Deutschland AAR zum AHOI-Mod

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Æxit
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Beitrag von Æxit »

Wir bedanken uns artig für das Ritterkreuz und hoffen auf Verwendung bei Operation Rammbock. Dir Truppen müssen ja wie ihr sagt noch die Instandsetzung der Infrastruktur abwarten. So bleibt vielleicht noch Zeit das 1. Marine Korps nach Osten über zum Beispiel Königsberg zu verlegen und dann mit den Zügen nach Süden.

Noch einmal ... klasse AAR !
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Wir empfehlen übrigens einen Falli-Abwurf nicht über Kerch (bei der Invasion der Krim), sondern über Anapa auf der anderen Seite der Meerenge. Dafür brauchts natürlich massig Luftunterstützung. Aber mit vielleicht 2 Falli-Divisionen schneidet man damit die Krim-Flüchtlinge ab UND das Gebiet ist Sumpf. Jeder Gegenangriff tut sich dort extrem schwer. Der entscheidende Vorteil daran, nicht über Kerch abzuspringen: Ihr hättet direkt ein Sprungbrett in den Kaukasus.
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hjalfnar hat geschrieben:Wir empfehlen übrigens einen Falli-Abwurf nicht über Kerch (bei der Invasion der Krim), sondern über Anapa auf der anderen Seite der Meerenge. Dafür brauchts natürlich massig Luftunterstützung. Aber mit vielleicht 2 Falli-Divisionen schneidet man damit die Krim-Flüchtlinge ab UND das Gebiet ist Sumpf. Jeder Gegenangriff tut sich dort extrem schwer. Der entscheidende Vorteil daran, nicht über Kerch abzuspringen: Ihr hättet direkt ein Sprungbrett in den Kaukasus.
Interessanter Gedanke, werter Hjalfnar :)
Der Vorschlag wurde zur Prüfung an die Heeresgruppe Süd weitergeleitet..
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Danke für die Beförderung zum Oberst, leider kann ich euch nicht reppen, daher diesen gefühlten grünen Keks an euch. Bitte weiter so!! :fecht: :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

22.Jun.42
In Novaja Ladoga bricht der russische Widerstand schliesslich im Bombenhagel der Stukas des 2.Sturzkampf-Kommandos und der Sturmangriffe der Infanteristen zusammen.
Damit ist die Frontlinie der eingeschlossenen Truppen zerschlagen - nun sollte es schnell gehen.

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Die 8.Pz.Div. rückt von Osten her auf die Front der russischen Truppen vor, was die Kämpfe hoffentlich schnell entscheiden wird.

23.Jun.42
An der Onega-Front haben sich die 7.Geb.Jg.Div. und die 27.Inf.Div. nach beiderseits fanatisch geführten Kämpfen nunmehr durchgesetzt und sichern endgültig die angestrebte Frontlinie.

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Im Süden geht unterdessen der Aufmarsch der Einheiten für Unternehmen "Rammbock" weiter.
Auch die Verbündeten treffen jetzt zahlreich an den ihnen zugewiesenen Frontabschnitten ein.

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24.Jun.42
Radarstationen in Minsk, Witebsk, Kholm, Madeira und auf den Faröern ausgebaut, ausserdem das Verkehrsnetz in 12 Ostregionen und die Flugplätze in Homel und Minsk.

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Krieg ist die Hölle

Feldmarschall Hansen blättert genervt durch den in einem Schnellhefter übergebenen Bericht zur Entwicklung der personellen Reserven der Wehrmacht.
Er zieht gelegentlich an seiner rechts zwischen den Backenzähnen festgeklemmten Zigarre, während er mit halbem Ohr zunehmend ärgerlich den Ausführung von Generalmajor Fretter-Pico zuhört.

Die Zigarre stammt aus seinem Lager an "B-Ware", auf den er mit zunehmender Kriegsdauer nun verstärkt zurückgreifen muss.
Eine "Versailles" von Hoyo de Monterrey würde er normalerweise nicht in Betracht ziehen, aber immerhin handelt es sich ja noch um eine kubanische Marke.
Um die schwindenden Vorräte an Cohibas zu schonen, war Hansen dazu übergegangen, sich tagsüber während seiner "Bürozeiten" auf gängigere Exemplare zu beschränken.
Eigentlich erwartete er schon seit einiger Zeit Post vom DAK, dem nach menschlichem Ermessen bei der Besetzung Jerusalems und Tel Avivs die Bestände der britischen Stäbe in die
Hände gefallen sein müssten.

"... und so sieht sich der Befehlshaber des Ersatzheeres gezwungen, angesichts der erschöpften Personalreserven dem OKW dringend zu einer sparsameren Verwendung der Truppen zu raten
und nach Möglichkeit auch eine Auflösung überflüssiger Divisionen ins Auge zu fassen", beendet Fretter-Pico seinen Vortrag und läßt damit den Blutdruck des Feldmarschalls weiter in die Höhe schnellen.

Überflüssige Divisionen!
Man schaffte es gerade so eben, die wichtigsten Küsten im besetzten Europa und Nordafrika zu sichern und der Roten Armee im Osten eine halbwegs schlagkräftige Truppe entgegen zu stellen!
Hansen schnaubt gereizt, eine Ader beginnt auf seiner Stirn zu pochen.
Sein Blick fällt auf die feine Meissener Porzellantasse zu seiner Rechten, die mit Kaffee aus Guatemala gefüllt ist.
Immerhin ordentlichen Kaffee gibt es noch genug, ein Nebenprodukt der Rohöl-Importe, die man längere Zeit unter der Nase der US Navy aus Venezuela durchgeführt hatte.
Damit war aber es zumindest vorübergehend auch wieder Essig, die Amis hatten Lunte gerochen und die Schiffsverluste in die Höhe getrieben, weshalb man die Konvoys gestoppt hatte.
Hoffentlich nur für kurze Zeit, sonst würden seine privaten Kaffee- und Tabak-Importe ebenfalls zum Erliegen kommen!

Er wechselt seine Zigarre in die Linke, mit der er weiter erregt vor- und rückwärts durch den Bericht blättert, während er mit der Rechten nach der Tasse mit dem noch dampfenden Kaffee greift.

Und wie soll er denn bitte personalschonend agieren?
Die Amis mussten von der irischen Insel vertrieben werden, bevor sie sich festsetzen konnten, auch wenn das einen harten Gang für Marine, Marineflieger und Marinesturm bedeutete!
Ansonsten wäre man die Kerle nie wieder los geworden!

Im Norden Russlands brauchte man mehr Sicherheitsabstand zur Front für Leningrad und die immer weiter ausgebaute Versorgungsdrehscheibe der Heeresgruppe Nord in Novgorod!
Die Stellungen zwischen Ladoga- und Onega-See hatten zwar hübsch personalsparend ausgesehen, aber es dauerte bei einem sowjetischen Angriff einfach zu lange, Verstärkungen um
die ausgedehnten Seen herum zum Schwachpunkt der Front zu verlegen!

Und im Süden blieb nichts anderes übrig als den neu aufgetretenen schweren sowjetischen Panzerdivisionen ordentlich eins auf die Nase zu geben, um gefährliche Offensiven auf die dünne
deutsche Linie zu verhindern!

Fretter-Pico sitzt dem Feldmarschall im bequemen Besucher-Ledersessel an seinem wuchtigen Eichenholz-Schreibtisch gegenüber, zur Linken flankiert von Generalleutnant Wenck, dem
Operations-Chef des OKW.
Der Emissär des Ersatzheeres wirkt äusserlich völlig gelassen, obwohl ihm durchaus klar ist, dass seine Ausführungen dem streitbaren Feldmarschall herzlich ungelegen kommen müssen.

Die Besprechung findet in Hansens "privatem" Büro in dem als Bauernhaus getarnten Hochbunker über der Anlage Maybach II statt.
Der Feldmarschall hat keine Lust, sich dauernd wie ein Maulwurf unter 50 Metern Fels und Stahlbeton zu verkriechen, zumal derzeit ohnehin keiner der Gegner im Stande sein dürfte,
hier einen Angriff zu fliegen.
Ausserdem halten auch die Hochbunker Bomben bis 250kg zuverlässig Stand.
Erst die 1000kg - Monster würden durchschlagen, bei 500kg wollten sich die Ingenieure nicht so recht festlegen.
Eine statistisch relevante Chance auf einen Treffer mit so einem dicken Brummer ergab sich erst bei einem Angriff durch eine komplette Bomberflotte, von der aber weit und breit nichts
zu sehen war. Alternativ könnte man Stukas mit der entsprechenden Zielgenauigkeit einsetzen, aber genau für solche Fälle war in weitem Umkreis ein komplettes schweres Flak-Regiment
in Stellung gegangen.
In Summe dürfte es sich also hier um einen der derzeit sichersten Orte der Welt handeln!
Auch hatte Hansen das Büro in "seinem" Hochbunker mit dicken Teppichen, holzvertäfelten Wänden, schweren Bücherregalen und einigermaßen geschmackvollen Einrichtungsgegenständen recht
wohnlich gestalten können, weshalb er sich die meiste Zeit über hier aufhält.

