Deutschland AAR zum AHOI-Mod

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Sathe
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Beitrag von Sathe »

Wird noch Frischfleisch an der Front gebraucht?- Ich melde mich!
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Melden uns freiwillig zur Marine^^.
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Sathe hat geschrieben:Wird noch Frischfleisch an der Front gebraucht?- Ich melde mich!
Wir freuen Uns natürlich sehr über Freiwillige in der Mitte eines langen Krieges.
Normalerweise reißen die Meldungen recht schnell nach Kriegsbeginn ab, da die Romantik dann doch rasch dem harten Alltag Platz machen muss.

Der Osten ist ja mittlerweile gut bestückt, jedoch fehlen Uns couragierte Führungspersönlichkeiten im Deutschen Afrika Korps.

Wir begrüßen deshalb Major Sathe als neuen Kommandeur des II.Bat. / 14.Pz.Reg. / 7.Pz.Brigade.
Die selbständige 7.Pz.Brig. untersteht dem VI.Pz.Korps / Gen.Lt.Hausser und bildet mit dem I.Geb.Jg.Korps das DAK unter keinem geringeren als General Erwin Rommel.

Bild Bild Bild

Die Panzerbrigade wurde mittlerweile auf Panzer IV / 7,5cm Langrohr umgerüstet, also den modernsten mittleren Kampfpanzer der Wehrmacht.

Die Brigade ist mit dem restlichen DAK auf dem Weg von Algier in das noch britische Tunis.
Von dort aus soll den Briten letztlich Ägypten und der strategisch äusserst bedeutsame Suez-Kanal entrissen werden.
Da Gibraltar und Tanger bereits in deutscher Hand sind, wird das Mittelmeer damit weitgehend zum Binnenmeer der Achse.
Abgesehen natürlich von den Dardanellen, die der allerdings hinsichtlich Zahl und Kampfkraft zu vernachlässigenden Roten Flotte noch als Einfallstor dienen könnten.

Wenn der Suez-Kanal erst durch Achsentruppen gesichert wurde, bieten sich der Irak, Syrien, die Türkei und der Kaukasus als weitere Operationsgebiete an.

Wie man sieht, bietet diese Position dem engagierten Offizier reiche Betätigungs- und Aufstiegsmöglichkeiten !

Wir wünschen gutes Gelingen :)
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Æxit
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Beitrag von Æxit »

Wir bitten um Versetzung der 2. Marinesturm Division ins Afrika Korps. ;)
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Hjalfnar hat geschrieben:Melden uns freiwillig zur Marine^^.
Das kommt Uns sehr gelegen, werter Hjalfnar, da die Marine bislang talentierte Anführer weitestgehend entbehren musste :)

Wir freuen Uns also, Euch als Fregattenkapitän Hjalfnar, Kommandant des Typschiffes Z23 begrüßen zu dürfen.
Die Z23-Klasse umfasst 20 Zerstörer, eingeteilt in die Zerstörergeschwader 5 und 6 und stellen derzeit den modernsten im Dienst befindlichen Zerstörertyp dar.

Euer Z23 führt das 5.Zerstörergeschwader an, was bedeutet, dass Ihr dieses Geschwader führt.

Bild Bild Bild

Einige technische Daten:
Geschwindigkeit: 31kn
Hauptbewaffnung: 5* 12,7cm L/54
8 Torpedorohre

Flugabwehr:
- 4* 4cm L/70 Flak-Zwilling
- 12* 2cm L/65 Flak-Vierling

U-Jagd:
1* U-Jagd Raketenwerfer

Länge: 127m
Breite: 12m
Tiefgang: 4,65m
Wasserverdrängung: 3600 Tonnen

Das 5.Zerstörergeschwader bildet mit dem 6.Zerstörergeschwader und den Schnellboot-Geschwadern 1 und 2 die U-Jagdgruppe 1 unter Konteradmiral Warzecha.

Die U-Jagdgruppe 1 ist derzeit in Brest stationiert und deckt mit der U-Jagdgruppe 2 die französische Atlantikküste sowie insbesondere auch den Ärmelkanal.
Als Gegner sind bevorzugt feindliche U-Boote US-amerikanischer, britischer oder sowjetischer Provinienz ins Auge zu fassen !

Ausserdem ist das gesamte Seegebiet hinsichtlich Bewegungen feindlicher Überwassereinheiten zu überwachen !
Erkannte feindliche Überwassereinheiten sind nach Möglichkeit zu stellen, in Gefechte zu verwickeln und dann im Zusammenwirken mit den Marineflieger-Korps 1 und 2 zu vernichten !

Dem OKW ist durchaus bewußt, dass die Mittel der Marine im Vergleich zum Heer oder der Luftwaffe eher begrenzt sind.
Diese Beschränkungen sind durch einen unbedingten Angriffs- und Siegeswillen zu überwinden !

Innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahren ist durchaus mit umfangreichen Neuzugängen, auch an schweren Schiffen zu rechnen.
Die künftigen Kommandanten werden sich in den heutigen Schlachten bereits auszuzeichnen wissen...
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

Æxit hat geschrieben:Wir bitten um Versetzung der 2. Marinesturm Division ins Afrika Korps. ;)
Ihr seit bereits für die in wenigen Tagen beginnende Auftaktschlacht der Frühjahrsoffensive der Wehrmacht im Osten fest eingeplant, werter Æxit.
Solltet Ihr diese überleben, wird das OKW Euer Gesuch gerne wohlwollend prüfen :)
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Wir werden die Wasserbomben mit höchstmöglicher Genauigkeit einsetzen und versuchen, die Trefferquote durch ein rigoroses ASW-Trainingsprogramm zu erhöhen. Natürlich freuen Wir uns auch über jedes Fitzelchen ASW-Ortungstechnik, gerne auch Prototypen, zur weiteren Erprobung. Alles, was uns auf der Karriereleiter nach vorne bringt!
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Blastwarrior
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Beitrag von Blastwarrior »

mmh ihr solltet nach neuen Torpedos fragen werter Hjalfnar :D
Signatur was für eine Signatur?
Hier steht nichts!
Gehen Sie woanders lesen.
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Æxit
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Beitrag von Æxit »

Wir ihr wünscht, dann bleiben wir im Osten und räumen hier auf. Der Djpr wird uns noch kennen lernen.
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Hjalfnar
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Beitrag von Hjalfnar »

Und wir schippern (ausreichende Schritte auf der Karriereleiter vorausgesetzt) mit den Dickschiffen nach New York und machen die Miss Liberty platt. :D
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H34DHUN73R
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Beitrag von H34DHUN73R »

26.Jan.42
Die Blauen Barrette werfen die Russen aus Kabdela und marschieren nun zurück nach Lulea.
Von dort aus soll den Amis in Visby auf den Zahn gefühlt werden.

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Das XI.Küstenschutz-Korps ist in Gibraltar angekommen.
Die Küstenschutz-Brigaden schwärmen aus, um auch Malaga, Algeciras und Cadiz zu decken, während sich das II.Gebirgsjäger-Korps in Gibraltar zum Abtransport sammelt.

27.Jan.42
Die Amis sorgen schon wieder für Ärger !!
Eine US-Marineinfanterie-Division ist in Dublin gelandet und in der irischen See treiben sich US-Kriegsschiffe herum und greifen unsere Konvoys an !

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Unmittelbar können wir dagegen nicht viel unternehmen.
Wir verlegen die Marineflieger von Danzig nach Cherbourg und setzen das noch rudimentäre VIII.Pz.Korps eilends von der Ostfront nach Rennes in Marsch.
Wenn erst die Gebirgsjäger nach Algier verlegt sind, kann sich die SG Scharnhorst dann mal die US-Schiffe in der irischen See näher ansehen.
Allerdings dürfte unsere Kriegsmarine der US Navy in keiner Hinsicht gewachsen sein.

Mal abwarten, was die Amis so ausbrüten.
Irland interessiert uns nicht sonderlich, auch wenn es sicherlich ärgerlich wäre, wenn die Yankees dort eine ganze Armee reinstellen.
Irgendwann würde diese sicher versuchen, in Großbritannien oder gar Frankreich auf den Kontinent zu kommen und wir hätten unmittelbar nicht allzuviel zur Hand, um sie zu stoppen.
Bereits am Strand müsste eine Invasion also scheitern !

Obwohl unsere Personalreserve dadurch kurzfristig unter 100.000 Mann sinkt, planen wir den Aufbau einer weiteren Panzergrenadier-Division für das VIII.Pz.Korps.
Das wird aber auch noch nicht ausreichen.

Wir schicken noch einen mächtig bösen Brief an die tatenlose irische Regierung, was diese angesichts nicht vorhandener deutscher Truppen wahrscheinlich herzlich wenig bekümmern wird.

Rommel hat sich in Tokari durchgesetzt, womit der Weg zu einer günstigen Verteidigungsstellung am Fluss Swir nun frei ist.
Dadurch sichern wir uns eine gute Linie zwischen Onega- und Ladoga-See.

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Im Anschluss erhält Rommel die lange verdiente Beförderung zum General der Panzer und übernimmt das Deutsche Afrika Korps.
Sein Nachfolger beim II.Panzer-Korps wird Gen.Lt. von Kleist.

28.Jan.42
Auch in Hakkas können die angeschlagenen roten Divisionen nicht gegen die anstürmende 3.SS-Pz.Div. halten.

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Die SG Scharnhorst läuft mit dem ersten Teil des I.Geb.Jg.Korps aus Gibraltar Richtung Algier aus.

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29.Jan.42
Die Infanteristen dürfen sich über neue Sturmgewehre freuen.
Sobald die Rüstungsindustrie die Hochrüstung gestemmt hat.

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Die US-Boote laufen vor der Loire-Mündung gleich in beide U-Jagdgruppen.
Sicherheitshalber setzen wir auch noch 4 Geschwader Marineflieger darauf an.

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Schliesslich werden beide Feind-Boote versenkt, wobei das 5.Schnellboot-Geschwader den Ruhm für sich reklamiert.

Über Talicyn werden 2 Geschwader sowjetischer strategischer Bomber gestellt und zerschlagen.
Das fehlte noch, dass die Russen vielleicht noch strategische Bombardments des Reichsgebietes starten !

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30.Jan.42
Die ersten Gebirgsjäger haben Algier erreicht.
Daraufhin erhält das VI.Pz.Korps Befehl zum Vormarsch auf Tunis.

Die 3.SS-Pz.Div. setzt sich auch in Gällivere durch, womit der Nachschub für die sowjetischen Verbände in Nordschweden wieder minimiert wird.

31.Jan.42
Die Türme der Panzer werden weiterentwickelt.

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01.Feb.42
Die Russen versuchen, die 8.Pz.Div. wieder aus Gomorovichi zu werfen.
Sieht aber nicht sonderlich plausibel aus.
Vielleicht will man auch nur verhindern, dass die schwer um Podporozhe ringende Stabsbrigade / II.Pz.Korps Verstärkung bekommt.
Auch Luftunterstützung wird aufgeboten - zwei unserer Flieger-Korps geben Jagdschutz.

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Die Russen stocken ihre Eskorte im Handumdrehen auf 9 Jagdgeschwader auf, weshalb wir noch Teile des Fernjagd-Kommandos losschicken.
Ansonsten sind wir in dieser Gegend blank.

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In mehreren hektischen Luftschlachten wird das Jagdgeschwader 103 schliesslich aufgerieben, während die Russen zwei Geschwader einbüßen.
Allerdings scheinen sie immer noch mehr davon zur Verfügung zu haben.

Inzwischen überschreiten die Spitzen des DAK die Grenze nach Tunesien und halten weiter auf Tunis zu.
Bisher läßt sich kein Engländer blicken, scheinbar haben wir alle Gegner schon in Algerien erledigt.
Nun, mit Ausnahme der vermuteten Truppen in Ägypten - da sollten die Tommies doch wohl noch was stehen haben.
Ansonsten wird es eine recht gemütliche Spazierfahrt.

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02.Feb.42
Die Luftwaffe gilt nun als "großartig" - wir nehmen mit Freuden den Wiederauffrischungs-Bonus.
Können wir angesichts der ständigen, verlustreichen Luftschlachten im Osten gut gebrauchen.

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Über Gomorovichi geht die heftige Luftschlacht weiter.
Diesmal gewinnen wir mit den Zug um Zug eintreffenden Verstärkungen schliesslich die Oberhand.
Scheinbar haben die Sowjets gleich alle verfügbaren Jäger ins erste Treffen geworfen.
Jedenfalls können sie nun nicht mehr mitbieten.

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Die 3.SS-Pz.Div. führt bereits den nächsten Schlag gegen eine ordentliche feindliche Gruppierung in der Flanke unserer Garnisonstruppen in Schweden.

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03.Feb.42
Das Höhentriebwerk wird weiterentwickelt und hilft unseren Jägern weiter auf die Sprünge.

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04.Feb.42
Die sekundäre Artillerie unserer Kriegsschiffe ist nun auch für die Flugabwehr tauglich.
Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch die US Navy und deren bekannte Vorliebe für Flugzeugträger eine sehr erfreuliche Nachricht.

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Die SG Scharnhorst hat den Rest des Gebirgsjäger-Korps in Algier abgeliefert und hält nun auf Bordeaux zu.
Demnächst treffen wieder neue Küstenwach-Brigaden ein, wodurch einige Infanterie-Divisionen in der Gegend frei werden.

Fragt sich nur, wohin damit?
Ursprünglich wollten wir das DAK damit verstärken, aber z.Zt. sieht es nicht so aus, als bräuchte man dort noch zusätzliche Truppen.
Die Amis in Irland gehen uns zwar erheblich auf den Keks, aber für Landungsunternehmen wollen wir doch lieber die Marinesturm-Divisionen nehmen -
die aber gegenwärtig nicht verfügbar sind.

Also gehts wohl doch in den Osten.
Im Raum Leningrad sind wir angesichts der wieder stärker massierten Roten Armee momentan zahlenmäßig stark unterlegen und laden daher zu Angriffen ein.

05.Feb.42
Das 5. und das 6.Zerstörer-Geschwader haben in Brest Einsatzreife erreicht und übernehmen nun die Führung der U-Jagdgruppe 1.

Am Abend bricht der russische Störangriff auf Gomorovichi im Feuer der 8.Pz.Div. blutig zusammen.
Die Division bräuchte eigentlich eine Pause, stößt nun aber auf die rechte Flanke der feindlichen Truppen in Podporozhe vor.

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Die Panzerspitzen des DAK haben Feindkontakt - eine schwache irakische (!) Panzerdivision mit nur zwei Brigaden stellt sich bei Guelma in den Weg.
Allerdings nehmen die Iraker dann doch recht zügig Reißaus.

