Weltkriegs-Spaß-AAR mit Deutschland

Beitrag von Wilhelm Klink »

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Wilhelm Klink
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Weltkriegs-Spaß-AAR mit Deutschland

Als ich einst dabei war, in dem Spiel Victoria einen bestimmten Punkt zu testen, nämlich was mit der Industrie und Wehrfähigkeit eines Landes passiert, wenn man von einem Gegner überrollt wird, hab ich einfach mal das 1914er Szenario geladen, alle Truppen nach Berlin abgezogen und gewartet bis die Franzosen in Berlin klingeln. Und als es soweit war, dachte ich, warum nicht mal mit meinem Superstack von 107 Divisionen einen Ausflug nach Paris machen. Aus dem Ausflug wurde ein Feldzug, aus dem Feldzug ein Separatfrieden mit Frankreich. Das fand ich persönlich so lustig, dass es mir das wert schien, da einen kleinen AAR drüber zu schreiben.

Ich habe mit Victoria Revolutions Version 1.04 gespielt. Darüber hinaus waren keine Patches oder Mods installiert.

Mein Ziel ist mit all meinen Feinden Frieden zu schließen, ohne dabei selbst etwas zu verlieren, d.h. entweder Weißer Friede oder Provinzgewinn für mich. Und ich will versuchen, das alles zu schaffen ohne neue Truppen aufzustellen.

Nach dem Untergang von heartsofiron.de ersteht der AAR nun hier in neuem Glanz. Für das dazugehörige Gloria müsst ihr sorgen :cool:
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Beitrag von Wilhelm Klink »

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Wilhelm Klink
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Kapitel 1 - Strategieberatung




5. August 1914 15:30 Uhr, Geheimer Konferenzraum der Obersten Heeresleitung:

Wir schreiben den 5. August 1914. Draußen ist Erster Weltkrieg und drinnen im Geheimen Konferenzraum der OHL lässt sich S.M. Kaiser Wilhelm II. gerade zeigen wo überall der Feind ist.

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Der Kaiser weiß sich auch bloß keinen Rat und beschließt wieder zu gehen. Wozu hat er schließlich seine Generäle. Derweil sitzen Ludendorff und Hindenburg immernoch über der Landkarte und wissen nicht, wie sie es diesmal am besten gegen Frankreich anstellen sollen. Der Schlieffenplan war irgendwie nicht ganz ausgereift. Und einfach so wollen sich die Franzosen nach der Kriegserklärung auch nicht mehr mit den Deutschen vertragen.

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Da springt die Türe auf und der Adjudant von Hindenburg, Oberst Wilhelm Klink, stürzt ungebeten hinein:

Klink: "Herr Feldmarschall, Herr Feldmarschall, ä Notfall! Mir sin im Krieg mit den Franzmännern und den Russen. Und zu allem Überfluss ooch noch mit den Engländern."
Hindenburg: "Klink, Sie Hellseher! Woher haben Sie denn diese Neuigkeit?"

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Klink: "Nu die Kalinke hats mir erzählt. Ich habse grad am Telefon, wollnse se mal sprechen? Die hat mir noch viel mehr erzählt, irgendwas mit ner Schleife..."
Ludendorff: "Sie Vollidiot! Ihre Kalinke meinte den Schlieffenplan. Und wieso zum Henker weiß die davon?!"
Klink: "Das wern wir gleich ham, nichar! Ich frag se mal, kleen Moment ma...!"
Hindenburg: "Schluss mit dem Affentheater. Klink legen Sie sofort das Telefon weg. Wir haben jetzt andere Sorgen als ihre Kalinke. Wir stehen vor einem Zweifrontenkrieg und haben nur genug Truppen für einen normalen Frankreichfeldzug."

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Klink: "Ei, na das is nu aber wirklich ni schön. Nu, da muss mor doch was unternehmen! Wissense, mei Großvater väterlicherseits, General Ernst August von Klink, der hat damals im Deutsch-Französischen Krieg...
Hindenburg: "...kommen Sie mir bloß nicht mit solchen ollen Kamellen!!! Heute funktionieren Kriege anders. Wir haben hier etwas über 100 Divisionen, aber das reicht vorne und hinten nicht für eine anständige Offensive."
Klink: "Wieso versuchn sie dann ni ma was anderes? Irgendwas womit der Feind ni rechnet? Buddeln se doch ä Loch unter der Front durch, rennen nach Frankreich und nehmen Paris ein. Damit wird der Franzose nu wirklich ni rechnen, nichar!"