Hansen hat sich inzwischen auf einer Seite festgebissen, die die Entwicklung des Ersatzheeres über die letzten 4 Wochen auflistet.
Die Einsatzreserve ist in dieser Zeit von eh schon kümmerlichen 38.000 Mann auf nunmehr nur noch 21.000 Mann gesunken, obwohl pro Monat mittlerweile fast 55.000 Mann neu einberufen werden.
Der Feldmarschall hatte nicht geglaubt, dass man überhaupt soviele Rekruten auftreiben könnte und sieht nun verbittert, dass auch diese Zahl nicht annähernd ausreicht.

"Wie wäre es denn, wenn Sie mal ein wenig forcierter in Westeuropa rekrutieren würden?", blafft er Fretter-Pico an.
"Wir tun das schon die ganze Zeit, jedoch ist die Bevölkerung in Frankreich, Holland und Belgien nicht gerade erbaut von der Ausbeutung ihrer Ressourcen für die deutsche Kriegswirtschaft,
wie auf Seite 20 bis 23 dargestellt", entgegnet der Generalmajor, "weshalb wir auch dazu raten, die Daumenschrauben in diesen Bereichen zu lockern. Das würde unsere Chancen
sicherlich deutlich verbessern".

Am Rande seiner Beherrschung angekommen knallt Hansen den Aktendeckel zu.
Das Reich braucht alles, was es an Rüstungskapazität bekommen kann, um die Logistik im Osten aufzubauen und endlich Kriegsmarine und Marineflieger aufzustocken.
Sollte man die US Navy vielleicht von der Küste aus mit Steinen bewerfen?!
Für den Westen mussten noch Panzer und Jäger her und die Jagdwaffe war aufgrund der ständigen brutalen Luftschlachten im Osten ohnehin ein Faß ohne Boden!
Obendrein liegt ihm Raeder schon die ganze Zeit in den Ohren, endlich mit der versprochenen dritten Staffel von leichten Schlachtkreuzern zu beginnen, Zerstörer fehlten auch in großer Zahl und
man verzehrte sich vor Gier nach Flugzeugträgern!

Aber wichtiger als alles andere ist zur Zeit der Start des Unternehmens Rammbock, um die Tür nach Rostow aufzustoßen, die Ressourcen im Dnjepr-Bogen an sich zu reißen und
vor Allem, die neuen russischen Verbände zu zerschlagen, bevor man erneut drastisch in Unterzahl geraten würde!

"Wie sieht es bei der Heeresgruppe Süd aus?", fragt Hansen bei Wenck nach.
"Die Truppe steht bereit für Rammbock, allerdings sind weite Regionen noch von den vorangegangen Schlachten und insbesondere den Bombardments der Luftwaffe verwüstet",
antwortet der Generalleutnant. "Wir würden sicherlich die russische Front durchstoßen können, aber danach könnte uns sehr schnell der Nachschub ausgehen, während unsere
Panzer in der Tiefe gegen die kampfstarken russischen Panzerdivisionen fechten müssen."

Der Feldmarschall seufzt.
Drückendes Schweigen breitet sich in dem großen, Eichenholz-getäfelten Büro aus.
Die Standuhr tickt monoton.
"Also gut, wir warten einige Tage ab, um die Schlacht an der Ladoga- und Onega-Front zu Ende zu bringen, bevor wir Rammbock starten !", ordnet Hansen widerstrebend an.
"Sehen Sie zu, dass sie die Infrastruktur an der Südost-Front schnellstens wieder halbwegs in Stand setzen, damit wir dort loslegen können!"

Wenck und Fretter-Pico erheben sich, salutieren und sehen zu zu, dass sie aus der Reichweite des angesäuerten Feldmarschalls verschwinden, der den letzten Rest des edlen
Kaffees schlürft, während er den Generälen hinterher blickt.

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24.Jun.42 - Fortsetzung
Das XVII.Inf.Korps wird von der Aufgabe der Sicherung der spanischen Mittelmeer-Häfen entbunden und per Bahn in Nantes zusammengezogen.
Von da aus geht es zur Ablösung des Marinesturm-Korps nach Irland.

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Wir erwarten einen weiteren Versuch der Amerikaner, einen Fuß auf die grüne Insel zu bekommen, wollen aber die kostbaren Marinesturm-Divisionen nicht längerfristig dort
gebunden sehen.
Ausserdem ist nach der Eroberung des Suezkanals die Gefahr einer Invasion Spaniens vom Mittelmeer aus ein untergeordneter Gesichtspunkt.

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Aus der gleichen Überlegung heraus wird auch das VIII.Küstenschutz-Korps aus dem Raum Marseille-Nizza abgezogen und nach Brest befohlen.
Von dort aus soll eine Verlegung nach England erfolgen.

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Unter dem Eindruck der Stärke der US Navy wird die Errichtung eines Atlantikwalls zur Sicherung der französischen Atlantik-Häfen befohlen:
In Cherbourg, St.Malo, Lorient, Brest, Bordeaux, LaRochelle, St.Nazaire und Bayonne werden umfangreiche See- und Landbefestigungen errichtet, die zudem durch Flak zu sichern sind.
Die Seebefestigungen sind so auszulegen, dass ein Landungsangriff jedenfalls scheitert, die ergänzenden Landbefestigungen müssen die Verteidiger lange genug gegen einen Angriff
von der Landseite her schützen können, um ggfs. Verstärkungen heran holen zu können.

In Portsmouth beginnt die Neuaufstellung der Marinekampf-Verbände nach Durchführung der wichtigsten Reparaturen.
Z.Zt. ist nur die SG Scharnhorst einsatzbereit, eine sinnvolle Zuordnung der verbliebenen Schiffe zu Kampfgruppen und die Formulierung von Aufgaben und Einsatzzielen steht noch aus.

Die 8.Pz.Div. greift derweil die in Novaja Ladoga stehenden Sowjets im Rücken an, woraufhin diese ausweichen.

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Oberstleutnant Sharpe setzt den Feldstecher ab, mit dessen Hilfe er die abbröckelnden russischen Linien studiert hat, um nach dem Abschuss der 8,8cm KwK abzuwarten, bis der
schaukelnde Panzer sich wieder beruhigt hat.
Der starke Westwind bläst die Rauchwolke des abgebrannten Pulvers weg, dessen scharfer Geruch unangenehm in Sharpes Nase beißt.
Der Turm des Tigers zeigt nach 2Uhr, wo es in knapp 2km Entfernung nun geräuschlos aufblitzt.

Nach dem kurzen Kampf mit einer sowjetischen Division in Novaja Ladoga, die sich trotz starker PAK-Ausstattung nur kurz gegen die von hinten angreifende 8.Panzerdivision halten konnte,
hatte man eilig nach Südwesten gedreht und ohne große Verzögerung Richtung Volchow zugeschlagen.

Als erste Einheit war naturgemäß das Panzer-Aufklärungsregiment der Division eingetroffen und hatte sich umgehend in die sowjetischen Linien verbissen.
Erst zwei Stunden später war Sharpes II.Bataillon als Spitze des 2.schweren Panzerregiments eingetroffen, um den leichten Einheiten unter die Arme zu greifen.

Das war offenkundig auch nötig gewesen, jedenfalls zeugten zahlreiche kokelnde Wracks von Radpanzern und Halbketten-Fahrzeugen vom erbitterten Kampf, den die Rotarmisten hier
geliefert hatten.
Der Oberstleutnant ließ sein Bataillon in 2km Entfernung von der Hauptkampflinie in Gefechstformation ausschwärmen, dann hatten die schweren Tiger die feindlichen Stellungen in
aller Ruhe auf große Entfernung zusammengeschossen.
Die wenigen PAKs der Russen hatten auf diese Entfernung keine Chance, die starke Frontpanzerung zu durchdringen und die unweit stehende sowjetische Artillerie war damit beschäftigt,
hastig ihren Kram zusammen zu packen, um sich in den noch freien Norden abzusetzen.

Ein erneuter Blick durch das Fernglas zeigt Sharpe, dass die roten Infanteristen offenkundig die Nase voll haben.
Eifrig wuseln die erdbraunen Gestalten über das Gelände, ihre kurz zuvor ausgehobenen Schützengräben und -Löcher fluchtartig verlassend.
Viele werden allerdings nie wieder aufstehen.

500m vor Sharpes Position belfern die 2cm-Kanonen der Radpanzer unaufhörlich, die sich auflösende feindliche Linie mit Leuchtspur-Geschossen nachzeichnend.
Von den links und rechts von Sharpe stehenden Tiger dröhnen sporadisch die dumpfen Abschüsse der Hauptgeschütze herüber.
"Langsam vorrücken!", befiehlt der Oberstleutnant über Funk seinem Bataillon. "Achtet auf Scharfschützen und Einzelkämpfer mit Molotov-Cocktails, die den Rückzug der Russen decken!"
Mit fauchendem Motor und quietschenden Ketten beginnt der schwere Panzer sich über den Straßendamm zu schieben, der ihm bisher Deckung geliefert hat.

