Politik und Weltgeschehen

Dein Reich. Deine Geschichte.
Konata

Unsichtbare rosafarbene Einhörner

Beitrag von Konata »

Hallo,

Solltest Du hier aus irgendwelchen schwerwiegenden Gründen (Selbstmordgedanken, FDP-Anhängerschaft, Feminismus) hier gelandet sein, hast Du nun die Wahl zwischen
  • Bei Epos mitmachen (nur zu empfehlen, wenn Du dich auf das Niveau eines vierjährigen Toasters begehen möchtest) oder
  • Bei einer Staatssimulation mitmachen (in dem Fall wird Dir Simocracy empfohlen, hier (Anmeldethread), hier (Polithread) und hier (Wiki) sowie hier (Chat) erreichbar)
Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit, viel Spaß bei Simocracy und/oder Spanking bei Epos!

Haruna
Konata

Beitrag von Konata »

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Taiyuans Wirtschaftsmotor gerät ins Stocken

Taiyuan, Mandschurei. Die Wirtschaftsleistung des ostasiatischen Vielvölkerstaates ist im zweiten Quartal überraschend eingebrochen. Um 1,9 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft; Börsenanalysten prognostizierten jedoch kürzlich ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Die Mandschurei gibt damit die wirtschaftliche Führungsrolle im asiatischen Raum ab. Als Vorbilder wirtschaftlichen Wachstums in Asien präsentierten Wirtschaftskenner die Republik Sichuan und das Kaiserreich Haruenkai.

Lediglich 40 Prozent der knapp 100 Millionen großen Bevölkerung der Mandschurei sind gebürtige Mandschuren. Die größten Gruppen der Immigranten werden von Mongolischstämmigen und Chinesischen gebildet. Bisher galt die wirtschaftliche stabile Lage als Kitt zwischen den sozialen Fugen. Bricht dieser nun weg, könnte es in den größeren Metropolen zu Unruhen kommen, warnen mandschurische Unternehmer. Aus dem Handelsministerium Taiyuans liegt bisher keine Stellungsnahme zu den aktuellen Wirtschaftsdaten vor.


Studie warnt vor der Armutsschere

Chengdu, Sichuan. Trotz der insgesamt guten Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt ist die Lücke zwischen den vermögenden und den mittellosen Teilen der Bevölkerung weiter angewachsen. Das geht aus einer nationalen Studie der privaten Eliteuniversität in Chengdu hervor. Zwischen 15 und 17 Prozent der Bürger sind von Armut bedroht, während die reichsten zehn Prozent über 47 Prozent des gesamten Nettovermögens verfügen.

Doch nicht nur die Kluft wächst an - auch die Zahl der Auswanderer nimmt stetig zu. Die Studie belegt, dass immer mehr Sichuaner ihr Glück im asiatischen Ausland versuchen. Besonders die bisher wirtschaftsstarke Mandschurei lockte mit ausreichend Arbeitsplätzen Haushalte an. Zwar verdiene man auf der anderen Seite der Grenze weniger, jedoch sind die Lebenserhaltungskosten in der Mandschurei erheblich geringer als in Sichuan.

Weitere Nachrichten folgen in Kürze.
gobo77

Beitrag von gobo77 »

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Die Zentralregierung der
Republik Breganien
gibt bekannt:


Außenpolitik

4. Lafourche'scher-Breganischer Krieg vorrüber

Wie der Präsident der Zentralregierung Breganiens, Dominik Adler, bekannt gab, konnte der 4. Krieg gegen Lafourche nun beendet werden. "Nachdem uns die Sklavenrasse aus dem Südosten vor über drei Jahren uns das inzwischen vierte mal angegriffen haben, konnten wir nun einen entscheidenden Sieg gegen Lafourche erringen. In der Schlacht um die Hauptstadt Niederbadens (Kansas), der Schlacht um Reingau (Topeka) konnte unsere glohrreiche 3. Infanteriedivision gemeinsam mit der 1. Panzerdivision den Feind einkesseln und anschließend die Stadt einnehmen. Dadurch wurde der Feind so demoralisiert, dass er daraufhin mehrere Städte im Süden Niederbadens freiwillig aufgegeben hat, nachdem unsere Panzer der 4. und 5. Panzerdivision diese Städte erreichten.
Der Feind erkannte, dass er nun keine Chance mehr hatte, in unser Land einzumarschieren, nachdem die strategisch wichtigen Städte Goldstadt (El Paso) und Neubaden (Kansas City) durch die 3. bzw. 6. Armee der breganischen Streitkräfte erobert werden konnten. Unsere Panzer konnten daraufhin fast bis nach Oststadt (Oklahoma City), dem Tor zu den wichtigsten Städten Lafourches, vorrücken, ehe uns die Kapitulation der Sklavenrasse aus Houston erreichte," so der Präsident.
Obwohl Lafourche durch einen feigen Angriff und die folgende schnelle Offensive vor drei Jahren bis nach Bad Algau (Denver) vorrücken konnte und erst in der rund einjährigen Schlacht um Bad Algau besiegt werden konnte, lies der Präsident Gnade vor Recht walten. Er sagte, dass eine glorreiche Nation wie Breganien noch glorreicher werde, wenn man Gnade vor Recht walten liese. So müssen die Untermenschen aus Lafourche "nur" die Provinz Niederbaden sowie eine nicht genannte Höhe an Reparationszahlungen an die Republik leisten. "Niederbaden werde es in Breganien sehr viel besser ergehen als in der Hand der Untermenschen," so Adler.
Adler ordnete zudem eine Gedenkwoche der im Krieg gefallenen breganischen Soldaten und Zivilisten an. Insgesamt wurden rund 420.000 Breganier getötet und weitere 60.000 gelten zum gegenwärtigen Zeitpunkt als vermisst. Da Breganier bis zum bitteren Ende kämpfen, wurde kein einziger Breganier gefangen genommen, während unsere Streitkräfte rund 300.000 Gefangennahmen vermelden konnte.

Innenpolitik

Niederbaden als 21. Provinz begrüßt

Der Präsident der Zentralregierung, Dominik Adler, höchst persönlich, lies es sich nicht nehmen, die Provinz Niederbaden als 21. breganische Provinz zu begrüßen. Der Provinz stehe eine goldene Zukunft bevor, so Adler. Adler machte eine Reise durch die durch den Krieg schwer beschädigte Regionen um Bad Algau und Reingau.
Adler wurde von der dortigen Bevölkerung mit großem Jubel begrüßt und wurde als "Retter Niederbadens" geehrt. "Nachdem Niederbaden 1864 im 1. Lafourche'schen-Breganischen Krieg an die Sklavenrasse gefallen ist, konnte man nun nach über 110 Jahren Niederbaden wieder in breganische Hand bringen. Das ist ein wahrlich denkwürdiger Tag für jeden Breganier, allen voran den Einwohnern Niederbadens," so Adler.
Niederbaden wird in den nächsten Wochen und Monaten intensive Aufbauhilfe bekommen, um wirtschaftlich mit anderen Provinzen mithalten zu können. Die Sklavenrasse habe Niederbaden verwelken lassen, so der Übergangsverwalter von Niederbaden. "Es werde Zeit, dass Niederbaden eine wirtschaftliche Blüte wie in den 1840er erlebe."


Kurznachrichten
  • Nichtamtlicher Hinweis: Es kann nicht ernst gemeinte Kurznachrichten geben. Diese werden nicht gesondert gekennzeichnet.
  • Wirtschaft läuft trotz des Kriegs so gut wie nie
Dominik Adler
Präsident der Zentralregierung der Republik Breganien
Crayven

Beitrag von Crayven »

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Pendragon - In ausgelassener Atmosphäre haben Millionen Britannier das 50. Thronjubiläum ihres Kaisers Alistair VI. begangen. Überall auf den britannischen
Inseln richteten Gemeinden und Städte Feiern zur Ehrung des Monarchen aus, in den Herrschaftsgebieten jenseits der Meere feierten Honorary Britannians
und Angehörige des Reiches seine kaiserliche Majestät als Schutzpatron ihres Landes. In der Früh des 25. Mai 1933, kurz nach der Morgenandacht, erfuhr
der junge Prinz-Gouverneur der britannischen Überseegebiete, Alistair, vom Tod seines Vaters, Kaiser Eadmund III. Noch am selben Tag stach ein Passagierschiff
der kaiserlichen Marine mit Ziel Pendragon in See. Nach rund acht Tagen traf der Thronfolger in der Hauptstadt ein und konnte seinen Vater auf dem letzten Weg
begleiten. Noch am selben Tag ernannte der Thronfolgerat ihm zum Kaiser des Heiligen Britannischen Reiches, die Krönung fand bereits wenige Tage später in der
Westminster Abbey statt. In eben jenem Gebäude, fünfzig Jahre später, kehrte der 79-Jährige mit seiner Familie zurück.

"Wir sind heute hier versammelt, um Gott für die pflichtbewusste Amtsausübung des Kaisers und seinem treu dem britannischen Vaterland verpflichteten Dienst
zu danken, den er dem Volk dieser Nation und Bewohnern der Herrschaftsgebieten jenseits der Meere zukommen lässt", sagte der Erzbischof von Westminster,
John Tully, vor 1500 Gästen aus Adel und Politik. Unter den anwesenden Gästen stachen besonders Kaiserin Narumi und Premierminister Jun'ichirō Ogawa des
Kaiserreichs der Hundert Frühlingsküsten, Kaiser Leopold IV. und seine Gattin Novalie Eklund des Nordeuropäischen klerikalen Reichs und der enge Freund des
Kaisers, König Enrique III. von Hisberien und seine Gemahlin heraus. Ferner erschien unter den weltlichen Gästen der Außenbeauftragte
der Zentralregierung Breganiens, Philipp Kappel.

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His Imperial and Royal Majesty Alistair the Sixth, by the Grace of God, Emperor of the Britannian Realm,
of Britain, Ireland, Scotland and the Britannian Dominions beyond the Seas King, Grand Duke of Brittany,
Protector and Defender of the Christian Faith


Im Pendragoner Hyde Park feuerten Kanonen zur Ehren des Kaisers Salut, als er das Gotteshaus verließ. Anschließend fuhr der Monarch in einer goldenen Kutsche
in den Guiderius-Palast; vorbei an den von Menschenmassen gesäumten Straßen. Von dort betrachtete er die restlichen Festivitäten vom Balkon des Palastes
aus. Die Ehrengarde marschierte auf, Infanterieregimenter schritten im Gleichschritt durch den Palasthof und Jagdflieger der britannischen Luftwaffe donnerten
über das alte Gebäude hinweg.

Gegen Abend, nach einem prunkvollen Festschmaus mit seinen Staatsgästen im Inneren des Palastes, zog sich der Kaiser mit seiner engsten Familie zurück. Mit
seinem Privatkreuzer fuhr er über die Themse auf die hohe See hinaus. An den Uferpromenaden der Stadt versammelte sich das Volk und geleitete in einem stillen
Fackelmeer den Kaiser aus der Stadt. Ziel der Reise ist die bretonische Küste, vor der die Kaiserfamilie einen kurzen Urlaub genießen möchte.
Kaiser Raleigh II. erhielt dank der Beihilfe der hisberischen Krone im Okzitanischen Krieg im Jahre 1573 die Großherzogswürde der Bretagne. Obwohl das Reich
de facto ein Besitztum des Königreichs Hisberien bleibt, ist der Kaiser Britanniens de jure der Großherzog des Landes. Vertreten wird dieser jedoch von einem
von ihm ernannten Gouverneur.
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Silem
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Beitrag von Silem »

Republiek van Free-Afrika
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Zensus 80

Auf dem gesamten Staatsgebiet der Republik von Frei-Afrika wird der Zensus 1980, auch Zensus 80, stattfinden. Mit diesem Zensus soll die Ethnische Struktur der Republik festgestellt werden aber auch die wirtschaftliche und finanzielle Lage der gesamten Bevölkerung bestimmt werden. Innerhalb der nächsten 2 Monate werden Beamte der Provinzen, nach dem Zufallsprinzip, ausgesuchte Häuser besuchen und die dortigen Bewohner befragen um ein möglichst akkurates Bild zu erlangen. Ebenfalls erhält jeder Haushalt ein standardisiertes Anschreiben in dem die wichtigsten Punkte abgefragt werden.

Das Informationsministerium nimmt an das die Auswertung der Interviews und der Fragebögen etwa 6-7 Monate dauerte. Danach soll in einer umfangreichen Broschüre die Ergebnisse des Zensus der Bevölkerung mitgeteilt werden und zur Verfeinerung der Politik der Regierung genutzt werden.

Kongress der sosiale Demokrasie

In Windhoek findet zurzeit der Kongress der sozialdemokratischen Partei von Frei-Afrika statt. Dort treffen sich Regelmäßig Vertreter internationaler und nationaler sozialdemokratischer Partei und Vereine und diskutieren ihre Ausrichtung sowie zukünftige Politik. Dieser kongress steht ganz unter dem Eindruck der nahenden Präsidentschaftswahlen und soll vorallem zur Vorbereitung des Wahlkampfes genutzt werden. Der Spitzenkandidat der Sosiale Demokratiese Party van Free-Afrika Peers Stoinbrucks nutzt den Kongress als Plattform für Reden an seine Genossen und um Kontakte mit den Ortsvereinen der Parte zu halten. Stoinbrucks selbst ist für seine Arbeit im Vorstand der Afrikaanse myne en konstruksie-groep bekannt. Ihm gelang es unter den Vorzeichen der Wirtschaftsschwierigkeiten und der Integration schwarzer Arbeiter den Konzern zu reformieren und aus den roten Zahlen zu befreien.

Stoinbrucks hält seinen gesamten Wahlkampf unter den Vorzeichen der Integration und Gerechtigkeit. In seiner Rede vor den Teilnehmern des Kongresses verwies er darauf das Frei-Afrika nur erfolgreich sein kann wenn jeder beteiligt ist und die Gewinne der Gesellschaft auch gerecht verteilt werden. Gegenwind bekommt der Spitzenkandidat dabei vom kommunistischen Flügel seiner Partei der ihn aufgrund der Verbindungen zu Konzernen schwer kritisiert. Es wird sich zeigen ob Stoinbrucks trotz seiner Verbindungen seine Ideale und Vorschläge glaubhaft verkaufen kann und zum ersten sozialdemokratischen Präsidenten der Geschichte wird.

