Dmitri Pavlovich Romanov: Die Geschichte Russlands.

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McMacki
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Beitrag von McMacki »

Ganz klar nr.1 :)
Sehr interessanter MOD, bin gespannt was noch passiert
The early bird who catches the worm works for someone who comes in late and owns the worm farm

"Yet losers also write history; they just don't get translated" (Robert Frost: The Northern Wars)
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Wir bevorzugen ebenfalls Nr. 1

Wir warten auf ein Update!
Qianlong

Beitrag von Qianlong »

Nr. 1

Weiter so! Wir sind ganz gespannt! :)
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Nach intensiven Überlegungen beginnt die entscheidene Dumasitzung, die die Weichen für Russlands Wirtschaft

Neben der Diskussion um die Entwicklung der russischen Wirtschaft hat sich nun auch die Diskussion um das gesamte Wirtschaftsmodell Russlands entbrannt. Die Duma ist gespalten wie selten seit meiner Amtszeit. Wir erreichen, dass die Diskussion über die Wirtschaftspolitik von eben der des Wirtschaftsmodells getrennt wird.
Dann ersuchen wir eine Mehrheit für das Modell der Industrialisierung zu gewinnen. Um in der Zukunft wieder eine Macht in der globalen Politik zu sein muss die industrielle Leistung Russlands drastisch erhöht werden. Unser Ziel muss es sein mit Deutschland und der Communé auf Augenhöhe zu sein. Mit einer mögliche Rückkehr ehemals russicher Gebiete in unser Russland könnten wir dann zu größten Industriemacht der Welt aufsteigen. Doch der Weg dahin ist steinig. Ersteinmal schaffen wir es, in der Duma eine Mehrheit für die 2. Industrialisierung Russlands zu finden: Die oppositionellen Menscheviki stimmen überraschend für uns, sie wollen die Arbeitslosigkeit bekämpfen und erhoffen sich unter den neuen zukünftigen Arbeitern auch neue zukünftige Wähler. Die Kadetten und Liberalen enthalten sich, sie sind gespalten. Die Liberalen sind gegen jede staatliche Wirtschaftspolitik und verlangen den freien Markt, eine Diskussion die bald folgen wird. Die Sozialrevolutionäre, links, wie rechts, sind ebenso gespalten. Einige stimmen für uns, einige gegen uns, andere enthalten sich. Die Landbesitzer stimmen geschlossen gegen die neue Industrialisierung und teilweise für militärische Aufrüstung und teilweise für Konzentration auf die Landwirtschaft.
Schlussendlich erreichen wir eine Mehrheit von weniger als 10 Stimmen, dank der Enthaltungen und weit von der Regierungsmehrheit entfernt. Doch Ziel erreicht.
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Die Bürger sind über diese Entwicklung nicht erfreut, fürchten sie doch die Industrialisierung, die schon einmal zu brutalen Kriegen und Kämpfen um den Wohlstand im Innland wie im Ausland geführt hat. Doch auf der Pressekonferenz zeigt sich, dass die Journalisten mittlerweile wissen, welche Fragen sie stellen dürfen und welche nicht. Die Peter und Paul Festung bleibt erstmal leer.

Dich damit ist die lange Dumasitzung nicht vorbei, jetzt geht es um die Zukunft des Wirtschaftssystems:
Die Ausgangslage ist wie folgt:
Die Liberalen und Kadetten fodern eine möglichst freie Wirtschaft, gering an Steuern und wenig staatlicher Intervention.
Die Sozialrevolutionäre fordern, dass die freie Wirtschaft vom Staat über Gesetze und Abgaben gelenkt wird, Schlüsselindustrien müssen in Staatshand.
Die Menscheviki und die Landbesitzer fordern, dass alle Industrie in die Hand des Staates gehört. Eine Position, die auch die außerparlamentarischen Bolscheviki unterstützen.
Die Partei der Orthodoxen ist, nachdem wir vor Wochen ihnen die Staatsreligion geschenkt hatten, mit allem Einverstanden, solange ihre Privilegien nicht wieder genommen werden.
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Wir überlassen unserem äußerst fähigen Wirtschaftsminister die gesamte Debatte und melden uns erst nach allen anderen Rednern zu Wort.
Mein Wirtschaftsminiser erklärt, dass die Regierung eine laissez-faire-Wirtschaft für den wahren Weg in die Zukunft und aus der Krise hält. Nur ein freier Markt kann sich organisch entwickeln, ein staatlicher Akteur nur Fehler machen. Der private Markt in Russland ist stark und muss über möglichst geringe Steuern und Abgaben noch weiter unterstützt werden. Die Industrie kann nur wachsen, wenn die Privatwirtschaft investiere. Damit liegt der Wirtschaftsminister voll auf der Linie der Kadetten und Liberalen. Die Menscheviki sind so empört, dass sie die Sitzung boykottieren und geschlossen die Abstimmung verlassen. Die Liberalen jubeln.
Ich selber bin nicht sicher, ob Laissez Faire der wirklich richtige Weg für Russland ist. Er brachte bis 1914 viel Elend in die Städte, die einfachen Bürger werden ihn nicht wollen. Doch war Laissez Faire Kapitalismus auch eine Säule des Zaren und ich will ja nicht ewig nur Dmitri Pavlovich Romanov heißen. Wir sprechen uns in unseren abschließenden Debattenbeitrag auch für Laissez Faire aus, wir versprechen, dass dies der Beste Weg ist und das die Erfahrungen mit der Revolution auch die Kapitalisten beeinflusst haben wird. Ein Elend wie 1914 wird es mit mir nicht geben! Dann kam die Abstimmung:
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Nachdem die Menscheviki nicht an der Abstimmung teilnahmen, reichten die Stimmen der Liberalen, Kadetten, Orthodoxen und teile der rechten Sozialrevolutionäre ( immerhin einer der Koalitionspartner! ) aus um den Grundsatzentscheid durchzubringen. Sofort vekünde ich vor den Mikrophonen der Journalisten umfangreiche Gesetzesänderungen:
Steuern auf Investitionsgewinne werden abgeschaft.
Steuern auf Kapital- und Produktionsbesitz werden abgeschaft.
Steuern auf Kapitalerträge und Zinsgewinne werden auf 10 % gedeckelt.
Einkommenssteuern werden reduziert.
Die Warensteuer wird für Produktionsmittel ausgesetzt. Sonst auf 10 % gesetzt.
Das Arbeitslosengeld wird an die Anzahl der Arbeiter gekoppelt.
Alle Märkte, vom Agrarmarkt bis zum Militärmarkt, werden liberalisiert. Erfolgreich ist nicht mehr der, der in der Gunst der Korruption steht, sonder der, der erfolgreich wirtschaftet.
Importzölle werden schrittweise abgesenkt. Die Russische Wirtschaft muss sich mit allen auf der Welt messen.

Der aktuelle Haushaltsüberschuss wird knapp beibehalten, der Staat selber wird wesentlich schlanker. Die Bürger sind, wie erwartet, äußerst unglücklich über dieses Ergeiniss. Wir werden wieder die Unruhe mit erweiterten Ausgaben in der Konsumindustrie beruhigen müssen. Die Gewerkschaften sehen wieder Hoffnung für ihre Agitation. Die Okhrana wird sie wieder verstärkt bekämpfen müssen. Dennoch erklärt unser Wirtschaftsminister, wird sich diese Entscheidung schon in einem Jahr rentiert haben. Wir nehmen ihm beim Wort.

Nach dieser innenpolitischen Schlacht kann ich mich wieder dem Ausland zuwenden. Hier weitet sich der Amerikanische Bürgerkrieg aus zu einem Wühltisch der Nationen:
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Das syndikalistische Mexiko verlangt seine alten Gebiete von 1836 und 1846. MacArthur droht mit Krieg, die Mexikaner schrecken zurück, syndikalistische Weichköpfe! Eine Intervention Mexikos hätte MacArthurs Militärmaschine große Probleme bereitet und den syndikalistischen Brüdern der CSA geholfen.
Die Kanadier ihrerseits besetzten ganz Alaska von den Inseln um Dutch Harbour bis zu ihrer Grenze. Die MacArthur sieht dem zu, auch weil Canada erklärt, dass sie es nur solange besetzten, bis MacArthur die Ordnung wiederhergestellt habe. Das könnte sich Rächen, wenn Reed oder Long die Oberhand gewinnen.
Die CSA selber profitieren von immer mehr Arbeitslosen und Arbeitern, die sich in die Staaten um die großen Seen begeben um die Syndikalisten zu begeben. Die Kämpfe gewinnen an Intensität.

