Deutschland AAR zum AHOI-Mod
- Azrael
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+1
Ihr solltet vielleicht wirklich in Betracht ziehen, soweit es möglich ist, Besatzungspolitiken besetzter Länder zu lockern um mehr MP in den MP-Pool spülen zu können.
Was nützt die Industrie, wenn sie nichts bauen kann wegen MP-Mangel und wenn die Truppen, die sie versorgen kann, immer dünner und dünner besetzt sind, bis sie irgendwann ganz aufgelöst sind?
Was nützt die Industrie, wenn sie nichts bauen kann wegen MP-Mangel und wenn die Truppen, die sie versorgen kann, immer dünner und dünner besetzt sind, bis sie irgendwann ganz aufgelöst sind?
- H34DHUN73R
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+2
So sehen Wir das auch, werter Azrael, die Maßnahmen sind daher bereits im Gange...Azrael hat geschrieben:Ihr solltet vielleicht wirklich in Betracht ziehen, soweit es möglich ist, Besatzungspolitiken besetzter Länder zu lockern um mehr MP in den MP-Pool spülen zu können.
Was nützt die Industrie, wenn sie nichts bauen kann wegen MP-Mangel und wenn die Truppen, die sie versorgen kann, immer dünner und dünner besetzt sind, bis sie irgendwann ganz aufgelöst sind?
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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- Sharpe
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"Meine Herrn, Der General!
General Friedreich, der Kommandierende General der 8. Panzerdivision, hatte seine Kommandeure zum Rapport geladen.Operation "Erzengel" war ein Erfolg und die Frontlinie wie geplant eingenommen. Jetzt blieb nur noch....
"Chrrrrrrzzz!
"?"
""Was war das? Pennt hier etwa einer!?"
"Chrrrrrz!"
"Verdammt noch mal wer ist das der hier sein gemütliches Mittagsschläfchen abhält?!"
"Chrrrrrrzzzzz!"
In der letzten Reihe der Offiziere saß ein Oberstleutnant, und schnachte was das Zeug hält.
"Sharpe, Mann was ist los mit ihnen?! Blaffte der IA " Sie sind wohl verrückt geworden!
Aber auch dadurch ließ sich Sharpe nicht aus seinen Schlaf wecken.
"Verdammt, Sharpe...." wollte der IA gerade loslegen als er spürte, wie ihm General Friedreich die Hand auf dem Arm legte. "Lassen sie mal, er hat sich seine Schlaf wirklich verdient. Mir ist es lieber wenn einer meiner Kommandeure bei der Stabsbesprechung pennt, als wenn er auf dem Schlachtfeld pennt und seine Leute dadurch verheizt! Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der neueste Träger des Ritterkreuzes von seiner Verleihung etwas mitbekommt. Aber ich denke er wird lieber später feiern, wenn er wieder einen klaren Gedanken fassen kann. Außerdem weiß er sicher auch wo man die nötigen Flaschen mit edlen Wässerchen herbekommt, um ordentlich damit anzustoßen!"
"Chrrrrzzzz..... Anstoßen, hat hier jemand was vom Anstoßen gesagt!"
Noch im Halbschlachf dachte sich Sharpe, dass die Stabsbesprechung wohl sehr gute Nachrichten gebracht hatte, weil alle im Saal lauthals lachten!
gez Sharpe, der Müde
P.S. Vielen Dank für das EKI und das Ritterkreuz
General Friedreich, der Kommandierende General der 8. Panzerdivision, hatte seine Kommandeure zum Rapport geladen.Operation "Erzengel" war ein Erfolg und die Frontlinie wie geplant eingenommen. Jetzt blieb nur noch....
"Chrrrrrrzzz!
"?"
""Was war das? Pennt hier etwa einer!?"
"Chrrrrrz!"
"Verdammt noch mal wer ist das der hier sein gemütliches Mittagsschläfchen abhält?!"
"Chrrrrrrzzzzz!"
In der letzten Reihe der Offiziere saß ein Oberstleutnant, und schnachte was das Zeug hält.
"Sharpe, Mann was ist los mit ihnen?! Blaffte der IA " Sie sind wohl verrückt geworden!
Aber auch dadurch ließ sich Sharpe nicht aus seinen Schlaf wecken.
"Verdammt, Sharpe...." wollte der IA gerade loslegen als er spürte, wie ihm General Friedreich die Hand auf dem Arm legte. "Lassen sie mal, er hat sich seine Schlaf wirklich verdient. Mir ist es lieber wenn einer meiner Kommandeure bei der Stabsbesprechung pennt, als wenn er auf dem Schlachtfeld pennt und seine Leute dadurch verheizt! Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der neueste Träger des Ritterkreuzes von seiner Verleihung etwas mitbekommt. Aber ich denke er wird lieber später feiern, wenn er wieder einen klaren Gedanken fassen kann. Außerdem weiß er sicher auch wo man die nötigen Flaschen mit edlen Wässerchen herbekommt, um ordentlich damit anzustoßen!"
"Chrrrrzzzz..... Anstoßen, hat hier jemand was vom Anstoßen gesagt!"
Noch im Halbschlachf dachte sich Sharpe, dass die Stabsbesprechung wohl sehr gute Nachrichten gebracht hatte, weil alle im Saal lauthals lachten!
gez Sharpe, der Müde
P.S. Vielen Dank für das EKI und das Ritterkreuz
Gott ist nicht auf der Seite der größeren Battailone, sondern auf der der besseren Schützen!
- Sharpe
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Etappe Teil 1
In der Nähe von Demjansk:
Es konnte nicht so weiter gehen. Die letzten Wochen waren eine gute Zeit gewesen. Nach Abschluß der Operation Erzengel war seine Panzerabteiliung zur Auffrischung und Erholung in die Nähe von Demjansk verlegt worden. Die schwarzen Männer der Werkstattkompanien hatten endlich die Zeit gehabt längst fällige Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen. Die Leute waren sogar dazugekommen einige Nächte durchzuschlafen! Unmittelbar nach den Ende der Operation Erzengel war jeweils eine Kompanie zum Schlafen geschickt worden. Zwei tage lang nur ausschlafen. Die Wachaufgaben hatten die anderen übernommen, angefangen mit dem Stabszug. Aber es hätte eh kaum einer schlafen können, das Schnarchen der Männer war markerschütternd!
Mittlerweile waren seine Kompanien fast wieder auf Sollstärke, die neuen hatten sich gut eingefügt und hatten sogar bei einigen Scharmützeln mit den Roten ihre ersten Gefechtserfahrungen sammeln können. Die Jungs von der Sattlerei hatten sogar die Zeit gehabt seinen Komandantensitz neu aufzupolstern! Als ob er schon mal Rückenschmerzen in seinem Panzer gehabt hätte! Das einzig wo ihm der Rücken wehtat war, wenn er einen Stapel Papiere von einer ecke seines Schreibtisches auf das andere bewegte! Bürokratie eben. Und in Zeiten wie diesen hasste er diesen Teil seiner Aufgaben besonders heiß und innig!
Sharpe nahm das Blatt wieder auf, dass er angewidert in die Ecke gepfeffert hatte:
Oberhomando des Heeres, Abteilung für Instandsetzung und Materialerhaltung, Unterabteilung Schwere Panzerkampfwagen, Sektion Tarnung und Feldeinsatz. Allein der Titel bereitete ihm schon Kopfschmerzen!
Sehr geehrter Herr Oberstleutnant!
Auf Anordnung des Inspekteurs der Panzertruppe... Blahblahblah... hiermit angewiesen zur Zusammenarbeit ...blahblahblah.. umfassende Darstellung der Tarn- und Unkenntlichkeitsmachung von schweren Gerät ....blahblahblah..... Ihre Zusammanrbeit von äußerste Wichtigkeit ... blahblahblah.. von höchster Stelle unterstützt...etcetcetc... erwarte ihre vollste Cooperation... blahblahblah...
gez v. Tublaka Oberstleutnant i.G.
Da hatte so ein Stabsheini wieder Mal einen feuchten Traum gehabt, und er sollte jetzt dafür sorgen, das derselbe Heine irgendwann zum General befördert wurde.
Er ging zu der offenen Tür seines Büros und brüllte "Feldwebel Schultz!" auf den Gang.
Keine Minute später stand Feldwebel Schultz in seinem Büro. "Nehmen Sie sich einen Stuhl und, na Sie wissen schon wo das Zeug steht. nachdem sich Feldwebel Schultz zwei Fingerbreit Whiskey eingeschenkt hatte (Ein zweites Glasmit einem Fingerbreit stand vor Sharpe, man hatte ja schließlich Manieren!) beugte sich Sharpe vor und sagte: Schultz, sie hören doch die Flöhe husten, haben Sie schon Mal was von einem Oberstleutnant von Tublaka gehört?"
Das Glas blieb auf halben Weg zum Mund stehen und so etwass wie Blässe machte sich auf dem Gesicht des Fledwebel breit: "Jaaaah... schon."
"Und was genau? Ihre reaktion zufolge ist Ihre Ehrfurcht begrenzt, gegenüber dem Herrn Offizierskameraden, oder?"
"Herr Oberstleutnat ich kenne ihn zwar nicht persönlich aber ich habe mal mitgekriegt wie er in Spanien einen Soldaten zur Sau gemacht hat, weil er seine Stiefel nicht geputzt hatte und seine Uniform unordentlich war. Der Mann war gerade aus seinem Panzer gestiegen in der er die letzten Tage ununterbrochen im Gefecht war. Hat im zwei Tage Stubenarrest eingebracht. Als allerdings sein Abteiliungschef, ein Major, vorbeikam hat er wieder gekatzbuckelt er war damals "nur" Hauptmann"
"Also ein "Radfahrer, nach unten Treten und nach oben Buckeln?"
"So könnte man das sagen..."
Als Feldwebel Schultz wieder gegangen war nippte Sharpe nachdenklich an seinem Drink und dachte lang nach. Nach einiger Zeit begannen seine Augen zu leuchten und ein Lächeln machte sich auf seinen Gesicht breit, das fast schon etwas bösartiges hatte.
Am nächsten Tag bei der Stabsbesprechung:
"Meine Herrn! Derr Endsieg steht unmittelbar bevor ....., jedenfalls man den Heinis im Oberkommando glauben kann. Die Segnung den der Militärbürokratie haben auch uns erreicht, und weil kein Stabsf*** auch nur in die Nähe der Front kommt können wir davon ausgehen, das dieser Frontabschnitt völlig sicher ist. In seiner unendlichen und wunderbaren Weisheit hat das Oberkommando des Heeres entschieden, wir brauchen die Führung eines erfahrenen Stabsoffizieres, der uns unsere Arbeit an der Front erklärt!"
Als ein etwas ärgerliches Gemurmel aufkommen wollte grinst Sharpe seine Männer mit demselben Grinsen an, das er gestern gehabt hatte.
"Meine Herrn, wir beginnen Morgen mit der Operation Richthofen!!!"
In der Nähe von Demjansk:
Es konnte nicht so weiter gehen. Die letzten Wochen waren eine gute Zeit gewesen. Nach Abschluß der Operation Erzengel war seine Panzerabteiliung zur Auffrischung und Erholung in die Nähe von Demjansk verlegt worden. Die schwarzen Männer der Werkstattkompanien hatten endlich die Zeit gehabt längst fällige Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen. Die Leute waren sogar dazugekommen einige Nächte durchzuschlafen! Unmittelbar nach den Ende der Operation Erzengel war jeweils eine Kompanie zum Schlafen geschickt worden. Zwei tage lang nur ausschlafen. Die Wachaufgaben hatten die anderen übernommen, angefangen mit dem Stabszug. Aber es hätte eh kaum einer schlafen können, das Schnarchen der Männer war markerschütternd!
Mittlerweile waren seine Kompanien fast wieder auf Sollstärke, die neuen hatten sich gut eingefügt und hatten sogar bei einigen Scharmützeln mit den Roten ihre ersten Gefechtserfahrungen sammeln können. Die Jungs von der Sattlerei hatten sogar die Zeit gehabt seinen Komandantensitz neu aufzupolstern! Als ob er schon mal Rückenschmerzen in seinem Panzer gehabt hätte! Das einzig wo ihm der Rücken wehtat war, wenn er einen Stapel Papiere von einer ecke seines Schreibtisches auf das andere bewegte! Bürokratie eben. Und in Zeiten wie diesen hasste er diesen Teil seiner Aufgaben besonders heiß und innig!
Sharpe nahm das Blatt wieder auf, dass er angewidert in die Ecke gepfeffert hatte:
Oberhomando des Heeres, Abteilung für Instandsetzung und Materialerhaltung, Unterabteilung Schwere Panzerkampfwagen, Sektion Tarnung und Feldeinsatz. Allein der Titel bereitete ihm schon Kopfschmerzen!
Sehr geehrter Herr Oberstleutnant!
Auf Anordnung des Inspekteurs der Panzertruppe... Blahblahblah... hiermit angewiesen zur Zusammenarbeit ...blahblahblah.. umfassende Darstellung der Tarn- und Unkenntlichkeitsmachung von schweren Gerät ....blahblahblah..... Ihre Zusammanrbeit von äußerste Wichtigkeit ... blahblahblah.. von höchster Stelle unterstützt...etcetcetc... erwarte ihre vollste Cooperation... blahblahblah...
gez v. Tublaka Oberstleutnant i.G.
Da hatte so ein Stabsheini wieder Mal einen feuchten Traum gehabt, und er sollte jetzt dafür sorgen, das derselbe Heine irgendwann zum General befördert wurde.
Er ging zu der offenen Tür seines Büros und brüllte "Feldwebel Schultz!" auf den Gang.
Keine Minute später stand Feldwebel Schultz in seinem Büro. "Nehmen Sie sich einen Stuhl und, na Sie wissen schon wo das Zeug steht. nachdem sich Feldwebel Schultz zwei Fingerbreit Whiskey eingeschenkt hatte (Ein zweites Glasmit einem Fingerbreit stand vor Sharpe, man hatte ja schließlich Manieren!) beugte sich Sharpe vor und sagte: Schultz, sie hören doch die Flöhe husten, haben Sie schon Mal was von einem Oberstleutnant von Tublaka gehört?"
Das Glas blieb auf halben Weg zum Mund stehen und so etwass wie Blässe machte sich auf dem Gesicht des Fledwebel breit: "Jaaaah... schon."
"Und was genau? Ihre reaktion zufolge ist Ihre Ehrfurcht begrenzt, gegenüber dem Herrn Offizierskameraden, oder?"
"Herr Oberstleutnat ich kenne ihn zwar nicht persönlich aber ich habe mal mitgekriegt wie er in Spanien einen Soldaten zur Sau gemacht hat, weil er seine Stiefel nicht geputzt hatte und seine Uniform unordentlich war. Der Mann war gerade aus seinem Panzer gestiegen in der er die letzten Tage ununterbrochen im Gefecht war. Hat im zwei Tage Stubenarrest eingebracht. Als allerdings sein Abteiliungschef, ein Major, vorbeikam hat er wieder gekatzbuckelt er war damals "nur" Hauptmann"
"Also ein "Radfahrer, nach unten Treten und nach oben Buckeln?"
"So könnte man das sagen..."
Als Feldwebel Schultz wieder gegangen war nippte Sharpe nachdenklich an seinem Drink und dachte lang nach. Nach einiger Zeit begannen seine Augen zu leuchten und ein Lächeln machte sich auf seinen Gesicht breit, das fast schon etwas bösartiges hatte.
Am nächsten Tag bei der Stabsbesprechung:
"Meine Herrn! Derr Endsieg steht unmittelbar bevor ....., jedenfalls man den Heinis im Oberkommando glauben kann. Die Segnung den der Militärbürokratie haben auch uns erreicht, und weil kein Stabsf*** auch nur in die Nähe der Front kommt können wir davon ausgehen, das dieser Frontabschnitt völlig sicher ist. In seiner unendlichen und wunderbaren Weisheit hat das Oberkommando des Heeres entschieden, wir brauchen die Führung eines erfahrenen Stabsoffizieres, der uns unsere Arbeit an der Front erklärt!"
Als ein etwas ärgerliches Gemurmel aufkommen wollte grinst Sharpe seine Männer mit demselben Grinsen an, das er gestern gehabt hatte.
"Meine Herrn, wir beginnen Morgen mit der Operation Richthofen!!!"
Gott ist nicht auf der Seite der größeren Battailone, sondern auf der der besseren Schützen!
- H34DHUN73R
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+2
25.Jul.42
Verkehrswege in 10 Ostregionen ausgebaut.
Das II.Fliegerkorps schiesst sowj. Stukas beim Angriff auf Novotroitske zusammen.