Im Westen sinkt eine blutrote Sonne dem Horizont entgegen, die kleinen Menschen mit ihrem Kummer und Leid zurücklassend.

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Nach einen kurzen Pause zur Umgruppierung überwältigen die 8.Panzer auch noch die Verteidiger von Volchow.

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25.Jun.42
In Malaja Vishera weist die 2.Pz.Gren.Div. einen Durchbruchsversion zur Befreiung der eingeschlossenen Roten Divisionen ab.

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Die "Delphine" greifen nach dem in Nordwest-Irland abgeschnittenen Rest der US-Truppen, während die "Blauen Barrette" auf den letzten US-Hafen Buncrana marschieren.

26.Jun.42
Die Technologie der leichten Flugzeugträger wurde weiterentwickelt.
Nun fehlt nur noch die Bewaffnung, um eine erste Staffel von Geleitträgern in Auftrag geben zu können.
Tja, und das Personal natürlich.

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Die 7.Geb.Jg.Div. weist einen erneuten Versuch der Sowjets, an der neuen Onega-Frontlinie zu rütteln, blutig ab.

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Aus den Trümmern der vorhanden Schiffsverbände wird die U-Jagdgruppe 1 unter Konteradmiral Warzecha neu gebildet, die sich künftig hauptsächlich um feindliche U-Boote kümmern soll.
2 Geschwader alter Zerstörer stoßen zu den beiden verbliebenen Schnellboot-Geschwadern.
Der Abschluss der Reparaturen wird in Plymouth vorgenommen, wo man gleich ein Auge auf die Einfahrt in den Ärmelkanal werfen kann.

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In Portsmouth stößt der CB Scheer wieder zur Kampfgruppe Blücher, die ausserdem die verbliebenen beiden leichten Kreuzer und die beiden modernen Zerstörergeschwader 5 und 9 umfasst.
Die KG Blücher ist mehr oder weniger eine Allzweckwaffe: kann U-Boote jagen oder sich auch feindliche Kreuzer oder größere Einzelfahrer vornehmen.
Ansonsten steht sie als Unterstützung der SG Scharnhorst zur Verfügung, falls diese mit überlegenen Kräften ins Gefecht kommt.

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Das I.Flieger-Korps wird von Berlin nach Liverpool verlegt.
Eigentlich sollte das Flieger-Korps in Berlin nur aufgefrischt werden und dann zurück nach Ägypten, um den Jagdschutz des DAK zu übernehmen, aber die Sicherung des Luftraumes
über den britischen Inseln erscheint nun doch vorrangig.
Ansonsten könnten wir unsere Marineflieger nie gegen US-Flottenverbände einsetzen.

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Das I.Marineflieger-Korps verlegt von Brest nach Dublin, von wo aus praktisch alle interessanten Seeregionen um die britischen Inseln herum erreichbar sind.

Die Abfangjäger des Luftverteidigungs-Korps "West" bleiben in Brest zur Sicherung der französischen Atlantik-Küste und des Ärmelkanals.

Auch das DAK gibt zu denken: was sollen wir nach der Sicherung Ägyptens und Palästinas weiter anfangen?
Eigentlich bietet es sich an, den Irak anzugehen, zumal uns die paar irakischen Divisionen immer wieder mal nerven und nebenbei könnten wir auch noch die irakischen Ölgebiete einkassieren.
Andererseits hätten wir dann eine Grenze und Häfen am persischen Golf, die die Alliierten zur Invasion einladen würden.
Das Öl hilft uns auch nicht viel, da wir zum Abtransport den persischen Golf und den Golf von Aden sichern müssten, was wir selbst mit der kompletten Kriegsmarine schwerlich schaffen würden.
Ausserdem brauchen wir die Kriegsmarine an den französischen und britischen Küsten weit dringender und unsere Ölvorräte sind derzeit absolut ausreichend.

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Genügend Truppen zur gleichzeitigen Sicherung des Suez-Kanals und des Irak hat das DAK auch nicht und Verstärkungen können wir uns nicht leisten.
Die Saudis neigen mehr und mehr der Achse zu, also brauchen wir dort nicht aktiv zu werden, während der Oman, der Jemen und die Emirate weit weg sind.

Dem suchenden Blick bietet sich damit das immer noch exil-französische Syrien, welches sich durch das VI.Panzerkorps des DAK wohl leicht eingemeinden ließe, während das
I.Gebirgsjäger-Korps zwischenzeitlich den Suez-Kanal sichert.

Das werden wir machen!

Vorher müssen allerdings noch die alliierten Truppen mindestens bis Port Sudan zurückgedrängt und wenn möglich komplett zerschlagen werden, damit diese nicht gleich wieder in
Ägypten Terror machen, sobald das VI.Pz.Korps anderweitig beschäftigt ist.
Eine passende Aufgabe für die schnellen Panzerbrigaden 2 und 7.

Die Italiener haben gerade mal Libyen wieder besetzt und nach Ägypten bisher nur Stäbe verlegt - so viel Abstand wie möglich von der Front halten, scheint das generelle Motto von
Mussolinis Revolutionswächtern zu lauten.
Also brauchen wir nicht zu hoffen, dass die sich in absehbarer Zeit mal nützlich machen.

Am Abend nehmen die Marinesturm-Divisionen in Buncrana die letzten verbliebenen GIs in Gewahrsam - etwa 5.000 Mann.
Die Amis hatten ja frech Irland einfach annektiert - soviel zum Thema "Freiheit" - und die von uns eingesetzte Regierung irgendwo in einem Lager in den USA interniert.
Also stellen wir nun das freie Irland wieder her, genügend irische Nationalisten stehen ja zur Verfügung.

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Die Bar jeder Hoffnung

Oberst von Hohenlohe sieht zu der scheinbar endlos langen Schlange der amerikanischen Kriegsgefangenen hinüber, die unter Bewachung in losen Zweierreihen über den Marktplatz
des Vorortes von Buncrana marschieren.

Vor den geschlagenen Amerikanern liegt ein langer Marsch nach Dublin, von wo aus sie per Schiff nach Frankreich abtransportiert werden sollen.
Weiter als Dublin wagt sich die Kriegsmarine derzeit nicht vor und die Bahnlinie ist infolge der Schäden durch Kämpfe und Bombardierungen noch ausser Betrieb.

Die GIs trotten mit hängenden Köpfen und leeren Blicken über den Marktplatz, die Kampfanzüge schlammverkrustet und teilweise zerrissen.
Bis in den äussersten Nordwesten hatten sie sich kämpfend zurückgezogen, wo schliesslich im vermeintlich rettenden letzten Hafen Irlands dann auch die letzte Hoffnung auf eine
Bergung in Verzweiflung und Resignation mündete.

Die US Navy hatte sich nicht mehr blicken lassen, seit sie aus dem Hafen von Dublin vertrieben worden war.
Offenkundig waren die in Irland verbliebenen Reste der US Army einfach abgeschrieben worden.
Dabei hätten die Deutschen gegen eine Evakuierung dieser Reste praktisch nichts unternehmen können, da weder Luftwaffe noch Marineflieger noch Kriegsmarine zu Einsätzen gegen
die äusserst schlagkräftigen Schlachtschiffe und Träger in der Lage waren.
Aber scheinbar war den US-Admirälen die Rettung der Überlebenden das Risiko einer Beschädigung ihrer kostbaren Schiffe nicht wert gewesen.
Von Hohenlohe schüttelt den Kopf, während er heißen Tee aus seinem Becher nippt.

Das hätte es bei den Deutschen nicht gegeben - wie oft war die Kriegsmarine in der Vergangenheit todesmutig gegen feindliche Küsten gefahren, um Verstärkung oder Nachschub
zu bringen! Kameraden einfach im Stich zu lassen, war schlicht unvorstellbar!

Hinter dem Oberst bauen die Männer seiner Stabskompanie eine Nachrichtenzentrale im Pub der kleinen Gemeinde auf.
Geschäftig schleppen die Marineinfanteristen Funkgeräte in das zweistöckige Fachwerkhaus während andere einen Dieselgenerator hinter dem Haus in Betrieb nehmen.

Von Hohenlohe ist immer noch bestürzt über die nach und nach eingetroffenen Meldungen der Verluste durch Angriffe von Trägerflugzeugen.

