Der alte Sultan Mahzum und meine Ankunft in der arabischen Wüste 11.11.1444 - 09.03.1445
Oman ist ein fast vergessenes Land mit eigenen nationalen Ideen.
Man bekommt sofort +0,5 auf Moral der Flotte und - 50% Flottenunterhalt
Freigeschaltet wird dann nacheinander
-+33 % Handelsteuerung
- -10% Schiffbaugeschwindigkeit
- +2.0 Toleranz Ungläubige
- + 10% nationales Handelseinkommen
- -20% Kosten für leichte Schiffe
- + 2.0 Manöver Admiral
- +1 Händler
abschließender Bonus ist eine 33% ige Blockadeeffizienz
Zusätzlich ist der Oman mit dem Osmanen Empire und den Mamluks ein Land was zu Beginn ganz Europa
( Novgorod und Moskau sind mal ausgenommen ) Teie Ostafrikas und einen beträchtlichen Anteil Asiens
sofort sehen kann. Für mich ein Vorteil, für Profis sicher ein Kinderspiel zu gewinnen.
Die nationalen Ideen zeigen in eine Richtung - Handel ist des Omaner liebsten Kind.
off Topic: Im Gegensatz dazu; Eine der größten Herausforderungen für mich wird ein Spiel mit Äthiopien.
Hoffnungslos technologisch im Rückstand sind die individuellen Ideen des ostafrikanischen Kaffeeherstellers
wohl in Richtung Armee ausgerichtet. Im Gegensatz zu den muslimischen Ländern ist Äthiopien ahnungslos von der Welt.
Kennt Nachbar Adal und seinen Handelsstützpunkt Golf von Aden, ist aber mit den gegenüberliegenden Jemen schon
überfordert. Die Berge retten vor Invasion, doch wie lange?
Seit 1380 sitzt der alte Sultan auf dem Thron! Inzwischen 84 jährig ist er sehr amtsmüde ( 1-1-2 ) geworden.
Da kam ihm mein Mitregierungsinteresse gerade recht.
Zum Startdatum sind Feinde und Rivalen noch sehr rar gesät. Die KI wartet auf mich und ich warte auf die KI, doch kommen wir erst einmal zur Innenpolitik.
Da gibt es allerdings nicht viel zu sagen.
Admin Berater: Solayman Moustafa / Naturwissenschafter gibt mir +1 nebst 10 % Techsenkung ( Schatzmeister +3 und Theologe +2 sind nicht finanzierbar )
Diplo Berater: Makhum Issa /Staatsmann +1 nebst +5 Diplo Geschick ( Chefspion +3 und Flottenreformer +1 bewerben sich umsonst )
Militärberater: Sayf Issa / Großer Führer +1 sowie +0,3 Armeemoral ( sticht hoch Armeereformer +2 und sehr knapp Festungsingenieur +1 aus )
Im Archiv sieht man, daß Oman den ihnen bekannten 3 afrikanischen Staaten technologisch überlegen ist.
Kein Wunder, daß ich im Gegensatz zum Testspiel auf Expansion in den Südwesten setzen möchte. Doch da ich keine gemeinsame Grenze habe und ich nicht kolonisieren kann, muß ich warten. Das ist bedauerlich, hilft mir aber, mich für eine Idee zu entscheiden: Expansion gibt mir den so wichtigen Kolonisten und ist auch insgesammt für Oman eine vielleicht ausgezeichnete Wahl.
Der technologische Rückstand zu Europa ist allerdings evident, er beträgt 50 %, selbst gegen die Osmanen noch 25 %.
Ich akzeptiere dies und werde aufgrund meiner rudimentären Erfahrungen der Westernisierung mit der Krim ( das ist extrem heftig und frustrierend ) nicht die Traditionen Omans verraten.
Also, Adal, Swaheli und eventuell Teile von Ethiopien und Mamluks werden warten müssen.
Ziel ist es das Handelsgebiet Golf von Aden und Sansibar zu dominieren, ja gewissermaßen einzige Nation dort zu sein.
