


In Ostasien ergiebt sich für uns eine ganz neue Perspektive:

Gleichzeitig untersützten die Deutschen auch die Einwohner Formosas ( heute bekannt unter Japanisch-Taiwan ). Nachdem sich die Koreaner erhoben haben, haben sich nun auch die Formosianer erhoben um gegen die japanische Besatzung zu kämpfen.


Doch das ist alles egal, denn:

Wenige Stunden nach dieser Nachricht erschein Admiral von Wiren in unserem Büro, dicht gefolgt und wild streitend mit dem Wirtschaftsminister:
Von Wiren erklärt uns, dass Transamur eine alte, aber unerwartet große Kriegsmarine im Dienst hatte und die dazu eine gewaltige Handelsmarine. Würde wir die Handelsmarine Transamur für unsere Zwecke verstaatlichen, könnten wir sogar aus einem Tanker einen Flugzeugträger bauen und hätten insgesamt 30 Schiffe zur Verfügung, die eine neue Pazifikflotte bilden würden. Damit könnten wir gegen die Japaner zwar nicht bestehen, im Kriegsfall würden wir es ihnen im Pazifik aber wesentlich schwerer machen an unserer gewaltigen Küste anzulanden.
Unser Wirtschaftsminister erklärt uns dagegen kühl, dass die Schiffe der Marine völlig veraltet sind und die Handelsschiffe nicht angetastet werden dürfen: Mit dem Ende der japanischen Herrschaft über Transamur würde nun auch die Japaner aus Transamur fliehen und alle Industrie in ihrem Besitzt mitnehmen oder zerstören. Das würde zu einer Wirtschaftskrise in Transamur führen, die die dortige Bevölkerung noch weiter gegen uns aufbringt. Verstärken wir diesen Effekt noch mit der Verstaatlichung der wichtigsten Industrie, dem Fischfang und dem Seehandel, könnte es sogar zum Aufstand kommen. Er empfehlt uns alle Handelsschiffe unberührt zu lassen und die Marine zu demilitarisieren und zu verkaufen. Der Militärische Teil des Vladivostoker Hafens könnte in einen zivilen Hafen umgewandelt werden. Damit würde die Wirtschaft in Transamur in Zukunft sogar wachsen können und die Bürger wären sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Die Entscheidung fällt uns sehr schwer, einerseits ist die Marine der Stolz jeder Nation, gerade eines Kaiserreiches. Doch der Wirtschaftsminister hat eben auch recht mit seinen Worten, er hat uns noch nie enttäuscht bisher.
Schlussendlich ist aber eines klar:

Unsere Entscheidung wird sowohl im Ausland sehr wohlwollen aufgenommen als auch im Innland. Die Unruhe geht spürbar zurück, die Wirtschaft in Vladivostok profitiert von dieser Entscheidung, was uns in Zukunft zugute kommen wird.
Doch es passiert das, was unser Wirtschaftsminister vorhergesagt hat:

Dennoch ist die Integration Transamurs auch wirtschaftlich ein großer Erfolg. Unsere Industrielle Basis hat sich um insgesamt 15 % vergrößert nach allen Ereignissen und dies hilft uns ungemein. Dazu haben wir innenpolitisch wie außenpolitisch einen gewaltigen Erfolg errungen: Vor zwei Monaten wurden wir zum Zaren gekrönt und nun kehren die ersten Teile des alten Reiches wieder zurück unter die Krone.
Auch Deutschland wird auf diesen Erfolg aufmerksam:

Wir versprechen den Deutschen im Fall eines Krieges mit Frankreich beizustehen, gehen aber vorher keine Allianz ein. Dafür erklärt der Kaiser, dass Deutschland wir, der neue Zar, ein enger Partner Russlands sind und unsere beiden Völker nie wieder gegeneinander Krieg führen werden. Was damit gemeint ist, ist klar: Wir bekommen von Deutschland freie Hand für militärische Aktionen gegen ehemalige Regionen unserers Reiches, ausgenommen den Mitteleuropastaaten Ukraine, Weißrussland, das Großfürstentum Baltikum, Litauen und Polen.
Für uns ist dieses Abkommen ein mehrfacher Sieg:
Wir haben nun freie Hand in Zentralasien, dies war das notwendige Zeichen, das wir brauchten um Alash Orda tatsächlich den Krieg zu erklären. Dazu haben wir auch freie Hand später im Kaukasus, gegen die Mongolei und gegen Finnalnd. Ein voller Erfolg, den wir die nächsten zwei Jahre auskosten werden.
Doch die guten Folgen dieses Abkommen gehen noch weiter: Wir sind aus der Internationalen Isolation heraus: Seit 20 Jahren hatte die russische Republik kein bilaterales Abkommen auf Augenhöhe mehr geschlossen, jetzt, mit unserer Krönung ist dies anders. Selbst der mächtigste Mann der Welt, der deutsche Kaiser persönlich spricht nun offiziell mit uns und sieht uns als gleichberechtigten Partner an.
Dies ist ein unglaublicher moralischer Sieg für alle Russen. Endlich, nach 20 Jahren der Demütigung sind wir wieder eine Nation, die international Partner und nicht Bückling ist. Der neue Zar hat eine neue Zeit eingeleitet.
Die Kriegserklärung an Alash Orda folgt sofort:


Das HQ des Marschall Denikin führt die erste Armee, bestehend aus 5 Korps. Sie sollen zuerst mit einem Großangriff den Feind vertreiben und bis zum Ufer des kaspischen Meeres vordringen. Anschließend sollen zwei Korps die Stadt Astrakhan erobern und die Grenze zu den Kosaken hinter der Kuban sichern. Marschall Denikin und die anderen drei Korps sollen anschließend entlang des kaspischen Meeres bis zur aktuellen Grenze zwischen Turkestan und Alash Orda marschieren und dann weiter östlich bis zum Aralsee. Dort sollen sie sich einrichten, bis sie den Befehl zum Einmarsch in die Gebiete Turkestans erhalten.
Der Zentralabschnitt besteht aus 4 Korps, die jeweils von einem Generalleutnant geführt werden. Diese Kampfgruppe solle konzentriert in geschlossener Front nach Süden marschieren, bis sie das Ostufer des Aralsees erreichen und die Grenze zu Turkestan. Dort soll auch dieser Frontabschnitt haltmachen.
Feldmarschall Wrangel führt unsere Truppen im Osten. Hier stehen drei Korps, darunter ein Kavalleriekorps, und zwei Divisionen. Die Divisionen sind aber immernoch nicht auf Sollstärke gebracht, sondern nichteinmal bei 50% der Sollstärke! Wrangel muss hier all sein Können einsetzten, ist dies doch der wichtigste Abschnitt der Front. Denn von hier aus soll Wrangel sowohl östlich als auch westlich des Balchaschsee marschieren und bis in die Hauptstadt Almaty marschieren. Hier soll Wrangel als unser Stellvertreter die Kapitulation des Feindes entgegennehmen. Damit hat Wrangel eine anspruchsvolle Aufgabe mit Belohnung, die erste Kapitulation eines Feindes vor dem neuen Reich einzufordern. Wir sind zuversichtlich, dass Wrangel uns nicht enttäuschen wird.
Möge das neue Kaiserreich Russland seine rechtmässigen Gebiete wiedererlangen!


























