Bei den "Blauen Barretten" war man davon weitgehend verschont geblieben, seit man nach der Landung bei Cork der Westküste entlang nach Norden marschiert war.
Was man von den übrigen Divisionen hörte, insbesondere den beiden, die sich an der Ostküste entlang nach Dublin vorgekämpft hatten, war hingegen geradezu monströs.
Tausende von Marineinfanteristen waren gefallen, noch weit mehr verwundet worden.
Trotz der zahlreichen Einsätze, die das Marinesturm-Korps in diesem Krieg schon absolviert hatte, waren derartige Aderläße bislang noch nie vorgekommen!
Dem Oberst bleibt für die Zukunft nur die Hoffnung, dass das Oberkommando daraus etwas über die Bedeutung der Luftherrschaft gelernt hatte.
Und die Mittel besaß, um die Erkenntnisse auch praktisch umzusetzen.

"Herr Oberst, der Ia für Sie!", meldet ein Stabsunteroffizier grüßend.
Von Hohenlohe nickt, kippt den letzten Rest des Tees hinunter und folgt dem Unteroffizier in den besetzten Pub, um seine Aufmerksamkeit den Befehlen des Divisionsstabes zu widmen.

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Leider werden wir bis auf Weiteres Truppen zur Sicherung Irlands abstellen müssen, wofür ja das XVII.Inf.Korps schon eingeplant ist.
Bis dieses eintrifft, verteilen sich die Marinesturm-Divisionen auf Buncrana, Belfast, Dublin, Waterford und Cork.
Unternehmen Georg ist damit abgeschlossen.

27.Jun.42
Struktur der Transportflugzeuge verbessert, wodurch die Maschinen künftig mehr einstecken können - sicherlich eine gute Investition.

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Die Infanterie-Division 79 und 162 werfen die Russen aus Kirisi und verkleinern damit den Kessel im Operationsgebiet "Erzengel".

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Wir beschliessen, den Japanern und Italienern bei den Infanterie-Technologien unter die Armee zu greifen.
Für Leute, die kaum Panzer haben, ist die Infanterie bei beiden Verbündeten bemerkenswert armselig ausgestattet.
Insbesondere, wenn man Weltreiche erobern will.

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Im Norden der Ladoga-Front bricht der Widerstand einer mit immer noch 70.000 Mann sehr starken Gruppe der Roten Armee nach schwersten Kämpfen zusammen.
Nun sollte es schnell gehen, mit dem Kessel.

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28.Jun.42
Unsere Stukas schaffen es, eine komplette schwere PAK-Brigade der Roten Armee in Novaja Ladoga einfach wegzubomben.
Praktisch, da sich unsere Infanteristen schon sehr plagen mussten, gegen das feindliche Feuer über den Wolchow zu kommen.

Dabei fegt das Fernjagd-Kommando als Eskorte unserer Stukas wieder mal ein sowj. Jagdgeschwader vom Himmel.

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Auch in Nebolchi wird die Verteidigung durchbrochen

29.Jun.42
Fast alle überlebenden Rotarmisten drängen sich nun in Gurenichi zusammen.

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30.Jun.42
Die Russen in Gurenichi haben nach kurzem Kampf völlig erschöpft kapituliert.

In Irland wurden die Amtsgeschäfte einer neuen, dem Willen des Volkes zugetanen und den Erfordernissen der Zeit aufgeschlossenen Regierung übergeben.
Unsere Marineinfanteristen werden als Befreier von der Knute der US-Imperialisten gefeiert - kommt auch nicht alle Tage vor!

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01.Jul.42
Die Tarnung der Panzertruppen wurde weiterentwickelt.

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02.Jul.42
Flughafen und Bunker in Homel ausgebaut, ausserdem die Verkehrswege in 7 Ostregionen und die Radarstation in Novgorod.

Panzer-Fahrwerke wurden verbessert.

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Die eingeschlossenen Einheiten des Ladoga-Kessels wurden liquidiert, das II.Pz.Korps sammelt sich nun im Süden, um dort den abschliessenden Schlag an dieser Front zu führen.

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03.Jul.42
Die Flugzeugträger-Technologien wurden weiterentwickelt.
Vielleicht können wir es uns ja mal irgendwann leisten, welche zu bauen.

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Die SG Scharnhorst nimmt Kurs von Brest auf Dublin, um dort das VIII.Küstenschutz-Korps abzuliefern.
Wir haben beschlossen, lieber die unbeweglichen Küstenschützer nach Irland zu legen und dafür das operativ vielseitiger verwendbare XVII.Inf.Korps nach England.

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Die 2.Pz.Gren.Div. weist erneut einen sowjetischen Vorstoß auf Malaja Vishera ab.

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Auf der Krim sind umfangreiche Milizverbände aufgetaucht - alles in Allem wohl so etwa 20 Divisionen.
Das dürfte es den Fallschirmjäger extrem schwer machen, durchzukommen.

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04.Jul.42
Für die Japaner sieht es wie erwartet nicht gut aus.
Alle Besitzungen auf dem Festland sind verloren, entweder von National-China oder der Sowjetunion annektiert und auch auf den heimatlichen Inseln wuseln bereits
amerikanische Truppen herum, die an die Sowjets ausgeliehen wurden.

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05.Jul.42
Gepanzerte Versorgungs-Fahrzeuge weiterentwickelt - sparen etwas überraschend, aber durchaus zu unserer Freude Sprit und Versorgungsgüter.

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Über Chachersk tobt unvermutet wieder mal eine gewaltige Luftschlacht.
Die Sowjets sandten 3 strategische Bombergeschwader vermutlich gegen Lemberg, woraufhin unsere Jäger eingegriffen.
Dann schickten die Russen Verstärkung los und auf unserer Seite kamen Ungarn und Jugoslawen ins Spiel und seither geht es ordentlich rund.
Sieht so aus, als würden sich die Russen eine blutige Nase holen, aber die Ungarn mussten auch schon gewaltig einstecken.

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06.Jul.42
Bunker in Kiew und Flughafen in Witebsk ausgebaut.

Im eingemeindeten Schweden sorgen Separatisten nördlich von Stockholm für Aufruhr.
Wie setzen die Wach-Brigade 5 in Marsch.

07.Jul.42
Radarstationen in Kholm, Kiew, Witebsk, Lemberg, Wilno, Minsk, auf den Farörern und Madeira ausgebaut.

An der Ostfront herrscht bedrohliche Ruhe.
Am Südflügel marschieren immer noch die Armeen unserer Verbündeten auf, während die Russen gewaltige Mengen an Miliz-Divisionen in Stellung bringen.
Sieht so aus, als hätten beide Seiten in diesem Raum größere Pläne.

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Bei den Panzergrenadieren wird ein gewisser Wildwuchs beseitigt:
Bisher tragen die die Pz.Gren.Div. eher zufällige Nummerierungen, wie sie eben in Friedenszeiten aus einem fortlaufenden Hochzählen entstanden sind.
Um auch hier die ansonsten gewohnte Übersichtlichkeit zu erreichen, benennen wir um:
10.Pz.Gren.Div. => 4.Pz.Gren.Div.
13.Pz.Gren.Div. => 5.Pz.Gren.Div.
20.Pz.Gren.Div. => 1.Pz.Gren.Div.
29.Pz.Gren.Div. => 8.Pz.Gren.Div.
36.Pz.Gren.Div. => 7.Pz.Gren.Div.
60.Pz.Gren.Div. => 6.Pz.Gren.Div.
Die bestehenden 2. und 3.Pz.Gren.Div. passen ja schon in das neue Schema.

09.Jul.42
Die SG Scharnhorst läuft aus Brest aus, um in Dublin das Marinesturm-Korps einzuschiffen.
Das Marinesturm-Korps werden wir angesichts der sowjetischen Verstärkungen des Südflügels eventuell brauchen, um die Fallschirmjäger heraus zu hauen, falls
sich auf der Krim noch unentdeckte Feindkräfte befinden sollten.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Registriert: Do 27.10.2011, 12:25
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Beitrag von Æxit »

Jawohl, auf zur Krim ! ! !

Können leider im Moment nicht reppen sonst würden wir es tun. Freuen uns tierisch auf jedes Update !
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Azrael
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Beitrag von Azrael »

Lese immer wieder von Spannung geladen mit! Auf welchem Stand befinden sich eure Technologien, die sich direkt auf die Manpower beziehen? Sind diese noch ausbaufähig, um das MP-Problem zu lösen?
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Oberst von Hohenlohe freut sich schon mit seinen Männern auf den Einsatz auf der Krim...!! *HURRAH* :fecht: :ph:
Hoffentlich gibt's in Jalta hübsche Mädels und genug Krimsekt für alle...