Und am Ende dieser Woche, dem 11.12.1936 müssen wir uns wieder der Innenpolitik zuwenden:
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In der Duma gelangt die Intiative eines einzelnen Kadetten zur Abstimmung:
Wo soll die Hauptstadt Russlands sein? In Petrograd, bis 1914 bekannt als St. Petersburg, oder in Moskau? Wir in der Regierung hatten diese Intiative überhaupt nicht auf dem Schirm. Doch nun müssen wir nüchtern überlegen:
Petrograd ist seit vielen Jahren die 1730 die Hauptstadt Russlands. Hier ist die aktuelle Regierung und all ihre Intitutionen angesiedelt, Petrograd gilt als kulturelles Zentrum Russlands. Doch Petrograd liegt auch nur ein paar Kilometer von der finnischen Grenze weg und keine 100 Kilometer von der Grenze des vereinigten Großfürstentums des Baltikums, Deutschlands Marionette. Kommt es zu außenpolitischen Verwerfungen oder militärischen Konflikten, könnte die Hauptstadt erobert werden, selbst wenn wir sonst an allen Fronten dominieren! Eine furchtbare Vorstellung.
Moskau ist klar das industrielle Zentrum Russlands. Es ist die größte Stadt Russlands und die besten Lebensbedingungen im Vergleich zu anderen Städten. Moskau liegt wesentlich zentraler als Petrograd, so z.B. direkt an der Transib. Die Verwaltung würde effizienter werden. Moskau war Jahrhunderte die Hauptstadt Russlands. Erst Hauptstadt des Großfürstentums Moskovien, dann des Zarenreiches Russlands bis 1712. Die Stadt Moksau ist wesentlich einfacher zu verteidigen als Petrograd, da sie wesentlich weiter im Landesinneren liegt. Mit dem großen Kremel in Moskaus Mitte gäbe es sogar bezugsfertige Regierungsgebäude für alle Ministerien und die Duma. Die Christus-Erlöser-Kathedrahle könnte neues religöses Zentrum der Orthodoxen werden. Der Umzug wäre vergleichweise günstig für den Umzug einer Hauptstadt.
In der Duma-Diskussion unterstützen überraschend nicht nur die Kadetten den Vorschlag, sondern auch die rechten Sozialrevolutionäre, die sich davon eine bessere Verwaltung versprechen. Als die Liberalen darauf einschwenken, ist klar, dass Petrograd längste Zeit Hauptstadt Russlands war.
Bei der abschließenden Abstimmung stimmen sogar die Landbesitzer für Moskau, ist doch Petrograd Ausgangspunkt der Revolution gewesen.
Damit werde ich, die Regierung und alle anderen wohl umziehen müssen. Doch das dürfte keine großen Auswirkungen auf die Regierungsarbeit haben, der gesamte Umzug soll innerhalb von 3 Monaten abgeschlossen werden um einen reibungslosen Übergang zu gewähren.
Die Bürger nehmen davon kaum Kenntnis, die Petrograder werden damit geködert, dass ihre Stadt dafür wieder in St. Petersburg umbenannt wird.
Damit ist die Innenpolitik hoffentlich für den Rest des Jahres vorbei. Mit dem Begin der extrem kalten Temperaturen verabschiedet sich die Duma in die Winterpause.
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Anmerkungen des Autors:

Wenn ein Mod das hier liest, dann darf er gerne den Namen des AARs mit einem "D.H." versehen, sodass alle wissen, dass dies kein HoI III AAR ist. Vielleicht auch mir erklären, wie ich im HoI III. Bereich gelandet bin ?_?
Dazu sage ich nochmal, dass ich versuche jeden Wachzyklus ein Update zu schreiben, welches aus 3-15 Bildern besteht zwischen 1 bis 8 Wochen Spielzeit. Je nachdem, was passiert und wieviel dazu Geschichtstechnisch herausholbar sind.
Sollte ich mal kein Update pro Wachzyklus bringen, dann war sicherlich der 21.12.2012 oder aber zu viel zu tun. Sollte nicht passieren.
Da dies eine Alternativweltgeschichte ist, deren Startpunkt im ersten Weltkrieg liegt, kommen, wie ihr seht, viele Personen vor, die in der richtigen Geschichte einen ganz anderen Weg gegangen sind. Die Links sind zu den Wikipediaartikeln der Personen mit ihrer richtigen Geschichte, dahinter steht ihre Rolle im AAR
Russland:
Dmitri Pawlowitsch Romanow Der Erzähler und aktuell Präsident Russlands
Alexander Fjodorowitsch Kerenski Erschossener Präsident Russlands, regierte Russland seit dem Bürgerkrieg bis 1936
Wladimir Mitrofanowitsch Purischkewitsch Antisemitischer Fraktionsführer der Landbesitzer. Kurzzeitministerpräsident
Ein Text von Mikhail Polskii, über den man wenig findet. Orthodoxer Führer und Ministerpräsident Russlands
Anton Iwanowitsch Denikin Held des Bürgerkrieges, Feldmarschall und Chef des Generalstabes
Pjotr Nikolajewitsch Wrangel Held des Bürgerkriegs, Feldmarschall, Denikins Konkurrent
Alexander Wassiljewitsch Koltschak Verräterischer Admiral, Präsident von "Transamur" unter Japanischer "Sicherheit"

Mongolei:
Roman Ungern von Sternberg Staatsoberhaupt der Mongolei, gilt als "Verrückter Baron"

China:
Kaiser Pu Yi Kaiser von Qing-China und mehr oder weniger Deutschlands Gnaden.
Alexander von Falkenhausen Regierungschef der AOG in Südchina

Indien:
Mohandas Karamchand Gandhi Gemässigter Führer des syndikalistischen Teiles Indiens
Subhas Chandra Bose Radikaler Führer des syndikalistischen Teiles Indiens

Afrika:
Hermann Göring Präsident der deutschen Kolonie Mittelafrika
Philippe Petain Präsident des Exilfrankreichs in Nord- und Westafrika.

Amerika:
John Reed Führer der Amerikanischen Syndikalisten
Norman Thomas Führender Amerikanischer Syndikalist
Huey Pierce Long Führer der Amerikan Union Party. Charismatischer, populistischer Antisyndikalist
Charles Coughlin Mitbegründer der Amerikan Union Party, Angelikaner Priester, Antisemit.
Charles Lindbergh Charismatischer Mitbegründer der Amerikan Union Party
Fritz Julius Kuhn Radikaler Mitbegründer der Amerikan Union Party
Douglas MacArthur Charismatischer Feldmarschall der USA, Putschist, Quasi-Diktator ( Nennt sich Übergangspräsident )
Edward VIII. König von Großbritannien und des Commenwealth, Exilkönig in Kanada mit Regierungsgewalt.

Viele weitere Personen tauchen auf, die aber weniger wichtig sind: So sind Beria und Stalin Minister im Syndikalistischen Georgien, Mussolini im syndikalistischen Italien, Mosley in der Union of Britain. Natürlich noch viele weitere, aber die hier aufgezählten können oder könnten eine Rolle spielen bzw tun es auch, wie ihr seht.
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Nach der Jahreswende legt Admiral von Wiren einen Plan vor, wie die aktuell klägliche russische Marine modernisiert werden könnte:
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Wir folgen von Wirens Plan einer großen reorganisation. Hierbei werden alle schweren Kreuzer, Schlachtkreuzer und Schlachtschiffe, von denen wir nicht viele besitzen, in den Werfen modernisiert und mit neusten Geschützen ausgestattet. Die Marine ist danach keine Weltmachtsmarine, aber wir können dann immerhin die Küstengebiete effektiver Verteidigung und Handelrouten beschränkt beschützen. Von Wiren wird das gesamte Programm überwachen und uns von den Fortschritten berichten.

