Calais wurde nach erbitterten Kämpfen am 02. Oktober durch die 1. Armee eingenommen. Die wohl endgültige Zerschlagung der belgischen Armee brachte 25.000 Gefangene ein. Die 1. Armee soll nun entlang der Küste nach Süden vorstoßen und Boulogne einnehmen und anschließend bei Abbeville Anschluss an die Kavalleriekorps finden um hier die Lage zu stabilisieren und die Lücke zur 2. Armee zu schließen.
Die 2. Armee operiert weit auseinandergezogen auf der Linie Abbeville-Compiegne. Der französische Gegenangriff konnte im Raum Beauvais durch das zur Verstärkung hierhin beorderte X. Reservekorps gestoppt werden. Hier, wie auch im Raum Abbeville, richtet sich die Armee kurzfristig zur Verteidigung ein um das Eintreffen von Nachschub und Verstärkungen in Form des XVIII. Korps und des XVIII. Reservekorps abzuwarten.
Äußerst erfolgreich waren in den letzten Tagen die Verbände der 3. Armee. Der Kessel von Soissons konnte aufgelöst werden. Rund 30.000 Gefangene konnten hier gemacht werden. Bei Reims gelang ein Überflügelungsmanöver. Die Stadt wurde eingeschlossen. In den nachfolgenden Kämpfen wurde im Stadtgebiet eine französische Infanteriedivision aufgerieben und eine Kavalleriedivision schwer angeschlagen. Leider schlug der finale Angriff nicht durch, so das sich die Stadt immer noch in Feindeshand befindet.
Bei der 4. und 5. Armee im Raum Verdun ist es, abgesehen vorn Artillerieüberfällen, ruhig. Durch den Abzug zweier Korps aus diesem Frontabschnitt lauten die Befehle hier sich zur Verteidigung einzurichten und Truppen zu binden. Gleichlautende Befehle haben auch die 6. und 7. Armee am linken Flügel der Westfront, wo es ebenfalls ruhig ist.
Nach erfolgreicher Bekämpfung französischer Flotteneinheiten haben sich die Verbände der Hochseeflotte in die Häfen von Ostende und Dünkirchen zurückgezogen, um deren Sicherung zu übernehmen bis die Heerestruppen aus dem Raum Antwerpen eintreffen. Die Schlachtgeschwader sollen dann wieder in ihre Heimatstützpunkte zurückkehren.

An der Weichsel stößt der linke Flügel der 9. Armee mit dem XXXIX. Reservekorps weiter in Richtung Novogieorgijevsk vor und konnte westlich der Stadt eine russische Infanteriedivision zerschlagen. Weiter südlich rücken das XXIII. Reservekorps und das XXXX. Reservekorps, die das Zentrum der 9. Armee bilden, weiter auf Warschau vor. Einen großen Erfolg konnten am rechten Flügel der 9. Armee das IV. Reservekorps sowie das V. Kavalleriekorps im Zusammenwirken mit dem I. KuK. Korps erringen. Mehrere Divisionen der 4. russischen Armee konnten nordöstlich von Krakau zerschlagen werden. Es wurden fast 50.000 Gefangene gemacht. Auch hier soll nun nach Osten in Richtung Weichsel vorgestoßen werden.

Von Brody aus sind Teile der 3. KuK Armee vorsichtig über die Grenze vorgerückt und haben die russischen Grenzbefestigungen erreicht. Weiter östlich wurde ein russisches Korps in unbekannter Stärke aufgeklärt. Von einem Angriff auf die Sperrwerke wird abgesehen. Die erreichte Linie soll gesichert werden.
Serbien/Montenegro
Die serbischen Truppen südlich von Belgrad konnten zur Kapitulation gezwungen werden. Während das VII. KuK Korps nun nach Westen schwenken soll, um der 3. serbischen Armee in den Rücken zu fallen, sollen Kavallerie und Sicherungsverbände die Front nach Süden absichern um sich nähernde serbische Verbände frühzeitig aufklären zu können.
Das 23. leichte Infanterieregiment sowie die 3. Gebirgsbrigade haben per Bahn Ragusa erreicht und werden nach dem Entladen nach Osten marschieren um das XVI. KuK Korps vor Bodgorica zu verstärken. Der österreichische Generalstab ist zuversichtlich, dass mit den zugewiesenen Verstärkungen die Offensive in Montenegro wieder aufgenommen werden kann.