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Ludendorff: "Wie kannst du nur so einen inkompetenten Trottel zu deinem Adjutanten machen, Paul? WACHE!"
Hindenburg: "Nee, warte mal. Guck dir doch die Karte an. Auf konventionellem Wege wird das doch auch bloß nichts. Wenn wir uns mit allen Divisionen nach Berlin zurückziehen, die Franzosen vorrücken lassen, uns dann geschlossen bis nach Paris durchschlagen und von dort aus dann die Westfront von der anderen Seite her errichten, können wir sie vielleicht bezwingen."
Ludendorff: "Wir nehmen also Frankreich quasi als Faustpfand ein, das wir dann gegen unser Vaterland eintauschen? Könnte klappen..."
Klink: "Sehn se! Da ist beim alten Klink doch noch ganz schön Spannung auf der Hypophyse! In meinem Lager bin'ch ooch als der Tiescher bekannt. Ich bin knallhart. Wo ich hinschlage wächst keen..."
Hindenburg: "...Schnauze Klink! RAUS!"
Klink: "Nu, ich dachte wir führen jetzt Krieg gegen Frankreich und ich bleib hier und gucke, dass mei Angriffsplan gelingt."
Ludendorff: "WIR??? Sie überwachen ihren Plan von einem Fahrzeug an der Russischen Front aus. Wegtreten!"



Klink verlässt etwas ärgerlich den Raum. Derweil stellt sich die Ausgangssituation wie folgt dar.

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Sofort wird an alle Truppenverbände der Befehl ausgegeben, sich in Berlin zu sammeln.

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Oh nein, ausgerechnet jetzt müssen die Liberalen revolutionieren. Kann das nicht warten?

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Unsere Feinde mobilisieren. Das ist ein Akt der Aggression! Und dabei ziehen wir uns doch zurück. Allein Luxemburg hats geschnallt. Aber die werden annektiert. Oberst Klink ist bereits mit den Formalitäten betraut worden.

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Puh, ein Glück. Nach 3 Wochen hat sichs ausrevolutioniert.

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Mehr und mehr Armeekorps kommen in Berlin an und die Telefone der OHL klingeln ob der ungläubigen Fragen der Divisions- und Korpsbefehlshaber heiß.

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Wird der Klinkplan in einem Desaster für Deutschland enden?

Beitrag von Alith Anar »

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Alith Anar
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Ein Plan von Klink kann nicht scheitern. Aber wo ist Schulz? Und wo is Schulz sein Gewehr?

Weitermachen!
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Beitrag von McMacki »

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McMacki
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hahaha juchu ein ViciI AAR. Macht sie fertig, werter Klink!
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Beitrag von Von Clockwerk »

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Von Clockwerk
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Hervorragend verehrter Wilhelm Klink!

Hoffen wir dass der klink'sche Plan Deutschland erretten wird. :)

Beitrag von preusse »

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preusse
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Das klingt nach Spaß und Unterhaltung! Abonniert! :D

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Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."

Beitrag von Wilhelm Klink »

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Wilhelm Klink
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Kapitel 2 - Warten auf den Feind




Alle deutschen Einheiten befinden sich in Berlin. Im Rest des Reiches brach mancherorts die Bierindustrie zusammen, mangels erfahrenen Trinkpersonals. Luxemburg wurde von Frankreich eingenommen und ist nach wie vor ein souveräner Staat. Klink, unser Experte für internationale Beziehungen, hatte versäumt Luxemburg zu annektieren.

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An allen Fronten rückt der Feind wie geplant vor. Sogar die Engländer wagen sich in ein amphibisches Abenteuer in Norddeutschland. Nur die Russen haben noch Schwierigkeiten den Weg nach Deutschland zu finden.

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Da das ja scheinbar noch länger zu dauern scheint, können die Einheiten ja auch mal ihre Ausrüstung überprüfen. Vor allem die neuen Feldtelefone.

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Elsaß-Lothringen, Baden, Württemberg, Hohenzollern-Sigmaringen, Bayern, Hessen und die preußischen Westprovinzen sind gefallen. Bis auf wenige Scharmützel erfolgt die Einnahme kampflos.

