Die Sachsen und die Bayern
Das Spiel wurde fortgesetzt. Was uns beide gestört hat, ist die erhöhte Geschwindigkeit. Da ich 71 Screenshots geschossen habe, diese auswählen muss und am Samstag am Exkursion fahre, hoffe ich mal, dass ich am Sonntag ein Update laden kann. Durch die erhöhte Geschwindigkeit ist es aber sehr schwer im Multiplayer alles zu notieren, da man dem anderen Spieler ja nicht immer unterbrechen will...
- Li Shunchen
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Sachsenkönig
Hier folgen die Jahre 1130 - 1149 aus der Sicht der Herzogin von Braunschweig Benedicta I., ihres Nachfolgers Herzog von Sachsen/Braunschweig Lothar I. und dessen Nachfolgers Herzog Renaud I.
1130 tritt Kaiser Folkmar I. dem Kreuzzug gegen die Ungläubigen im Heiligen Land an. Der Kaiser hebt im ganzen Land solch mächtige Truppenverbände bei seinen Vasallen aus, sodass Heere von 10.000 Mann gen Süden ziehen. Auch im Herzogtum Braunschweig/Sachsen kommt es zu Rekrutierungen. Durch die gesteigerten Autorität des Kaisers werden soviele Wehrpflichtige ausgehoben, dass den Herzögen des Reichs kaum eigene Verbände verbleiben.
Am 29. Januar 1131 kommt es zu einer Mehrheit im Kurfürstenrat des Reiches über die Abstimmung der Einführung der Hohen Kronautorität. Die Billungerherzogin nutzt die Chance und führt im Herzogtum Braunschweig/Sachsen das Ältestennachfolgerecht ein. Dies ermöglicht es ihrem Sohn Lothar sich gegen die Thronanwärter der Rheinfeldener Sippe, Rudolph und Berthold, 2. und 3. Sohn der Herzogin, durchzusetzen. Im Falle eines Ablebens der Herzogin können so alle Grafschaften an Lothar vererbt werden.
Dieser zeigt mit seiner Frau einen weiteren Sohn, am 8. August 1131 kommt Guy Billunger zur Welt, sein älterer Bruder Renaud ist mittlerweile volljährig geworden und wird wie sein Vater Lothar ein pflichtbewusster Geistlicher.
In den folgenden Jahren widmet sich die Herzogin innenpolitischen Angelegenheiten. Dem Kreuzzug des Kaisers bleibt sich vorerst fern. Sie nutzt hingegen die freie Investitur um die ungeliebten italienisch stämmigen Prinz Bischöfe durch deutsche Nachfolger zu ersetzen.
Die Dynastie der Billunger soll durch die Heirat der Tochter Dorothea mit einem findigen Braunschweiger Goldvermehrer matrilineal vergrößert werden. Jedoch stirbt Dorothea siebenundvierzig jährig im Jahre 1136. Auch Renaud, der Enkel Benedictas, heiratet. Er vermählt sich mit Amalberga von Dillingen.
Einen Schachzug landete die Herzogin mit der matrilinealen Hochzeit ihres Sohnes Rudolph von Rheinfelden, der bei ihr am Hof weilte, mit ihrer Verwandten Adelheid von Billunger. Rudolph ist in der schwäbischen Herzogsnachfolge auf erster Stelle im Falle des Ablebens von Herzog Rudolph II. von Schwaben. Somit kämen die Billunger auf den Herzogsthron Schwabens.
1135 stirbt Klara Billunger, die letzte noch lebende Schwester der Herzogin im Kerker. Diese hatte 1099 bei Amtsantritt der Herzogin eine Revolte entfacht und musste durch den verlorenen Krieg gegen ihre Schwester seitdem im Kerker schmoren.
Durch die Aushebungen des Kaisers fallen 1137 zwei Grafen des Herzogtums im Heiligen Land den Strapazen des Kreuzzuges zum Opfer, dies waren der Graf Emerich von Oldenburg und Graf Hermann von Lüneburg.
Am 7. Juni 1139 wird der Urenkel Benedictas, Lothar von Billunger, in Göttingen geboren. Auch er wird wie sein Vater Renaud und dessen Vater Graf Lothar, fränkischer Abstammung sein. Dies wird die Beziehungen zu den Vasallen im Herzogtum sicherlich nicht fördern, so mutmaßte die Herzogin.