Hintergrund: mit viel Geld ist es mir vielleicht möglich starke Söldner im Mittelspiel gegen Portugal
oder wen auch immer zu rekrutieren und das Überleben zu sichern.
Meine Handelsgüter, deren Monopol ich anstrebe helfen mir dabei
Sklaven, Kaffee, Gewürze, Baumwolle, Wolle und Elfenbein ( +2 Dipl. Geschick ) sollen ergo omanisiert werden.
Swaheli hat auch zwei mächtige Goldprovinzen - im Moment neige ich dazu nur Adal von der Karte zu entfernen
und Swaheli zu Goldfressern zu machen. Richtet sich natürlich nach meiner Möglichkeit erfolgreich Inflation zu bekämpfen.
Entsprechend ist meine kurzfristige Expansion auf der arabischen Halbinsel zu finden.
Oman ist eines von insgesammt 6 schiitischen Ländern. Das bringt als Bonus +0,25 Armeemoral was mir gegen die Sunniten
sicher hilft. Obwohl ein krümelkackender Mikromanager ist mir erst in EU 4 das unscheinbare +0,25 wichtig geworden bei
der Planung.
Also, da ich kein Interesse an die Handelsplätze Alexandria, Persien und Basra habe, versuche ich dort eine neutrale
bis freundliche Beziehung zu installieren.
Meine 5 Provinzen produzieren Gewürze (3) und Wolle (2) und gehören zum Golf von Aden bzw. Indus.
Ob die "Expansion" Idee es tatsächlich mir möglich machen wird Asien zu überrennen bevor Europa dort landet, das werden wir sehen.
Die Mamluks und Osmanen werden sich zukünftig hauen. Das gibt mir die nötige Ruhe vor dem mächtigen Nordwesten. Vielleicht gelingt mir die schwächere Seite mit Kriegssubventionen zu unterstützen um ein Patt entstehen zu lassen.
Die Timuriden sind noch mächtig, aber sie werden schon bald zerfressen von ihren Nachbarn und inneren Problemen. Wenn Persien entsteht hoffe ich auf einen starken Partner ansonsten werde ich meine Brüder in Quara Koyunlu ( die Grünen auf der Karte ) verraten. Ihre pösen Nachbarn Timuriden, Ak Koyunlu, Georgien und Mamluks gehen mir am A... na ich will mich dort in keinen Krieg reinziehen lassen.
Bei meinen 4 diplomatischen Aktivitäten setze ich daher auf Beständigkeit und bei einer auf Verrat.
Haasa ist schiitisch, klein, aber mit ähnlichen Interessen wie ich gesetzt. Vielleicht später ein Vasall oder eine Diploannex?
Kashmir, Gujarat und Bahmania in Indien sind die anderen schiitischen Länder. Da Gujarat und Bahmania sicher zu rivalisierenden
Nachbarn werden, entschied ich mich für Gujarat, auch weil Bahmania-Provinzen von Viyangara beansprucht werden und Omans Interessen nicht am Indus verteidigt werden sollen.
Hedscha ist ein kurzfristig mächtiger sunnitischer Verbündeter. Er kann mir militärisch gegen Jemen und Nejd besser helfen als mein Häschen - ehhm pardon liebe Araber - natürlich Haasa.
mit Hatschi und Häschen verbindet uns am 10.03. Staatsehe, milit. Zugang und ein Bündnis.
Eine Staatsehe habe ich mit Gujarat und Kashmir.
Meine Diplomaten fingieren aktuell einen Anspruch in Jemen und Nejd.