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :reiter:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Eiwei, in der Ecke hatten Wir auch schwer zu kämpfen in Unserem AAR. Hartnäckigster Widerstand. Übrigens sehr interessant, dass die Sowjets so viel Miliz gebaut habe. Kennen Wir aus dem reguläre Spiel überhaupt nicht.
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Azrael hat geschrieben:Lese immer wieder von Spannung geladen mit! Auf welchem Stand befinden sich eure Technologien, die sich direkt auf die Manpower beziehen? Sind diese noch ausbaufähig, um das MP-Problem zu lösen?
Alles auf Stand 1947, werter Azrael.
Dennoch haben Wir beschlossen, weiter zu investieren, was sich allerdings erst in einem Jahr Spielzeit auswirken wird.
Bis dahin müssen Wir ein wenig haushalten.
Immerhin können wir demnächst beim Besatzungsrecht etwas geschmeidiger auftreten, was hoffentlich die Zahl der Rekruten wieder belebt.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hohenlohe hat geschrieben:Oberst von Hohenlohe freut sich schon mit seinen Männern auf den Einsatz auf der Krim...!! *HURRAH* :fecht: :ph:
Hoffentlich gibt's in Jalta hübsche Mädels und genug Krimsekt für alle...

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :reiter:
Nicht so hastig, werter Hohenlohe :)
Ihr seid nur als Backup eingeplant, falls es die Fallschirmjäger alleine nicht schaffen sollten.
Ansonsten dürft Ihr Euch eine Zeitlang dem Müssiggang hingeben, jedenfalls solange die Amis nicht wieder hereinschneien.

Vielleicht lohnt sich ja allmählich auch ein Generalstabs-Lehrgang ;)
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hjalfnar hat geschrieben:Eiwei, in der Ecke hatten Wir auch schwer zu kämpfen in Unserem AAR. Hartnäckigster Widerstand. Übrigens sehr interessant, dass die Sowjets so viel Miliz gebaut habe. Kennen Wir aus dem reguläre Spiel überhaupt nicht.
Wir waren über die Milizen auch überrascht, werter Hjalfnar.
Vermutlich wurde die KI angesichts der Verluste nach einem halben Jahr Krieg kreidebleich und hat deshalb eine Miliz-Lawine losgetreten.
Als Wir zum Winteranfang den Gegner-KIs ein wenig unter die Arme griffen, haben wir das Gros der Miliz-Aufträge und alle Marine-Bauaktivitäten zugunsten von Panzer-, Panzergrenadier- und Garde-Panzerdivisionen verworfen.
Eine erste Welle dieser neuen Einheiten steht uns nun im Dnjepr-Bogen gegenüber und muss zerschlagen werden, bevor der Rest auch noch ankommt.
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Blastwarrior
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Beitrag von Blastwarrior »

Mehr Gegner macht es doch nur schwieriger daneben zu schiessen bzw. in unserem Falle zu werfen^^
Signatur was für eine Signatur?
Hier steht nichts!
Gehen Sie woanders lesen.
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

10.Jul.42
Harpes Stabsbrig. / VII.Pz.Korps eröffnet mit der 8.Panzer-Division die abschliessende Offensive im Südabschnitt der geplanten Ladoga-Front.
Wir schlagen insgesamt mit 3 Panzerkorps unter dem Kommando von Models 1.Panzer-Armee zu.
Eine Zangenoperation erübrigt sich, wir stoßen schlicht von Norden nach Süden vor.

Bild

***********************************************************************************
Oberstleutnant Sharpe stößt den rechten Arm dreimal in Luft, woraufhin die schweren Tiger seines II.Bataillons / 2.schw.Pz.Reg. fauchend anrollen und sich in loser, tiefer Formation
Richtung Front in Bewegung setzen.

Gerade war die Uhr auf 00:10 umgesprungen, dem festgesetzten Angriffszeitpunkt.
Weit hinter den 2 km vor der Front wartenden Panzern blitzt es an zahllosen Stellen auf, als die zusammengezogene schwere Artillerie des gesamten VII.Pz.Korps das Feuer auf
den als Angriffsziel ins Auge gefaßte Frontabschnitt eröffnen.
In die Geschosse der Rohrartillerie mischen sich erstmalig in größerer Zahl auch ganze Schwärme von Raketen, die aus den neu an die Panzer-Artillerieregimenter angegliederten
Nebelwerfer-Batterien stammen.

Heulend und kreischend jagen die Raketen auf ihrer Bahn hoch über den vorrückenden Panzern auf die russischen Stellungen zu, den Lärm der Panzer übertönend.

Überall entlang des Horizontes blitzen in der dunklen Nacht an der unsichtbaren Frontlinie Explosionen geräuschlos auf, erst nach mehreren Sekunden erreicht ein andauerndes Donnern die
mittlerweile in voller Fahrt vorwärts rollenden Panzer.

Sharpe wird in seinem Turm ordentlich durchgerüttelt, als sein Panzer den Feldweg verläßt und nun mit 30km/h zwischen den deutschen Stellungen hindurch in das Niemandsland
zwischen den feindlichen Heeren vorrückt.
"Gefechtsformation einnehmen!", ordnet der Oberstleutnant über Funk an.
Wie üblich hat er den Kopfhörer über das Schiffchen der Panzerfahrer gezogen und lauscht aufmerksam auf Meldungen.

Links und rechts von seinem Kommandopanzer schieben sich langsam die Tiger seiner Stabskompanie vor, die befohlenen 20m Abstand einhaltend, um Glückstreffer der feindlichen
Artillerie zu erschweren.
Doch die schweigt bisher, während nun schon die fünfte Salve aus den schweren Geschützen auf russischer Seite einschlägt.

Nach Überquerung eines Hügelkammes kann Sharpe nun erstmalig den Aufschlag der Geschosse in etwa 1,5km Entfernung beobachten.

Plötzlich wird es überall entlang der russischen Front hell - eine Pfadfindergruppe der 3.Bomberflotte hat tonnenweise "Christbäume" abgeworfen, die nun an Fallschirmen langsam
zu Boden segeln und die sowjetischen Einheiten des letzten Schutzes berauben: der Dunkelheit.

Sharpe reckt den rechten Arm in die Höhe.
"Anhalten und Ziele bekämpfen!", gibt er über Funk durch. "Passt auf, dass ihr nicht unsere Panzergrenadiere erwischt!"

Durch die Lücken in der Front der Tiger schieben sich mit heulenden Motoren bereits die Halbkettenfahrzeuge mit den aufgesessenen Mannschaften hindurch.
Der Oberstleutnant hebt das Fernglas an die Augen, um nach Zielen für die hungrige 8,8cm Kanone Ausschau zu halten.

***********************************************************************************

11.Jul.42
Ein Marineflieger-Geschwader wurde neu aufgestellt und dient als Kern des wieder aufzubauenden II.Marineflieger-Korps in Bordeaux.
Ausserdem sind 3 neue Jagdgeschwader eingetroffen, mit denen wir die lädierten Flieger-Korps III, V und VII an der Ostfront verstärken.

In Marinskoye weicht die geschlagene sowj. 36.mot.Schützen-Division vor der 8.Pz.Div. zurück.
Wir schicken die zweite Staffel von Panzerverbänden los, um den Durchbruch auszubauen.

Bild

12.Jul.42
Die 8.Pz.Div. weist einen hastigen sowjetischen Gegenangriff ab, dann sind auch schon die 3.Pz.Div. und die 6.Pz.Gren.Div. eingetroffen und eröffnen den Kampf um Valdaj.
Bereits am Vormittag ziehen sich die Russen zurück, sodass die 3.Staffel, bestehend aus der 7.Pz.Div. und der 3.Pz.Gren.Div. losgelassen wird.

Die Marinesturm-Divisionen haben sich inzwischen in Dublin gesammelt und sich an Bord der Landungsschiffe der SG Scharnhorst begeben, die sich nun nach
Gibraltar aufmacht, eskortiert von der ebenfalls wieder instand gesetzten KG Blücher.
Von Gibraltar aus lässt sich sowohl ein möglicher Einsatz auf der Krim als auch auf den britischen Inseln kurzfristig bewerkstelligen.

Bild

Vor der Onega-Front schlichten die Russen immer noch wie wild Divisionen auf.
Wir haben dort zwei Gebirgsjäger-Korps stehen, mehr ist nicht verfügbar.
Hoffentlich müssen die Sowjets unter dem Eindruck der Ladoga-Schlachten und des Unternehmens Rammbock bald Truppen abziehen, sonst wird das hier noch eng.

Bild

13.Jul.42
Das neu aufgestellte Jagdgeschwader 113 geht als Reserve nach Kaunas.

Die 2.Pz.Gren.Div. beginnt einen Fesselungsangriff auf die westlich der Durchbruchstelle an der Ladoga-Front stehenden sowj.Divisionen.
Dort zeichnen sich schon erste Absetzbewegungen ab - wir wollen aber die Operation auch dazu nutzen, wieder einige feindliche Einheiten endgültig zu beseitigen.

Am Südflügel werden die aufmarschierten Panzer-Korps in die Sturmausgangs-Stellungen für Unternehmen Rammbock befohlen.

Die 3.Pz.Div. erreicht am späten Nachmittag Valdaj, womit der russische Rückzugsversuch obsolet wird.
Dementsprechend blasen wir auch den Fesselungsangriff der 2.Pz.Gren.Div. wieder ab.

14.Jul.42
Verkehrswege in 5 Ostregionen weiter ausgebaut.