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20. Februar 1915, 12:30 Uhr, auf dem Weg zum Reichsmarineamt:

Klink: "Schulz, nu bummeln se doch ni so! Um eens ham mir Termin beim Marinechef und Sie kriegen Ihre Wasserbeene ni bewegt."
Schulz: "Aach, mit leerem Magen läuft sich's so schlecht. I hob seit halb elf nichts mehr gegessen."
Klink: "Schulz, Sie Weißwurscht! Ihren Wanst könn'n Se sich nach dem Termin voll haun."
Schulz: "Zu Befehl, Herr Oberst."

[...]

Klink: "Ach..... Schulz. Ma ne Frage. Was halten Sie eigentlich von unserer aktuellen Kriegsstrategie? Ich meene, was  spricht man denn auf der Straße darüber?"
Schulz: "Also des is ja a depperter Plan. Nix tun und warten, dass die Franzmänner immer näher kommen. I möcht net wissen, wer sich des ausg'dacht hat."
Klink: "Was?! Ä bedepperter Plan? Sie ham wo ne Beule am Sender?! ...... Nu erkennen Sie denn nicht die Genialität, die da dahinter steckt?"
Schulz: "Mir san bald in Kriegsgefangenschaft, mehr seh I net."
Klink: "Sehn se! Und deswegen sind Sie nur Feldwebel und ICH Oberst im Generalstabsdienst. Ich seh nämlich, dass mir in Kürze in Frankreich stehen werden."
Schulz: "Joar, wenn Sie des sagen."

[...]

Klink: "Schulz, ham Sie in ihrer großen Jacke irgendwo was zu Essen einstecken?"
Schulz: "Was zu Essen?!"
Klink: "Ich hab Kohldampf, Menschenskinder."
Schulz: "I hob hier nur ein paar Brote. Aber sagten Sie nicht vorhin, dass wir erst nach dem Termin essen?"
Klink: "Mann muss eben immer flexibel sein. Und nu rücken Se die Bemm'n schon raus!"

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Wie es scheint wähnt sich Frankreich im Vorteil und ist so gnädig uns einen Friedensvertrag anzubieten. Jetzt heißt es Klappe halten und nicht verraten, dass eigentlich gerade alles wie am Schnürchen läuft und wir am gewinnen sind...

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8. Mai 1915, 15:00 Uhr, Oberste Heeresleitung in Berlin:

Ludendorff: "Paul, schau mal. Scheinbar wurde ein britisches Schiff mit etlichen amerikanischen Passagieren an Bord durch eines unserer Uboote versenkt. Die Amerikaner sind nicht erfreut. Ganz und gar nicht."
Hindenburg: "Oh, das sieht nicht gut aus. Die liebäugeln doch schon länger mit den Franzosen und den Engländern."
Ludendorff: "Und bis nach Amerika reicht der Klinkplan nicht."
Hindenburg: "In der Tat nicht."
Ludendorff: "Wer von uns sollte eigentlich dem Reichsmarineamt unsere Strategie erklären und sie drauf hinweisen, dass wir keine Feinde in Übersee gebrauchen können?"
Hindenburg: "Nunja....."
Ludendorff: "Doch nicht etwa Klink?!"
Hindenburg: "..."
Ludendorff: "Paul!"
Hindenburg: "Ich dachte, das würde er hinkriegen. Er hatte alles schriftlich und sollte das haargenau so verlesen."
Ludendorff: "AAAAHHHHH, KLIIIIINK!"

Da geht die Tür auf und Oberst Klink tritt herzu.

Klink: "Sie ham gerufen Herr General?"
Ludendorff: "Sie haben mir gerade noch gefehlt."
Hindenburg: "Klink, das ist jetzt grade der absolut falsche Augenblick."
Klink: "Wieso denn falscher Augenblick. Ich gloobe es is wieder ma dran, dass ich mich mal nach meinem Siegesplan erkundige. Immerhin is jetzt ein dreiviertel Jahr nüscht passiert."
Hindenburg: "Nichts passiert. Klink, Sie hätten fast einen Kriegseintritt der Vereinigten Staaten verursacht!"
Klink: "Blubbersoße. Meine Schnulle, ich meene meine Sekretärin teilte mir mit, dass da keen Amerikaner hätte auf dem Kahn drauf sein dürfen."
Ludendorff: "Und ändert das was an den Tatsachen, dass in Amerika die Kriegsstimmung hochkocht? Erst das mit Luxemburg und jetzt die USA."
Klink: "Die soll sich ni so ham. Im Kriech geht eben ni alles immer glatt. Und dem Luxemburgischen Oberhäuptling hab ich ein Telegramm geschickt, dass sein Land als annektiert anzusehen is und sie sich umgehend ..."
Hindeburg: "...noch ein Wort und Sie finden sich in einem Schützenloch an der Front wieder!"
Klink: "Das können Se doch ni...."
Hindenburg: "...und ob ich das kann. Raus mit Ihnen!!!"