1143 schließt sich die Herzogin durch die hohe Gunst des Papstes und ihrer Gläubigkeit dem Kreuzzug ins Heilige Land an. Hierfür waren Zuwendungen des bayerischen Königs Widukind I. von Nöten. Es wurden die Templer- und Malteserorden gerufen, welche sich anschließend zu Fuß auf den Weg durch das Heilige Römische Reich und das Byzantinische Kaiserreich machten. Während die Orden unterwegs ins Heilige Land waren, starb am 12. August 1143 der Kaiser Folkmar I. mit 65 Jahren. Bedingt durch dieses Ereignis sagte das Kaiserreich seinen Beitrag am Kreuzzug ab und die monatlichen Kosten in Höhe von 20 Talern sollten der Herzogin in Rechnung fallen. Da die Staatskasse des Herzogtums klamm war, wurde der Kreuzzug somit abgebrochen, bevor die Ordensritter überhaupt in Jerusalem ankamen.
Denn nach dem Tod des verhassten Kaisers bildeten sich in den verschiedenen Herzogtümern Intrigen gegen den noch jungen Nachfolgekaiser Peorgon I. Am 9. Dezember 1143 erreichte die Herzogin die Nachricht, dass der Bayernkönig Widukind I. dem Kaiser ein Ultimatum zur Verringerung der Kronautorität gestellt hatte. Benedicta schloss sich umgehend der Intrige an, und erfuhr, dass sich auch der König von Böhmen, der Herzog von Mecklenburg, der Herzog von Apulien und der Herzog von Schwaben angeschlossen hatten. Am 17. Dezember widersetzte sich der Kaiser den Forderungen und es kam zum Krieg.
Im Laufe des Jahres 1144 kommt es zu größeren Gemetzeln im nördlichen Teil des Reiches, denn die Schwaben und Böhmen schlossen sich mit ihren Heeren König Widukind an, der die Provinzen Bamberg und Würzburg im Sturm eroberte. Benedicta eroberte Werl und belagerte Brandenburg. Der junge Kaiser konnte seine ausgehobenen Wehrpflichtigen im Norden kaum bündeln, denn die umherziehenden Armeen der Revolution vernichteten die einzelnen kaiserlichen Regimenter. Das Glück war mit den Aufständischen bis zum 23. November 1144.
An diesem Tage starb die ergraute Herzogin Benedicta, die mittlerweile als „die Alte“ bekannt war. Ihr Sohn Lothar, auch schon 54 jährig übernahm das Zepter des Herzogtums Braunschweig/Sachsen. Durch den Tod der Intrigantin wurde der Krieg gegen den Kaiser unterbrochen, denn die Revolutionäre trauten Lothar nicht zu der Sachen weiter dienlich zu sein.
So entschloss sich der Herzog nun einen separaten Krieg gegen den Kaiser zu beginnen. Er forderte die im de jure zustehende Provinz Plauen, die zum Herzogtum Sachsen gehörte, aber vom Herzogtum Meißen gehalten wurde. Er war im Frankenland aufgewachsen und konnte sich dadurch bei seinen Untertanen nicht beliebt machen. Im Jahre 1145 und 1146 kam es zu Revolten der Grafen von Lüneburg, Klewe und Friesland. Hinzu kamen natürlich die Anstrengungen bei der Belagerung Plauens und die diversen Einfälle der kaiserlichen Truppen in das Landesinnere. Als sich nun auch noch die Prinz Bischöfe von Osnabrück und Bremen erhoben, war der Herzog gezwungen ein informelles Friedensangebot an den Kaiser zu senden. Da der Bayernkönig bislang große Kriegserfolge verzeichnete, sich aber auf lange Sicht den kaiserlichen Truppen aus Süditalien auch nicht widersetzen konnte, scheiterte also nicht nur der Versuch Plauen zu erobern, auch die Intrige zur Reduzierung der Kronautorität scheiterte.
Ausgehend von dieser Dramaturgie starb Herzog Lothar nach nur wenigen Regierungsjahren am 13. September 1147 im Alter von 57 Jahren in Lüneburg. Sein Sohn Renaud I., ebenfalls ein Franke, wurde nun Herzog und musste das Chaos, welches sich durch die Aufstände und den verlorenen Krieg ergeben hatte, glätten. Es musste also zunächst die Nachfolge gesichert werden. Da Benedicta, Renauds Großmutter, so lange am Leben war, war glücklicherweise auch schon der Dynastienachfolger geboren. Renauds Sohn Lothar wurde mit der Bayernprinzessin Henrike von Northeim verlobt und Tochter Jeanne mit dem Herzog Thietmar von Oberlothringen. Somit sicherte Renaud sich Bündnisse mit zwei Einflussreichen Kaiservasallen.