In den USA hat sich der Bürgerkrieg nun entgütlig zu einem brutalen Krieg entwickelt.
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Der AUS treibt seine Truppen Richtung Norden und Westen: Virginia fällt an den AUS, dazu Houston Texas und Kentucky.
Die Hauptstadt der USA ist vom Rest von MacArthurs Gebieten abgeschnitten. Gleichzeitig konnte man aber immerhin bis an den Rand von Detroit marschieren, aber sonst muss sich die Armee MacArthurs hauptsächlich vor den Syndikalisten und der Union Party zurückziehen. Die Truppen aus dem Westen werden erst in wenigen Wochen erwartet, welche dann vom Westen kommend die Syndikalisten und den Union State angreifen werden.

Wir selber müssen uns entgültig ein Jahr nach der Regierungsübernahme Gedanken machen, wie wir die Armee organisieren wollen.
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Die Bataillonschronisten haben sich mehr als bewährt, das Militär wird aktuell immer weiter verstärkt um auf die berechnete Sollstärke zu kommen. Die Korruption ging drastisch zurück. Mein Amt als Armeechef hat sich dabei auch als wohltuend bewährt.
Aktuell gibt es 4 Generäle bzw. Feldmarschälle mit akzeptablen Plänen:
Denikin, der aktuelle Chef des Generalstabes, konzipiert eine große Wehrpflichtsarmee, welche den Feind mit ihrer schieren Masse überrennt. Mit dieser großen Armee können nicht nur Verluste akzeptabel werden, sondern auch mehrere Fronten gleichzeitig gehandhabt werden wie auch die aktuell schlechte rückständige Ausrüstung unserer Armee.
Wrangel hat ein Konzept entwickelt, bei dem ein zentralisiertes Kommando eine moderne Armee, bestehend aus Berufssoldaten und Wehrpflichtigen besteht. Der Vorteil soll, neben den geringen Verlusten, auch die Kontrolle über alle Teile der Armee sein.
Vlasov entwickelte vor Kurzem die Theorie der Offiziersentscheidung: Eine Armee sei dann am effektivsten, wenn die lokalen Offiziere möglichst freie Tatsachenentscheidungen treffen könnten, ohne dass ein zentrales Kommando diese überstimmen kann. Diese Armee müsste aus gut ausgebildeten Soldaten und Offizieren bestehen, also hauptsächlich aus Berufssoldaten und wenigen Wehrpflichtigen und von ihnen nur den Besten.
Der Junge Generalleutnant Markov entwickelte die These des "mobilen Fahrzeugkampfs". Eine kleine Armee, rein aus Berufssoldaten und nur im Kriegsfall von Wehrpflichtigen gestützt werden soll. Diese kleine Armee soll Kriege innerhalb weniger Wochen gegen jeden Feind gewinnen, in dem sie die modernen Panzer und Radfahrzeuge dafür einsetzt, die Feindliche Armee in einer Art Überraschugsmanöver zu umgehen und einzuschließen. Dannach soll die Hauptstreitmacht tief in das Feindesland eindringen während die Reserve die feindlichen Truppen im Kessel vernichten soll.

Die Entscheidung ist nicht einfach, doch Markovs Konzept fällt sofort raus: Eine kleine Armee für Russland? Deren Konzept völlig abwegig klingt? Unmöglich.
Auch Vlasov konnte uns nicht überzeugen: Offiziere in Russland haben uns 1914-1917 das Genick gebrochen, auch heute besteht das Offizierskorps vorallem aus unfähigen Adeligen. Es gibt kaum fähige Berufsoffiziere, die durch ihre Fähigkeiten aufstiegen. Die Umstellung auf Vlasovs Konzept würde uns um viele Jahre zurückwerfen, die wir nicht haben.
Wrangels und Denikins Konzept sind beide akzeptabel. Da eine Zusammenarbeit beider aus bekannten Gründen unmöglich erscheint, müssen wir uns entscheiden. Denikin ist seit einem Jahr unser politischer Partner und wird es auch in Zukunft sein. Wir werden Denikin weiterhin als Chef des Generalstabes im Amt lassen und Denikin wird die Armee nach seinen Vorstellungen um- und ausbauen. Dennoch wird er einige Einschränkungen hinnehmen müssen:
Die Bataillonschronisten werden in ihrer Macht ausgebaut. Sie sind absofort nicht nur direkt mir unterstellt als Position des Armeechefes, sondern mir in Position des Präsidenten, was eine gewaltige Aufwertung ihres Amtes ist. Die Chronisten werden nicht mehr nur Versäumnisse dokumentieren und den Zustand der Truppen korrekt wiedergeben, ihre Befugnisse sind nun dramatisch ausgebaut worden:
Die Chronisten werden direkt von mir eingesetzt und erhalten direkte Befehle vom Präsidenten, mir. Die Chronisten können jeden Befehl der Offiziere und Generäle rückgängig machen und überstimmen. Sie sind dem wohle des Präsidenten verpflichtet, dann dem Wohle des russischen Volkes und erst dann dem Wohle der Armee. Die Chronisten sind zusätzlich beauftragt, sowohl die einfachen Soldaten als auch die Offizieren in "Regierungspolitik" zu schulen, defacto also ihre Loyalität mir gegenüber sicherzustellen. Den Chronisten werden in Unterchronisten zugeordnet. Jede Kompanie oder gleichgestellte Heeres-, Luft-, und Marineeinheit erhalten einen Unterchronisten, welcher wie der Chronist auf die Kompanien und tieferen Einheiten bis zu den Zügen einwirkt. Auch sie dürfen "antipräsidentelle" Befehle aufheben und durch ihre eigenen ersetzen.
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Die Kontinuität an der Regierungsspitze überzeugen die Bürger, Denikin ist und bleibt ein Kriegsheld. Auch die Kontrolle der Armee über das System der Chronisten überzeugt die Bürger. Endlich können die Präsidenten Russlands über die Armee bestimmen und nicht mehr die Armee über den Präsidenten.
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In Transamur ereignet sich ein Putsch! Kolchak wird von Ivan Vysoitsky vom Präsidentenstuhl gestürtzt. Wir beobachten die Ergeignisse aufmerksam, jedoch scheint auch Vysoitsky unter der Fuchtel Japans zu stehen.

Die Zemstvo Reform zahlt sich aus:
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In einem lokalen Zemstvo wird eine neue Schule gegründet. Dies ist nur eines der vielen Beispiele, in denen lokale Zemstvos Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Elektrizitätswerke oder Wasserversorgungswerke bauen oder einweihen. Die lokalen Machthaber sind wesentlich besser in der Lage ihre Regionen zu verwalten als die zentralen Beamten. Die Bürger fangen an die Reform für einen großen Erfolg meiner Regierungszeit zu halten. Recht haben sie!

In Holland ereignet sich eine Revoltion!
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Ein Jahr nach dem Berliner Crash liegt die Wirtschaft der Niederlande immernoch am Boden. Das Königreich, welches stark mit Deutschland verbunden ist, konnte sich nicht von der Krise erholen, es gab eine hohe Arbeitslosenzahl, die Gewerkschaften radikalisierten sich auch durch den Einfluss der Franzosen immer weiter. Schlussendlich konnten nun dank der geheimen Waffenlieferungen aus der Communé die Gewerkschaften die Regierung absetzen und die Revolution ausrufen. Deutschland intervenierte nicht, kämpft es doch selbst immernoch mit den folgen der Krise. Jedoch besetzten die lokalen Kolonialtruppen in Asien Teile der niederländischen Kolonie Indonesien. Die Australiasische Konföderation folgte Deutschlands Beispiel. Und auch die karbische Föderation besetzte Niederländisch-Guyana.
Doch in den Niederlanden beginnt nun die Umformung der Gesellschaft zum radikalen Syndikalismus. Kapitalisten fliehen nach Deutschland oder werden erschossen, die königliche Familie ist untergetaucht, wir erwarten, dass sie bald auch ins Exil geht. Eine Tragödie.
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Die niederländischen Syndikalisten zeigen sich noch babarischer als die französischen und genauso schrecklich wie die Bolscheviki damals in Russland: Die königliche Familie der Niederlande wurde in ihrem Versteck von Milizen gefunden. Sie wurde auf der Stelle erschossen! Der Syndikalismus ist das grauen der Erde, Deutschländ hätte ihnen Einhalt gebieten müssen. Sollte so eine Revolution jemals direkt an der Grenze zu Russland passieren, so schwöre ich in einer Radioansprache, dass die dies sofort unterbinden werde und die Menschen vor der Syndikalistischen Geißel schützen werde. Der Syndikalismus ist der Feind Russlands.
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In Amerika eingen sich MacArthur und die pazifischen Staaten entgültig auf ihre Verbindungen und den rechtlichen Staatus der PSA: Die PSA erhalten eine gewaltige Autonomie innerhalb der USA, nur in der Außenpolitik werden sie den USA unterstellt sein. Ihr Militär ist ihr eigenes PSA Militär, jedoch übernimmt MacArthur im Bürgerkrieg das Kommando über einen Großteil der PSA Armee.
Auch die Grenzen verschieben sich etwas: Zu den PSA gehören absofort nur noch die drei Pazifikstaaten Kalifornien, Oregon und Washington. Idaho tritt wieder den USA bei. Damit endet das Kapitel der pazifischen Unabhängigkeit.
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sheep-dodger
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Beitrag von sheep-dodger »

