AAAAAAAAAAAARRRRRRR! Meine Augen! Ein Pirates! AAAAAAAAAAR.
- George Pickett
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So war es auch, Mr. Angelo ist auf einer Flatrate Party ganz schön abgestürzt. Kein Wunder, Rum, Grog, Branntwein, alles für nur ein Goldstück.
Und als er dann bei der Karaoke die alten Zeiten wiederaufleben lassen wollte, nun ja.
Morgen könnte er wieder das Piratengenesungswerk verlassen, wenn die übelsten Schwellungen und Blutergüsse abgeklungen sind.
Und als er dann bei der Karaoke die alten Zeiten wiederaufleben lassen wollte, nun ja.
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- Frisiercreme
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Heiratspläne und andere Wolken am Horizont
Mr. Angelo stand auf dem Achterdeck und suchte mit dem einrohrigen Fernglas den Horizont ab. Das war ungleich praktischer als ein einglasiges Fernrohr! Ihm machte man nichts vor, ihn und die Physik verband eine ewige Liebe.
Ja, die Liebe. Zwar verfielen ihm mittlerweile Gouverneurstöchter in jedem angelaufenen Hafen, und obwohl das seinem Ego sehr schmeichelte, so war es doch nicht der Sinn der Sache. Er wollte eine vielköpfige Familie gründen, der Erstgeborene sollte jeweils Pirat werden, die folgenden 12 Kinder dann als Straßenmusiker marodieren.

Und für diese Pläne wurde langsam die Zeit knapp, es war jetzt 1664 und er schon 29 Jahre alt, die Zeit drängte. Er fasste den Entschluss, in den Häfen der kleinen Antillen nach einer Braut zu suchen.
Erfreut davon, endlich wieder ein Ziel zu haben, probte er ein wenig die alten Lieder am achternen Gitterohrmast.

Unschlagbares Duo: Schlechte Bildbearbeitung und schlechte Musik
Wenig später trieb der aufziehende Orkan ein Piratenhandelsschiff heran


und lieferte einen weiteren Vorwand, wieder nach St. Martin zurück zu segeln.
Doch die dortige Gouverneurstochter stellt sich als Nichte heraus und ist offenbar ein Bücherwurm!

So kommen wir nicht ins Geschäft, Schundliteratur lesende Blondinen sind nicht der Fall von Mr. Angelo, auch wenn es für diese Ehe nachher mehr Punkte geben sollte. (Was natürlich sexistisch ist, keine Sorge. Nachzulesen etwa hier: http://cheapsignals.blogspot.de/2012/06 ... games.html . Um hier aber keine entsprechende Diskussion anzustacheln, versichern wir feierlich, nur dieses eine Mal etwas sexistisch zu sein, nachher plündern wir wieder und schießen mit Kanonen auf Handelsschiffe und sind damit moralisch wieder auf der sicheren Seite.)
Auch die Tochter in Montserrat ist eine Nichte, aber in Antigua werden wir fündig.

Diese Dame ist bereit, mit uns den Nukleus, die Keimzelle, einer jeden Gesellschaft zu formen.

Und macht Mr. Angelo ein dunkles Versprechen:
Wenn wir ihren bisherigen Lover zerhacken jedenfalls. Das geht natürlich klar, nach kurzem Hahnenkampf kann geheiratet werden.


Doch zurück zum Geschäftlichen. Zwischenzeitlich haben wir den Aufenthaltsort des nächsten Kidnappers erfahren und stechen in See.
Nach ereignisarmer Fahrt erreichen wir Fort St. Mateo in Florida und greifen von See an.


Formsache:

Mr. Angelo hat einen vollständigen Sieg erlangt und hätten wir uns nicht verklickt, dann hätte er sogar einen Gouverneur seiner Wahl einsetzen können.

Auch dieser Kidnapper beugt sich Angelos Argumentation und das Glück hält an:

Die Nichte wird in Florida versteckt, doch nicht für lange:

Nächste Schatzkarte, dieses Mal von den Olmeken. Eine kurze Recherche auf Wikipedia zeigt uns, dass sie es schon sehr nett mit Mr. Angelo gemeint haben, als sie ihren Schatz wiederum in Florida versteckten und dafür eigens einmal den Golf von Mexiko durchquerten, aber Pirates! ist eben kein besonders guter Archäologiesimulator.



