Wettlauf nach Tunis (Pickett vs. Ammann)

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George Pickett
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Ja!!! Wunderwaffen...wir brauchen Wunderwaffen!!! Gebt Sie uns, damit wir den Feind in die Steinzeit zurück bomben können!!!

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Denn wenn wir versagen...wenn unsere geliebte Heimat demokratische und humanistische Werte des Feindes übernehmen muss...

... D a n n ...

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... haben wir ein Problem!!! :D
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

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George Pickett
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Haben Ammanns nächsten Zug erhalten...man könnte meinen, dass die deutschen Truppen zu lange mit den Italienern zusammengehangen haben. Die lösen sich auf, dass ist die wahre Freude... :mad:

Von Schlamm keine Spur und die Amis rollen und rollen...
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George Pickett
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Wettlauf nach Tunis

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 20. bis 22. Dezember 1942 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
Keine Meldungen über Kampfhandlungen oder feindliche Truppenbewegungen.
XC. Armeekorps
Weitere Teile der 334. ID treffen ein und beziehen entlang der Bahnlinie Bizerta-Bedja Stellung. Viele Einheiten des Korps sind auf Grund des Wetters zur Zeit unbeweglich. Das Pz.Gren.Reg 86 wurde nach Osten geworfen um dem feindlich Vorstoß in Richtung Sousse Einhalt zu gebieten. Bei der Ortschaft Kairouan hat sich das Regiment zur Verteidigung eingerichtet. Weiter westlich rücken Feindkräfte in unbekannter Stärke auf der Straße nach Point du Fahs nordwärts vor. Bei Sfax hat die Artillerie die Kampfgruppe Weber erreicht. Die Sturmgeschütze liegen immer noch westlich Sousse fest.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Östlich von Bedja griff der Feind die Stellungen des GR 755 (334. ID) an. Trotz der Unterstützung durch Eingreifreserven wurden die Stellungen des Regimentes förmlich überrannt! Das III./GR 755 sowie die divisionseigene Panzerabwehr wurden aufgerieben. Bei Sfax versuchten US-Verbände mehrmals in die Sperrstellungen der Kampfgruppe "Weber" westlich Sfax einzudringen, jedoch ohne Erfolg. Die Totalverluste der 5. Panzerarmee seit dem 15. November belaufen sich auf 2 Fallschirmjägerbataillone, 3 Infanteriebataillone, 1 MG-Bataillon, 1 Kradschützenabteilung, 1 Pionierbataillon, 1 Panzerabteilung sowie 1 Panzerjägerabteilung. Da der Oberbefehlshaber Süd bis auf weiteres keine Kampfeinheiten zur Verstärkung für den Tunesienbrückenkopf zur Verfügung stellen kann, ist eine drastische Verkleinerung des Brückenkopfes unumgänglich.

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III. Luftlage
Auf beiden Seiten wurden keine Einsätze geflogen.



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George Pickett
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Wettlauf nach Tunis

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 23. bis 26. Dezember 1942 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
In der Nacht zum 23. Dezember begann unter dem Decknamen "Wanderdüne" das Absetzen der Verbände auf eine neue Linie ca. 20 Kilometer östlich der jetzigen Frontlinie. Das Groß der Verbände konnte sich planmäßig und ohne Feindberührung absetzen. Teile der Division "von Broich" konnten auf Grund der schlechten Bodenverhältnisse jedoch die Absetzbewegung nicht abschließen. Teilen der Division "Superga" gelang es nicht, sich aus ihren Stellungen zu lösen.
XC. Armeekorps
Hier ging das Absetzen der Verbände planmäßig voran. Lediglich die Schwere Panzerabteilung 501 konnte ihren neuen Verfügungsraum nicht ganz erreichen. Auf Grund der Frontverkürzung konnte die 10. PD aus der Front herausgezogen werden. Ihren Platz nehmen nun Verbände der 334. ID ein. Die 10. PD verlegt nun in ihren Bereitstellungsraum für das Unternehmen "Wüstensturm" in das Gebiet südlich Medjez el Bab. Das FJR 5 wurde ebenfalls aus der Front herausgezogen und wurde zur Sicherung von Point du Fahs nach Süden in Marsch gesetzt. Das Panzergrenadierregiment 86 konnte sich unter Zurücklassung von Nachhuten aus ihren Stellungen bei Kairouan lösen und nach Norden absetzen. Die Kampfgruppe "Weber" hat in Sfax Stellung bezogen.