1149 trat der weise Renaud der Kultur seines Lehnsherren, dem Kaiser, bei. Dies tat er nicht, um dem Kaiser zu gefallen, Grund hierfür war, dass er sich so seinen Untertanen, die allesamt Deutsche waren, näherfühlen konnte. Denn das Fränkische war in der Dynastie der Billunger nur durch ein Missgeschick in der Eheführung herbeigeführt wurden. Sachsen und Braunschweiger sollten Deutsch sein!
Man kann gespannt sein auf die Bilder des Bayernkönigs Widukind I., dieser hat seinem Hofmaler den Auftrag gegen die hier dargestellte Geschichte bildlich darzustellen.
1130 tritt Kaiser Folkmar I. dem Kreuzzug gegen die Ungläubigen im Heiligen Land an. Der Kaiser hebt im ganzen Land solch mächtige Truppenverbände bei seinen Vasallen aus, sodass Heere von 10.000 Mann gen Süden ziehen. Auch im Herzogtum Braunschweig/Sachsen kommt es zu Rekrutierungen. Durch die gesteigerten Autorität des Kaisers werden soviele Wehrpflichtige ausgehoben, dass den Herzögen des Reichs kaum eigene Verbände verbleiben.
Am 29. Januar 1131 kommt es zu einer Mehrheit im Kurfürstenrat des Reiches über die Abstimmung der Einführung der Hohen Kronautorität. Die Billungerherzogin nutzt die Chance und führt im Herzogtum Braunschweig/Sachsen das Ältestennachfolgerecht ein. Dies ermöglicht es ihrem Sohn Lothar sich gegen die Thronanwärter der Rheinfeldener Sippe, Rudolph und Berthold, 2. und 3. Sohn der Herzogin, durchzusetzen. Im Falle eines Ablebens der Herzogin können so alle Grafschaften an Lothar vererbt werden.
Dieser zeigt mit seiner Frau einen weiteren Sohn, am 8. August 1131 kommt Guy Billunger zur Welt, sein älterer Bruder Renaud ist mittlerweile volljährig geworden und wird wie sein Vater Lothar ein pflichtbewusster Geistlicher.
In den folgenden Jahren widmet sich die Herzogin innenpolitischen Angelegenheiten. Dem Kreuzzug des Kaisers bleibt sich vorerst fern. Sie nutzt hingegen die freie Investitur um die ungeliebten italienisch stämmigen Prinz Bischöfe durch deutsche Nachfolger zu ersetzen.
Die Dynastie der Billunger soll durch die Heirat der Tochter Dorothea mit einem findigen Braunschweiger Goldvermehrer matrilineal vergrößert werden. Jedoch stirbt Dorothea siebenundvierzig jährig im Jahre 1136. Auch Renaud, der Enkel Benedictas, heiratet. Er vermählt sich mit Amalberga von Dillingen.
Einen Schachzug landete die Herzogin mit der matrilinealen Hochzeit ihres Sohnes Rudolph von Rheinfelden, der bei ihr am Hof weilte, mit ihrer Verwandten Adelheid von Billunger. Rudolph ist in der schwäbischen Herzogsnachfolge auf erster Stelle im Falle des Ablebens von Herzog Rudolph II. von Schwaben. Somit kämen die Billunger auf den Herzogsthron Schwabens.
1135 stirbt Klara Billunger, die letzte noch lebende Schwester der Herzogin im Kerker. Diese hatte 1099 bei Amtsantritt der Herzogin eine Revolte entfacht und musste durch den verlorenen Krieg gegen ihre Schwester seitdem im Kerker schmoren.
Durch die Aushebungen des Kaisers fallen 1137 zwei Grafen des Herzogtums im Heiligen Land den Strapazen des Kreuzzuges zum Opfer, dies waren der Graf Emerich von Oldenburg und Graf Hermann von Lüneburg.
Am 7. Juni 1139 wird der Urenkel Benedictas, Lothar von Billunger, in Göttingen geboren. Auch er wird wie sein Vater Renaud und dessen Vater Graf Lothar, fränkischer Abstammung sein. Dies wird die Beziehungen zu den Vasallen im Herzogtum sicherlich nicht fördern, so mutmaßte die Herzogin.
1143 schließt sich die Herzogin durch die hohe Gunst des Papstes und ihrer Gläubigkeit dem Kreuzzug ins Heilige Land an. Hierfür waren Zuwendungen des bayerischen Königs Widukind I. von Nöten. Es wurden die Templer- und Malteserorden gerufen, welche sich anschließend zu Fuß auf den Weg durch das Heilige Römische Reich und das Byzantinische Kaiserreich machten. Während die Orden unterwegs ins Heilige Land waren, starb am 12. August 1143 der Kaiser Folkmar I. mit 65 Jahren. Bedingt durch dieses Ereignis sagte das Kaiserreich seinen Beitrag am Kreuzzug ab und die monatlichen Kosten in Höhe von 20 Talern sollten der Herzogin in Rechnung fallen. Da die Staatskasse des Herzogtums klamm war, wurde der Kreuzzug somit abgebrochen, bevor die Ordensritter überhaupt in Jerusalem ankamen.