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06.Feb.42
Überraschend taucht auch die Rote Luftwaffe wieder über Gomorovichi auf und setzt mit 2 Bombergeschwadern den ohnehin geplagten Panzern zu.
Ebenfalls überraschend ist der doch recht starke Jagdschutz - 6 Jagdgeschwader können die Russen schon wieder aufbieten.
Viel mehr haben wir auch nicht zur Verfügung, sodass der Ausgang der Luftschlacht zunächst unangenehm offen ist.

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Im weiteren Verlauf erleiden die Sowjets dann doch weit höhere Verluste, sodass der Tag mit einem deutschen Luftsieg beginnt.

Die als Verstärkung vom VII.Panzer-Korps entsandte 4.Pz.Brigade hat nach ihrem langen Marsch um den Ladoga-See nun in die Schlacht um Podporozhe eingegriffen.
Mittlerweile sind die roten Verbände größtenteils zermürbt, weshalb wir nun einen schnellen Erfolg erwarten.

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In Nordafrika feiern die britischen Trägerflugzeuge Wiederauferstehung und greifen unsere Panzerverbände an.
Für derartige Gelegenheiten wurde schon im Spätherbst das I.Flieger-Korps nach Südost-Spanien verlegt und liefert jetzt den benötigten Jagdschutz.
Offenbar kommen die Feindflugzeuge aus Tunis, einem der wenigen Flugplätze in der Gegend.
Nun, Tunis wird bald in unserer Hand sein.

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Mit den ursprünglichen beiden Trägergeschwadern ist schnell aufgeräumt, aber dann tauchen verspätet noch 3 britische Jagdgeschwader auf und holen auch etliche unserer
Maschinen vom Himmel.

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Die 3.SS-Pz.Div. hat sich in Schweden erneut durchgesetzt und rollt weiter nach Südwesten.
Generell orientieren sich unsere Truppen dort inzwischen mehr nach Westen, auf die norwegische Küste zu.
Leider ist das Hochgebirgs-Korps noch nicht vollständig einsatzbereit und kann daher noch nicht eingreifen.

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Mit den zusätzlichen Küstenschutz-Brigaden schleppt es sich eh noch ein wenig hin.
Die SG Scharnhorst wird daher nach Lulea beordert, um mit den Blauen Barrette die Yankees wieder aus Visby zu vertreiben.

07.Feb.42
Weiterentwicklungen in der Triebwerkstechnik steigern speziell die Kampfkraft unserer Jagdverbände.
Die können auch jedes Quentchen Technologie brauchen...

Bild

Schliesslich haben die Russen in Podporozhe doch die Nase voll und ziehen sich zurück.
Somit ist die gewünschte Swir-Stellung zur Deckung Kareliens nun endlich in unserer Hand.
Wir lassen es mit einem begehrlichen Blick auf Archangelsk bewenden - darum wird sich noch zu gegebener Zeit der Marinesturm kümmern...

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Die Rote Luftwaffe versucht erneut eine Luftlandung auf Marienhamn, wird jedoch von unserem Fernjagd-Kommando wieder gestellt.
Russische Fallschirmjäger landen tatsächlich auf dem Boden, allerdings mit dem Kopf voran und ein wenig angesengt.

Bild

************************************************************************************
Trübe Aussichten

Fregattenkapitän Hjalfnar lehnt sich in seinem Kommandanten-Sitz zurück, mit der rechten Pranke seine Kapitänstasse mit dem hoffentlich noch heißen Kaffee umfassend.

Dies war erst die zweite Ausfahrt mit seinem niegelnagelneuen 5.Zerstörergeschwader und Neptun hatte offenbar beschlossen, den kleinen Ausflug der U-Jagdgruppe 1
interessant zu gestalten.

12 Meter hohen Wellen prallen gegen den hohen Bug des mit 3600 Tonnen sehr groß geratenen Zerstörers.

Dutzende Meter schießt die Gischt nach oben und klatscht schliesslich, mit Regen und Graupel vermischt gegen die Fenster der Kommandozentrale.
Bei jedem Aufprall verlangsamt sich die Fahrt des Zerstörers ein wenig, aber durchaus merklich, was sich wieder ausgleicht, wenn er auf der Rückseite der Welle wieder
ins nächste Tal gleitet.
Die daraus resultierende, unruhige Fahrt und die ständigen Bewegungen um alle drei Achsen setzen etlichen Männern der Brückenbesatzung sichtlich zu.
Hätten halt nicht zur Marine gehen sollen, denkt sich Hjalfnar, dem die See nichts anhaben kann, mitleidlos.

Immerhin hatte der Konteradmiral die leichten Schnellboote noch rechtzeitig vor dem Eintreffen des Sturmes in den Heimathafen entlassen.
Für die deutlich langsameren Zerstörer war es hingegen zu spät gewesen, noch in den Hafen zu entkommen, sodass das 5. und das 6.Zerstörergeschwader nun trotzig
gegen die aufgepeitschte See anlaufen.

Angesichts des Wetters war es sicherlich günstig, dass die eigentlich geplante Ausrüstung der Z23-Klasse mit 15cm-Geschützen nicht geklappt hatte, da die ohnehin
vorhandene Vorderlastigkeit sich dadurch noch verschlimmert hätte.
Hjalfnar war schon mit der jetzigen Eintauchtiefe des Bugs in schwerer See hinreichend bedient.
Immerhin hatten alle Einheiten einen 12,7cm-Doppelturm auf der Back und 3 Einzellaffetten auf dem Achterdeck.

Eigentlich war diese Klasse ja im Hinblick auf die zahlreichen, geplanten Westentaschen-Schlachtschiffe der Hipper-Klasse konzipiert worden, die man entweder als
superschwere Kreuzer oder leichte Schlachtkreuzer ansehen konnte.
Wie dem auch sei, jedenfalls brauchten diese Kreuzer eine schlagkräftige Eskorte, speziell gegen feindliche Luftangriffe.
Daher hatte man die Z23-Klasse auch mit reichlich Flak vollgepackt, die insbesondere gegen tief anfliegende Torpedobomber hochwirksam war.
Um die Abwehr hoch anfliegender Sturzkampfbomber mussten sich die Dicken mit ihrer schweren Flak vorrangig selber kümmern und Horizontalbombern konnten sie mit
ihrer hohen Geschwindigkeit vermutlich einfach ausweichen.

So weit so schön - leider war von den gepriesenen Kreuzer-Geschwadern bisher nichts zu sehen.
Stets waren andere Themen vorrangig gewesen, meist hatte sich das Heer großzügig bei der knappen Produktionskapazität bedient, mitunter auch die Luftwaffe.
Die Kriegsmarine bekam, was gerade übrig war - also wenig bis nichts.
Also giebt es derzeit nur die zwei Zerstörergeschwader der Z23-Klasse und fünf Schnellboot-Geschwader, dazu einige stark veraltete Zerstörer und Schlachtkreuzer und nicht mal
eine Handvoll moderne Kreuzer der Hipper-Klasse.

Der Fregattenkapitän hatte sich immerhin mit eigenen Augen davon überzeugen können, dass tatsächlich 5 Neubauten der Hipper B-Klasse parallel in Produktion waren und
auch tatsächlich daran gewerkelt wurde - aber es würde noch lange dauern, bis sie tatsächlich in den aktiven Dienst übernommen wurden.

Eine weitere Woge überspült das Vorderschiff und bringt den Zerstörer zum Schlingern.
Hjalfnar beobachtet mit Argusaugen die Arbeit der Brückenbesatzung, während er einen Schluck aus seiner Kapitänstasse nimmt.
Die Erprobung der Zerstörer fand in der Ostsee statt, praktisch also in einer Badewanne.
Der Nordatlantik war da schon eine ganz andere Geschichte.
Bisher schlug sich die Besatzung allerdings recht wacker, jedenfalls fand der Fregattenkapitän nichts auszusetzen.

Selbst mit den Neubauten wäre die Kriegsmarine den alliierten Flotten noch hoffnungslos unterlegen, was in den Augen der Marinestrategen allerdings kein Problem darstellte.
Schliesslich hatte man ja reichlich Marinebomber eingeplant, sodass die gemischten Kampfverbände den Feind im Wesentlichen nur aufspüren mussten.
Dann würden die Marineflieger sozusagen als fliegender Hammer dazu stoßen und die überlegenen Feindverbände einfach in den Grund bohren.

Tja.

Leider gab es auch nur sechs Marineflieger-Geschwader, die man zudem auf zwei Korps verteilt hatte.
Ein einzelnes war sicherlich zu schwach, um gegen einen nennenswerten britischen oder amerikanischen Verband anzutreten und beide vermutlich immer noch zuwenig.
Ausserdem war der Aktionsradius begrenzt - man hätte die drei- oder vierfache Anzahl an Geschwadern gebraucht, um die wichtigsten Gebiete abzudecken.

Angesichts der überraschenden Erfolge der Schnellboote gegen alte russische Über- und Unterwassereinheiten war im Admiralstab nun scheinbar der Größenwahn ausgebrochen.
Anders konnte sich Hjalfnar jedenfalls die Entscheidung, die neuen Zerstörer- mit zwei Schnellboot-Geschwadern zusammen zu spannen und auf Feindfahrt zu schicken, nicht erklären.

Der Konteradmiral hatte in einem sinnlosen Versuch, Trost zu spenden, auf die bereitstehenden Marineflieger verwiesen.
Bei einem Wetter wie diesem würden die Marinebomber allerdings nicht mal starten, geschweige denn angreifen oder etwas treffen.

Falls die U-Jagdgruppe 1 also heute tatsächlich einen Feind entdecken sollte, wäre nach der Kontaktmeldung vermutlich für immer Funkstille.
Immerhin dachte der Konteradmiral realistisch genug, um für die U-Jagdgruppe EMKON zu befehlen - falls man in dem Sauwetter nicht zufällig geradewegs in den Feind hinein läuft,
bestehen gute Chancen, nicht selbst entdeckt zu werden.

Selbst wenn der Gegner sein Radar aktivieren sollte, war es unwahrscheinlich, dass die vergleichweise kleinen Zerstörer geortet werden würden.
Umgekehrt sollten die eigenen Sensoren rechtzeitig vor einem aktiven Feind-Radar warnen, sodass man einem Gefecht zur Not immer noch ausweichen konnte.
Immerhin waren die Zerstörer ja deutlich schneller als die schweren alliierten Schiffe.
Abgesehen natürlich von den Flugzeugträgern, aber diese stellte das Wetter vor die gleichen Probleme wie die deutschen Marineflieger.

Falls also die schwere See die buglastigen Zerstörern nicht ertränkte, würde man wohl immerhin die heutige Ausfahrt überleben.
Und mehr kann man im Krieg ja eigentlich eh nicht von einem guten Tag erwarten.

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08.Feb.42
Weiterentwicklungen bei den Panzer-Kanonen und insbesondere der Wüstenkriegs-Ausrüstung der mobilen Verbände.

Bild Bild

Die neu aufgestellten Küstenschutz-Brigaden 49 bis 51 verteilen sich im Raum Bordeaux unter dem Kommando des neu gebildeten XII.Küstenschutz-Korps.
Da es noch einige Zeit dauern wird, bis die neuen Brigaden einsatzbereit sind, bleiben die Infanterie-Divisionen noch in ihren Stellungen.

Bild

Die "Totenköpfe" heizen inzwischen den Russen in Nordschweden ordentlich ein.

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09.Feb.42
Die neu formierten Jagdgeschwader 110 und 301 schliessen sich dem gebeutelten VI.Flieger-Korps in Leningrad an.
Angesichts der nach wie vor schweren Luftschlachten und der neuen Bedrohung durch die Amerikaner werden zusätzliche 4 Jagdgeschwader in der Produktions-Pipeline platziert.
2 weitere Geschwader stoßen im Februar ohnehin noch dazu.

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10.Feb.42
Die Kampfkraft der Marineflieger wird gesteigert.
Passt ja angesichts der wachsenden US-Aktivitäten in Europa ganz gut.

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Überraschend überschreiten die Finnen die Kemjoki-Linie und schlagen die Russen bei Lohijärvi.
Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht Richtung Eismeer vorgehen wollten, starten wir aus Sympathie flankierende Angriffe.
Ausserdem bringt es uns nichts, wenn die wenigen verbliebenen Finnen endgültig ausbluten.

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Die SG Scharnhorst ist in Lulea eingelaufen, hat die "Blauen Barrette" verladen und startet nun einen Landungsangriff gegen die US-Fallschirmjäger in Visby.

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In Nordafrika werden die Iraker erneut beiseite geschubst, während der brilliante Hausser mit der Stabsbrigade / VI.Pz.Korps bereits auf Tunis vorstößt.

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11.Feb.42
Bei Björholmen landet die 3.SS-Pz.Div. ihren nächsten Schlag.
Auch auf schwedischer Seite starten unsere Truppen nun eine allgemeine Offensive Richtung Norden.

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12.Feb.42
Am späten Abend beginnen die Blauen Barrette in ihren Landungsschiffen den Sturm auf die Insel Gotland, wo sich die 101. US-Luftlande-Division verschanzt hat.
Immerhin ein Gegner mit einem gewissen Renommee.

13.Feb.42
Die "Delphine" setzen sich in Tärendö durch.

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14.Feb.42
Auch Geyr von Schweppenburgs Stabsbrig. / IV.Pz.Korps rückt siegreich nach Norden vor.

Das neue Jagdgeschwader 4 stößt zum VII.Flieger-Korps in Talinn.

Das I.Flieger-Korps verlegt von Süd-Spanien ins nun besetzte Tunis und erhält das neue Jagdgeschwader 302 als Verstärkung.

Die Radar-Stationen in Königsberg, Danzig und Warschau wurden weiter ausgebaut, ausserdem auch der Flughafen in Baranowice.

15.Feb.42
Die Amis kreuzen vor der irischen Küste als würde ihnen schon die ganze Welt gehören.
Unsere 6 Marineflieger-Geschwader fühlen ihnen mal auf den Zahn.

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16.Feb.42
Die Marineflieger dellen die US-Schiffe ordentlich ein, können aber nichts versenken.
Immerhin erleiden sie selbst praktisch keine Verluste.

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Alles reine Routine

... denkt sich Oberstleutnant von Hohenlohe und presst sich unter dem feindlichen MG-Feuer noch etwas tiefer unter den Kamm des niedrigen Hügels in Sichtweite von Visby.
Seit 4 Tagen ringen die berühmten "Blauen Barrette" nun schon mit den Amerikanern um die Insel Gotland und insbesondere die Stadt Visby.

Für Hohenlohes Geschmack sind die Yankees deutlich übermotiviert.
Schliesslich besteht keinerlei Aussicht auf Nachschub, geschweige denn Verstärkung von See her und auch aus der Luft ist nach dem Gemetzel, das die deutschen Jäger
unter den sowjetischen Transportern angerichtet haben, im Grunde nichts zu erwarten.
Aber vielleicht hatten die Amerikaner davon ja keine Kenntnis und hofften auf eine Unterstützung, die niemals kommen würde.