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Panzerarmee Afrika
Als Vorhut der Panzerarmee Afrika hat das Grenadierregiment 47 im Süden Tunesiens die Mareth Linie erreicht. Das Regiment soll weiter bis Mareth vorrücken und diesen Versorgungspunkt besetzen, damit die Versorgung der Panzerarmee Afrika bei ihrem Eintreffen gewährleistet ist. Mit dem Eintreffen weiterer Einheiten der Panzerarmee Afrika wird in ca. 3 Wochen gerechnet.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Im Bereich des XXX. ital. Armeekorps wurden die britischen Verbände in Kämpfe mit deutschen und italienischen Nachhuten verwickelt. Es gelang ihnen hierbei, ein Bataillon der Division "Superga" sowie eine Sturmgeschützabteilung zu zerschlagen. Die Nachhuten der Division "von Broich" lieferten sich schwere Gefechte mit den vorrückenden Feindtruppen. Im Bereich des Korps konnte der Feind aus diesen Gründen noch nicht zur neuen HKL aufschließen.

Im Bereich des XC. Armeekorps rückte der Feind zügig nach und beginnt im Süden bei Bou Arada ein Überflügelungsmanöver. Hierbei setzt der Feind jedoch lediglich Infanterie und Fallschirmjäger ein. Gegen diesen Angriffskeil wird die 10. Panzerdivision im Rahmen des Unternehmens "Wüstensturm" operieren. Ziel ist es, den rechten Flügel der britischen Front zurückzudrängen und möglichst viele Einheiten zu zerschlagen.

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III. Luftlage
Auf beiden Seiten wurden keine Einsätze geflogen.



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Cfant
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Oweh. Jepp, jetzt ist sie im Rutschen, die Front. Durch die britische Umfassung im Süden ist die neue Front doch auch schon wieder obsolet, oder? Werdet Ihr die Panzerarmee Afrika Richtung Tunis holen?

Mit dem Einsatz der Kampfgruppe Weber bin ich übrigens nicht wirklich glücklich. Klar, Sfax ist nun etwas stärker verteidigt, wenn alle da drin hocken. Allerdings erlaubt es dem Gegner auch, aus vielen Richtungen anzugreifen (Flankierungsbonus!) und Euren Einheiten bleibt kein Rückzugsraum - wird ein Counter in die Flucht geschlagen, löst er sich sofort auf. Ich hätte eher darauf plädiert, die stärkste Einheit im Stadtzentrum zu verschanzen und mit den anderen die Flanken der Stadt zu decken.

Beitrag von Cfant »

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Nebenbei bemerkt: Wenn Ihr mit Opart 3xBb spielt, ist die Hausregel bezgl. Ignore losses hinfällig. Das könnte Euch in dieser Situation vielleicht helfen :)

Edith fügt noch hinzu: Soweit ich weiß, ist unbekannt, wie sich der Flankierungsbonus genau auswirkt. Ich kann nur aus meinem Gefühl heraus sprechen: GEWALTIG! Ich halte den Flankierungsbonus für ganz entscheidend, und ebenso, dem Gegner diesen Bonus möglichst zu verwehren.

Allerdings mögen bessere Spieler anderer Meinung sein, genießt den Hinweis also bitte mit Vorsicht :)

Beitrag von George Pickett »

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George Pickett
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Was Nordtunesien angeht, so spielen wir auf Zeit, denn im Januar kommt der richtige Winter, wo Bewegungen und Kämpfe fast zum erliegen kommen. Was die Front angeht, so sind wir eigentlich nich ganz so pessimistisch. Viele Einheiten konnten sich bereits eingraben und im Raum des XXX. Korps hat der werte Ammann die HKL noch gar nicht erreicht. Außerdem haben wir das Gefühl, das der rechte Flügel des Gegners sehr dünn ist. Für dieses Angriff wird praktisch die gesamte 10. PD eingesetzt. Vielleicht können wir hier ja was reißen.

Was Sfax angeht...da ist unsere Hoffnung, dass sich die Versorgungslage des Gegners immer weiter verschlechtert. Sein nächster Versorgungspunkt ist verflucht weit weg und jede Bewegung, jeder Kampf, kostet ihn Nachschub. Wir können uns eigentlich nicht vorstellen, dass seine Jungs vor Sfax noch vernünftig versorgt sind aber hey...wir sind blutiger Anfänger und Fehleinschätzungen sind unser gutes Recht. :D

Leider gibt es bei uns die Hausregel "Kein ignore Losses, wenn auf "F" eingegraben"
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Beitrag von Hjalfnar »

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Na, Wir sind gespannt!

