Einheiten wie geplant abgesetzt werden und nahmen bereits Feindfühlung auf.
Die Ausfälle halten sich in Grenzen und nahezu alle Kompanien konnten sich wieder sammeln und ausrüsten.
Von größeren Angriffen sahen wir bisher ab, bis auf die Nachschubeinheit im Süden, werden aber in der kommenden Runde massiv gegen den Feind vorgehen.
Dazu wird im Norden Major Heilmann gegen Stavromenos vorgehen und versuchen den Kessel zuzuschnüren.
Südlich davon schließt Oberst Heidrich an, dieser wird direkt aus Osten gen Stavromenos vorstoßen.
Hauptmann Heydte bildet die Vorhut und wird versuchen südlich von Stavromenos gen Rethymno Flughafen durchzubrechen und dabei einen Kessel zu schließen.
Major Derpa wird im weiten Bogen von Süden her gen Nord-Westen vorstoßen und versuchen so weit wie möglich gen Platanes zu gelangen.

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Wettervorhersage

Das Wetter hat sich aufgeklart und der regen aufgehört.
Wir rechnen damit das diese Wetterlage bestehen bleibt.

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Luftlage

Unsere Luftüberlegenheit hat sich von 2% auf 3% erhöht.
Dies wird sich aufgrund der momentanen Lage wohl noch deutlich verbessern.
Einzig zwei Maschinen gingen bei den massiven Bombardements in dieser Runde verloren.

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Beitrag von Kensai »

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schönes Szenario, man liest gespannt mit!

P.S.: Ist der Max Schmeling auch gut runtergekommen? :)

Beitrag von G.L.vonBlücher »

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Weltmeister im Kampfeinsatz!

Jawoll, auch Kamerad Schmeling ist noch mit von der Partie.
Eine kleine Blessur hat noch keinen Soldaten vom Kampf für das Vaterland abgehalten.
Soll er den Tommys mal ein paar Haken servieren!

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Später aber noch mehr dazu.
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Beitrag von G.L.vonBlücher »

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20.05.1941 - Südlich von Stavromenos - Morgen

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Am Rand des Feldweges hatten sich die Soldaten des 1. Batallions des 3. Fallschirmjäger-Regiments niedergelassen welche nicht gerade dabei waren die Stellungen zu festigen oder nach dem Feind ausschau zu halten.
Unter Ihnen auch Max Schmeling, groß gewachsen, kräftig gebaut und teil der Einheit.
Der Boxer war beim Sprung in feindliches Abwehrfeuer geraten und dann abgetrieben in einen Baum.
Sich aus diesem befreiend hatte er die Schnüre gekappt und war dann etwa 3 Meter in die tiefe gerauscht wo er sich den Knöchel verstauchte.
"Verdammter Mist", knurrte er immer wieder während der Sani Ihm den Fuß bandagierte.
Feldwebel Müller beobachtete den Sanitäter bei seiner Arbeit und schaute dann zu Schmeling.
"Wird es denn noch gehen?", dabei den Fuß betrachtend.
"Jawoll Herr Feldwebel, so schnell werde ich nicht klein bei geben!", gab Max zurück und zog sich auch schon den Stiefel wieder an als der Sanitäter fertig war und schon zum nächsten Verletzten eilte.
"Gut gut, dann werde ich dem Hauptmann bescheid geben, die Propaganda wird sich sicherlich auch freuen.", beschied er knapp und nickte zufrieden.
Der Feldwebel verschwand auch schon gen Kommandoposten und schritt den kleinen Hügel hinauf.

Schmeling erhob sich und begab sich zurück zu seinem Zug.
Dort angekommen wurde er kameradschaftlich begrüßt und nahm dann Stellung beim MG wo er den Gefreiten Reeders fragte ob den alles ruhig sei, dieser nickte nur knapp und schaute gedankenverloren gen Stavromenos, wo man von Zeit zu Zeit die Schatten der Gegnerischen Einheiten an den Häuserecken entlang schleichen sah.
"Schwere MG Einheit heißt es, das wird ein harter Brocken.", knurrte Dehncke von hinten und bot Schmeling eine Zigarette an. Dieser lehnte aber ab und wischte sich über die Stirn.
"Danke, aber nein. Dann wollen wir also mal sehen wie wir die Tommys da unten vertreiben.", meinte Max.
"Ganz klare Sache, wir schicken dich runter und du boxt die Alle um, dann kommen wir und machen den Rest.", meinte Dehncke und schon kam Gelächter der Kameraden auf.
Auch Schmeling schmunzelte und meinte dann, "Wenns doch nur so einfach wäre."
Dann kam auch schon die Ansage das man die Stellung vorerst befestigen solle bevor der Angriff beginnen würde.
Die Männer fingen also an kleine Schützenlöcher zu graben, während über Ihnen weiterhin die Motoren der Transportmaschinen brummten.
Natürlich war jedem klar das es sich nur um eine Beschäftigung handelte um die Männer nicht in Leerlauf kommen zu lassen, aber man machte was einem Befohlen wurde, so auch der "Boxweltmeister".

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Beitrag von Zahn »

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Tolles bild der ju52, verdammt eng die dinger.

Beitrag von Teutates »

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Naja sooo eng sind die nicht unbedingt, sind schonmal in einer geflogen :D wobei mit der ganzen Ausrüstung scheint es wohl doch enger zu sein :rolleyes:

Aber laut, da drinnen dröhnts da schwummert einem der Kopf danach :D
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Beitrag von Zahn »

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Geflogen nicht, aber in münchen im techn. museum drin gewesen, also ich war schockiert ob der enge. So hoffe das ding läuft hier besser als in echt, mein grossonkel (2. Welle) hat da nicht so begeistert von erzählt. Naja, monte cassino ein paar jahre danach fand er auch nicht so prall...

Beitrag von Cfant »

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Toll erzählt, werter Blücher! Ich fiebere mit! Die Landung scheint ja problemloser erfolgt zu sein als in Wirklichkeit :)
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