All der Schießerei zum Trotz hatte der Ausflug auf diese Insel für den Oberstleutnant auch etwas Gutes: man taute mal wieder auf!
Den Schnee und den Frost Nord-Schwedens hatte er jedenfalls gründlich satt, genauso wie die endlosen Märsche auf den immer gleichen Waldwegen zwischen den diversen Schlachtfeldern.
Immerhin pendelten die Temperaturen hier zwischen +2°C und -5°C - für seine strapazierten Sinne praktisch Hochsommer!

Letzte Woche hatte er seinem Gürtel ein weiteres neues Loch verpasst, um ihn nochmals enger zu schnallen.
Seine Tarnuniform, die im Sommer noch hervorragend gepaßt hatte, schlackerte nun an ihm herum wie an einer Vogelscheuche.
Vielleicht konnte man sich ja mal ein paar Tage ausruhen, wenn die Amis erst mal geworfen waren.
Sich den Bauch vollschlagen und tagelang in behaglich warmen Bauernhäusern schlafen!

Hohenlohe schreckt aus dem angenehmen Tagtraum hoch, in den er gerade abgeglitten war, als sein Funker sich neben ihm in den Dreck wirft.
"Sie haben das Kommando über das Regiment, Herr Oberstleutnant!", meldet der Neuankömmling atemlos.
Der Oberstleutnant starrt ihn wort- und verständnislos an.

"Den Oberst hats erwischt - Mörservolltreffer im Kommandostand!", klärt ihn der Funker auf.
"Der Divisionsstab hat bestätigt, dass Sie nun das Kommando haben!"

Wer hätte gedacht, dass dem zähen Alten so ein lumpiger Mörser etwas anhaben könnte, sinniert Hohenlohe, immer noch verwirrt.
Da latscht man sich in Finnland einen Wolf, kämpft monatelang Tag und Nacht gegen die Russen und dann putzt einen einfach so ein dahergelaufener Yankee weg!

Der plötzlich aufflammende Zorn reißt ihn aus seiner Starre.

Die buschigen Augenbrauen ziehen sich energisch zusammen, als er den Funker schliesslich scharf ins Auge faßt.
"Bestätigung an den Divisionsstab! Und informieren Sie die übrigen Bataillonskommandeure!", befiehlt er mit rauher Stimme.

Er sieht sich nach seinem Adjutanten um und winkt ihn mit der Rechten heran.
"Ich brauche die Karte! Wo stehen die übrigen Bataillone? Wird Zeit, dass wir den Amis hier mal ordentlich in den Hintern treten!"

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Die Blauen Barrette ringen immer noch mit den verbissen kämpfenden US-Luftlandetruppen um Visby.

Da die MP-Reserve gerade mal wieder über der kritischen Grenze von 100 liegt, beauftragen wir 2 schwere Panzer-Regimenter, mit denen wir 2 Panzer-Divisionen
hochrüsten wollen, die sich bislang nur auf mittlere Panzer stützen. Die dann überzähligen mittleren Panzer-Regimenter sollen zu Panzer-Brigaden ausgebaut werden,
weshalb wir auch noch je 2 mobile Unterstützungs-Regimenter und 2 Panzergrenadier-Regimenter nachschieben.
Das eröffnet dann auch neue Möglichkeiten, das schwache VIII.Pz.Korps, welches die einzige mobile Truppe im Westen bildet, zu verstärken.

17.Feb.42
Die 60.Pz.Gren.Div. und die 3.Garnisons-Brigade drängen die Russen bei Gällivare zurück.
Seit Langem toben in dieser strategisch wichtigen Region immer wieder Kämpfe, da die Russen Ihre Truppen weiter südlich versorgen müssen, während wir letztlich
die Eisenerz-Bahn Narvik-Lulea freikämpfen wollen.
Mittlerweile sollten wir ausreichend Truppen in Schweden haben, um das Gebiet endgültig zu sichern.

Bild

18.Feb.42
Die Flughäfen in und um Minsk und Witebsk wurden erweitert. Der Ausbau wird fortgesetzt.

Auch die Entsatztruppen, die die Russen noch schnell in Törendo positionieren konnten, wurden nun von den "Delphinen" geschlagen.
Wird doch langsam, in Schweden.

In Turtola ringen die "Barracudas" immer noch schwer mit zahlenmäßig weit überlegenen Russen.
Die Finnen haben den Kampf vom Zaun gebrochen, sich aber mittlerweile völlig erschöpft zurückgezogen.
Wir haben keine Lust die halb gewonnene Schlacht abzubrechen, also müssen die Marineinfanteristen weiter stürmen.

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Die Sonne, das Meer, der Strand: Alles fest in deutscher Hand!

Major Sathe stemmt stöhnend den schweren Seesack mit seinen bescheidenen Habseligkeiten hoch und schwingt ihn sich über die Schulter.
Wehmütig denkt er an die Romane über die englischen Offiziere in den Kolonien, die er als Kind verschlungen hat.
Lord Kitchener hatte auf dem Feldzug nach Khartum eigens ein Kamel mit bestem französischen Rotwein in seinem persönlichen Troß mitgeführt und auch Sir John French hatte
sich im Burenkrieg rein gar nichts abgehen lassen.
Die Wehrmacht pflegte dagegen bedauerlicherweise ein sehr viel nüchterneres Bild von den Bedürfnissen eines Offizieres der Fronttruppen.
Während man sich bei den höheren Stäben vermutlich der Völlerei hingab!

Die Besatzung der ME 323 Gigant wuchtet inzwischen die Rampe an den weit geöffnet Bug des wahrlich gigantischen sechsmotorigen Transporters.
Sathe blinzelt in das grelle Licht der afrikanischen Sonne, das um Zehnerpotenzen heller ist als die kümmerliche Beleuchtung, an die sich seine Augen während des zweistündigen Fluges
gewöhnt haben.

Die knapp 40 Soldaten der unterschiedlichsten Waffengattungen, die von Marseille aus per Lufttransport ins frisch besetzte Tunis verlegt wurden, formieren sich vor den Segeltuch-Sitzen
an den Bordwänden geduldig zu zwei Schlangen, während der Lademeister die drei im mittleren Teil gesicherten Kübelwagen zum Ausladen vorbereitet.

Auch wenn der Flug in dem Giganten laut und unbequem ist, begrüßt Sathe die Entscheidung der höheren Stäbe, die Verstärkungen nach Möglichkeit auf dem Luftweg nach Nordafrika
zu verlegen, doch von ganzem Herzen. Die Versorgungsschiffe, die mit ihren schweren Lasten den weit gefährlicheren Weg aus Südfrankreich über das Mittelmeer nehmen, werden immer
wieder von alliierten U-Booten attackiert und die britische Überwasser-Flotte hat scheinbar von der Niederlage des Empires auf der heimatlichen Insel auch noch nichts vernommen.

Mit noch etwas unsicheren Beinen setzt der frischgebackene Major feierlich den ersten Fuß auf afrikanischen Boden.
Obwohl es noch früher Vormittag ist, liegen die Temperaturen sicherlich bereits bei 25°C.
Ein ziemlicher Kontrast zu Nord-Finnland, wo das Thermometer zuletzt bis -20°C zeigte.
Immerhin hatte Sathe durch die Lehrgänge in Zossen, die ihn im Eiltempo zum Bataillons-Kommandeur befähigen sollten, Zeit gehabt, sich ein wenig an normalere Temperaturen zu gewöhnen.
Nach Erhalt seines Versetzungsbefehls konnte er sich gerade noch so eben seine neue Khaki-Uniform beschaffen, als es auch schon losging.

Das EK2 und die silberne Nahkampfspange legten beredtes Zeugnis von der Härte der Kämpfe im unwirtlichen Finnland ab und bildeten auch die Grundlage für seine Beförderung zum Major.
Kompanie-Chefs und Bataillons-Kommandeure wurden beim Heer im dritten Kriegsjahr allmählich etwas knapp, auch wenn die Verlustraten pro Schlacht durchaus tragbar erschienen.
Aber es summierte sich halt im Laufe der Zeit und über die weit gespannten Fronten hinweg.
Sathe war es jedenfalls durchaus recht, dass sich auf seinen Schulterklappen mal wieder etwas tat.

Neugierig sieht er sich auf dem weitläufigen Flugfeld um, während seine Kameraden erstaunlich zielstrebig an ihm vorbei laufen.

Ganz offensichtlich mussten die Engländer bei ihrer Flucht aus Tunis viel Material zurücklassen.
Ausgebrannte Maschinen am Rande des Flugfeldes und russverschmierte Gebäude sind wohl nicht auf Gefechte mit den anrückenden Deutschen, sondern vielmehr auf eine hastige
Zerstörung durch die vormaligen Besitzer zurückzuführen.
Auf und in einigen Bomberwracks klettern Zivilisten und Luftwaffen-Offiziere auf der Suche nach brauchbaren Überbleibseln herum.
Vermutlich Abwehr-Offiziere oder Wissenschaftler, die stets vorrangig nach gegnerischer Elektronik fahnden.
Funkmess- und Bodenziel-Geräte sowie Störsender stehen traditionell ganz oben auf deren Prioritätsliste.

Sathe beobachtet das emsige Treiben weiter, während er sich eine Overstolz anzündet, als ein Kübelwagen mit quietschenden Reifen wenige Meter vor ihm abrupt anhält.
"Major Sathe?", fragt ein kleiner, hagerer Leutnant mit Hornbrille, ohne sich die Mühe zu machen, extra auszusteigen.
"Erraten!", versetzt Sathe lakonisch mit der Zigarette im Mundwinkel. Immerhin war er der einzige Major weit und breit!

"Leutnant Redlingsdörfer, II.Bataillon, 14.Panzer-Regiment, 7.Panzer-Brigade", meldet sich der Neuankömmling mit einem legeren Tippen an die Schläfe.
"Ich bin ihr neuer Adjutant!"

Sathe mustert den Jüngling, der mit Anfang Zwanzig allem Anschein nach noch nicht häufig das Rasiermesser bemühen musste.
Offenbar herrscht beim Deutschen Afrika Korps ein eher familiärer Umgang, denkt sich der Major.
Jedenfalls macht der Leutnant keine Anstalten, seinen bequemen Fahrersitz für eine gesittete Meldung zu verlassen.

"Na prima", grinst Sathe schliesslich, "dann werden Sie ja hoffentlich wissen, wo das Bataillon gerade steckt"
"Tja, immer in Bewegung, Herr Major, immer in Bewegung", grinst Redlingsdörfer zurück.
"Aber wenn wir uns beeilen, treiben wir die Burschen schon noch auf!"

Einige FW 190 werfen dröhnend ihre Motoren an.
Die Jäger-Eskorte der Giganten hat aufgetankt und macht sich bereit, wieder in ihr Element zu wechseln und zur Basis zurückzukehren.

Da ein Gespräch in dem Lärm eh keinen Sinn macht, wirft Sathe wortlos seinen schweren Seesack auf die Rückbank des Kübelwagens und steigt auf der Beifahrerseite ein.

"Zum II.Bataillon, Herr Leutnant!", befiehlt er, lässig die Kippe wegschnippend und mit der Linken unbestimmt nach vorne winkend.
Der Kübelwagen nimmt ruckartig Fahrt auf, als der Leutnant die Kupplung mitleidlos schnalzen läßt und bewegt sich schlingernd auf die Strasse zu, um Major Sathe an seinen
neuen Bestimmungsort zu verfrachten.

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Beitrag von Hjalfnar »

Ah, Wir können es kaum erwarten, die anglo-amerikanischen Dickschiffe ein wenig mit Unseren Torpedos zu kitzeln! Sehr schönes Update!

Edit: Circa so.
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Beitrag von H34DHUN73R »

Da dürften sich noch hinreichend Gelegenheiten bieten, werter Hjalfnar :)
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Beitrag von Hjalfnar »

Was denn?! Schiffe sind doch auch wie Panzer! Und Zerstörer wie Leichte Panzer, oder? Na klar, etwas größere Distanzen und so, und der Boden haut zurück und ist sau gefährlich, aber ansonsten...

Außerdem: Abwechslung muss sein! Bei Euch, werter deltadagger, kommen Wir ja nicht zum Schuss. :D
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Beitrag von H34DHUN73R »

deltadagger hat geschrieben:Werter H34DHUN73R,
leider erst jetzt richtig gelesen...
Euer Texttalent ist sahnemäßig! Wir fühlen uns mit an Bord! Sehr schön...
Aber dass Hjalfnar bei euch Schiffe lenken darf...tztztz...
Obwohl Bazooka und Minigun könnte auch zur See im Nahkampf effekiv sein...
Entweder man hat es drauf oder eben nicht - Wir haben vollstes Vertrauen in die Führungskunst des werten Hjalfnar :)
Ausserdem lenkt ja der Steuermann, der Kaptäein muss nur wissen, wo er hin will :D
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Beitrag von Hjalfnar »

H34DHUN73R hat geschrieben:Ausserdem lenkt ja der Steuermann, der Kaptäein muss nur wissen, wo er hin will :D
Genau! Wo war noch mal Steuerbord? Egal! Hauptsache, Wir können auf etwas zeigen und "FEUER!" brüllen! :D
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Beitrag von Beaker »

Werter H34DHUN73R

Uns kamen bislang keine Zweifel, das dieses großartige Unternehmen in Schwierigkeiten geraten könnte. Doch wenn sie spekulieren, die Marine vermehrt einzusetzen, dann sollten sie vorher eine Verlegung des Herrn Hjalfnar zu einem Ruderbootkommando auf dem Plöner See in Betracht ziehen. :lach: Das schafft die nötige Erfahrung um dann voller zuversicht Richtung Amerika zu schippern. Schöne Grüsse von der Luftwaffe.
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Beitrag von H34DHUN73R »

Angesichts des eher bescheidenen Rüstungsstandes der Kriegsmarine zählt bei den Befehlshabern vor allem die unbedingte Entschlossenheit, werter Beaker.
Wir hegen daher keinerlei Zweifel an der Eignung des werten Hjalfnar, sondern erwarten vielmehr große Erfolge :)
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Beitrag von H34DHUN73R »

19.Feb.42
Das 6mot-Design wurde fertiggestellt. Profiteure sind die Transportflugzeuge und die strategischen Bomber.

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Das Panzer-Korps des DAK hat mittlerweile Tunis weiträumig gesichert.
Die Gebirgsjäger liegen erwartungsgemäß noch weit zurück, aber wir geben trotzdem schon mal den Marschbefehl bis Gabes.

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In Visby kapituliert die 101. US-Luftlande-Division vor den Veteranen der 1.Marinesturm-Division.
Etwa 14.500 überlebende GIs gehen in Gefangenschaft.
Oberstleutnant von Hohenlohe erhält das Eiserne Kreuz I.Klasse für seine Verdienste bei der erfolgreichen Invasion Gotlands und wird dauerhaft als Kommandeur des 30.Marineinfanterie-Regimentes bestätigt.

