Ebend bevor sie gefährlich werden kann, wird sie Medial vernichtet...Thomasiusonair hat geschrieben:Sehen wir auch so, die Partei hätte nur als rechtspopulistische Partei eine mögliche Zukunft. Wobei sie dafür einen charismatischen Volkstribun braucht, den sie aber bis jetzt nicht hat.
Für eine radikalliberale Partei wie sie sich Eldanesh wünscht oder eine extrem konservative (aber irgend wie seriöse) Partei wie sie sich Vernichter wünscht, sehen wir keine Zukunft über der 5% Hürde.
Alternative für Deutschland - oder nicht?
Moderatoren: ulysses, Montesquieu
- SPORTPAPST
- Rang 12
- Beiträge: 1319
- Registriert: Mo 22.06.2009, 15:18
-
Eldanesh
Wie kann man soziale Erwünschtheit denn in Frage stellen, das Menschen i.d.R. nicht sagen was sie denken wenn es sozial unerwünscht ist sollte mittlerweile bekannt sein, ebenso das die Medienlandschaft absolut kein spiegel der Gesellschaft sondern eben wirklich "linksgrün" ist, was schon mehrfach nachgewiesen wurde. Das äußerst sich auch in der Art der Berichterstattung bzw. den ausgewählten Themen.
Das ist auch das was aus meiner Sicht am meisten gegen die AfD spricht: denn natürlich werden die gewählt werden. Sobald die Folgen des eklatanten Unsinns (danke an Didi Hallervorden für das Wortspiel) allgemein spürbar werden und man keine billigen Sündenböcke (die Banken warens!) mehr schlachten kann, werden die Zulauf en masse bekommen und vermutlich irgendwann Regierungsbeteiligung. Und zwar ziemlich genau dann wenn der Dampfkessel explodiert. Und dann sind natürlich die nationalen Egoismen der "Hater" schuld, während die "lover" so tun werden als hätten sie damit nix zu tun. Und der doofe plebs wird ihren glauben und ihnen ihre Märchen wieder abnehmen, statt auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.
Nein, eigentlich sollte jeder bürgerliche-nationale Opposition jegliche Verwicklung konsequent vermeiden. Nur wenn die Schuld am Kollaps unzweifelhaft und ohne jede Ausflucht den "guten Europäern" angerechnet werden kann ist ein Lerneffekt drin. Die bürgerliche sollte dann tun, was sie am besten kann: wiederaufbauen wenn mal wieder irgend eine tolle kollektivistische Großideologie alles ruiniert hat.
Der Denkfehler besteht darin das die "Haterfraktion" irgendwie falsch liegen würde bei der Bestandsaufnahme der Probleme. Das wirklich tragische ist doch, dass die "Loverfraktion", die eben auf jeder Ebene die Deutungshoheit hat, solange jegliche Kritik unterbindet und als irgend einen "-ismus" verunglimpft bis die Folgen nicht mehr verhinderbar sind. Bestes Beispiels ist doch die Eurokrise: sämtliche Fundamentalkritik besteht seit beginn der Währungsunion. Aber waren/sind ja alles ewig Gestrige und schwarzmalende Wahrsager... statt Druck aus dem Kessel zu nehmen heizen unsere politisch korrekten lovers lieber noch ein bisschen nach bis eine alles um die Ohren fliegt. Integrationsproblematik das selbe: bevor wir hier nicht richtige Rassenunruhen haben und das Problem definitiv nicht mehr auf ne zivilisierte Art zu lösen sein wird, wird kein umdenken statt finden. Und selbst dann werden selbstverständlich exklusiv die indigenen Schuld sein. Fragt mal einer die Serben, die kennen das Spiel.Die Schnittmenge der Haterfraktionen in Sachen Islam und Europa ist schlicht zu groß, als das nicht allsbald eine ganz und gar unliberale Demagogenveranstaltung werden wird.
