Die Schlacht um Stalingrad

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Beitrag von Cfant »

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Cfant
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Es sind zweifellos Tage der Entscheidung hier im Großraum Stalingrad. Amman hat es irgendwie geschafft, sämtliche Durchbrüche abzuriegeln. Das hat zu einer enorm zeitaufreibenden ersten Kampfrunde geführt - ausgerechnet diese vermaleideite rumänische Kavallerieeinheit dafür gesorgt, dass 70(!) % der Zeit abgelaufen sind. Damit haben die Rumänen für die Achse noch Schlimmeres verhindert - meine Panzer hatten im Norden zuwenig Zeit übrig, um noch in die Tiefe des Raumes vorzustoßen. Dennoch ist der Norden nunmehr für die Achse zu einem Stalingrad-Stadt vergleichbaren Krisenherd geworden. Die kaum bis gar nicht eingegrabenen frischen Truppen hatten der vorrückenden Roten Armee nur wenig entgegenzusetzen.

Bild

In Stalingrad selbst (naja, eigentlich mittlerweile in den Vorstädten) konnten 5 motRegimenter sowie ein Panzerregiment eingekesselt werden. In der zweiten und letzten Kampfrunde versuchten die Russen alles, um diese wertvollen Einheiten zu vernichten. Hier zeigte sich die enorme Kampfkraft der Deutschen, die zum Großteil widerstehen konnte (trotz Schockbonus der Russen). Anerkennung zollt sogar Stavka der 3. motInf des IVX PzKorps, das die Umfassung sprengen und - zumindest vorerst - entkommen konnte. :eek: Alle Achtung. Dafür können sich die Heldenvom 29. Schützenregiment der 64. Sowjetarmee ordentlich was anhören :D Dafür wurde das Panzerregiment zur Kapitulation gezwungen :)

Bild

Resümee: Die strategische Zielvorgabe Stavkas für diese Runde wurde nicht erreicht - eigentlich wollte ich im Norden bereits den freien Raum gewinnen und die Panzerkräfte zur Schwenkbewegung ansetzen lassen. Taktisch war die Runde allerdings ein Erfolg - 1 Panzer, 2 motInfReg und 1 InfReg der Deutschen wurde in den Kesseln aufgelöst, weitere Regimenter erlitten hohe Verluste. Eine deutsche Front im umkämpften Teil von Stalingrad-Stadt besteht derzeit nicht mehr, der Durchbruch im Norden ist in seiner Breite gesichert.
Jetzt hängt die weitere Entwicklung davon ab, was Amman in die Bresche werfen kann :) Ich bin gespannt!

Beitrag von Ammann »

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Tja Ammann wird das einzige tun was noch zu tun bleibt.....
Allerdings wird dieses Unternehmen bis zu seinem Beginn wohl 2-3
Runden in Anspruch nehmen.

Und dann wird sich zeigen ob es fruchtet....
Die Zahl der über sechzig jährigen wird sich in den kommenden Jahren verdreifachen: Bald heißt es nicht mehr, der blaue Planet, sondern, der graue Planet.

Beitrag von Cfant »

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*schnüffelschnüffel* riecht es hier etwa nach Rückzüg?

Beitrag von Ammann »

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Rückzug.....?Nicht direkt,man könnte es auch umgruppieren nennen,
aber denkt ja nicht das ihr so glimpflich davon kommt.
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Beitrag von Duke of York »

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Ammann hat geschrieben:Tja Ammann wird das einzige tun was noch zu tun bleibt.....
Berlin zur Frontfestung erklären? :D
Marc Bloch: "Misunderstanding of the present is the inevitable consequence of ignorance of the past."

Beitrag von Ammann »

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21.11.1942 Runde 91

3 Tage nach beginn von Operation Uranus,geht alles drunter und drüber,
Befehle heben sich gegenseitig auf,manche Einheiten sind schon völlig zerschlagen
oder auf sich alleine gestellt.


Dennoch ist es uns unter Aufbietung von allem was greifbar war gelungen den
feindlichen Einbruch fast komplett zu schließen,was aber die Truppenqualitäten betrifft.....
naja Schwamm drüber....nächste Runde ist der Russe wieder durch befürchte ich.