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Obwohl es uns in den Fingern juckt, die Yankees auch gleich noch aus Dublin zu werfen, setzt sich die Stimme der Vernunft durch:
Erst müssen Schweden und Norwegen gesichert werden!
Also werden die "Blauen Barrette" zurück nach Lulea verfrachtet.

20.Feb.42
In Mariehamn versuchen die Sowjets nun schon zum dritten Mal eine Luftlandung, scheitern aber wieder blutig an unserem Fernjagd-Kommando.
Russischer Fallschirmjäger möchte man auch nicht sein...

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21.Feb.42
Kiruna wurde von der 60.Pz.Gren.Div. gegen geringen Feindwiderstand freigekämpft.
Eigentlich wollten sich die auf der Flucht befindlichen Rotarmisten wohl eh nur kurz ausruhen, was uns aber nicht in den Kram paßt.
Damit ist ein weiterer Knotenpunkt der begehrten Eisenerz-Bahn in unserer Hand.

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Bei Rovaniemi weichen die Sowjets unter sehr hohen Verlusten zurück.

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In Norwegen rücken zwei ungedeckte sowjetische Divisionen hingegen immer noch auf Trondheim vor.
Einerseits recht mutig, da wir uns ja mittlerweile recht offen auf Narvik zu bewegen, von dem wohl mittlerweile der komplette Nachschub der roten Truppen in Schweden und
Norwegen
abhängt. Andererseits auch durchaus lästig, da nur eine schwache Garnisons-Brigade Trondheim deckt und die Sowjets bei einem Sieg ein Ausweichhafen in die Hände
fallen würde.
Leider haben wir nichts zur Hand, um die sowj. Divisionen direkt aufzuhalten - wir versuchen, ihnen möglichst schnell die Nachschub abzudrehen und hoffen das Beste...

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22.Feb.42
Das SS-Panzer-Korps erhält sein Panzer-Artillerie-Regiment.

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Die Blauen Barrette sind zurück in Lulea und marschieren nun nach Norden, um die rechte Flanke des Panzer-Vorstoßes auf Narvik zu decken.

23.Feb.42
Die Ranger-Ausrüstung wurde weiterentwickelt.
Auf Deutsch heißen die Jungs "Jäger".
Davon haben wir interessehalber auch eine Division in Aufstellung, also kann der Fortschritt durchaus etwas bringen.

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In über 20 Regionen im Osten wurden die Verkehrswege verbessert.
Ausserdem haben wir nun Radar-Stationen auf den Faröern und auf Madeira eingerichtet, die uns künftig hoffentlich eine genauere Vorstellung von den Operationen der US-Navy
geben werden. Schliesslich wurden noch die Flugplätze in Lemberg und Wilno ausgebaut und die Reichshauptstadt Berlin mit einer ersten Bunkerlinie gegen Bodenangriffe gesichert.
Die Maßnahmen werden fortgesetzt...

Die 7.Pz.Div. bezwingt im Verein mit der 2.Mar.Sturm.Div. "Seelöwe" nach hartem Kampf die Verteidiger von Kalliosalmi.

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Zwei wieder mal ohne Jagdschutz anfliegende sowjetische Strabo-Geschwader scheitern bei dem Versuch, die Verkehrsverbindungen des in Talacyn stationierten III.Pz.Korps auszuschalten
äusserst blutig an den Abfangjägern des Luftverteidigungs-Kommandos "Ost".

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Das VI.Pz.Korps hat ohne auch nur von Ferne einen Feind zu sehen Gabes besetzt.
Nun geht es weiter nach Tripolis.
Sollten die Engländer tatsächlich alle ihre Truppen in Nordafrika bereits in Marokko und Algerien gegen uns verloren haben?
Wir bleiben vorsichtig.

24.Feb.42
Eine komplette sowj.Division wurde in Kvikkjokk zerschlagen, da es von dort aus keine Rückzugsmöglichkeit gibt.
Fast 15.000 Mann ergeben sich der 3.SS-Pz.Div.

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Die äusserst blutige Schlacht um Turtola wurde wenigstens siegreich beendet.
Allerdings brauchen die "Barracudas" nun dringend eine Pause zur Reorganisation.
Die Finnen hatten den Angriff gestartet, sich aber in der Mitte des Gefechtes verabschiedet.

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Das DAK hat Tunesien gesichert und marschiert nun Richtung Tripolitanien.

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25.Feb.42
Die Fließband-Produktion wurde weiter erforscht.
Zur Abwechslung mal eine Verbesserung im industriellen Bereich ohne Nachteile.
Wir verbessern als nächstes die Panzerungstechnologien, was uns einiges bei IK und Rohstoffen kosten wird, aber die Vorteile überwiegen.
Angesichts der an sich sehr hohen Industriekapazität einerseits und den bescheidenen Reserven an Menschen andererseits schichten wir in Zukunft verstärkt in Richtung
Qualität, Nachschub und Transport um.

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In Berlin haben wir das erste Raketentest-Gelände eingerichtet, was uns in die Lage versetzt, strategische Raketen und Flugbomben zu erforschen.
Eine Gelegenheit, von der wir unverzüglich Gebrauch machen.

Am Nachmittag nimmt die 2.Pz.Brig. an der Spitze des DAK erstmals seit längerem wieder Fühlung mit britischen Truppen auf.
Allerdings nur eine schwache Stabseinheit, scheinbar ohne Kampftruppen.

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Gegen Abend geht die 7.Pz.Div. in Nord-Finnland wieder in die Offensive und stößt auf eine Ansammlung sowjetischer Divisionen.
Scheinbar ist nur eine mot.Schützen-Division wirklich kampfkräftig, sodass sich unsere Panzer schnell durchsetzen können sollten.

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In der Nacht entdeckt die U-Jagdgruppe 1 einen schweren US-Flottenverband im Seegebiet der Western Approaches.
Unsere stark unterlegenen Einheiten greifen befehlsgemäß sofort an, um den Gegner zu stellen, während die Marineflieger-Korps 1 und 2 in Brest und Cherbourg alarmiert
werden und die Transportgruppe Blücher unter Zurücklassung der Transportschiffe aus Brest ausläuft, um ebenfalls in das Gefecht einzugreifen.

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26.Feb.42
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Wem die Stunde schlägt

Fregattenkapitän Hjalfnar beugt sich über die Seekarte der Western Channel Approaches und beobachtet, wie der Zweite Offizier die Positionen der deutschen Geschwader und
des amerikanischen Kreuzerverbandes aktualisiert.

Um 23:00 hatte der inzwischen groß ausgebaute Radarkomplex in Brest die U-Jagdgruppe 1 über mehrere Kontakte in diesem Seegebiet informiert, woraufhin Konteradmiral Warzecha
den Verband sofort auf einen Abfang-Kurs gebracht hatte.
Die Marineflieger in Brest und Cherbourg wurden ebenfalls alarmiert, konnten jedoch in der Nacht nicht wirklich eingreifen.
Auch Dönitz hatte seine Kampfgruppe Blücher in Marsch gesetzt, war aber zu weit weg und durch die alten Schlachtkreuzer auch zu langsam, um den feindlichen Verband einzuholen.

Also musste die U-Jagdgruppe den Gegner stellen und ins Gefecht verwickeln, um für die Kampfgruppe und die Marineflieger genügend Zeit zu schinden.
Nach Analyse der Radar-Echos musste es sich um 4 schwere Feindschiffe handeln, was die U-Jagdgruppe mit ihren Schnellbooten und Zerstörern vor eine schwer lösbare Aufgabe stellte.
Was der Gegner in dem Seegebiet vor hatte, war nicht klar ersichtlich.
Entweder handelte es sich um einen neuen Versuch, in den Ärmelkanal zu laufen um den Seehandel dort zu stören oder man wollte nach Norden und an der englischen Südwest-Küste
vorbei nach Irland durchschlüpfen.

"Neuer Kurs 10° Backbord liegt an", meldet der Steuermann.
Der II.Offizier verlängert die Linie, die den Kurs der U-Jagdgruppe zeigt.
Nun jagen die 4 deutschen Geschwader mit 30 Knoten nach Nordwesten, um dem Gegner den Weg zu verlegen und auf Schussdistanz heran zu kommen.
Falls beide Seiten keine weiteren Manöver ausführten - wovon nicht auszugehen ist - würden sich die Linien in etwa 30 Seemeilen im Norden kreuzen.

"Befehl vom Flaggschiff: klar zum Gefecht!", gibt der Funker durch.
Der Fregattenkapitän hebt kurz den Blick von der Karte und nickt dem I.Offizier zu.
Kurz darauf schrillen die Sirenen auf den Zerstörern und Schnellbooten.
Hjalfnar vertauscht die Kapitänsmütze mit einem Stahlhelm und den Uniform-Mantel mit einer Flakweste, bevor er sich wieder dem Kartentisch zuwendet.

Er reibt sich nachdenklich den roten Vollbart.
Noch immer ist unklar, mit wem sich die Kriegsmarine hier gerade anlegt.
Insbesondere läßt sich der Schiffstyp noch nicht genau einschätzen.
Das sich aus der Radar-Analyse ergebende Operationsprofil spricht für schwere Kreuzer, aber es konnten durchaus auch moderne Schlachtkreuzer sein.
Für Schlachtschiffe war die Marschgeschwindigkeit des Verbandes dagegen zu hoch.

Also würde der Gegner mindestens über 20,3cm-Geschütze verfügen, vielleicht sogar noch größere Kaliber.
Die Feindschiffe konnten also Granaten mit einem Gewicht von mindestens 120kg verschießen, während die 12,7cm-Geschütze der deutschen Zerstörer
gerade mal 24kg-Geschosse beförderten.
Zudem liegt die maximale Reichweite der Deutschen bei nur etwa 17km, während der Gegner auf deutlich über 20km das Feuer eröffnen würde.

Letzten Endes ist das aber nur graue Theorie, da die mickrigen deutschen Granaten die schwer gepanzerten feindlichen Schiffe nicht entscheidend verwunden können.
Man würde also deutscherseits auf die Torpedos bauen und deshalb nahe heran gehen müssen.
Sehr nahe.
Bei einer Maximalgeschwindigkeit von 44 Knoten liegt die Torpedo-Reichweite gerade mal bei 6 Kilometern.
Gedrosselt auf 30 Knoten ergeben sich 12 Kilometer, aber dann wäre der Torpedo nicht viel schneller als die gegnerischen Schiffe.
Nette Hausaufgabe für den Konteradmiral, befindet Hjalfnar skeptisch.

"Gegner-Echo wird schwächer - vermutlich Kursänderung", meldet der Funkmess-Techniker.

Die leichten deutschen Schiffe würden wie ein Federgewichts-Boxer unter der Reichweite eines Schwergewichts durchtauchen müssen, um selbst in Schlagdistanz zu kommen.
Dabei hatten sie immerhin den Vorteil der deutlichen zahlenmäßigen Überlegenheit.
Wieviele Schnellboote und Zerstörer würde der Feind mit seiner überlegenen Artillerie zusammenschießen, bevor die Deutschen endlich selbst das Wirkungsfeuer eröffnen konnten?
Würden überhaupt genügend Deutsche übrig bleiben um dann entscheidend zuzuschlagen?
Ein Frage, die durch das taktische Geschick der Kommandeure und der Feuerleitung des Feindes entschieden werden würde.

"Kursänderung Feindverband bestätigt, nun vermutlich 10°-15°, Geschwindigkeit etwa 25 - 27 Knoten", ergänzt der Funkmess-Techniker.

Für Halfjnars Geschmack ein merkwürdig unentschlossenes Verhalten.
Geortet hatte man die deutschen Schiffe längst, das zeigten die eigenen Radar-Sensoren und das hatte auch zur Aufhebung des EMKON-Befehls durch den Konteradmiral geführt.
Nach Aktivierung der deutschen Funkmess-Einrichtungen stand eine Entdeckung durch den Gegner endgültig ausser Frage.

Der nun von dem Gegner gewählte Kurs passte recht gut zu einer Annäherung an die Einfahrt zum Ärmelkanal, was bedeuten konnte, dass dem gegnerischen Kommandanten
eventuelle Maßnahmen der Deutschen grad egal waren und er einfach ungerührt nach Plan manövrierte.
Andererseits verschob sich dadurch auch der Zeitpunkt bis zum Erreichen der maximalen Feuerreichweite der Deutschen nach hinten, was angesichts der schwereren Hauptbewaffnung
eine passende Taktik für den kommenden Kampf darstellte.

Fliehen machte für den Feind ohnehin keinen Sinn, da die kleinen deutschen Einheiten einfach schneller waren.
Mit dieser Kursänderung überließ der gegnerische Kommandant den Deutschen die Wahl, ob sie den Kampf nun aufnehmen wollten oder nicht.
Hjalfnar wäre deutlich aggressiver vorgangen und hätte schlicht Kurs auf den Deutschen Verband setzen lassen - dann hätten sich die Deutschen zwischen Kampf oder Flucht entscheiden müssen.
So lag es alleine an den Deutschen, was weiter geschehen würde.
Arroganz oder Unsicherheit, befindet der Fregattenkapitän.

Der Bug des Zerstörers schneidet durch die Wellen.
Bei Höchstfahrt schiessen immer wieder Gischtwolken nach oben, deren grünlich-weiße Färbung in der Dunkelheit der Nacht besonders auffällt.

Bisher hatte Warzecha versucht, "das T zu kreuzen", aber dafür war der Geschwindigkeitsunterschied zu gering und da dem gegnerischen Kommandanten nicht der Sinn danach stand,
würde daraus auch nichts werden.

"Neue Befehle vom Flaggschiff: 5.Zerstörer-Geschwader auf Abfangkurs, 6.Zerstörer-Geschwader und 1.Schnellboot-Geschwader Kurs Nord, 2.Schnellboot-Geschwader Kurs West.
Klarmachen für Torpedo-Angriff!", ruft der Funker.

"Befehl bestätigen, neuer Kurs 5° Backbord!", erwidert Hjalfnar.

Nun ist die Katze aus dem Sack, denkt sich der Fregattenkapitän.
Warzecha will den Kampf und wirft ein Netz aus, in dem sich der Feind so oder so verfangen wird.
Soweit die guten Nachrichten, jedenfalls für die 5.Zerstörer.

Offenbar hat der Konteradmiral sein Geschwader dazu auserkoren, das feindliche Feuer auf sich zu ziehen, während sich die übrigen Geschwader auf machten, den Gegner einzukreisen.
Das sollte es dem Gegner jedenfalls erschweren, den Torpedos auszuweichen.
Allerdings wird er vorerst sein gesamtes Feuer auf das 5.Zerstörergeschwader konzentrieren können, wodurch die Überlebensaussichten für die Besatzungen nun deutlich zusammenschrumpfen.

Die bisher in 4 parallelen Kolonnen fahrenden deutschen Schiffe teilen sich auf, woraufhin die Formation schnell auseinander bricht.