Ministerie van Inligting
Konata

Beitrag von Konata »

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Besorgnis über alte Verbündete macht sich breit

Shunkyō. Wie eine heutige Pressemeldung seitens der Regierung verkündet hat, sei man in Haruenkai in den letzten Wochen über die Funkstille seitens bisher wichtiger Partnerländer des Kaiserreichs - der Mandschurei und Sichuan - besorgt. Die nun von WBC Asia veröffentlichten Nachrichten seien daher umso besorgniserregender, so die Pressemeldung. Unbestätigten Quellen zufolge seien in beiden Ländern politische Umbrüche am Laufen; in der Mandschurei wird die Entwicklung aufgrund der bisherigen Politik des Vielvölkerstaats umso mehr verfolgt. Premierminister Jun'ichirō Ogawa erklärte hierzu, dass man beiden Staaten zur Seite stehe, sollten sie Hilfe brauchen.


Fünfzig Jahre Kaiser Alistair

Shunkyō/Pendragon. Vor genau fünfzig Jahren krönte das Heilige Britannische Reich Alistair VI. zu ihren Kaiser - diese letzten fünfzig Jahre sind auch in den Augen des Kaiserhauses Hyakuharuenkais von einer friedlichen, aber starken Politik Britanniens gekennzeichnet worden. Sowohl die Hauptgebiete des Reiches in Europa als auch die neuen Ländereien in Nordamerika sehen den Kaiser noch heute als Symbol für Frieden, Wohlstand und Zusammenhalt. Als Kaiserin Narumi das Licht der Welt erblickte, war Alistair VI. seit bereits 21 Jahren oberster Herrscher über die Großmacht Britannien. Und auch heute, 29 Jahre später, sorgt er für den Verbleib des Landes als politisches Schwergewicht. Kaiserin Narumi ließ es sich nicht nehmen, am Tag des Jubiläums in der Hauptstadt Pendragon zu sein und dem 50. Jahrestag der Krönung des britannischen Kaisers beizuwohnen. Es wurde auch bestätigt, dass auch die Beziehungen zwischen Britannien und Haruenkai so stabil sind wie der Wohlstand und das friedliche Zusamenleben der britannischen Völker. Premierminister Jun'ichirō Ogawa bestätigte in einer Pressekonferenz später auch, dass man mittelfristig noch bessere Beziehungen zu Britannien anstrebe.


Abarai präsentiert die Spielekonsole der Zukunft

Fukuoka. Auf einer Pressekonferenz in der Fukuoka Exhibition Hall bestätigte Haruenkais führender Videokonsolenhersteller, Abarai, dass im November dieses Jahres die neue Abarai Ryūen in Haruenkai, der Mandschurei und Sichuan zum Verkauf angeboten wird. Es wurde bereits bestätigt, dass die 8-bit (sic!)-Konsole zu einem Preis von 40.000 Kai (ca. 320 Epos) zum Verkauf angeboten wird.

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Mit einem Speicher von ganzen 2 KB, einer Auflösung von 256×240 Pixel und insgesamt 25 gleichzeitig darstellbaren Farben gilt die Ryūen schon jetzt als Wegweiser der Videospielindustrie. Zu einer gleichzeitigen Veröffentlichung in Westen wollte man sich noch nicht äußern - offiziell möchte man erst die mittel- bis langfristige Resonanz im eigenen Land abwarten, bevor über eine Veröffentlichung in Europa und Nordamerika entscheidet wird.



青林檎つまらぬことが多すぎて。(星野麥丘&#20154 ;)
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Green apple
There are too many
Uninteresting things.

Aoringo tsumaranu koto ga ōsugite. (Bakkyujin Hoshino)

RedBlackF

11. Mai 1983 - Nordeuropäisches klerikales Reich

Beitrag von RedBlackF »

Noord-Europese Klerikale Rijk
Nordeuropäisches klerikales Reich
Nordeuropeisk Kontorsarbete Rike
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Innenpolitik

Sigbert Meißner tot - Deutsche Bischofsunion kürt neues Mitglied


Amsterdaam/Aachen - Sigbert Meißner, ständiges Mitglied auf Lebenszeit in der deutschen Bischofsunion und damit Regierungsmitglied, ist heute Nacht bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ein Regierungssprecher gab nur eine knappe Pressemitteilung weiter. In dieser wird von einem Auffahrunfall mit tödlichem Ausgang gesprochen - weitere Informationen zum Unfallhergang gibt es nicht, weitere Opfer sind ebenfalls nicht bekannt gemacht worden. Vor allem die deutsche Nation des Reiches ist tief bestürzt und trauert um den Verstorbenen. Überall in den deutschen Landen legte man eine weiße Rose auf den Türsims als Zeichen des Mitgefühls für die Verbliebenen des Toten. In Aachen und Köln wurden in den Kathedralen Trauergottesdienste abgehalten. Abseits der bedrückten Trauer rief der plötzliche Tod des Ratsmitglieds jedoch auch die Verschwörungstheoretiker auf den Plan. So behaupten viele, es habe keinen Autounfall gegeben. Bekannt ist, dass Meißner vor allem durch seine pro-demokratische Einstellung sehr in die Ungunst der konservativen Schweden und Niederländer gekommen ist, erntete jedoch in der Union viel Kritik. Allem voran wurde er wegen seiner Idee verspottet, die eine internationale, demokratische Organisation vorsah, in der jeder Staat gleichberechtigt wäre. Ein schwedisches Mitglied des Heiligen Rates sagte dazu, es sei ein "menschenverachtender Vorschlag", der die "niederen Rassen im enormen Maße zu viel Macht" zuspräche. "Wir sollten die Welt rund lassen und nicht versuchen, sie zu einem Würfel zu formen", sagte Olaf van Børnstaaden noch vor zwei Wochen in einer Ratsversammlung. Gerade durch diese harsche Kritik Meißners ungewöhnlicher Ideen schürt der plötzliche Tod die Gerüchte. Manch einer behauptet, die Schweden versuchten die Deutschen zu schwächen, wieder andere reden von einem Komplott der Heiligen Reformierten Kirche gegen Meißners verwerfliche Theorien. Letzteres hört man jedoch nur unter vorgehaltener Hand, da dies dem Staatsverrat gleichkommt und somit mit der Todesstrafe geahndet wird.
Meißner wird dies jedoch nicht mehr rühren, seine Beisetzung soll nur im kleinsten Kreis der deutschen Kirche stattfinden und von der Öffentlichkeit nicht verfolgbar sein. Um dies habe der bereits 76jährige Meißner in seinem Testament gebeten. Man geht davon aus, dass am kommenden Mittwoch die Beerdigung stattfinden wird, da der Tag als nationaler Jahrestrauertag ausgerufen wird, an dem jeder nordeuropäische Arbeiter sein Tagwerk zur Ruhe legt, um zu trauern.

Wer nun das fünfte Mitglied der deutschen Bischofsunion und damit neben dem Hildesheimer Bischof auch ständiges Mitglied im Heiligen Rat von Amsterdaam, wird zurzeit in der Bischofsunion diskutiert. Der Nachfolger wird innerhalb der Union abgestimmt, oft jedoch ist ohnehin nur ein Kandidat vorhanden. Dieses mal stehen zwei junge Männer zur Wahl, namentlich Georg Kupitz und Wilhelm von Gustedt. Beide Männer stammen aus wohlhabenen Familien, von Gustedt kann jedoch einen Generationenlangen reinadligen Stammbaum vorweisen, welcher ihm womöglich zum Bischofstitel verhelfen wird. Kupitz dagegen ist aus einer neureichen Familie entsprungen, sein Vater deutscher Unternehmer.
Die Wahl wird jedoch erst diesen Sonntag bekanntgegeben, nachdem die Union im geheimen das neue Mitglied bestimmt hat.



Außenpolitik

Hoher Besuch bei Hoher Feier - 50 Jahre Kaiser Alistair


Amsterdaam/Pendragon - Groß, größer, Britannien - das sind die Eindrücke der letzten Tage, im Hinblick auf die Festlichkeiten des 50jährigen Jubiläums des britannischen Kaisers Alistair VI., der schon mit 29 Jahren den Kaiserthron bestieg. Der Deutsche Kaiser, zur Krönung Alistairs nur als Säugling anwesend, nahm selbstverständlich auch mit seiner Gattin Novalie Eklund teil, die mit ihrer bezaubernden Schönheit wohl sofort dazu beitrug, dass sie aus der Masse herausstachen. Denn um dem britannischen Kaiser Ehre und Respekt zu zollen, entschied sich Kaiser Leopold dazu, eine seiner eleganten, aber dezenten Uniformen zu tragen, um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. "Selbstlosigkeit beweist selbst Stellvertreter Gottes", kommentierte der Heilige Rat diese eher ungewöhnliche Entscheidung im Nachhinein.
Das Nordeuropäische klerikale Reich kann auf jahrelange hervorragende Zusammenarbeit zurückblicken, an der beide Staaten wuchsen und gediehen, zugleich die Kontakte beider Staaten immer enger und stärker wurden. Kaiser Leopold IV. trat anlässlich des Ereignisses eine Rede an, in der er weit die Wichtigkeit der Nordeuropäischen-Britannischen Kooperation ausführte und wie gut Kaiser Alistair VI. seine Kontakte pflegt. "Jedes Jahr lässt er zum Geburtstag meiner Gattin einen Korb walisischer Äpfel schicken, die Lieblingssorte meiner Evalie", erzählte er unter anderem. Das britannische Staatsoberhaupt beweise nicht nur täglich seine Fähigkeiten ein Reich zu Wohlstand und Reichtum zu führen, welches sich durch seine gute und sichere wirtschaftliche Situation in aller Welt von sich reden lässt, sondern zeige gleichzeitig die Liebe eines Vaters seinem ganzen Volke entgegen. Nicht einzig dem Britannischen Festlande, auch die Überseegebiete behandle und regiere Kaiser Alistair VI. verantwortungsbewusst, aber auch respektvoll. "Unter seiner Herrschaft muss niemand leiden, er zeigt, wie ein Staat funktioniert", fügte der deutsche Kaiser hinzu.

Britannien, sowie auch Nordeuropa sehen eine glänzende Zukunft vor sich, die weiterhin stark von Kooperation geprägt sein wird, die beiden Staaten und damit ganz Europa zugute kommen wird.




Nordeuropäisch-Britannisches Großprojekt - Deutsche Ingenieurskunst verbindet Völker


Amsterdaam/Pendragon - Der Heilige Rat von Amsterdaam versuchte schon immer ein friedliches Europa zu ermöglichen und scheint mit dieser selbstgestellten Aufgabe wieder ein Stück weiter fortgeschritten zu sein. Das Heilige Britannische Reich und der Heilige Rat haben sich nach mehrmonatiger Verhandlungen auf eine zwischenstaatliche Kooperation geeinigt, die eine Brücke über den Ärmelkanal vorsieht. Man erhofft sich dadurch größere wirtschaftliche Kooperation, größeres Wachstum und nicht zuletzt die Friedenssicherung in Europa. Von Caleijs nach Dover auf der britannischen Küste soll nun eine gigantische Brücke entstehen, auf der Schienen- wie Automobilverkehr entstehen soll.
Der deutsche Stahl- und Technologiekonzern Stauz&Theysen bekam von beiden Regierungen den Zuschlag für den Auftrag der Brückenkonzeption wie auch dem Bau eben dieser. Stauz&Theysen baute bereits die 'svensk brø', eine kilometerlange Brücke, die die skandinavischen Landstriche mit dem niederländischen und deutschen Reichsgebiet verbindet. Das Doppeletagenkonzept der dortigen Brücke soll in modernerer Form auch bei dieser Brücke verwendet werden. Das Konzept sieht vor, den Schienenverlauf, der durchaus auch für etwaige Hochgeschwindigkeitszüge und lange Sonderlastgüterzüge ausgelegt ist, auf eine Etage unterhalb der asphaltierten Fahrbahn für Automobile und Lastkraftverkehr zu verlegen. Dieser Aufbau macht die Brücke nicht nur stabiler gegen das raue Nordseewetter, sondern auch einfacher zu warten, da Wartungsgüter schnell und in größeren Mengen über ein Wartungsgleis per Zug auf die Brücke geschafft werden kann.
Die Kosten für das Großprojekt wurden nicht mitgeteilt, das Unternehmen Stauz&Theysen geht jedoch davon aus,dass das Auftragsvolumen eine gute Anlage für die nächsten Jahrzehnte sein wird. So kündigte das Unternehmen bereits an, seine Forschung im Bereich der Mobilität weiter ausbauen zu wollen, da nun neue erhebliche Geldmengen zur Verfügung stünden. Aber auch kleinere Unternehmen neben Stauz&Theysen profitieren von diesem Großprojekt. So wird der Stahlkonzern die benötigten Baumittel nicht alleine aufbringen können, die gesamte Stahlindustrie des Reiches wird dadurch weiter wachsen können. Man verspricht sich Wachstumsraten von 5% bis 7% in den ersten zwei Jahren des Baus.
Die Gleisstrecke der Brücke wird der britannische Bahnmonopolist Regalia Express Locomotive planen und bauen. Stauz&Theysen steht lediglich als Berater dafür zur Verfügung, wird jedoch nicht selbst tätig. Es ist geplant, vier befahrbare Gleisstrecken nebeneinander zu bauen. Aus Schweden kam Kritik ob die Brücke nicht zu überdimensioniert angelegt sei, da man eine Überschuldung durch dieses Vorhaben befürchtet. Die Regierungen sind sich jedoch einig, die Brücke genau nach Plänen von Stauz&Theysen bauen zu lassen.

Nebst der angekündigten Riesenbrücke tut sich durch dieses Vorhaben eine weitere Nordeuropäisch-Britannische Kooperation auf. Die Bahngesellschaft Regalia Express Locomotive entwickelt eigens für das neue Großprojekt einen neuen Hochgeschwindigkeitszug, der ein "völlig neuartiges Antriebskonzept" vorzuweisen hat. In Britannien ist man sich der Ingenieursleistung sicher, dieser Zug wird das Bahnwesen um einen wichtigen Faktor erweitern. Stauz&Theysen kündigten an, mit dem britannischen REL zusammen zu forschen, der Großteil des Projektes, sowie die Projektleitung geschähen jedoch auf britannischer Seite. Die staatliche Nord-Reichsbahn bekundete bereits Interesse an dem neuartigen Zugkonzept, sei man sich sicher, dass dies ein großer Wurf wird.



Frei-Afrika - Scheindemokratie und Konzernlobby?