Die Russen versuchen als nächstes einen Störangriff auf Valdaj, den sie aber nicht lange durchhalten dürften.

Bild

Schliesslich schlagen die 8.Pz.Div. und die 3.Pz.Div. den Angriff blutig zurück, woraufhin die 8.Pz.Div. sofort weiter nach Süden rollt.
Nun startet die 3.Pz.Div. selbst einen Fesselungsangriff auf die russischen Verbände, die noch schnell aus Demjansk an den nach Süden vorrückenden deutschen Truppen vorbei entkommen wollen.

15.Jul.42
Kaum ist das eine Feuer ausgetreten, bricht gleich ein anderes aus: in Schweden verbreiten Rebellen südlich Lulea schon wieder Angst und Schrecken.
Wir entsenden 2 Wach-Brigaden, die allerdings weit entfernt stehen.

Die SG Scharnhorst erreicht mit ihrer kostbaren Fracht unbehelligt Gibraltar.

In Demjansk weichen die Rotarmisten nach kurzem Kampf vor der 3.Pz.Div. aus.

16.Jul.42
Flughafen und Flak in Odessa ausgebaut, ausserdem Bunker in Gibraltar und die Verkehrswege in 5 Ostregionen.
Die Stabsbrig. / SS-Panzerkorps erhält ihr Unterstützungs-Regiment.

Den Vormittag über halten mehrere Störversuche der Russen den Vormarsch der Panzertruppen in Valdaj auf.
Schliesslich schafft es die 8.Pz.Div. endlich nach Peno, woraufhin russische Bomber aus Demjansk aufsteigen.
Wir haben etwas derartiges schon die ganze Zeit über erwartet und entsenden umgehend 3 Flieger-Korps, um die Bodentruppen zu decken.

Bild

***********************************************************************************
Oberstleutnant Hohe-Berge zieht die Me-210 leicht nach rechts, um seinem Bordschützen Karl Amery die weitere Verfolgung der beschädigten Jak-7 zu ermöglichen.
Die 13mm MGs der nach hinten gewandten, in zwei auf beiden Seiten des Rumpfes angebrachten Kanzeln rattern beinahe ununterbrochen.

Schliesslich gelingen Amery einige Treffer im Triebwerk der Jak-7, die nun dicke Rauchwolken ausstoßend über den linken Flügel in die Tiefe kippt.
"Erledigt!", meldet Amery lakonisch über den Bordsprechfunk.

Hohe-Berge hat sich inzwischen wieder einen allgemeinen Überblick verschafft.
Die drei Me-210 Geschwader des Fernjagd-Kommandos stehen ebenfalls drei sowjetischen Jagdgeschwadern gegenüber, die mit Jak-7 ausgerüstet sind und versuchen,
zwei Bombergeschwader zu decken.
Diese befinden sich weiterhin im Anflug auf Peno, wo die Speerspitze des deutschen Vormarsches nach Süden Treibstoff und Munition aufnimmt um sich danach für einen
weiteren Vorstoß zu formieren.
Ein entschieden ungünstiger Zeitpunkt für einen feindlichen Luftangriff, da sich die deutschen Panzerregimenter um die just eingetroffenen Nachschub-Kolonnen scharen und
damit leichte Ziele bieten.

Bisher haben es die zwar sehr kampfkräftigen, aber nicht sonderlich wendigen Me-210 nicht geschafft, den Schirm der sowjetischen Jäger zu durchbrechen und die Bomber
feuern ohnehin aus allen Rohren.
Allerdings ist noch ein komplettes deutsches Fliegerkorps mit vier Jagdgeschwadern FW-190 im Anflug, sodass es für die Russen demnächst sehr ungemütlich werden dürfte.
Damit war über das letztliche Schicksal der russischen Flieger alles gesagt, aber es blieb vorerst unangenehm unklar, ob die Bomber noch vor ihrem Ziel oder erst danach
erledigt werden würden.

Hohe-Berge hat sich mit seinem Kettenhund mittlerweile auf 6.000m hoch gearbeitet, sodass die russischen Bomberpulks etwa 1.000m unter und etwa 3km vor ihm unterwegs sind.
Die Russen halten wie gewohnt stur ihren Kurs, im Nahbereich von zwei Jagdgeschwadern gedeckt, während das dritte die Deutschen in Luftkämpfe verwickelt und damit abdrängt.
"Wie siehts hinter uns aus?", fragt er bei seinem Bordschützen nach.
"Alles klar, kein Iwan in der Nähe!"

Aufgrund der überlegenen Geschwindigkeit des zweimotorigen schweren Jägers holt die Maschine des Oberstleutnants rasch auf, die russischen DB-3 Bomber wandern links tief aus.
Den Russen ist die Annäherung nicht verborgen geblieben, zwei Jäger ziehen hoch und nehmen offenkundig die beiden deutschen Maschinen ins Visier.

"Wir gehen rein!", verkündet Hohe-Berge, läßt die Me-210 über den linken Flügel abkippen und im Sturzflug auf die feindlichen Bomber zuhalten.
Mit dröhnenen Triebwerken jagt der schwere Zerstörer im schneller heran, von zahlreichen Leuchtspur-Garben aus den sowjetischen Maschinen empfangen.
Schliesslich hat der Oberstleutnant ein Opfer ausgemacht, das sich zügig der optimalen Schussposition nähert.
Mit hastigem Kopfrechnen ermittelt Hohe-Berge den passenden Vorhalt und löst die nach vorne gewandten beiden MGs und 20mm-Kanonen schliesslich zu einem sekundenlangen
Feuerstoß aus.
Er sieht gerade noch, wie die Einschläge über die Cockpit-Kanzel nach hinten wandern, wobei die 20mm Granaten große Stücke aus der feindlichen Maschine beissen, bevor
er die Messerschmitt über den linken Flügel steil in die Tiefe abkippen läßt.

Wie ein Stein rast der Zerstörer mit brüllenden Motoren senkrecht durch die feindlichen Formationen, zu schnell um von den Schützen der Bomber erfasst zu werden.
Zwei weitere Jak-7 gehen auf Verfolgungskurs.

Amery, der angespannt auf seinen Einsatz gelauert hat, eröffnet aus beiden MGs das Feuer auf die über ihnen vorbeiziehenden Bomber, bevor er sich nach den sowjetischen Jägern umsieht.

1000m unter den Bombern reißt Hohe-Berge die Maschine wieder aus dem Sturzflug, um sich in einer weiten Rechtskurve für einen weiteren Anflug wieder nach oben zu schrauben.
"Wird langsam Zeit, dass die Verstärkung anrückt!", beklagt sich Amery, der unablässig mit kurzen Feuerstößen nach den verfolgenden Jak-3 stochert.

Hohe-Berge ist der gleichen Meinung, beschränkt sich aber darauf, kommentarlos den Luftraum nach weiteren Gegnern abzusuchen, während der Zerstörer weiter an Höhe gewinnt.

***********************************************************************************

Unsere Jäger räumen ordentlich auf, allerdings muss das Fernjagd-Kommando nach einigen Verlusten sicherheitshalber ebenfalls aus dem Kampf genommen werden.
Unbeeindruckt greift die 8.Pz.Div. inzwischen bei Andreapol die letzte Lücke im beinahe geschlossenen Kessel an.

Bild

Die russische Luftwaffe zeigt sich nochmal über Peno, allerdings mit desaströsem Resultat - zwei Geschwader verabschieden sich in den Ruhestand.

Bild

17.Jul.42
Die 1.Pz.Gren.Div. hat die 8.Pz.Div. inzwischen verstärkt.
Dennoch krallen sich die Russen in Andreapol fest, weshalb wir die Stukas des 1.Kampf-Kommandos entsenden.
Auch von Rundstedts Stabsbrig. / Luftlande-Korps greift in die Schlacht ein.

***********************************************************************************
Oberstleutnant Sharpe flucht leise vor sich hin, als er vor dem herannahenden Heulen blitzartig im Kommandoturm seines Tigers untertaucht.
20m von ihm entfernt schlägt die 105mm Granate auf und jagt Steine, Splitter und Erdbrocken in die Luft.
Nachdem das Prasseln auf der Panzerung verklungen ist, richtet sich Sharpe wieder auf und späht erneut zu der etwa 2km entfernten Frontlinie der sowj. mot.Schützen-Division hinüber.

Seit Wochen befindet sich die 8.Panzerdivision mittlerweile im Dauereinsatz.
Über hunderte Kilometer hat man sich vom Ladoga-See bis hierher, nach Andreapol, östlich von Kholm durchgekämpft.
Immer als Speerspitze der 1.Panzer-Armee und eingedenk des Status als Elitetruppe des Heeres.