Das ist auch das was aus meiner Sicht am meisten gegen die AfD spricht: denn natürlich werden die gewählt werden. Sobald die Folgen des eklatanten Unsinns (danke an Didi Hallervorden für das Wortspiel) allgemein spürbar werden und man keine billigen Sündenböcke (die Banken warens!) mehr schlachten kann, werden die Zulauf en masse bekommen und vermutlich irgendwann Regierungsbeteiligung. Und zwar ziemlich genau dann wenn der Dampfkessel explodiert. Und dann sind natürlich die nationalen Egoismen der "Hater" schuld, während die "lover" so tun werden als hätten sie damit nix zu tun. Und der doofe plebs wird ihren glauben und ihnen ihre Märchen wieder abnehmen, statt auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.
Nein, eigentlich sollte jeder bürgerliche-nationale Opposition jegliche Verwicklung konsequent vermeiden. Nur wenn die Schuld am Kollaps unzweifelhaft und ohne jede Ausflucht den "guten Europäern" angerechnet werden kann ist ein Lerneffekt drin. Die bürgerliche sollte dann tun, was sie am besten kann: wiederaufbauen wenn mal wieder irgend eine tolle kollektivistische Großideologie alles ruiniert hat.
- Edelpionier
- Rang 15
- Beiträge: 3340
- Registriert: Mo 05.12.2011, 10:01
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Vernichter
- Rang 19
- Beiträge: 13362
- Registriert: So 01.02.2004, 12:00
- Danksagung erhalten: 7 Mal
-
Eldanesh
Den Smiley könnt ihr euch sparen: die Muslime hat Anton ins Spiel gebracht und zwar in Post #15. Ist ja klar das alles was nicht auf Linie der "lovers" liegt zwangsläufig ne deutsche FPÖ sein müsse bzw. jede Partei die sowas überhaupt thematisiert ist zwangsläufig "rechtspopulistisch". Erst den Ball ins Spiel bringen und dann drüber beschweren das er zurückgespielt wird ist lächerlich. Natürlich wird eine ernst zu nehmende Partei das Thema Migration irgendwann auf der Agenda haben, weil es einfach das ist was Leute bewegt/Wovor sie Angst haben. bzw. hat es ja schon. (Punktesystem nach kanadischem Vorbild)
@Vernichter
Wie sollen denn die Banken schuld sein an einer Staatsschuldenkrise im Euroraraum? (Selbst wiki nennt es so.) Keine der wirtschaftlich wichtigen Stellschrauben die diese "Geldflut" ausgelöst haben ist auch nur annährerungsweise in der Kontrolle der Privatwirtschaft oder auch nur selbstregulierend: ob Inflationsrate, Mindestreserve oder was auch immer. alle Stellschrauben werden politisch gestellt und sind bewußt so wie sie sind. Die Banken sind nur Distributoren und Durchlauferhitzer in diesem System, keine Entscheidungsträger.
@Vernichter
Wie sollen denn die Banken schuld sein an einer Staatsschuldenkrise im Euroraraum? (Selbst wiki nennt es so.) Keine der wirtschaftlich wichtigen Stellschrauben die diese "Geldflut" ausgelöst haben ist auch nur annährerungsweise in der Kontrolle der Privatwirtschaft oder auch nur selbstregulierend: ob Inflationsrate, Mindestreserve oder was auch immer. alle Stellschrauben werden politisch gestellt und sind bewußt so wie sie sind. Die Banken sind nur Distributoren und Durchlauferhitzer in diesem System, keine Entscheidungsträger.
- Edelpionier
- Rang 15
- Beiträge: 3340
- Registriert: Mo 05.12.2011, 10:01
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Vernichter
- Rang 19
- Beiträge: 13362
- Registriert: So 01.02.2004, 12:00
- Danksagung erhalten: 7 Mal
@eldanesh: beispielsweise an der vergabe von krediten an hinz und kunz, die nun der deutsche steuerzahler absichert. Beispielsweise an der Befeuerung von Blasen. Beispielsweise an der der dummen Prahlerei unter denen, die angeblich nicht betroffen seien, obwohl sie einfach nur über zwei Stationen mehr drin hängen, wie die Deutsche Bank.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
-
Eldanesh
ja, irgendwie schon.'Die Banken' hatten also gar keine andere Wahl als wahnsinnigen Renditezielen um nahezu jeden Preis nachzujagen?