[...]

Hindenburg: "Klink wird langsam zum Problem."
Ludendorff: "In der Tat. Aber ich hab da schon so eine Idee."
Hindenburg: "Und was?"
Ludendorff: "Wir setzen ihn einfach aus."
Hindenburg: "Aussetzen? Wie einen Hund?"
Ludendorff: "Wie einen Hund. Einen lästigen, stinkenden Hund."

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Frankreich hat sich was anderes einfallen lassen, um uns einen Friedensvertrag schmackhaft zu machen. Kaum Land abgeben, aber vor der Welt die Hosen runterlassen. Klar doch! Südafrika jedoch hat besagte Hosen scheinbar bereits voll. Sie geben auf. Irgendwer muss denen vom Klinkplan erzählt haben.......Wie bitte? ... Wer hat grad mit seiner Schwester in Südafrika telefoniert?! Weisung an alle Befehlshaber: Ab sofort wird nur noch per Feldtelefon kommuniziert. Alle regulären Leitungen abschalten!

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Nach einem Jahr Krieg stehen unsere Feinde unmittelbar vor Berlin. Und Österreich-Ungarn, unser Bundesgenosse, macht schlapp. Tolle Vorstellung. Ach und Frankreich will wieder Frieden. Sie haben Angst. Sie vermuten, dass aus ihrer fröhlich-munteren Wanderschaft durch die deutschen Lande bald Ernst wird. Und natürlich werden die Luxemburger wieder übermütig. Aber gut. Her mit dem Waffenstillstandsablehnungsschreibenvordruck!

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Kapitulieren? Im Augenblick des Triumphes? Hier leidet jemand gewaltig an Selbstüberschätzung. Einen popeligen Waffenstillstand haben sie uns angeboten. Diesmal sind sogar die Briten mit dabei. Wie dem auch sei. Da brauchen wir keinen Vordruck. Wir werden kämpfen. Und wir werden siegreich sein.

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So, na da haben wir ja jetzt die optimale Angriffsposition. Überall ist Feind, wir können also nach überall hin angreifen.

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Ludendorff, nimm deine Mütze. Es geht los. Aber macht schnell, Klink darf uns nicht sehen.

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Beitrag von Setsches »

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Setsches
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Ihr seid verrückt! :eek: :D

Trotzdem gutes gelingen mit dem Klinkplan! :prost:
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Beitrag von Le Prînglé »

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Los geht's! Das lassen Wir Uns nicht entgehen! :top:
"Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen" - Heinrich Heine

Beitrag von Ammann »

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Wunderbar,einfach herrlich :lach:
Die Zahl der über sechzig jährigen wird sich in den kommenden Jahren verdreifachen: Bald heißt es nicht mehr, der blaue Planet, sondern, der graue Planet.

Beitrag von SolInvictus202 »

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wir sind auch gerne dabei - wunderbar :) - da müssen wir doch gleich unsere "Käfig voller Helden" Kollektion entstauben und neu anfangen :ph:
ansonsten hör ich natürlich wieder einmal gar nix!!!

Beitrag von Ruprecht I. »

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Nu, Herr Oberst, dann schickense 'nen Trupp zum Putzen raus.
Det eene Bild mit der hässlichen Flagge druff, det muß aber mal janz schnell jeputzt wern :o pa:
Wünsche Deinem Feind nichts Schlechtes.
Plane es.
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Beitrag von Ammann »

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Fehlt nur noch der hier.....