Es liest immer ein Moderator mit ;)
Ihr seid aktuell im HoI III Forum gelandet, da die AAR-Unterforen neu strukturiert werden, dieser Prozess aber noch nicht komplett abgeschlossen ist, es läuft darauf hinaus, dass jede der Spielreihen von Paradox ein eigenes Unterforum erhält, HoI II und HoI III also im gleichen Unterforum zu finden sind, der Name des Forums wurde einfach noch nicht angepasst.
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Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR
Guide für Byzanz in IN 3.1
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Gibt es denn eine Möglichkeit die Unionisten in den USA noch weiter zu unterstützen? Immerhin müssen die ja dort einen Zweifrontenkrieg führen.
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Per Event gibt es keine weitere Möglichkeit.
Theoretisch könnte ich ihnen eine Allainz vorschlagen ( die sie höchstwahrscheinlich nicht annehmen würden, spielmechanik ). Ich könnte ihnen umsonst per Handel Nachschub und Oel zukommen lassen. Doch Longs Südstaat hat am Anfang genug Resourcen, es fehlen auf allen Seiten vorallem die Truppen. MacAthur hat mit den Pazifikstaaten zusammen nichtmal so viele Truppen wie Long und Reed. Dazu gibt es nie geschlossene Frontlininen, hauptsächlich laufen divisionen in unverteidigte gebiete ,nur an wenige Stellen gibt es große Gefechte. Nachschub umsonst verschicken bringt es also auch nicht.
Ich könnte ihnen theoretisch Divisionen schenken, aber einerseits hab ich nichts zu verschenken, andererseits wurde Longnur die Division mit 1% Stärke erhalten musste sie selber komplett auffrischen. Auch nicht sinnvoll.

Ich werde also nur beobachten. Für Weltpolitik muss ich sowieso erstmal die eigenen Grenzen sichern. Das wird jetzt erst in diesem Jahr anfangen.
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Gibt es denn noch die Möglichkeit Partisanen zu finnanzieren? Etwas Unruhe im Hinterland würde sich in der Rest-USA und bei den Syndikalisten ganz gut machen.

Wie stark ist eigendlich die Wirtschaft der 4 amerikanischen Staaten?
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Für die Partisanen müsste ich massiver in die Spionage investieren. Möglich wäre es, aber da MacArthur sowie die Syndikalisten beides autoritäre Regime sind, bringt das nicht viel, bzw eher garnicht. Mit den Partisanen müssten sich ja dann auch Longs Truppen ärgern, da aktuell ja keine geschlossene Front existiert.
Die Wirtschaft:
Die CSA haben aktuell ca. 60 IC, ungefähr der Wert von Österreich.
Der Union State einen IC von 50.
MacArthur hatte mal einen von 120, aber das sinkt dramatisch, weil die Union und die CSA immer mehr Gebiete der USA erobern.
Die PSA hat einen von 40.
Eine Infanteriedivision kostet ungefähr 6 IC 250 Tage lang.

Eigentlich entscheidet beim Amerikanischen Bürgerkrieg das Glück. Er ist so ausbalanciert, dass in 5 Spielen 5 Sieger existieren ( Canada hätte theoretisch auch direkt eingreifen können )
Ich habe keine Transport und eine Allianz kommt wahrscheinlich nur mit dem acceptall cheat zusammen, was ausgeschlossen ist. Direkt intervenieren kann ich nicht.
Die großen Küstengebiete der Union sind auch ein Problem, hier könnten die PSA und die USA Invasionen durchführen.
Wir können aus Moskau nur zusehen und warten, was passiert. Dmitri hat da keine andere Wahl. Auch müssen wir sehen, was Canada macht. Ideologisch steht uns Edwad VIII und die Entente relativ nahe. Doch klar gilt ist, ersteinmal muss Dmitri vor der eigenen Haustür aufräumen. Aktuell ist Russland ein riesiges Land mit dafür zu schwacher Industrie, rückständigem Militär und auch noch total unterbesetztem Militär.
Der Bürgerkrieg in den USA wird auf weiteres nur Berichtsfeld bleiben. Die russichen "Freiwilligen" müssen erstmal reichen.
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Haben eigendlich neben Euch auch noch andere Staaten auf der einen oder anderen Seite interveniert?
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Die Deutschen schicken Hilfe an MacArthur.
Die Kanadier entscheiden sich gegen Hilfe für MacArthur.
Die Japaner entscheiden sich gegen Hilfe für die PSA.
Die Communé of France, die Union of Britain und die Mexikaner schicken Hilfe zu den Syndikalisten.
Mafiafamilien aus Süditalien verlassen den Syndikalistischen Staat um die Union zu unterstützten bis die Syndikalisten die Ausreise der Mafiamänner stoppen.
Die Kubaner unterstützen auch die Union.

Bei jedem Bürger- und Unabhängigkeitskrieg im Spiel verstärken die üblichen Verdächtigen die ihnen Nahestehenden Ideologien.
Die Interventionen haben aber kaum Auswirkungen auf das Spielgeschehen, da sie jeweils nur einer Milizdivision entsprechen. Deshalb berichte ich auch nicht von denen, sie haben auch keine Auswirkungen auf die internationale Diplomatie.
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Die Weltpolitk dreht sich weiter:
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In Arabien bildet sich die Achse Cairo-Ryiad. Die als "Befreier der Araber" auftretenden Nationen wollen von dem schwachen osmanischen Empire möglichst viel Land erobern und unter eigene Verwaltung bringen. Vorallem Ägypten sucht aktiv die Konfrontation mit dem osmanischen Reich um die Gebiete von 1836 wieder zurückzuerobern.
Ein großer Arabisch-Osmanischer Krieg kann für uns nur nützlich sein, wenn wir irgendwann die rechtmässige Herrschaft im Kaukasus wiederherstellt. Vielleicht sollten wir den Araber dafür sogar ein Zweckbündnis vorschlagen.

Wir feiern einen nationalen Helden:
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Vor 100 Jahren starb Alexander Puschkin, größter Dichter Russlands aller Zeiten und schaffer der modernen russischen Sprache. Nach dem Krieg gegen Napoleon war er es, der die russiche Unterschichtssprache gesellschaftsfähig machte und dem Adel damit das französische austrieb. Seine Dichtungen sind weltbekannt, Puschkin ist ein Held Russlands auf dem Gebiet der Kultur. In der neuen Hauptstadt Moskau wurde ihm zu ehren ein gewaltiges Monument eingeweiht, alle Würdenträger des Landes, von mir persönlich bis zu allen Generälen, waren anwesend bei der Messe in der Christus-Erlöser Kathedrahle und der anschließenden Parade einmal um den großen Kremel herum.

