Dänemark 1081-1101
Die Belagerung Lunds brechen Wir 1081 ab, da ein Ausfall aus der Burg gegen Unsere noch nicht zusammengeführte Teilarmee erfolgt.
Wir erhalten daraufhin vom Adelsrat den Auftrag, die Provinz zu erobern.
Mit den zusammengeführten Armeen nehmen Wir die Belagerung im Jahre 1082 wieder auf.
Noch im selben Jahr erfolgt ein erneuter Ausfall aus der Burg.
Wir nutzen die Zeit, in der der Feind sich aufs Schlachtfeld begibt, zu einer schnellen Umstrukturierung Unserer Aufstellung. Die Fernkampfeinheiten in Form von schwedischen Bogenschützen (Langstreckenfernkämpfer) und leichten Bogenschützen eröffnen aus der ersten Linie heraus das Feuer auf die heranstürmenden Noreger Axtkämpfer der Rebellen.
Die Pfeile Unserer Bogenschützen treffen die Feinde schwer, doch unermüdlich stürmen diese auf Unsere Fernkämpfer zu.
Wir ziehen die Bogenschützen seitlich zurück und schicken Unsere Speerkämpfer nach vorn, um die vorpreschenden Feinde aufzuhalten. Gleichzeitig sollen Unsere Fernkämpfer von den Seiten her dem Gegner in den Rücken, nein nicht fallen, sondern schießen.
Auf der linken Flanke funktioniert dies sehr gut. Wir kämpfen eine beachtliche Lücke frei, durch die sogleich unsere Generalskavallerie in den Rücken der Feinde stößt. Nicht so gut sieht es in der Mitte und an der rechten Flanke aus. Hier treiben die Äxte der Noreger und die Schwerter der dänischen Schwertmannen tiefe Keile in unsere Linien. Zwar erfolgt auch hier entsprechender Beschuß, doch ist dieser nicht so effektiv, wie gedacht.
Jedoch gelingt es Uns von der linken Seite aus mit der Kavallerie die gegenerischen Linien weiter aufzurollen. Die feindliche Generalseinheit flieht und der feindliche Anführer wird kurz darauf erschlagen.
Dadurch vollständig mutlos fliehen auch die restlichen Nahkampfeinheiten. Nur die Armbrustschützen der Rebellen sind noch standhaft. Ein Teil dieser wird von Unserer Generalskavallerie aufgerieben, die daraufhin den Fliehenden folgend in die Stadt eindringen kann. Der Rest ist unserer Überzahl an Fernkämpfern unterlegen.
Die Schlacht geht als heroische Schlacht in die Annalen ein.
Im Anschluß rauben Wir die Siedlung aus und erlangen durch die Plünderung 226 Gulden.
Und auch der Adelsrat hält sein Versprechen und übergibt Uns 3500 Gulden für die erfolgreiche Eroberung.
Der mutige Einsatz von Prinz Charles in dieser Schlacht vergrößert seine Fähigkeiten zu Felde.
Der Adelsrat gibt uns im Jahr 1084 einen weiteren Auftrag. Auch wenn es sich hierbei um diplomatische Tätigkeiten handelt, scheinen die Vorstellungen zum Ausbau der dänischen Macht recht ähnlich zu sein.
Prinzessin Ingrid läßt im Jahre 1087 ihren Charme spielen und nimmt den Deutschen Dietrich von Sachsen zum Mann. Nicht nur die Hochzeitsnacht soll ernüchternd gewesen sein.
Wie sich jedoch bezüglich des Anliegens vom Adelsrat herausstellt, wollte dieser den Einsatz eines Diplomaten gegenüber dem Deutschen Reich. Dieser wird umgehend in Arhus ausgebildet und gleichzeitig beim Adelsrat um exakte Missionsangaben gebeten.
Währenddessen erkundet Unser Spion Stockholm und Visby. Die dabei entdeckte Resource Silber nutzen Wir umgehend zum Handeln.
Unser Adelsrat verständigt sich mit Uns auf einen neuen Versuch, Kontakt mit dem Deutschen Reich aufzunehmen.
Da Wir dieses Mal mit Unserem Diplomaten bereits auf dem Wege waren, können Wir noch im selben Jahr Kontakt aufnehmen und ein Handelsabkommen vereinbaren.
Zur Belohnung erhalten Wir zwei leichte Verteidigungstruppen für Arhus.
Die Beziehungen zum Deutschen Reich verbessern sich dadurch auf 'mäßig gut'.
Prinz Charles heiratet. Hoffen Wir, daß wenigstens diese Ehe fruchtbar ist.
Seit drei Jahren sind Wir in einer finanziellen Notlage und können keine Investitionen mehr tätigen. Umso mehr freut Uns das Geldgeschenk des Papstes im Jahr 1092.
Vier Jahre dauert es, bis Wir den nächsten Schritt zur Vergrößerung Unseres Reiches in Angriff nehmen können. Wir belagern unter der Führung von Dietrich von Sachsen Stockholm.
Auch der Adelsrat hat Uns eine neue Aufgabe gestellt. Für 500 Gulden sollen Wir eine diplomatische Beziehung zu Polen aufbauen.
Die Mission hingegen, die Uns vom Papst gestellt wird, kommt mehr als ungelegen.
Eine interne Beratung zur Bereitstellung von Truppen ist bei einem Kassenstand von -3923 Gulden in keinster Weise notwendig...
Jedenfalls gelingt es Uns mit dem polnischen Unterhändler ein Handelsabkommen und den gegenseitigen Austausch von Kartenmaterial zu vereinbaren. Wir erhalten dafür vom Adelsrat die versprochenen 500 Gulden.
1099 versuchen die in Stockholm eingeschlossenen Feinde den Ausbruch aus der Umfesselung.
Der Ausbruch ist sehr ambitioniert und endet eindeutig zu Unseren Gunsten.
Die anschließende Plünderung Stockholms beschert Uns 186 Gulden. Viel wichtiger jedoch ist, daß Wir mit den Steuereinnahmen aus Stockholm wohl mittelfristig wieder eine gefüllte Staatskasse haben werden.
Ob diese schnell genug gefüllt ist, um die neue Zielstellung des Adelsrates - die Eroberung der Ortschaft Gavleå - bis zum Jahre 1115 umzusetzen, ist noch nicht sicher, vor allem, da sich in der nördlich gelegenen Rebellenprovinz zwei mächtige Feindarmeen befinden.
Provinzerweiterungen:
Arhus - Stadtwache - 1085
Lund - Kornmarkt - 1085
Lund - Einfache Straße - 1086