Amsterdaam/Kapstadt - Beunruhigende Nachrichten vernahm man dieser Tage jedoch aus einem der südlichsten Teile unserer Welt. In der sogenannte Republik Frei-Afrika stehen Wahlen an - die Wahl des Staatsoberhauptes. Doch scheint es nicht gut bestellt um ein angeblich so freies, selbstbestimmtes Land, dass wohl in die Fänge einiger weniger Unternehmer fallen wird. Schon immer hat man in Kerneuropa und vor allem hier in Nordeuropa die Demokratie als legitime Staatsform angezweifelt, so könne nicht schnell genug in Krisen reagiert und auch nicht einheitlich genug regiert werden, da eine starke, fest bestimmte Führung fehle. Auch wisse die Allgemeinheit des Volkes oft nicht, was dem Wohle aller am besten beiträgt, können sie doch nicht ein gesamtes Reich überblicken und jegliche Konsequenz abwägen. Doch lange schaute man Wohlgesonnen nach Südafrika, einem Staat, der historisch als ein Tochterstaat des Reiches, oder vielmehr der Heiligen Niederlande angesehen werden kann. Kritisierte man zwar die Demokratie dort und vor allem die Gleichstellung einer niederen Rasse mit der der Europäischen Völker, ließ dies jedoch bisher gewähren, da man keine Gefahr im Handeln des Staates sah.
Heute überdenkt der Heilige Rat jedoch seine Meinung über die Republiek Free-Afrika. Wie mitgeteilt wurde, ist einer der Präsidentschaftskandidaten ein Mann, der nicht als unvoreingenommen und souverän anerkannt werden kann. So scheint er engere Verbindungen zu mehreren Konzernen zu haben, welche dadurch eventuell bevorzugt werden könnten. Ginge es ihm doch um Gerechtigkeit, so scheint es, als sei die Gerechtigkeit im scheinbar so freien Staat durch ihn in Gefahr. Die Bevorzugung bestimmter Konzerne wird "der Wirtschaft nachhaltig schaden", sagte der Regierungssprecher. "Wir können nicht zulassen, dass dadurch eventuell die zwar starke aber trotzdem nicht unantastbare Wirtschaft im Reich gefährdet wird." So beunruhigen die Nachrichten aus Asien schon genug, da man Besorgnis um den wichtigen Partner an den Frühlingsküsten zeigt. Die angeschlagene Wirtschaftslage in Asien scheint bisher regional, jedoch wappnet auch die hiesige Wirtschaft sich vor einen Flächenbrand dieser bisher noch kleinen Wirtschaftskrise.

Um es durch Frei-Afrika nicht dazu kommt, dass die Weltwirtschaft einer eventuellen Gefahr ausgesetzt wird, rät die Nordeuropäische Regierung der südafrikanische Republik, den Kandidaten Peers Stoinbrucks für die Präsidentschaftswahlen zu sperren, da man eine nicht verantwortungsvolle Führung befürchten kann. Sollte die Republik Frei-Afrika unverständlicher Weise diesem Rat nicht nachkommen, werde man über weitere Reaktionen nachdenken. Man sollte jedoch davon ausgehen, dass das Reich zur Wirtschaftssicherung auch zu schwerwiegenderen Mitteln wie einem Embargo greifen könnte. Dies sind jedoch nur inoffizielle Vermutungen, wie die Regierung sich schlussendlich entscheiden wird, ist nicht bekannt.




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Beitrag von Silem »

Republiek van Free-Afrika
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Neues Pressegesetz

Das Parlament der Republik Frei-Afrika hat am gestrigen Tage ein neues Pressegesetz verabschiedet. Dieses kam auch drängen des ANC zustande und wurde maßgeblich von seinen Abgeordneten ausgearbeitet. Das neue Pressegesetz beseitigt die hohen Einstiegsschwierigkeiten für neue Zeitungen und macht es einfacher auch ohne staatliche Lizenz überregional Zeitungen zu verkaufen. Bisher war dafür eine Lizenz notwendig um vorallem die Minderheiten vor böswilliger Berichterstattung zu schützen. Als Ersatz für diese Lizenzpflicht wurde ein Paragraph geschaffen der die "Herabsetzung der Ehre der afrikaanischen Ethnien" verbietet. Dies ist ein Kompromiss an die Lizenzbefürwörter aber auch an den ANC. Dieser forderte in mehreren Debatten einen solchen Paragraphen um gegen radikale und böswillige Berichterstattung vorgehen zu können wenn diese Illegal oder ohne überregionaler Lizenz geschieht.

Neben dieser Neuordnung wird das Pressegesetz auch um vollkommen neue Bestimmungen erweitert. Das Ministerium für Information soll absofort das Recht erhalten selbstständig eine Zeitung zu erstellen und zu vertreiben. Dafür hat das Ministerium das Recht, gegen Gebühr, auf andere Agenturmeldungen und Artikel zuzugreifen und in dieser Zeitung zu verwenden. Diese Zeitung soll aber um die marktwirtschaftlichen Prinzipien im Land zu schützen nur außerhalb Frei-Afrikas verkauft werden und vorallem für eine bessere und gebündeltere Außendarstellung sorgen um die Vorzüge als Wirtschafts- und Urlaubsplatz klar herausstellen zu können.

Wahlkampf

Mit dem Ende des Kongresses der sozialdemokratischen Partei von Frei-Afrika beginnt nun der Wahlkampf in Frei-Afrika. Der Amtsinhaber Luuk Settler äußerte sich auch das erste Mal über seinen Gegner Peers Stoinbrucks: "Stoinbrucks ist ein kompetenter Mann. Es wäre anmassend wenn ich behaupten würde das er sich nicht in der Finanz- und Wirtschaftspolitik auskennen würde. Trotzdem halte ich es für meine Pflicht auch darauf hinzuweißen das ein Mann der für Entlassungen und Lohnkürzungen weißer Arbeiter zuständig war vielleicht nicht die beste Wahl als Staatspräsident eines Staates ist welcher für höhere Löhne und mehr Beschäftigung kämpft." Diese Meinung des Amtsinhabers teilt wohl auch die Mehrheit der Bevölkerung. In den ersten Umfragen der Universität Kapstadt liegt im direkten Vergleich Settler mit fast 61% der Stimmen klar vor seinem Gegner Stoinbrucks. Die Universität hat auch festgestellt das Settler nicht nur von weißen Ethnien sondern auch von farbigen und schwarzen Ethnien als guter Präsident verstanden wird. In einer zweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Hersien sehen die Befragten die Kompetenzen des Staatspräsidenten klar bei der Sozialpolitik und bei dem Thema Soziale Gerechtigkeit. Auch wurde bestätigt das man Stoinbrucks als den Mann für die Finanzpolitik sieht. Dabei befürchten aber viele das diese Finanzpolitik zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung geht und diese mehr belastet als entlastet. In den nächsten Wochen und Monaten wird es die wichtigste Aufgabe des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten diesen Eindruck zu beseitigen. Wenn ihm das gelingt hat er echte Chancen auf einen Sieg.

Discoverer

1970 beschloss der damalige Staatspräsident Lucke das Frei-Afrika in das Rennen zum Weltraum eintreten muss und schnellstmöglich eigene Trägerraketen entwickeln sollte. In den letzten 10 Jahren wurde dieses Projekt vorangetrieben und mehrere Prototypen von Trägerraketen getestet. Diese Entwicklung und diese Test fallen dabei in das Aufgabegebiet der Afrikaanischen Space Agency. Diese hat seit 1970 ihren Personalstamm von 100 Mitarbeitern auf fast 2500 erhöht wobei viele Tätigkeiten von externen Dienstleistern erfüllt werden.

Neben der Entwicklung einer Trägerrakete begann auch der Aufbau eines großen Raketentestgeländes und einer Startbahn für Trägerraketen. Es dauerte fast 4 Jahre bis sich Politiker und Experten auf einen Standort einigen konnten und der Bau dieser Anlage beginnen konnte. Schlussendlich einigte man sich darauf in der Steppe der Provinz Omaheke diese Anlage zu errichten. Gestern am 12 Mai um 04:00 Uhr morgens konnte die erste Trägerrakete gestartet werden. Die Trägerrakete hat einen Satelliten an Bord der sich Discoverer nennt. Dieser Satellit ist mit modernen Kameras ausgestattet und soll der Kartographierung Frei-Afrikas dienen. Im Blick ist dabei die Verbesserung landwirtschaftlicher Anbauflächen und Schaffung neuer Siedlungsgebiete für Einwanderer aus aller Welt. Der Start der erste Trägerrakete war indes ein voller Erfolg. Die Rakete hob mit einer leichten Verzögerung von 30 Minuten ab und konnte ohne größere Probleme den Satelliten ins All befördern. Dabei wurden die Stufen der Trägerrakete wie erwartet abgesprengt und der Satellit in die, für ihn, vorgesehene Umlaufbahn befördert.

Im Präsidialamt zeigte man sich begeistert von dem Erfolg afrikaanischer Ingenieurskunst: "Es ist ein großer Schritt für Frei-Afrika und unser Land. Die Konstruktion dieser Trägerrakete und der erfolgreiche Einsatz dieses Satelliten zeigt das wir international Konkurrenzfähig sind und bleiben. Der Präsident wird in den nächsten Tagen dem Parlament einen ausführlichen Bericht vorlegen und dieses soll dann über die weiteren Schritte beraten. Es ist der Traum aller Afrikaaner das eines Tages einer von uns im Weltraum einen Spaziergang absolvieren kann."

Reaktion auf nordeuropäische Einwende

Die Kritiken des Nordeuropäischen klerikalen Reiches hört man in Frei-Afrika besonders genau stammen doch viele Afrikaaner aus den Niederlanden, Deutschland und auch aus Skandinavien. Dennoch fühlt man sich befremdet von den Aussagen der nordeuropäischen Administration und den Drohungen die der Heilige Rat von Amsterdam gegen Frei-Afrika ausspricht. Zuerst ist es so das in Frei-Afrika nur das Verfassungsgericht die Möglichkeit hat Präsidentschaftskandidaten zu "sperren". Dies kann aber nur geschehen wenn dieser Präsidentschaftskandidat eindeutig gegen die Prinzipien der Demokratie und des Staates handelt oder sich vorher terroristischer Verbrechen schuldig gemacht hat. Diese Kriterien treffen auf den Kandidaten Peers Stoinbrucks eindeutig nicht zu. Seine Verbindungen zu Konzernen sind zuerst seine privaten Verbindungen und sicherlich kein Grund ihn auszuschliesen. Ebenfalls sind die Sorgen der nordeuropäischen Administration vollkommen unbegründet. Stoinbrucks ist für seine Kompetenz in der Wirtschaftspolitik bekannt und sicherlich kein Grund warum es der afrikaanischen Wirtschaft schlechter gehen sollte. Im Gegenteil versprechen sich viele eher ein Wachstum unter seiner möglichen Präsidentschaft. Auch wird diese Präsidentschaft vom afrikaanischen Volk bestimmt und nicht von einem Gottesstaat der selbst der Demokratie mehr als ablehnend gegenüber steht.

Vor einem Embargo gegen Frei-Afrika kann die afrikaanische Regierung nur warnen. Es wäre mehr als fahrlässig wenn man die eigene Wirtschaft schützen will ein Embargo gegen Frei-Afrika zu erlassen. Dies würde der eigenen Begründung mehr als widersprechen und wohl darauf hindeuten das es um mehr als wirtschaftliche Interessen geht. Ein Embargo würde nur bestehende Wirtschaftsverbindungen schaden und noch viel eher zu einer Krise in Frei-Afrika aber auch in Nordeuropa führen.
Ministerie van Inligting

Nichtstaatliche Berichterstattung
Friedensstifter oder militärische Waffe?

Seit dem 12 Mai verfügt unsere Regierung über einen Satelliten der mit Aufklärungstechnologie ausgestattet ist. Die offiziellen Motive der unseren Regierung sind hierbei die Förderung der Landwirtschaft und die Schaffnung neuer Siedlungsräume für weiße Ethnien. Das erste Ziel ist sicherlich nobel während bei dem zweiten Ziel bereits zu erkennen ist das die Erfolge dieses Weltraumprogrammes wieder nur den Weißen nutzt und ihre Vorherrschaft gegenüber den Minderheiten nutzen soll. Keiner spricht von Siedlungsräume für farbige Ethnien oder von einem Arbeitsbeschaffungsprogramm. Neben dieser wirtschaftlichen Dimension hat dieser Satellit aber auch eine ganz andere Bedeutung. Es stellt sich die Frage ob der Satellit eher ein Friedensstifter oder eine militärische Waffe ist. Auch wenn unsere Regierung auf die Spionage mit Satelliten verzichtet ist es doch eine Waffe die man im Konfliktfall nutzen kann und welche große Vorteile für eine Seite bedeutet. Man darf es nicht von der Hand weißen das unser Land eine Absonderlichkeit in Afrika darstellt. Wir haben eine weiße Mehrheitsbevölkerung und unser politisches System bevorzugt, wenn auch unbewusst, die weiße Bevölkerung überdurchschnittlich. Man muss sich also fragen ob die Verkündung dieses Erfolges nicht doch eher eine Warnung an äußere Feind ist: "Schaut her. Wir haben die Technologie euch jederzeit zu überwachen und aggressive Handlungen zu erkennen bevor ihr sie überhaupt denkt. Ein Angriff auf uns wäre töricht!"

The Evening Gazette
Fufu

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14.05.1983


Festtagsvorbereitungen

Massarró. In drei Wochen wird das 500-jährige Bestehen des hisberischen Bundes gefeiert. Die
Festtagsvorbereitungen in der hisberischen Hauptstadt Massarró sind bereits im vollen Gange.
Der hisberische König empfängt zu diesem Anlass die vierzehn Bundesfürsten, darunter auch Seine
Kaiserliche Majestät Kaiser Alistair VI. in seiner Funktion als Großherzog der Bretagne.

Nach dem gemeinsamen Festmahl werden die Bundesfürsten das königliche Schloss verlassen und
von der Festtagstribüne aus die Militärparade betrachten.

Gegen Abend wird König Enrique III. dann schließlich seine jährliche Rede vor dem Kongress abhalten.

Für die Festlichkeiten sind derzeit 1200 Angestellte der Stadt Massarró damit beschäftigt, die Straßen
zu säubern. Anwohner der Paradestraßen wurden aufgefordert ihre Fenster zu putzen. Die Königliche Garde
und Polizei treffen Vorbereitungen für den Schutz der Königsfamilie sowie der Bundesfürsten.

Die Jubiläumsfeier wird landesweit im Rundfunk und Fernsehen übertragen. Auch in den anderen hisberischen
Städten wird das 500-jährige Bestehen der hisberischen Nation gebührend gefeiert werden.