Der wuchtige Gegenschlag Richtung Bashtanka bringt die russische Offensive auf Snihurivka schnell ins Stocken.
In Kamianka wehrt die 12.Pz.Div. einen Gegenangriff ab.
Die übrigen Divisionen des I.Pz.Korps stoßen weiter Richtung Dnjepropetrowsk vor, während die "Wiener" sich hier vorübergehend zur Verteidigung einrichten.

Da es so aussieht, als kämen die Fallschirmjäger auf der Krim prima alleine klar, lädt die SG Scharnhorst das Marinesturm-Korps in Gibraltar wieder ein und läuft
nach Brest. Dort wird das Korps zusammen mit dem VIII.Pz.Korps vorerst die strategische Reserve für Westeuropa bilden.
In Bashtianka brechen die Sowjets unter den harten Schlägen der von Infanterie unterstützten SS-Pz.Div."Thule" zusammen.

Die 1.Bomberflotte hält die Russen in Novy Buh weiterhin unter Dauerfeuer.
Kurz vor Mitternacht haben diese schliesslich genug und brechen ihren Angriff auf Snihurivka endgültig ab.

Wir stellen eine Nachschub-Konvoy-Route von Marseille nach Odessa zusammen, um die Versorgung der vorrückenden, durstigen Panzerverbände sicher zu stellen.
26.Jul.42
Die 1.Bomberflotte wird in Ruhestellung gezogen, da sich z.Zt. keine interessanten Ziele mehr anbieten.
Inzwischen haben die "Brandenburger" mit ihrem Angriff auf die sowj.Miliz in Simferopol begonnen.
Noch am Vormittag weichen die Russen aus.


Derweil kommt die nördliche Zange schnell auf Dnjepropetrowsk voran.
Die 2.SS.Pz.Div."Reich" nimmt Ordzhonikidse.

27.Jul.42
Flugplätze in Tromsö und Gibraltar ausgebaut, ausserdem Flak in Nantes und in Kirkenes der Seehafen, Flak, See- und Landbefestigungen.
Schliesslich auch noch die Bunkeranlagen in Rechytsa, Ochakiv, Rahachov und Karma.
Das Millionenheer der Organisation Todt erreicht mit der geballten industriellen Kapazität Westeuropas im Rücken ein gänzlich ungeahntes Tempo.
In Novy Buh wird ein sowj. Gegenangriff blutig abgewiesen.

Die 11.Pz.Div. greift nach Nikopol, kurz vor dem strategischen Ziel Dnjepropetrowsk und zieht noch am Vormittag siegreich in die Stadt ein.
In Yakimyvka weichen die Russen vor der 5.SS.Pz.Gren.Div."Nordland" zurück.
***********************************************************************************
Neue Spielgefährten
Oberstleutnant Sharpe staunt mit offenem Mund das Monster an, das mühsam an ihm vorbeikriecht.
Vergessen ist das zusammengeklappte, dick mit gekochtem Schinken belegte Butterbrot in seiner Rechten, dass er sich anstelle eines Mittagessens eingepackt hat.
Gerade haben die Arbeiter die dicken, feldgrauen Planen entfernt, die bislang unerwünschte Blicke auf die Ladung der 6achsigen Ssyms-Flachwaggons verhinderten.
Zum Vorschein kamen gewaltige Panzer einer Bauart, die er noch nie zuvor gesehen hat.
Inzwischen brachten andere Bahnarbeiter Kopframpen am letzten Waggon am Ende des langen Güterzuges an, der auf einem Nebengleis auf dem letzten Bahnhof vor Novgorod gehalten hatte.
Jeder der Panzer steht auf einem sechsachsigen Spezial-Waggon, jeweils zwei Waggons mit Panzern folgen aufeinander, danach stets zwei Waggons mit LKWs oder
Halbkettenfahrzeugen, vermutlich um die Brücken entlang der Strecke nicht allzusehr zu strapazieren.
Offenkundig befindet sich die komplette Ausstattung eines Bataillons auf dem Zug: 50 überschwere Kampfpanzer neuester Bauart!
Die Fahrer und die Panzerführer der von der Heeres-Erprobungsstelle ebenfalls entsandten fünf Begleitmannschaften klettern in die Panzer am Ende des Zuges.
Die LKWs mit passendem, neuem Material und Werkstattausrüstung für das Instandsetzungs-Bataillon wurden von den wartenden Mannschaften der 8.Pz.Div. bemannt.
Dann waren die Königstiger brüllend und fauchend zum Leben erwacht.
Langsam wälzen sich die Riesen nun über die Kopframpe von den Waggons herunter und rollen mit quietschenden Transportketten an Sharpe und seinen Leuten vorbei
zum 100m weiter gelegenen Sammelplatz.
Das II.Bataillon hat sich befehlsgemäß zur Umrüstung auf einen neuen Panzertyp hier versammelt, neugierig, was da wohl kommen mochte.
Der Oberstleutnant vermutet, dass sein Bataillon im Wesentlichen aufgrund der zahlreichen Ausfälle während der letzten Wochen als erste Einheit in den Genuß der Umrüstung kommt.
Zuletzt waren weniger als 50% der Tiger noch einsatzfähig, der Rest überwiegend mit technischen Defekten irgendwo liegen geblieben.
Die ansonsten stets bevorzugten SS-Panzerdivisionen stehen zur Zeit alle noch im Gefecht und scheiden damit als Kandidaten vorerst aus.
Der neben Sharpe stehende Major Meiszner, ebenfalls Abgesandter der Heeres-Erprobungsstelle und Kommandant der Ausbildungsmannschaften, registriert lächelnd das
beinahe erfürchtige Staunen, das den Oberstleutnant ergriffen hat.
Eben rollt der erste Tiger II, wie er nun offiziell heißt, mit dem für den Transport auf 6 Uhr gedrehten Turm und gesicherter Kanone an den in loser Formation angetretenen Mannschaften
des II.Bat. / 2.schw.Pz.Reg. vorbei.
Die Erde bebt unter den Vibrationen des beinahe 70 Tonnen schweren Kampfpanzers, man sieht den feinen Kies in der Nähe des Panzers förmlich in die Luft hüpfen.
Das Ungeheuer brüllt wie ein wütender Dinosaurier, während es sich im Schritt-Tempo an den feixenden Panzermännern vorbei wälzt.
Sharpes Magen scheint sympathisch im Takt des Motors mit zu vibrieren.
"In diesem Ding sind sie praktisch unverwundbar!", schreit der Major Sharpe ins Ohr, um den Lärm der Königstiger zu übertönen.
"Es gibt derzeit wohl nichts, was die Frontpanzerung durchdringen kann, ganz sicher nicht aus einer Entfernung über 300 Metern!"
Sharpe sieht sich aufmerksam die gerühmte Frontpanzerung bei dem nächsten Panzer an, der mit 30m Abstand folgt.
"Wie Sie sehen ist die Front nun im 40°-Winkel abgeschrägt, was Granaten in der Regel harmlos abprallen läßt!", fährt Meiszner gestikulierend fort.
Er legt eine Pause zum Luftholen ein, während der vorüberdefilierende Königstiger wieder jegliches Geräusch auslöscht.
"Ausserdem wurde die Panzerung an der Front auch noch um fast 50% auf nun 150mm verstärkt, was sie endgültig undurchdringlich macht!"
Sharpe fällt schliesslich sein Schinkenbrot wieder ein, er beißt einen ansehnlichen Brocken ab, während er dem neuen Prunkstück deutscher Waffentechnik begeistert
hinterher sieht.
"Sie haben sicherlich auch das extrem lange Rohr bemerkt!", hebt Meiszner wieder an.
Der Oberstleutnant nickt gebannt, mit vollen Backen kauend.
Die umherstehenden Panzerbesatzungen klopfen sich lachend gegenseitig auf die Schultern, und deuten auf ungewohnte Details der Panzer.
Der erste, nunmehr schon geparkte Königstiger, wird im Nu von einer Menge johlender Panzermänner umringt.
Obwohl das ganze mehr und mehr einem Kindergeburtstag ähnelt, schreiten weder Offiziere noch Unteroffiziere ein.
"Die 8,8cm KwK 36 L/56 aus ihrem alten Tiger wurde nochmals verbessert und durch die KwK 42 L/71ersetzt! Damit wächst die Rohrlänge von knapp 5m auf über 6m und die
V0 um fast 20% auf über 1100m/s!"
Sharpe nickt Meiszner enthusiastisch zu und beißt wieder ein ordentliches Stück von seinem Brot ab.
"Einfach gesagt gilt das Motto: alles was Sie sehen können, können Sie damit auch kaputt machen !", prahlt der Major.
"Oder etwas technischer: alle gängigen russischen Panzer bis auf etwa 3.500 Meter, ausgenommen die Kliment-Woroschilow I und II, da müssen sie eventuell auf 2.700 Meter ran !
Die Briten und Amis sind bis 3.500 Meter ebenfalls kein Problem !"
"Und was ist mit dem Motor ?", ruft Sharpe fragend zurück, den nächsten Königstiger mühsam übertönend.
Der Major wartet, bis der Panzer die beiden Männer passiert hat, bevor er erstmalig eine gewisse Zerknirschung erkennen läßt.
"Der gleiche 12 Zylinder Maybach wie im Tiger I".
Er zuckt entschuldigend die Achseln.
"Leider gibt es zur Zeit nichts stärkeres im Regal, aber Kopf hoch, die Zeit wird kommen !"
Das dämpft die gute Laune des Bataillons-Kommandeurs ein wenig, da der Motor eine beliebte Ausfallursache bei seinem gewohnten Tiger ist und seine Leistung kaum ausreicht
um einen schweren Tank im Gelände zu bewegen.
"Was wiegt das Ding eigentlich?", begehrt er schliesslich mit einem skeptischen Blick auf die bereit gelegten, mit 80cm gegenüber dem Tiger noch breiteren Ketten zu wissen.
"In dieser Ausführung knapp 70 Tonnen", gibt der Major nun schon etwas weniger euphorisch zurück.
"Dafür kriegen Sie den geräumigeren Porsche-Turm, im Gegensatz zu dem leichteren aber auch engeren Henschel-Turm!"
Dass man für die Serie letzteren auch deshalb bevorzugt, weil der Porsche ungünstig treffende Granaten gefährlich auf die eher schwache Frontoberseite ablenkt, scheint ihm
ein überflüssiges Detail zu sein.
Dafür ist später auch noch Zeit.
"Das schränkt die Auswahl an geeigneten Brücken natürlich noch weiter ein", gesteht er schliesslich.
"Dafür haben Sie mit einer Watfähigkeit bis 1,60 Meter eine große Auswahl an Furten bei der Flußüberquerung".
Sharpe brummt nachdenklich, während er sich den letzten Happen seines Brotes in dem Mund schiebt.
Er streift den Major mit einem prüfenden Blick, wägt das EK 1 und das Verwundetenabzeichen in Silber ab.
Über die rechte Gesichtshälfte zieht sich eine häßliche Verbrennungsnarbe.
Offensichtlich ist Meiszner, der sich rechts zudem auf einen Stock stützt, vom Fach.
Und er kennt sich mit dem neuen Panzer bestens aus - also wird sich Sharpe alles anhören, was der Mann zu sagen und ihm beizubringen hat.
Meiszner bemerkt den taxierenden Blick und revanchiert sich, indem er das frisch erworbene Ritterkreuz, das um den Kragen von Sharpes schwarzer Panzermontur baumelt
mit einem leisem Bedauern anstarrt.
Der Oberstleutnant nickt verstehend: der Major wird wohl keine Gelegenheit mehr haben, sich selber ein Ritterkreuz zu verdienen.
Die Auszeichnung ist ausschliesslich für die kämpfende Truppe reserviert.
Er klopft Meiszner aufmunternd auf die Schulter und deutet zu den wartenden Panzern hinüber.
Hinter dem nächsten Königstiger schlendern die beiden zum Sammelplatz hinüber, wo die Mannschaften inzwischen damit begonnen haben, die Transport- gegen die Gelände-Ketten
zu tauschen.
***********************************************************************************
28.Jul.42
Endlich haben sich die Transportgeschwader in Odessa wieder ausreichend organisiert, um den Luftlandeangriff auf Kertsch zu starten.
Die Schlachtflieger des 1.Kampf-Kommandos knöpfen sich inzwischen die Einheiten der Roten Flotte im Hafen vor - wäre schön, wenn wir die dort liegenden U-Boote aus dem Verkehr
ziehen könnten, die ansonsten unseren Nachschub-Konvoys für die Heeresgruppe Süd das Leben schwer machen werden.
Kurz nach Sonnenaufgang werfen die 3.Fallschirmjäger die Russen aus Feodosia.