Was soll denn eine Bank mit Kundengeldern machen? Im Keller liegen lassen ist keine Option, da verliert das zeug dank der Inflation an wert. Ne Bank die sowas tut hat nicht nur keine Kunden mehr, sondern vermutlich bei den dämlichen Regeln der Amis irgendwann nen Prozess am Hals. Und ja, Profit muss ne Bank auch machen. Wenn der ein Greenspan/Bernake den Markt aber nun wortwörtlich mit billigem Geld zukackt und die Umlaufrendite versaut werden die Optionen knapp. Da sind nicht nur die Zinsen/Renditen bei den absolut sicheren Anleihen im Keller, die haben auch schlicht keinen Refinanzierungsbedarf mehr. Zuviel Geld im System bedeutet automatisch das große Anleger wie Versicherungen und Banken Risikogeschäfte fahren müssen. Teilweise sicher auch aus Gier, das will man gar nicht abstreiten, aber auch die die gar keinen Willen dazu haben müssen Risiko gehen.
Kur gesagt: das "system" hat funktioniert solang staaten bereit waren risikogerechte Zinsen zu zahlen. Das wollten sie irgendwann nicht mehr und haben angefangen Geld zu drucken um ihren Zins zu drücken. Sie sind es die falsch spielen: die Privatwirtschaft soll ihnen gefälligst Geld leihen, aber daran nicht verdienen. Die Banken haben keine andere Option als Risiko zu fahren.
Das ist doch Quark. Das mag villeicht noch für Staaten mit absolut überdehntem Finanzsektor gelten, also Island, Irland und jetzt ein Stück weit Zypern - wobei da auch die Frage gestattet ist warum solche Strukturen so wachsen konnten, wobei wir auch weder bei disfunktionaler politischer Lenkung sind: als offshore-Paradies und "Finanzstandorte" lässt es sich gut leben. Soll heißen die betreffenden Staaten mach(t)en bewußt eine Politik die solche Wucherungen zulässt.Oder Ich hinterher für Milliarden und Abermilliarden von Staaten retten zu lassen, auf deren Überschuldung sie danach wetten?
In den den Staaten die aber eine richtige Bedrohung für den Euro darstellen sind es rein strukturelle Defizite: die die PIGS (I in den dem Fall Italien) leben einfach meilenweit über dem was sie erwirtschaften: ein 11. mio Staat wie Griechenland hat 780.000 Beamte (mal zum vergleich: Deutschland hat 1,8 mio!) ohne irgendwie nennenswert steuern einzunehmen. Sowas kann gar nicht funktionieren.
Übrigens: das letzte was Staaten wollen ist das Banken nur noch "seriös" investieren - dann bekommen sie nämlich kein Geld mehr!
Und um "Rettung " hat übrigens keiner gebeten das machen Staaten aus reinem Eigeninteresse pleite gehen lassenund abwickeln...nur dann sieht man eben wie es um ein Land wirklich bestellt ist...
- Cholerik
- Rang 17
- Beiträge: 5967
- Registriert: Di 12.12.2006, 12:48
- Hat sich bedankt: 108 Mal
- Danksagung erhalten: 167 Mal
+10
Ich mach mal wieder die Spassbremse. APPD oder wie die heißt ist hier das Thema 
Versucht bitte -sicherlich on topic- die Themen für so eine Bewegung zu skizzieren aber vermeidet bitte hier die Ursachenforschung. Ich gebe zu, dass ist nicht einfach, aber sonst wird das Thema bald versanden.
Danke. Cholerik
Versucht bitte -sicherlich on topic- die Themen für so eine Bewegung zu skizzieren aber vermeidet bitte hier die Ursachenforschung. Ich gebe zu, dass ist nicht einfach, aber sonst wird das Thema bald versanden.
Danke. Cholerik
Kill all my demons, and my angels might die too.-Tennessee Williams-
- Friedrich III.