Im den Rümpfen der 3 Schaluppen befinden sich nun mehr als 300.000 Goldstücke, ein unermesslicher Schatz. Trotzdem ist die Besatzung schon wieder unzufrieden, Desertionen beginnen. So ist Mr. Angelo gezwungen, Port Royale anzulaufen und die Beute aufzuteilen. Die dadurch verursachte Schwemme von Gold und indianischen Kunstgegenständen sorgt für eine ziemliche Inflationskrise. Mr. Angelo weiß, dass vielleicht nur noch eine oder zwei Kaperfahrten ratsam sein werden, daher erhöht er den Schwierigkeitsgrad etwa, um seinen Profit zu erhöhen.



Mr. Angelo stand auf dem Achterdeck und suchte mit dem einrohrigen Fernglas den Horizont ab. Das war ungleich praktischer als ein einglasiges Fernrohr! Ihm machte man nichts vor, ihn und die Physik verband eine ewige Liebe.
Ja, die Liebe. Zwar verfielen ihm mittlerweile Gouverneurstöchter in jedem angelaufenen Hafen, und obwohl das seinem Ego sehr schmeichelte, so war es doch nicht der Sinn der Sache. Er wollte eine vielköpfige Familie gründen, der Erstgeborene sollte jeweils Pirat werden, die folgenden 12 Kinder dann als Straßenmusiker marodieren.

Und für diese Pläne wurde langsam die Zeit knapp, es war jetzt 1664 und er schon 29 Jahre alt, die Zeit drängte. Er fasste den Entschluss, in den Häfen der kleinen Antillen nach einer Braut zu suchen.
Erfreut davon, endlich wieder ein Ziel zu haben, probte er ein wenig die alten Lieder am achternen Gitterohrmast.

Unschlagbares Duo: Schlechte Bildbearbeitung und schlechte Musik
Wenig später trieb der aufziehende Orkan ein Piratenhandelsschiff heran


und lieferte einen weiteren Vorwand, wieder nach St. Martin zurück zu segeln.
Doch die dortige Gouverneurstochter stellt sich als Nichte heraus und ist offenbar ein Bücherwurm!

So kommen wir nicht ins Geschäft, Schundliteratur lesende Blondinen sind nicht der Fall von Mr. Angelo, auch wenn es für diese Ehe nachher mehr Punkte geben sollte. (Was natürlich sexistisch ist, keine Sorge. Nachzulesen etwa hier: http://cheapsignals.blogspot.de/2012/06 ... games.html . Um hier aber keine entsprechende Diskussion anzustacheln, versichern wir feierlich, nur dieses eine Mal etwas sexistisch zu sein, nachher plündern wir wieder und schießen mit Kanonen auf Handelsschiffe und sind damit moralisch wieder auf der sicheren Seite.)
Auch die Tochter in Montserrat ist eine Nichte, aber in Antigua werden wir fündig.

Diese Dame ist bereit, mit uns den Nukleus, die Keimzelle, einer jeden Gesellschaft zu formen.

Und macht Mr. Angelo ein dunkles Versprechen:
Wenn wir ihren bisherigen Lover zerhacken jedenfalls. Das geht natürlich klar, nach kurzem Hahnenkampf kann geheiratet werden.


Doch zurück zum Geschäftlichen. Zwischenzeitlich haben wir den Aufenthaltsort des nächsten Kidnappers erfahren und stechen in See.
Nach ereignisarmer Fahrt erreichen wir Fort St. Mateo in Florida und greifen von See an.


Formsache:

Mr. Angelo hat einen vollständigen Sieg erlangt und hätten wir uns nicht verklickt, dann hätte er sogar einen Gouverneur seiner Wahl einsetzen können.