Herr Hindenburg,aber dor Hogan hat doch jesaacht :D

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Beitrag von Wilhelm Klink »

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Ruprecht I. hat geschrieben:Nu, Herr Oberst, dann schickense 'nen Trupp zum Putzen raus.
Det eene Bild mit der hässlichen Flagge druff, det muß aber mal janz schnell jeputzt wern :o pa:
Puh, gar nicht aufgefallen. Werd ich mal richten.

Aber mal abgesehen davon. Ich ging bis dato davon aus, dass nationalsozialistische Symbole zwar in PC-Spiele verboten seien (z.B. als Flaggen, Sprites etc.), jedoch in Film/Fernsehen und Kunst nicht. Als Handhabe im Forum meine ich in den Regeln gelesen zu haben, dass im Hinblick auf (historische) Bilder explizite Darstellungen verboten seien und stattdessen solche gewählt werden sollen, auf denen keine Symbole oder nicht deutlich sichtbare zu sehen sind. Oder verwechsele ich da gerade die Forenregeln von SI mit denen eines anderen Forums? Jedenfalls hab ichs vor kurzem erst gelesen... :???:

Allerdings kommt aus meiner Sicht im Kontext deutlich genug zum Ausdruck, dass der AAR keinen nationalsozialistischen Hintergrund oder eine latente Neigung dazu hat :D

Beitrag von Alith Anar »

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Das Problem ist, wir sehen einen AAR als Kunst, so manch anderer nicht. Nehmt es leiber raus, oder macht einen weissen Punkt drauf, dann sind alle auf der sicheren Seite. :)
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Beitrag von Wilhelm Klink »

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Kapitel 3 - Marsch auf Paris




Ludendorff: "Haben wir einen Kurs?"
Hindenburg: "Äh ja, geben Sie Marschbefehl......in eine......allgemeine....Richtung. Wo liegt Frankreich? Südöstlich oder?"
Ludendorff: "Südwestlich. Hier, am besten nehmen Sie die Karte. Ich weiß auch so wo sich unsere Gegner befinden."
Hindenburg: "..."
[1 Minute Stille]
Hindenburg: "Was ist mit Klink? Klappt das?"
Ludendorff: "Ich hab ihn mit einem Spezialauftrag losgeschickt. Er soll dem Stadtkommandanten den Klinkplan erklären und nahe legen die Stadt kampflos zu übergeben. Für den Rest des Tages hab ich ihm frei gegeben, damit er morgen pünktlich zu Operationsbeginn fit ist."
Hindenburg: "Aber wir marschieren JETZT los."
Ludendorff: "Das wissen Sie, und das weiß ich. Klink weiß zwar alle möglichen Dinge, die für diese Unternehmung absolut irrelevant sind, aber DAS weiß er nicht. Vermutlich werden ihn die Franzosen finden und erschießen."
Hindenburg: "Ausgezeichnet."

Nun gehts also los. Und mit einer Landkarte sogar zielgerichtet. Denn damit rechnen sie nicht. Mit unseren tapferen Männern in den über 100 Divisionen und mit Ludendorff an der Spitze werden wir ihre Angriffsstellugnen überrennen. Sie werden nichts dagegen tun können.

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13. August 1915, 15:00 Uhr, nicht näher genanntes Berliner Kasernengelände:

Klink: "Menschenskinder, wo sin denn hier alle?"
Schulz: "Herr Kliiiihiiiiink! Herr Kliiihiiiiiiiiiiiiiiiink!!!"
Klink: "Schulz! Hier drüben bin'ch! Und für Sie immernoch Oberscht Klink!"
Schulz: "Jawohl, Herr Oberscht."
Klink: "Machen Se mich gefälligst ni so blöde nach."
Schulz: "Jomei, des war doch ganz lieb g'meint, war des doch."
Klink: "Schnauze Schulz! Mir ham jetz andere Sorgen. Seit gestern hab ich hier keen Aas mehr gesehn. Wo wärn denn die alle hin sein?"
Schulz: "Die san bestimmt scho los und ham uns vergessen."
Klink: "Sie hat wo eener zu stark am Komma gezuppt. Die wern doch nich ohne ihren klügsten Kopf losfahrn, nichar!"
Schulz: "Wieso? Wurde noch einer vergessen?"
Klink: "Schulz! Der kluge Kopp bin ich, Sie dämlicher Vollidiot. Und nu such'n Se nach ner Möglichkeit, wie wir denen hinterher fahrn können!"
Schulz: "Zu Befehl, Herr Oberst."