Im Norden, wieder auf Höhe Leningrad, versuchen die Russen, sich durch einen Angriff auf Lema interessant zu machen, holen sich aber nur eine blutige Nase.

Der Luftlande-Angriff auf Kertsch wurde erfolgreich abgeschlossen.
Während die 2.FJ.Div. Kertsch sichert, soll die 4.FJ.Div. als Nächstes versuchen, über die Meerenge nach Anapa zu gelangen und in dem verteidigungsgünstigen Sumpf-Gelände
einen Brückenkopf für einen weiteren Vorstoß in den Kaukasus hinein zu bilden.

Die 7.Pz.Gren.Div. rückt erfolgreich nach Vesele vor.
Damit haben wir die angepeilte Frontlinie von "Rammbock" zumindest an der Schwarzmeer-Küste schon erreicht.

Kurzentschlossen haben wir mit der SG Scharnhorst einen kurzen Zwischenstopp zum Bunkern in Lissabon eingelegt, um nun mit dem Marinesturm-Korps noch schnell die Azoren anzugreifen.
Die Sicherung der Inseln würde es uns erlauben, unsere Kette von Aufklärungsstationen im Atlantik noch weiter auszubauen und die Operationen der US Navy besser zu überwachen.

Die 4.Fallschirmjäger stoßen beim Übergang auf Anapa auf Widerstand durch einen Reserve-Division.
Wir lassen uns nicht beirren, sondern schicken die Schlachtflieger und die 1.Bomberflotte zur Unterstützung.
29.Jul.42
***********************************************************************************
Neue Pläne braucht das Land
Feldmarschall Hansen steht mit auf dem Rücken verschränkten Händen und der rechts zwischen den Zähnen eingeklemmten, obligatorischen Havanna vor der großen Europa-Karte im
Besprechungsraum von Maybach II.
Generalleutnant Wenck, sein Stabs-Chef, trägt dem versammelten Oberkommando die Lage vor.
Hansen studiert gedankenverloren den im Fokus stehenden Südabschnitt der Ostfront, ohne groß auf die Ausführungen Wencks zu achten.
Die Russen hatten Ihre über den Winter in ganz erstaunlichem Tempo und noch erstaunlicherer Zahl frisch aufgestellten Panzerverbände ganz überwiegend hier konzentriert.
Offenbar plante STAWKA, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Die Deutschen hatten mit ihrem Vorstoß entlang der rumänischen Grenze zum Schwarzen Meer einen Keil zwischen die Rote Armee und die als kommende Verbündete angesehenen Rumänen
getrieben und anschließend im Blitzkriegs-Tempo Rumänien überrannt.
Im Verlauf der Operation war auch der sowjetische Südflügel komplett zerschlagen worden - also kein Wunder, dass ein Großteil der Verstärkungen hier stationiert wurde!
Indem man insbesondere die mit brandneuen T34 und KV-1/2 ausgestatteten, schweren Panzer- und Garde-Divisionen hier konzentrierte, schuf man sich nebenher auch gleich das Potential
für eine wuchtige Gegenoffensive.
Da die Russen nach den großen Auftakterfolgen in Skandinavien in der Defensive waren und anschliessend unter den Hammerschlägen der Deutschen deutlich wankten, musste die Chance auf eine
erneute eigene Offensive die Überlegungen der sowjetischen Führung beherrscht haben.
Die neuen russischen Panzertypen besaßen durchaus das Potential, das Blatt in diesem Krieg noch einmal zu wenden.
Der T34 war ein äusserst ernster Gegner für die mittelschweren Panzer IV und die schweren KV-1/2 waren ohnehin ein Fall für die Tiger.
Im Ergebnis wurde die Defensiv-Kapazität der deutschen Infanterie-Divisionen deutlich vermindert, wie auch die Offensiv-Kapazitäten der Panzergrenadier-Divisionen, da nur die
deutschen Panzerdivisionen mit schweren Tigern ausgerüstet waren.
Alles in Allem hätte es Hansen daher deutlich mehr Kopfzerbrechen bereitet, wenn die Russen ihre neuen Prunkstücke in Korps-Stärke über die Ostfront verteilt disloziert hätten, da er dann
seine Panzer-Korps ebenfalls hätte verteilen müssen.
Dann wären nicht genügend Panzer-Divisionen für die geplanten und angesichts schwindender Ressourcen dringend notwendigen, tiefen Vorstöße übrig geblieben!
Statt mit schnellen, harten und auch Blut sparenden Schlägen hätte es einen mühsamen, verlustreichen Boxkampf mit Offensiven und Gegen-Offensiven über die gesamte Frontlänge gegeben,
der die Wehrmacht rasch an den Rand ihrer Möglichkeiten hätte bringen können.
Dank der Konzentration der gefährlichen neuen sowjetischen Verbände im Süden konnten diese aber nun mit dem Unternehmen Rammbock in einem Aufwasch weitgehend aus
dem Spiel genommen werden!
Sofern natürlich die aufgebotenen deutschen Panzer-Korps mit den Russen fertig wurden - aber der prüfende Blick auf die Karte, wie auch die Sturzflut von Frontmeldungen und Hansens
persönliches Bauchgefühl zeigten, dass es klappen würde.
An seiner Havanna ziehend kehrt der Feldmarschall wieder in die Realität der Besprechung zurück, just als Wenck auf das die letzten Tage über kontrovers diskutierte Thema kommt.
"... haben wir im Westen das nun zur Verstärkung der Ostfront nicht mehr benötigte Marinesturm-Korps nicht, wie eigentlich geplant, nach Brest verlegt, sondern vielmehr nach Lissabon!",
fährt der Stabs-Chef an die im Halbkreis stehenden Generäle und Admiräle gewandt fort.
"Die blutigen Kämpfe um Irland haben gezeigt, dass den USA zunehmend offensive Kräfte zur Verfügung stehen, die sie gerne auch auf Europa verwenden, wohl auch aufgrund der Schwäche der Japaner".
Wenck streift Admiral Canaris, der vor genau dieser Gefahr schon seit Monaten gewarnt hatte, mit einem Seitenblick.
"Weder Kriegsmarine noch Marinefliegerei sind derzeit stark genug, um die Atlantik-Küsten Europas gegen den Zugriff der US Navy zu sichern, die daher nahezu nach Belieben Invasionen
beginnen könnte. Da das Gros des Heeres auf unabsehbare Zeit im Osten gebunden ist, wäre eine erfolgreiche Landung der Amerikaner im Westen eine tödliche Bedrohung für uns."
Die Stabs-Offiziere wirken nicht sonderlich beeindruckt, da man diese Aspekte schon seit längerem sorgenvoll diskutiert.
"Daher wurde beschlossen, den Amerikanern Absprungpunkte für Landungsunternehmen soweit irgend möglich zu entziehen. Den Auftakt bildet ein kurzfristig anberaumtes Unternehmen zur
Sicherung der Azoren, die immer noch unter Kontrolle der geflohenen portugiesischen Regierung stehen. Das Marinesturm-Korps wird von Lissabon aus auf dieses Ziel angesetzt", fährt
Wenck gleichmütig fort.
"Natürlich handelt es sich um ein recht gewagtes Unternehmen, da wir keinerlei Kenntnis über den Standort der von Irland vertriebenen US Atlantikflotte besitzen.
Wir vermuten sie in Island oder an der US Ostküste, aber wir wissen es letzten Endes einfach nicht. Da die Azoren weit ausserhalb der Reichweite unserer landgestützten Marineflieger
liegen, müssen die SG Scharnhorst und die KG Blücher auf sich alleine gestellt mit allem klar kommen, was die Alliierten zur Verteidigung der Inselgruppe aufbieten können."
Wenck stellt fest, dass sich nun speziell bei den anwesenden Admirälen tiefe Sorgenfalten auf der Stirn abzeichnen.
Schliesslich kann die Kriegsmarine nicht gerade aus dem Vollen schöpfen - Schiffsverluste lassen sich nur mit großer zeitlicher Verzögerung ersetzen.
"Sofern die Operation gegen die Azoren gelingt, wird unsere Kette von Aufklärungsstandorten im Atlantik deutlich gestärkt, sodass wir künftig sicherlich weit mehr Daten zu den Operationen
der US Atlantikflotte erhalten werden. Das nächste Ziel wird dann zwangsläufig Island sein. Wenn wir auch hier erfolgreich sind, hätten die USA kaum noch eine Möglichkeit, die notwendigen
Truppen für eine Invasion aufzubieten, da die Wege von der US Ostküste schlicht zu weit wären."
"Wir bereiten daher bereits jetzt das Unternehmen Bifröst zur Sicherung Islands vor. Angesichts der Zielsetzung einerseits und der ausgeschöpften personellen Reserven andererseits, müssen
wir nach einem erfolgreichen Verlauf Island auch mit unkonventionellen Mitteln sichern. Die einzige Möglichkeit dazu scheint ein Abzug unserer Truppen aus Norwegen zu bieten, weshalb wir versuchen,
die Reichsregierung dazu zu bewegen, in Norwegen eine eigenständige Regierung einzusetzen, die sich natürlich in engster Abstimmung mit Deutschland bewegen würde."
Hansen nimmt griesgrämig einen weiteren Zug, der erbosten Reaktionen der Reichsführung gegenwärtig, die prinzipiell wenig Verständnis für eine Räumung einmal eroberten Bodens aufbringt.
Noch dazu in Skandinavien, wo doch die dortige Bevölkerung so hervorragend ins germanische Bild passt!
Aber die militärischen Erfordernisse lassen nunmal keinen Spielraum für politische Träumereien!
Man braucht die in Norwegen gebundenen Küstenschutz-Brigaden zur Sicherung Islands und der Azoren, soviel steht fest!
Also wird man die Norweger in eine heikle Souveränität entlassen und ihnen die Verteidigung ihrer eigenen Küsten übertragen müssen.
Wenn man den Amerikanern die Stützpunkte im Atlantik tatsächlich wegnehmen kann, wird ihnen hoffentlich der Weg nach Norwegen zu weit werden.
Ansonsten bliebe der Wehrmacht nichts weiter übrig, als sich kämpfend nach Süd-Schweden zurückzuziehen, um den lebenswichtigen Ostsee-Zugang zu sichern.
Dort könnte man dann mit Verstärkungen dem durch die zwangsläufigen Nachschubprobleme zahlenmäßig limitierten alliierten Expeditions-Korps zu Leibe rücken.
Die mit einem Abzug aus Norwegen verbundenen Einbußen an industrieller Kapazität sind nicht erwähnenswert, die Rohstoffversorgung dürfte darunter ohnehin nicht leiden.
Schmerzlicher ist der Verlust des menschlichen Potentials, insbesondere angesichts der ohnehin zum Zerreissen gespannten Personaldecke.
Aber man wird sich auch damit arrangieren müssen und zudem den Norwegern noch mit industrieller Unterstützung unter die Arme greifen, um den Aufbau eigener Streitkräfte zu ermöglichen.
"Im Falle der Azoren gehen wir ein kalkuliertes Risiko ein, im Falle Islands werden wir dann aber sehr viel genauer wissen müssen, worauf wir uns einlassen", setzt Wenck hinzu, nachdem
die Stabsoffiziere diese politische Bombe verarbeitet haben.
"Wir werden daher einige unserer Transportschiffe, die durch die längst eingetroffenen Landungsschiffe entbehrlich geworden sind, zu Hilfskreuzern umrüsten und mit ihnen die Gewässer
um Island und die Besatzung der Insel ausspähen. Unsere Marinekampfgruppen werden bereit stehen, um eventuelle Patroullien der US Navy im Nordatlantik auszuschalten,
die von unseren Hilfskreuzern aufgespührt werden. Sofern die Ergebnisse günstig ausfallen, werden wir im Anschluss den aktiven Teil von Unternehmen Bifröst einläuten, der in einer
Invasion Islands durch das Marinesturm-Korps besteht."
Wenck sieht sich forschend um.
Mit Blick auf die Uhr und in Gedanken bei dem von seinem Koch vorbereiteten Käsekuchen - einem köstlichen New York Cheese, auch wenn man darüber in der gegenwärtigen Zeit keine
unnötigen Worte verliert - ergreift Feldmarschall Hansen zum Abschluss das Wort.
"Während wir dem weiteren Verlauf von Unternehmen Rammbock folgen und Unternehmen Bifröst vorbereiten, formulieren wir inzwischen auch noch die Pläne für ein weiteres
Vorgehen der Heeresgruppe Mitte Richtung Smolensk. Es gibt also genügend Arbeit für den Stab."
Die Generäle und Admiräle verstehen den Wink und die Versammlung beginnt, sich in kleinen Grüppchen diskutierender Offiziere aufzulösen.
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Die taktischen Raketen für unsere Nebelwerfer-Batterien wurden weiterentwickelt.