- Rang 14
- Beiträge: 2343
- Registriert: Mi 01.08.2007, 16:28
- Hat sich bedankt: 732 Mal
- Danksagung erhalten: 221 Mal
+5
Off-Topic, tut mir leid:Monty hat geschrieben:Genau, das Programm zu "Sonstige Parteien" und Bedeutungslosigkeit steht.![]()
Und? Die (angeblich) "bedeutungsvollen" deutschen Blockparteien können auch nichts, wie man anhand der "Krise" sehen kann.
Das Haus Europa (oder eher der "goldene Käfig EU"?) droht einzustürzen und das einem die Steinbröckchen auf den Kopf fallen
wird noch als Erfolg verkauft.
/Sarkasmus
Was mich bei der Europaskepsis aber immer aufs neue amüsiert, ist die national-patriotische Unterstützung der Eurokritiker. Ganz so, als ob seien die beiden Weltkriege ein Betriebsunfall: Alleingänge dummer, selbstherrlicher Männer mit komischen Schnauzbärten. Ganz so, als ob diese Gegensätze keinerlei wirtschaftlichen Hintergrund hatten. Man hätte einfach 1914 mit der Globalisierung anfangen sollen, und das haben die ganzen dummen Leute von damals nicht verstanden, während wir heute ja so viel klüger sind.
Brüssel sollte nie die Alternative zu Berlin, London und Paris sein. Brüssel sollte die Alternative zu Washington werden. Der Euro sollte in erster Linie nicht die Mark und den Franc und die Peseta ersetzen - er sollte den Dollar ersetzen. Europa ist der Versuch, die für Deutschland und Italien am Ende des Weltkrieges, für Frankreich und Großbritannien nach der Suezkrise 1956 verlorene Eigenständigkeit zurückzuerlangen. Spätestens Wikileaks hat gezeigt, wie dreist die Vereinigten Staaten die Innenpolitik anderer Länder beeinflussen. Hat man sich schon mal gefragt, warum die das können, wie das funktioniert?
Wer heute also zu Europa "Hinweg damit!" schreit, fühlt wohl, dass er besser damit bedient wäre, wenn die Entscheidungen für Europa in der Übersee getroffen würden statt zuhause, wo die Bevölkerung eben weniger libertär-individualistisch ist als drüben. Daher erscheint auch Bill Clinton auf den Plakaten vom Kanadier Stronach, während bei uns Leute aus Harvard der "Protestbewegung" vorstehen. Wer natürlich wie Eldanesh in Kategorien der glückseligen Schweiz denkt, die sich bei überseeischen Sprunganweisungen allein über die erwünschte Höhe erkundigt, der wird rundum zufrieden sein.
Die ganze Hetze gegen den Süden Europas hat den selben Charakter, wie das Lamentieren von Justin und Ronny, dass der Mehmet ihnen zugleich den Job klaut und auf ihre Kosten Sozialhilfe bekommt. Leute, denen was an Deutschland liegt, sollten darüber nur den Kopf schütteln können. Sie müssten wissen, dass die Aussage hier nicht "ich möchte nicht für Südeuropa zahlen" sondern "ich möchte nicht für Deutschlands Souveränität, Eigenständigkeit und Demokratie zahlen" heißt; und dass dies gerne liberal und individualistisch, aber nicht sehr patriotisch ist. Dass ich die Souveränität aus anderen Gründen behalten möchte als die romantischen Fähnchenschwenker ist ja erstmal egal
Brüssel sollte nie die Alternative zu Berlin, London und Paris sein. Brüssel sollte die Alternative zu Washington werden. Der Euro sollte in erster Linie nicht die Mark und den Franc und die Peseta ersetzen - er sollte den Dollar ersetzen. Europa ist der Versuch, die für Deutschland und Italien am Ende des Weltkrieges, für Frankreich und Großbritannien nach der Suezkrise 1956 verlorene Eigenständigkeit zurückzuerlangen. Spätestens Wikileaks hat gezeigt, wie dreist die Vereinigten Staaten die Innenpolitik anderer Länder beeinflussen. Hat man sich schon mal gefragt, warum die das können, wie das funktioniert?