Wieder ein Putsch!
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Die Regierungen in dieser Zeit fallen wie die Fliegen, immer wieder erreicht die Nachricht eines Putsches meinen Schreibtisch. Diesmal waren es jedoch nicht die Syndikalisten, sondern die Deutschen, die die Schwierigkeiten einer nationalen Regierung ausnutzten:
Nachdem einerseits die Wirtschaft immer schwächer wurde, andererseits das asiatische Japan sich immer mehr radikalisierte, begannen die Bürger Australiasiens sich ähnlich zu radikalisieren. Während die Gewerkschaften mobilisierten, begannen die rechten Kampfgruppen gegen die Japaner zu hetzten, ebenso wie gegen die Syndikalisten. Das Beispiel Holland beschleunigte diese Entwicklung noch. Deutschland selber wollte nicht noch eine Nation an den Syndikalismus verlieren, weshalb es seine Agenten des Geheimdienstes in Australiasien aktiv werden lies. Als die Stimmung dann begann überzukochen konnten diese Agenten und die Deutschen Diplomaten mit den rechtsgerichteten Führern einen Pakt aushandeln: Putsch Unterstützung gegen Beitritt in den deutschen Block.
Wenige Tage später versuchten sie ihr Glück und die völlig überraschte Regierung konnte gegen die von Deutschland ausgerüsteten Putschisten nichts mehr tun. Der Armee war es nur recht, dass keine Syndikalisten, sondern ihre Feinde die neue Regierung stellen. Der Putsch ging so schnell vorrüber, dass nur wenige Bürger Australiasiens dies mitbekommen haben.

Das Osmanische Reich kann aufatmen:
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Deutschland interveniert auch in dieser Region: Die Deutschen werden die Osmanen nicht fallen lassen! Sie erklären, dass ein Krieg mit den Osmanen ein Krieg mit den Deutschen seien wird. DIe Ägypter brechen daraufhin ihre Angriffspläne ab, obwohl die Auswirkungen der ersten Phase des Planes schon zu sehen ist: Nomaden sollten auf dem Sinai die osmanischen Truppen vertreiben um dann die Ägypter ohne Probleme über den Suez Kanal anlanden zu lassen. Die Osmanen konnten nichtmal die Nomaden stoppen.
Wir hoffen, dass die Deutschen auf Dauer diese Position nicht halten können. Über den Status von Armenien könnte sich sonst ein neuer Krieg entzünden.

Der Bürgerkrieg in den ehemaligen USA wird immer brutaler:
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Während MacArthurs Truppen überall auf dem Rückzug sind, führen die CSA und der Union State brutale Kämpfe gegeneinander. Nur Washington D.C. konnte von den Truppen der ehemaligen USA gehalten werden. Doch die CSA vom Norden und der Union State vom Süden bedrohen Washington D.C..
Longs Truppen sind derweil bis tief in den Staat Texas eingedrungen, die Stadt Dallas wird von Unionisten brutal geplündert. Vorallem die sizilianischen und kubanischen Mafiamilizen sind für Long schwer zu kontrollieren. Wir erwarten, dass sowohl die CSA als auch der Union State in den nächsten Wochen versuchen werden in die great plaines zu expandieren um auch dort Rohstoffe, Nahrung und Gebiete zu sichern. Die Truppen MacArthurs können die CSA und Union nicht aufhalten, wir erwarten einen baldigen Kollaps des MacArthur Regimes.

Die Japaner erklären ihre außenpolitische Zukunft:
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Nach der Machtübernahme der Militärs radikalisiert sich das früher zurückgezogene Japan zusehenst. Nun berichten unsere Spione, dass das Militär eine Grundsatzentscheidung getroffen hat:
Nachdem die Deutschen begonnen haben koreanische Rebellen zu unterstützen, will Japan als Antwort das deutsche Reich aus Asien vertreiben und eine große asiatische Wohlstandsspähre aller asiatischen Völker schaffen, natürlich unter japanischer Führung. Das Militär hat die Schlüsselpositionen in der Wirtschaft übernommen, ein Aufrüstungsprogramm wurde gestartet. Wir erwarten bald weitere Informationen über das strategische Vorgehen der Japaner gegen Deutschland. Doch klar ist: Hier wird es einen Krieg geben. Wie 1914 wird der Kaiser nichteinmal auf Forderungen der Japaner antworten.

In Deutschland finden in diesen schwierigen Zeiten Wahlen statt:
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Während die Wirtschaft in Deutschland immernoch schwächelt und die syndikalistische Gefahr immer größer wird, besinnen sich die Deutschen auf ihre spirituellen Wurzeln in der Wahl. Aus Angst vor den Syndikalisten werden die Sozialdemokraten drastisch abgestraft in der Wahl, genauso wie die Liberalen, die als verursacher der Krise gelten. So bekam die katholische Partei "das Zentrum" die Mehrheit der Stimmen. Zusammen mit der konservativen deutschen Volkspartei hat sie eine Mehrheit im Reichstag.
Das Zentrum ist eine der ältesten Parteien Deutschland und wurde von Bismarck während des Kulturkampfes stark verfolgt. Heute sieht sie sich selber als Partei für alle Christen, doch nur wenige Protestanten haben sich in die Partei verirrt und auch die Stammwählerschaft ist hauptsächlich katholisch.
Der Kaiser folgt dem Willen der Wähler und erklärt Heinrich Brüning zum ersten katholischen Reichskanzler Deutschlands. Er folgt damit auf von Papen und wird eine klare Mehrheit im Reichstag hinter sich haben.

Wir selber können nun selber in der neu eröffneten Duma in Moskau Geschichte schreiben.
Ein Jahr lang haben wir Russland reformiert, die Unruhen der Republik bekämpft und versucht die gute alte Zeit wiederherzustellen. Mittlerweile werden die Rufe im Volk immer lauter, dass die republikanische Zeit entgütligt vorbei sein muss. Wenn nur ein Romanov Russlands Republik retten konnte und Russland wieder auf den Pfad der Tugend bringen konnte, dann zeigte sich doch, dass auch nur die Romanov in Zukunft das Land führen sollten.
Diese Meinung hat nun einen kritischen Punkt erreicht, wir wollen nun die neue Dumasitzung nutzen um sie zur letzten Dumasitzung zu machen. Doch vor uns liegen äußerst viele Probleme:
Die Linken wehren sich mit allen Mitteln gegen ein Ende der Republik. Ihnen ist der Volkeswille egal, sie hassen naturgemäß den Zarismus und werden ihn immer bekämpfen.
Gleichzeitig kann es natürlich nur einen wahren Zar geben, mich! Denn ich habe Russland in einem Jahr dahin reformiert, wohin Kerensky und alle Republikaner nie gekommen wären. Ich war es, der die Wirtschaft durch die Krise gebracht hat und bringen wird. der die Gewerkschaften besiegt hat und der nun Russland in der Welt wieder an den Platz unter der Sonne bringen wird. Doch leider bin ich nicht der legitime Thronfolger, selbst nachdem die Bolscheviki damals Nikolei II und seine Familie abgeschlachtet hatten.
Kyrill Wladimirowitsh Romanov ist offiziell der Oberhaupt des Hauses Romanov und Thronpräsident! Eine Schande für ganz Russland, ist Kyrill nicht nur sehr krank, sondern auch noch bekannt für seine Unfähigkeit und Ignorranz. Sein Sohn ist zum Glück erst 20 und kann noch lange nicht den Thron annehmen.
Wir lassen also von unserer Fraktion die Dumasitzung mit der Diskussion über die Zukunft des Staates und der Romanovs starten um zu sehen, wo wir welche Verbündete für eine umfangreiche Verfassungsänderung fänden:
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Während die linken Sozialrevolutionäre und die Menscheviki sich natürlich sofort in aller Vehemenz gegen eine neue Verfassung oder eine Verfassungsänderung ausprechen, genauso wie gegen eine neue Monarchie, erklären die rechten sozialrevolutionäre und Purishkevichs Landbesitzer sich dafür, die Monarchie wieder einzuführen unter Kyrill Romanov. Die Landbesitzer fordern hierbei eine neue absolute Monarchie, die sozialrevolutionäre wollen nur das Präsidentenamt umbennent und so eine konstitutionelle Monarchie schaffen. Die Kadetten unter Denikin sind unter unserer Kontrolle, sie stimmen für uns, egal was wir vorschlagen. Genauso die Orthodoxen.
Die Liberalen sind zwischen der Republik und einer konstitutionellen Monarchie gespalten.
Unser Ziel ist klar: Das russische Kaiserreich unter dem Zaren Dmitir IV muss heute entstehen, ein letztes mal von Parlemtariern entschieden werden, danach nie wieder. Doch das Ziel ist schwer zu erreichen. Nichteinmal ein Vorschlag, der in diese Richtung liegt aktuell zur Debatte.
Wir bitten den Parlamentspräsidenten um eine zweistündige Pause, wir müssen Gespräche führen.
Direkt nachdem die Abgeordneten die Duma verlassen haben, gehe ich zu Felix Yusupov, den führer der rechten Sozialrevolutionäre. Bei einem Essen in Moskau soll er mir erklären, welche Sorgen seine Partei vor einer neuen Autokratie hat und wieso sie unbedingt Kyrill als neuen Zaren befürworten.
Yusupov ist wie immer, ängstlich. Er fürchtet, dass unter einem neuen Zaren die selbe Situation wie 1917 auftritt. Auch weil Kyrill als krank und unfähig gilt. Er will deshalb die parlamentarische Kontrolle über den Zaren behalten. Auf die Frage, wenn Kyrill ein fähiger Mann wäre, er anders wählen würde, reagiert er erst schweigend, gibt dann doch zu, dass auch die Sozialrevolutionäre sich des Volkeswillen beugen müssen. Mein Wirken als Präsident hätte gezeigt, dass Demokratie in Russland nicht funktioniere und er einen fähigeren Zaren durchaus wählen könnte, auch mit einem Ende der Demokratie.
Auf meine Frage, wieso der neue Präsident nicht auch neuer Zar werden könnte, reagiert er bestürtzt. Ich sei nicht der Thronpräsident, nicht der Thronfolger, ich dürfe dies nichteinmal sagen.
Und wieder frage ich, wieso ich das nicht dürfe? Müsste nicht der fähigste Romanov Zar werden, nicht der, der zufälligerweise mit dem toten Zaren näher verwandt ist? Hätte uns der Fall des Zaren nicht gelehrt, dass nicht der unfähigste Zar werden darf, weil er sonst das System deligitimiert? Dass dagegen der, der sich bewiesen hat, Zar werden müsste?
Yusupov will etwas erwiedern, doch ich habe keine Zeit.
Ich sage ihm nur noch, dass nicht nur alle Russen ihm Dankbar wären, wenn er den richtigen zum Zaren wählt und die leidige Demokratie endlich abschaft, sondern auch der Zar sich dankbar zeigen könnte.
Yusupov hat dies hoffentlich verstanden.