In Anapa machen die Schlachtflieger ordentlich Druck.

Die SS.Pz.Div."Nordland" nimmt Melitopol.
Wir haben beschlossen, doch noch ein wenig nach Osten vorzurücken.

Die 5.Pz.Div. hat den Kessel von Unternehmen Rammbock südwestlich von Dnjepropetrowsk geschlossen.
Natürlich wollen wir die Stadt auch noch besetzen, aber die westlich davon stationierten feindlichen Einheiten sind jedenfalls schon mal abgeschnitten.
Bei Cherkasy haben die Russen einen gewaltigen Gegenschlag gegen die dort sichernden Ungarn gestartet.
Wir schicken die eigentlich ruhebedürftige 3.Bomberflotte, um die besonders gefährliche sowj.Pz.Div. in Vosnesenske zu neutralisieren.


Inzwischen hämmert die 1.Bomberflotte auf Petrove ein.

Die 7.Pz.Gren.Div. rückt siegreich in Welkiye Tokmak ein.
Die 2.SS-Pz.Div."Reich" eröffnet die Schlacht um Dnjepropetrowsk, während die 5.Pz.Div. nun in südwestlicher Richtung vorgeht, um mit der Bereinigung des Kessels zu beginnen.
Auch die 11.Pz.Div. dreht nach Kamianka ab.
30.Jul.42
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Eine Insel mit zwei Bergen
Major Æxit beginnt langsam, sich an das Schaukeln des Landungsbootes im Wellengang zu gewöhnen.
Bei seiner alten Marineinfanterie-Division galt es in der Vergangenheit nur, Flüsse in Sturmbooten, auf Fähren oder Ponton-Brücken zu überqueren, da ist so eine See-Landung schon
eine ganz andere Angelegenheit.
Für die Marinesturm-Divisionen war das hingegen praktisch Tagesgeschäft, wie Æxit ein Blick auf die Teils gelangweilten, Teils schicksalsergebenen Veteranen erkennen läßt, die sich
im vorderen Teil des Bootes zusammendrängen.
Für den Major hingegen war alles neu, da er ja erst nach der Landung in Irland zur 2.Marinesturm-Division "Seelöwen" hinzugestoßen war, noch dazu ganz unstandesgemäß
mit einer Junkers eingeflogen.
Æxit wirft einen Blick über die rechte Schulter zurück, wo die Kampfschiffe der SG Scharnhorst und der KG Blücher inzwischen in etlichen Kilometern Entfernung zu grauen Schatten
verblaßt sind. In schöner Regelmäßigkeit blitzt es dort auf, gefolgt vom Heulen der hoch über den auf den Strand zulaufenden Landungsbooten dahinjagenden Granaten und den dumpfen
Explosionen auf den Inseln.
Der Major hat natürlich darauf bestanden, an der Spitze der ersten Welle von Marineinfanteristen an Land zu gehen, sodass hinter ihm der ganze Ozean von Landungsbooten bedeckt
zu sein scheint. Aber auch diese gewaltige Ansammlung stellt nur einen kleinen Teil des mächtigen Marinesturm-Korps dar.
Das Gros wartet darauf, dass die Landungsboote zurückkehren, um dann in weiteren Wellen zu folgen.
Auch ohne nennenswerte Störungen wird es den ganzen Tag dauern, zehntausende Soldaten mit ihrer umfangreichen Ausrüstung abzusetzen.
Inzwischen kreuzen die deckenden Kampfeinheiten durch die See und lauern auf ein Anzeichen eines sich nähernden Verbandes der US Atlantikflotte.
Falls diese sich im Seegebiet befinden sollte, wären die Tage der Marineinfanteristen und Matrosen wohl gezählt.
Das erste Anzeichen eines Problemes würden wahrscheinlich hunderte von anfliegenden feindlichen Trägerflugzeugen bilden, gefolgt von einem lokalen Weltuntergang.
Die harten Kämpfe in Irland haben Æxit die Bedeutung des Wortes "Luftherrschaft" in eindringlichster Weise vermittelt - eine Erfahrung, die er nie wieder machen möchte.
Er wendet sich wieder dem gemächlich näherrückenden Strand zu.
Über dem dahinter liegenden, niedrig aber üppig bewachsenen, felsigen und schnell ansteigenden Gelände der Hauptinsel São Miguel ziehen die Rauch- und Staubfahnen der
vorangegangen Einschläge der schweren Schiffs-Artillerie und der davon teilweise ausgelösten Brände.
Aus einer Passatwolke fällt leichter Regen über der Insel, in dessen Bereich die herannahenden Marineinfanteristen gleich kommen werden.
Sporadisch steigen zwischen den Landungsbooten Wassersäulen auf, hervorgerufen von den Einschlägen der noch nicht lokalisierten, nicht sonderlich zahlreichen aber emsigen
Artillerie der Verteidiger.
Für Æxit eine weitere, an sich rational bekannte aber bislang nicht realisierte Neuerung gegenüber seinem bisherigen Betätigungsfeld:
Wenn man auf einen feindlichen Strand zu hält, weiß man nie, was einen dort wirklich erwartet!
Vielleicht nichts, vielleicht auch ein komplettes feindliches Korps, das sich just an dieser Stelle eingegraben hat und nur darauf wartet, aus leichtsinnigen Invasoren Hackfleisch zu machen!
Bei seiner alten Marineinfanterie-Division hatte man dagegen stets ein recht genaues Bild von der Stärke der Verteidiger und würde erst gar nicht angreifen, wenn man nicht zuversichtlich
wäre, diese überwältigen zu können.
In Summe genügend Gründe für Æxit, das Landungsunternehmen mit hoher innerer Anspannung zu absolvieren.
Er brennt darauf, endlich an Land zu kommen!
Mit festem Boden unter den Füßen und seinem Sturmgewehr in den Händen wird er wieder in seinem Element sein!
Angesichts des schwachen Sperrfeuers scheinen sich immerhin keine nennenswerten feindlichen Truppen auf der Insel zu befinden.
Aufmerksam starrt der Major auf die sich nähernde Küstenlinie, alle störenden Gedanken beiseite schiebend.
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Auf den Azoren hat die Landung des Marinesturm-Korps unter einer Feuerglocke der SG Scharnhorst und der KG Blücher begonnen.
Die Portugiesen haben wohl eine Division und etliche Stäbe auf den Inseln postiert, die nun einen schweren Stand haben.

"Das Reich" wirft die Russen aus Dnjepropetrowsk - ein weiteres strategisches Ziel von Unternehmen Rammbock ist erreicht!

Fast zeitgleich weichen die Sowjets vor den Panzerdivisionen 5 und 11 aus Kamianka zurück.
Zwei sowj.Bombergeschwader halten auf Kertsch zu, aber das VIII.Fliegerkorps hat aufgepasst und holt die Bomber reihenweise vom Himmel.

In Bashtanka weist die 4.SS-Pz.Div."Thule" wieder mal einen sowjetischen Angriff ab, desgleichen die 4.Pz.Div. in Phiatikatky.

Über Dnjepropetrowsk versuchen offenbar die Amerikaner mit sowj.Jagdschutz eine Luftlandung, werden aber vom IV.Fliegerkorps abgefangen.
Kann uns nur recht sein, wenn die GIs an der Ostfront als Kanonenfutter verheizt werden.
Im Westen kämen sie uns deutlich ungelegener.

In Anapa werden die russischen Reservisten unter den fortgesetzten Angriffen der 4.Fallschirmjäger und der Schlachtflieger langsam mürbe.
Nach einem weiteren verheerenden Angriff der 1.Bomberflotte fliehen die Rotarmisten schliesslich aus Anapa und die Fallschirmjäger rücken ein.

Die 5.Pz.Div. hat inzwischen die Russen aus Kamianka vertrieben und schließt sich dem Kampf um Kryvyy Rih an.
Dort wehrt sich die stärkste sowj. Truppenansammlung im Kessel.