Wer heute also zu Europa "Hinweg damit!" schreit, fühlt wohl, dass er besser damit bedient wäre, wenn die Entscheidungen für Europa in der Übersee getroffen würden statt zuhause, wo die Bevölkerung eben weniger libertär-individualistisch ist als drüben. Daher erscheint auch Bill Clinton auf den Plakaten vom Kanadier Stronach, während bei uns Leute aus Harvard der "Protestbewegung" vorstehen. Wer natürlich wie Eldanesh in Kategorien der glückseligen Schweiz denkt, die sich bei überseeischen Sprunganweisungen allein über die erwünschte Höhe erkundigt, der wird rundum zufrieden sein.
Die ganze Hetze gegen den Süden Europas hat den selben Charakter, wie das Lamentieren von Justin und Ronny, dass der Mehmet ihnen zugleich den Job klaut und auf ihre Kosten Sozialhilfe bekommt. Leute, denen was an Deutschland liegt, sollten darüber nur den Kopf schütteln können. Sie müssten wissen, dass die Aussage hier nicht "ich möchte nicht für Südeuropa zahlen" sondern "ich möchte nicht für Deutschlands Souveränität, Eigenständigkeit und Demokratie zahlen" heißt; und dass dies gerne liberal und individualistisch, aber nicht sehr patriotisch ist. Dass ich die Souveränität aus anderen Gründen behalten möchte als die romantischen Fähnchenschwenker ist ja erstmal egal
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!
-
Eldanesh
In erster Linie denke ich in der Kategorie Lebensqualität - und da st die schweiz nicht das schlechteste BeispielWer natürlich wie Eldanesh in Kategorien der glückseligen Schweiz denkt
Ansonsten ist eure Analyse schlicht falsch: eine Alternative zu Washington etablieren setzt eine bewußte Zielrichtung voraus. Und die ist schlicht nicht gegeben. Es gab in der großen Staaten niemals ein grundlegendes 'brainstorming'. EU finde zwar alle gut, aber was da am Ende (oder auch nur auf halber Streck) stehen soll weiß keiner. Und damit meine ich nicht nur das große Gegensatzpaar Staatenunion vs. Bundesstaat. SO gut wie jedes Mitglied hat andere Vorstellungen und Ziele und die sind stellenweise sehr nationalistisch: der Euro war bekanntermaßen nur der Versuch Frankreichs die Dominanz der Bundesbank zu brechen.
Das letztliche Problem an Europa ist der Mangel an an Europäern. Im Grunde das gleiche Problem das der Kaiser im HHR hatte: abseits der direkten Profiteure (kaiserliche Verwaltung/EU Bürokratie) gibt es niemanden er sich dafür einsetzt und -so pathetisch es auch klingt- dafür bluten würde.
Der letzte Absatz ist zutiefst widersinnig: Souveränität, Eigenständigkeit und Demokratie werden also durch Washington bedroht weshalb wird es Brüssel ausliefern sollen das wirklich nicht mal im entferntesten demokratische Strukturen hat? Sebstmord aus Angst vor de Tod? Ja ne macht Sinn... allerdings für meine Person muss ich zugeben das ich es präferieren würde wenn Deutschland als 51. Staat in die USA aufgenommen als das er Mitglied in der EU bleibt wie sie jetzt ist. Denn dort werden die zwischenstaatlichen Aspekte wesentlich sinnvoller geregelt.
Abstrakt betrachtet hatte die EU in ihrer Werdung die Wahl: Staatenbünde funktionieren entweder wie die USA der wie die ehemalige Udssr. Man hat sich halt für eine humanere Version der Udssr entschieden, also vorgetäuschte Demokratie, Scheinparlament, Richtungsentscheidungen im "inneren" Zirkel, Zentralismus und planwirtschaftliche Lenkung, nur halt in modernisierter Form, man denkt man kann das Kapital manipulieren. Wird scheitern. Den Auflösungsprozess verfolgen wir live, da brauchst du keine AfD.
Der einzige Grund für de AfD ist mimierte Fallhöhe:je eher man aussteigt desto geringer die Folgekosten. es geht eigentlich nicht um eine Alternative, der Name ist ne Lüge. Tatsächlich dürfte keiner einen Plan B haben was passiert wenn die EU kollabiert, was wohl auch dazu beiträgt panisch daran festzuhalte. Es geht einzig und allein Schadensberenzung.