Als nächstes fahre ich zurück in die Duma und treffe auf Denikin. Ich erkläre ihm meinem Plan, er ist ähnlich bestürzt wie Yusupov. Wie könne ich den legitimen Zar umgehen wollen und mich selbst zum Zaren erklären? Doch genau hier kommt Denikin in das Spiel: Es darf niemals wie eine eigene Krönung aussehen und das Militär muss mir dann loyal sein. Und da ist ja auch noch Wrangel.
Doch Denikin will stur bleiben, selbst nachdem ich ihn erinnere, wer ihn zum Militärchef gemacht hatte. Er will wie ich die Autokratie zurück, aber doch nicht deligitimiert durch einen nicht legitimen Zaren. Dazu mit Pol`skii als Ministerpräsident.
Da hatte ich ihn, seinen wunden Punkt. Ob er als Ministerpräsident wohl genauso denkt frage ich ihn? Er weiß nicht was ich meine, doch mit dem Satz: "Der Zar benennt die Regierung in der Autokratie selber! Und er zeigt sich dankbar!" lasse ich ihn stehen.
Der nächste auf der Liste ist Pol`skii: Auch er reagiert unglücklich auf meinen Vorschlag. Er erzählt etwas von Gottes Wille der erblichen Monarchie! Dabei ist er mein Ministerpräsident und müsste mir zustimmen!
Bei ihm hilft kein gutes Zureden, ich erkläre es ihm direkt: Ich habe die Kirche wieder dazu gemacht, was sie einst war, ich kann dies auch wieder ändern. Entweder ihr unterstützt euren Gönner und zieht euch dafür aus der Politik zurück oder aber euer Status wird niemals wieder Staatskirche heißen. Da sah mich Pol`skii nur kalt und böse an. Doch klar war von anfang an, ein Gefallen für ihn wird einem Gefallen für mich folgen, dieser Tag ist heute gekommen. Er wird mir folgen, genauso wie Denikin. Yusupov hoffentlich auch.

Doch immer wenn es gut läuft, kommt etwas Unerwartetes: Einer meiner Bediensteten reicht mir einen Telefonhöhrer, es sei wichtig. Wie ich die Telefone hasse, da sieht man nichtmal seinen Gegenüber. Am anderen Ende der Leitung meldet sich barsch eine selbst durch den Höhrer erkennbare Stimme: Wrangel!
Er hat von einem Kadetten erfahren, was ich vorhabe und er werde dies nicht zulassen. Ich hätte ihn nun seit eine Jahr überall übergangen und nur Denikin bevorzugt, heute würde er dem ein Ende setzten. Er will in der Duma reden!
Wrangel war eigentlich kaltgestellt, doch der alte Kriegsheld versucht es immer wieder!
Und die Sitzung fängt bald wieder an!
Wir eilen zu Denikin. Er soll Wrangel vor dem Eingang zur Duma festnehmen und in mein Büro bringen. Denikin ist schockiert über diese Eskalation, aber er fügt sich. Seinen eigenen Feind zu bekämpfen und damit sogar seinen Aufstieg zu ebnen kann eine große treibende Kraft sein.
Dann beginnt die Sitzung:
Zuerst redet ein Menschevik: Die Republik ist das höchste Gut der Revolutionen von 1905 und dem Februar 1917, sie darf nicht einfach so aufgegeben werden. Die Romanovs hätten Russland in diesen Zustand gebracht, nicht die Republik. Nur weil ein Romanov ein Jahr lang nicht Russland noch schlimmer verwüstet hätte, gäbe es keinen Grund für ein Ende der Republik.
Purishkevich folgte ihm: Die Republik ist schuld. So lässt sich seine Rede zusammenfassen. Das Zarentum hätte schon direkt nach dem Sieg über die Roten wieder eingeführt werden müssen, 20 Jahre Republik waren 20 Jahre stillstand. Kyrill Romanov als Thronpräsident muss entgültig auf den Thron zurückkehren.
Und dann kam Yusupov:


______________
[2 be continued]
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Wir warten sehensüchtig auf ein Update was uns den Büroaltag versüßt.
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Yusupov begann eine energische Rede:
Er erklärte energisch, wofür die Sozialrevolutionäre stehen: Wohlstand, Arbeit und Menschenwürde für alle Russen. Der Kampf der unteren Klassen um mehr Anteil an ihren Leistungen, sicherer Arbeit und einer gerechteren Gesellschaft. Seit dem Oktober 1905, seit dem die Duma existiert, seit dem kämpfen die Sozialrevolutionäre für alle Mittellosen und Lohnarbeiter. Doch der Kampf, so erklärt er selbstkritisch, sei bisher nicht sehr erfolgreich gewesen:
"Unter Zar Nikolaj II war die Duma nur ein Scheinparlament, der unfähige Zar konnte nicht daran gehindert werden, dass die Arbeiter furchtbares erleiden mussten bis zu dem gewaltigen Krieg. Dann, nach den beiden Revolutionen 1917 und dem Krieg, war der Zar weg, entgültig. Es wurde eine Demokratie etabliert, viele Sozialrevolutionäre haben in der Zeit an der Regierung teilgehabt, doch was hat sich für die Arbeiter geändert?
Nichts! Fast 20 Jahre kämpfen wir in der Demokratie für die Arbeiter und es blieb doch alles beim selben. Und was passierte vor einem Jahr? Präsident Dmitri Pavlovich Romanov wurde zum neuen Präsidenten gewählt! Seit dem haben sich die Dinge entwickelt! Trotz der gewaltigen Wirtschaftskrise konnte die Korruption bekämpft werden, die Politik mit den neuen, verbesserten Zemstvos, ist effizienter als jemals zuvor. Die Industrie kommt durch eine nie dagewesene Wirtschaftskrise, das Militär ist unter Kontrolle der Regierung und auch außenpolitisch kann Russland erste Erfolge verzeichnen.
Dies ist keine Erungenschaft der Demokratie, sondern eines Romanov! Und auch nur ein Romanov wird diese Erfolge weiterführen können, nicht dieses Parlament mit seinen Schwätzern und Zauderern! Doch soll uns ein Kyrill Romanov führen? Ein Mensch, der wie Nikolaj keiner"lei Erfahrung hat, der wahrscheinlich so unfähig ist, mit dem es wieder so wird wie vor 1914? Ich sage nein! Nie wieder darf ein unfähiger Monarch an der Spitze stehen! Doch wie oben erklärt hat die Demokratie genausowenig funktioniert, deshalb möche ich die Abstimmung um eine Option erweitern:
Die Autokratie wird wiederhergestellt, das Kaiserreich Russland mit Zar an seiner Spitze wird wiederauferstehen! Doch diesmal werden nicht zufällige Verwandtschaften und erste Geburten über den Mann auf dem Thron entscheiden, sondern nur die Fähigkeiten des Mannes Russland zu führen!
Deshalb fordern wir auf, darüber abzustimmen, dass der Staat Russland wieder in das Russische Kaiserreich umgeformt wird, Zar wird der Mann, der von adeligem Geschlecht ist und bewiesen hat, dass er der Aufgabe gewachsen ist. Der Zar wird einmalig von den Volksvertretern gewählt, bis zu seinem Tod oder seiner Abdankung. Die Verwirklichung des russichen Kaiserreiches liegt in der Hand des Zaren.
Wir beantragen hiermit, Dimtri Pavlovich Romanov zum 1. Zaren des neuen russischen Kaiserreiches zu wählen!"
Damit trat Yusupov vom Podium und ging zu seiner Fraktion. Der Mann ist beeindruckend, eben noch Gegner der Autokratie und meiner Person als Zaren, nach einer Andeutung mein glühenster Fan. Nachdem sich nun die Unruhe gelegt hatte und die restlichen Fraktionen vorsprechen durften, wobei die Orthodoxen und die Kadetten ähnliche Reden hielten wie Yusupov, begann die Abstimmung.
Die Menscheviki stimmten geschlossen gegen jede Form einer neuen Monarchie und für die Republik. Soweit, so klar.
Die linken Sozialrevolutionäre waren überraschend gespalten. Ungefär 2/3 stimmte für die Republik, doch 1/3 stimmte für mich. Unerwartet, aber gut.
Die Kadetten stimmten geschlossen für Yusupovs Antrag, also für mich.
Die Liberalen sind gespalten, stimmen sie zum Teil für die Republik, zum Teil für die konstitutionelle Monarchie unter Kyrill und zum Teil für mich.
Die Orthodoxen stimmen für mich.
Die Landbesitzer sind auch gespalten, obwohl Purishkevich immernoch gegen mich Stimmung macht, stimmt ein guter Teil von ihnen für mich, der Rest für die Autokratie unter Kyrill.
Damit erreicht der Antrag von Yusupov knapp 2/3 der Stimmen, unglaublich:
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Wir treten zuerst vor die Presse um die Entwicklungen bekannt zu machen. Jeder Russe soll wissen, dass dies ein neues Zeitalter ist. Und dass ich nicht mehr Präsident bin, sondern Zar Dmitri V Romanov.
Doch nun fangen die Aufgaben erst an. Ein neues Reich zu Gründen ist keine Einfache sache, wir müssen schnell ein neues Gesetzbuch ausarbeiten um die Verfassung zu ersetzen. Wir müssen eine neue Regierung einsetzen um unsere Unterstützer zu würdigen und da sitzt ja noch jemand in unserem Büro.
Die Bürger selber nehmen die Entscheidung zum großen Teil sehr glücklich auf. Doch einige sind unzufrieden damit, dass die Thronfolge nicht eingehalten wurde, bzw. die Republik heute zu Grabe getragen wurde. Doch darum können wir uns nicht kümmern, wir müssen in unser Büro und eine neue Regierung einsetzen.
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Als wir vor unserem Büro angekommen sind, warten dort schon Denikin und Yusupov, sie wollen sich ihre Belohnungen abholen für ihr Verhalten, wiederlich diese Schleimer, aber notwenig. Wir gehen in mein Büro und Yusupov stockt erstmal der Atem:
Der arme Wrangel sitzt nun seit fast zwei Stunden gefesselt auf einem Stuhl vor meinem großen Schreibtisch und brüllt, als er Denikin und uns sieht, furchtbar zornig herum. Wir erklären ihm, wieso er gefesselt wurde, was passiert ist und wen er nun vor sich hat. Sein Gesicht wird mit jedem Wort, dass er versteht, immer röter und seine Wut immer größer. Sein größter Konkurrent im Militär und der Gönner eben desjenigen stehen vor ihm und erklären ihm, dass der eine nun Zar ist und der andere weiterhin Militärführer. Wrangel ist außer sich, droht einen Putsch an, er wird beinnahe handgreiflich!
Doch auf meine Worte, dass wir alle drei hier sind um die neue Regierung zu bilden, wird er ruhiger. Er erkennt, dass auch er in diese Regierung einbezogen wird. Man gebe einem kleffendem Russen einen Posten und er wird dein Schoßhund.
Wir erklären den drei anwesenden Herren die Situation: Das neue Kaiserreich benötigt eine neue Regierung. Pol`skii ist dazu nicht mehr in der Lage, die Orthodoxen werden sich nur noch auf ihr göttliches Amt konzentrieren. Damit ist der Stuhl des Ministerpräsidenten vakant, genauso wie der des Innenministers und des Auslandsgeheimdienstchefs. Drei Posten, drei Männer. Und natürlich verlangt jeder von ihnen den Posten des Ministerpräsidenten! Diese Kreaturen!
Wir erklären ihnen, dass ein Mann, der im Volk respektiert wird, dies tun muss. Jemand, der schon im letzten Kabinett Verantwortung angenommen hat und jemand, der schon einmal die Russen aus dunklen Zeiten geführt hat. Das trifft alles nur auf Denikin zu, welcher der enue Ministerpräsident wird.
Yusupov und Wrangel protestieren, doch wir fahren fort:
Wrangel ist ein Mann der Tat, er ist ein Held wie Denikin und weiß, wie man Menschen führt. Seine Aufgabe für die Zukunft ist der Kampf im Inneren, gegen antizaristische Subjekte und gegen alle inneren Feinde Russlands. Yusupov wird die Forschung und den Auslandsgeheimdienst führen.
Naturgemäß protestiert Yusupov, doch was will dieser Mann machen? Er kann ja nicht dem Volk erklären, dass er nur mit der Aussicht auf Posten für uns gestimmt hat. Wrangel würde dies sicherlich nicht zulassen.
Damit war die entschieden:
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Naturgemäß gibt es im Volk einige Querulanten, die sogar gegen solch einen verdienten Mann wie Denikin hetzen. Möge sich Wrangel um alle antizaristischen Subjekte kümmern, wir müssen ein ganz neues Land den Bürgern vorstellen.

Das Kabinett Denikin:
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Nur unser Wirtschaftsminister hat den Wechsel zum neuen Staat überstanden, der Außenminister wurde durch einen anderen ersetzt. Ihre Namen sind unbedeutent, representieren wir doch den Staat im Inneren wie im Äußeren. Er kann hoffentlich gut Berichte schreiben.
Auch die Militärführung hat sich nicht geändert. Wieso auch? Seit der Militärreform ist Denikin praktisch entmachtet und alle Verfügungsgewalt geht von uns aus. Als Zar haben wir nun auch offiziell den Oberbefehl über die Armee. Als Ministerpräsident kann Denikin dagegen auch nicht viel tun, wenn er denn wollte. Im neuen Kaiserreich geht alle Macht vom Zaren aus, wie es seien muss!
Wrangel und sogar Yusupov sollen sich gut in ihre neuen Ministerien eingelebt haben, sie sind wichtig im Inneren und Äußeren.
Doch machen wir uns nichts vor, das neue Kaiserreich ist bis auf unsere Reformen das selbe, das 1917 verjagt wurde: Die Bürger dürfen das wissen, was wir ihnen sagen, das sagen, was wir hören wollen und das tun, was wir für richtig halten. Nur die Wirtschaft ist möglichst frei, das bleibt bestehen, es hat sich bewährt.