Erleichterung über Kriegsende in Amerika

Massarró. Der Präsident des Ministerrates, Felipe Freire Redondo, zeigte sich erleichtert über
das Kriegsende zwischen der Republik Breganien und der Republik Lafourche. Dennoch wies er
daraufhin, dass der Sieg Breganiens noch kein Garant für eine sicher Zukunft in Nordamerika sei.
Die Differenzen der beiden Republik müssen endlich beiseite gelegt werden, damit ein künftiges
Blutvergießen ausgeschlossen werden kann, so Freire.

Kurznachrichten
+++Jubiläen in Britannien und Hisberien: nur ein weiteres Zeichen inniger Freundschaft+++
+++Wirtschaft schaut besorgt gen Asien+++
+++Seine Majestät spricht dem Nordeuropäischen klerikalen Reich sein tiefstes Bedauern über das Ableben Sigbert Meißners aus+++


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14.05.1983

Ökumenisches Konzil

Dénia. Völlig überraschend gab Seine Heiligkeit Papst Johannes X. heute bekannt, ein
Ökumenisches Konzil einzuberufen. Seine Heiligkeit setzt hierfür eine Kommission zur
Vorbereitung des Konzils ein.

Ein Sprecher der Kirche erklärte den Schritt folgendermaßen: "Die Zeit ist stets im Wandel
begriffen und die Heilige Kirche muss sich mit diesem Wandel auseinandersetzen. Es geht
allerdings keinesfalls darum, sich dem Zeitgeist zu unterwerfen. Die Wahrheit wandelt sich
schließlich nicht, sie ist bleibend. Wir als Kirche müssen allerdings unseren Umgang mit der
Zeit ständig erneuern um den Menschen zu Gott führen zu können."
Crayven

Beitrag von Crayven »

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Taiyuaner Börse nach Kursabsturz geschlossen

Taiyuan, Mandschurei. Nachdem die mandschurische Börse nach einem verlängerten Wochenende ihre Pforten am Montagmorgen öffneten, sackte das Leitbarometer - der Taiyuan Price Index - um 1,3 Prozent ab. Nachdem bereits mehrere mandschurische Unternehmen ihre negativ ausgefallenen Bilanzzahlen präsentierten, regt sich der Tumult auf den asiatischen Börsenmärkten. In einer rasanten Talfahrt stürzte der Aktienindex schließlich auf 6,1 Prozent ab, ehe die Börsenleitung den Handelstag frühzeitig beendete. Der TPI ist damit auf den niedrigsten Stand seit Februar 1979 abgestürzt. Die Börsenaufsicht warnt Anleger vor schnellen Handlungen und ruft die Aktionäre zu bedachtem Handeln auf.
Ein überhastetes Verkaufen schade der Wirtschaft um ein vielfaches mehr als eine kurzfristige Flaute des Marktes.


Die klamme Kassenlage bei einer Reihe staatlicher Unternehmen sorgt derweil für Unruhe am Arbeitsmarkt des Landes. Es ist zu erwarten, dass in den kommenden Monaten Stellen abgebaut werden könnten. Analysten sind sich im Moment noch unklar darüber, woher der Rückgang der mandschurischen Wirtschaft herrührt. Der sichuaner Wirtschaftsexperte Xu Qingyang, der bereits in den vergangenen Monaten die Wirtschaftslage Ostasiens bei WBC kommentierte, sieht "den Zenit überschritten". Die Mandschurei konnte sich in den letzten fünfzig Jahren von einem unterentwickelten Bauernstaat zu einem industriell fortschrittlichen Land entwickeln. Besonders aus den Grenzgebieten benachbarter Staaten lockte die wirtschaftliche gute Lage Einwanderer an, die von den überdurchschnittlich hohen Löhnen profitiert haben.

Weitere Nachrichten folgen in Kürze.
Simstan

Beitrag von Simstan »

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Volksabstimmung: Neu-Danubien bleibt Oberländisch

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Neu-Danubien mit seiner Hauptstadt Calgorium bleibt Teil der Oberlande

Calgorium. Das Ergebnis der Volksabstimmung im assoziierten Freistaat Neu-Danubien steht fest. Knapp 25 Millionen Einwohner der ehemaligen Kolonie Groß-Danubiens waren aufgerufen, über die Zukunft ihres Landes zu entscheiden. Mit einer Mehrheit von 78,2% bei einer Wahlbeteiligung von 83,8% wurde entschieden, dass Neu-Danubien die Assoziation mit dem Königreich des Oberländischen Bundes aufrecht erhält und nicht in die vollständige Unabhängigkeit übergeht.
Mit der Gründung des Oberländischen Bundes im Jahr 1886 war Neu-Danubien umfangreiche Autonomität in den meisten innenpolitischen Angelegenheiten eingeräumt worden. Nach dem Thronwechsel vergangenen Jahres hatte der neue König Johannes II. angeregt, erneut über den Status der früheren Kolonie zu diskutieren und den Einwohnern ein weiteres Mal die Chance zu gewähren, selbstständig über ihren Verbleib in den Oberlanden abzustimmen.
Im Vorfeld der Abstimmung hatte vor allem die neu-danubische Partei "PRO FREI" durch aufwändige Plakataktionen versucht, die Bürger ihres Landes von der Idee eines vollkommen unabhängigen Staates zu überzeugen. Dass die Mehrheit der Neu-Danubier die enge Bindung mit dem Mutterland weiterhin aufrecht erhalten wollen, wird vor allem mit ökonomischen und politischen Vorteilen, die der Freistaat daraus zieht, begründet.

König Johannes II. ernennt Fesner zum neuen Staatskanzler

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Staatskanzler Fesner sitzt nun auf dem wichtigsten Stuhl des Staates - nach dem Thron

Goldfurt. Nachdem der ehemalige Staatskanzler Joan Aimers (OVU) aus persönlichen Gründen vor einigen Monaten zurückgetreten war, hat König Johannes II. in einer feierlichen Zeremonie vor der klanglichen Kulisse der Nationalhymne "Ode an die Freude" den Nachfolger offiziell ins Amt eingeführt. Der neue Regierungschef heißt Thorsten Fesner und gilt als bisher hintergründig arbeitender Fädenzieher seiner Partei, der Oberländischen Volksunion. Zum höchsten Amt des Staates schlug ihn Joan Aimers selbst mit Unterstützung durch die Koalitionsparteien vor. Geboren und aufgewachsen in Genua, zog Fesner später mit seinen Eltern nach Allobrog. Nach seinem Studium im britannischen Pendragon lebte er bis zuletzt in Isarbrücken, bis er in Hinsicht auf die anstehende Berufung zum Staatskanzler vor einigen Monaten nach Goldfurt zog, dem Sitz der oberländischen Bundesregierung.
Politisch werde er sich an seinem Vorgänger und Vorbild Joan Aimers orientieren, so Fesner. Er kündigt eine weiterhin gemäßigte Außenpolitik mit Blick auf die verschiedenen Interessen und Vorstellungen der zahlreichen Nachbarländer der Oberlande an. Aufgrund der Lage des oberländischen Staates im Zentrum Europas trage das Land eine geopolitische Verantwortung, der es gerecht werden müsse.
Über das Ergebnis der Volksabstimmung in Neu-Danubien, das in den ersten Tagen nach der Amtseinführung vorlag, freute sich Staatskanzler Fesner. Er richtete sich an den neu-danubischen Gouverneur Friedrich Scheubmann und offenbarte seine Erleichterung darüber, weiterhin eng mit Neu-Danubien zusammenarbeiten zu können.
Der Krieg in Nordamerika habe Fesner die letzten Monate stark beunruhigt, das Ende des bewaffneten Konfliktes gibt Hoffnung. Allerdings schließt sich Fesner dem Präsidenten des Hisberischen Ministerrates Redondo an und betont, dass auch nach Kriegsende noch Konfliktpotential in der Region besteht, dass es auszuräumen gilt.

Simtech glänzt mit Rekordumsatz

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Stuttgart. Einen Rekordumsatz von knapp 52 Milliarden Oberland-Taler für das vergangene Jahr konnte Simtech-Firmenchef Heinrich Silberbach den Aktionären seines Unternehmens präsentieren. Der Konzern Simtech (RL-Vorbild: Siemens) gehört damit zu den großen Aufsteigern im Bereich Elektrotechnik und Elektronik der letzten Jahrzehnte. Der Stuttgarter Konzern, der momentan vor allem in den drei Sektoren Energie, Industrie und Medizintechnik aktiv ist, will sein Geschäftsfeld in naher Zukunft stärker auf den Infrastruktursektor ausweiten. Auch liegen schon einige Großaufträge bereit, die dem Unternehmen weitere Millionenen bescheren werden - erst kürzlich haben drei verschiedene Bundesreiche Aufträge für den Bau neuer Atomkraftwerke herausgegeben.
Konata

Beitrag von Konata »

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Hochgeschwindigkeitszug entgleist im Norden des Landes - 3 Tote bereits gemeldet

Ginsuigawa. Wie HHK vor wenigen Stunden berichtet hat, ist im Norden des Landes in der Provinz Yamatoradō ein Tetsudōtsuki1 etwa 240 Kilometer nördlich von Ginsuigawa2 entgleist. Die örtlichen Behören konnten mittlerweile bereits bestätigen, dass der Zug aufgrund eines heftigen Schneesturms in der Region aus bisher nicht näher geklärten Gründen entgleist ist. Der Bürgermeister der dem Unfallort naheliegenden Kleinstadt Amarume bestätigte wenige Minuten darauf den Tod dreier Fahrgäste; weitere vier schweben in Lebensgefahr und wurden ins nächste Krankenhaus gebracht.

Seitdem der Tetsudōtsuki Ende der 1950er Jahre den Regelbestrieb aufnahm kam es bis heute noch nie zu einem Unfall, gilt somit als eines der sichersten Verkehrsmittel und ist der sicherste Hochgeschwindigkeitszug überhaupt. Bis jetzt konnten die Behörden kriminelle Aktivitäten hinter dem Unfall nicht ausschließen, gelten jedoch als unwahrscheinlich. Mehreren Medien zufolge befand sich der Gouverneur der Nordregion, Yōichirō Yukawa, im Zug. Während die örtlichen Behörden keinen Kommentar zu den Gerüchten abgeben möchten, machen sich innerhalb der einheimischen Bevölkerung bereits Gerüchte über terroristische Aktivitäten durch sibirische Separationisten breit. Obwohl dessen Existenz bisher nie bewiesen werden konnte, werden diese desöfteren im Norden des Landes für eine Reihe technischer, politischer und wirtschaftlicher Versäumnisse verantwortlich gemacht.


Mandschurei bringt Ostasien ins Schwanken

Shunkyō. Nachdem schon seit Tagen Nachrichten über ein Schwanken der mandschurischen Börsen für Achterbahnfahrten an der Harukei Kabuka 1753, dem wichtigsten Aktienindex Haruenkais sorgte, erfuhr die Shunkyoter Börse nun einen regelrechten Schock. Ganze 7 Prozentpunkte verlor die Harukei Kabuka im Laufe des Tages - im Vergleich zu den Hauptbörsen der Mandschurei zwar recht wenig, aber dennoch in absoluten Zahlen ein sehr großer Verlust. Wie schon mehrere Wirtschaftsexperten, unter Anderem der Sichuaner Xu Qingyang, bestätigen auch immer mehr Menschen in Haruenkai, dass die Zeit der Mandschurei als eine der leitenden Wirtschaftsnationen vorüber sei. Nach der Blase kam der Knall - dass das Kaiserreich bisher noch nicht so stark von der Flaute der Mandschurei betroffen ist, erleichtert dennoch viele Menschen. Experten warnen jedoch vor zu großer Vorfreude - ein noch größerer Knall ist jederzeit möglich.


Eine Wiederbelebung alter Traditionen?

Shunkyō. Lange ist es her, seitdem die letzte Weltaustellung 1924 in Barcelona, Hisberien ausgetragen wurde. Während die ersten 30 Jahre mit jeder Ausstellung mehr Innovationen und Erfindungen präsentierte, verschwand das Interesse daran Ende der 1910er. Genau 60 Jahre später sei man jedoch sich einig, dass eine jährliche Expo durchaus noch Potential hat - zumindest denkt man in der Frühlingsküste so. Das Kaiserliche Ministerium für Kultur und Tourismus befürwortet die Idee einer Wiederbelebung der Weltausstellung prinzipiell, möchte aber gleichzeitig Reaktionen anderer Länder abwarten. Wie erklärt wurde, sei man sich sicher, dass die Wiederbelebung des traditionsreichen Projektes auf große Resonanz stoßen wird - vor allem aus dem modernen Europa. Auch wurde bestätigt, dass Haruenkai grundsätzlich dazu bereit ist, die Kosten für die Wiederbelebung auf sich zu tragen.

Alles weitere in den Kurznachrichten:

  • Bald mehr Ziegenkäse aus Ostafrika?
  • Einwohner Haruenkais bewundern Thorsten Fesners blaue Augen - was er sonst macht interessiert die Bevölkerung weniger
  • Kaiserin Narumi über Jubiläen in Europa: "Ein Symbol für die Freundschaft, die Monarchie und den Frieden im Westen"
  • Shirayuki kündigt Expansionsbestreben in den Märkten Europas und Amerikas an
  • Wirtschaftsexperten warnen: Brücke über den Ärmelkanal womöglich unwirtschaftlich und ein reines Prestigeobjekt
  • Weltraumaktivitäten Freiafrikas treffen auf harte Kritik im Kaiserreich


半身は光へのびてかたつむり。(森賀ま&#12426 ;)
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A half of its body
Stretched toward the light
A snail.


Hanshin wa hikari e nobite katatsumuri. (Mari Moriga)




_______________
1: Tetsudōtsuki (鉄道&#26376 ;) = ähnlich dem Shinkansen
2: Ginsuigawa (銀水&#24029 ;) = Wladiwostok
3: Harukei Kabuka 175 (春軽株&#20385 ;) = Ähnlich dem Nikkei 225
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

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Neue radikale Partei gegründet!

Smyrna. Laut Angaben aus dem ersten Parteibüro erfolgte heute die Gründung einer neuen, radikal-imperialistischen Partei mit Namen "Rechtes Erbe" gegründet. Der erste Parteivorsitzende Nikos Matthaious, der mit 99,7% gewählt wurde, äußerte sich in seiner Antrittsrede sehr optimistisch, was die kommenden Wahlen zum Senat betrifft: "Wir sind die wahre Stimme des Volkes und verstehen am Besten, nach seiner kaiserlichen Majestät, was byzantinische Interessen sind. Wir setzen uns für den von heidnischen Migranten unterdrückten Byzantiner ein."
Kernanliegen der reaktionären Partei ist die Wiederherstellung der Reichsgrenzen zu dessen Blütezeit, kurz vor dem Zeitalter der Tränen.