Denn nach dem Tod des verhassten Kaisers bildeten sich in den verschiedenen Herzogtümern Intrigen gegen den noch jungen Nachfolgekaiser Peorgon I. Am 9. Dezember 1143 erreichte die Herzogin die Nachricht, dass der Bayernkönig Widukind I. dem Kaiser ein Ultimatum zur Verringerung der Kronautorität gestellt hatte. Benedicta schloss sich umgehend der Intrige an, und erfuhr, dass sich auch der König von Böhmen, der Herzog von Mecklenburg, der Herzog von Apulien und der Herzog von Schwaben angeschlossen hatten. Am 17. Dezember widersetzte sich der Kaiser den Forderungen und es kam zum Krieg.
Im Laufe des Jahres 1144 kommt es zu größeren Gemetzeln im nördlichen Teil des Reiches, denn die Schwaben und Böhmen schlossen sich mit ihren Heeren König Widukind an, der die Provinzen Bamberg und Würzburg im Sturm eroberte. Benedicta eroberte Werl und belagerte Brandenburg. Der junge Kaiser konnte seine ausgehobenen Wehrpflichtigen im Norden kaum bündeln, denn die umherziehenden Armeen der Revolution vernichteten die einzelnen kaiserlichen Regimenter. Das Glück war mit den Aufständischen bis zum 23. November 1144.
An diesem Tage starb die ergraute Herzogin Benedicta, die mittlerweile als „die Alte“ bekannt war. Ihr Sohn Lothar, auch schon 54 jährig übernahm das Zepter des Herzogtums Braunschweig/Sachsen. Durch den Tod der Intrigantin wurde der Krieg gegen den Kaiser unterbrochen, denn die Revolutionäre trauten Lothar nicht zu der Sachen weiter dienlich zu sein.
So entschloss sich der Herzog nun einen separaten Krieg gegen den Kaiser zu beginnen. Er forderte die im de jure zustehende Provinz Plauen, die zum Herzogtum Sachsen gehörte, aber vom Herzogtum Meißen gehalten wurde. Er war im Frankenland aufgewachsen und konnte sich dadurch bei seinen Untertanen nicht beliebt machen. Im Jahre 1145 und 1146 kam es zu Revolten der Grafen von Lüneburg, Klewe und Friesland. Hinzu kamen natürlich die Anstrengungen bei der Belagerung Plauens und die diversen Einfälle der kaiserlichen Truppen in das Landesinnere. Als sich nun auch noch die Prinz Bischöfe von Osnabrück und Bremen erhoben, war der Herzog gezwungen ein informelles Friedensangebot an den Kaiser zu senden. Da der Bayernkönig bislang große Kriegserfolge verzeichnete, sich aber auf lange Sicht den kaiserlichen Truppen aus Süditalien auch nicht widersetzen konnte, scheiterte also nicht nur der Versuch Plauen zu erobern, auch die Intrige zur Reduzierung der Kronautorität scheiterte.
Ausgehend von dieser Dramaturgie starb Herzog Lothar nach nur wenigen Regierungsjahren am 13. September 1147 im Alter von 57 Jahren in Lüneburg. Sein Sohn Renaud I., ebenfalls ein Franke, wurde nun Herzog und musste das Chaos, welches sich durch die Aufstände und den verlorenen Krieg ergeben hatte, glätten. Es musste also zunächst die Nachfolge gesichert werden. Da Benedicta, Renauds Großmutter, so lange am Leben war, war glücklicherweise auch schon der Dynastienachfolger geboren. Renauds Sohn Lothar wurde mit der Bayernprinzessin Henrike von Northeim verlobt und Tochter Jeanne mit dem Herzog Thietmar von Oberlothringen. Somit sicherte Renaud sich Bündnisse mit zwei Einflussreichen Kaiservasallen.
1149 trat der weise Renaud der Kultur seines Lehnsherren, dem Kaiser, bei. Dies tat er nicht, um dem Kaiser zu gefallen, Grund hierfür war, dass er sich so seinen Untertanen, die allesamt Deutsche waren, näherfühlen konnte. Denn das Fränkische war in der Dynastie der Billunger nur durch ein Missgeschick in der Eheführung herbeigeführt wurden. Sachsen und Braunschweiger sollten Deutsch sein!