Die fortlaufend schwer bombardierten Angreifer von Cherkasy kommen an den Rand ihrer Möglichkeiten.
Unsere Luftwaffe hat die Ungarn sehr wirksam unterstützt.

Mittlerweile hat STAWKA begonnen, panisch Divisionen vor allem aus dem Mittelabschnitt abzuziehen, um das durch "Rammbock" entstandene, gewaltige Loch im Süden wieder zu stopfen.
Kommt uns sehr gelegen, da wir als nächstes just in der Mitte zuschlagen wollen.

31.Jul.42
See- und Landbefestigungen in Nantes errichtet, ausserdem Seebefestigungen in St.Nazaire und St.Jean de Mont.
4 Geschwader Abfangjäger neu aufgebaut und zum Luftverteidigungs-Korps "Mitte" in Witebsk zusammengefasst.

In Cherkasy bricht der Entlastungsangriff der Russen schliesslich im Abwehrfeuer der Infanteristen und dem Bombenhagel der 3.Bomberflotte zusammen.

In Illichivi kapitulieren zwei abgeschnittene Reserve-Divisionen vor der 3.FJ.Div.
Die 9.SS-Pz.Gren.Div. "Hohenstaufen" nimmt Zaporizhzhyia, womit die beabsichtigte Linie Dnjepropetrowsk - Schwarzes Meer erreicht wird.
In Kryvyy Rih weichen die starken sowj.Verbände schliesslich zerschlagen vor den Panzerdivisionen 5 und 11, sowie der 5.Pz.Brig. zurück.
Nun ist der Weg frei für eine schnelle Liquidierung des Kessels.


01.Aug.42
Verkehrsverbindungen in 3 Ostregionen verbessert, Flak-Stellungen in St.Malo, Bayonne und Kirkenes ausgebaut, Flughafen in Tromsö erweitert, desgleichen Bunker in Gibraltar.
Die Konstruktion der Stukas wurde überarbeitet und bietet nun mehr Widerstandskraft gegen feindliches Feuer.

2 neue taktische Bombergeschwader eingetroffen und in Minsk zur 2.Bomberflotte zusammengefasst.
Weitere Geschwader folgen noch.
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Stippvisite
Oberst von Hohenlohe setzt den Feldstecher ab, durch den er mit zusammengekniffenen Augen hinter einem umgekippten Baumstamm in Deckung liegend die Beobachtung seiner
vorgeschobenen Posten verifiziert hatte.
Tatsächlich formierte sich dort drüben in etwa 2km Entfernung im trüben Licht der anbrechenden Morgendämmerung ein Häuflein portugiesischer Offiziere unter einer weißen Fahne.
Scheinbar hatten die nicht sonderlich kampfkräftigen Garnisonstruppen nach eineinhalb Kampftagen gegen die knochenharten Veteranen des Marinesturm-Korps genug vom Krieg.
Hohenlohe robbt ein Stück den Hügel hinunter, richtet sich wieder auf und läuft schliesslich geduckt zu seinem wartenden Funker.
"Meldung an die Division: Portugiesen schicken offenbar Unterhändler!", trägt er dem Unteroffizier auf, während er seinen kostbaren Feldstecher wieder im Futteral verstaut.
Tatsächlich hatten sich die Portugiesen bereits kurz nach Mitternacht gemeldet und um einen Waffenstillstand gebeten, woraufhin Generalmajor von dem Bach-Zelewski, der
Kommandeur der "Blauen Barrette" von Hohenlohe mit der Aufnahme eines Unterhändlers betraute.
Der Oberst hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn er mit seinen Männern schnell wieder von diesen Inseln herunterkommen würde.
Das Sperrfeuer der schweren deutschen Schiffe hatte die wenigen Stellungen der Portugiesen an den Stränden ausgeschaltet, sodass die Landung ohne größere Vorkommnisse
gelungen war.
Danach konnten die in jeder Hinsicht überlegenen Marineinfanteristen problemlos die weiter im Inneren der Hauptinsel gelegenen, improvisierten Stellungen des Gegners schnell
überrennen, sodass sie bereits seit dem gestrigen Abend unmittelbar vor der Hauptstadt Ponta Delgada standen.
Ein guter Grund für die Portugiesen, nach einem ehrbaren aber hoffnungslosen Gefecht die Waffen zu strecken!
Dann könnte das Marinesturm-Korps wieder verschwinden, bevor es der US Navy doch noch einfiel, hier nach dem Rechten zu sehen.
Was für die schwachen Kräfte der Kriegsmarine nur in einer Katastrophe enden konnte!
Mit forschem Schritt geht der Oberst zu dem an der nahegelegenen Strasse im Unterholz postierten Zug Marineinfanteristen hinüber, um auf die Delegation der Portugiesen zu warten.
In Gedanken ist er schon weit entfernt von diesen kleinen, aber strategisch bedeutsamen Inseln.
Wohin würde man seine Truppe als Nächstes schicken?
Tatsächlich zurück nach Brest, um als Feuerwehr für hoffentlich nie eintretende Notfälle zu fungieren?
Oder doch nach Osten, um im Schwarzen Meer an Land zu gehen und den Kaukasus für die deutsche Kriegswirtschaft zu sichern?
Oder, wie die meisten Männer dachten, wieder hoch ins Eismeer, um nach Archangelsk zu greifen?
Hohenlohe glaubt nichts davon - nach allem was er gesehen hat, scheint es ihm nur einen plausiblen nächsten Zug zu geben: Island!
Falls es dazu kommen sollte, wäre das sicherlich das größte Vabanque-Spiel in der nicht gerade risikoarmen Geschichte des Marinesturm-Korps!
Mit trüben Gedanken hinter der unbewegten Miene baut sich der hochaufgeschossene Oberst mitten auf der Strasse auf, die Unterhändler eines weiteren geschlagenen Gegners erwartend.
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Kurz nach Sonnenaufgang strecken die letzten portugiesischen Verteidiger auf den Azoren die Waffen vor dem Marinesturm-Korps, das sich nun an die Besetzung
der Inseln macht.

Im Kessel von Unternehmen Rammbock bricht die Verteidigung wie erwartet nun schnell zusammen, die erschöpften und großteils bereits zerschlagenen Russen gehen hastig zurück.

02.Aug.42
Mit abgeschlossener Besetzung der Azoren kapitulieren die Portugiesen komplett.

Die bisherige Regierung, die sich ihren Aufgaben nicht gewachsen zeigte, wird durch geeignete Nachfolger ersetzt.
Einerseits natürlich schön, da wir dann das Land nicht mehr besetzen müssen, andererseits werden dadurch unsere Pläne für einen Aufklärungsstandort auf den Azoren hinfällig.
Unter dem Strich keine Verbesserung unserer Position, da wir mit dem Abzug unserer Küstenschutz-Brigaden warten müssen, bis die Portugiesen wieder eigene Kräfte zur Verteidigung
der Häfen aufgestellt haben.
Die Krim wurde vom Fallschirmjäger-Korps nun vollständig gesichert, die letzten russischen Einheiten gefangen genommen.
Der Brückenkopf in Anapa wird vorläufig von der 2. und der 4.FJ.Div. gesichert, während die übrigen Divisionen sich in Sewastopol sammeln, von wo aus Luftverlegungen möglich sind.
Die Korps-Brigade begibt sich zum Schutz des Hafens nach Kertsch.
Mittelfristig müssen wir die kostbaren Fallschirmjäger durch Infanteristen ablösen.
Mal sehen, wo wir die abzwacken können.

Die beiden übrigen neuen Tabo-Geschwader sind eingetroffen und an die 2.Bomberflotte in Minsk überstellt.
Für die Rotarmisten brechen noch düstere Zeiten an.
Auch das noch fehlende Marineflieger-Geschwader ist nun einsatzbereit und wird in Nantes dem nun wieder vollständigen II.Marineflieger-Korps zugeteilt.
Vier weitere neue Geschwader werden im November/Dezember dann das III.Mar.Flieger-Korps bilden - schlechte Nachrichten für die US Navy !

Vor Morgengrauen starten die Russen eine Großoffensive gegen Marinskoyie, wo derzeit nur die 162.Inf.Div. steht, die auch prompt unter massiven Druck kommt.
Wir setzen das hinter der Front bereitstehende VII.Panzerkorps zur Verstärkung in Marsch und erteilen der 3.Bomberflotte und dem 1.Stuka-Kdo. den Befehl, die Angreifer unter Feuer zu nehmen.
Die Fliegerkorps II und VI übernehmen den Jagdschutz.


Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Dieser Weg ist kein leichter Weg
Oberstleutnant Frisiercreme winkt den bereit stehenden Panzern mit weit ausholenden Bewegungen seines rechten Armes zu und weist ihnen mit der Linken den Weg nach Südosten.
Das Grollen der hochdrehenden, großvolumigen Panzermotoren steigt über dem Sumpfgebiet auf, der Boden vibriert unter den anrollenden Tigern des 6.schweren Panzer-Regimentes der
Panzerlehr-Division.
Bei Tagesanbruch hatte die 1.Panzer-Armee die Division eiligst alarmiert, um den unter schweren Angriffen hart ringenden Infanteristen im Süden mit einem Entlastungsangriff beizuspringen.
Frisiercremes II.Panzerpionier-Bataillon / 14.Panzer-Unterstützungs-Regiment hatte sich unverzüglich auf gemacht, um einen Weg durch die Minienfelder zu bahnen, mit denen die
Russen die wenigen passierbaren Wege in dem sumpfigen Gelände gesichert hatten.
Inzwischen tobt weiter im Südosten beständig das Sperrfeuer der schweren deutschen Artillerie, die die Flankensicherung der roten Divisionen eindeckt.
Dorthin will Henricis Panzerlehr-Division, mitten hinein in die Vorwärtsbewegung des sowjetischen Angriffskeiles.
Neben Frisiercreme lehnen erschöpfte Pioniere am Hanomag-Halbkettenfahrzeug.
Den ganzen Vormittag haben sie im Feuer russischer Posten Panzer- und Personen-Minen sowie Stacheldrahtverhaue geräumt und Knüppeldämme gelegt.
Nun erstreckt sich ein verschlungener Weg, an manchen Stellen nur 5m breit, durch das Sumpfgelände, beidseitig durch Absperrbänder markiert.
Während die Pioniere ihrer gefährlichen Tätigkeit nachgingen hatten Panzergrenadiere in kleinen Sturmtrupps das Gebiet nach versteckten russischen Posten abgesucht und waren, wie das
häufige Geknatter automatischer Waffen zeigte, auch mehrfach fündig geworden.
Sturmpioniere hatten mit Flammenwerfern besonders hartnäckige, in gut getarnten Erdbunkern verschanzte Rotarmisten ausgeräuchert.
Frisiercreme erwidert müde den Gruß des Kommandanten des im Schritt-Tempo vorbeirollenden Führungspanzers.
'Langsam werde ich zu alt für diesen Mist', denkt er griesgrämig, sich nach einem heißen Bad sehnend.
Wie bei solchen Gelegenheiten üblich ist er von oben bis unten mit naßkaltem Matsch beschmiert, der zudem an den ungünstigsten Stellen scheuert.
In seinen Stiefeln scheint sich ein kleiner See zu befinden.
Wie das Wasser hineinkam ist schleierhaft, aber von selbst hinaus wird es sicherlich nicht finden.
Von der noch einige Kilometer entfernten Hauptlinie der russischen Divisionen dröhnen dumpfe Explosionen herüber - das Resultat rollender Angriffe deutscher Bomber und Stukas,
die ebenfalls seit dem Morgen im Einsatz sind.
Bis die Panzermotoren nahezu alles übertönten, hatte das tiefe Brummen der an- und abfliegenden Bomber die Luft erfüllt.
Inzwischen hat die Führungs-Kompanie des Panzer-Regimentes Frisiercreme passiert, während sicher weiter hinten immer noch Kompanien zu Bataillonen formieren und diese
zu Kolonnen, die auf die wenigen geräumten Gassen zu halten.
Den Russen würde jedenfalls bald die Lust zu weiteren Angriffen vergehen!
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Um dem feindlichen Angriff die Wucht zu nehmen, stößt die Panzerlehr-Division von Nordwesten her gegen die gegnerische Flanke vor.

Im Kessel geht es derweil gut voran - die 6.SS-Pz.Gren.Div."Prinz Eugen" wirft die Russen aus Kirovograd.

Den ganzen Tag über schlagen die Bomber und Stukas auf die beiden Angriffskeile der Sowjets östlich von Novgorod ein, während die Panzerlehr-Division mit voller Wucht anrennt.