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Seine kaiserliche Majestät hat eine Expertenkommission berufen, die Partei hinsichtlich ihrer Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen. Im Falle eines negativen Ausgangs will Kaiser Konstantin angeblich von seinem Recht, jede Partei zu verbieten, Gebrauch machen.


Mandschurei macht Börsenanleger nervös.

Athen. Seit den neuesten Nachrichten über ein Schwanken der mandschurischen Börsen verhalten sich Anleger weltweit nervös, was Investitionen im ostasiatischen Bereich angeht. Börsianer ziehen aus Furcht vor dem Platzen der Ostasienblase ihr Geld nicht nur aus der Mandschurei, sondern auch aus sämtlichen Nachbarländern ab, so es denn möglich ist. Experten vermuten, dass dies die Krise eher noch verstärken wird und mahnen zur Ruhe und warnen vor voreiligen Verkäufen.


Britanniens Kaiser feiert Jubiläen.

Pendragon/Athen. Unser geliebter Kaiser, möge er lange und gerecht herrschen, hatte dieses Jahr eine besondere Gelegenheit unser großartiges Reich vor dem zweitältesten Kaisertum Europas zu vertreten. Sowohl Kaiser Allistair feiert sein 50-jähriges Thronjubiläum. Besonders beeindruckt war unser Herrscher davon, dass dieser schon länger sein Reich mit seiner Weisheit lenkt, als unser Monarch an Jahren zählt.
Die traditionell guten Beziehungen zwischen beiden Staaten wurden Gerüchten zufolge in privaten Gesprächen weiter gestärkt.


Weltkonzern Stauz&Theysen bald auch in der Ägäis engagiert?

Amsterdaam/Athen. Das weltweit führende Schwertechnologieunternehmen Stauz&Theysen scheint im Moment nicht über leere Auftragsbücher klagen zu können. Heute wurde um 19:00 Ortszeit zwischen Wirtschaftsvertretern Nordeuropas und des Heiligen Reiches ein Vertrag geschlossen, der die Entsendung von Experten und Spezialmaschinen an die Ägäis regelt, die zur Umsetzung eines der größten Infrastrukturprojekte unserer Zeit benötigt werden. Es wird geplant, die Provinzhauptstädte Athen und Smyrna über ein Brücken- oder Tunnelnetzwerk durch die Ägäis zu verbinden, um der "verkehrstechnisch herausfordenden" Situation unserer großen Nation seit dem Schandvertrag von 1963 Herr zu werden.

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Stimmen vom rechten Rand des politischen Spektrums stellen die Wirtschaftlichkeit in Frage. Ihrer Meinung nach wäre ein Krieg gegen den Erbfeind, die Balkan-Union, weniger kostenintensiv.


Erste Verhandlungsrunde zur Freihandelszone.

Neapel. Im Laufe des Vormittags wurde bekannt, dass Hisberien und Byzanz in Neapel die ersten verhandlungskapitel zur Gründung einer Freihandelszone geöffnet haben. Von der Kooperation der beiden traditionellen Mittelmeermächte erhoffen sich Wirtschaftsvertreter wie Arbeitnehmerverbände ein robusteres Wirtschaftswachstum, neue Arbeitsplätze und Absatzchancen. Die genauen Inhalte werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt und so werden sicherlich noch Monate in's Land gehen, ehe das gemeine Volk Genaueres weiß.
Der aufrechte Byzantiner weiß jedoch, dass seine Majestät, der Kaiser, alles in seiner Macht stehende tut, um unsere einstmals unübertroffen herrliche Nation zu alter Größe zu führen.

Alles weitere in den Kurznachrichten:

  • Kaiser Konstantin sendet einen großen Trauerkranz weißer Rosen aus Athen an Nordeuropa wegen des Ablebens Sigbert Meißners.
  • Byzanz an neuen Weltausstellungen interessiert. Führend in Kunst und Kultur seit 395 u.Z.
  • Unglück in Asien sorgt für Verunsicherung und Mitgefühl bei Bevölkerung. Reichsbahn gibt Entwarnung.
  • Kriegsende zwischen der Republik Breganien und der Republik Lafourche - Wirklich Frieden oder nur kurze Pause?
  • Katholische Ostkirchen reisen zum ökumenischen Konzil.
  • Weltraumaktivitäten Freiafrikas treffen auf große Verwirrung. Annexion des Mondes steht im Raum.


„Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch mit Frauen, Französisch mit Männern und Deutsch mit meinem Pferd.“
Karl V. (1500-50)
RedBlackF

17. Mai 1983 - Nordeuropäisches klerikales Reich

Beitrag von RedBlackF »

Noord-Europese Klerikale Rijk
Nordeuropäisches klerikales Reich
Nordeuropeisk Kontorsarbete Rike
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Außenpolitik

Kriegsende in Breganien - Von schweigenden Waffen


Amsterdaam/Salzstadt - Von einem Frieden kann noch lange nicht die Reden sein, doch begrüßte die Regierung in Amsterdaam die jüngsten Ereignisse in Nordamerika. Der Regierungssprecher in Amsterdaam sprach von einem "gedenkwürdigen Moment der Nordamerikanischen Geschichte", die die Überlegenheit der von Gott geführten Völker symbolisiert. Die niederen Menschen Lafourches erstickten an der eigenen Torheit, jedoch sei Vorsicht geboten. So zeugen schweigende Waffen und auch eine Kapitulation niemals von einem endgültigem Ergebnis, nur einer weiteren Ruhe vor einem unmittelbar bevorstehendem Sturm.
Im Heiligen Rat ist indes eine hitzige Diskussion ausgebrochen, wie man das Problem Lafourche am effizientesten lösen könne. Stimmen aus der deutschen Bischofsunion schlugen eine blitzschnelle Invasion vor, denn vor allem durch eine starke Luftwaffe könne dem niederen Staat in kurzer Zeit Einhalt geboten werden, um die Bedrohung in ihm auszuschalten. Eine gezielte Herangehensweise wäre in diesem Falle der beste Weg, so Franz Städlebaur während der außerordentlichen Sitzung. Während die Deutschen die Kriegstrommel hervorholen und Marschlieder anstimmen, stimmten die schwedischen Ratsmitglieder geschlossen für gezielte Dialoge mit Lafourche, die man im Zweifelsfall, wie dem dortigen Volke verdienend, mit starken Argumentationsmitteln unterstützen sollte, um die breganischen Interessen und das Interesse des Friedens zu sichern. Sie kritisierten die deutschen Bischöfe der Kriegstreibung und das Verfolgen eigener Interessen, wodurch eine streitähnliche Situation entstand. Vom Tumult der ewigen Streithähne unbekümmert, schlug der Niederländer Johannes-Thjis te Borgh eine friedliche, neutrale Lösung vor, die die sicherste Friedenssicherung darstelle. So unterbreitete er Breganien den Vorschlag die Grenze zu Lafourche mit Befestigungsanlagen zu sichern, sodass eine Invasion des niederen Volkes ausgeschlossen werden könne, da die Verluste bereits zur Grenzüberschreitung das knappe Budget des Landes überlasten würde. Der Niederländer lehnte die kriegerischen sowie die diplomatischen Lösungsvorschläge wegen fehlender Menschlichkeit ab. So sei weiteres Blutvergießen gegen die gepredigte Nächstenliebe Gottes, doch auch die Diplomatie verletze Menschenwürde. So sei es dem breganischen Volke verachtend zu sehen, wie es auf gleicher Höhe mit den benachbarten Aufrührern verhandelt. Eine vollkommen neutrale, passive Haltung sei schon immer der Weg der Wahrheit gewesen, so te Borgh.
Durch diese starke Meinungsverschiedenheit innerhalb des Heiligen Rates von Amsterdaam, entschied sich die Regierung dazu, keine offizielle Meinung zur Problemlösung dieses Konflikt abgeben zu wollen. Man empfehle Breganien jedoch, sich nicht zu sicher in der wiedererlangten Waffenstille zu fühlen.

In der Bevölkerung löste die Ratsdiskussion viele Debatten aus. So zeigte sich ein bemerkenswert großer Teil der Bevölkerung schockiert über die Verhandlungsgedanken der Schweden. Mancherorts sprach man von Blasphemie der Geistlichen, erschütterten sie doch das im Glaubensgrundsatz festgelegte Bild der Ordnung, das für jeden Menschen einen festen Platz in der Gesellschaft sehe. Eine Gleichstellung zweier unterschiedlicher Klassen sei eine gottlose, gar ketzerische Idee, die gerade von ein kirchliches Oberhaupt jegliche Verantwortung missen ließe. Die niederländischen Pläne einer gesamten Abschottung der Konfliktparteien voneinander wurden vermehrt positiv aufgenommen. So sah ein Großteil der Reichsbürger darin die sicherste und vor allem ethisch bestvertretbare Lösung.
Deutsche Ideen wurden zwar nicht negativ kommentiert, jedoch als verwerflich betrachtet, da sie den ungewünschten Nebeneffekt hervorriefen, dass die breganische Zentralregierung sich um das Problem der niederen Völker kümmern müsse. Jedoch geht eine bedeutende Mehrheit der Menschen im Reich davon aus, dass Breganien dieser schwierigen Aufgabe nicht gewachsen sei, da ihr existenzielle Glaubensgrundsätze fehlten, die zur Bewältigung dieser Aufgabe erforderlich seien.




Wirtschaft Asiens - Bitterer Winter an den Frühlingsküsten?


Amsterdaam/Shunkyō - "Der Garant der Wirtschaft - wird er fallen?", so titelte heute die AAA, die namentlich Aachener Allgemeine Ausgabe populärste Zeitung des Reiches, im Bezug auf die seit Jahrzehnten erstmals schwächelnde Wirtschaft im Ostasiatischen Raum. Nach einem letzten Aufbäumen der aus Tradition stolzen Wirtschaft in Taiyuan musste selbst dieser urzeitliche Gigant sich der Zeit geschlagen geben und riss dabei seine eng verbündeten Nachbarn mit in die Misere. Der drastische, fast dramatische Einsturz der Taiyuaner Börse alarmierte auch die hiesige Wirtschaft, selbst die Bevölkerung ist leicht verunsichert, glaubt jedoch der Großteil der Reichsbürger an die Standhaftigkeit der Nordeuropäischen Wirtschaft. Sind doch die Auftragsbücher der meisten Unternehmen eher überfüllt, sehen wenige die Bedrohung, der ein Wirtschaftskollaps im fernen Osten bedeuten würde. Alle Augen sind daher auf Haruenkai gerichtet, hoffend dort nicht gleiches wie in Taiyuan sehen zu müssen. Das wirtschaftlich starke Kaiserreich demonstriert bisher die bedeutende Disziplin der Standhaftigkeit und Stärke gegen die äußeren Auswirkungen des Nachbarlandes, doch auch dort sieht man erste Anzeichen für das Anbrechen eines harten Winters für die dortige Bevölkerung. Leichte Kurseinbrüche und nervöse Anleger zeugen von einer gewissen Vermutung, dass nach Taiyuan dort der nächste Wirtschaftsgigant fällt. Analysten eines außerordentlichen Reichsausschusses für die nationale Wirtschaftssicherung des globalen Sektors, den der Heilige Rat von Amsterdaam in Anbetracht der Umstände einberufen hat, sehen eine große bis sehr große Gefährdung des Asiatischen Wirtschaftsektors, durch den Fall Taiyuans in eine Krise. Man geht davon aus, dass dieses Phänomen auf alle benachbarten Staaten übergreifen wird, wodurch auch die Wirtschaft Nordeuropas in Gefahr stünde. Hiesige Anleger an der Amsterdaamer Börse wurden vorsichtiger, der wichtigste Leitindex, der EuX schloss wegen der vollen Auftragsbücher und der geplanten Großprojekte, an der Reichsunternehmen beteiligt sind, trotzdem mit einem Plus von +0,4201%.
Ein Regierungssprecher äußerte sich verhalten zur Situation im fernen Osten. So sei die "bloße geographische Entfernung nichtig für die Wirtschaft", greife eine solche Situation zwar regional stärker um sich, gefährde jedoch jeden Industriestaat der Welt - ein Nachteil der Globalisierung, wie es aus Unternehmerkreisen zugegeben wurde. Jedoch sei dato keinerlei Beunruhigung angebracht. So müsse man nun genauestens den asiatischen Markt beobachten um schnellstmöglich ein Übergreifen auf die hiesigen Märkte zu verhindern, jedoch sei bis dahin die Nordeuropäische Wirtschaftskraft vollkommen unbeeindruckt.
Das Reichsschwergewicht Stauz&Theysen kündigte unterdessen überraschender weise an, nach Haruenkai zu investieren. So sieht der Milliardenschwere Konzern eine Eröffnung eines neuen Entwicklungzentrums in den Kernregionen der Frühlingsküsten vor, das dort auch der neue Firmensitz der Tochtergesellschaft Stauz&Theysen Haruenkai FG bilden soll. Es sind Investitionen im Bereich der Stahlalternativen und der Mobilitätstechnologie vorgesehen, welche in wenigen Jahren zu neuen Werksöffnungen in Haruenkai sorgen sollen. Sollte die Kaiserliche Regierung der Frühlingsküsten den Plänen zustimmen, sieht die Unternehmensleitung von Stauz&Theysen eine sichere Zukunft im asiatischen Staat. "Wer jetzt nicht investiert trägt zum Wirtschaftskollaps bei, wir sind also dazu angehalten die Interessen anderer mit unseren Zielen zu verknüpfen", so Firmenvorstand Dipl.Ing.Heinrich Heine auf einer Pressekonferenz.
Gerüchten zufolge soll auch der Exklusive Premiumhersteller Prestige automotive eine Investition in den fernen Osten planen. So sei die Kundschaft der reichen japanischen Präfekturen bisher unbeachtet geblieben.