Beitrag von George Pickett »

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Wettlauf nach Tunis

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"Achtuuung!" Die anwesenden Offiziere gingen ins Stillgestanden als Oberst Lang, der Kommandeur des Panzergrenadierregimentes 69, das Zelt betrat. Er sah kurz in die Runde und nickte. "So wie es aussieht, sind wir vollzählig. Stehen Sie bitte bequem." Major Lauck und die anderen Offiziere entspannten sich. "Die letzten Tage waren für uns alle recht unruhig." fuhr der Oberst fort. "Gerade das Panzergrenadierregiment 69 hatte mit dem Lösen vom Feind keine leichte Aufgabe zu erfüllen. Jedoch haben Sie diese Aufgabe mit Bravour und ohne Verluste gemeistert." Er sah seine beiden Bataillonskommandeure an. "Für den Rest der Division war es nicht mehr als eine Umgruppierung, die uns alle hierhin geführt hat." Er zeigte mit dem Finger auf die Karte. "Dieser taktische Rückzug hatte zwei Gründe. Zum einen war die Zurücknahme der Linie nach Osten notwendig geworden um mit den geringen Kräften, die in Tunesien zur Verfügung stehen, den Brückenkopf weiter sichern zu können." Er sah in die Runde. "Wie Sie alle wissen, gibt es im Süden ein Kräftevakuum, welches wir schließen müssen. Das Fallschirmjägerregiment 5, welches ebenfalls durch die Frontverkürzung frei wurde, ist bereits mit Teilen in Point du Fahs eingetroffen und soll hier den feindlichen Vormarsch nach Norden stoppen."
"Unsere Aufgabe, bzw. die Aufgabe der 10. Panzerdivision, ist weitaus komplexer. Wenn ich die Herren näher an die Karte bitten dürfte...es darf geraucht werden" Major Lauck trat an den Kartentisch und zündete sich, wie einige andere Offiziere auch, eine Zigarette an. "Der Feind ist mit leichten Kräften sofort nachgestoßen und hat zu uns aufgeschlossen. Über Bou Arada ist er weiter nach Nordosten vorgestoßen und beginnt uns im Osten zu umfassen." Auch der Oberst zündete sich nun eine Zigarette an, bevor er fortfuhr. "Was die Engländer aber wohl nicht wissen ist, dass sie direkt auf den Bereitstellungsraum unserer Division zuhalten. Unser Befehl lautet, die Feindkräfte zu zerschlagen und nach Westen zurückzutreiben. Das Unternehmen läuft unter dem Decknamen "Wüstensturm" und hat kein klar definiertes Endziel. Das Ausmaß des Angriffes ist abhängig von den Kräften, die uns der Feind entgegen wirft und natürlich dem Wetter." Der Oberst richtete sich auf. "Angriffsbeginn ist morgen früh um 07.30 Uhr nach vorhergehender Artillerievorbereitung. Hier nun ihre Befehle im einzelnen..."

Eine halbe Stunde später trat Major Lauck aus dem Zelt in die beginnende Abenddämmerung und ging zu seinem Gefechtsstand. Er wies seinen Adjutanten an, die Kompaniechefs zu holen. Die Einweisung war kurz und knapp. Das I./Pz. Gren. Reg 69 würde zusammen mit den Panzern des Panzerregimentes 7 die Spitze nehmen. Sein Bataillon war mit Schützenpanzern ausgerüstet, das II. Bataillon war lediglich motorisiert und bildete daher die zweite Welle. Als alles gesagt war und die Vorbereitungen abgeschlossen waren, zeigte seine Uhr bereits weit nach Mitternacht. Er legte sich auf´s Feldbett und versuchte, noch etwas Schlaf zu bekommen.

Am nächsten Morgen um Punkt Sieben beendete die Divisionsartillerie die morgendliche Stille. 30 Minuten lang pflügte sie bei den Briten den Boden um, zerfetzte Fahrzeuge und Leiber. Immer wieder sah Major Lauck auf die Uhr. Kurz vor Ende des Beschusses rollten die Panzer langsam in ihre Bereitstellung und Lauck´s Schützenpanzer folgten ihnen. Dann war es soweit. Der Artilleriebeschuss endete so abrupt wie er begonnen hatte und Stille lag über der morgendlichen Wüste. Die Panzermotoren brüllten auf und die Stahlkolosse setzten sich in Bewegung. Major Lauck reckte drei mal seinen rechten Arm in die Höhe und sein Bataillon rückte vor...
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Beitrag von Hjalfnar »

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Walzt den Tommy nieder!

