Die kaiserliche Flotte, Ausrichtung und Wirkung

Moderator: ulysses

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Zakalwe
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Die kaiserliche Flotte, Ausrichtung und Wirkung

X_MasterDave_X hat geschrieben:
Tatsächlich zeigt sich auch heute noch, wie auch in den Jahrtausenden der Vergangenheit, daß nur der Staat eine große Flotte baut, der entweder sein Reich weit verteilt auf der Erde hat (britisches Empire) oder einfach imperiale Ambitionen entwickelt. Bestes Beispiel hierfür waren die massiven Flottenbauten der Deutschen vor dem 1. Weltkrieg, sowie [...]
Die wilhelminische Schlachtflotte war eine reine Nordseeflotte und allenfalls in der Lage einen kurzen Tripp in den Atlantik zu wagen . Unterbringungsmöglichkeiten für die Mannschaft, Verpflegung und Brennstoffkapazitäten, also Reichweiten, waren im Vergleich zur Royal Navy deutlich niedriger. Das Deutsche Reich hatte auch gar keine Marinebasen, die aber eine global agierende Flotte braucht. Einzig in Tsingtau und bei den Verbündeten in der Adria wurden demzufolge einige kleinere Verbände aus älteren Schiffen stationiert. Die gesamte Schlachtflotte sollte und wurde immer in den Nordseehäfen konzentriert. Auch die Sichtgeräte und Schußweiten der Geschütze waren einzig auf die mittleren zu erwartenden Sichtweiten in der Nordsee optimiert. Die Einsparungen an Hochseefähigkeit floß in hoch entwickelte Panzerungen und eine sehr starke Kompartimentierung der deutschen Schiffe. Diese Flotte war einzig dazu entworfen worden, um die Royal Navy in der Nordsee zu kontern.

Da imperiale Tendenzen zu unterstellen, ist m.M. falsch. So eine Flotte sieht ganz anders aus. Mehr Kreuzer, höhere Reichweiten etcpp.
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