EU IV angekündigt!
- Al. I. Cuza
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- Cfant
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Heißt das, Ihr könnt mit Eurem CK2-Reich in EU4 weitermachen? IIRC gab's das ja mir EU3 und Vic (habe letzteres nie gespielt). Macht das überhaupt Sinn? Da startet man ja in der Fortsetzung schon mit nem absoluten Megablob, oder?Jerobeam II. hat geschrieben:A propos: nachdem ja die Konvertierung von CK2 nach EU4 eingebaut werden soll...
- Jerobeam II.
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Moby
Da mein Hauptforum heartsofiron.de nun weg ist, möchte ich einmal hier meinen Senf zu EUIV dazugeben.
Ich empfand dieses Forum eigentlich immer als am Paradox-Kritischsten (ob nun gerechtfertigt oder nicht sei dahingestellt), daher bin ich ersteinmal erschüttert wie frenetisch einige der Herren hier die Ankündigung des Spieles feiern. Die momentanen Neuereungen, würden wie andernorts bereits erwähnt gerade einmal für ein Addon reichen und in der Vergangenheit war Paradox nie zurückhaltend mit vollmundigen Versprechungen und Neuerungen. Das einzige was momentan jedoch hängen geblieben ist, sind das neue Handelssystem und eine verbesserte Grafik (die bei Paradoxspielen immer nur nebensächlich war).
Dabei war die Europa Universalis Reihe immer der Vorreiter für eine neue Engine. Stattdessen ruht sich Paradox auf seinen Lorbeeren aus und tritt auf der selben Stelle.
Wie im 1. Developer Diary beschrieben, will man möglichst glaubwürdige Mechaniken schaffen und die Historischen Events klingen gut, wenn die KI versucht aktiv darauf hinzuarbeiten. Dennoch gibt es in dieser Hinsicht viele Baustellen, nur als ein paar Beispiele:
- die KI im großen und ganzen
- der Late-Game-Content, die meisten Partien werden von mir nicht beendet, weil man nach 200-300 Jahren so mächtig ist, das einem niemand etwas anhaben kann. Da ist noch viel Raum, so müssten große Nationen viel schwerfälliger werden, bezüglich Forschung, Innovation, Administration. Außerdem müssten Provinzen viel schwieriger zu Kontrollieren sein, wenn sie an der Peripherie liegen. Momentan hat man nach der Eroberung einer Provinz 10 Jahre Unruhe, danach hat man maximal durch ein Event noch Rebellen. Große koordinierte Aufstände wie in Vic2 wären gut.
-das Kolonialsystem, da man momentan viel zu schnell jeden Punkt der Welt erreichen kann. Wenn man aktiv darauf hinarbeitet erreicht man Australien spätestens 1600, dabei wurde der Kontinent erst fast 200 Jahre später kolonisiert. Es würde schon reichen wenn die Kolonialreichweite von der Hauptstadt und nicht von der nächsten Heimatprovinz aus berechnet würde.
Außerdem fehlt eine vernünftige Darstellung der kolonialen Unabhängigkeitskämpfe, momentan kommt ein Event und es gibt eine neue potenzielle Nation, dazu erheben sich 2-3 Aufständische.
- die Forschung, zu der Zeit gab es eigentlich keine Staatliche Forschung. Das Crusader Kings System ist da weitaus passender
-der Übergang vom Feudalstaat, zum Zentralstaat. Eigentlich müssten sich die meisten Nationen zu Spielbeginn in einem ähnlichen Zustand wie das Heilige Römische Reich befinden
- das Steuersystem/die Provinzverwaltung, welches sich seit Anfang an nicht verändert hat. Damals mag man es aufgrund mangelnder Rechenkapazitäten eingeführt haben, mittlerweile ist aber mehr möglich. Am störendsten ist die mangelnde Veränderung der Provinzen über die Jahrhunderte. Byzanz z.B. ist von Anfang an eine der wertvollsten Provinzen, mit einer hohen Grundsteuer und viel Manpower, egal wie oft die Stadt erobert wird oder den Besitzer wechselt. Letztendlich möchte ich das Steuern und Manpower direkt an die Bevölkerungsentwicklung der Provinz gekoppelt ist und man somit als friedlicher Herrscher der seine Provinzen ausbaut, auch mit höheren Steuereinnahmen und Manpower belohnt wird. Beispielsweiße war Frankreich im 18. Jhd auch die reichste und mächtigste Nation, weil es die größte Bevölkerung hatte. Statt Grundsteuer könnte eine Provinz auch einen Wachstumswert haben, wie schnell die Bevölkerung wächst, ähnlich wie in Victoria
Nun habe ich mehr geschrieben und kritisiert als gewollt. EUIII ist dennoch ein sehr gutes Spiel.
Ich empfand dieses Forum eigentlich immer als am Paradox-Kritischsten (ob nun gerechtfertigt oder nicht sei dahingestellt), daher bin ich ersteinmal erschüttert wie frenetisch einige der Herren hier die Ankündigung des Spieles feiern. Die momentanen Neuereungen, würden wie andernorts bereits erwähnt gerade einmal für ein Addon reichen und in der Vergangenheit war Paradox nie zurückhaltend mit vollmundigen Versprechungen und Neuerungen. Das einzige was momentan jedoch hängen geblieben ist, sind das neue Handelssystem und eine verbesserte Grafik (die bei Paradoxspielen immer nur nebensächlich war).
Dabei war die Europa Universalis Reihe immer der Vorreiter für eine neue Engine. Stattdessen ruht sich Paradox auf seinen Lorbeeren aus und tritt auf der selben Stelle.