Beitrag von Hohenlohe »

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Werter George wir wünschen euch viel Glück...!! Macht den Tommy fertig...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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George Pickett
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Wettlauf nach Tunis

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 27. bis 29. Dezember 1942 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
*** Keine ***
XXX. ital. Armeekorps
Keine Bewegungen im Korpsabschnitt. Den als Nachhut fungierenden Fallschirmjägern und Pionieren gelang es auf Grund der katastrophalen Bodenverhältnisse nicht, sich weiter abzusetzen. Ob diese Einheiten noch die eigenen Linien erreichen werden, kann zur Zeit nicht gesagt werden. Dieses hängt davon ab, wie die feindlichen Truppen mit den Wetterverhältnissen zurecht kommen.
XC. Armeekorps
Am linken Flügel des Korps, im Raum südlich Medjez el Bab, trat die 10. PD zu einem Angriff auf die britischen Stellungen an. Infanterie und Fallschirmjäger wurden zurückgedrängt, wobei ein britisches Infanteriebataillon aufgerieben wurde. Auch die britischen Fallschirmjäger erlitten hohe Verluste. Die eigenen Verluste fielen relativ gering aus. Ob der Angriff fortgeführt wird, muss nach Auswertung der Aufklärungsergebnisse entschieden werden. Bei Sfax konnte die Kampfgruppe "Weber" den Ring der US-Verbände im Süden durchbrechen und die feindlichen Einheiten zurückdrängen.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktivitäten
Im Bereich des XXX. ital. Armeekorps haben erste Feindverbände neuen HKL aufgeschlossen. Die festsitzenden Nachhuten wurden in keinerlei Kämpfe verwickelt, jedoch ist ihre Lage mehr als kritisch. Beim XC. Armeekorps, im Bereich der 334. ID kam es zu starken Angriffen des Feindes, die eine Rücknahme einiger Verbände notwendig machten. Bei Sfax griff der Feind massiv die Stellungen in der Stadt an. Nach stundenlangen, erbittert geführten Kämpfen, musste die Kampfgruppe "Weber" die Stadt räumen und sich nach Süden absetzen. Sie läuft nun Gefahr. zwischen zwei US-Verbänden aufgerieben zu werden. Trotzdem soll sie versuchen, sich entlang der Küstenstraße in Richtung Gabes abzusetzen.
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III. Luftlage

Beide Seiten unterstützen die Bodentruppen bei den Kämpfen im Raum Sfax durch Luftwaffeneinheiten.



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Beitrag von Hjalfnar »

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Wir sehen nicht ein einziges Bild...

Beitrag von G.L.vonBlücher »

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Beitrag von Hjalfnar »

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Hier nun ebenfalls...merkwürdig.

Beitrag von George Pickett »

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 30. Dezember 1942 bis 02. Januar 1943 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
Die als Nachhuten fungierenden Fallschirmjäger und Pioniere liegen fest. Schlamm und Regen verhindern einen Rückzug auf die eigene HKL. Zur Verstärkung der Front der Division "von Broich" zwischen der Küste und dem See Ichkeul wurden aus Bizerta zwei italienische Marineinfanteriebataillone angefordert. Sie sollen den zu befürchtenden Ausfall der Nachhuten in diesem Frontabschnitt kompensieren. Südlich des Sees kommt dem 10. Bersaglieri Regiment bei der Verteidigung der Höhe 609 eine besonders wichtig Aufgabe zu. Diese Höhe ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Front und erlaubt eine weite Einsicht in die feindlichen Truppenbewegungen.
XC. Armeekorps
Teile der 10. Panzerdivision setzten ihre Angriffe weiter östlich im Raum Point du Fahs fort. Während das Panzergrenadierregiment 86 und das Fallschirmjägerregiment 5 nach Süden hin angriffen, griff von Westen kommend das Panzerregiment 7 in die Kämpfe ein. Hierbei wurden ein britisches Fallschirmjägerbataillon aufgerieben und ein Artillerieregiment schwer angeschlagen. Es verlor mit 26 Geschützen mehr als ein Drittel seines Bestandes. Der Feind wurde nach Süden und Südwesten zurückgedrängt. Bei Sfax versucht sich die Kampfgruppe "Weber" zu sammeln. Auf Grund der sehr schlechten Wetterbedingungen ist ein Absetzen von Feind schwierig und zeitraubend. Jedoch scheinen auch die amerikanischen Verbände in ihrer Bewegung stark eingeschränkt zu sein. Ziel ist es immer noch, die Kampfgruppe nach Süden, in den Raum Gabes, zu führen.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Im gesamten Armeebereich kam es zu keinerlei Kämpfen. Lediglich feindliche Truppenbewegungen wurden ausgemacht, welche zur Einschließung der Nachhuten des XXX. ital. Armeekorps und zu einer Verstärkung der britischen Front im Raum Point du Fahs führten. Die Küstenstraße nach Gabes ist noch passierbar. Die US-Truppen stehen ca. 10 Kilometer westlich der Küste bei Mezzouna. Die Kampfgruppe "Weber" soll auf jeden Fall den Absetzversuch nach Süden in Richtung Gabes wagen.