Auch dieser Kidnapper beugt sich Angelos Argumentation und das Glück hält an:

Die Nichte wird in Florida versteckt, doch nicht für lange:

Nächste Schatzkarte, dieses Mal von den Olmeken. Eine kurze Recherche auf Wikipedia zeigt uns, dass sie es schon sehr nett mit Mr. Angelo gemeint haben, als sie ihren Schatz wiederum in Florida versteckten und dafür eigens einmal den Golf von Mexiko durchquerten, aber Pirates! ist eben kein besonders guter Archäologiesimulator.



Im den Rümpfen der 3 Schaluppen befinden sich nun mehr als 300.000 Goldstücke, ein unermesslicher Schatz. Trotzdem ist die Besatzung schon wieder unzufrieden, Desertionen beginnen. So ist Mr. Angelo gezwungen, Port Royale anzulaufen und die Beute aufzuteilen. Die dadurch verursachte Schwemme von Gold und indianischen Kunstgegenständen sorgt für eine ziemliche Inflationskrise. Mr. Angelo weiß, dass vielleicht nur noch eine oder zwei Kaperfahrten ratsam sein werden, daher erhöht er den Schwierigkeitsgrad etwa, um seinen Profit zu erhöhen.



- Frisiercreme
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- Arminius
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Schöner AAR, hoffentlich begegnen Euch nicht Captain Courage, Prinz Pacco der Prachtvolle oder Rubio der Grausame!
Aber mit einem flotten Lied auf den Lippen ist jedes Leid zu ertragen...
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"Someday, when all your civilization and science are likewise swept away, your kind will pray for a man with a sword." Robert E. Howard
- Allenthalben
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- Frisiercreme
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Pirat am Scheideweg!

Nachdenklich saß Mr. Angelo am Lagerfeuer am Strand von Florida. Nachdenklich, aber glücklich.
Die letzten Monat waren erfolgreich gewesen, sehr erfolgreich sogar.
Damals, nach dem Aufteilen der Beute in Port Royale waren sie nach Curacao gesegelt, wo er von den Holländern befördert wurde, nicht nur das, man hatte ihm auch die Adresse des nächsten Nichtsnutzes geliefert. Goethestraße 23a,Santa Marta. Ein Katzensprung! In der Kneipe wurde noch schnell die Besatzung aufgestockt, der gute Ruf machte sich bezahlt,

62 Mann auf einmal folgten seiner Aufforderung.
Sie setzen die Segel in Richtung Santa Marta und griffen vom Land her an.

Das Landgefecht verlief sehr kurz, beeindruckt vom schrecklichen Anblick der Piraten zogen sich die spanischen Verteidiger in die Festung zurück. Nachdem die üblichen Fechtformalitäten bereinigt worden waren, gab es zwei Hiobsbotschaften:
Zum einen war Santa Marta gewarnt worden, der Angriff war in materieller Hinsicht ein Reinfall:

am Ende waren lächerliche 220 Goldstücke im Sparstrumpf der Omma des Gouverneurs aufgefunden worden.
Zudem machte sich der gesteigerte Schwierigkeitsgrad bemerkbar:


Die bösen Entführer sind nämlich zunehmend zerstreuter und halten ihre Unterlagen nicht in Ordnung, mehr als eine Viertelseite gibt es nicht mehr.
Nun ist aber Mr. Angelo nicht irgendwer, sondern ein Premiumpirat mit gesteigerter Deduktionsfähigkeit.

Und so kann er selbst aus dem kleinsten Schnipsel seine Schlüssel ziehen und seinen Onkel retten, der trotz all der Jahre in einer Erdhöle dem traditionellen Kelly Look treu geblieben war.

Und auch wenn dieser Onkel etwas schludrig mit seiner Dokumentenmappe umgegangen war, so konnte das Mr. Angelo nicht aufhalten:



So war er nach Florida gekommen, er hatte seine Familie zusammengeführt, hatte alle Indianerschätze gefunden. Was blieb zu tun?
Er würde noch ein wenig plündern müssen, um weitere Titel der Engländer und Holländer einzusammeln. Doch viel Zeit hatte er nicht mehr. Er war jetzt 30 Jahre alt und mit seiner Gesundheit ging es von nun an bergab.

