Nach dem Erelond ohne größeren Widerstand fiel und man auf das Festland übersetzte, wurde sofort mit der Belagerung und kurze Zeit darauf mit dem Sturm auf Vatavea begonnen.
Und mit dem Fall der Stadt war nun endgültig das Haradrimreich zerfallen. Hauptmann Nirorn, welcher den Angriff anführte, wurde in den Rang eines Generals erhoben. Harad war besiegt
Heil Denethor! Heil den Valar ! UND HEIL NUMENOR ; schallte es durch die Straßen, Felder und Tälern des ganzes Reiches ! SIEG für Gondor !
Blühende Wirtschaftslande so weit das Auge reicht, sogar bis in den Osten ... Denn die Palantiri gewähren jenen die es vermögen, Einblicke in fremde Welten und ferne Zeitalter voller Trug und Verderben....
Doch auch, wenn im Süden nun keine Schlachten mehr geschlagen werden müssen, so steht uns doch noch ein Volk gegenüber, das es zu befreien gilt, von der tyrannischen Herrschaft seiner Herren und Sklaventreibern.
Tief in den dunklen und verstaubten Archiven des ehemals in Trümmern liegenden Osgiliaths, fanden Gelehrte die Baupläne jener Schiffe, mit denen die Vorfahren einst die Meere eroberten. Alcarondas sind die mächtigsten Schiffe, die die Ozeane befahren. Sie nehmen es selbst mit den Schiffen der Hochgeborenen auf, obwohl dies nur einmal vorgekommen ist. Als Tar-Calion, im Quenya, der Sprache der Hochelben, Sohn des Lichtes genannt, der sich selbst Ar-Pharazôn nannte, der Goldene, letzter König von Numenor, von Sauron verdorben und betrogen an den Wahrheiten der Eldar, nach Aman segelte, um den Unsterblichen ihre Lande zu entreißen. Doch wie geschrieben und von jedem Menschen und Elbenkind bekannt, legte Manwe zu jener Zeit seinen Titel zum Wohle der Welt ab und übergab ihm seinem Vater, dass er den Bau der Welt ändere. Denn Numenor versank in den unwiderstehlichen Wellen, die Eru auftürmte und nur der geheiligte Berg Meneltarma, auf dem ein Schrein Eru zu Ehren stand, blickt noch über die endlosen Weiten des Großen Meeres. Und Ar-Pharazôns Heer wurde unter den einstürzenden Bergen, des Tales des Lichts begraben, bevor sie einen Fuß nach Aman setzen konnten. Und die Eldar sagen, dass ihre Seelen nicht verloren seien, sondern auf den Tag warten, am dem Morgoth, der Dunkle Feind der Welt, der gefallene Ainur, aus den lichtlosen Weiten, fern von Ardar zurückkehrt um die letzte Schlacht zu schlagen, und dann sollen jene Menschen die sich gegen die Herrschaft Erus und Manwes erhoben, ihre Sünden vergelten und zurückkehren in den Schoß und die Liebe der Valar.
103 Jahre alt bin ich nun, langsam spüre ich den kalten Griff des Todes, doch ich erinnere mich an die Worte der Eldar, das der Tod für die Menschen nicht das Ende sei, sondern der Auftakt zu einer neuen Reise. Doch noch ist es nicht so weit, und ein Feind muss noch geschlagen werden.
Gondor unangefochten an der Spitze der Liste aller Reiche.
Doch einer meiner Botschafter, welcher bei den Hochelben sitzt, berichtet von ihren endlosen Reichtümern. Sei's drum.
Während dessen kämpft sich mein unbesiegbarer Sohn Faramir immer weiter gen Norden vor. Vielleicht mag seine Kampfkunst nicht ehrenvoll sein, in den Augen seiner Feinde, doch im Krieg ist nur der Sieg ehrenvoll.