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III. Luftlage
Auf beiden Seiten wurden keine Einsätze geflogen.



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Beitrag von Kensai »

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Wie es aussieht wird die Kampfgruppe Weber der Rückzug im Süden über Mazzouna abgeschnitten. Das wird eng für Weber :o

Beitrag von George Pickett »

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Lagebericht der 5. Panzerarmee (Pz. AOK 5) vom 03. Januar bis 05. Januar 1943 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd

I. Ausgangslage

Verstärkungen
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XXX. ital. Armeekorps
Die Front versinkt im Schlamm. Es wurden kaum Bewegungen durchgeführt. Lediglich ein italienisches Artillerieregiment ist hinter dem Abschnitt der Division "von Broich" in Stellung gegangen. Die eingeschlossenen Fallschirmjäger und Pioniere haben sich eingegraben. Ihre Lage ist jedoch aussichtslos. Die Möglichkeit eines Entsatzangriffes wurde kurz erwogen, dann aber auf Grund der dafür fehlenden Kräfte und des miserablen Wetters verworfen. Das Korps beschränkt sich darauf, die vorhandenen Stellungen weiter auszubauen und die Versorgung der Fronttruppen zu verbessern.
XC. Armeekorps
Das komplette Korps ist unbeweglich und nur beschränkt kampfbereit! Nur unter großen Mühen konnten in beschränktem Maße Umgruppierungen durchgeführt werden um die Frontlücke westlich Point du Fahs zu schließen. Die 10. PD richtet sich in den neuen Stellungen zur Verteidigung ein. Lediglich das Panzerregiment 7 liegt noch in exponierter Lage vor der neuen HKL. In Mitteltunesien, bei Sfax, versucht die Kampfgruppe "Weber" die Küstenstraße zu erreichen, was jedoch auf Grund der Wetterlage und er schlechten Versorgung nicht gelingt. Nur das italienische MG-Bataillon gelingt es, die Küstenstraße zu gewinnen und nach Süden zu marschieren. Jedoch nähern sich von Westen weitere US-Truppen der Küstenstraße. Die Lage ist verzweifelt.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen

XXX. ital. Armeekorps
Auch beim Feind behindert das Wetter die Aktionen. Es wurden keine Truppenbewegungen gemeldet. Auch keine Kampfhandlungen. Auffällig ist, dass der Feind anscheinend die britischen Verbände in diesem Abschnitt durch französische Verbände ersetzt. Wohin die freiwerdenden britischen Verbände verlegt werden, ist noch nicht erkennbar.
XC. Armeekorps
Am linken Flügel des Korps starteten US-Panzerverbände einen Angriff auf Enfidaville. Obwohl das dort liegende Marschbataillon, durch eine Flakabteilung verstärkt, dort gut eingegraben und versorgt war, wurden beide Einheiten schwer angeschlagen und zum Rückzug gezwungen. Die Feindkräfte, die nominell nicht stärker waren, als unsere Einheiten, konnten den Einheiten mehrmals nachsetzen und Teile aufreiben. Dieser Umstand ist mehr als verwunderlich und muss geprüft werden. Da der Feind sich nun Tunis von Süden her nähert, müssen Gegenmaßnahmen kurzfristig erfolgen.
Die Kampfgruppe "Weber" hat, getreu ihrem Eid, bis zu letzten Patrone kämpfend, im Raum Sfax feindliche Truppen gebunden und damit der Panzerarmee Afrika hoffentlich die nötige Zeit verschafft, um sich im Raum der Mareth-Linie zu sammeln um dann nach Norden vorzustoßen. Am 05. Januar um 18.53 Uhr empfing das Hauptquartier der Armee den letzten Funkspruch:

