Indischer Ozean, Indien, Burma
Der gestrige Tag wird sicher einmal Eingang in die Geschichtsbücher finden, die Ereignisse sind damit aber noch nicht beendet.
Für die alliierten Luftverbände entlang der Küste Indiens und Burmas galt es in erster Linie, erneut die Spur der abziehenden Japaner aufzunehmen. Die wenigen U-Boote im Seegebiet konnten in der Nacht keinen Kontakt herstellen, aber schon mit den ersten Aufklärungsflügen wusste man, wo sich die beiden Teilflotten des Gegners aufhielten.
Lage im Golf v. Bengalen

Viele Gelegenheiten würde man nicht mehr haben, die angeschlagenen Feindeinheiten abzufangen. Die Torpedoflieger waren leider zu weit weg gewesen, eine Albacore-Squadron würde frühestens Morgen in Akyab eintreffen; ob sie dann noch würde eingreifen können, war fraglich.
So waren erneut Hudson-Bomber die einzige Option und der Verband startete auch umgehend trotz des Umstandes, wegen der Entfernung keinen Jagdschutz bei sich zu haben.
Leider musste die Einheit für diesen Einsatz bitter büßen, denn wie befürchtet standen die japanischen Flotten nun innerhalb der Reichweite von Zerojägern, die sich auch ausgiebig um ihre Schützlinge kümmerten.
Afternoon Air attack on TF, near Ramree Island at 50,47
Weather in hex: Light cloud
Raid spotted at 13 NM, estimated altitude 13,000 feet.
Estimated time to target is 4 minutes
Japanese aircraft
A6M2 Zero x 30
Allied aircraft
Hudson IIIa x 8
No Japanese losses
Allied aircraft losses
Hudson IIIa: 3 destroyed
--------------------------------------------------------------------------------
Afternoon Air attack on TF, near Ramree Island at 50,47
Weather in hex: Light cloud
Raid spotted at 20 NM, estimated altitude 8,000 feet.
Estimated time to target is 6 minutes
Japanese aircraft
A6M2 Zero x 28
Allied aircraft
Hudson IIIa x 4
No Japanese losses
Allied aircraft losses
Hudson IIIa: 2 destroyed

Nicht nur das die Hudsons nicht mal bis zum Ziel durchdrangen, auch fünf Bomber wurden direkt abgeschossen, sieben weitere gingen durch Beschußschäden auf dem Rückflug oder bei der Landung verloren - somit ist diese Squadron weitgehend ausgeschaltet.
Den eigentlichen Grund des japanischen Vorstoßes hat der Nachrichtendienst aus vielen kleinen Funkmeldungs-Puzzleteilen zusammengetragen: Die Feindflotte war wohl ursprünglich mit einem Beschiessungsauftrag gegen Chittagong unterwegs, als sie im letzten Moment wahrscheinlich bemerkt hatte, das sich da eine unbekannte Bedrohung annähert.
Daraufhin entschloß der Verbandsführer sich dem Gegner zu stellen, ganz darauf vertrauend, die eigenen Nachtkampfvorteile mögen ihren Beitrag zum positiven Ausgang einer Schlacht beitragen.
Es kam aber ein wenig anders.
--------------------------------------------------------------------------------
Auch der zweite Brennpunkt von gestern ist immer noch heiß, denn während der Nacht hatte der angeschlagene US-Kreuzerverband gehofft, sich innerhalb des Luftschirms von Cocos Island in Sicherheit bringen zu können.
Das gelang zwar, aber die zur Verfügung stehenden Kräfte der Insel reichten bei weitem nicht aus, einen derart massiven Luftangriff der "kleinen" Trägerflotte Japans zu unterbinden.
Die fuhr ihr gesamtes Potential auf und es mutet fast wie ein Wunder an, das bei dieser schieren Menge an Torpedobombern tatsächlich nur ein einziger Torpedo sein Ziel fand; in diesem Fall war die USS HOUSTON erneut die Leidtragende.
Der Rest der Flotte hatte alle Hände voll zu tun, allen Geschossen irgendwie auszuweichen. Die HOUSTON hatte zusätzlich noch Glück im Unglück, denn die Schäden sind für einen Torpedoeinschlag erfreulich gering.
Morning Air attack on TF, near Cocos Islands at 34,103
Weather in hex: Severe storms
Raid detected at 64 NM, estimated altitude 14,000 feet.
Estimated time to target is 23 minutes
Japanese aircraft
A6M2 Zero x 33
B5N2 Kate x 18
Allied aircraft
Martlet II x 13
Japanese aircraft losses
A6M2 Zero: 2 destroyed
B5N2 Kate: 2 damaged
B5N2 Kate: 1 destroyed by flak
Allied aircraft losses
Martlet II: 1 destroyed
Allied Ships
CA Houston, Torpedo hits 1
CA Indianapolis
CL Hobart
CL Helena
--------------------------------------------------------------------------------
Afternoon Air attack on TF, near Cocos Islands at 34,103
Weather in hex: Partial cloud
Raid detected at 77 NM, estimated altitude 9,000 feet.
Estimated time to target is 32 minutes
Japanese aircraft
A6M2 Zero x 65
B5N2 Kate x 46
Allied aircraft
Martlet II x 9
Japanese aircraft losses
A6M2 Zero: 2 destroyed
B5N2 Kate: 6 damaged
Allied aircraft losses
Martlet II: 1 destroyed
Allied Ships
CA Chicago
CA Indianapolis
CL Hobart
CL Helena
DD Mahan