"Entfernung zum Gegner?", fragt Hjalfnar nach.
"Entfernung aktuell 20 Seemeilen", kommt die Antwort vom III.Offizier, der sich hinter dem Radarstand aufgebaut hat.
"Ab 20.000 Meter fortlaufend ansagen!", weist Hjalfnar an.

Auf der Backbordseite leuchtet es in großer Entfernung hell auf.
"5.Marine-Aufklärungsstaffel meldet Abwurf von Christbäumen über den feindlichen Schiffen", gibt der Funker weiter.
Die Marineflieger konnten zwar in der Nacht nicht wirksam mit Waffen eingreifen, aber doch immerhin die Frage klären, wer da so frech vor der französischen Küste herumfährt.
Kleinere Blitze zeigen heftiges, gegen die Aufklärer gerichtetes Flak-Feuer an.

Gespannt wartet der Geschwader-Kommandant auf weitere Meldungen.
Schliesslich kommt die Erlösung: "Gegner identifiziert als 4 schwere Kreuzer, vermutlich Salt Lake City - Klasse"

Der I.Offizier kramt hastig nach dem Schiffskatalog, aber Hjalfnar kennt die Antwort schon:
Etwa 11.500 Tonnen, 10 20,3cm-Kanonen als Haupt- und 8 12,7cm-Kanonen als Nebenbewaffnung, dazu jede Menge Flak-Geschütze.
Immerhin keine Schlachtkreuzer, was die Überlebens-Chancen der 5.Zerstörer über die Null-Linie hob.
Allerdings nicht entsetzlich weit.

"Entfernung 20.000", meldet der III.Offizier.
Ein schnell näher kommendes Heulen kündigt ein schweres feindliches Geschoss an, das schliesslich 150 Meter weiter auf der Steuerbordseite eine Wassersäule hochschiessen läßt.

So ein Nachtgefecht macht das Zielen nicht gerade leichter, denkt Hjalfnar mit Erleichterung.
Dafür mangelt es den Radargeräten zu sehr an Genauigkeit.

Schon rauscht die nächste Granate heran, um etwa 100 Meter zu kurz auf der Backbordseite im Wasser zu landen.

"An alle: AK voraus!", befiehlt Hjalfnar, "Wir müssen so schnell wie möglich auf Torpedoreichweite heran kommen!"
Das Dröhnen der Maschinen wird noch ein wenig lauter, als sich die 70.000 PS liefernden Dampfturbinen bemühen, den Zerstörer noch weiter zu beschleunigen.
Schliesslich klettert der Fahrtmesser auf 32,8 Knoten.

Mit schöner Regelmäßigkeit schießen nun links und rechts der in Gefechtslinie dahin jagenden deutschen Zerstörer Wassersäulen aus dem Meer.
Der Korridor, in dem die Geschosse landen, verengt sich immer mehr, aber bisher hat die Feuerleitung der US-Schiffe die richtige Distanz nicht gefunden.

"Entfernung 19.000", gibt der III.Offizier durch.

"Geschwaderbefehl: Feuerleitlösung für Hauptgeschütze ermitteln, Feuereröffnung mit maximaler Reichweite!", ordnet Hjalfnar an.
Ein Treffer aus maximaler Entfernung würde in der Nacht einiges Glück erfordern.
Die zusammen 50 Schnellfeuer-Geschütze der deutschen Zerstörer verwandelen das Glück indes in eine interessante statistische Wahrscheinlichkeit.
Wirkungstreffer sind allerdings aufgrund der kleine Kaliber kaum zu erwarten.

"Feuerleitlösung steht!", meldet der III.Offizier, der die Daten der Funkmess-Station in den Feuerleitrechner eingegeben hat und nun die Ergebnisse an die Geschützbedienungen durchgibt.
Vor der Brücke dreht sich der 1.Geschützturm in Richtung der Koordinaten, die Rohre der beiden Geschütze werden hoch gekurbelt.

Nun beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen.
"Entfernung 18.000"
"Z25 meldet schweren Treffer achtern, Geschützturm 2 ausgefallen!"
"2.Schnellboot-Geschwader geht auf Kurs Nord, 1.Schnellboot-Geschwader auf Kurs West!"

Darauf hat der Fregattenkapitän gewartet.
Die Yankees haben sich im Netz der U-Jagdgruppe verfangen, die nun aus drei Richtungen angreift und die Ausweichmöglichkeiten der amerikanischen Kreuzer vor deutschen
Torpedoangriffen stark reduziert. Den Schnellbooten sollte es deutlich leichter fallen, mit ihrer hohen Geschwindigkeit auf Torpedoreichweite aufzuschliessen.
Allerdings zieht das 5.Zerstörer-Geschwader auch weiterhin alle Aufmerksamkeit auf sich, da die übrigen deutschen Geschwader noch nicht in Reichweite der Amerikaner sind.

Zwei schwere Brocken lassen 70 bis 100 Meter vor dem Bug von Z23 hohe Wassersäulen aus dem Meer schiessen, die schliesslich prasselnd auf dem Vorschiff des
Zerstörers niedergehen und der Brückenbesatzung kurz die Sicht rauben.

"Entfernung 17.000"
"Geschwaderbefehl: Feuer frei für Hauptbewaffnung!", übertönt Hjalfnar durch allgemeine Durcheinander.
Aus den beiden Geschützen vor der Brücke schiessen meterlange Flammenzungen, schnell verdeckt von der Rauchwolke des abgebrannten Pulvers.

"Treffer mittschiffs auf Z28, Schäden im Maschinenraum, Fahrt kann nicht gehalten werden!"
Nun dröhnen beständig die Abschüsse der 12,7cm Geschütze durch die Brücke.
Die deutschen Seeleute sind erleichtert, das feindliche Feuer nicht mehr ohne Gegenwehr über sich ergehen zu lassen.

"Feuerleitlösung für Torpedos errechnen! Torpedogeschwindigkeiten der Rohre 1, 2, 5 und 6 auf 30 Knoten einstellen. Torpedos in den Rohren 3, 4, 7 und 8 auf 40 Knoten", befiehlt Hjalfnar.
Auf diese Weise sollten die deutschen Zerstörer 2 Fächer schiessen können, einen ersten aus großer Distanz mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit und einen weiteren aus
geringerer Entfernung. Ob man dann noch einmal nachladen und erneut feuern kann, steht allerdings in den Sternen.

Ein Lichtblitz dringt von achtern in die Brücke, nach Sekundenbruchteilen von einer schweren Detonation und einem heftigen Ruck durch das ganze Schiff abgelöst.
"Schadensmeldung an Kommandat!", fordert der Fregattenkapitän, seinen Stand nach kurzem Wanken wiederfindend.

"U-Jagd-Raketenwerfer durch Volltreffer zerstört, Besatzung gefallen!", kommt schliesslich die Meldung des II.Offiziers.

"Entfernung 15.000"
Mittlerweile haben sich die Amerikaner eingeschossen, wobei auch die ständig schrumpfende Entfernung hilft.
Auch die Fehlschüsse liegen nun bedrohlich dicht an den deutschen Zerstörern und die Treffer häufen sich.

"Z32 meldet Treffer achtern, Geschützturm 3 ausgefallen!"
"Z28 erneut an der Wasserlinie getroffen! Feuer im Maschinenraum und Wassereinbrüche achtern!"

Hjalfnar wappnet sich gegen die hereinprasselnden schlechten Nachrichten.
Die Zerstörer müssen näher heran, um ihre gefährlichste Waffe einsetzen zu können!

"6.Zerstörergeschwader geht auf Kurs Nord-Ost"
Endlich bringt Warzecha nun auch sein eigenes Geschwader auf Abfangkurs, schließt der Fregattenkapitän.
Den Amerikanern werden sich bald mehr Ziele anbieten als schwere Geschütze zur Bekämpfung vorhanden sind.
Vermutlich wird der Konteradmiral die Ernte einfahren können, die der Opfergang der 5.Zerstörer gesät hat.

"Entfernung 12.000"
"Geschwaderbefehl: Feuer frei für ersten Torpedofächer, dann Kurs 5° Steuerbord! Rohre nachladen, Torpedos auf 40 Knoten einstellen, Feuerleitlösung ermitteln", ordnet Hjalfnar an.
Unmittelbar darauf schiessen die Torpedos der noch kampffähigen Zerstörer aus ihren Rohren, auf einen Bereich zuhaltend, den der amerikanische Verband durchqueren muss.

"Hauptbewaffnung: auf Schnellfeuer übergehen!", ergänzt er nach kurzer Überlegung.
Es hatte ja keinen Sinn, mit vollen Magazinen auf dem Grund der See zu landen.
Die hochmodernen 12,7cm-Geschütze schafften mit ihrer zehnköpfigen Besatzung maximal etwa 15 Schuss pro Minute, ein Feuerhagel, der die Amerikaner doch zumindest irritieren sollte.

"Entfernung 11.000"
In der Dunkelheit ist immer noch nichts von den feindlichen Schiffen zu erkennen, nur das fortwährende Aufblitzen in der Finsternis läßt die Position der aus allen Rohren feuernden
schweren Kreuzer erahnen.

Plötzlich wird es für eine Sekunde taghell, einige Sekunden später erschüttert eine gewaltige Detonation die Brücke von Z23.
"Z27 nach Volltreffer explodiert!", kommt es resigniert vom Funker, der die Meldung eines nachfolgenden Zerstörers weitergibt.
"Wassereinbruch nach Treffer im Bug bei Z29, Schiff macht keine Fahrt mehr"

Von der Panzerung des vorderen Geschützturmes prallt eine feindliche Granate wirkungslos ab - Gottseidank nur ein kleineres Kaliber.
Das Dauerfeuer der beiden Geschütze übt auch auf Hjalfnar eine beruhigende Wirkung aus.

"Entfernung 9.000"
Die Marineflieger beleuchten mit einem weiteren Reihenabwurf von Christbäumen erneut die US-Kreuzer.
Die Silhouetten der schweren Schiffe zeichnen sich scharf ab.
Auch Hjalfnar greift zum Fernglas, um sich den Feind endlich einmal anzusehen.
Immerhin wurden die mittschiffs aufgestellten Wasserflugzeuge auf drei Kreuzern vom beständigen deutschen Feuer zerschmettert, ansonsten sind keine großen Schäden zu entdecken.
Insbesondere natürlich nicht bei den schwer gepanzerten Türmen der Hauptgeschütze.

"Nur noch ein wenig näher heran!", fleht Hjalfnar zu allen heidnischen Göttern, die ihm in den Sinn kommen.
Doch plötzlich jagt eine Feuerwand über die Brücke, die unter dem Einschlag einer 20,3cm-Granate knapp über der Wasserlinie erbebt.
Glas- und Holzsplitter jagen durch die Luft, die Besatzung wird von der Druckwelle nach Steuerbord geschleudert.

In Hjalfnars Ohren pfeift und dröhnt es, als er mühsam wieder die Augen öffnet und sich bemüht, einen klaren Gedanken zu fassen.
Verständnislos starrt er in die weit aufgerissenen Augen seines zweiten Offiziers.
Irgendetwas stimmt da nicht. Nach einigen Sekunden erkennt Hjalfnar schliesslich, dass der Kopf des Offiziers vor ihm auf dem Boden liegt, während das blutige Bündel an der
Steuerbordwand wohl die Überreste seines Körpers sind.
Als er sich an den Überresten des Kartentisches hochzuziehen versucht, schiessen Schmerzen wie Dolche durch seinen Körper.
An sich heruntersehend entdeckt er zahllose lange Glassplitter, die aus seinem linken Arm ragen.

Die Überlebenden rappeln sich ebenfalls wieder hoch, immerhin ist der Steuermann darunter, der sich sofort wieder um sein Ruder kümmert.
Hjalfnar schüttelt die Betäubung von sich ab und hilft seinem I.Offizier wieder auf die Beine.
"Entfernung zum Gegner feststellen!", brüllt er ihn aus nächster Nähe an.
Sein eigenes Gehör funktioniert nur rudimentär und bei dem IO sieht es auch nicht besser aus.
Immerhin wankt der Kapitänleutnant zu dem intakt aussehenden Funkmessgerät, dessen Techniker blutend am Boden liegt.
Der Funker signalisiert gestikulierend, dass man die Funkanlage abschreiben kann.

"Entfernung 6.000 Meter!", brüllt Kapitänleutnant Braun Hjalfnar ins Ohr.
"Feuer frei für zweiten Torpedofächer!", schreit dieser daraufhin zum Feuerleitoffizier hinüber, der ihn zwar nicht hört, aber den Befehl von seinen Lippen ablesen kann.

Mit Befriedigung registriert Hjalfnar den leichten Ruck, der den Abschuss der Torpedos signalisiert, während er sich einige Splitter aus dem Arm zieht.
Das 5.Zerstörergeschwader hat seine Pflicht erfüllt, der Rest war Sache der übrigen Einheiten.

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Nach zwei Stunden harter Kämpfe hat es das sehr aggressiv zu Werke gehende 5.Zerstörergeschwader schwer erwischt - 8 von 10 Zerstörern sind schwer beschädigt oder bereits gesunken.
Auch die amerikanischen Kreuzer mussten einstecken, sind aber immer noch deutlich überlegen.

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05:00: Endlich hat die Blücher-Gruppe aufgeschlossen und schaltet sich in die Seeschlacht ein.
Auch die Marineflieger heizen den US-Schiffen in der Dämmerung ordentlich ein, obwohl es um die Zielgenauigkeit noch nicht sonderlich gut bestellt ist.

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Um 06:00 setzen sich die schweren US-Kreuzer stark beschädigt ab.
Die tapfere U-Jagdgruppe 1 erhält Befehl, schnellstens zur Instandsetzung nach Brest zu laufen, während Dönitz' Transportgruppe Blücher versucht, den Briten den Weg nach
Osten zu verlegen. Die Marineflieger bleiben im Einsatz.
Fregattenkapitän Hjalfnar wird für seinen todesmutigen Angriff als erstem Marine-Offizier das Ritterkreuz verliehen, ausserdem das Verwundeten-Abzeichen in Schwarz.

Gegen 11:00 meldet die Radar-Station Brest den Feindverband im Channel Approach, woraufhin alle 6 Marineflieger-Geschwader auf das Seegebiet zu halten.
Die Blüchergruppe ist ohnehin bereits auf dem Weg, wird jedoch durch die alten Schlachtkreuzer deutlich gebremst.

Inzwischen hat Geyr von Schweppenburgs Stabsbrigade / IV.Pz.Korps die Russen bei Aareavaara geworfen.

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Um 12:00 kann Dönitz den Kontakt zu den Yankees wieder herstellen und eröffnet das Feuer aus allen Rohren auf die bereits von den vorangegangen Kämpfen schwer gezeichnet Gegner.
Im strahlenden Sonnenschein bieten die US-Schiffe nun auch gute Ziele für die Marineflieger, was diese weidlich ausnutzen.
Die U-Jagdgruppe 1 ist in Brest eingelaufen, wo sofort Reparaturmaßnahmen gestartet werden.