Er brauchte mittlerweile sogar eine Brille, die sich beim Entern als sehr hinderlich erwies.

Die Zeit drängte und etwas verkniffen sah er seiner Zukunft entgegen.

Nachdenklich saß Mr. Angelo am Lagerfeuer am Strand von Florida. Nachdenklich, aber glücklich.
Die letzten Monat waren erfolgreich gewesen, sehr erfolgreich sogar.
Damals, nach dem Aufteilen der Beute in Port Royale waren sie nach Curacao gesegelt, wo er von den Holländern befördert wurde, nicht nur das, man hatte ihm auch die Adresse des nächsten Nichtsnutzes geliefert. Goethestraße 23a,Santa Marta. Ein Katzensprung! In der Kneipe wurde noch schnell die Besatzung aufgestockt, der gute Ruf machte sich bezahlt,

62 Mann auf einmal folgten seiner Aufforderung.
Sie setzen die Segel in Richtung Santa Marta und griffen vom Land her an.

Das Landgefecht verlief sehr kurz, beeindruckt vom schrecklichen Anblick der Piraten zogen sich die spanischen Verteidiger in die Festung zurück. Nachdem die üblichen Fechtformalitäten bereinigt worden waren, gab es zwei Hiobsbotschaften:
Zum einen war Santa Marta gewarnt worden, der Angriff war in materieller Hinsicht ein Reinfall:

am Ende waren lächerliche 220 Goldstücke im Sparstrumpf der Omma des Gouverneurs aufgefunden worden.
Zudem machte sich der gesteigerte Schwierigkeitsgrad bemerkbar:


Die bösen Entführer sind nämlich zunehmend zerstreuter und halten ihre Unterlagen nicht in Ordnung, mehr als eine Viertelseite gibt es nicht mehr.
Nun ist aber Mr. Angelo nicht irgendwer, sondern ein Premiumpirat mit gesteigerter Deduktionsfähigkeit.

Und so kann er selbst aus dem kleinsten Schnipsel seine Schlüssel ziehen und seinen Onkel retten, der trotz all der Jahre in einer Erdhöle dem traditionellen Kelly Look treu geblieben war.

Und auch wenn dieser Onkel etwas schludrig mit seiner Dokumentenmappe umgegangen war, so konnte das Mr. Angelo nicht aufhalten:



So war er nach Florida gekommen, er hatte seine Familie zusammengeführt, hatte alle Indianerschätze gefunden. Was blieb zu tun?
Er würde noch ein wenig plündern müssen, um weitere Titel der Engländer und Holländer einzusammeln. Doch viel Zeit hatte er nicht mehr. Er war jetzt 30 Jahre alt und mit seiner Gesundheit ging es von nun an bergab.

Er brauchte mittlerweile sogar eine Brille, die sich beim Entern als sehr hinderlich erwies.

Die Zeit drängte und etwas verkniffen sah er seiner Zukunft entgegen.
- Frisiercreme
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Mr. Angelo und die Politik
Nach dem letzten Ausgrabungserfolg liefen sie Eleuthera an, so wie es fast schon gute Tradition war.
Der dortige Gouverneur hatte zwar keine Beföderung parat, aber immerhin eine Mission.

Trinidad, das lag ungefähr in der beabsichtigten Reiserichtung, er nahm die Mission an, auch wenn er zur inflationären Geiselhaltungs- und Entführungspraxis eine immer schlechtere Meinung bekam.
Aber die kurze verbleibende Zeit musste er unbedingt nutzen, um noch einen kleinen Adelstitel zu erhalten.
Nach ermüdender Reise, auf der sich nichts anderes als Piratenschiffe kapern ließem, erreichte er Curacao. Enttäuscht kehrte er vom Gouverneur zurück, auch hier Beförderungsstau. Mr. Angelo merkte sich die Bockbeinigkeit der Holländer, ebenso wie den unerhörten Reichtum der Stadt. Darüber wird noch zu reden sein, wie Markus Lanz so schön zu sagen pflegte. Doch im Gegensatz zum salbadernden südtiroler Schrowange-Ex plante Angelo fest, es auch tatsächlich zu tun.