Man kann gespannt sein auf die Bilder des Bayernkönigs Widukind I., dieser hat seinem Hofmaler den Auftrag gegen die hier dargestellte Geschichte bildlich darzustellen.
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Sachsenkönig
Verkündung:
Die Herolde des Bayernkönigs Widukind melden, dass dieser nicht mehr Willens ist hier weitere Berichte abzuliefern. Wir müssen befürchten, dass dieser so besessen von seiner Macht ist, um sie hier schriftlich und bildlich mit uns zu teilen.
Somit wird dieser Thread in Zukunft nicht mehr fortgesetzt. Schande auf die Bayern!
gez. Herzog Renaud I. von Sachsen/Braunschweig
Die Herolde des Bayernkönigs Widukind melden, dass dieser nicht mehr Willens ist hier weitere Berichte abzuliefern. Wir müssen befürchten, dass dieser so besessen von seiner Macht ist, um sie hier schriftlich und bildlich mit uns zu teilen.
Somit wird dieser Thread in Zukunft nicht mehr fortgesetzt. Schande auf die Bayern!
gez. Herzog Renaud I. von Sachsen/Braunschweig
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General Olbricht
Sehr schade. Das war wirklich ein guter AAR. Wir sind enttäuscht.Sachsenkönig hat geschrieben:Verkündung:
Die Herolde des Bayernkönigs Widukind melden, dass dieser nicht mehr Willens ist hier weitere Berichte abzuliefern. Wir müssen befürchten, dass dieser so besessen von seiner Macht ist, um sie hier schriftlich und bildlich mit uns zu teilen.
Somit wird dieser Thread in Zukunft nicht mehr fortgesetzt. Schande auf die Bayern!
gez. Herzog Renaud I. von Sachsen/Braunschweig
Olbricht
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General Olbricht
Ja, das solltet ihr tun, edler Decimus. Wir hatten uns das Spiel auch, für eine ordentliche Stange Geld, zugelegt, und haben es nicht bereut.Decimus hat geschrieben:CKII werden wir uns auf jedenfall zulegen.![]()
(Obwohl... Lasst es lieber doch bleiben, sonst lasst ihr wieder euren San Marino-AAR schleifen...)
Olbricht
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Sachsenkönig
Es bleibt zu vermelden, dass der Bayernkönig angeblich gewillt ist, die Schlacht fortzuführen. Jedoch halten ihn widrige, reale Umstände von der weiteren Kriegsführung ab. 
Desweiteren hat sich ein dritter Herrscher eingefunden, um im Spiel um die Macht mitzumischen. Dieser welcher jener übernahm die Kontrolle über das Herzogtum Toskana, welches große Teile Oberitaliens, Grafschaften in Holland und auch Schottland besaß. Es bleibt abzuwarten, ob auf den neuen Toskanaherzog Verlass ist und er sich der Intrigen gegen den Kaiser anschließen wird.
Der Sachsenherzog hingegen ist zu alllen Intrigen und Machenschaften bereit und wartet nur auf die nächste Möglichkeit den Dolch auszupacken.
Also bleibt uns nur abzuwarten, wann sich der Bayernkönig bereit erklärt weiterzuspielen!
Desweiteren hat sich ein dritter Herrscher eingefunden, um im Spiel um die Macht mitzumischen. Dieser welcher jener übernahm die Kontrolle über das Herzogtum Toskana, welches große Teile Oberitaliens, Grafschaften in Holland und auch Schottland besaß. Es bleibt abzuwarten, ob auf den neuen Toskanaherzog Verlass ist und er sich der Intrigen gegen den Kaiser anschließen wird.
Der Sachsenherzog hingegen ist zu alllen Intrigen und Machenschaften bereit und wartet nur auf die nächste Möglichkeit den Dolch auszupacken.
Also bleibt uns nur abzuwarten, wann sich der Bayernkönig bereit erklärt weiterzuspielen!
- Li Shunchen
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- Li Shunchen
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+22
Da die letzten Spiele weit zurückliegen, kommt nun eine Zusammenfassung:
Am 11. März 1130 melden wir uns zum Kreuzzug. Wir wollen unseren Pflichten als König nachkommen und auch unsere Bischöfe zufrieden stellen.