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Um 14:00 sinken die schweren US-Kreuzer Salt Lake City und Chicago im Bombenhagel der Marineflieger.
Nach vorangegangenen Treffern machten die Schiffe praktisch keine Fahrt mehr und boten leichte Ziele.

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Kurz danach gelingt dem leichten Kreuzer Emden der vernichtende Treffer auf der Pensacola - auch diese sinkt brennend dem Grund des Kanals entgegen, während der letzte Kreuzer
schwer beschädigt weiter nach Osten flieht.

Um 19:00 spürt das II.Marineflieger-Korps den fliehenden US-Kreuzer im English Channel wieder auf und greift erneut an.
Eine Stunde später hat die Gruppe Blücher erneut aufgeschlossen und beschiesst die waidwunde Indianapolis, die schliesslich nach einer weiteren Stunde ebenfalls sinkt.
Diesmal hat der hochmoderne CB Blücher den entscheidenden Treffer gelandet.
Angesichts der bisher eher geringen See-Aktivitäten hat die Blücher schon ganz gut gepunktet.

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Damit konnte der komplette US-Verband ohne eigene Schiffsverluste ausgeschaltet werden!
Obwohl das sicherlich nur einen Nadelstich für die gewaltige US-Navy darstellt, ist es doch ein ordentlicher Motivationsschub für die noch schwache deutsche Kriegsmarine.

Die Blücher-Gruppe geht zu Ausbesserungen und zum Bunkern nach Nantes.

27.Feb.42
Die Maschinengewehre der Luftwaffe machen einen deutlichen Entwicklungssprung.
Wir erforschen nun die Gatling-Kanonen, um die Schlagkraft weiter zu steigern.

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28.Feb.42
Die mot.Raketenwerfer-Regimenter steigern die Feuerkraft der schweren Korps-Artillerie.

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01.Mrz.42
Von den Fortschritten bei den LKWs profitieren die Panzergrenadiere und generell der Nachschub.
Werden wir bald dringend brauchen.

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Die 1.SS-Panzer-Div. "Wiking" befreit Tripolis von den britischen Invasoren.
Das I.Flieger-Korps verlegt unverzüglich von Tunis dort hin.

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Die Gebirgsjäger erhalten Befehl, sich in Tunis zu sammeln, von wo aus sie dann per Schiff näher an die Front verlegt werden sollen.
Erwartungsgemäß können die Gebirgsjäger das Marschtempo der Panzer nicht halten, allerdings hatten wir auch erwartet, dass die Panzer durch Gefechte mit britischen Verteidigern
verlangsamt werden würden - aber von britischen Bodentruppen ist immer noch nicht viel zu sehen.

02.Mrz.42
Die Schlachtgruppe Scharnhorst läuft mit den Landungsschiffen von Lulea nach Gibraltar.
Von dort aus soll es dann weiter nach Tunis gehen, um das Gebirgsjäger-Korps aufzunehmen.

03.Mrz.42
Eine Weiterentwicklung der Träger-Flugzeuge läßt eine Produktion derartiger Maschinen ein wenig näher rücken.
Allerdings brauchen wir mindestens noch eine weitere Entwicklungsstufe, bevor es tatsächlich losgehen kann.
Irgendwann wollen wir ja kleine Flugzeugträger bauen, um die U-Jagd zu verbessern und generell den Aktionsradius der Kriegsmarine zu erweitern.
Große Träger bleiben aufgrund der umfangreichen Technologie-Anforderungen für die nächsten Jahre ein stiller Traum.

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Im Zielgebiet von Unternehmen Hammerschlag VIII taut es mittlerweile.
Es bildet sich der unvermeidliche Schlamm.
Der Angriffstermin wird daher provisorisch auf den 20.März festgelegt.

Die kampferprobte 7.Pz.Div. weist einen Gegenangriff der Sowjets in Lohiniva blutig ab.

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Auch an der Grenze nach Norwegen geht es voran, wenn auch mühsam.
Die neue 14.Geb.Jg.Div. wurde verfrüht ins Gefecht geschickt und zahlt einen recht hohen Preis.

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04.Mrz.42
Die Yankees haben offenkundig Verstärkung nach Irland gebracht.
Jedenfalls breiten sich US-Truppen dort unerfreulich aus.
Wir können bis auf Weiteres nur angesäuert zusehen.

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Die Ausbesserungsarbeiten am 5.Zerstörer-Geschwader schreiten langsam voran.
Immerhin sind nun 4 Schiffe wieder einsatzfähig.

In der Nacht greifen Marineflieger einen von den Küstenradar-Stationen gemeldeten kanadischen U-Boot-Verband bei der flämischen Bank an.

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05.Mrz.42
Die Australier laufen schwer beschädigt weiter nach Westen.
Unsere Blücher-Gruppe sticht in Nantes Richtung Western Approaches in See, um die Kanadier an einer Flucht nach Irland zu hindern, während die Marineflieger
weiter auf den Verband einhämmern.

Dank der Marineflieger ist taucht eine feindliche U-Boot-Flottile schliesslich letztmalig auf den Grund des Ärmel-Kanals.

Am späten Nachmittag findet Dönitz den kanadischen Verband und eröffnet das Feuer.
Zügig werden die beiden übrigen U-Boot-Flottillen ebenfalls in den Grund des Kanals gebohrt.
Vielleicht spricht sich ja langsam herum, dass der Ärmelkanal und die europäischen Atlantik-Küsten nun ein rein deutsches Gewässer sind.

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06.Mrz.42
Die 2.Wach-Brigade setzt sich im Verein mit der 13.Geb.Jg.Div. nach schweren Kämpfen gegen sowjetische mot-Schützen in Saxnäs durch.

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07.Mrz.42
Das DAK hat mittlerweile die Misurata-Linie erreicht und schickt sich an, in die Cyrenaika vorzustoßen.

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08.Mrz.42
Etwa zwei Dutzend weitere Infrastruktur-Maßnahmen wurden im Osten planmäßig und rechtzeitig vor der Frühjahrs-Offensive abgeschlossen.
Es bleibt aber noch genug zu tun.

Von Arnims 60.Pz.Gren.Div. verscheucht schwache Russen aus Narvik.
Nun sieht es düster für die südlich davon noch stehenden sowjetischen Verbände aus.

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09.Mrz.42
Die "Seelöwen" rücken siegreich nach Vittangi ein.

Inzwischen sind auch die "Blauen Barrette" wieder an der Front eingetroffen und werfen mühelos eine sowj.mot.Schützen-Division mit starker PAK bei Soppero.

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Da die Entfernung nach Spanien mittlerweile zu groß wird, bilden wir eine neue Heeresgruppe Afrika und unterstellen diese dem OB West.

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Nach der Eroberung Narviks erhält von Arnim nun endlich die hochverdiente Beförderung zum Generalleutnant und übernimmt das noch nicht komplette VIII.Panzerkorps in Rennes.
Gen.Maj.Raus erhält das Kommando über die 60.Pz.Gren.Div., die nun nach Süden vorstößt, um die sowj.Verbände in Mittel-Norwegen auszuschalten.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von H34DHUN73R »

19.Feb.42
Das 6mot-Design wurde fertiggestellt. Profiteure sind die Transportflugzeuge und die strategischen Bomber.

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Das Panzer-Korps des DAK hat mittlerweile Tunis weiträumig gesichert.
Die Gebirgsjäger liegen erwartungsgemäß noch weit zurück, aber wir geben trotzdem schon mal den Marschbefehl bis Gabes.

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In Visby kapituliert die 101. US-Luftlande-Division vor den Veteranen der 1.Marinesturm-Division.
Etwa 14.500 überlebende GIs gehen in Gefangenschaft.
Oberstleutnant von Hohenlohe erhält das Eiserne Kreuz I.Klasse für seine Verdienste bei der erfolgreichen Invasion Gotlands und wird dauerhaft als Kommandeur des 30.Marineinfanterie-Regimentes bestätigt.

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Obwohl es uns in den Fingern juckt, die Yankees auch gleich noch aus Dublin zu werfen, setzt sich die Stimme der Vernunft durch:
Erst müssen Schweden und Norwegen gesichert werden!
Also werden die "Blauen Barrette" zurück nach Lulea verfrachtet.

20.Feb.42
In Mariehamn versuchen die Sowjets nun schon zum dritten Mal eine Luftlandung, scheitern aber wieder blutig an unserem Fernjagd-Kommando.
Russischer Fallschirmjäger möchte man auch nicht sein...

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21.Feb.42
Kiruna wurde von der 60.Pz.Gren.Div. gegen geringen Feindwiderstand freigekämpft.
Eigentlich wollten sich die auf der Flucht befindlichen Rotarmisten wohl eh nur kurz ausruhen, was uns aber nicht in den Kram paßt.
Damit ist ein weiterer Knotenpunkt der begehrten Eisenerz-Bahn in unserer Hand.

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Bei Rovaniemi weichen die Sowjets unter sehr hohen Verlusten zurück.

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In Norwegen rücken zwei ungedeckte sowjetische Divisionen hingegen immer noch auf Trondheim vor.
Einerseits recht mutig, da wir uns ja mittlerweile recht offen auf Narvik zu bewegen, von dem wohl mittlerweile der komplette Nachschub der roten Truppen in Schweden und
Norwegen
abhängt. Andererseits auch durchaus lästig, da nur eine schwache Garnisons-Brigade Trondheim deckt und die Sowjets bei einem Sieg ein Ausweichhafen in die Hände
fallen würde.
Leider haben wir nichts zur Hand, um die sowj. Divisionen direkt aufzuhalten - wir versuchen, ihnen möglichst schnell die Nachschub abzudrehen und hoffen das Beste...

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22.Feb.42
Das SS-Panzer-Korps erhält sein Panzer-Artillerie-Regiment.

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Die Blauen Barrette sind zurück in Lulea und marschieren nun nach Norden, um die rechte Flanke des Panzer-Vorstoßes auf Narvik zu decken.

23.Feb.42
Die Ranger-Ausrüstung wurde weiterentwickelt.
Auf Deutsch heißen die Jungs "Jäger".
Davon haben wir interessehalber auch eine Division in Aufstellung, also kann der Fortschritt durchaus etwas bringen.

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In über 20 Regionen im Osten wurden die Verkehrswege verbessert.
Ausserdem haben wir nun Radar-Stationen auf den Faröern und auf Madeira eingerichtet, die uns künftig hoffentlich eine genauere Vorstellung von den Operationen der US-Navy
geben werden. Schliesslich wurden noch die Flugplätze in Lemberg und Wilno ausgebaut und die Reichshauptstadt Berlin mit einer ersten Bunkerlinie gegen Bodenangriffe gesichert.
Die Maßnahmen werden fortgesetzt...

Die 7.Pz.Div. bezwingt im Verein mit der 2.Mar.Sturm.Div. "Seelöwe" nach hartem Kampf die Verteidiger von Kalliosalmi.

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Zwei wieder mal ohne Jagdschutz anfliegende sowjetische Strabo-Geschwader scheitern bei dem Versuch, die Verkehrsverbindungen des in Talacyn stationierten III.Pz.Korps auszuschalten
äusserst blutig an den Abfangjägern des Luftverteidigungs-Kommandos "Ost".

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Das VI.Pz.Korps hat ohne auch nur von Ferne einen Feind zu sehen Gabes besetzt.
Nun geht es weiter nach Tripolis.
Sollten die Engländer tatsächlich alle ihre Truppen in Nordafrika bereits in Marokko und Algerien gegen uns verloren haben?
Wir bleiben vorsichtig.

24.Feb.42
Eine komplette sowj.Division wurde in Kvikkjokk zerschlagen, da es von dort aus keine Rückzugsmöglichkeit gibt.
Fast 15.000 Mann ergeben sich der 3.SS-Pz.Div.

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Die äusserst blutige Schlacht um Turtola wurde wenigstens siegreich beendet.
Allerdings brauchen die "Barracudas" nun dringend eine Pause zur Reorganisation.
Die Finnen hatten den Angriff gestartet, sich aber in der Mitte des Gefechtes verabschiedet.

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Das DAK hat Tunesien gesichert und marschiert nun Richtung Tripolitanien.

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25.Feb.42
Die Fließband-Produktion wurde weiter erforscht.
Zur Abwechslung mal eine Verbesserung im industriellen Bereich ohne Nachteile.
Wir verbessern als nächstes die Panzerungstechnologien, was uns einiges bei IK und Rohstoffen kosten wird, aber die Vorteile überwiegen.
Angesichts der an sich sehr hohen Industriekapazität einerseits und den bescheidenen Reserven an Menschen andererseits schichten wir in Zukunft verstärkt in Richtung
Qualität, Nachschub und Transport um.

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In Berlin haben wir das erste Raketentest-Gelände eingerichtet, was uns in die Lage versetzt, strategische Raketen und Flugbomben zu erforschen.
Eine Gelegenheit, von der wir unverzüglich Gebrauch machen.

Am Nachmittag nimmt die 2.Pz.Brig. an der Spitze des DAK erstmals seit längerem wieder Fühlung mit britischen Truppen auf.
Allerdings nur eine schwache Stabseinheit, scheinbar ohne Kampftruppen.

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Gegen Abend geht die 7.Pz.Div. in Nord-Finnland wieder in die Offensive und stößt auf eine Ansammlung sowjetischer Divisionen.
Scheinbar ist nur eine mot.Schützen-Division wirklich kampfkräftig, sodass sich unsere Panzer schnell durchsetzen können sollten.

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In der Nacht entdeckt die U-Jagdgruppe 1 einen schweren US-Flottenverband im Seegebiet der Western Approaches.
Unsere stark unterlegenen Einheiten greifen befehlsgemäß sofort an, um den Gegner zu stellen, während die Marineflieger-Korps 1 und 2 in Brest und Cherbourg alarmiert
werden und die Transportgruppe Blücher unter Zurücklassung der Transportschiffe aus Brest ausläuft, um ebenfalls in das Gefecht einzugreifen.

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26.Feb.42
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Wem die Stunde schlägt

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Fregattenkapitän Hjalfnar beugt sich über die Seekarte der Western Channel Approaches und beobachtet, wie der Zweite Offizier die Positionen der deutschen Geschwader und
des amerikanischen Kreuzerverbandes aktualisiert.

Um 23:00 hatte der inzwischen groß ausgebaute Radarkomplex in Brest die U-Jagdgruppe 1 über mehrere Kontakte in diesem Seegebiet informiert, woraufhin Konteradmiral Warzecha
den Verband sofort auf einen Abfang-Kurs gebracht hatte.
Die Marineflieger in Brest und Cherbourg wurden ebenfalls alarmiert, konnten jedoch in der Nacht nicht wirklich eingreifen.
Auch Dönitz hatte seine Kampfgruppe Blücher in Marsch gesetzt, war aber zu weit weg und durch die alten Schlachtkreuzer auch zu langsam, um den feindlichen Verband einzuholen.