In der Kneipe wurde die Crew aufgestockt und Südkurs auf die Nordküste Venezuelas genommen.
Caracas versuchte sich in offener Feldschlacht zu verteigen und hätte damit auch wegen eines Tastaturfehlers fast Erfolg gehabt, beinahe aber nur.


Die immense Beute wird wieder in Curacao verhökert, diese Geldsäcke sind schon fast unmoralisch reich.

Die erneute Aufstockung der Crew sollte sich dann als Fehler erweisen.


Aber zuerst wurde Cumana geplündert und in Margherita und Trinidad neue Gouverneure installiert.


Zwischendurch beschließt Mr. Angelo noch, dass die alte Schaluppe kein würdiges Flaggschiff mehr sei. Ein vorbeikommendes englisches Kriegsschiff kam ihm gerade recht,

man würde es ihm sicher verzeihen, denn beim Tausch Fregatte gegen Sohn handelt es sich um eine Win-win Situation.
Eine unschöne kleine Meuterei später wurde Barbados angelaufen. Eigentlich war der Plan gewesen, Angelos Frau in Antigua zu besuchen, doch die Besatzung meuterte und insisitierte, dass zwei Jahre Abwesenheit auch die schlechteste Ehe jung halten würden. Der Klügere gibt nach und so wurde in Barabados zum vorletzten Mal die Beute aufgeteilt.




Nach dem letzten Ausgrabungserfolg liefen sie Eleuthera an, so wie es fast schon gute Tradition war.
Der dortige Gouverneur hatte zwar keine Beföderung parat, aber immerhin eine Mission.

Trinidad, das lag ungefähr in der beabsichtigten Reiserichtung, er nahm die Mission an, auch wenn er zur inflationären Geiselhaltungs- und Entführungspraxis eine immer schlechtere Meinung bekam.
Aber die kurze verbleibende Zeit musste er unbedingt nutzen, um noch einen kleinen Adelstitel zu erhalten.
Nach ermüdender Reise, auf der sich nichts anderes als Piratenschiffe kapern ließem, erreichte er Curacao. Enttäuscht kehrte er vom Gouverneur zurück, auch hier Beförderungsstau. Mr. Angelo merkte sich die Bockbeinigkeit der Holländer, ebenso wie den unerhörten Reichtum der Stadt. Darüber wird noch zu reden sein, wie Markus Lanz so schön zu sagen pflegte. Doch im Gegensatz zum salbadernden südtiroler Schrowange-Ex plante Angelo fest, es auch tatsächlich zu tun.

In der Kneipe wurde die Crew aufgestockt und Südkurs auf die Nordküste Venezuelas genommen.
Caracas versuchte sich in offener Feldschlacht zu verteigen und hätte damit auch wegen eines Tastaturfehlers fast Erfolg gehabt, beinahe aber nur.


Die immense Beute wird wieder in Curacao verhökert, diese Geldsäcke sind schon fast unmoralisch reich.

Die erneute Aufstockung der Crew sollte sich dann als Fehler erweisen.


Aber zuerst wurde Cumana geplündert und in Margherita und Trinidad neue Gouverneure installiert.


Zwischendurch beschließt Mr. Angelo noch, dass die alte Schaluppe kein würdiges Flaggschiff mehr sei. Ein vorbeikommendes englisches Kriegsschiff kam ihm gerade recht,

man würde es ihm sicher verzeihen, denn beim Tausch Fregatte gegen Sohn handelt es sich um eine Win-win Situation.
Eine unschöne kleine Meuterei später wurde Barbados angelaufen. Eigentlich war der Plan gewesen, Angelos Frau in Antigua zu besuchen, doch die Besatzung meuterte und insisitierte, dass zwei Jahre Abwesenheit auch die schlechteste Ehe jung halten würden. Der Klügere gibt nach und so wurde in Barabados zum vorletzten Mal die Beute aufgeteilt.