Als nächstes erklären wir unsere Außenpolitik. Das Ausland hat entweder bestürzt auf das neue Reich reagiert oder aber erleichtert, je nach Standpunkt. Die Internationale erklärte uns zum neuen Feind nummer Eins der Arbeiter.
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In unserer Erklärung an das Ausland stellen wir da, was die Welt vom neuen Reich erwarten muss:
Russland musste seit 1914 viel erleiden, es wurde gedemütigt, geschlagen und zerrissen. Dies darf nie wieder passieren. Wir, Zar Dmitir V Romanov, werden dies nicht mehr hinnehmen und Russland zu wahrer Größe führen. Alle Verräter am russichen Reich, die heute irgendwo Stammesfürst oder Präsident spielen, können nun ihre Treue dem neuen Zaren erklären. Oder sie können vom neuen Zaren unerworfen werden!
Die angrenzenden Staat sind schockiert, doch wir werden diesen Weg gehen müssen. Das neue russische Kaiserreich soll aufblühen und sogar das alte russische Reich überstraheln. Viele alte Länderreien Russlands stehen heue alleine und ohne Schutz da, andere werden freiwillig kommen oder ausgehandelt werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir in einem Jahr schon mehrere heutige Staatsgebilde um uns herum wieder unter die Krone bringen können.
Möge Russland seinen Platz in der Welt wieder einnehmen.
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Lang lebe der Zar Dmitri...

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Ratnik
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Beitrag von Ratnik »

Hat euer Geheimdienst denn neue Informationen über den 2. amerikanischen Bürgerkrieg?

Wie stark sind denn die einzelnen Fraktionen?
Wie viele Divisionen und Milizen können denn unsere Freunde aufbringen?
Wie sieht die aktuelle wirtschaftliche Lage der 4 Teilstaaten aus?
Wisst ihr was das Event: Dallas wird geplündert gebracht hat?
[Gast]

Beitrag von [Gast] »

Специальное сообщение
Секретная служба курсе!
Nur für den Zaren und seine Berater bestimmt.
Streng geheim! Nach dem Lesen sofort vernichten! Anordnung des Geheimdienstminister Felix Yusupov.

Ihre Majestät, wir informieren sie in dieser Sondermeldung über die Lage des Amerikanischen Bürgerkrieges.
Zuerst die Karte:
Bild
Wir haben ihnen Majestät alle wichtigen Informationen zu den Truppenbewegungen eingezeichnet, dazu die Hauptstädte aller Fraktionen.
MacArthurs Truppen sind beinnahe geschlagen. In den great plains im Westen stehen von ihnen vermutlich 10.000 Soldaten, sie stehen insgesamt 50.000 Soldaten der CSA und der AUS gegenüber. Die AUS und CSA kämpfen im Westen nicht gegeneinander, sondern liefern sich ein Wettrennen. Doch während Reeds Truppen den Atlantik bei Seattle erreichen könnten, treffen Longs Truppen auf massive Abwehrstellungen der PSA.
Die PSA selber macht ihre Flotte bereit. Wir erwarten, dass sie in den nächsten Tagen damit beginnen wird Truppen Richtung Washington zu entsenden um MacArthurs zu unterstützen.
Im Osten der USA wird erbittert und brutal gekämpft:
MacArthurs Truppen brechen aus dem Kessel von Washington aus und keinen einige Meilen Land erobern. Dennoch müssen sie hier mit Reeds Truppen aus dem Norden und Longs Truppen aus dem Sünden kämpfen. Insgesamt stehen hier die größten Streitkräfte des Krieges.
Longs letzter Schwerpunkt ist aktuell das Herz des amerikanischen Syndikalismus. Die Truppen Longs stehen direkt vor Detroit und vor Chicago, den wichtigsten Städten der CSA. Dadurch wurde das CSA Gebiet in Neuengland von dem Gebiet westlich der great lakes getrennt.
Doch Reed verlegt keine weiteren Truppen in Richtung Hauptstadt, Reed führt den Angriff entlang des Mississippi weiter: Dort verscht die CSA die eher schwache Verteidigung der AUS zu überrennen und anschließend bis zu Golf von Mexiko durchzubrechen. So könnte auch der AUS in einen westlichen und einen östlichen Teil geteilt werden, gleichzeitig wäre die Stadt New Orleans stark gefährdet.

Die Truppen aller Konfliktparteien sind aktuell maximal mobilisiert: Die CSA und der AUS haben jeweils aktuell ungefährt 20 bekannte Divisionen unter dem Kommando mit jeweils einer Sollstärke von 13.000 Mann. Beide Nationen besitzen einen Teil der U.S. Navy, jeweils ein Flugzeugträger, mehrere Schlachtschiffe und Begleitschiffe. Beide besitzen aktuell jeweils zwei Bomberstaffeln und zwei Jägerstaffeln. Die Ersatzteillage ist jedoch schlecht.
MacArthur hat noch ungefähr 10 Divisionen unter Waffen, viele wurden aufgerieben. Davon ist der Großteil um die Hauptstadt Washington formiert. Dazu die klägliche Reste der U.S. Navy und U.S. Airforce.
Die PSA haben einen guten Teil der Pazifikflotte unter ihrem Kommando, dazu ungefähr 15 Divisionen, die Zahlen hier sind eher ungenau. Die Flugzeugindustrie der Pazifikküste sollte viele Flugzeuge liefern, jedoch ist die Qualität der Piloten fraglich.

Wirtschaftstechnisch sind alle 4 Fraktionen voll auf den Kriegszustand eingestellt. Jeder Betrieb produziert irgendwie für eine der kämpfenden Parteien.Die Wirtschaft des AUS ist aktuell am Stärksten, sie haben ungefähr 50-60 Industriekapazitäten ( IC ). Die USA haben alle ihre großen Produktionsstädte ausgenommen Washington verloren. Wir vermuten, dass sie aktuell noch 15 -18 IC zur verfügung haben. Die PSA haben aktuell ihr gesamtes Gebiet ohne Kampf unter Kontrolle, sodass sie aktuell ungefähr 44 IC nutzen können. Die CSA hat durch das Vordringen des AUS einige Produktionskapazitäten verloren, ihr IC liegt auch bei ungefähr 45. Die Spaltung des CSA-Gebiets wirkt sich vorallem negativ auf den Nachschub des östlichen Teiles aus. Die Truppen dort verlieren dramatisch an Kampfkraft.
Anzumerken zu der Wirtschaft ist, dass eroberte Gebiete nicht sofort wieder ihre volle Produktionskapazität nutzen. Dies dauert eine Weile. Gleichzeitig haben die aktuellen Fraktionen nur ein gewissen Kerngebiet unter ihrer Kontrolle. Erobern sie in dem Kerngebiet ihrer Feinde eine Stadt, produzieren die dortigen Industrien nichteinmal mit 30% für ihre Herren, nachdem sie sich von der Eroberung erholt haben.
Große Städte wie Dallas können geplünderrt werden. Dies geschieht meist, weil die lokalen Generäle ihre Truppen nicht unter Kontrolle haben oder aus voller Absicht um die Moral des Feindes zu untergraben. Bei der Plünderung wird ein kleiner Teil der Industrie für immer zerstört ( 1IC ), dazu ein Teil der Infrastruktur. Dafür erbeuten die Plünderer Rohstoffe, wie Eisen, Kohle und seltene Materialien, außerdem Nachschubgüter und Öl.

Dieser Bericht sollte sie nun vollkommen über den Krieg informieren, meine Majestät. Bitte vernichten sie ihn nun sorgfälltig im Feuer, ihre Berater machen dies bitte ebenso. Dieser Bericht darf nicht in die falschen Hände geraten und anschließen bei den ideologischen Feinden in Amerika auf dem Schreibtisch.

gez. Yusupov.
Служба внешней разведки царя.
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Beitrag von Ratnik »

Vielen Dank für diese sehr ausführlichen Informationen. Ihr würdet ja ein PAar grüne Kekse bekommen, wenn ich euch nicht schon welche gesendet hätte. Meine Stimme zum AAR des Monats ist euch jedenfalls sicher, auch wenn ich dann gegen meinen eigenen stimmen muss ;)
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