Frei-Afrika - Von Wortverdrehung, Scheinheiligtum und maßloser Anmaßung

Aachen/Kapstadt - Die pure Dreistigkeit der gegen das Mutterreich rebellierenden Republik am südlichen und somit unterstem Ende der Welt fällt im nördlichen Reich auf unverständnisvolle Ohren. So verliert der bisher geduldete Staat mit jeder Aussage weiter an Glaubhaftigkeit und Souveränität. Die Regierung in Amsterdaam zeigt sich entrüstet auf die Nachrichten aus der unteren Republik. So wären die Sorgen nicht nur für jedes Kind ersichtlich falsch, nein auch drohe man dem Staate auf eine verachtenswerte Weise. Der deutsche Regierungssprecher in Aachen musste sich vor der Pressemitteilung ob der Sinnversetzung und puren Überheblichkeit Frei-Afrikas sichtlich zügeln, ehe er das Wort ergriff.
"Nicht Beunruhigend, nicht deplatziert, nein, nicht einmal unhöflich, dreist oder überheblich sind passende Worte für die Aussagen, die uns im nördlichsten Kaiserreich in Gottes Gnaden aus dem untersten Ende der Welt erreichen. Abstoßend würde dieser schieren Provokation in der Wortwahl schon eher angemessen, um noch salonfähig zu bleiben. Die bloße Behauptung, das Nordeuropäische klerikale Reich habe der Republiek Free-Afrika gedroht, ist vollkommen falsch und indiskutabel. Das Reich gab der Republik noch mit Wohlwollen einen guten Ratschlag, um für die wirtschaftliche Sicherheit zu sorgen - statt Dank oder eine begründete Ablehnung dieses Ratschlags, den das Reich aus christlicher Nächstenliebe dem noch jungen Staate gab, kam eine vollkommen unverständlich provokative Antwort, die jedem nordeuropäischem Gemüt negativ aufstieß. Das Reich hat niemals mit einem Handelsembargo gedroht, lediglich weiß die hiesige Regierung die wirtschaftlichen Konsequenzen im Gegensatz zur afrikanischen abzuwägen. Die Möglichkeit eines Embargos bestünde natürlich, sollte eine Fehlleitung eines afrikanischen Präsidenten die Wirtschaft global gefährden, jedoch erwähnte der Heilige Rat von Amsterdaam in seiner offiziellen Mitteilung in keinem Worte, ein solches Vorhaben bei Nichtumsetzung des Ratschlags durchzuführen. Das Nordeuropäische klerikale Reich hat die Republiek Free-Afrika offiziell als souveränen Rechtsstaat unter Vorbehalt anerkannt, daher ist es eine Beleidigung unserer Würde, Ehre und Grundsätze, anzunehmen, einem Staate in seiner selbstbestimmten Ausführung des Staatsapparates zu manipulieren oder gar zu hindern. Weiterhin sehen Wir es als ratsam klarzustellen, dass der Verzicht auf die südafrikanische Wirtschaft für den Europäischen Wirtschaftssektor eher eine geringe Rolle spielt,da die Nordeuropäische Wirtschaft stark und damit standhaft wie nie ist. Die gezielten Hauptabsatzmärkte Nordeuropäischer Produkte und Dienstleistungen entsprechen allein durch die Qualität nicht dem afrikanischem Markt, weshalb Unternehmen unseres Wirtschaftssektors nicht in Südafrika aktiv sind.
Der Heilige Rat von Amsterdaam rät der Republiek Free-Afrika seinem Mutterreich entsprechenden Respekt zu zollen und zu seinen Fehltritten zu stehen. Danke."

Nach den harschen Worten der arischen Kämpferseele des Sprechers, äußerte sich auch ein schwedisches Ratsmitglied zur Regierung in Südafrika, fand jedoch weniger mitreißende Worte. Er stellte noch einmal fest, dass die frei-afrikanische Regierung sich in ihren Aussagen übernommen habe und sich damit eine Macht anmaß, die ihr nicht zustünde. Er kritisierte, dass man in Frei-Afrika nicht sehe, dass ein voreingenommener, von Unternehmen beeinflusster Präsident die Wirtschaft nachhaltig schaden würde, was dem nordeuropäischem Verständnis hier sehrwohl ein terroristischer Akt gegen das frei-afrikanische Volk sei. Auch verurteilte er die Weltraumpläne der Republik. "Die nun so exzessive Dringlichkeit, mit der der Staat den Weltraum erobern will, lässt nur schlechtes vermuten", erklärte er. Nach Angaben des Unternehmens Rahlstedter Flugtechnik forsche man seit langem an Flugkörpern, die außeratmosphärisch einsetzbar sind. Man erwartet in den folgenden Wochen erste präsentierbare Ergebnisse, die von der Reichsorganisation NELRU im schwedischen Bjørk bei Gøteborg vorgestellt werden sollen. Dort entstand in den letzten 7 Jahren ein großer Komplex mit Kilometerlangen Start-Landebahnen, die für einen herkömmlichen Flughafen vollkommen überdimensioniert sind.



Die Oberlande - Neue Leute, Alte Länder

Amsterdaam/Isarbrücken - Das Königreich des Oberländischen Bundes steht wie das restliche Europa für eine vorbildliche Staatsführung und Friedenssicherung. Dies demonstrierte der Nachbarstaat auf eindrucksvolle Weise bei den Wahlen um die Unabhängigkeit Neu-Danubiens. Die ehemalige Kolonie des vergangenen Groß-Danubien wurde ein weiteres mal vor die Frage der eigenen Unabhängigkeit des Landes gestellt. Erwarteten sogar in Nordeuropa so manche die geschenkte Freiheit Neu-Danubiens, erwies die Provinz dem Vaterlande auf spektakuläre Weise Respekt und nicht zuletzt Dank. Trotz der feigen Versuche extremer aufrührerischer Gruppen stimmte eine bedeutende Mehrheit der Neu-Danubier für einen weiteren Verbleib im föderalen Staat in Europa. Nicht einzig die wirtschaftlichen Vorteile, die die Provinz als solche im Königreich hat, bewegten diese dazu, weiterhin auf Seiten des Oberländischen Königs zu bleiben. Allein die Verbundenheit der Völker, die kulturelle, sowie spirituelle Verknüpfung beider Völker, die genaugenommen doch nur eines sind, ist so groß, dass sie sich als eine Einheit sehen - eine Einheit, die nicht nur der Entfernung der halben Welt, sondern auch jeglichen anderen äußeren Einwirkungen standhalten kann. Kein Aufrührer, kein Anti-Nationalist, kein Staat der Welt könnte das starke Band Neu-Danubiens und der Oberlande zum reißen bringen, dies strahlte dieses überwältigend eindeutige Ergebnis der Wahlen voller Stolz aus.
Doch nicht nur jenseits des Ozeans geschah etwas im befreundeten Nachbarland. Nach dem Rücktritt des nicht nur im oberländischen Volk beliebten Staatskanzlers Joan Aimers der Oberländischen Volksunion, schaute man gespannt in das südliche Königreich. Wer würde das neue Amt besetzen und würde er eine genauso verantwortungsvolle und gewissenhafte Politik wie sein Vorgänger führen? Vor kurzem kam die Antwort auf diese Fragen, derer Zweite mir Ja beantwortet werden kann. Die Antwort auf die Vorangegangene lautet Thorsten Fesner - und keine Frage, auch er ist in der Volksunion aktiv. Zwar empfängt die Demokratie der Oberlande in Nordeuropa nicht mehr als eine simple Billigung, überzeugte die daraus hervorgehende Politik jedoch seit Jahren die Geister. Laut mehrheitlicher Meinung in den deutschen Landen kommt diese gute Staatsführung vorallem durch die starke Führung und klar vorgegebene Linie durch den Oberländischen König.
Doch auch mit dem neuen Staatskanzler bleiben die Oberlande das, was sie sind. Ein Garant der Stabilität im Zentrum Europas neben dem Nordeuropäischen Reich.



Ohne Reformen - Neue Alte katholische Kirche?

Amsterdaam/Aachen/Køpenhagn/Deniá - Sehr überraschend traf die Nachricht aus dem mediterranen Kirchenstaat in den Hauptstädten des reformierten Christentums ein. Durch dieses ungewöhnliche Angebot in Form eines Konzils verwundert, trafen sich die Räte der drei Reichskrichen, um die Reaktion der Heiligen Reformierten Kirche zu beraten. In Amsterdaam, dem Gründungsort der reformiert-christlichen Glaubensweise, antwortete die oft als Gegenkirche bezeichnete Organisation auf das Valencianisch-Katholische Angebot. Obwohl sich die Amsterdaamer Kirche nur indirekt durch das Ökumenische Konzil angesprochen fühlt, würde sie gerne Abgesandte des reformierten Glaubens in den Kirchenstaat entsenden, um an der Neuinterpretation des valencianisch-katholischen Glaubensbekenntnisses nicht mitzuwirken, sondern zu lernen, das etwas 'andere' Christentum, zu verstehen. Allein die gottgewollte Nächstenliebe verpflichte die Heilige Reformierte Kirche dazu, das Ökumenische Konzil zumindest zu beobachten, um daran selbst größer zu werden und zu verstehen.
Die Reichsbevölkerung sieht dem ganzen dagegen eher skeptisch gegenüber. So sieht sie in der Valencianisch-Katholischen Kirche zu viele Hindernisse, um eine moderne Kirche zu ermöglichen, wie die Reformierte Kirche es vor Jahrhunderten tat und ständig noch tut. Der Zug in die Moderne sei noch vor der Industrialisierung abgefahren, diese Strecke zu Fuß aufzuholen, benötige wahrlich ein Wunder Gottes.



Kurznachrichten:
  • Stauz&Theysen bestätigen Ägäis-Projekt in Byzanz
  • Bestürzung wegen Zugunglücks in Haruenkai - Arme Reiche Japaner
  • Marktanalysten stufen Haruenkai ab - Jetzt ist es auch weiter unten
  • Kaaskopp vergrößert Käseproduktion - Wettbewerbsfähig bleiben
  • Frei-Afrikanisches Weltraumprogramm in Nordeuropa kritisch beäugt
  • SimTech Umsatz von 52Mrd? - Stauz&Theysen hat 63,7Mrd Umsatz
  • Kronprinz Adrian-Vilhelm kündigt Überraschung an - Jugendstreiche?
  • Prestigeexperten versichern: Wirtschaftlichkeit von Prestigeobjekten gilt gesichert
  • Radikale Bewegungen in Byzanz - Die Gefahren dieses Demokratietrends..
  • Nordeuropäisches Reich selbstverständlich an Weltausstellung interessiert
  • Dekadenz schlägt zu - Trauerkranz im Großen Stil aus befreundetem Byzanz
  • Und nochmal Haruenkai - weil wegen Japan, Neonlichter und Kantana o/
  • Neonlichter, Japan, Neonlichter, süße Japanerinnen, Ne-on warte, es kommt ..LICHTER





Reichsnachrichten von: Agentur der Reichsnachrichten
Im Auftrage Gottes
chefkoch
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Beitrag von chefkoch »

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~~~ Aksumer Neueste Nachrichten ~~~
Imperator beschließt neue Bauprojekte
#1: Brücke über das Rote MeerBei dem Treffen des imperialen Regierungsrates beschlossen der Kaiser und seine Minister nun endlich den in der Öffentlichkeit umstrittenen Bau der 27 km langen Brücke über das Rote Meer. Trotz der Kritik, das Bauprojekt verschlinge Milliarden Birr, verteidigte ein Sprecher des Imperators die Entscheidung als Wegweisend für Aksum: "Für die Aksumer wäre das Großbauprojekt ein Triumph: Zum ersten Mal in der Geschichte erhielten die Einwohner Nordafrikas eine Direktverbindung zu ihren Landsleuten auf dem asiatischen Kontinent, ohne die Nilrepublik durchqueren zu müssen. Riskante Fährverbindungen über das Rote Meer und arabische und persische Häfen könnten damit auch weitgehend überflüssig werden." Kritik, die Brücke könne genutzt werden um Wegezoll für die Meerenge Bab el-Mandeb zu erheben, wies der Sprecher von sich: "Niemand habe die Absicht eine für die Weltwirtschaft so wichtige Handelsroute zu belasten." Für die künftig viertlängste Brücke der Welt wird eine Bauzeit von 3 Jahren veranschlagt.
fehmarnbeltbruecke-DW-Finanzen-Duesseldorf.jpg
#2: Künstliche Insel "Tropico"Um dem Tourismus neuen Auftrieb zu verschaffen, gab der Imperator den Auftrag zu einer Machbarkeitsstudie seines umstrittenen Projektes künstliche Inselgruppen zu errichten. Kritiker bemängeln nicht absehbare Schäden an der Umwelt, die hohen Kosten sowie den Nutzen insgesamt. Einge Stimmen wollen in dem Projekt sogar eine heimliche neue Marinebasis oder gar eine sichere Fluchtstätte für den Adel sehen. Andere meinen es ginge darum die 200 Meilen-Zone künstlich zu erweitern um die lokalen Fischgründe noch stärker ausbeuten zu können. Der Tourismusminister wies dies alles jedoch zurück und betonte die touristische Nutzung der künstlichen Inseln. Sicher ist jedoch, dass auch dieses Projekt vor allem eine Frage des Prestiges ist.
Die geplante Lage von Tropico:Bild
Außenpolitik
Sorge über Satellitenstart in Frei-AfrikaDer Außenminister zeigte sich am Abend beunruhigt über den unangekündigten Satellitenstart in Frei-Afrika: "Grundsätzlich begrüßen wir jeden technischen Fortschritt, der auf afrikanischem Bode gelingt, jedoch kommen wir nicht umhin uns zu Fragen, wieso der Start klammheimlich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion durchgeführt wurde." Weiterhin betonte er, dass man sich durch das Frei-Afrikanische Satellitenprojekt nicht bedroht fühle, man es aber sehr genau beobachte. Der am Mittag überraschend angekündigte Start einer Mittelstreckenrakete für kommenden Freitag habe freilich nichts mit der Angelegenheit zu tun und ist tatsächlich schon länger in Planung. Der Minister entschuldigte sich für die Kommunikationspanne.Verurteilung byzantinischer GroßmachtsträumeDer Imperator verurteilte die Gründung der neuen radikalen Partei in Byzanz auf das Allerschärfste. Er werde nicht zulassen, dass eine Kraft entsteht, die eine Bedrohung für das Heilige Land darstellen könnte. Der byzantinische Kaiserhof wurde aufgefordert im Interesse des Friedens und der Völkerfreundschaft Maßnahmen gegen die radikalen Elemente in seinem Land zu veranlassen.
Wirtschaft
Angekurbelt durch die Ankündigung neuer Megabauprojekte kletterte der Leitindex der Aksumer Börse um 4,3%. Treibend waren vor allem Unternehmen aus der Bau- und Touristikbranche. Allen voran die Aktie von Sunshine Tours. Die Aktie des Hotelbetreibers schloss um 12,9% fester. Größter Tagesverlierer war der Reederei United Seamanagement als größter Anbieter von Fährverbindungen im Roten Meer und dem Golf von Aden. Die Aktie gab um 5,4% nach. Die Turbulenzen an der Börse der Mandschurei blieben dagegen ohne Auswirkungen. Ein Händler erklärte dazu, dass Aksum aufgrund seiner Geschichte traditionell eher auf die Binnenwirtschaft fokussiert sei. Eine Wirtschaftsflaute in Asien könne man sicherlich gut verkraften.
Innenpolitik
Der Regierungsrat kündigte eine neue Bevölkerungszählung. Gegenwärtig könnten Behörden und Unternehmen nur mit Daten aus den 60er Jahren arbeiten.
Die Legende derer von Weimar: Teil 1 (CK), Teil 2 (EU2), Teil 3 (Vic), Teil 4 (HOI2)
Die 3 streitenden Reiche (Vic)
Die 37. Dynastie (CK)
Crayven

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Verursachten britannische Spekulanten die mandschurische Wirtschaftskrise?
Ein britannischer Investigativjournalist hat den Verdacht erhoben, dass der Kursabsturz des mandschurischen Aktienindex TPE bewusst herbeigeführt worden ist.
Carl Bullingham, Chefredakteur des links-populistischen "Götterboten", veröffentlichte bereits einen Tag nach den Ostasien-Berichten des WBC seinen spekulativen
Enthüllungsbericht. Er wirft britannischen Banken vor, durch gezielte Kursmanipulation in der Mandschurei, befreundeten Investoren höhere Gewinne bei Leerverkäufen
zu ermöglichen. Bullingham schreibt dabei von einer gut vernetzten Clique aus Adel, Wirtschaft und Politik, die gemeinsam an einem Strang zieht, um das
mandschurische Industriepotenzial in den Boden zu zwingen.

