(1.1.1127 – 17.3.1128)
Wie versprochen: das nächste Kapitel am 1.1. (1127).
Gemetzel gibt’s mangels Masse vorerst nicht mit Unserer Beteiligung
Aber damit es wenigstens mal für ein Scharmützel reicht, kümmert sich Unser Mareschalk ab jetzt um Truppenaushebung.
Der sächsische Herzog vermoppt gerade den Thüringer. Wenn das mit dem Anspruch in absehbarer Zeit klappen sollte, gäbe es vielleicht ein kleines Zeitfenster. Sollte allerdings der Sachse vorher fertig werden, können Wir Uns damit einsalzen lassen. Der will zwar nur Weimar (de jure Teil des Herzogtums Sachsen, daher Daueranspruch, den er jetzt realisiert), aber sobald Weimar gefallen ist, wird er nach Thüringen marschieren und Wir müssen dann abwarten, bis dieser Krieg rum ist. Und bis dahin kann wieder allerhand passieren
Im Reich das alte Spiel: jeder hält sich selbst für den besten Kaiser (Wir nicht, noch nicht…
4.1.1127: tehehe, geht doch

Der Prestigeverlust ist nicht so hart wie die knapp 20 Goldstücke.
Jetzt bräuchten Wir 'nur' noch die Truppen dafür… da stehen derzeit knapp 1000 Mann. Die greifen natürlich nicht die 3000 belagernden Sachsen in Weimar an, und die bleiben dort auch stehen.
Mit Unseren derzeit 500 Männeken nichts zu holen. Für Söldlinge haben Wir zuwenig Geld.
Den Löwenanteil der (demnächst) feindlichen Truppen stellt übrigens der Graf von St. Gallen. Was der dort treibt? Nun, das ist der Schwager des thüringischen Herzogs und damit sein Verbündeter.
Wir haben zwar auch Bündnispartner, aber alle außerhalb des Reiches und damit für interne Spielereien nicht zu gewinnen.
Daher Erkenntnis Nr.1: in der Heiratspolitik nicht nur auf die Werte und Ansprüche schielen, sondern auch auf die strategische Verwendbarkeit.
Übrigens könnten Wir gar nicht dem Grafen von Thüringen den Krieg erklären. Dazu müßten wir Vasallen desselben Lehnsherrn sein
Dem seinen können Wir es, aus dem nämlichen Grund.
Wenn Wir das also richtig verstehen, dann geht es nur deswegen, weil Unser Herzog nebenberuflich Kaiser ist und Wir damit sozusagen auf Augenhöhe mit einem Herzog hochgerutscht sind.
Damit Erkenntnis Nr.2: in Zukunft aufpassen, ob ein Anspruch überhaupt realisierbar ist.
Anfang Mai 1127:
Hmpf, die Sachsen haben Weimar genommen und marschieren auf Thüringen.
Jetzt heißt es also abwarten.
4.6.1127:
Ein Neffe vergrößert die Familie

14.6.1127:
Ein Sohn
Als Thronfolger erhält er selbstredend den Namen Ruprecht.

Als neue Ambition wird der nächste Familienzuwachs in Auftrag gegeben. Diesmal eine Tochter.
Und das isser:

Ja wie!
Der kann ja gar nix!
Aber Wir werden schon einen Mann aus ihm machen.
22.8.1127:
Unser Kanzler ist wieder für einen Auftrag zu haben (alle 6 Monate, haben ein halbes Jahr vorher irgendwas falsch gemacht, daß der Anspruch-Auftrag in Thüringen weiterlief).
Weitere Ansprüche wären zwar nett, wenn Wir eh schon gegen den Thüringer ziehen müssen, aber das Geld dafür können Wir momentan einfach nicht stemmen. Besser ein gutes Säckel in Reserve haben, wenn der Krieg kommt.
Also schicken Wir ihn nach Fürstenberg, den Sitz des Herzogs/Kaisers, um die Beziehungen zu verbessern.
18.11.1127:

Wir entscheiden Uns für den schwarzen Gaul.
Kostet zwar 15 Gold (grrr), aber dafür ist Unser Eheweib nun heillos in Uns verschossen
Sollte der Familienplanung entgegenkommen.
22.11.1127:
Nach einer siegreichen Schlacht konnte der Kaiser den rebellischen Böhmen persönlich dingfest machen.
Der Krieg ist aus, Böhmen wieder im Reich.
Und der Kaiser hat damit sein Negativkonto in Sachen Prestige immerhin auf -209 verbessern können.
22.12.1127:
Jetzt fängt der auch noch an…

Is’ recht, sind Wir halt dafür.
Unsere Stimme macht eh keinen Unterschied, und vielleicht bessert das etwas die Beziehungen.
17.3.1128:
Der Sachse ist fertig und übernimmt die Grafschaft Weimar.
Unser Heer ist vollzählig.
Dann wird’s Zeit.
Herr Graf haben Hunger!


































