- Li Shunchen
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Mr. Angelos letzte Fahrt

Für die Abschiedstournee stehen die Zeichen denkbar günstig.

Die einzigen, die an der allgemeinen Kriegstreiberei keinen Anteil nehmen, sind die Franzosen.

Sie sind mit den verfeindeten Engländern und Spaniern gleichzeitig verbündet und lassen sich wahrscheinlich von beiden Mächten strategische Rohstoffe mit Gold bezahlen.
Ludwig der XIV. als Schweizer, auch egal.
Diese letzte Kaperfahrt führt Mr. Angelo wieder an die Nordküste Südamerikas, dort ist am meisten zu holen.

Es wird gekapert und geplündert, was das Zeug hält. Caracas, Cumana, Gibraltar. Letzteres ist nur durch eine sehr mickrige Garnison geschützt, Angelo ernennt mit 300 Bajonetten oder jedenfalls Entermessern im Rücken einen englischen Gouverneur.

Der ist gerührt und ernennt den blonden Stürmer der Meere und Schrecken der Charts zum Baron. Es ist erreicht, noblesse oblige!
Da das aber nun erledigt ist, werden andere Saiten aufgezogen. Es gilt bei den Holländern ein Versprechen einzulösen. Also wieder ab nach Curacao.
Dort ist man ebenfalls begeistert und macht den Sänger zum Oberst, immerhin. Daraufhin verkaufen wir unsere bisherige Beute und marschieren ab.

Kehrt, Marsch Marsch! Die Stadt wird sofort wieder geplündert und der kleine Verrat unter Freunden lohnt sich:

Und weil das alles so schön geklappt hat kehren wir sofort wieder um und verkaufen den Holländern jene Ware, die wir ihnen schon einmal verkauften und dann plünderten ein zweites Mal. Kann man Geldumlaufgeschwindigkeit anschaulicher erklären? Hans Olaf Henkel wäre stolz auf Mr. Angelo, eine Lehrstunde praktizierter Marktwirtschaft.

Doch genug des Kapitalismus, die Lumpenproletarier der Besatzung werden wieder ungeduldig, verfluchte Seeräubergewerkschaftsmacht!


Rio de la Hacha und Santa Marta fallen noch während der Schlichtungsgespräche, Cartagena soll den krönenden Abschluss bilden. Zuerst greifen wir von Seeseite mit einer Schaluppe an. Doch die Forts haben 48 Kanonen und eine Salve würde ausreichen sie zu versenken, so beschränken wir uns auf Fernbeschuss und greifen dann von Land erneut an.


Was als krönender Abschluss der Karriere geplant war endet recht gewöhnlich, Cartagena ist ein einziger Reinfall.
Und so setzt Mr. Angelo Kurs auf Jamaika, um dort seine Seeräuberkarriere zu beenden.


Für die Abschiedstournee stehen die Zeichen denkbar günstig.

Die einzigen, die an der allgemeinen Kriegstreiberei keinen Anteil nehmen, sind die Franzosen.

Sie sind mit den verfeindeten Engländern und Spaniern gleichzeitig verbündet und lassen sich wahrscheinlich von beiden Mächten strategische Rohstoffe mit Gold bezahlen.
Ludwig der XIV. als Schweizer, auch egal.
Diese letzte Kaperfahrt führt Mr. Angelo wieder an die Nordküste Südamerikas, dort ist am meisten zu holen.

Es wird gekapert und geplündert, was das Zeug hält. Caracas, Cumana, Gibraltar. Letzteres ist nur durch eine sehr mickrige Garnison geschützt, Angelo ernennt mit 300 Bajonetten oder jedenfalls Entermessern im Rücken einen englischen Gouverneur.

Der ist gerührt und ernennt den blonden Stürmer der Meere und Schrecken der Charts zum Baron. Es ist erreicht, noblesse oblige!
Da das aber nun erledigt ist, werden andere Saiten aufgezogen. Es gilt bei den Holländern ein Versprechen einzulösen. Also wieder ab nach Curacao.
Dort ist man ebenfalls begeistert und macht den Sänger zum Oberst, immerhin. Daraufhin verkaufen wir unsere bisherige Beute und marschieren ab.