Also musste die U-Jagdgruppe den Gegner stellen und ins Gefecht verwickeln, um für die Kampfgruppe und die Marineflieger genügend Zeit zu schinden.
Nach Analyse der Radar-Echos musste es sich um 4 schwere Feindschiffe handeln, was die U-Jagdgruppe mit ihren Schnellbooten und Zerstörern vor eine schwer lösbare Aufgabe stellte.
Was der Gegner in dem Seegebiet vor hatte, war nicht klar ersichtlich.
Entweder handelte es sich um einen neuen Versuch, in den Ärmelkanal zu laufen um den Seehandel dort zu stören oder man wollte nach Norden und an der englischen Südwest-Küste
vorbei nach Irland durchschlüpfen.

"Neuer Kurs 10° Backbord liegt an", meldet der Steuermann.
Der II.Offizier verlängert die Linie, die den Kurs der U-Jagdgruppe zeigt.
Nun jagen die 4 deutschen Geschwader mit 30 Knoten nach Nordwesten, um dem Gegner den Weg zu verlegen und auf Schussdistanz heran zu kommen.
Falls beide Seiten keine weiteren Manöver ausführten - wovon nicht auszugehen ist - würden sich die Linien in etwa 30 Seemeilen im Norden kreuzen.

"Befehl vom Flaggschiff: klar zum Gefecht!", gibt der Funker durch.
Der Fregattenkapitän hebt kurz den Blick von der Karte und nickt dem I.Offizier zu.
Kurz darauf schrillen die Sirenen auf den Zerstörern und Schnellbooten.
Hjalfnar vertauscht die Kapitänsmütze mit einem Stahlhelm und den Uniform-Mantel mit einer Flakweste, bevor er sich wieder dem Kartentisch zuwendet.

Er reibt sich nachdenklich den roten Vollbart.
Noch immer ist unklar, mit wem sich die Kriegsmarine hier gerade anlegt.
Insbesondere läßt sich der Schiffstyp noch nicht genau einschätzen.
Das sich aus der Radar-Analyse ergebende Operationsprofil spricht für schwere Kreuzer, aber es konnten durchaus auch moderne Schlachtkreuzer sein.
Für Schlachtschiffe war die Marschgeschwindigkeit des Verbandes dagegen zu hoch.

Also würde der Gegner mindestens über 20,3cm-Geschütze verfügen, vielleicht sogar noch größere Kaliber.
Die Feindschiffe konnten also Granaten mit einem Gewicht von mindestens 120kg verschießen, während die 12,7cm-Geschütze der deutschen Zerstörer
gerade mal 24kg-Geschosse beförderten.
Zudem liegt die maximale Reichweite der Deutschen bei nur etwa 17km, während der Gegner auf deutlich über 20km das Feuer eröffnen würde.

Letzten Endes ist das aber nur graue Theorie, da die mickrigen deutschen Granaten die schwer gepanzerten feindlichen Schiffe nicht entscheidend verwunden können.
Man würde also deutscherseits auf die Torpedos bauen und deshalb nahe heran gehen müssen.
Sehr nahe.
Bei einer Maximalgeschwindigkeit von 44 Knoten liegt die Torpedo-Reichweite gerade mal bei 6 Kilometern.
Gedrosselt auf 30 Knoten ergeben sich 12 Kilometer, aber dann wäre der Torpedo nicht viel schneller als die gegnerischen Schiffe.
Nette Hausaufgabe für den Konteradmiral, befindet Hjalfnar skeptisch.

"Gegner-Echo wird schwächer - vermutlich Kursänderung", meldet der Funkmess-Techniker.

Die leichten deutschen Schiffe würden wie ein Federgewichts-Boxer unter der Reichweite eines Schwergewichts durchtauchen müssen, um selbst in Schlagdistanz zu kommen.
Dabei hatten sie immerhin den Vorteil der deutlichen zahlenmäßigen Überlegenheit.
Wieviele Schnellboote und Zerstörer würde der Feind mit seiner überlegenen Artillerie zusammenschießen, bevor die Deutschen endlich selbst das Wirkungsfeuer eröffnen konnten?
Würden überhaupt genügend Deutsche übrig bleiben um dann entscheidend zuzuschlagen?
Ein Frage, die durch das taktische Geschick der Kommandeure und der Feuerleitung des Feindes entschieden werden würde.

"Kursänderung Feindverband bestätigt, nun vermutlich 10°-15°, Geschwindigkeit etwa 25 - 27 Knoten", ergänzt der Funkmess-Techniker.

Für Halfjnars Geschmack ein merkwürdig unentschlossenes Verhalten.
Geortet hatte man die deutschen Schiffe längst, das zeigten die eigenen Radar-Sensoren und das hatte auch zur Aufhebung des EMKON-Befehls durch den Konteradmiral geführt.
Nach Aktivierung der deutschen Funkmess-Einrichtungen stand eine Entdeckung durch den Gegner endgültig ausser Frage.

Der nun von dem Gegner gewählte Kurs passte recht gut zu einer Annäherung an die Einfahrt zum Ärmelkanal, was bedeuten konnte, dass dem gegnerischen Kommandanten
eventuelle Maßnahmen der Deutschen grad egal waren und er einfach ungerührt nach Plan manövrierte.
Andererseits verschob sich dadurch auch der Zeitpunkt bis zum Erreichen der maximalen Feuerreichweite der Deutschen nach hinten, was angesichts der schwereren Hauptbewaffnung
eine passende Taktik für den kommenden Kampf darstellte.

Fliehen machte für den Feind ohnehin keinen Sinn, da die kleinen deutschen Einheiten einfach schneller waren.
Mit dieser Kursänderung überließ der gegnerische Kommandant den Deutschen die Wahl, ob sie den Kampf nun aufnehmen wollten oder nicht.
Hjalfnar wäre deutlich aggressiver vorgangen und hätte schlicht Kurs auf den Deutschen Verband setzen lassen - dann hätten sich die Deutschen zwischen Kampf oder Flucht entscheiden müssen.
So lag es alleine an den Deutschen, was weiter geschehen würde.
Arroganz oder Unsicherheit, befindet der Fregattenkapitän.

Der Bug des Zerstörers schneidet durch die Wellen.
Bei Höchstfahrt schiessen immer wieder Gischtwolken nach oben, deren grünlich-weiße Färbung in der Dunkelheit der Nacht besonders auffällt.

Bisher hatte Warzecha versucht, "das T zu kreuzen", aber dafür war der Geschwindigkeitsunterschied zu gering und da dem gegnerischen Kommandanten nicht der Sinn danach stand,
würde daraus auch nichts werden.

"Neue Befehle vom Flaggschiff: 5.Zerstörer-Geschwader auf Abfangkurs, 6.Zerstörer-Geschwader und 1.Schnellboot-Geschwader Kurs Nord, 2.Schnellboot-Geschwader Kurs West.
Klarmachen für Torpedo-Angriff!", ruft der Funker.

"Befehl bestätigen, neuer Kurs 5° Backbord!", erwidert Hjalfnar.

Nun ist die Katze aus dem Sack, denkt sich der Fregattenkapitän.
Warzecha will den Kampf und wirft ein Netz aus, in dem sich der Feind so oder so verfangen wird.
Soweit die guten Nachrichten, jedenfalls für die 5.Zerstörer.

Offenbar hat der Konteradmiral sein Geschwader dazu auserkoren, das feindliche Feuer auf sich zu ziehen, während sich die übrigen Geschwader auf machten, den Gegner einzukreisen.
Das sollte es dem Gegner jedenfalls erschweren, den Torpedos auszuweichen.
Allerdings wird er vorerst sein gesamtes Feuer auf das 5.Zerstörergeschwader konzentrieren können, wodurch die Überlebensaussichten für die Besatzungen nun deutlich zusammenschrumpfen.

Die bisher in 4 parallelen Kolonnen fahrenden deutschen Schiffe teilen sich auf, woraufhin die Formation schnell auseinander bricht.

"Entfernung zum Gegner?", fragt Hjalfnar nach.
"Entfernung aktuell 20 Seemeilen", kommt die Antwort vom III.Offizier, der sich hinter dem Radarstand aufgebaut hat.
"Ab 20.000 Meter fortlaufend ansagen!", weist Hjalfnar an.

Auf der Backbordseite leuchtet es in großer Entfernung hell auf.
"5.Marine-Aufklärungsstaffel meldet Abwurf von Christbäumen über den feindlichen Schiffen", gibt der Funker weiter.
Die Marineflieger konnten zwar in der Nacht nicht wirksam mit Waffen eingreifen, aber doch immerhin die Frage klären, wer da so frech vor der französischen Küste herumfährt.
Kleinere Blitze zeigen heftiges, gegen die Aufklärer gerichtetes Flak-Feuer an.

Gespannt wartet der Geschwader-Kommandant auf weitere Meldungen.
Schliesslich kommt die Erlösung: "Gegner identifiziert als 4 schwere Kreuzer, vermutlich Salt Lake City - Klasse"

Der I.Offizier kramt hastig nach dem Schiffskatalog, aber Hjalfnar kennt die Antwort schon:
Etwa 11.500 Tonnen, 10 20,3cm-Kanonen als Haupt- und 8 12,7cm-Kanonen als Nebenbewaffnung, dazu jede Menge Flak-Geschütze.
Immerhin keine Schlachtkreuzer, was die Überlebens-Chancen der 5.Zerstörer über die Null-Linie hob.
Allerdings nicht entsetzlich weit.

"Entfernung 20.000", meldet der III.Offizier.
Ein schnell näher kommendes Heulen kündigt ein schweres feindliches Geschoss an, das schliesslich 150 Meter weiter auf der Steuerbordseite eine Wassersäule hochschiessen läßt.

So ein Nachtgefecht macht das Zielen nicht gerade leichter, denkt Hjalfnar mit Erleichterung.
Dafür mangelt es den Radargeräten zu sehr an Genauigkeit.

Schon rauscht die nächste Granate heran, um etwa 100 Meter zu kurz auf der Backbordseite im Wasser zu landen.

"An alle: AK voraus!", befiehlt Hjalfnar, "Wir müssen so schnell wie möglich auf Torpedoreichweite heran kommen!"
Das Dröhnen der Maschinen wird noch ein wenig lauter, als sich die 70.000 PS liefernden Dampfturbinen bemühen, den Zerstörer noch weiter zu beschleunigen.
Schliesslich klettert der Fahrtmesser auf 32,8 Knoten.

Mit schöner Regelmäßigkeit schießen nun links und rechts der in Gefechtslinie dahin jagenden deutschen Zerstörer Wassersäulen aus dem Meer.
Der Korridor, in dem die Geschosse landen, verengt sich immer mehr, aber bisher hat die Feuerleitung der US-Schiffe die richtige Distanz nicht gefunden.

"Entfernung 19.000", gibt der III.Offizier durch.

"Geschwaderbefehl: Feuerleitlösung für Hauptgeschütze ermitteln, Feuereröffnung mit maximaler Reichweite!", ordnet Hjalfnar an.
Ein Treffer aus maximaler Entfernung würde in der Nacht einiges Glück erfordern.
Die zusammen 50 Schnellfeuer-Geschütze der deutschen Zerstörer verwandelen das Glück indes in eine interessante statistische Wahrscheinlichkeit.
Wirkungstreffer sind allerdings aufgrund der kleine Kaliber kaum zu erwarten.

"Feuerleitlösung steht!", meldet der III.Offizier, der die Daten der Funkmess-Station in den Feuerleitrechner eingegeben hat und nun die Ergebnisse an die Geschützbedienungen durchgibt.
Vor der Brücke dreht sich der 1.Geschützturm in Richtung der Koordinaten, die Rohre der beiden Geschütze werden hoch gekurbelt.

Nun beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen.
"Entfernung 18.000"
"Z25 meldet schweren Treffer achtern, Geschützturm 2 ausgefallen!"
"2.Schnellboot-Geschwader geht auf Kurs Nord, 1.Schnellboot-Geschwader auf Kurs West!"

Darauf hat der Fregattenkapitän gewartet.
Die Yankees haben sich im Netz der U-Jagdgruppe verfangen, die nun aus drei Richtungen angreift und die Ausweichmöglichkeiten der amerikanischen Kreuzer vor deutschen
Torpedoangriffen stark reduziert. Den Schnellbooten sollte es deutlich leichter fallen, mit ihrer hohen Geschwindigkeit auf Torpedoreichweite aufzuschliessen.
Allerdings zieht das 5.Zerstörer-Geschwader auch weiterhin alle Aufmerksamkeit auf sich, da die übrigen deutschen Geschwader noch nicht in Reichweite der Amerikaner sind.

Zwei schwere Brocken lassen 70 bis 100 Meter vor dem Bug von Z23 hohe Wassersäulen aus dem Meer schiessen, die schliesslich prasselnd auf dem Vorschiff des
Zerstörers niedergehen und der Brückenbesatzung kurz die Sicht rauben.

"Entfernung 17.000"
"Geschwaderbefehl: Feuer frei für Hauptbewaffnung!", übertönt Hjalfnar durch allgemeine Durcheinander.
Aus den beiden Geschützen vor der Brücke schiessen meterlange Flammenzungen, schnell verdeckt von der Rauchwolke des abgebrannten Pulvers.

"Treffer mittschiffs auf Z28, Schäden im Maschinenraum, Fahrt kann nicht gehalten werden!"
Nun dröhnen beständig die Abschüsse der 12,7cm Geschütze durch die Brücke.
Die deutschen Seeleute sind erleichtert, das feindliche Feuer nicht mehr ohne Gegenwehr über sich ergehen zu lassen.

"Feuerleitlösung für Torpedos errechnen! Torpedogeschwindigkeiten der Rohre 1, 2, 5 und 6 auf 30 Knoten einstellen. Torpedos in den Rohren 3, 4, 7 und 8 auf 40 Knoten", befiehlt Hjalfnar.
Auf diese Weise sollten die deutschen Zerstörer 2 Fächer schiessen können, einen ersten aus großer Distanz mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit und einen weiteren aus
geringerer Entfernung. Ob man dann noch einmal nachladen und erneut feuern kann, steht allerdings in den Sternen.

Ein Lichtblitz dringt von achtern in die Brücke, nach Sekundenbruchteilen von einer schweren Detonation und einem heftigen Ruck durch das ganze Schiff abgelöst.
"Schadensmeldung an Kommandat!", fordert der Fregattenkapitän, seinen Stand nach kurzem Wanken wiederfindend.

"U-Jagd-Raketenwerfer durch Volltreffer zerstört, Besatzung gefallen!", kommt schliesslich die Meldung des II.Offiziers.

"Entfernung 15.000"
Mittlerweile haben sich die Amerikaner eingeschossen, wobei auch die ständig schrumpfende Entfernung hilft.
Auch die Fehlschüsse liegen nun bedrohlich dicht an den deutschen Zerstörern und die Treffer häufen sich.