Status der USS HOUSTON

Nordwestlich von Cocos Island steht zwar ein britischer Trägerverband, aber der wäre absolut nicht für eine Trägerschlacht geeignet. Die HMS ILLUSTRIOUS und die HMS HERMES sollen in erster Linie die Insel gegen Beschiessungsaktionen absichern. Da aber eine zahlenmässige Träger-Übermacht des Feindes in der Nähe agiert, bleibt derzeit nur ein Ausweichen nach Norden.
Wenigstens funktionieren die hier stationierten Aufklärer sehr zuverlässig, sodas jede weitere Bewegung des Feindes akribisch genau gemeldet wird und so gut wie keine bösen Überraschungen entstehen.
Lage rund um Cocos Island

Südwest-Pazifik
Im nordaustralischen Kampfgebiet ist ganz plötzlich die letzte Entscheidung gefallen - Darwin wurde von Japan erobert!
Wochenlang war keine Bodenkampfaktivität zu vermelden, die Truppen des Tenno rückten schnell und effektiv vor und schlossen die Hafenstadt weiträumig ein. Danach beschränkten sie sich auf tägliche Luftangriffe, zu denen gelegentliche Artillerieüberfälle kamen. Dieses massive "weichklopfen" der Verteidiger trug nun Früchte, die Stadt fiel nach dem ersten Ansturm.
Ground combat at Darwin (76,124)
Japanese Deliberate attack
Attacking force 24071 troops, 160 guns, 599 vehicles, Assault Value = 1046
Defending force 9197 troops, 129 guns, 151 vehicles, Assault Value = 281
Japanese engineers reduce fortifications to 2
Japanese adjusted assault: 1069
Allied adjusted defense: 149
Japanese assault odds: 7 to 1 (fort level 2)
Japanese forces CAPTURE Darwin !!!
Combat modifiers
Defender: experience(-)
Attacker:
Japanese ground losses:
1066 casualties reported
Squads: 1 destroyed, 102 disabled
Non Combat: 1 destroyed, 12 disabled
Engineers: 1 destroyed, 8 disabled
Vehicles lost 28 (3 destroyed, 25 disabled)
Allied ground losses:
2896 casualties reported
Squads: 90 destroyed, 21 disabled
Non Combat: 330 destroyed, 78 disabled
Engineers: 23 destroyed, 0 disabled
Guns lost 72 (60 destroyed, 12 disabled)
Vehicles lost 145 (130 destroyed, 15 disabled)
Units retreated 9
Units destroyed 3
Defeated Allied Units Retreating!

Zwar gelang es dem überwiegenden Teil der restlichen Truppen sich aus dem Stadtgebiet abzusetzen, aber viel Spielraum hat man damit nicht gewonnen. Im Gegenteil müssen die geschlagenen Einheiten nun damit rechnen, gnadenlos gejagt zu werden; die Alternative wird heißen: Gefangenschaft oder Tod!
Somit befindet sich der gesamte Norden Australiens zwischen Port Hedland und Darwin unter japanischer Herrschaft. Es ist damit zu rechnen, das der Gegner vorerst seine eroberten Gebiete konsolidieren will und nicht sofort weiterrückt.
Falls wir aber doch irren, sind wenigstens sämtliche Landverbindungen in die südlichen Territorien von alliierten Truppen soweit besetzt, das die Japaner auf diesem Wege einige Probleme bekommen würden.
Zentralpazifik
Die U-Bootwaffe macht erneut positive Schlagzeilen, wieder direkt vor der Haustür des Feindes.
An der Meerenge zwischen Korea und Japan versenkte die USS SEADRAGON heute nacht einen feindlichen Frachter. Bemerkenswert dabei war, das die beiden abgefeuerten Torpedos nicht nur trafen, sondern auch funktionierten!!!
Die Besatzung der SEADRAGON konnte sich nicht nur einer Verfolgung entziehen, sondern auch das Ende ihres Opfers akustisch mitverfolgen.
Sub attack near Shimonoseki at 104,56
Japanese Ships
xAK Yamahagi Maru, Torpedo hits 2, heavy damage
xAK Koki Maru
PB Yokae Maru
Allied Ships
SS Seadragon
SS Seadragon launches 2 torpedoes at xAK Yamahagi Maru

--------------------------------------------------------------------------------
Nahe Pearl Harbor griff eine B-18 Bolo einer hawaiianischen U-Bootbekämpfungseinheit ein feindliches Boot an und meldete einen Treffer. Offiziell ist aber bislang nichts bestätigt.
B-18A Bolo from 5th BG/72nd BS attacking a Japanese SS at 178,107
a Japanese SS is reported HIT
B-18A Bolo reports oil slick at 178, 107 near Lihue

Mitteilungen der Geheimdienste
xAK Yamahagi Maru is reported to have been sunk near Shimonoseki on Jul 01, 1942
Heutige Eroberungen
Japanese forces CAPTURE Darwin !!!






























