[...]

Schulz: "I hob hier nur a Motorrad g'funden."
Klink: "Nuja, andersch gehts ja ni. Damit fahrn wir jetz zum Autohaus Hogenn und beschlagnahmen dort einen richtigen Wagen."
Schulz: "Jawohl, Herr Oberst."

Oberst Klinks Wagen - YouTube



Ist das nicht herrlich mit anzusehen, wie die Franzosen in Berlin warten und ihrem Schicksal hinterherschauen? Und die Bürgerwehreinheiten haben scheinbar erkannt, dass nun die Gunst der Stunde gekommen ist und erheben sich wider ihre Besatzer. Bald werden wir ihnen zu Hilfe eilen können....wenn wir mit Frankreich fertig sind.

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Neuseeland ist raus, Russland fragt mal unverbindlich an und Frankreich wird größenwahnsinnig. Das regeln wir per Feldtelefon.

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Prima, auch Serbien und Italien wollen nicht mehr. Die Italiener haben Angst, dass wir unten rum von Nizza aus kommen. Aber gut. Dann muss das eben warten. Kommt Zeit, kommt Krieg.

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Und Australien ist raus. Da hat die Schutztruppe in Dings-Neuguinea ganze Arbeit geleistet. Unterdessen ist nun auch Paris genommen. Endlich mal wieder die Möglichkeit für die OHL, sich in einem fest stehenden Gebäude einzurichten. Aber lange werden wir ohnehin nicht bleiben. Frankreich steht kurz vor dem Zusammenbruch.

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Der Plan nimmt Gestalt an. Die invertierte Westfront wird errichtet. Noch immer hasten die Franzosen ihrer Niederlage hinterher. Eine erste Vorhut von 3 Divisionen hat es sogar bis zu ihrer Festungslinie geschafft. Aber weiter wird Frankreich in diesem Krieg nicht mehr in ihr Land einrücken können.

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Na klar, wieso nicht?

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Entlang der deutsch-französischen Grenze steht die Frontlinie wie eine Mauer während im Hinterland die Besetzung zufällig ausgewählter Provinzen beginnt. Die Franzosen können es noch immer nicht fassen.

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Beitrag von Ruprecht I. »

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Ruprecht I.
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Wilhelm Klink hat geschrieben:Die Franzosen können es noch immer nicht fassen.
Da dürfte sich der Franzmann in bester Gesellschaft befinden :D
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Beitrag von Der Oberst »

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Es funktioniert. :prost:

Beitrag von McMacki »

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ich lach mich schlapp
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Beitrag von Wilhelm Klink »

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Kapitel 4 - Der Fall Belgiens und Frankreichs




Es läuft alles nach Plan. Die krakelige Unterschrift auf dem Friedensgesuch kann nur bedeuten, dass der japanische Kaiser von Angst erfüllt und zitternd in seinem Anwesen sitzt.

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Portugal erklärt uns aus heiterem Himmel den Krieg. Ohne unseren Verbündeten, das Osmanische Reich, werden wir diesen Gegner wohl kaum bezwingen können und rufen den Sultan daher um Hilfe an.

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8. April 1916, 11:30 Uhr, Salon im Offizierscasino Paris:

Ludendorff: "Seltsam. Portugal erklärt uns den Krieg. Sie begründen das mit dem wiederholten Eindringen eines unserer Heereszeppeline in den Luftraum über Porto und Lissabon, bei der unser Zeppelin wohl mehrere portugiesische Luftschiffe gerammt und zum Absturz gebracht haben soll. Wissen Sie etwas von einem Erkundungsflug mit einem Zeppelin nach Portugal?
Hindenburg: "Erkundungsflug?! Nein, wir haben doch alles zurückgelassen in Berlin. Auch die Luftschiffe. De facto steht kein Luftfahrzeug mehr im Dienste der kaiserlichen Armee."
Ludendorff: "Aber irgendwer muss mit einem deutschen Luftschiff aus Berlin, nur dort waren welche stationiert, nach Portugal geflogen sein. Die Frage ist nur wer...."

Da geht die Türe auf und wer betritt das Hauptquartier in Paris? Oberst Klink. Wer sollte es auch anders sein.