Bild

So langsam müßten doch die Ivan´s auf dem letzten Loch pfeifen.
Hier bin ich auch guter Dinge den Ausbruch stoppen und zurückschlagen
zu können,was aber am Ende nicht viel Wert haben wird weil wir dann
Russen vor und hinter uns haben.

Bild
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Beitrag von Cfant »

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Am dritten Tag von Uranus sieht sich Stavka großangelegten Truppenbewegungen der Achse gegenüber. Erste Evaluierungen ergeben, dass die Deutschen offenbar versuchen, Stalingrad abzuriegeln und an der Front direkt mit Schachbrett-Verteidigung den Vormarsch der Roten Armee zu verlangsamen. Allerdings bezweifelt Stavka, dass die Truppen der Achse dafür ausreichen (die Stalingrad-Truppen sind zwar ziemlich am Ende ihrer Kräfte, aber intakt und so gesund sehen mir die Deutschen in der Gegend auch nicht mehr aus :) ). So genau weiß man das aber nicht, weil die Aufklärung unter aller Sau ist. Auf Fragen wie "Wieviele Regimenter stehen in Stalingrad?" wird einfach ein 20seitiger Würfel geworfen und das Ergebnis als aufklärungsdienstliche Erkenntnis akzeptiert. Mit anderen Worten: Keinen blassen Schimmer, was zwei Hexfelder hinter der Front los ist. Der Versuch der Achse zur Frontstabilisierung scheitert; nördlich des Ortes Koutublak reichen sich Soldaten der Stalingrad-Armee und der Uranus-Truppen erstmals die Hände, damit ist ein Viertel des Schlachtfelds quasi abgeschnitten und gekesselt. Das Bild stammt vom Ende der Runde.

Bild

Vor der ersten Kampfrunde sind ca. 20 Achsen-Regimenter in den diversen Kesseln bestätigt. Die aber kämpfen mit wilder Verzweiflung. 5 Regimenter können allerdings in den beiden Kampfrunden vernichtet werden, andere halten stand, verlieren aber meist zwischen 25 und 50% ihrer Mannschaften und Ausrüstung.

Auch im Norden des Don wird die Rote Armee aktiv, da ist zwar die Verpflegung ungefähr auf dem Niveau unserer Aufklärung oder unserer VVS, aber je mehr Druck wir ausüben, umsomehr sollte die Achse ins Schwimmen geraten. Tatsächlich entwickelt sich auch dort für die Deutschen eine bedrohliche Lage, aber das war klar, dort stehen nämlich die Italiener :tongue:

Bild

Stavka erwartet nach wie vor jeden Moment einen großräumigen Rückzug des Gegners, eventuell sogar hinter den Don. Die Deutschen Linien haben sich im nördlichen Bereich der Karte ziemlich aufgelöst, die Sowjetgeneralität glaubt nicht, dass die Achse die östlich des Don noch einmal wird stablisieren können. Und wann hätte die Sowjetgeneralität eine militärische Lage je falsch eingeschätzt? :tongue:

Süden? Welcher Süden? Ach, DER Süden. Der mit den rumänischen Killer-Kavalleristen. Da ist zwar die Front durchbrochen, allerdings mehr schlecht als recht und es wird immer noch an den starken deutsch-rumänischen Anfangsstellungen gekämpft. Die Front könnte zwar langsam ins Rutschen geraten, hier ist eine Wiederherstellung der Lage für die Achse aber immer noch am wahrscheinlichsten.

Beitrag von Ammann »

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Ohne den Zug aufgemacht zu haben...kann ich nur Autsch dazu sagen und das
die nächste Runde sehr blutig werden wird.
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Beitrag von Cfant »

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Naja, als unblutig würd ich die letzten Runden auf beiden Seiten auch nicht grad bezeichnen :) Ist halt ne Abnutzungsschlacht. Falls Ihr noch Änderungen am Szenario vornehmt - vielleicht sollte man für den Deutschen noch eine Siegmöglichkeit einbauen. Denn sonst hat der hier 80 Runden vor sich, in denen der Ausgang nur noch schwer zu ändern ist (Da Stalingrad gehalten wurde, steht die Lage auf "überwältigender Sieg" für die Russen).