03.Aug.42
Forschungsreaktor in Berlin fertiggestellt.
Wüstenausrüstung für Panzer- und Panzergrenadier-Einheiten verbessert.
Kommt ein wenig spät für das DAK, aber vielleicht brauchen wir den Kram ja irgendwann noch einmal.

Östlich von Toulouse erheben sich wieder mal französische Rebellen.
Wir entsenden eine Wach-Brigade.
Kurz nach Mitternacht bricht die sowj. Offensive gegen Marinskoye unter den vereinten Hammerschlägen der Wehrmacht zusammen.
Wir lassen die Gegenstöße, denen sich mittlerweile auch die 2.Pz.Gren.Div. angeschlossen hat, weiterlaufen, um den Russen ein paar Zähne zu ziehen.
Am Morgen weichen die Russen zerschlagen vor der Panzerlehr zurück.

Am Abend hat sich dann auch die 2.Pz.Gren.Div. in Cheshevo durchgesetzt.
Wir halten beide Divisionen an, da die bisherigen Stellungen bereits gut befestigt sind und ein weiterer Geländegewinn derzeit im Norden nicht auf der Agenda steht.

Der Kessel von Unternehmen Rammbock schrumpft indessen weiter schnell zusammen.

04.Aug.42
Das Marinesturm-Korps wird nach einem erfrischenden Bade-Kurzurlaub wieder in die SG Scharnhorst verladen und zurück nach Brest gebracht.
Dann geht es für die SG Scharnhorst nach Nantes, wo schon seit geraumer Zeit das XVII.Inf.Korps auf die Verlegung nach England wartet.
An der Ostfront wurden inzwischen erste Vorkehrungen für die nächste Großoffensive getroffen.
Als Ziel wurde der Großraum Smolensk im Zuständigkeitsbereich der Heeresgruppe Mitte ausgewählt.
Vorsorglich wird bereits das IV.Pz.Korps von Models 1.Panzer-Armee an Guderians 2.Panzer-Armee überstellt und im Raum Kholm zusammengezogen.
Ein weiteres Pz.Korps wird noch von Heeresgruppe Süd abgezogen werden, sobald dort die eingeschlossenen Russen kapituliert haben und die Einheiten halbwegs entwirrt sind.
Damit kommt Guderian dann auf 3 Panzer-Korps, was eigentlich reichen sollte.
05.Aug.42
Küstenbefestigungen und Bunker in Brest, Lorient und Odessa ausgebaut, ausserdem Flughäfen in Gibraltar und Odessa und Seehafen in Odessa.
Im Kessel gehen die Kämpfe weiter.
Wir üben mit den schweren Panzerdivisionen geduldig Druck auf die ohnehin weitestgehend zerschlagenen Rotarmisten aus, um sie sachte in einer Region zusammen zu treiben.

Schliesslich fliehen die Russen im Norden unter hohen Verlusten vor den "Wienern" und im Süden vor "Thule".

Im Norden hält die 3.Bomberflotte die Russen weiterhin unter vernichtendem Dauerfeuer, um weitere Störungen an diesem Frontabschnitt für die nähere Zukunft auszuschliessen.

Über der Onega-Front wird ein sowj. strat.Bombergeschwader erwischt und komplett vom Himmel geholt.

06.Aug.42
Wir beauftragen nun den verstärkten Ausbau von Kernreaktoren in Frankfurt/Oder, Berlin und Dresden.
Ausserdem werden gewaltige neue Industrie-Gebiete in einem Gürtel von 16 Regionen um Berlin herum angelegt, um künftig auf die Dienste besetzter Länder weitgehend verzichten zu können.
Sozusagen ein zweites Ruhrgebiet um die Hauptstadt herum, das eine leichtere Hand bei der Verwaltung der besetzten Gebiete erlaubt.
Da z.Zt. die Personalreserve das vordringliche Problem darstellt, lockern wir das Besatzungsrecht für die Niederlande und Belgien.
Nun ist nur noch in Frankreich eine Militärregierung eingesetzt, ansonsten arbeiten wir überall mit lokalen Behörden zusammen - die Vorstufe für eine "Unabhängigkeit".
07.Aug.42
Radarstationen auf Madeira, den Farören, Lemberg, Wilno, Witebsk, Minsk, Kiew und Kholm ausgebaut.
Verkehrsverbindungen in 15 Ostregionen verbessert.
Nun konzentriert sich bei Unternehmen Rammbock alles im Kessel auf Bobrynets.
Was an sowj.Einheiten noch nicht eingetroffen ist, ist auf dem Weg dort hin.
08.Aug.42
Bunker in Rhahachowsk, Rechytsa, Karma, Obukiv und Kirkenes ausgebaut, ausserdem Seehafen, Flughafen und Radar in Kirkenes und die Flughäfen in Demjansk, Sewastopol und Novgorod.
Von Falkenhorst, der das Marinesturm-Korps den bisherigen Krieg über von Sieg zu Sieg geführt hat, wird zum OB der Heeresgruppe Süd befördert.
Model, der als Kommandeur der 1.Panzer-Armee im Norden geglänzt hat, fällt ebenfalls die Stufen hinauf und wird neuer OB Ost.

Nachdem die 2. und die 7.Pz.Brig. des DAK Port Sudan eingenommen haben, werden sie zurück in den Raum Tel Aviv beordert, von wo aus die Befreiung Syriens in Angriff genommen werden soll.
09.Aug.42
Die SG Scharnhorst hat das Marinesturm-Korps in Brest abgeliefert und verlädt nun in Bordeaux das XVII.Inf.Korps zum Transport nach Cardiff.
Die neu eingetroffene Jäger-Division "Langemarck" schliesst sich dem Marinesturm-Korps an.
Das VI.Inf.Korps wird auf die Krim entsandt um das Fallschirmjäger-Korps von der Sicherung von Kertsch und Anapa zu entbinden.
Dieser Weg ist kein leichter Weg
Oberstleutnant Frisiercreme winkt den bereit stehenden Panzern mit weit ausholenden Bewegungen seines rechten Armes zu und weist ihnen mit der Linken den Weg nach Südosten.
Das Grollen der hochdrehenden, großvolumigen Panzermotoren steigt über dem Sumpfgebiet auf, der Boden vibriert unter den anrollenden Tigern des 6.schweren Panzer-Regimentes der
Panzerlehr-Division.
Bei Tagesanbruch hatte die 1.Panzer-Armee die Division eiligst alarmiert, um den unter schweren Angriffen hart ringenden Infanteristen im Süden mit einem Entlastungsangriff beizuspringen.
Frisiercremes II.Panzerpionier-Bataillon / 14.Panzer-Unterstützungs-Regiment hatte sich unverzüglich auf gemacht, um einen Weg durch die Minienfelder zu bahnen, mit denen die
Russen die wenigen passierbaren Wege in dem sumpfigen Gelände gesichert hatten.
Inzwischen tobt weiter im Südosten beständig das Sperrfeuer der schweren deutschen Artillerie, die die Flankensicherung der roten Divisionen eindeckt.
Dorthin will Henricis Panzerlehr-Division, mitten hinein in die Vorwärtsbewegung des sowjetischen Angriffskeiles.
Neben Frisiercreme lehnen erschöpfte Pioniere am Hanomag-Halbkettenfahrzeug.
Den ganzen Vormittag haben sie im Feuer russischer Posten Panzer- und Personen-Minen sowie Stacheldrahtverhaue geräumt und Knüppeldämme gelegt.
Nun erstreckt sich ein verschlungener Weg, an manchen Stellen nur 5m breit, durch das Sumpfgelände, beidseitig durch Absperrbänder markiert.
Während die Pioniere ihrer gefährlichen Tätigkeit nachgingen hatten Panzergrenadiere in kleinen Sturmtrupps das Gebiet nach versteckten russischen Posten abgesucht und waren, wie das
häufige Geknatter automatischer Waffen zeigte, auch mehrfach fündig geworden.
Sturmpioniere hatten mit Flammenwerfern besonders hartnäckige, in gut getarnten Erdbunkern verschanzte Rotarmisten ausgeräuchert.
Frisiercreme erwidert müde den Gruß des Kommandanten des im Schritt-Tempo vorbeirollenden Führungspanzers.
'Langsam werde ich zu alt für diesen Mist', denkt er griesgrämig, sich nach einem heißen Bad sehnend.
Wie bei solchen Gelegenheiten üblich ist er von oben bis unten mit naßkaltem Matsch beschmiert, der zudem an den ungünstigsten Stellen scheuert.
In seinen Stiefeln scheint sich ein kleiner See zu befinden.
Wie das Wasser hineinkam ist schleierhaft, aber von selbst hinaus wird es sicherlich nicht finden.
Von der noch einige Kilometer entfernten Hauptlinie der russischen Divisionen dröhnen dumpfe Explosionen herüber - das Resultat rollender Angriffe deutscher Bomber und Stukas,
die ebenfalls seit dem Morgen im Einsatz sind.
Bis die Panzermotoren nahezu alles übertönten, hatte das tiefe Brummen der an- und abfliegenden Bomber die Luft erfüllt.
Inzwischen hat die Führungs-Kompanie des Panzer-Regimentes Frisiercreme passiert, während sicher weiter hinten immer noch Kompanien zu Bataillonen formieren und diese
zu Kolonnen, die auf die wenigen geräumten Gassen zu halten.
Den Russen würde jedenfalls bald die Lust zu weiteren Angriffen vergehen!
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Um dem feindlichen Angriff die Wucht zu nehmen, stößt die Panzerlehr-Division von Nordwesten her gegen die gegnerische Flanke vor.

Im Kessel geht es derweil gut voran - die 6.SS-Pz.Gren.Div."Prinz Eugen" wirft die Russen aus Kirovograd.

Den ganzen Tag über schlagen die Bomber und Stukas auf die beiden Angriffskeile der Sowjets östlich von Novgorod ein, während die Panzerlehr-Division mit voller Wucht anrennt.


03.Aug.42
Forschungsreaktor in Berlin fertiggestellt.
Wüstenausrüstung für Panzer- und Panzergrenadier-Einheiten verbessert.
Kommt ein wenig spät für das DAK, aber vielleicht brauchen wir den Kram ja irgendwann noch einmal.

Östlich von Toulouse erheben sich wieder mal französische Rebellen.
Wir entsenden eine Wach-Brigade.
Kurz nach Mitternacht bricht die sowj. Offensive gegen Marinskoye unter den vereinten Hammerschlägen der Wehrmacht zusammen.
Wir lassen die Gegenstöße, denen sich mittlerweile auch die 2.Pz.Gren.Div. angeschlossen hat, weiterlaufen, um den Russen ein paar Zähne zu ziehen.
Am Morgen weichen die Russen zerschlagen vor der Panzerlehr zurück.

Am Abend hat sich dann auch die 2.Pz.Gren.Div. in Cheshevo durchgesetzt.
Wir halten beide Divisionen an, da die bisherigen Stellungen bereits gut befestigt sind und ein weiterer Geländegewinn derzeit im Norden nicht auf der Agenda steht.

Der Kessel von Unternehmen Rammbock schrumpft indessen weiter schnell zusammen.

04.Aug.42
Das Marinesturm-Korps wird nach einem erfrischenden Bade-Kurzurlaub wieder in die SG Scharnhorst verladen und zurück nach Brest gebracht.
Dann geht es für die SG Scharnhorst nach Nantes, wo schon seit geraumer Zeit das XVII.Inf.Korps auf die Verlegung nach England wartet.
An der Ostfront wurden inzwischen erste Vorkehrungen für die nächste Großoffensive getroffen.
Als Ziel wurde der Großraum Smolensk im Zuständigkeitsbereich der Heeresgruppe Mitte ausgewählt.
Vorsorglich wird bereits das IV.Pz.Korps von Models 1.Panzer-Armee an Guderians 2.Panzer-Armee überstellt und im Raum Kholm zusammengezogen.
Ein weiteres Pz.Korps wird noch von Heeresgruppe Süd abgezogen werden, sobald dort die eingeschlossenen Russen kapituliert haben und die Einheiten halbwegs entwirrt sind.
Damit kommt Guderian dann auf 3 Panzer-Korps, was eigentlich reichen sollte.
05.Aug.42
Küstenbefestigungen und Bunker in Brest, Lorient und Odessa ausgebaut, ausserdem Flughäfen in Gibraltar und Odessa und Seehafen in Odessa.
Im Kessel gehen die Kämpfe weiter.
Wir üben mit den schweren Panzerdivisionen geduldig Druck auf die ohnehin weitestgehend zerschlagenen Rotarmisten aus, um sie sachte in einer Region zusammen zu treiben.