Klink: "Aah, der dicke Hindenburg. Sie hab'ch schon die ganze Zeit gesucht. Sie sich aber ooch nen gutes Versteck hier gesucht. Und wie fein das hier aussieht. Die Franzosen ham Geschmack, kann man ni anders..."
Hindenburg: "...KLINK!!! WAS MACHEN SIE HIER?!"
Klink: "Nu Sie haben mich in Berlin vergessen! Aber ich dachte mir, dass ich ja in seinem so wicht'chen Krieg ni in Berlin rumhocken und Däumchen drehen kann."
Hindenburg: "Und wie zum Geier sind Sie hierher gekommen?!"
Klink: "Nu mitm Zeppelin. Gucken Se ma, da steht sogar ihr Name drauf."

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Hindenburg läuft rot an.
Ludendorff: "Also waren Sie das mit Portugal und der Kriegserklärung?!"
Klink: "Nuja, Paris is ja nu für nen ungelernten Luftschiffer ooch ni glei so leicht zu finden, nichar."
Ludendorff: "Waren Sie's nun oder nicht???"
Klink: "Naja wenn Sie so direkt fragen..."
Hindenburg: "Sie selten dämlicher Vollpfosten! Konnten Sie nicht zu Lande kommen?"
Klink: "Hab'ch ja versucht, aber die Karre war nur noch Schrott..."
Ludendorff: "Welche Karre?......Obwohl, nein. Ich wills gar nicht wissen."
Klink: "Ich erzähls gerne, gar keen Problem. Also das war so..."
Hindenburg: "RAUS JETZT, ABER ZACKIG!!!"
Klink: "Aber Herr Feldmarschall, da verpassen Sie den spannenden Teil der Geschichte..."
Hindenburg brüllt: "ICH VERGESSE MICH GLEICH. RAAAAUS! ODER SIE WERDEN ERSCHOSSEN!"
Klink: "Wozu denn gleich erschießen? Das is nu wirklich ni schön. ...... Na dem dampft ja die Bluse."



Während sich die Franzosen an ihrer eigenen Verteidigungsstellung die Zähne ausbeißen, wird mit der Unterwerfung Belgiens begonnen.

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Belgien kapituliert und bietet fruchtbare Provinzen feil. Wir nehmen an. Besser die Taube in der Hand, als ein Glashaus bei Nacht. Den deutschen Bundesstaat Belgien können wir ja irgendwann noch mit dem separatistischen Königreich Belgien vereinigen.

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Sieht ja schonmal ganz gut aus. Luxemburg wird nun annektiert. Diesmal von Hindenburg persönlich. Dabei fällt ihm was ein: "Aktennotiz an mich selbst: Klink beseitigen, wenn nötig unter Einsatz unkonventioneller Mittel."

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Oh nein, die USA haben uns nach reiflicher Überlegung knapp zwei Jahre nach dem Lusitania-Zwischenfall den Krieg erklärt. Wir sind abermals auf die Hilfe des Osmanischen Reiches angewiesen. Ludendorff regelt das.

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Griechenland will sich auch zanken. Woher nehmen die nur ihr Selbstbewusstsein. Im Hintergrund auf der Karte ist schön zu sehen, wie Frankreich Stück für Stück von uns eingenommen wird.

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Hah, diese Opfer. Frankreich hat kapituliert. Zwar ein Weißer Friede, aber immerhin. Der Klinkplan hat wirklich funktioniert. Vielleicht geht der ja auch nochmal anzuwenden. Auf Russland. Na, das werden wir mal noch beraten.

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Frankreich beseitigt, Belgien beseitigt. Letzteres sogar unter Zugewinn von Ländereien. Nun streckt auch Portugal die Waffen, nachdem wir erneut einen "Erkundungsflug" von Oberst Klink angedroht haben. Unserer Feinde werden immer weniger. An Hauptgegnern sind nunmehr nur noch Russland, England und die USA übrig. Aber die Moral ist ungebrochen. Wir werden siegreich sein.

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Unterdessen wurde die 3. Armee aufgestellt, die nur aus Bürgerwehreinheiten besteht. Die tapferen Männer von der Heimatfront wollten es sich nicht nehmen lassen, bei dem Befreiungskampf gegen die Feinde des Reiches auch ihren Beitrag an vorderster Front zu leisten. Ludendorff ließ es sich nicht nehmen, diese mutigen und tapferen Mannen höchstselbst anzuführen. Auf gehts nach Russland!

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