Wie im 1. Developer Diary beschrieben, will man möglichst glaubwürdige Mechaniken schaffen und die Historischen Events klingen gut, wenn die KI versucht aktiv darauf hinzuarbeiten. Dennoch gibt es in dieser Hinsicht viele Baustellen, nur als ein paar Beispiele:
- die KI im großen und ganzen
- der Late-Game-Content, die meisten Partien werden von mir nicht beendet, weil man nach 200-300 Jahren so mächtig ist, das einem niemand etwas anhaben kann. Da ist noch viel Raum, so müssten große Nationen viel schwerfälliger werden, bezüglich Forschung, Innovation, Administration. Außerdem müssten Provinzen viel schwieriger zu Kontrollieren sein, wenn sie an der Peripherie liegen. Momentan hat man nach der Eroberung einer Provinz 10 Jahre Unruhe, danach hat man maximal durch ein Event noch Rebellen. Große koordinierte Aufstände wie in Vic2 wären gut.
-das Kolonialsystem, da man momentan viel zu schnell jeden Punkt der Welt erreichen kann. Wenn man aktiv darauf hinarbeitet erreicht man Australien spätestens 1600, dabei wurde der Kontinent erst fast 200 Jahre später kolonisiert. Es würde schon reichen wenn die Kolonialreichweite von der Hauptstadt und nicht von der nächsten Heimatprovinz aus berechnet würde.
Außerdem fehlt eine vernünftige Darstellung der kolonialen Unabhängigkeitskämpfe, momentan kommt ein Event und es gibt eine neue potenzielle Nation, dazu erheben sich 2-3 Aufständische.
- die Forschung, zu der Zeit gab es eigentlich keine Staatliche Forschung. Das Crusader Kings System ist da weitaus passender
-der Übergang vom Feudalstaat, zum Zentralstaat. Eigentlich müssten sich die meisten Nationen zu Spielbeginn in einem ähnlichen Zustand wie das Heilige Römische Reich befinden
- das Steuersystem/die Provinzverwaltung, welches sich seit Anfang an nicht verändert hat. Damals mag man es aufgrund mangelnder Rechenkapazitäten eingeführt haben, mittlerweile ist aber mehr möglich. Am störendsten ist die mangelnde Veränderung der Provinzen über die Jahrhunderte. Byzanz z.B. ist von Anfang an eine der wertvollsten Provinzen, mit einer hohen Grundsteuer und viel Manpower, egal wie oft die Stadt erobert wird oder den Besitzer wechselt. Letztendlich möchte ich das Steuern und Manpower direkt an die Bevölkerungsentwicklung der Provinz gekoppelt ist und man somit als friedlicher Herrscher der seine Provinzen ausbaut, auch mit höheren Steuereinnahmen und Manpower belohnt wird. Beispielsweiße war Frankreich im 18. Jhd auch die reichste und mächtigste Nation, weil es die größte Bevölkerung hatte. Statt Grundsteuer könnte eine Provinz auch einen Wachstumswert haben, wie schnell die Bevölkerung wächst, ähnlich wie in Victoria
Nun habe ich mehr geschrieben und kritisiert als gewollt. EUIII ist dennoch ein sehr gutes Spiel.
- Jorrig
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Werter Moby, ich denke, wir alle haben Hoffnungen und Wünsche an ein EU4, Eure Punkte sind da auch sehr gut und richtig. Es muss den Entwicklern gelingen, dem Spiel mehr Sinn zu geben als nur endlose Expansion. Der Spieler muss freiwillig und mit Freude anderen Pfaden folgen als Eroberung. Dazu gehört meiner Meinung nach auch ein vernünftiges System für Siegpunkte oder Ähnliches. Wann habe ich das Spiel eigentlich gewonnen?
Aber wir haben ja schon oft neue Versionen des Spiels gesehen, und ich zumindest habe gelernt, dass sie nie alle Wünsche umsetzen können. Ich hoffe also, dass sie dann noch genug Ideen bringen, die eine neue Spielversion rechtfertigen. Handel ist ein sehr guter Anfang. Zu den Rebellionen hatten sie ja auch schon etwas gesagt, die werden wohl ähnlich wie in Victoria. Weniger Rebellionen, dafür gleich in allen Provinzen gleichzeitig. Ansonsten warte ich mal die Dev Diaries ab, was man bisher weiss, ist ja wirklich nur pre-pre-alpha.
Aber wir haben ja schon oft neue Versionen des Spiels gesehen, und ich zumindest habe gelernt, dass sie nie alle Wünsche umsetzen können. Ich hoffe also, dass sie dann noch genug Ideen bringen, die eine neue Spielversion rechtfertigen. Handel ist ein sehr guter Anfang. Zu den Rebellionen hatten sie ja auch schon etwas gesagt, die werden wohl ähnlich wie in Victoria. Weniger Rebellionen, dafür gleich in allen Provinzen gleichzeitig. Ansonsten warte ich mal die Dev Diaries ab, was man bisher weiss, ist ja wirklich nur pre-pre-alpha.
- Tigernekro
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Ich kann eure Bedenken durchaus nachvollziehen. Besonderes der Late-Game-Content hat mir in EuIII immer langeweile beschert. Aber das soll mit dem neuen System von Staaten die sich gegeneinen speziell verbünden ja verhindern werden. Auch die Rebellenmeckanik war zum Teil sehr sehr nervig und wird wie Jorrig schon sagte hoffentlich verbessert. Ansonsten kann ich eure anderen Kritikpunkte zwar durchaus nachvollziehen bezweifle aber das dies "einfach" behoben werden kann. Sowohl das Kolonialsystem als auch die Provinzverwaltung erscheint mir schwer zu verbessern obowhl die angesprochenen Probleme definitiv vorhanden sind.
- Tigernekro
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- Al. I. Cuza
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- Tigernekro
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