Wir heben sogleich Truppen aus. Wir haben leider nur 1000 Mannen zur Verfügung und können aufgrund mangelnder Pietät keine Orden anwerben.


Aber auch der Kaiser nimmt am Kreuzzug teil:

Damit unser junger König Kreuzritter wird nimmt er teil. Wir haben gemischte Gefühle, da er nicht sterben soll.

Einen Aufstand am 12.November 1130 müssen wir mit Söldnern niederschlagen.
Glück oder Unglück: Es gibt die hohe Kronautorität im Reich. Wir werden noch ein paar Jahre warten um das Ältestenrecht durchzusetzen. Dann geht es wieder gegen den Kaiser.

Im März 1131 wird Widukind II. geboren. Wir sind bei der Geburt nicht dabei, sondern kämpfen gegen die Ketzer.
Am 11. März 1130 melden wir uns zum Kreuzzug. Wir wollen unseren Pflichten als König nachkommen und auch unsere Bischöfe zufrieden stellen.


Wir heben sogleich Truppen aus. Wir haben leider nur 1000 Mannen zur Verfügung und können aufgrund mangelnder Pietät keine Orden anwerben.


Aber auch der Kaiser nimmt am Kreuzzug teil:

Damit unser junger König Kreuzritter wird nimmt er teil. Wir haben gemischte Gefühle, da er nicht sterben soll.

Einen Aufstand am 12.November 1130 müssen wir mit Söldnern niederschlagen.
Glück oder Unglück: Es gibt die hohe Kronautorität im Reich. Wir werden noch ein paar Jahre warten um das Ältestenrecht durchzusetzen. Dann geht es wieder gegen den Kaiser.