*** Sind von allen Seiten umzingelt *** Munition geht zur Neige *** Ausbruchsversuch gescheitert *** Grüßt uns die Heimat *** Kampfgruppe Weber meldet sich ab ***

Es kann nicht genau eruiert werden, warum die US-Einheiten trotz der schlechten Bodenverhältnisse derart mobil sind, während unsere Verbände teilweise bewegungslos in der Wüste liegen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Stärkeverhältnis in Tunesien sich anscheinend dramatisch zu unseren Ungunsten verschlechtert hat. Auf Seiten der 5. Panzerarmee stehen zu diesem Zeitpunkt lediglich 1 Panzerdivision, 1 Infanteriedivision, 1 angeschlagene italienische Infanteriedivision sowie 1 Divisionskampfgruppe (halbe Divisionsstärke) zur Verfügung. Dem stehen nach Berichten der Aufklärung derzeit 2 alliierte Panzerdivisionen und 4 Infanteriedivisionen gegenüber. Bei den Luftwaffenverbänden wird ein Stärkeverhältnis von 2:1 zu Gunsten der Alliierten vermutet.
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III. Luftlage
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I. Ausgangslage

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XXX. ital. Armeekorps
Fast jede Bewegung ist zum erliegen gekommen. Seit Tagen stehen in der Hafenstadt Bizerta Verstärkungen für das Korps bereit, jedoch können die Geschütze des Artillerieregiments 29 (ital.) auf Grund des schlechtes Straßenzustandes nicht an die Front verlegt werden. Lediglich ein italienisches MG-Bataillon erreichte den rückwärtigen Raum der Division "von Broich" und steht hier als Reserve bereit. Dauerregen und Schlamm verhindern eine ausreichende Versorgung der Frontverbände mit Nachschub. Nur wenige Einheiten verfügen über den Sollbestand.
XC. Armeekorps
Hier ist die Lage ähnlich. Lediglich am linken Flügel des Korps, im Raum Point du Fahs, wurden im begrenzten Umfang Umgruppierungen vorgenommen. Hier hat das Panzergrenadierregiment 86 der 10. PD die Stellungen vom Fallschirmjägerregiment 5 übernommen, welches nach Osten abmarschiert ist, um südlich von Zaghuan zusammen mit dem angeschlagenen Marschbataillon 26 eine Abwehrstellung zu errichten. Unterstützt werden diese Verbände von der 557. ital. Sturmgeschützabteilung. Große Teile der Divisionsartillerie der 334. ID sind bereits in Tunis eingetroffen, können aber auf Grund der Wetterlage nicht an die Front verlegt werden.

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II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Auch bei den feindlichen Verbänden scheinen die Bewegungen zum größten Teil zum erliegen gekommen zu sein. In Nordtunesien wurden vereinzelt Truppenbewegungen aufgeklärt. In Südtunesien scheinen die feindlichen Bewegungen gänzlich zum stehen gekommen zu sein, was für die Panzerarmee Afrika nur von Vorteil sein kann. In 1 Woche werden die ersten Einheiten an der lybisch-tunesischen Grenze erwartet. Das Grenadierregiment 47 hat sich inzwischen in Mareth zur Verteidigung eingerichtet. Es wird erwogen, das ital. MG-Bataillon aus Gabes abzuziehen und nach Mareth zu verlegen, sobald die Wetterlage dieses erlaubt.

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Keine Aktivitäten. Keine Kampfhandlungen. Die Verstärkungen liegen immer noch in Bizerta fest.
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Keine Kampfhandlungen. Die Divisionsartillerie der 334. ID konnte in ihre Feuerstellungen verlegt werden und hat Einsatzbereitschaft gemeldet.
II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Keine Aktivitäten im Frontbereich. Eigene Luftaufklärung hat an der algerisch-tunesischen Grenze US-Verbände aufgeklärt, welche sich in Richtung Südtunesien bewegen. Ihr Ziel ist unzweifelhaft, die dort bereits liegenden US-Verbände bei ihrem Vormarsch auf die Mareth-Linie zu unterstützen.
III. Luftlage
Auf beiden Seiten wurden keine Einsätze geflogen.



Gezeichnet
i. V. Generalleutnant Ziegler
Kommandeur Pz. AOK 5

(Befehlshaber Tunesien)
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

George Pickett´s AAR´s
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