Schliesslich fliehen die Russen im Norden unter hohen Verlusten vor den "Wienern" und im Süden vor "Thule".

Im Norden hält die 3.Bomberflotte die Russen weiterhin unter vernichtendem Dauerfeuer, um weitere Störungen an diesem Frontabschnitt für die nähere Zukunft auszuschliessen.

Über der Onega-Front wird ein sowj. strat.Bombergeschwader erwischt und komplett vom Himmel geholt.

06.Aug.42
Wir beauftragen nun den verstärkten Ausbau von Kernreaktoren in Frankfurt/Oder, Berlin und Dresden.
Ausserdem werden gewaltige neue Industrie-Gebiete in einem Gürtel von 16 Regionen um Berlin herum angelegt, um künftig auf die Dienste besetzter Länder weitgehend verzichten zu können.
Sozusagen ein zweites Ruhrgebiet um die Hauptstadt herum, das eine leichtere Hand bei der Verwaltung der besetzten Gebiete erlaubt.
Da z.Zt. die Personalreserve das vordringliche Problem darstellt, lockern wir das Besatzungsrecht für die Niederlande und Belgien.
Nun ist nur noch in Frankreich eine Militärregierung eingesetzt, ansonsten arbeiten wir überall mit lokalen Behörden zusammen - die Vorstufe für eine "Unabhängigkeit".
07.Aug.42
Radarstationen auf Madeira, den Farören, Lemberg, Wilno, Witebsk, Minsk, Kiew und Kholm ausgebaut.
Verkehrsverbindungen in 15 Ostregionen verbessert.
Nun konzentriert sich bei Unternehmen Rammbock alles im Kessel auf Bobrynets.
Was an sowj.Einheiten noch nicht eingetroffen ist, ist auf dem Weg dort hin.
08.Aug.42
Bunker in Rhahachowsk, Rechytsa, Karma, Obukiv und Kirkenes ausgebaut, ausserdem Seehafen, Flughafen und Radar in Kirkenes und die Flughäfen in Demjansk, Sewastopol und Novgorod.
Von Falkenhorst, der das Marinesturm-Korps den bisherigen Krieg über von Sieg zu Sieg geführt hat, wird zum OB der Heeresgruppe Süd befördert.
Model, der als Kommandeur der 1.Panzer-Armee im Norden geglänzt hat, fällt ebenfalls die Stufen hinauf und wird neuer OB Ost.

Nachdem die 2. und die 7.Pz.Brig. des DAK Port Sudan eingenommen haben, werden sie zurück in den Raum Tel Aviv beordert, von wo aus die Befreiung Syriens in Angriff genommen werden soll.
09.Aug.42
Die SG Scharnhorst hat das Marinesturm-Korps in Brest abgeliefert und verlädt nun in Bordeaux das XVII.Inf.Korps zum Transport nach Cardiff.
Die neu eingetroffene Jäger-Division "Langemarck" schliesst sich dem Marinesturm-Korps an.
Das VI.Inf.Korps wird auf die Krim entsandt um das Fallschirmjäger-Korps von der Sicherung von Kertsch und Anapa zu entbinden.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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- Blastwarrior
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+3
Draussen auf dem provisorischen Flughafen röhren die Motoren der Bomber...
Frank schreit Blastwarrior an: "Was soll das jetzt schon wieder? Schon wieder Alarmstart?"
Blastwarrior schreit zurück: "Wieso Alarmstart? Das ist doch nur die Sirene um zu zeigen das wir wieder Weihnachtsgeschenke verteilen dürfen."
Frank: "Gegen wen gehts denn diesmal?"
BW: "Dnepre... Denpre... ach vergiss es irgendso ein großes Kaff der Russen. Wir verteilen Geschenke und die Infantrie schaut dann nach obs den Russen gefallen hat."
Frank: "Wieso sagst du das so BW?"
BW: "So ist es einfacher nicht dran zu denken was die armen Teufel durch machen. Von Stalin uns auf den Hals gehetzt... entweder sterben sie durch uns oder Stalin lässt sie durch den Wolf drehen.
Ist eigentlich unsere Maschine fertig?"
Frank: "Ja ist sie, deswegen bin ich ja hier...."
BW fällt Frank ist Wort und kommt wieder in die gewohnte Routine.
Gut dann gehts los, hoffentlich bekommen wir wenigstens zu Weihnachten ne Ruhepause vergönnt."
Frank: "Wie kommst du jetzt auf Weihnachten."
BW: "Ich hab da an meinen Sohn gedacht... ich vermisse ihn ganz schrecklich."
Frank: "Und was ist mit Julia?"
BW: "Siehst du das hier?" BW hat eine kleine Schachtel in der Hand.
Frank: "Willst du etwa?"
BW: "Ja genau das und jetzt rein in die Maschine sonst kommen wir noch zu spät."
Frank schreit Blastwarrior an: "Was soll das jetzt schon wieder? Schon wieder Alarmstart?"
Blastwarrior schreit zurück: "Wieso Alarmstart? Das ist doch nur die Sirene um zu zeigen das wir wieder Weihnachtsgeschenke verteilen dürfen."
Frank: "Gegen wen gehts denn diesmal?"
BW: "Dnepre... Denpre... ach vergiss es irgendso ein großes Kaff der Russen. Wir verteilen Geschenke und die Infantrie schaut dann nach obs den Russen gefallen hat."
Frank: "Wieso sagst du das so BW?"
BW: "So ist es einfacher nicht dran zu denken was die armen Teufel durch machen. Von Stalin uns auf den Hals gehetzt... entweder sterben sie durch uns oder Stalin lässt sie durch den Wolf drehen.
Ist eigentlich unsere Maschine fertig?"
Frank: "Ja ist sie, deswegen bin ich ja hier...."
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- Æxit
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+3
Brief von Major Axit, 30. Juli 1942, Azoren
Hallo Sabine,
ich weiß ich konnte dir lange nicht mehr schreiben, doch die Umstände zwangen mich dazu, da höchste Geheimhaltung erfordert wurde. Du weißt, wir worden vor einigen Wochen von der "Grünen Insel" nach Süden verlegt und erst vor einigen tagen erfuhren wir, was unser Ziel sein würde. Meine Jungs und ich hätten uns nicht träumen lassen, dass wir jemals in solche Gefilde geraten und wir konnten es auch erst glauben, als wir die warme und angenehme Luft der Azoren spürten. Im Vergleich zu Irland, ist das Wetter hier ein Traum, doch fürchtete ich, wir würden die Hitze schon bald verfluchen.
Unser Ziel war es die Azoren für das Reich zu erobern, um der Kriegsmarine und Luftwaffe einen vorgeschobenen Posten im Atlantik zu verschaffen, mit dem sie die Aktivitäten der US Marine besser überwachen können. Thomas ahnte schon vor einigen Tage, lange vor der Einsatzbesprechung, wohin es gehen würde, doch ich tat es als Schmarrn ab. Ich habe eine eine halbe Stange Zigaretten bei der Wette darum verloren. Zunächst waren wir alle frohen Mutes und keiner hätte gedacht, dass wir auf Widerstand stoßen würden, doch es kam anders als erhofft.
Ich weiß und du weißt, durch meine Briefe aus Irland, ich habe Dinge erlebt, die kaum ein Mann, ein Soldat ertragen kann, aber in Anbetracht der Situation war ich blauäugig. Niemand wollte es sehen und erst recht nicht ich...
Als wir uns am sehr spät am Abend des gestrigen Tages der Hauptinsel näherten, verlief noch alles nach Plan. Das Landungsboot in dem ich und die Männer standen, wankte und musste mit den Wellen kämpfen, was wir nicht mehr gewohnt waren seit der Ausbildung an der Ostseeküste, doch der Himmel war frei und kein Flugzeug war zu hören noch zu sehen, doch einen halben Kilometer vor dem Strand begann das Feuer der Verteidiger.
Die meisten Granaten schlugen fehl und einige der Jungs machten sogar Witze, die Portugiesen würden keinen Scheunentor treffen, wenn sie einen Meter davor stünden. Doch dann wenige Meter vor dem Strand schlug eine der Granaten in ein Boot zu unseren Rechten ein...Die Besatzung des Bootes war verloren. Ab da an war aller Spaß und Leichtsinn verflogen.
Ich bestand darauf in der vordersten Reihe eingesetzt zu werden. Als die Heckschläuse sich öffnete, brach sofort Maschinengewehrfeuer los. Meine Jungs waren fast alle zum Glück bereit, auf das war kommen sollte. Wir schmissen uns Back und Steuerbord aus dem Boot, viele wären dabei fast ertrunken wegen der der schweren Ausrüstung. Aber fast alle schafften es sicher an den Strand und die darauf platzierten Panzersperren. Noch während ich hinter einer dieser in Deckung ging, fragte ich mich, ob die Portugiesen wirklich glaubten, man würde mit Panzern an dieser gottverlassenen Insel landen. Es waren zum Glück nicht viele MG Nester aufgestellt worden. Die ganze Landung wurde vom Artilleriefeuer der Flotte begleitet. Vor ging ein ganzer Steilhang in Feuer und Rauch auf, als eine unserer Granaten dort einschlug. Gott sei dank ging das Auftaktgefecht schnell zu Ende und der Feind zog sich rasch zurück.
Ich schreibe dir sobald ich wieder Ruhe finde.
In Liebe Æxit
Hallo Sabine,
ich weiß ich konnte dir lange nicht mehr schreiben, doch die Umstände zwangen mich dazu, da höchste Geheimhaltung erfordert wurde. Du weißt, wir worden vor einigen Wochen von der "Grünen Insel" nach Süden verlegt und erst vor einigen tagen erfuhren wir, was unser Ziel sein würde. Meine Jungs und ich hätten uns nicht träumen lassen, dass wir jemals in solche Gefilde geraten und wir konnten es auch erst glauben, als wir die warme und angenehme Luft der Azoren spürten. Im Vergleich zu Irland, ist das Wetter hier ein Traum, doch fürchtete ich, wir würden die Hitze schon bald verfluchen.
Unser Ziel war es die Azoren für das Reich zu erobern, um der Kriegsmarine und Luftwaffe einen vorgeschobenen Posten im Atlantik zu verschaffen, mit dem sie die Aktivitäten der US Marine besser überwachen können. Thomas ahnte schon vor einigen Tage, lange vor der Einsatzbesprechung, wohin es gehen würde, doch ich tat es als Schmarrn ab. Ich habe eine eine halbe Stange Zigaretten bei der Wette darum verloren. Zunächst waren wir alle frohen Mutes und keiner hätte gedacht, dass wir auf Widerstand stoßen würden, doch es kam anders als erhofft.
Ich weiß und du weißt, durch meine Briefe aus Irland, ich habe Dinge erlebt, die kaum ein Mann, ein Soldat ertragen kann, aber in Anbetracht der Situation war ich blauäugig. Niemand wollte es sehen und erst recht nicht ich...
Als wir uns am sehr spät am Abend des gestrigen Tages der Hauptinsel näherten, verlief noch alles nach Plan. Das Landungsboot in dem ich und die Männer standen, wankte und musste mit den Wellen kämpfen, was wir nicht mehr gewohnt waren seit der Ausbildung an der Ostseeküste, doch der Himmel war frei und kein Flugzeug war zu hören noch zu sehen, doch einen halben Kilometer vor dem Strand begann das Feuer der Verteidiger.
Die meisten Granaten schlugen fehl und einige der Jungs machten sogar Witze, die Portugiesen würden keinen Scheunentor treffen, wenn sie einen Meter davor stünden. Doch dann wenige Meter vor dem Strand schlug eine der Granaten in ein Boot zu unseren Rechten ein...Die Besatzung des Bootes war verloren. Ab da an war aller Spaß und Leichtsinn verflogen.
Ich bestand darauf in der vordersten Reihe eingesetzt zu werden. Als die Heckschläuse sich öffnete, brach sofort Maschinengewehrfeuer los. Meine Jungs waren fast alle zum Glück bereit, auf das war kommen sollte. Wir schmissen uns Back und Steuerbord aus dem Boot, viele wären dabei fast ertrunken wegen der der schweren Ausrüstung. Aber fast alle schafften es sicher an den Strand und die darauf platzierten Panzersperren. Noch während ich hinter einer dieser in Deckung ging, fragte ich mich, ob die Portugiesen wirklich glaubten, man würde mit Panzern an dieser gottverlassenen Insel landen. Es waren zum Glück nicht viele MG Nester aufgestellt worden. Die ganze Landung wurde vom Artilleriefeuer der Flotte begleitet. Vor ging ein ganzer Steilhang in Feuer und Rauch auf, als eine unserer Granaten dort einschlug. Gott sei dank ging das Auftaktgefecht schnell zu Ende und der Feind zog sich rasch zurück.
Ich schreibe dir sobald ich wieder Ruhe finde.
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- H34DHUN73R
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+2
Wir bauen so etwa 100 - 120 IK dazu, werter Azrael.Azrael hat geschrieben:Ein zweites Ruhrgebiet rund um Berlin? Das hört sich für mich nach Ressourcenbindung auf langer Zeit an, wieviel IC baut ihr denn da?
Glückwunsch zum nun erfolgreichen Abschluss von Rammbock!
Damit wollen wir über die nächsten Monate den durch gemildertes Besatzungsrecht erwarteten Verlust an IK in den besetzten Ländern vermindern.
Ausserdem längerfristig den kompletten Wegfall durch Entlassung von Ländern in die Unabhängigkeit.
"Rammbock" ist übrigens noch nicht offiziell beendet, da noch etliche russische Einheiten in Bobrynets eingeschlossen sind.
Diese dürften aber in kürzester Zeit kapitulieren.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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- Silem
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Ist mit dieser Strategie überhaupt ein Sieg zu erringen? Es ist August 42, eure MP liegt bei 20 und auch wenn fast jede Offensive ein Erfolg ist sieht man doch eine geschlossene russische Frontlinie. Wenn euer Vormarsch so weitergeht könnte es nicht dazu führen das spätestens im November Schicht im Schacht ist und dann Moskau, Stalingrad und Saratov außer Reichweite ist? Ich kenne den Mod, leider nicht, aber sollte der Russe 43 nicht selbst in die Offensive gehen können und euch langsam zurückdrängen können. Insbesondere wenn ihr noch so weit im Westen steht?
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+2
Tatsächlich sind Wir der Meinung, dass der Russe aus dem letzten Loch pfeift, werter Silem und erwarten den Fall Moskaus evtl. noch in diesem Jahr.Silem hat geschrieben:Ist mit dieser Strategie überhaupt ein Sieg zu erringen? Es ist August 42, eure MP liegt bei 20 und auch wenn fast jede Offensive ein Erfolg ist sieht man doch eine geschlossene russische Frontlinie. Wenn euer Vormarsch so weitergeht könnte es nicht dazu führen das spätestens im November Schicht im Schacht ist und dann Moskau, Stalingrad und Saratov außer Reichweite ist? Ich kenne den Mod, leider nicht, aber sollte der Russe 43 nicht selbst in die Offensive gehen können und euch langsam zurückdrängen können. Insbesondere wenn ihr noch so weit im Westen steht?
Stalingrad könnte dann im Frühjahr an der Reihe sein, zusammen mit einem ansehnlichen Teil des Kaukasus.
Womit der Krieg dann zu Ende sein sollte
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- Sharpe
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Vielleicht sollte ein erreichbares Ziel die "Wolga-Linie" sein. Im Norden habt ihr schon den Onega-See erreicht dann zu den Rybinsker-Stausee und dann immer der Wolga entlang. Sozusagen eine kleine Fluß-Reise!
gez Sharpe.
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Gott ist nicht auf der Seite der größeren Battailone, sondern auf der der besseren Schützen!
- Hohenlohe
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+5
Es wäre wünschenswert, dass ihr das angepeilte Ziel auch erreicht. Hoffentlich machen euch die Russen keinen Strich durch die Rechnung...*daumendrück*
herzliche grüsse
Hohenlohe, der sich auf einen Erfolg freut...