Tatsächlich sollte man mal eine alternative Ordnung in Europa diskutieren, gerne auch gesamteuropäisch. Nur darin kann die bisheirge EU keine Rolle spielen: das Ding ist nicht zu reformieren. Da hilft nur von der Pike auf neu planen.
Oh doch. Die NATO verteidigt unser Abendland. Deutsche würden für Lettland und Griechenland bluten.Eldanesh hat geschrieben:Das letztliche Problem an Europa ist der Mangel an an Europäern. Im Grunde das gleiche Problem das der Kaiser im HHR hatte: abseits der direkten Profiteure (kaiserliche Verwaltung/EU Bürokratie) gibt es niemanden er sich dafür einsetzt und -so pathetisch es auch klingt- dafür bluten würde.
Brüssel ist allein aus der Erwägung besser, dass es mitunter auch Euch vertritt, und nicht die Wähler des US-Präsidenten. Brüssel wird rein institutionell mittelbar von den europäischen Bundesstaaten kontrolliert, vor allem aber von Deutschland. Denn wenn wir nö sagen, kann Europa einpacken.Der letzte Absatz ist zutiefst widersinnig: Souveränität, Eigenständigkeit und Demokratie werden also durch Washington bedroht weshalb wird es Brüssel ausliefern sollen das wirklich nicht mal im entferntesten demokratische Strukturen hat? Sebstmord aus Angst vor de Tod? Ja ne macht Sinn... allerdings für meine Person muss ich zugeben das ich es präferieren würde wenn Deutschland als 51. Staat in die USA aufgenommen als das er Mitglied in der EU bleibt wie sie jetzt ist. Denn dort werden die zwischenstaatlichen Aspekte wesentlich sinnvoller geregelt.
Ach ja? Wer ist denn der allmächtige Generalsekretär der EU? Wer ist der machtvolle Chefideologe? Wer ist der Verteidigungsminister, der den gewaltigen militärisch-industriellen Komplex kontrolliert? Wer ist der Außenminister, der mit seinem Njet die UNO zur Verzweiflung treibt?Abstrakt betrachtet hatte die EU in ihrer Werdung die Wahl: Staatenbünde funktionieren entweder wie die USA der wie die ehemalige Udssr. Man hat sich halt für eine humanere Version der Udssr entschieden, also vorgetäuschte Demokratie, Scheinparlament, Richtungsentscheidungen im "inneren" Zirkel, Zentralismus und planwirtschaftliche Lenkung, nur halt in modernisierter Form, man denkt man kann das Kapital manipulieren. Wird scheitern. Den Auflösungsprozess verfolgen wir live, da brauchst du keine AfD.
Die UdSSR war eine zentralistische Despotie. Die EU ist ein trauriger Chaoshaufen in dem jeder macht was er will und keiner sich an Vorgaben und Verträge hält. Ich glaube, der Unterschied könnte nicht größer sein. Die USA ist irgendwo dazwischen. Wir müssen in der EU auf jeden Fall mehr Zentralismus wagen, auf dauer. Und mehr Demokratie sowieso.
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!
-
Eldanesh
Na was denn nun? wolltet ihr euch nicht von den bösen Amerikanern emanzipieren und jetzt doch Nato? Nicht grade konsequent.Oh doch. Die NATO verteidigt unser Abendland. Deutsche würden für Lettland und Griechenland bluten.
Davon abgesehen: glaube ich mittlerweile nicht mehr. Natürlich wenn morgen die Chinesen mit Panzern in der norddeutschen Tiefebene einfallen eventuell, aber da solche Kriege auf absehbare Zeit vom Tisch sind dürfte es auch de Solidarität sein.
9/11 das immerhin zum Bündnisfall erklärt wurde, hat das gezeigt. Und ehrlich gesagt: wenn morgen der Streit Griechenland Türkei eskaliert wird es nie im Leben passieren das deutsche Soldaten auf Türkische schießen. Schon aus innenpolitischen Gründen nicht.
De EU hat sich bisher an keinen gültig Vertrag gehalten sobald es nicht ehr opportun erschien. Was bringt einen zu der Annahme im militärischen Bereich wäre das anders?