Die erste Phase des Unternehmens "Erzengel" ist mit der Einnahme der geplanten Frontlinie zwischen Weißem Meer und Onega-See längst zuende gegangen.
Auch die zweite Phase wurde - unter maßgeblicher Beteiligung der 8.Panzerdivision - mit dem Ausbau des Vorfeldes für Leningrad und Novgorod erfolgreich abgeschlossen.
Nun ist man kurz davor, auch das letzte Ziel zu erreichen: die Sicherung des besetzten Kholm und die Eroberung von Demjansk, inklusive der Zerschlagung aller Feindkräfte in dieser Region.

Doch allmählich schwinden die Kräfte der 8.Panzerdivision.
Von den 50 Tigern, die Sharpes II.Bataillon normalerweise in den Kampf schicken kann, sind nur 38 einsatzfähig.
4 wurden gestern von sowjetischen Stukas erledigt, bevor der deutsche Jagdschutz zur Stelle war.
Die 8 übrigen sind überwiegend mit Motor- und Elektronik-Schäden ausgefallen.
Für den Dauereinsatz waren die Tiger schlicht nicht gebaut - zu kompliziert und zu empfindlich sind viele Komponenten, ständig ist vorbeugende Wartung nötig.
Wo diese ausbleibt, kommt es zwangsläufig zu Ausfällen.

Dem Vernehmen nach soll das 2.schwere Panzerregiment nach Abschluss dieses Unternehmen mit einem völlig neuen, schweren Panzertyp ausgestattet werden.
Wenn man den Gerüchten aus dem Divisionsstab trauen mochte, handelte es sich um einen noch weit gefährlicheren Stahlkoloss als den Tiger mit einer nahezu unüberwindlichen Panzerung.
Nun, was das Wort "nahezu" in der Praxis bedeutet, hat Sharpe erst gestern gesehen und das Ende der Operation scheint sich noch in unerfreulicher Ferne zu befinden.

Zur Zeit liefert man sich ein Distanzgefecht mit den neuen eingegrabenen T34-Panzern, von denen die sowj. mot.Schützen unerfreulich viele zur Verfügung haben.
Mindestens ein Bataillon, nach deutschen Maßstäben.
Ausserdem reichlich 76mm PAK, die auch einem Tiger den Tag verderben kann, wenn er sich nahe genug heran wagt.

Dementsprechend langsam rückt das 2.schw.Panzer-Reg. vor - mit 20km/h kriecht man im Zickzack über das Gelände, immer wieder anhaltend, um erkannte Feindstellungen unter
Feuer zu nehmen, während die russische Artillerie Sperrfeuer schießt.
Hinter den Tigern folgt das Panzergrenadier-Regiment der Division, aufgesessen auf Halbkettenfahrzeugen und sorgsam bedacht, der russischen Artillerie nicht als vordringliches Ziel
zu erscheinen. Im Gegensatz zu den Tigern sind für die Hanomags auch Beinahe-Treffer eine tödliche Gefahr.

Kreischend fallen immer wieder deutsche Stukas aus dem Himmel und nehmen die verschanzten Panzer und PAKs der Russen unter Feuer.
Auf dem Hügelkamm, der den Rotarmisten als Hauptkampflinie dient, steigen unentwegt Staub- und Rauchsäulen in die Höhe.
Aber die Russen schießen auch unverdrossen zurück und mehr als ein Geschoss hat bereits tiefe Furchen in die Frontpanzerung von Sharpes Tiger gegraben.

Mit Hilfe der Stukas könnte es ohne große Verluste klappen, schließt Sharpe müde, sich vor einer weiteren russischen Artillerie-Granate duckend.
Diese frisch aufgestellten roten Divisionen sind aber auch wirklich zähe Gegner...

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Bild

Die Stukas machen sich sofort mit vernichtenden Schlägen bemerkbar.
Erstaunlich, was die paar kleinen Maschinen so alles anrichten.

Bild

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Major Monomotapa winkt, im Turmluk seines Radpanzers stehend, hektisch seine Kradschützen nach vorne.

Sein I.Bat. / 1.Pz.Aufklärungs-Reg. bildet wie üblich die Spitze der 2.Pz.Gren.Div. und hat nun nach der sowj.Schützendivision auch den Willen der fanatischen, aber schlecht ausgebildeten
Milizen gebrochen.

Sein Richtschütze sendet einen langen Feuerstoß hinter einer fast einen Kilometer entfernt flüchtenden Ansammlung von LKW her.
Einer bleibt schliesslich mit aus der Motorhaube züngelnden Flammen liegen.

200m vor Monomotapas ausgeschwärmten Stabskompanie gehen die abgesessenen Panzergrenadiere seines Bataillons in Schützenlinie vor, sorgsam nach versteckten Rotarmisten Ausschau
haltend. Die Russen lassen gerne Kämpfer zurück, die leichtsinnige Verfolger aufs Korn nehmen.

Die Kradschützen passieren Monomotapas Kommandopanzer und wühlen sich durch das schwere Gelände auf die einen Kilometer entfernte Strassenkreuzung zu.

Für Monomotapas Geschmack hat die 2.Pz.Gren.Div. in den letzten Wochen eigentlich genug geleistet.
Mehrfach musste die Division, auf sich alleine gestellt schwere Gegenangriffe der Russen abwehren und ist nun selber zum Sturm angetreten.
Nun steht man schon in Kresttsy, knapp nördlich von Demjansk.
Was vermutlich bedeutet, dass die Panzergrenadiere auch noch mit einem Häuserkampf gegen fanatische Rotarmisten rechnen können.
Die Infanterie-Divisionen, die für solche Zwecke eigentlich weit besser ausgestattet sind, werden mit dem Aufschließen länger brauchen, als die Geduld der Heeresgruppe Nord reicht.

Hinter sich, im Nordwesten, kann der Major die Kolonnen des herannahenden 4.Panzergrenadier-Regimentes ausmachen, welches das Panzeraufklärungs-Regiment bei der Besetzung
Kresttsys ablösen soll.
Dahinter dürfte auch schon das motorisierte Artillerie-Regiment folgen, womit dann auch genügend Feuerkraft zur Sicherung des Gebietes vorhanden sein sollte.

Zufrieden hebt Monomotapa seine Feldflasche an den Mund.
Immerhin ist man hier mit nur geringen Verlusten durchgekommen und die fliehende Russen haben viel Material zurück gelassen.
Vielleicht wird das ja doch nicht so schwer, mit Demjansk.

***********************************************************************************

In Kresttsy ist der Angriff der 2.Pz.Gren.Div. durchgeschlagen, sodass der Kessel schon verkleinert wird, bevor er überhaupt geschlossen wurde.

Bild

18.Jul.42
Zwei sowj.Jagdgeschwader versuchen, den schwer bedrängten Bodentruppen in Andreapol Linderung zu bringen, werden aber im Handumdrehen von unseren
Fliegerkorps zerpflückt.

Bild

Die Truppen für Unternehmen Rammbock stehen bereit.
Leider hat sich bei der Infrastruktur immer noch nichts getan.
Unsere Experten rechnen mit mindestens 2 weiteren Wochen für die notwendigsten Räumungs- und Instandsetzungsmaßnahmen.
Solange wollen wir nicht warten und setzen den Start des Unternehmens nun auf den 20.Juli fest.

Am späten Vormittag sind die Verteidiger Andreapols endgültig zerschlagen.
An der Spitze der siegreichen Verbände zieht die 8.Pz.Div. in die Region ein und schliesst damit den finalen Kessel der Ladoga-Front.

Bild

19.Jul.42
Die 2.Pz.Gren.Div. stößt weiter, von zwei Infanterie-Divisionen und der 3.Pz.Gren.Div. unterstützt, auf Parfino vor.
Wir ziehen die leicht strapazierten Stukas wieder in Ruhestellung und beauftragen die 3.Bomberflotte mit der Luftunterstützung in Parfino.

Bild

Die 8.Pz.Div. schlägt inzwischen wieder Richtung Norden auf Maphino zu.

Wie üblich richten die taktischen Bomber der 3.Bomberflotte verheerenden Schaden an.

Am Nachmittag ist die sowj.Division in Parfino bereits aus dem Spiel, woraufhin die siegreichen Divisionen nach den beiden verbliebenen Regionen im Kessel greifen.

Die 7.Pz.Brig. rückt mit der 3.Pz.Brig. weiter Richtung Port Sudan vor.
Eine britische Stabsabteilung wurde aufgerieben.