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In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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- Hjalfnar
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+5
Hm, Wir haben den Russen im ersten Anlauf bei "Walküre" durch eine massive Großoffensive bis hinter Moskau zurückgedrängt. Wir fürchten, diese Option habt ihr nicht...eine permanente 2-Wochen-Offensive an ALLEN Frontabschnitten, oder? Vielleicht wäre ein Treppenoffensive möglich: Einen Frontabschnitt (ca. 20 Provinzen) verstärken und auf breiter Front vordringen. Die Russen werden, gerade wenn Ihr auf Moskau angreift, aus anderen Frontabschnitten Verstärkungen abziehen und in den angegriffenen Abschnitt schicken. Wenn dieser Angriff sich langsam festfährt (bei Uns nach etwa 4-5 Provinzen) greift ihr in den am stärksten von Truppen entblößten Abschnitten auch mit schwachen Verbänden an, so viel es geht, so lange es geht, bis der Russe zurückfällt. Wenn der Russe dann dort Verstärkungen hinschickt, am nächsten, und so weiter. Wir machten so etwa 500-600 Kilometer und stürmten am Ende Moskau.
Aber: Die Verluste sind hier sehr hoch! Ohne Ausreichend Manpower könntet Ihr am Ende mit stark angeschlagenen Truppen dastehen. Hier ist vielleicht wichtig, die neuen Fähigkeiten von AHOI auszunutzen: Die gesenkte Geschwindigkeit von Infanterie. Wir griffen damals auf der breiten Front mit allen verfügbaren Panzern an. Und überrannten dank einer Kommandoaktion (+15% Angriffsgeschwindigkeit) tatsächlich in einigen Provinzen die sowjetischen Truppen.Eine konzentrierte Schwerpunktbildung könnte tatsächlich eine Lücke reissen, wenn es Euch gelingt, die vorderste Linie zu überrennen.
Aber: Die Verluste sind hier sehr hoch! Ohne Ausreichend Manpower könntet Ihr am Ende mit stark angeschlagenen Truppen dastehen. Hier ist vielleicht wichtig, die neuen Fähigkeiten von AHOI auszunutzen: Die gesenkte Geschwindigkeit von Infanterie. Wir griffen damals auf der breiten Front mit allen verfügbaren Panzern an. Und überrannten dank einer Kommandoaktion (+15% Angriffsgeschwindigkeit) tatsächlich in einigen Provinzen die sowjetischen Truppen.Eine konzentrierte Schwerpunktbildung könnte tatsächlich eine Lücke reissen, wenn es Euch gelingt, die vorderste Linie zu überrennen.
- H34DHUN73R
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+2
Angriffe auf breiter Front erscheinen Uns mit Blick auf die deutsche und die sowjetische Manpower nicht als geeignetes Mittel, werter Hjalfnar.Hjalfnar hat geschrieben:Hm, Wir haben den Russen im ersten Anlauf bei "Walküre" durch eine massive Großoffensive bis hinter Moskau zurückgedrängt. Wir fürchten, diese Option habt ihr nicht...eine permanente 2-Wochen-Offensive an ALLEN Frontabschnitten, oder? Vielleicht wäre ein Treppenoffensive möglich: Einen Frontabschnitt (ca. 20 Provinzen) verstärken und auf breiter Front vordringen. Die Russen werden, gerade wenn Ihr auf Moskau angreift, aus anderen Frontabschnitten Verstärkungen abziehen und in den angegriffenen Abschnitt schicken. Wenn dieser Angriff sich langsam festfährt (bei Uns nach etwa 4-5 Provinzen) greift ihr in den am stärksten von Truppen entblößten Abschnitten auch mit schwachen Verbänden an, so viel es geht, so lange es geht, bis der Russe zurückfällt. Wenn der Russe dann dort Verstärkungen hinschickt, am nächsten, und so weiter. Wir machten so etwa 500-600 Kilometer und stürmten am Ende Moskau.
Aber: Die Verluste sind hier sehr hoch! Ohne Ausreichend Manpower könntet Ihr am Ende mit stark angeschlagenen Truppen dastehen. Hier ist vielleicht wichtig, die neuen Fähigkeiten von AHOI auszunutzen: Die gesenkte Geschwindigkeit von Infanterie. Wir griffen damals auf der breiten Front mit allen verfügbaren Panzern an. Und überrannten dank einer Kommandoaktion (+15% Angriffsgeschwindigkeit) tatsächlich in einigen Provinzen die sowjetischen Truppen.Eine konzentrierte Schwerpunktbildung könnte tatsächlich eine Lücke reissen, wenn es Euch gelingt, die vorderste Linie zu überrennen.
Wir sehen auch keinen Grund zur Eile - die Ausschaltung der äusserst kampfstarken russischen Südwest-Front wird die Rote Armee ausreichend schwächen, sodass Unsere Heeresgruppe Mitte ohne große Probleme bis auf eine Linie Kalinin - Brjansk vorrücken kann.
Unsere größte Sorge galt und gilt der Logistik, weshalb wir seit beinahe 6 Monaten etwa 80% der IK auf den Ausbau von Nachschublinien, Flughäfen und die Befestigung kritischer Punkte verwendet haben.
Inzwischen dürften die Verkehrswege ausreichen, um die volle Kampfkraft des Heeres bis zu den gewünschten Linien zu gewährleisten.
Ausserdem kann die Jagdwaffe mittlerweile nach Belieben Luftherrschaft herstellen, was die Luftwaffe in die Lage versetzt, endlich wirksam mit Bombern und Stukas einzugreifen.
Der Kombination aus Panzer-Korps mit ausreichender Versorgung und taktischen Bomberflotten kann die Rote Armee nichts entgegen setzen.
Spannend und evtl. schwierig dürfte es erst ab einer groben Linie Moskau - Rostow werden und natürlich im Kaukasus.
Unsere Strategie der abwechselnden Vorstöße auf unterschiedlichen Frontabschnitten sollte aber genügend Zeit zum Ausbau der Logistik der jeweils eroberten Gebiete lassen.
Alles in Allem sind Wir nicht glücklich mit den minimalen MP-Reserven, sehen aber keine grundsätzlichen Probleme
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Jawohl, ein dreifach HOCH auf DIE LUFTWAFFE! 
Wieso, Werter H34DHUN73R, beabsichtigt ihr einige Staaten in die "Unabhängigkeit" zu entlassen? Diese Territorien, die ihr in eurer unendlichen Weisheit und mit unglaublichem millitärischen Geschick nahezu allein erobert habt, einfach zu entlassen... Wir zweifeln eure Vorhaben keineswegs an, dennoch erschliesst sich uns der Sinn nicht.
Wieso, Werter H34DHUN73R, beabsichtigt ihr einige Staaten in die "Unabhängigkeit" zu entlassen? Diese Territorien, die ihr in eurer unendlichen Weisheit und mit unglaublichem millitärischen Geschick nahezu allein erobert habt, einfach zu entlassen... Wir zweifeln eure Vorhaben keineswegs an, dennoch erschliesst sich uns der Sinn nicht.
- H34DHUN73R
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+2
Von den Amerikanern lernen, heißt siegen lernen, werter Beaker 
Wozu ein Land mühsam und unter ständigen Querelen besetzen, wenn die Einwohner das viel preiswerter selber besorgen können?
Tatsächlich sind die einzigen, dafür allerdings gewichtigen Gründe für eine Besetzung die zusätzliche Manpower und die Möglichkeit des Infrastruktur-Ausbaues inkl. von Befestigungen.
Wirklich dauerhaft, also auch nach Ende des Krieges annektieren wollen wir nur Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Dänemark, Tschechoslowakei und Polen.
Wie man sieht ein überaus liberales Konzept, praktisch ein Europa der Regionen
Ausserdem werden den Neubürgern natürlich die gleichen Freiheiten gewährt, wie den Alteingesessenen
Wozu ein Land mühsam und unter ständigen Querelen besetzen, wenn die Einwohner das viel preiswerter selber besorgen können?
Tatsächlich sind die einzigen, dafür allerdings gewichtigen Gründe für eine Besetzung die zusätzliche Manpower und die Möglichkeit des Infrastruktur-Ausbaues inkl. von Befestigungen.
Wirklich dauerhaft, also auch nach Ende des Krieges annektieren wollen wir nur Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Dänemark, Tschechoslowakei und Polen.
Wie man sieht ein überaus liberales Konzept, praktisch ein Europa der Regionen
Ausserdem werden den Neubürgern natürlich die gleichen Freiheiten gewährt, wie den Alteingesessenen
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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- Hohenlohe
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+5
Wird dann Rest-Frankreich zu Vichy oder eigenständig oder behaltet ihr dieses...?? Wird dann eure Manpower nicht noch mehr sinken...?? Bekommt ihr dann Truppen von euren Marionetten gestellt...??
Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurer Besatzungspolitik!!
herzliche grüsse
Hohenlohe...

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In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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