Johannes II. zieht nach Renovierung zurück ins Schloss Schleißheim
Das Schloss Schleißheim, traditionelle Königsresidenz, nach den Renovierungsmaßnahmen
Isarbrücken. Der Oberländische König Johannes II. ist in das Schloss Schleißheim, den traditionellen Wohnsitz des Königs über Groß-Danubien und seit knapp 100 Jahren des Oberländischen Bundes, zurückgekehrt. Einige Monate hatte der König mit seiner Familie in den Schlossanlagen Fürstenried residiert, während das Schleißheimer Schloss umfassend renoviert wurde. Neben Arbeiten an der Fassade und wichtigen Instandhaltungsmaßnahmen für Strom- und Wasserleitungen, die als offizieller Anlass für den vorübergehenden Auszug des Monarchen galten, wurden neuartige Sicherheitssysteme installiert, die den Sitz des Staatsoberhauptes vor möglichen Anschlägen, Abhöraktionen etc. schützen sollen. Die oberländische Presse vermutet, dass auf Drängen der Geheimdienste die Sicherheit am Hof erhöht werden musste. Ungeachtet dieser Theorien gab sich Johannes II. erfreut darüber, sein heimatliches Schloss in neuem Glanz erstrahlen zu sehen.
König und Kanzler beglückwünschen zu Jubiläen
Isarbrücken/Goldfurt. Europa ist ein alter und geschichtsträchtiger Kontinent - mitunter auch voller geschichtlichen Wirren, die aufzuklären sich die Historiker noch heute zur Aufgabe machen. Wie ein roter Faden zieht sich jedoch das Königreich Hisberien durch das letzte halbe Jahrtausend europäischer Geschichte, und dafür zollt der neue Staatskanzler Thorsten Fesner der westlichen Nachbarnation seinen Respekt. Er beglückwünschte Hisberien zu seinem Jubiläum und sprach auch die Beziehung zu den Oberlanden an. Diese feierten zwar in wenigen Jahren erst ihr 100-jähriges Jubiläum, dennoch seien sowohl Hisberien als auch die Oberlande traditionell Stabilitätsgaranten Westeuropas. "Für die nächsten 500 Jahre" wünsche sich Fesner, dass beide Staaten diese Rolle weiterhin miteinander wahrnehmen können - trotz historischer Differenzen. Auch König Johannes II. sprach seine Glückwünsche dem Land aus, das den Oberlanden kulturell in vielen Punkten ähnelt.
Auch das Thronjubiläum des britannischen Kaisers Alistair VI. bietet Grund, herzlich zu gratulieren. König Johannes II. bedauert, dass er aus organisatorischen Gründen - unter anderem wegen der Amtseinführung des neuen Kanzlers - nicht die Zeit gefunden hatte, nach Pendragon zu reisen und der Feier beizuwohnen. Auch von Staatskanzler Fesner gehen Glückwünsche an den britannischen Monarchen.
Mittelmeer-Freihandelszone - Beteiligung der Oberlande?
Seehafen von Genua - wichtiger Containerumschlagplatz im Mittelmeer
Goldfurt/Neapel. Im hisberischen Neapel, rund 60 Kilometer von der oberländischen Grenze entfernt, kamen Vertreter Byzanz' und Hisberiens zu Verhandlungen über eine Mittelmeer-Zollunion zusammen. Über die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfuhr man in den Oberlanden erst durch die Presse. Die beiden "traditionellen Mittelmeermächte" werden zu ihrem Vorstoß in puncto Nutzung des Mittelmeeres als Wirtschaftsraum beglückwünscht, allerdings empfahl Wirtschaftssenator Ettore Bellucci (OVU) den beiden Staaten gleichzeitig eine Einbindung der Oberlande in die Verhandlungen.
Mit bedeutsamen Containerhäfen wie Livorno oder Genua und mehreren tausend Kilometern Mittelmeerküste stellt das Königreich ein wirtschaftliches Schwergewicht im zentralen Mittelmeer dar, von dessen Einbeziehung nicht nur die Oberlande, sondern auch Hisberien und Byzanz stark profitieren können. Zudem könne so auch die Freihandelszone auf den Landweg ausgedehnt werden, vor allem die Halbinsel Appennin würde profitieren. Der südliche Teil dieser und Sizilien, welche zum Königreich Hisberien gehören, hätten die Möglichkeit, ihre einzige Landgrenze für freien Handel passierbar zu machen.
Renaissance der Weltausstellungen?
Goldfurt. Gerne erinnert man sich im Königreich an die Zeit glorreicher Weltausstellungen zurück - auch in Mailand fand 1906 eine jener internationalen Großveranstaltungen statt, die für ihre Zeiten wegweisend waren. Das Oberländische Bundesministerium für Forschung und Technologie fand lobende Worte für den Grundgedanken der Weltausstellung - technologischer Fortschritt werde nicht nur erzielt, sondern auch der Weltöffentlichkeit präsentiert und geteilt. Durch die Exposition neuer technischer Errungenschaften in einem internationalen Rahmen rücke die ganze Welt zusammen. Daher ist eine Weltausstellung nicht nur unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll, sondern trägt einen beträchtlichen Teil zum kulturellen und gesellschaftlichen Austausch in der ganzen Welt bei.
Aus diesen Gründen schließen sich die Oberlande der Idee Haruenkais an - auch viele oberländische und insbesondere groß-danubische Unternehmen, bekannt für Innovationskraft und Vorsprung durch Technik, wären an einer Teilnahme als Aussteller interessiert.
Kurznachrichten
• Postheader jetzt mit den Flaggen aller zwölf Bundesreiche
• Simtech: Bald internationale Großauträge für Energiesektor?
• Wirtschaftsflaute in Asien macht sich auch an Börse in Goldfurt bemerkbar
• Trauer über Tote bei Hochgeschwindigkeitsentgleisung in Haruenkai
• Beziehungen mit Byzanz werden weiter gestärkt
• Nordeuropäische Glorifizierungseskapaden steigern Beliebtheit des konservativen Landes beim Volk