Entscheidungen habe ich noch nicht gewählt
Prestige über 50 ist im Moment schwer zu erreichen und einen Anspruch auf Liwa oder Beni Yas wird erst erhoben wenn der Krieg gegen Nejd unvermeidlich wird. Im Moment soll die KI noch im Dunkeln über meine Gedanken philosophieren. Außerdem hat mein Sultan kein ewiges Leben und sein Tod wird mir die Entscheidung negative Stabilität zu bekämpfen ( bei Erfolg +5 Prestige ) bringen. Stabilität! Ich werde zwar immer wieder abwägen aktuell, aber Stabilität sollte schon auf 3 stehen. Aktuell verliere ich mit -1 Stab immerhin -1% globalen Handelseinfluß, -5% nationale Spionageabwehr, +2.0 nationale Revolte, +1 Zins und
-1 Legitimität
Meinen Armeeunterhalt habe ich auf 50 % ( 1.0 Moral gesetzt ) so bin ich ausreichend verteidigt. Die ersten Tage tendierte die Bilanz gegen 0 aktuell mache ich minimalen Gewinn ( +0,36 ). Das ist sicher einer der offensichtlichen Fehler. Aber ich brauche die Unterstützung der Armee, sie darf den Europäer nicht meucheln ;-) ( hilfe Rollenspiel )
Die 5 leichten Schiffe wurden zu je 2 und 3 halbiert. Das Trio schützt meine Interessen im Golf und das Duo im Indus.
Die Händler machen derzeit gute Arbeit. Der Eine leitet weiter nach Golf, der Andere schöpft Golf ab.
Auf dem Tod des alten Mannes aus der Wüste folgt Sulayman Nabhan. Sultan Napfhähnchen ist 15 Jahre und hat eine tolle Ausbildung ( 4-4-3 ) absolviert. So Allah will, werden wir viel Zeit miteinander verbringen.
Das Kindchen hat natürlich unmißverständlich ausgedrückt das die Zeit des apathischen Friedens nun vorbei ist.
Aber ich konnte ihn ein wenig vertrösten, will ich doch erst mal die Stab verbessern und ein bisserl mehr Geld in der Kasse haben um einen Krieg zu starten. Vielleicht kristallisiert sich dann auch heraus ob ich meine Glaubensbrüder von Nejd befreie oder den wirtschaftlich starken und daher reizvollem Jemen die Stirn biete.
Da das Jungelchen so kükig ist, werde ich seine Regierungszeit aufteilen müssen. Wenn etwas passiert, dann melde ich mich.
Edith: da ich Text und Übersichten nicht zeitgleich gepostet habe und die Zeit nicht ausreicht um alles zu ordnen, voilá suchet und ihr werdet finden. Ach und inzwischen weiß ich, daß man die Graphiken auch ein zweites Mal bearbeiten kann um häßliche Randrechtecke zu entfernen....
Ich schreibe Anmerkungen, warum die Karte mir wichtig war.
Einnahmen aus Frieden, tatsächlich machen sie bei langen Friedensperioden einen nicht unbeträchtlichen Anteil aus.
Die aktuelle Punktevergabe ist natürlich sinnlos zu posten, aber ich will dem Nichtbesitzer die Hintergründe offenbaren.
Religion hat auch verschiedene Boni, Orthodox hat 10% weniger Stabkosten und Hindus .. .na ja seht selbst. Nett, oder?
die Handelskarte zeigt meine militärischen Expansionsbestrebungen. Golf von Aden soll später auch mit Provinzen dominiert werden. Nur die Länder mit eigenen nationalen Ideen erhalten von mir Boni, sprich verringerten menschlichen Aggressionswert um deren Auswirkungen im Spätspiel zu beobachten.
Dem Golf folgt der Käfer , ehmm Bug Buuugggg ja Buck! Albanien hat keine Armee mehr, aber dafür 4 Generäle eine sehr sehr traurige Verschwendung der milit. Macht durch die KI.
Wie berechnet sich das so wichtige Truppenlimit für unsere Hobbygeneräle?
und dito das Flottenlimit?
Strategische Güter - diese Tabelle zeigt nicht nur interessante Informationen zum Handelsplatz
sondern auch meine grundlegene Spielweise wieso weshalb warum diese und keine anderen Güter wichtig sind.
Ist der Mensch friedlich, scheint auch die KI still zu halten. Derzeit überschaubare Kriegsschauplätze.
Die Glaubenskarte, sie wird sich verändern, natürlich werde ich den ein oder anderen Missionar einsetzen
um den schiitischen Glauben zu stärken, bis dahin verändert sich diese und auch unsere Welt sicher noch oft.