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Beitrag von H34DHUN73R »

Anbei zur Erbauung der werten Regenten noch ein aktueller Überblick über die Kriegsfreiwilligen:

Major Setsches
I.Bataillon, 25.Gebirgsjäger-Regiment, 8.Gebirgsjäger-Division, II.Gebirgsjäger-Korps

Major Silem
EK 1, verliehen aufgrund der Verdienste im Kampf um Toropets
IV.Bataillon, 28.Fallschirmjäger-Regiment, 3.Fallschirmjäger-Division, Fallschirmjäger-Korps

Major Monomotapa
EK 1, verliehen aufgrund der Verdienste in der Schlacht um Santa Olalla
I.Bataillon, 1.Panzeraufklärungs-Regiment, 2.Panzergrenadier-Division, II.Panzer-Korps

Major Edelpionier
EK 2, verliehen aufgrund der Verdienste in der Schlacht um Talne
II.Bataillon, 1.schweres Panzer-Regiment, 4.Panzerdivision, I.Panzer-Korps

Oberstleutnant Sharpe
befördert für seine Verdienste in der Schlacht um Petrozadowsk
EK 2, verliehen für seine Verdienste in der Schlacht um Santiago
II.Bataillon, 2.schweres Panzer-Regiment, 8.Panzerdivision, V.Panzer-Korps

Major Æxit
Ritterkreuz, verliehen für die Verdienste im Kampf um Dublin
Dublin-Schild, verliehen an die Eroberer Dublins
Irland-Spange, verliehen an die Teilnehmer der Operation Georg zur Sicherung Irlands
versetzt:
I.Bataillon, 32.Marine-Infanterie-Regiment, 2.Marinesturm-Division "Seelöwen", Marinesturm-Korps
EK 1 verliehen aufgrund der Verdienste in der Schlacht von Chachersk um den Dnjepr-Übergang
III.Bataillon, 4.Marine-Infanterie-Regiment, 2. Marine-Infanterie-Division, I.Marine-Infanterie-Korps

Major Nestor Machno
III.Bataillon, 46.Infanterie-Regiment, 62. Infanterie-Division, XVII.Infanterie-Korps

Oberst von Hohenlohe
Befördert zum Oberst nach der Schlacht um Clifdon
Irland-Spange, verliehen an die Teilnehmer der Operation Georg zur Sicherung Irlands
Befördert zum Kommandeur des 30.Marine-Infanterie-Regimentes in der Schlacht um Visby
Schweden-Schild, verliehen für mehr als 3 Monate Kampfeinsatz in Schweden
Ritterkreuz, verliehen für die Verdienste im Kampf um Kirkenes
EK 1, verliehen für die Verdienste bei der Invasion Gotlands
EK 2, verliehen für die Verdienste im Kampf um London
London-Schild, verliehen an die Eroberer Londons
befördert:
30.Marine-Infanterie-Regiment, 1.Marinesturm-Division, II.Marine-Infanterie-Korps
versetzt:
III.Bataillon / 30.Marine-Infanterie-Regiment, 1.Marinesturm-Division, II.Marine-Infanterie-Korps
ursprünglich:
II.Bataillon / 3.Panzer-Regiment, 2.Panzerdivision, I.Panzerkorps

Oberstleutnant MrAugustus
EK 1, EK 2, verliehen für die Verdienste in den beiden Schlachten um Cadiz
versetzt:
IV.Bataillon / 17.Gebirgsjäger-Regiment, 5. Gebirgsjäger-Division, II.Gebirgsjäger-Korps
ursprünglich:
I.Bataillon / 7.Gebirgsjäger-Regiment, 3. Gebirgsjäger-Division, I.Gebirgsjäger-Korps

Oberstleutnant Hohe-Berge
befördert zum Kommandeur der Gruppe IV / JG 107, Fernjagd-Kommando
versetzt :
Gruppe IV / Jagdgeschwader 107, Fernjagd-Kommando
EK 1, verliehen in Absentia für die Verdienste im Luftkampf um Evesham
2.Staffel / Gruppe I / JG 102, Fernjagd-Kommando

Oberstleutnant Azrael
EK1, verliehen für die Verdienste in der Schlacht um Cardiff
Verwundeten-Abzeichen in Schwarz, verliehen für Verletzung im Kampf um Cardiff
versetzt:
2. Regiment Kommandotruppen, 1.Fallschirmjäger-Division, Fallschirmjäger-Korps
ursprünglich:
I.Bataillon / 16.Fallschirmjäger-Regiment, 1.Fallschirmjäger-Division, Fallschirmjäger-Korps

Oberstleutnant Frisiercreme
EK 1, verliehen aufgrund der Verdienste im Kampf um Toropets
Schlachtfeldbeförderung aufgrund der Verdienste bei der Überquerung des Wolochow
versetzt:
I.Pz.Pio.Bat. / 14.Panzer-Unterstützungs-Regiment, Panzerlehr-Division, VII.Panzer-Korps
ursprünglich:
I.Pz.Pio.Bat. / 5.Pionier-Regiment, Panzerlehr-Division, VII.Panzer-Korps

Major Blastwarrior
EK 2, verliehen für die Verdienste im Kampf um Proletariy
versetzt:
3.Staffel, Gruppe III, Kampfgeschwader 2 "Blitz",1.Bomberflotte
versetzt:
I.Bat. / 10.Panzer-Regiment, 3.Panzer-Brigade, V.Panzer-Korps
ursprünglich:
III.Bat. / 3.schweres Panzer-Regiment, 10.Panzer-Division, III.Panzer-Korps

Major Beaker
EK 1, verliehen aufgrund der Verdienste in der Luftschlacht um Chachersk
1.Staffel / Gruppe II / Jagdgeschwader 53 "Pik As", VIII.Flieger-Korps

Major Sathe
II.Bat. / 14.Pz.Reg. / 7.Pz.Brigade

Fregattenkapitän Hjalfnar
Ritterkreuz, verliehen aufgrund der Verdienste in der Seeschlacht in den Western Approaches
Verwundeten-Abzeichen in Schwarz, verliehen für Verletzung in der Seeschlacht in den Western Approaches
EK 1 und 2 im Rahmen der Ritterkreuz-Verleihung
Z23, 5.Zerstörergeschwader, U-Jagdgruppe 1

Major Meinungskorps
I.Bat. / 34.Fallschirmjäger-Regiment, 5.Fallschirmjäger-Division "Brandenburg", Fallschirmjäger-Korps
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Azrael
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Beitrag von Azrael »

Werter Headhunter, wo steht zur Zeit meine Einheit? Wird sie auf der Krim zum Einsatz kommen?
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Beitrag von H34DHUN73R »

Azrael hat geschrieben:Werter Headhunter, wo steht zur Zeit meine Einheit? Wird sie auf der Krim zum Einsatz kommen?
Euer Kommando-Regiment wird in der Tat im Kampf um die Krim mitmischen, werter Azrael :)
Z.Zt. werden noch in Odessa die Sturmgewehre geputzt und die Fallschirme gepackt und dann gehts auch schon los...
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Beitrag von Azrael »

Da freu ich mich doch und lauf gleich ein paar extra Runden, in den längeren Pausen sammelt sich immer ein bisschen Wohlstandsspeck an ;)
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Sharpe
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Beitrag von Sharpe »

Müde stieg Oberstleutnent Sharpe aus seinem Tiger. "Operation Rammbock" war ein Erfolg, die Frontlinie wie geplant eingenommen. Aber mittlerweile machten sich immer mehr technische Probleme bemerkbar, die die schwarzen Männer der Werkststattkompanien Stunde kosten würden zu reparieren. Es hatte zwar kaum Gefechtausfälle gegeben, aber das Material, und vor allem seine Männer waren erschöpft. Für jede stunde Kampfeinsatz mussten die Mechaniker zwei Stunden wartung ansetzen, er wollte sich gar nicht vorstellen, was ohne die Männer der Inst von seiner Abteilung noch übrig wäre! Er hoffte, das ihnen die wohlverdient Ruhepause gegönnt wurde, die sie sich wahrlich verdient hatten.
Auch was er über die neue Ausrüstung hörte versetzte ihn nicht unbedingt in Begeisterung. "Nahezu" hörte sich seiner Meinung viel zu sehr wie "knapp daneben" an und so was konnte jeden Panzermann den Tag verderben. Außerdem war der T-34 mit seiner 76 mm Kanone kein echter Gegner für die 8,8 seines Tigers, der Rekord stand bei 2780m Entfernung, aus der Oberleunant Wittmann einen T 34 geknackt hatte! Dummerweise schienen für jeden abgeschossenen T 34 zwei neue aufzutauchen. Sharpe fragte sich schon woher die ganzen Besatzungen für die Panzer kamen. Er konnte es sich nicht vorstellen, wie man einfach als Kanonenfutter mit T 34 gegen Tiger anrückte. Statitisch gesehen war es den Russen gelungen, einen Tiger mit 8 T 34 auszuschalten!
Er hoffte dass die russische Generalität zur Vernunft kommt und endlich den aussichtslosen Kampf einstellen. Aber bei Generälen und Politiker konnte man sich nie auf das verlasssen, was man im Algemeinen als "gesunden Menschenverstand" bezeichnete.
Für's erste wäre ihm schon mit ein paar Tagen technischen Dienst und Erholung heolfen, dachte er, als er seinen Bericht für das Regiment fertig machte.

gez Sharpe beim berichten
Gott ist nicht auf der Seite der größeren Battailone, sondern auf der der besseren Schützen!
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Sathe
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Beitrag von Sathe »

Werter Herr,

wie steht es denn meiner Front in Afrika? :D
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