"Z32 meldet Treffer achtern, Geschützturm 3 ausgefallen!"
"Z28 erneut an der Wasserlinie getroffen! Feuer im Maschinenraum und Wassereinbrüche achtern!"

Hjalfnar wappnet sich gegen die hereinprasselnden schlechten Nachrichten.
Die Zerstörer müssen näher heran, um ihre gefährlichste Waffe einsetzen zu können!

"6.Zerstörergeschwader geht auf Kurs Nord-Ost"
Endlich bringt Warzecha nun auch sein eigenes Geschwader auf Abfangkurs, schließt der Fregattenkapitän.
Den Amerikanern werden sich bald mehr Ziele anbieten als schwere Geschütze zur Bekämpfung vorhanden sind.
Vermutlich wird der Konteradmiral die Ernte einfahren können, die der Opfergang der 5.Zerstörer gesät hat.

"Entfernung 12.000"
"Geschwaderbefehl: Feuer frei für ersten Torpedofächer, dann Kurs 5° Steuerbord! Rohre nachladen, Torpedos auf 40 Knoten einstellen, Feuerleitlösung ermitteln", ordnet Hjalfnar an.
Unmittelbar darauf schiessen die Torpedos der noch kampffähigen Zerstörer aus ihren Rohren, auf einen Bereich zuhaltend, den der amerikanische Verband durchqueren muss.

"Hauptbewaffnung: auf Schnellfeuer übergehen!", ergänzt er nach kurzer Überlegung.
Es hatte ja keinen Sinn, mit vollen Magazinen auf dem Grund der See zu landen.
Die hochmodernen 12,7cm-Geschütze schafften mit ihrer zehnköpfigen Besatzung maximal etwa 15 Schuss pro Minute, ein Feuerhagel, der die Amerikaner doch zumindest irritieren sollte.

"Entfernung 11.000"
In der Dunkelheit ist immer noch nichts von den feindlichen Schiffen zu erkennen, nur das fortwährende Aufblitzen in der Finsternis läßt die Position der aus allen Rohren feuernden
schweren Kreuzer erahnen.

Plötzlich wird es für eine Sekunde taghell, einige Sekunden später erschüttert eine gewaltige Detonation die Brücke von Z23.
"Z27 nach Volltreffer explodiert!", kommt es resigniert vom Funker, der die Meldung eines nachfolgenden Zerstörers weitergibt.
"Wassereinbruch nach Treffer im Bug bei Z29, Schiff macht keine Fahrt mehr"

Von der Panzerung des vorderen Geschützturmes prallt eine feindliche Granate wirkungslos ab - Gottseidank nur ein kleineres Kaliber.
Das Dauerfeuer der beiden Geschütze übt auch auf Hjalfnar eine beruhigende Wirkung aus.

"Entfernung 9.000"
Die Marineflieger beleuchten mit einem weiteren Reihenabwurf von Christbäumen erneut die US-Kreuzer.
Die Silhouetten der schweren Schiffe zeichnen sich scharf ab.
Auch Hjalfnar greift zum Fernglas, um sich den Feind endlich einmal anzusehen.
Immerhin wurden die mittschiffs aufgestellten Wasserflugzeuge auf drei Kreuzern vom beständigen deutschen Feuer zerschmettert, ansonsten sind keine großen Schäden zu entdecken.
Insbesondere natürlich nicht bei den schwer gepanzerten Türmen der Hauptgeschütze.

"Nur noch ein wenig näher heran!", fleht Hjalfnar zu allen heidnischen Göttern, die ihm in den Sinn kommen.
Doch plötzlich jagt eine Feuerwand über die Brücke, die unter dem Einschlag einer 20,3cm-Granate knapp über der Wasserlinie erbebt.
Glas- und Holzsplitter jagen durch die Luft, die Besatzung wird von der Druckwelle nach Steuerbord geschleudert.

In Hjalfnars Ohren pfeift und dröhnt es, als er mühsam wieder die Augen öffnet und sich bemüht, einen klaren Gedanken zu fassen.
Verständnislos starrt er in die weit aufgerissenen Augen seines zweiten Offiziers.
Irgendetwas stimmt da nicht. Nach einigen Sekunden erkennt Hjalfnar schliesslich, dass der Kopf des Offiziers vor ihm auf dem Boden liegt, während das blutige Bündel an der
Steuerbordwand wohl die Überreste seines Körpers sind.
Als er sich an den Überresten des Kartentisches hochzuziehen versucht, schiessen Schmerzen wie Dolche durch seinen Körper.
An sich heruntersehend entdeckt er zahllose lange Glassplitter, die aus seinem linken Arm ragen.

Die Überlebenden rappeln sich ebenfalls wieder hoch, immerhin ist der Steuermann darunter, der sich sofort wieder um sein Ruder kümmert.
Hjalfnar schüttelt die Betäubung von sich ab und hilft seinem I.Offizier wieder auf die Beine.
"Entfernung zum Gegner feststellen!", brüllt er ihn aus nächster Nähe an.
Sein eigenes Gehör funktioniert nur rudimentär und bei dem IO sieht es auch nicht besser aus.
Immerhin wankt der Kapitänleutnant zu dem intakt aussehenden Funkmessgerät, dessen Techniker blutend am Boden liegt.
Der Funker signalisiert gestikulierend, dass man die Funkanlage abschreiben kann.

"Entfernung 6.000 Meter!", brüllt Kapitänleutnant Braun Hjalfnar ins Ohr.
"Feuer frei für zweiten Torpedofächer!", schreit dieser daraufhin zum Feuerleitoffizier hinüber, der ihn zwar nicht hört, aber den Befehl von seinen Lippen ablesen kann.

Mit Befriedigung registriert Hjalfnar den leichten Ruck, der den Abschuss der Torpedos signalisiert, während er sich einige Splitter aus dem Arm zieht.
Das 5.Zerstörergeschwader hat seine Pflicht erfüllt, der Rest war Sache der übrigen Einheiten.

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- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Nach zwei Stunden harter Kämpfe hat es das sehr aggressiv zu Werke gehende 5.Zerstörergeschwader schwer erwischt - 8 von 10 Zerstörern sind schwer beschädigt oder bereits gesunken.
Auch die amerikanischen Kreuzer mussten einstecken, sind aber immer noch deutlich überlegen.

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05:00: Endlich hat die Blücher-Gruppe aufgeschlossen und schaltet sich in die Seeschlacht ein.
Auch die Marineflieger heizen den US-Schiffen in der Dämmerung ordentlich ein, obwohl es um die Zielgenauigkeit noch nicht sonderlich gut bestellt ist.

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Um 06:00 setzen sich die schweren US-Kreuzer stark beschädigt ab.
Die tapfere U-Jagdgruppe 1 erhält Befehl, schnellstens zur Instandsetzung nach Brest zu laufen, während Dönitz' Transportgruppe Blücher versucht, den Briten den Weg nach
Osten zu verlegen. Die Marineflieger bleiben im Einsatz.
Fregattenkapitän Hjalfnar wird für seinen todesmutigen Angriff als erstem Marine-Offizier das Ritterkreuz verliehen, ausserdem das Verwundeten-Abzeichen in Schwarz.

Gegen 11:00 meldet die Radar-Station Brest den Feindverband im Channel Approach, woraufhin alle 6 Marineflieger-Geschwader auf das Seegebiet zu halten.
Die Blüchergruppe ist ohnehin bereits auf dem Weg, wird jedoch durch die alten Schlachtkreuzer deutlich gebremst.

Inzwischen hat Geyr von Schweppenburgs Stabsbrigade / IV.Pz.Korps die Russen bei Aareavaara geworfen.

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Um 12:00 kann Dönitz den Kontakt zu den Yankees wieder herstellen und eröffnet das Feuer aus allen Rohren auf die bereits von den vorangegangen Kämpfen schwer gezeichnet Gegner.
Im strahlenden Sonnenschein bieten die US-Schiffe nun auch gute Ziele für die Marineflieger, was diese weidlich ausnutzen.
Die U-Jagdgruppe 1 ist in Brest eingelaufen, wo sofort Reparaturmaßnahmen gestartet werden.

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Um 14:00 sinken die schweren US-Kreuzer Salt Lake City und Chicago im Bombenhagel der Marineflieger.
Nach vorangegangenen Treffern machten die Schiffe praktisch keine Fahrt mehr und boten leichte Ziele.

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Kurz danach gelingt dem leichten Kreuzer Emden der vernichtende Treffer auf der Pensacola - auch diese sinkt brennend dem Grund des Kanals entgegen, während der letzte Kreuzer
schwer beschädigt weiter nach Osten flieht.

Um 19:00 spürt das II.Marineflieger-Korps den fliehenden US-Kreuzer im English Channel wieder auf und greift erneut an.
Eine Stunde später hat die Gruppe Blücher erneut aufgeschlossen und beschiesst die waidwunde Indianapolis, die schliesslich nach einer weiteren Stunde ebenfalls sinkt.
Diesmal hat der hochmoderne CB Blücher den entscheidenden Treffer gelandet.
Angesichts der bisher eher geringen See-Aktivitäten hat die Blücher schon ganz gut gepunktet.

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Damit konnte der komplette US-Verband ohne eigene Schiffsverluste ausgeschaltet werden!
Obwohl das sicherlich nur einen Nadelstich für die gewaltige US-Navy darstellt, ist es doch ein ordentlicher Motivationsschub für die noch schwache deutsche Kriegsmarine.

Die Blücher-Gruppe geht zu Ausbesserungen und zum Bunkern nach Nantes.

27.Feb.42
Die Maschinengewehre der Luftwaffe machen einen deutlichen Entwicklungssprung.
Wir erforschen nun die Gatling-Kanonen, um die Schlagkraft weiter zu steigern.

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28.Feb.42
Die mot.Raketenwerfer-Regimenter steigern die Feuerkraft der schweren Korps-Artillerie.

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01.Mrz.42
Von den Fortschritten bei den LKWs profitieren die Panzergrenadiere und generell der Nachschub.
Werden wir bald dringend brauchen.

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Die 1.SS-Panzer-Div. "Wiking" befreit Tripolis von den britischen Invasoren.
Das I.Flieger-Korps verlegt unverzüglich von Tunis dort hin.

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Die Gebirgsjäger erhalten Befehl, sich in Tunis zu sammeln, von wo aus sie dann per Schiff näher an die Front verlegt werden sollen.
Erwartungsgemäß können die Gebirgsjäger das Marschtempo der Panzer nicht halten, allerdings hatten wir auch erwartet, dass die Panzer durch Gefechte mit britischen Verteidigern
verlangsamt werden würden - aber von britischen Bodentruppen ist immer noch nicht viel zu sehen.

02.Mrz.42
Die Schlachtgruppe Scharnhorst läuft mit den Landungsschiffen von Lulea nach Gibraltar.
Von dort aus soll es dann weiter nach Tunis gehen, um das Gebirgsjäger-Korps aufzunehmen.

03.Mrz.42
Eine Weiterentwicklung der Träger-Flugzeuge läßt eine Produktion derartiger Maschinen ein wenig näher rücken.
Allerdings brauchen wir mindestens noch eine weitere Entwicklungsstufe, bevor es tatsächlich losgehen kann.
Irgendwann wollen wir ja kleine Flugzeugträger bauen, um die U-Jagd zu verbessern und generell den Aktionsradius der Kriegsmarine zu erweitern.
Große Träger bleiben aufgrund der umfangreichen Technologie-Anforderungen für die nächsten Jahre ein stiller Traum.

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Im Zielgebiet von Unternehmen Hammerschlag VIII taut es mittlerweile.
Es bildet sich der unvermeidliche Schlamm.
Der Angriffstermin wird daher provisorisch auf den 20.März festgelegt.

Die kampferprobte 7.Pz.Div. weist einen Gegenangriff der Sowjets in Lohiniva blutig ab.

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Auch an der Grenze nach Norwegen geht es voran, wenn auch mühsam.
Die neue 14.Geb.Jg.Div. wurde verfrüht ins Gefecht geschickt und zahlt einen recht hohen Preis.

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04.Mrz.42
Die Yankees haben offenkundig Verstärkung nach Irland gebracht.
Jedenfalls breiten sich US-Truppen dort unerfreulich aus.
Wir können bis auf Weiteres nur angesäuert zusehen.

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Die Ausbesserungsarbeiten am 5.Zerstörer-Geschwader schreiten langsam voran.
Immerhin sind nun 4 Schiffe wieder einsatzfähig.

In der Nacht greifen Marineflieger einen von den Küstenradar-Stationen gemeldeten kanadischen U-Boot-Verband bei der flämischen Bank an.

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05.Mrz.42
Die Australier laufen schwer beschädigt weiter nach Westen.
Unsere Blücher-Gruppe sticht in Nantes Richtung Western Approaches in See, um die Kanadier an einer Flucht nach Irland zu hindern, während die Marineflieger
weiter auf den Verband einhämmern.

Dank der Marineflieger ist taucht eine feindliche U-Boot-Flottile schliesslich letztmalig auf den Grund des Ärmel-Kanals.

Am späten Nachmittag findet Dönitz den kanadischen Verband und eröffnet das Feuer.
Zügig werden die beiden übrigen U-Boot-Flottillen ebenfalls in den Grund des Kanals gebohrt.
Vielleicht spricht sich ja langsam herum, dass der Ärmelkanal und die europäischen Atlantik-Küsten nun ein rein deutsches Gewässer sind.

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06.Mrz.42
Die 2.Wach-Brigade setzt sich im Verein mit der 13.Geb.Jg.Div. nach schweren Kämpfen gegen sowjetische mot-Schützen in Saxnäs durch.

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07.Mrz.42
Das DAK hat mittlerweile die Misurata-Linie erreicht und schickt sich an, in die Cyrenaika vorzustoßen.

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08.Mrz.42
Etwa zwei Dutzend weitere Infrastruktur-Maßnahmen wurden im Osten planmäßig und rechtzeitig vor der Frühjahrs-Offensive abgeschlossen.
Es bleibt aber noch genug zu tun.

Von Arnims 60.Pz.Gren.Div. verscheucht schwache Russen aus Narvik.
Nun sieht es düster für die südlich davon noch stehenden sowjetischen Verbände aus.

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09.Mrz.42
Die "Seelöwen" rücken siegreich nach Vittangi ein.

Inzwischen sind auch die "Blauen Barrette" wieder an der Front eingetroffen und werfen mühelos eine sowj.mot.Schützen-Division mit starker PAK bei Soppero.

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Da die Entfernung nach Spanien mittlerweile zu groß wird, bilden wir eine neue Heeresgruppe Afrika und unterstellen diese dem OB West.

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Nach der Eroberung Narviks erhält von Arnim nun endlich die hochverdiente Beförderung zum Generalleutnant und übernimmt das noch nicht komplette VIII.Panzerkorps in Rennes.
Gen.Maj.Raus erhält das Kommando über die 60.Pz.Gren.Div., die nun nach Süden vorstößt, um die sowj.Verbände in Mittel-Norwegen auszuschalten.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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