Kehrt, Marsch Marsch! Die Stadt wird sofort wieder geplündert und der kleine Verrat unter Freunden lohnt sich:

Und weil das alles so schön geklappt hat kehren wir sofort wieder um und verkaufen den Holländern jene Ware, die wir ihnen schon einmal verkauften und dann plünderten ein zweites Mal. Kann man Geldumlaufgeschwindigkeit anschaulicher erklären? Hans Olaf Henkel wäre stolz auf Mr. Angelo, eine Lehrstunde praktizierter Marktwirtschaft.

Doch genug des Kapitalismus, die Lumpenproletarier der Besatzung werden wieder ungeduldig, verfluchte Seeräubergewerkschaftsmacht!


Rio de la Hacha und Santa Marta fallen noch während der Schlichtungsgespräche, Cartagena soll den krönenden Abschluss bilden. Zuerst greifen wir von Seeseite mit einer Schaluppe an. Doch die Forts haben 48 Kanonen und eine Salve würde ausreichen sie zu versenken, so beschränken wir uns auf Fernbeschuss und greifen dann von Land erneut an.


Was als krönender Abschluss der Karriere geplant war endet recht gewöhnlich, Cartagena ist ein einziger Reinfall.
Und so setzt Mr. Angelo Kurs auf Jamaika, um dort seine Seeräuberkarriere zu beenden.

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Mr. Angelos Bilanz
Und so hängt Mr. Angelo das Piratendasein an den Nagel.
Ein paar letzte wehmütige Blicke ins Logbuch


dann wird die stolze Flotte verkauft

und ein letztes Mal die Beute aufgeteilt


In der Schatzhöhle hat sich schon länger nichts mehr verändert, sie ist schlichtweg voll:





Und so konnten wir betrachten, wie aus dem jungen Heißsporn

ein geläuterter, ungleich weiserer Mensch wurde.

Und so hängt Mr. Angelo das Piratendasein an den Nagel.
Ein paar letzte wehmütige Blicke ins Logbuch


dann wird die stolze Flotte verkauft

und ein letztes Mal die Beute aufgeteilt


In der Schatzhöhle hat sich schon länger nichts mehr verändert, sie ist schlichtweg voll:





Und so konnten wir betrachten, wie aus dem jungen Heißsporn

ein geläuterter, ungleich weiserer Mensch wurde.

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Frisiercremes Anmerkungen
Gerade diese Endauswertung macht das Spiel so einzigartig, es ist tatsächlich sehr motivierend, so anschaulich eine Bilanz geliefert zu bekommen.
Im gezeigten Spiel haben wir den Fehler gemacht, anfangs zu sehr der Familie hinterherzufahren. Das hat sich finanziell zwar ausgezahlt, aber die Anzahl der gesammelten Titel ist recht mager, Oberst und Baron sind eine recht dürftige Ausbeute.
Allerdings hatten wir dramaturgische Gründe, und es hat auch so einen Riesenspaß gemacht.
Das lag auch nicht zuletzt an der mitlesenden Regentschaft, für deren wohlwollendes Interesse und konstruktive Mitarbeit wir uns erneut bedanken wollen.
Würde uns freuen, wenn wir auch weitere Regenten animiert hätten, diese Klassespiel, egal in welcher Fassung wieder auszugraben.
Yaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrr!

und AAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR! meine Ohren!
Gerade diese Endauswertung macht das Spiel so einzigartig, es ist tatsächlich sehr motivierend, so anschaulich eine Bilanz geliefert zu bekommen.
Im gezeigten Spiel haben wir den Fehler gemacht, anfangs zu sehr der Familie hinterherzufahren. Das hat sich finanziell zwar ausgezahlt, aber die Anzahl der gesammelten Titel ist recht mager, Oberst und Baron sind eine recht dürftige Ausbeute.
Allerdings hatten wir dramaturgische Gründe, und es hat auch so einen Riesenspaß gemacht.
Das lag auch nicht zuletzt an der mitlesenden Regentschaft, für deren wohlwollendes Interesse und konstruktive Mitarbeit wir uns erneut bedanken wollen.
Würde uns freuen, wenn wir auch weitere Regenten animiert hätten, diese Klassespiel, egal in welcher Fassung wieder auszugraben.
Yaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrr!

und AAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR! meine Ohren!
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Neeeein! Mr. Angelo wird zur Landratte
ABer mal ernsthaft: Ihr habt überhaupt keine Schatzflotte angegriffen, nicht eine! In Spanien wird der Silberpreis in den Keller fallen, die Geldwirtschaft zusammenbrechen und Massenarbeitslosigkeit die Folge sein! Unruhen, Jugendarbeitslosigkeit von 25% drohen nun der iberischen Halbinsel... und das ist Eure Schuld!
Da ich kein Spanier bin, vergebe ich Euch huldvoll und bedanke mich für diesen sowohl nostalgischen als auch köstlichen AAR. Und lehrreich. Ich freute mich immer, wenn meine Leute desertierten, weil ich nicht begriffen hab, dass die ihr Geld einfach mitnehmen
In diesem Sinne: Lang lebe Mr. Angelo! Möge er nun in Frieden Bauern ausbeuten und Sklavenmädchen belästigen, wie es sich für einen Helden gehört! Großartige Story, werter Frisiercreme!
Da ich kein Spanier bin, vergebe ich Euch huldvoll und bedanke mich für diesen sowohl nostalgischen als auch köstlichen AAR. Und lehrreich. Ich freute mich immer, wenn meine Leute desertierten, weil ich nicht begriffen hab, dass die ihr Geld einfach mitnehmen
In diesem Sinne: Lang lebe Mr. Angelo! Möge er nun in Frieden Bauern ausbeuten und Sklavenmädchen belästigen, wie es sich für einen Helden gehört! Großartige Story, werter Frisiercreme!
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Ja, das mit Silver Train und Treasure Fleet ist uns auch aufgefallen. Normalerweise erwischt man diese im Laufe von 8 Jahren zwangsläufig irgendwo.
Überhaupt waren die Seegegner eine einzige Enttäuschung, wir sind gerade einmal auf eine Kriegsagaleone gestoßen, normale Galeonen haben wir überhaupt nicht zu Gesicht bekommen.
In den letzten Jahren haben wir auf See sowieso kaum noch etwas anderes angetroffen als feindliche Piraten und ein paar schwächliche Piratenjäger.
Weiterhin sei noch erwähnt, dass die befahrbare Karte der Karibik auch noch den Golf von Mexiko umfasst, in den wir nicht einmal eingelaufen sind. Das lag aber daran, dass die Schätze und Familienmitglieder alle an zwei Orten geballt versteckt waren, das kann man jetzt Glück oder Pech nennen.
Überhaupt waren die Seegegner eine einzige Enttäuschung, wir sind gerade einmal auf eine Kriegsagaleone gestoßen, normale Galeonen haben wir überhaupt nicht zu Gesicht bekommen.
In den letzten Jahren haben wir auf See sowieso kaum noch etwas anderes angetroffen als feindliche Piraten und ein paar schwächliche Piratenjäger.
Weiterhin sei noch erwähnt, dass die befahrbare Karte der Karibik auch noch den Golf von Mexiko umfasst, in den wir nicht einmal eingelaufen sind. Das lag aber daran, dass die Schätze und Familienmitglieder alle an zwei Orten geballt versteckt waren, das kann man jetzt Glück oder Pech nennen.
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Jetzt wo ihr es erwähnt, fällt es mir auch wieder ein. Das war noch ein weiterer Kritikpunkt an dieser Version von Pirates. Die Schatzkarten sehen nicht nur sch... aus, sie beziehen sich auch nur auf einen kleinen Teil der gesamten Spielkarte.Frisiercreme hat geschrieben:Das lag aber daran, dass die Schätze und Familienmitglieder alle an zwei Orten geballt versteckt waren, das kann man jetzt Glück oder Pech nennen.
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