"Die Leerverkäufer bereichern sich nicht nur am Niedergang einer Volkswirtschaft, sie nehmen die Destabilisierung einer ganzen Region in Kauf", kommentiert der
Chefredakteur das aktuelle Geschehen. Tatsächlich ist es möglich, dass auch andere asiatische Wirtschaften in den Abschwung übergehen und den Kontinent
damit massiv beeinträchtigen. Die asiatischen Führungskräfte sind nun gefragt, durch wohlüberlegte Handlungen das Feuer einzudämmen,
andernfalls könnte ein Flächenbrand entstehen.

Bullingham prangert jedoch nicht nur an, er möchte auch Lösungsvorschläge in die Debatte einbringen. Seiner Ansicht nach ist nur eine harte Reglementierung
des Börsenmarktes das richtige Mittel, um zukünftig solche Übergriffe zu vermeiden. Er empfiehlt hierbei die internationale Kooperation.
"Es ist ein globales, kein lokales Problem", meint er dazu.


Britannisch-haruenkaiische Kooperation stößt in die Tiefen des Alls vor
Das hochgesteckte Projekt britannischer Wissenschaftler der Eliteuniversität Cambridge und des haruenkaiischen Großkonzerns Shirayuki tritt in das finale
Stadium über. Das internationale Team möchte zwei Raumsonden aus dem Sonnensystem schießen, um neue wissenschaftliche Daten und Erkenntnise über Struktur
und Aufbau unseres Sternensystems zu sammeln. Die beiden Geschwistersonden Aimi und Gawaine werden bei ihrer Reise an den beiden Planeten Jupiter und Saturn
vorbeifliegen. Die britannischen Wissenschaftlicher möchten diesen Moment nutzen, um mehr über das äußere Planetensystem zu erfahren. Beide Sonden sind mit
modernsten Messinstrumenten ausgestattet, um der irdischen Bodenstation einen vollkommen neuen Blickwinkel auf den Aufbau anderer Planeten zu geben.

Die Forscher möchten jedoch nicht nur allerlei technische Gerätschaften ins All katapultieren, sondern auch beide Sonden mit einer Datenplatte, die mit Audio-, Bild-
und Video-Informationen bespielt wurde, auszustatten. Die Universität Cambridge bittet daher andere Staaten, Volkslieder, Bilder ihres Landes oder einen Videobeitrag
über die Kultur der Nation einzureichen. Die Sonden werden die ersten Objekte der Menschheit sein, die das Sonnensystem verlassen.

Die Reise der beiden Sonden beginnt im zweiten Quartal des kommenden Jahres. Startort der haruenkaiischen Trägerrakete ist
das "Senchas Már"-Raumfahrtzentrum in St. Augustine, Nordamerika.


Republik Frei-Afrika auf dem absteigenden Ast
Unverständnis über die Änderungen des Pressegesetzes macht sich auf den britannischen Inseln breit. Sir Barry McGee, Besitzer mehrer prestigeträchtiger, britannischer
Zeitungen, hält die kürzlich vorgenommen Änderungen des Pressegesetzes für einen fatalen Fehler. Durch den Abbau der Einstiegshürden für neue Verleger öffne man
Tür und Tor für "Muntu und Kitenge". "Nicht nur, dass sich nun jedes schmierige Agitationspamphlet national verkaufen lässt, man verbietet Bevölkerungsgruppen,
ihre Meinung kundzutun.", stellt er fest. Der Paragraph, der die "Herabsetzung der Ehre der afrikaanischen Ethnien" verbietet,
sei ein Meinungsverbot für jeden aufrichtigen Mann, so McGee.

Sicher ist, dass der Paragraph eines der essenziellsten Menschenrechte überhaupt verletzt: die Rede- und Meinungsfreiheit eines jeden. Gerade von den sich
selbstbeweihrauchenden Demokratien haben britannische Bürger mehr erwartet. Der mühsam polierte Glanz der "Politik des Volkes" trübt und verliert ihren
leuchtenden Schein. Es zeigt sich, dass Demokraten nichts weiter als Emporkömmlinge sind, die die alte Welt von Recht und Ordnung, von Tradition und Moral mit Füßen
treten. Welche Volksgruppe am meisten von diesem Gesetz profitiert, wird sich abschließend noch zeigen - doch eines steht bereits fest: die Demokratie hat ihr Gesicht verloren.


Dr. Adam Crawley: "Asiatische Züge sind nicht sicher"
Vorstandsvorsitzender Crawley der Regalia Express Locomotive bemängelt die Qualitätsprüfung der Hochgeschwindigkeitszüge der Tetsudōtsuki-Reihe. Das Zugunglück im
Norden des Landes ist zwar ein tragisches Unglück, die wohl mangelhafte Wartung lässt seiner Ansicht nach keine andere Option zu. Es ist jedoch fraglich, ob der Zug bei den
vorherrschenden Witterungsbedingungen überhaupt betrieben hätte werden dürfen, und ob der Fehler daher nicht ein menschlicher gewesen sein könnte.

Die REL, welche seit 1981 eigene Hochgeschwindigkeitszüge betreibt, möchte britannische Zugpassagiere jedoch nicht im Ungewissen lassen und klärt in einer Informationskampagne
über die hohen Sicherheitsstandards des Unternehms auf. Nahezu alle Bauteile der Equus-Züge werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Das Inspektionsprogramm der REL basiert
auf den vier Grundpfeilern Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung.

Britannien zählt zu den Staaten mit der höchsten Anzahl von Zugpassagieren. Equus-Züge fahren unter voller Auslastung seit '81 auf der Strecke Pendragon - Manchester - Glasgow.
Weitere Streckenverläufe sind derzeit geplant; Gespräche mit anderen europäischen Staaten laufen bereits. Über die im Bau befindliche Ärmelkanalbrücke werden zukünftig die
Routen Pendragon - Aachen und Pendragon - Amsterdaam betrieben.


Kurznachrichten:
Lafourche'scher-Breganischer Krieg wird missbilligt. Annektierung von Staatsgebiet ist der falsche Weg, um den Konflikt zu entschärfen.
Garantierter Importschlager: Reiche Adlige entsenden Diener um die Abarai Ryūen noch am Erscheinungstag zu kaufen
Kaiserlicher Dekadenzmeister über byzantinischen Trauerkranz empört, reich verziertes Kreuz zur Ehre des verstorbenen Meißners wird in Auftrag gegeben
Kaiser Alistair III. garantiert sein persönliches Erscheinen zum Jubiläumsfest in Hisberien
Erzbischof Tully vertritt den britannischen Arm der katholischen Kirche beim ökumenischen Konzil
Weltausstellung mit Spannung erwartet, Britannien kündigt Teilnahme an
Staatskanzler Fesner wird zur Ernennung gratuliert, ein baldiger Staatsbesuch ist erwünscht.
Simstan

Beitrag von Simstan »

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Johannes II. zieht nach Renovierung zurück ins Schloss Schleißheim

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Das Schloss Schleißheim, traditionelle Königsresidenz, nach den Renovierungsmaßnahmen

Isarbrücken. Der Oberländische König Johannes II. ist in das Schloss Schleißheim, den traditionellen Wohnsitz des Königs über Groß-Danubien und seit knapp 100 Jahren des Oberländischen Bundes, zurückgekehrt. Einige Monate hatte der König mit seiner Familie in den Schlossanlagen Fürstenried residiert, während das Schleißheimer Schloss umfassend renoviert wurde. Neben Arbeiten an der Fassade und wichtigen Instandhaltungsmaßnahmen für Strom- und Wasserleitungen, die als offizieller Anlass für den vorübergehenden Auszug des Monarchen galten, wurden neuartige Sicherheitssysteme installiert, die den Sitz des Staatsoberhauptes vor möglichen Anschlägen, Abhöraktionen etc. schützen sollen. Die oberländische Presse vermutet, dass auf Drängen der Geheimdienste die Sicherheit am Hof erhöht werden musste. Ungeachtet dieser Theorien gab sich Johannes II. erfreut darüber, sein heimatliches Schloss in neuem Glanz erstrahlen zu sehen.

König und Kanzler beglückwünschen zu Jubiläen

Isarbrücken/Goldfurt. Europa ist ein alter und geschichtsträchtiger Kontinent - mitunter auch voller geschichtlichen Wirren, die aufzuklären sich die Historiker noch heute zur Aufgabe machen. Wie ein roter Faden zieht sich jedoch das Königreich Hisberien durch das letzte halbe Jahrtausend europäischer Geschichte, und dafür zollt der neue Staatskanzler Thorsten Fesner der westlichen Nachbarnation seinen Respekt. Er beglückwünschte Hisberien zu seinem Jubiläum und sprach auch die Beziehung zu den Oberlanden an. Diese feierten zwar in wenigen Jahren erst ihr 100-jähriges Jubiläum, dennoch seien sowohl Hisberien als auch die Oberlande traditionell Stabilitätsgaranten Westeuropas. "Für die nächsten 500 Jahre" wünsche sich Fesner, dass beide Staaten diese Rolle weiterhin miteinander wahrnehmen können - trotz historischer Differenzen. Auch König Johannes II. sprach seine Glückwünsche dem Land aus, das den Oberlanden kulturell in vielen Punkten ähnelt.
Auch das Thronjubiläum des britannischen Kaisers Alistair VI. bietet Grund, herzlich zu gratulieren. König Johannes II. bedauert, dass er aus organisatorischen Gründen - unter anderem wegen der Amtseinführung des neuen Kanzlers - nicht die Zeit gefunden hatte, nach Pendragon zu reisen und der Feier beizuwohnen. Auch von Staatskanzler Fesner gehen Glückwünsche an den britannischen Monarchen.

Mittelmeer-Freihandelszone - Beteiligung der Oberlande?

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Seehafen von Genua - wichtiger Containerumschlagplatz im Mittelmeer

Goldfurt/Neapel. Im hisberischen Neapel, rund 60 Kilometer von der oberländischen Grenze entfernt, kamen Vertreter Byzanz' und Hisberiens zu Verhandlungen über eine Mittelmeer-Zollunion zusammen. Über die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfuhr man in den Oberlanden erst durch die Presse. Die beiden "traditionellen Mittelmeermächte" werden zu ihrem Vorstoß in puncto Nutzung des Mittelmeeres als Wirtschaftsraum beglückwünscht, allerdings empfahl Wirtschaftssenator Ettore Bellucci (OVU) den beiden Staaten gleichzeitig eine Einbindung der Oberlande in die Verhandlungen.
Mit bedeutsamen Containerhäfen wie Livorno oder Genua und mehreren tausend Kilometern Mittelmeerküste stellt das Königreich ein wirtschaftliches Schwergewicht im zentralen Mittelmeer dar, von dessen Einbeziehung nicht nur die Oberlande, sondern auch Hisberien und Byzanz stark profitieren können. Zudem könne so auch die Freihandelszone auf den Landweg ausgedehnt werden, vor allem die Halbinsel Appennin würde profitieren. Der südliche Teil dieser und Sizilien, welche zum Königreich Hisberien gehören, hätten die Möglichkeit, ihre einzige Landgrenze für freien Handel passierbar zu machen.

Renaissance der Weltausstellungen?

Goldfurt. Gerne erinnert man sich im Königreich an die Zeit glorreicher Weltausstellungen zurück - auch in Mailand fand 1906 eine jener internationalen Großveranstaltungen statt, die für ihre Zeiten wegweisend waren. Das Oberländische Bundesministerium für Forschung und Technologie fand lobende Worte für den Grundgedanken der Weltausstellung - technologischer Fortschritt werde nicht nur erzielt, sondern auch der Weltöffentlichkeit präsentiert und geteilt. Durch die Exposition neuer technischer Errungenschaften in einem internationalen Rahmen rücke die ganze Welt zusammen. Daher ist eine Weltausstellung nicht nur unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll, sondern trägt einen beträchtlichen Teil zum kulturellen und gesellschaftlichen Austausch in der ganzen Welt bei.
Aus diesen Gründen schließen sich die Oberlande der Idee Haruenkais an - auch viele oberländische und insbesondere groß-danubische Unternehmen, bekannt für Innovationskraft und Vorsprung durch Technik, wären an einer Teilnahme als Aussteller interessiert.

Kurznachrichten

• Postheader jetzt mit den Flaggen aller zwölf Bundesreiche
• Simtech: Bald internationale Großauträge für Energiesektor?
• Wirtschaftsflaute in Asien macht sich auch an Börse in Goldfurt bemerkbar
• Trauer über Tote bei Hochgeschwindigkeitsentgleisung in Haruenkai
• Beziehungen mit Byzanz werden weiter gestärkt
• Nordeuropäische Glorifizierungseskapaden steigern Beliebtheit des konservativen Landes beim Volk
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Silem
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Beitrag von Silem »

Republiek van Free-Afrika
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Nichtstaatliche Berichterstattung

Interview zur aktuellen Lage

Aus aktuellem Anlass hat unsere Zeitung den Experten für Internationale Beziehungen Morgan Gould zu einem Interview eingeladen. Gould hat hervorragende Beziehungen zum Außenministerium und arbeitete selbst einige Jahr als außenpolitischer Berater in diesem.