Was haltet Ihr davon: Stalingrad fällt vor Uranus: Entscheidender Sieg für die Deutschen
Die Russen erreichen 2 oder drei spezielle Punkte hinter dem Don: Entscheidender Sieg für die Sowjets. Ansonsten unentschieden. Oder halt Punktabrechnung, aber dann wirds kompliziert, denn dann müssten die Deutschen auch für jede Runde Punkte erhalten, die sie die Sowjet-Siegpunkte halten.

Das Problem ist halt: Als Russe klammert man sich an Stalingrad, weil man ja auf Uranus hofft. Aber als Deutscher stelle ich mir 80 Runden Defensive etwas zäh vor.

Beitrag von Ammann »

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Im Laufe des Tages ist mir heute die Idee gekommen das man ja zb auch von den Armeen die zu Uranus antreten
ein paar Einheiten zb ab Runde 40 freischalten könnte um eine gewisse Späh und Stoßtrupptätigkeit zu simulieren.
Diese Einheiten werden den Deutschen und ihren Verbündeten zwar nicht gefährlich jedoch können sie doch etwas
Unruhe stiften und Aufklärung betreiben.

Wenn Stalingrad fällt ist es vollkommen in Ordnung das es einen Sudden Death geben würde,aber nicht wenn die Stadt
erst ein oder 2 Runden vor Uranus fällt.
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Beitrag von Ammann »

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Was hält denn mein treuer Mitstreiter der so viel erdulden musste davon?
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Beitrag von Cfant »

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Hm, vor Uranus weiß ich nicht, ob das viel bringen würde? Durch die Linien der Achse kommt man nur mit massiver Kampfkraft, und selbst wenn ein paar Einheiten durchkommen, werden sie schnell vernichtet. Ich wüsste nicht, wie sie viel Schaden anrichten könnten. Also, ich würd diese Einheiten aufsparen und dann erst bei Uranus einsetzen :)

Edit: Das Problem ist dabei halt, dass TOAW keine Partisanentätigkeit simulieren kann. Drum funktionieren völlig asymmetrische Szenarien auch nicht gut in TOAW :)

Beitrag von Ammann »

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Hört auf zu tanzen....Stalingrad ist gefallen

Im Gegensatz zu Feldmarschall Paulus haben wir rechtzeitig erkannt wann ein Kampf sinnlos ist.
In beiderseitigen Einverständnis mit dem werten Cfant wurde eine Übergabe der Stadt ausgehandelt.
Da die Partie immernoch ein Testlauf des Szenarios war um zu erfahren wo noch nachgeschraubt werden muß
kann man an dieser Stelle beenden.

Daher großen Dank an den Spieler der Russischen Seite.

Eine Zusammenfassung wird noch folgen.

:amen:
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Beitrag von Cfant »

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Auch ich bedanke mich für die schöne Partie! :) Ein Weiterspielen hätte nicht mehr viel verändert.

Egal ob im Norden bei den Italienern...

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... oder im Süden bei den Rumänen...

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...oder sonstwo...

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...ist die Rote Armee auf dem Vormarsch und nicht mehr aufzuhalten. Auch die Stellungen in Stalingrad selbst wären wohl nicht mehr allzu lange zu halten.

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Da nun die Waffen schweigen, ist es Zeit für die Analyse aus russischer Sicht.