Die amerikanische Politik hat in den vergangenen 20 Jahren mehr zum erhalt meines und auch eures Lebensstandards geleistet als Brüssel. Handelswege offenhalten und bad guys abknallen macht nicht sympathisch ist aber notwendig.Brüssel ist allein aus der Erwägung besser, dass es mitunter auch Euch vertritt, und nicht die Wähler des US-Präsidenten.
Wenn man diese Fragen beantworten könnte wäre schon viel erreichtAch ja? Wer ist denn der allmächtige Generalsekretär der EU? Wer ist der machtvolle Chefideologe? Wer ist der Verteidigungsminister, der den gewaltigen militärisch-industriellen Komplex kontrolliert? Wer ist der Außenminister, der mit seinem Njet die UNO zur Verzweiflung treibt?
Die Union ist das politische Äquivalent eine WG-Küche: jeder lädt seinen Müll ab, keiner macht Ordnung, keiner fühlt sich verantwortlich und wenn hinterher das Ungeziefer da ist will es keiner gewesen sein.
Despotien sind meistens traurige ChaoshaufenDie UdSSR war eine zentralistische Despotie. Die EU ist ein trauriger Chaoshaufen
- Edelpionier
- Rang 15
- Beiträge: 3340
- Registriert: Mo 05.12.2011, 10:01
- Danksagung erhalten: 1 Mal
Das heißt, damit die EU Euch sympathischer erscheinen würde sollte sie ab und zu in andere Staaten einfallen um dort ein bisschen aufzuräumen? Oder in anderen Staaten Bombardements auf nahezu willkürliche Ziele (sprich: Menschen) durchführen? So etwas von Euch der (zumindest die deutsche) Souveränität über vieles andere stellt?
Ich würde eine europäische Armee mit europäischen Befehlshabern der NATO natürlich vorziehen. Es geht mir auch nicht darum, ob Amerikaner sympathische Meister sind. Ich möchte einen demokratischen Rechtsstaat haben. Da passen überseeische Meister nicht ins Bild. Ganz egal, ob das Amerikaner, Chinesen, Russen sind. Ich möchte Volksvertreter, die qua Auftrag unter anderem auch mein Volk vertreten, und nicht allein amerikanisches Volk. Wir sind kein Staat der Vereinigten Staaten. Unser Wohlergehen ist für die Regierung der Vereinigten Staaten Nebensache. Oft genug sind wir lästige Konkurrenz. Es ist schön, dass Ihr gegenüber Amerikanern eine gewisse Zuneigung empfindet, aber ich wäre mir gar nicht so sicher, dass sie erwidert wird.
Für die EU und die EZB hingegen ist die Zufriedenheit der größten Volkswirtschaft Europas von entscheidender Bedeutung. Unsere Banken haben Mist gebaut. Sie haben Griechen und Spaniern zu günstig Geld geliehen. Die EU quetscht diese Länder nun wie Zitronen aus und nimmt Jugendarbeitslosigkeit von 50% inkauf damit die deutschen Anleger ihre Kohle zurückbekommen. Und wir motzen dabei noch über Brüssel und Euro. Ich kann das nicht verstehen.
@EU-UdSSR-Vergleich. Der ist dumm und an den Haaren herbeigezogen. Verteidigt das nicht auch noch sondern schwört eurer Häresie ab. :no:
Für die EU und die EZB hingegen ist die Zufriedenheit der größten Volkswirtschaft Europas von entscheidender Bedeutung. Unsere Banken haben Mist gebaut. Sie haben Griechen und Spaniern zu günstig Geld geliehen. Die EU quetscht diese Länder nun wie Zitronen aus und nimmt Jugendarbeitslosigkeit von 50% inkauf damit die deutschen Anleger ihre Kohle zurückbekommen. Und wir motzen dabei noch über Brüssel und Euro. Ich kann das nicht verstehen.
@EU-UdSSR-Vergleich. Der ist dumm und an den Haaren herbeigezogen. Verteidigt das nicht auch noch sondern schwört eurer Häresie ab. :no:
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
O hebe, eh du fällst, dich doch von dannen!