Mariental Aktuell: Wie ist die internationale Lage von Frei-Afrika?

Morgan Gould: Frei-Afrika ist eine Republik, die Mehrheit der europäischen Staaten sind Monarchien. Das ist eigentlich die einfachste Gleichung. Doch ist es so einfach nicht. Frei-Afrika ist nicht nur eine Republik sondern unser Land besteht zum Großteil aus Flüchtlingen und Verfolgten aus dem nordeuropäischen Reich. Das unsere Beziehungen also mehr als angespannt sind ist nur logisch.

Mariental Aktuell: Wie interpretieren sie die britannische Position?

Morgan Gould: Schwer zu sagen. Ich bin nicht im Kopf der Britannier. Dennoch würde ich behaupten das die Reaktion eher aus einem europäischen Zweckbündnis erfolgt als aus wirklichem politischen Interesse. Natürlich gab es auch in der Vergangenheit Konflikte mit diesem Land und genug unserer Staatsbürger sind britannischer Herkunft aber in den letzten Jahren geschah war es eher ruhig. Ich denke auch nicht das diese Situation weiter anhält. Sind die Wahlen erstmal beendet werden sie wieder das Interesse an uns verlieren. Die Reaktionen verstehe ich eher als Beweiß der eigenen Macht. Sie wollen von eigenen Missständen ablenken oder einfach nur so viel Proapganda betreiben wie nötig ist um die eigenen Völker von Ideen wie der Republik abzulenken. Es geht hier mehr um Prestige als um wahrhafte Politik. Allein die Verbindung von Handelsembargo und Empfehlungen für starke Wirtschaft zeugen davon. Wer sollte ein Handelsembargo aussprechen wenn man ihnen "Wirtschaftstipps" gibt.

Mariental Aktuell: Halten sie den Start des Discoverer-Satelliten und die Bekanntgabe dieses Starts für klug?

Morgan Gould: Hier ist es wichtig die Motive zu betrachten die zum Start des Satelliten führten. Einerseits geht es darum nach mehr als 10 Jahren endlich Erfolge vorweißen zu können. Wir stecken Geld in Trägerraketen und starten sie nicht? Das wäre politischer Selbstmord. Anderseits zeigt es das der Präsident Settler neue Technologie beherrscht und auch einsetzt. Es ist so etwas wie ein "Schwanzvergleich". Nichts besonders in Zeiten von Präsidentschaftswahlen. Das wären die innenpolitische Motive. Außenpolitisch geht es wohl um 2 Motive. Stärke und Prestige. Wir beweißen das wir mit unseren Satelliten unser Land kartographieren können und Aufklärung betreiben können. Es währe nicht verwunderlich wenn in wenigen Wochen oder Monaten hochauflösende Karten einiger unbedeutender Landstriche veröffentlicht werden einfach um zu zeigen wie gut wir sind. Und Prestige ist eben Prestige. Ein fliegendes Objekt und ein Satellit zeigen eben unsere Ingenieurskunst.

Mariental Aktuell: Sind wir eine Demokratie?

Morgan Gould: Nach welchen Kriterien?

Mariental Aktuell: Den moralischen Kriterien die eine Demokratie ausmachen.

Morgan Gould: Moral nutzt in der internationalen Politik recht wenig. Moral ist ein schlechter Ratgeber und Moral führt nicht zum Ziel. Dennoch versuche ich ihre Frage zu beantworten. Ja ich denke wir sind eine Demokratie, wir haben Rechte für jeden und freie Wahlen. Wir sind im Vergleich zu einigen Staaten stabil aufgestellt und wir respektieren unsere Minderheiten und auch andere Ethnien was in einigen Staaten sicherlich noch ein Minuspunkt sein könnte. Dennoch ist der Weg das Ziel und wir haben unser Ziel noch lange nicht erreicht und wenn ich jetzt wieder auf internationale Politik umschwenken darf. Selbst wenn wir eine perfekte Demokratie wären würden wir kritisiert werden. Das ist einfach so und nichts besonderes. Wir werden damit leben müssen und es akzeptieren. Wichtig ist aber das es unseren Führern gelingt die Kritik von echter Politik zu trennen. Wie heißt es so schön: Geld stinkt nicht.

Mariental Aktuell: Danke für ihre Ausführungen. Möchten sie noch etwas zur Lage in Ostasien sagen?

Morgan Gould: Es würde mich nicht wundern wenn es in Ostasien bald kracht. Solch einen Börsencrash übersteht keine Regierung unbeschadet und ein Vielvölkerstaat hat es besonders schwer. Wenn jetzt tatsächlich auch noch der Arbeitsmarkt einbricht würde ich mit sozialen Unruhen oder gar einzelnen Revolten rechnen.

Mariental Aktuell: Rechnen sie mit Auswirkungen auf unser Land?

Morgan Gould: Weniger. Ich bin zwar kein Börsenmakler aber von größeren Handelsverträgen mit diesem Land ist mir wenig bekannt. Die Leittragenden des Crashs werden so oder so einige wenige Börsenmakler sein die es sich leisten können. Ob er jetzt 50 Millionen oder 45 Millionen auf der hohen Kante hat wird einen Börsenmakler wenig interessieren und jemand der sein gesamtes Geld in nur ein Land investiert ist sowieso nicht mehr zu retten und von allen guten Geistern verlassen.

Mariental Aktuell: Wir danken ihnen für das Interview.

Morgan Gould: Ich habe zu danken.
Crayven

Beitrag von Crayven »

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Taiyuaner 3-Punkteplan soll Wirtschaft helfen

Taiyuan, Mandschurei. Der mandschurische Parlamentspräsident Zhu Jingzi hat sich nach Tagen des Schweigens zur bisherigen wirtschaftlichen Lage des ostasiatischen Landes geäußert. Die Regierung in Taiyuan sei über die momentane Lage besorgt, hält den Kursabsturz jedoch noch nicht für kritisch. Jingzi erläuterte seinen 3-Punkteplan, welcher das Ziel habe, die Wirtschaft zu stabilisieren und dem Problem nachhaltig entgegenzuwirken. Der erste Schritt des ausgearbeiteten Planes sieht eine Verschärfung der Einwanderungskontrollen vor. Auch versuche man, Nicht-Mandschuren rückzuführen, um den überfüllten Städten und deren Slums entgegenwirken zu können. Vor allem die Grenzkontrollen sollen deutlich verstärkt werden, illegale Einwanderer werden sofort abgeschoben. "Die Mandschurei kann es sich in der derzeitigen Situation nicht erlauben, nicht hart durchzugreifen", erklärte Jingzi auf der Pressekonferenz. Die teilweise massive Überbevölkerung sieht man als einen der Gründe für das Abfallen der Wirtschaftsleistung. Des Weiteren werden alle staatlichen Betriebe mit Entlassungen rechnen müssen, um Kosten zu sparen. Mehrere Betriebe sind vollkommen unwirtschaftlich ausgelegt, weshalb auch größere Umstrukturierungen angekündigt wurden.Zuletzt beratschlagt die Regierung die Kürzung und teilweise Abschaffung bestimmter Subventionen, um den Staatshaushalt nicht weiter zu belasten. Das gesparte Geld soll in die Infrastruktur fließen, welche der großen Bevölkerung in vielen Stellen nicht mehr gerecht wird.

Diese Nachricht ist ein Gastbeitrag unseres freien Mitarbeiters Doctor Who.
Philos

Beitrag von Philos »

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Das Sommerloch

Auch in Iseria macht das Sommerloch vor nichts halt! Von Vorwürfen der Homosexualität gegen den Staatskanzler der Oberlande, bis zu wilden Spekulationen über die globalen Auswirkungen einer Krise in Asien,war auch in diesem Jahr alles in unserem Staate vertreten. Wir können ihnen, auch wenn die Temperaturen hier niemals sonderlich niedrig erscheinen, dann dennoch nun das Ende des Sommerlochs präsentieren. Das imperiale Ministerium für Information und der Verteilung dieser meldet über das Nationale Tagesblatt verschiedene hochbrisante Neuigkeiten.

Zunächst eine Kurzmitteilung der Katholischen Kirche, welche großen Rückhalt in der Bevölkerung genießt.
Der Vertreter für das Imperium und übergreifend für die Menschen Südamerikas beim ökumenischen Konzil wurde erwählt und bereitet seine Ankunft vor.


Ein Grußwort des Chefredakteurs Francesco Dieckman:

Liebe Leser und damit liebes Volk. Mit meinen deutschen Wurzeln ist mir ein Sinn nach Fakten in die Wiege gelegt und diesen Versuche ich beim täglichen Berichten und Verfassen
einfließen zu lassen. Leider lassen andere Staaten der Welt in dieser Hinsicht mit ihren Zeitungen zu wünschen übrig. Derweil gab es bei uns ebenso verschiedene Zeitungen für verschiedene Schichten und Klassen. Sie dienen aber leider nur einem Zweck:
Die Spaltung der Nation fortschreiten zu lassen, ein Ziel des Hochadels und der Finanzkräfte! Vorallem diese Gruppen, welche sich gegen das Volk verschwören, treiben Konflikte und grobe Unterschiede vorran und so lässt sich in manchen "gottgegebenen" Staaten leider immer wieder das teuflische Potenzial von Medienmagnaten erkennen.
Während die Staaten der Welt in großen Abhandlungen viele Worte um wenig Fakten im Bezug auf Schienenexperimente und ältere Herren verliert, präsentiert ihnen die
Nationale Zeitung Fakten, Fakten und nochmals Fakten. Die Einheit des Volkes, in seiner ganzen Vielseitigkeit und Stärke ist das Ziel.
Die Spaltung der Nation ist das schlimmste Übel und wurde auch an unserem Volke geprobt. Nun besinnen wir uns auf die Aufklärung und die Entstellung der Lügen und schreiten vorran in die Zukunft.

Bis dahin euer
Francesco Dieckmann



Der Geburtstag des Kaisers...

fand auch in Iseria seine Berücksichtigung. Die kleine Isabella hatte beim Wettbewerb für die schönste Karte einen kleinen Plüschhasen geschenkt bekommen! Die 6 Jährige malte helle Sonnenstrahlen, wie sie leider auf der nebeligen Insel recht selten sind und schrieb:
Alles Gute alter Mann, bestimmt lebst du noch lang!
Der Libertador Philochet unterschrieb mithilfe einer Maschine höchst persönlich die Karte und
somit konnte die kleine Isabella einen großen Tag feiern, als sie sich gegen ihre 4 Kontrahentinnen
durchsetzte.


Kleine Schicksale...

bewegen auch die Gemüter im Süden des Imperiums. Dort war der ethnische Nicht-Iserier Fernando bei einem Übergriff durch Oberländische Ordnungskräfte tödlich verletzt worden. Vorfälle dieser Arte häufen sich in letzter Zeit, da die politisch rückschrittlichen Oberländer weder vor der Natur, noch vor dem Menschen halt machen. Während letztere Vorfälle immer wieder nur in den Regionalzeitungen abgedruckt wurden, kam dieser Fall zu imperiumsweiter Brisanz.
Das Dorf wurde zuletzt vom Imperialen Minister für Volkseinheit und Sicherheit unter Augenschein genommen. Der kleine Fernando, so erzählt die Mutter weinend, wollte doch nur eine seiner lieblings Früchte vom Baum angeln, als aufeinmal Menschen auf ihn schossen.
Besonders in der Tourismusbranche scheint es im Nachbarland derzeit "IN" zu sein, auf wehrlose kleine Kinder zu schießen. Prospekte der Anbieter stellen dar: Es handelt sich nur um Tiere! Welch eine bodenlose Gewissenlosigkeit. Dafür werden also Menschen abgeschossen.

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Der Kleine Fernando kurz vor einem Festritual.


Räder rollen...

für die Freundschaft. Die Völker Südamerikas betreiben seit langer Zeit schon einen regen Warenverkehr und Austausch und so konnte auch heute wieder eine Zugstrecke eröffnet werden, welche zwei wichtige Standorte in grenznähe verbindet. Im Norden des Landes sind auf iserischer Seite vor allem Rohstoffe zu finden, welche in Leyanien und Iseria Abnehmer finden. Der Aufbau der neuen Städte und Siedlungen auf iserischer Seite nehmen viele Kräfte in Anspruch, versprechen aber mit den zu finden Rohstoffen eine gute Rücksicherung für die Zukunft. Das "Lexikon des Weltnetzes" (Gültigkeit nur für den Iserischen Staat) |http://eposwiki.de/index.php/Imperio_Iseria| berichtet ausführlich über die aufstrebene Wirtschaft unseres Staates.
Dort wird deutlich, welche Rolle die iserische Wirtschaft weltweit spielt und welche Rolle sie spielen kann im Zusammenwirken mit ihren Verbündeten.

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Internatsbauten für die Wohnanlagen der Schule „Pan y Sangre“ im Norden des Landes sind Paradebeispiel für die grenzübergreifende Fertigung.

Die Jugend...

ist die Grundlage unseres Volkes und verdient die ihm zugedachte Aufmerksamkeit des Imperialen Ministeriums für Volk und Zukunft. Der erste Teil unserer Reportage-Reihe befasst sich mit den
weiterführenden Schulen unseres Imperiums. Die Schule „Pan y Sangre“ im Norden des Landes ist ein Prachstück unserer zielführenden Bildung. In der Einrichtung werden in den Internaten die Schüler untergebracht und so in Eigenständigkeit und Verantwortung geschult. Neben den Ausflügen und den legendären Schulwettkämpfen, wo Schulen Gefechte simulieren und so zur Wehrbildung beitragen, prägt vor allem der Charakter der Spezialisierung die Schulen unseres Landes. An dieser Schule werden die Menschen der Landbevölkerung geschult und somit liegt eine naturwissenschaftliche und praxisnahe Bildung vor. Natürlich werden Fächer aus anderen Zweigen der Wissenschaft ebenso eingebunden, aber nicht in solchem Maße, wie es die Hauptfächer verlangen. Der Libertador betonte stets die Wichtigkeit des Bauernstandes für unsere autarke und zukunftsfähige Wirtschaft und deshalb wird das Bauerntum mit diesem Weg der Bildung geehrt.
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