Das Szenario spielt sich sehr kurzweilig. Klar, als Russe hat man viele Phasen, in denen man die Truppen einfach eingräbt und auf Weiter drückt. Das stört aber nicht weiter, da die Züge da auch sehr kurz sind. Manchmal dauerte das Zurücksenden länger als das ziehen :D Man darf auch nicht glauben, dass der Russe nur Däumchen dreht. Wie gesagt, wurden teilweise harte Kämpfe geführt und viele Gegenangriffe durchgeführt. Am ehesten aber im Stadtrand. Sobald die Deutschen aber in der Stadt selbst Panzer eingraben, sind Gegenangriffe sinnlos. Ebenso sinnlos sind Gegenangriffe ohne eigene Panzer. Als Russe muss man daher durchaus planen und genau abwägen, wieviele der wenigen und daher wertvollen Panzereinheiten man für welche Gegenangriffe aufs Spiel setzt. Das macht Spaß und sorgt dafür, dass es auch als Russe nicht langweilig wird. Zudem sind die harten Kämpfe um Stadtviertel sehr stimmig, teilweise kommt wirklich Stalingrad-Stimmung auf - hätte ich bei der TOAW-Engine gar nicht für möglich gehalten :top:
Ab Uranus wird es für den Russen natürlich aufwendiger. Aber das nimmt man gerne in Kauf :D Ein paar Dinge möchte ich noch anmerken.

* Ich habe keine Nachricht erhalten, dass der Uranus-Schock ausgelaufen ist. Ich würde ihn nicht zu lange geben, es ist für die Achse schwer genug. 2-3 Tage fände ich gut, um die starken Anfangsstellungen durchbrechen zu können.

* Punktevergabe ist noch aufs alte Szenario abgestimmt. Ab einer gewissen Runde erhält der Russe Siegpunkte, wenn er die Stadt noch hält. Da das Szenario nun viel länger dauert, bekommt er auch viel mehr Punkte. Zumindest ab Uranus sollte der Russe keine Punkte mehr bekommen.

* Der Deutsche braucht irgendein Ziel ab Uranus. EBen zB Siegpunkte, solange gewisse Städte oder eben Stalingrad noch von ihm gehalten werden. Letzteres würde ihn auch zwingen, in Stalingrad zu bleiben und nicht einfach abzuhauen :)

* Der Deutsche darf ja die rote Linie nicht übertreten. Damit musste ich die rückwärtigen Linien nicht sichern. Vielleicht sollte der Deutsche das ab Uranus dürfen - dann muss der RUsse seine Einheiten auch defensiv nutzen und kann nicht alles in den Kampf werfen

* Ich fände es besser, wenn Wintergewitter per Option zu ziehen wäre (zB gegen Siegpunkte) und mit einem kurzen Russen-Schock verbunden wäre. So brauchte ich nie auf den Entsatz Rücksicht nehmen ("Kommt eh erst in xy Runden). Das wäre eine zusätzliche Unsicherheit, die den Russen ein wenig einbremsen würde

So, das war's aber auch schon. VIelen Dank für das Szenario, ich kann es empfehlen! :)

Beitrag von Ammann »

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Ich habe keine Nachricht erhalten, dass der Uranus-Schock ausgelaufen ist. Ich würde ihn nicht zu lange geben, es ist für die Achse schwer genug. 2-3 Tage fände ich gut, um die starken Anfangsstellungen durchbrechen zu können.
Der Schock war zu dem Zeitpunkt beendet als der Deutsche,also ich die Option Paulus verweigert Hitler´s Haltebefehl gegen 50 VP zog.....
in den Nachrichten stand dann Paulus zeigt Rückgrat....im übrigen euer Vorschlag........
Der Deutsche darf ja die rote Linie nicht übertreten. Damit musste ich die rückwärtigen Linien nicht sichern. Vielleicht sollte der Deutsche das ab Uranus dürfen - dann muss der RUsse seine Einheiten auch defensiv nutzen und kann nicht alles in den Kampf werfen
Darf er ab Uranus......aber würde es einen Sinn machen dort einzumarschieren
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Ach, ich wusste nicht, dass damit auch der Schock endet. Beruhigt aber ungemein, weil ich mich schon gewundert habe, warum Eure Einheiten trotz Schock so tapfer kämpfen. Das erklärt vieles :)

@rote Linie: Nur fallweise. Hätten wir weitergespielt, hätte ich in dem Fall beim Vorrücken aber Truppen zurücklassen müssen, um ein Abschneiden vom Nachschub zu verhindern :) Aber ich ziehe den Einwand natürlich zurück ;)
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