Im März 1131 wird Widukind II. geboren. Wir sind bei der Geburt nicht dabei, sondern kämpfen gegen die Ketzer.
Die Jahre bis 1160
Es hat sich viel getan. Leider sind die Schriften der Historiker teilweise verloren gegangen.
Es hat sich viel getan. Leider sind die Schriften der Historiker teilweise verloren gegangen.
Im Jahre 1139 setzten wir das Ältestenrech durch und sichern damit unsere Nachfolge des großen bayerischen Gebietes.

I
m August 1142 stirbt der Kaiser und wir wittern die Chance die Kronautorität zu seknken.
Nach langer Zeit des Wartens haben wir genug Komplizen um einen Krieg gegen den Kaiser zu führen, sollte er nicht seine Autorität im Reich nicht einschränken.

Nach 4-jährigem Kampf sieht es gar nicht so schlecht aus:


Doch müssen wir im selben Jahr auch Frieden schließen, da unsere stärkste Verbündete verstarb. Die meisten Kämpfe fanden im südlichen Gebiet der Sachsen und im Raum Bamberg statt. Die meiste Zeit wurde im Reichsgebiet gekämpft und Bamberg konnte erobert werden.
Im Jahre 1149 verstirbt Widukind I. Er hat in seiner Regierungszeit Bayern zum mächtigsten Königtum innerhalb des kaiserlichen Reiches gemacht.
Unsere Schwester Benedicta heiratet Ludolf von Northeim der Fürst von Ferrara. Das Hause Northeim ist weit verbreitet.
Und unsere andere Schwester heiratet Lothar Billung.
Stand 1159:
Die Lage im Jahre 1159 ist für Bayern fantastisch. So hatte Widuking II. beim Tode seiner Mutter die Grafschaft Schwaben geerbt. Seine Frau ist die Herzogin von Toulouse und ihr Sohn wird damit auch Herzog in Frankreich. Leider können wir unserer Gattin nicht in Kriegen zur Seite stehen.
// Anmerkung: Dies hätte uns fast das Herzogtum gekostet, da wir ihr nicht helfen konnten. Unsere Geldgeschenke nahm sie nicht für Söldner, sondern ließ sich weiter belagern. Wir haben dann mit der Ermordung der Anführer das Land sichern können//
So sieht eine ertragreiche Ehe aus:

Die Werte des Königs sind nicht so gut. Er kommt nicht an seinen Vater heran.

Die Büdner:

Unsere Einnahmen. Wir haben in den letzten 20 Jahren es geschafft eine sehr direkte Kontrolle über unser Land zu erhalten.


Unseren Onkel schickten wir ins Kloster:

Bei anderen Aufständen kerkerten wir sofort ein und entzogen das Lehen.
Auch militärisch sind wir stärker geworden:

Oberbayern ist die stärkste Provinz:

Die Dynastie
Nach langer Zeit des Wartens haben wir genug Komplizen um einen Krieg gegen den Kaiser zu führen, sollte er nicht seine Autorität im Reich nicht einschränken.

Nach 4-jährigem Kampf sieht es gar nicht so schlecht aus:


Doch müssen wir im selben Jahr auch Frieden schließen, da unsere stärkste Verbündete verstarb. Die meisten Kämpfe fanden im südlichen Gebiet der Sachsen und im Raum Bamberg statt. Die meiste Zeit wurde im Reichsgebiet gekämpft und Bamberg konnte erobert werden.
Im Jahre 1149 verstirbt Widukind I. Er hat in seiner Regierungszeit Bayern zum mächtigsten Königtum innerhalb des kaiserlichen Reiches gemacht.
Unsere Schwester Benedicta heiratet Ludolf von Northeim der Fürst von Ferrara. Das Hause Northeim ist weit verbreitet.
Und unsere andere Schwester heiratet Lothar Billung.
Stand 1159:
Die Lage im Jahre 1159 ist für Bayern fantastisch. So hatte Widuking II. beim Tode seiner Mutter die Grafschaft Schwaben geerbt. Seine Frau ist die Herzogin von Toulouse und ihr Sohn wird damit auch Herzog in Frankreich. Leider können wir unserer Gattin nicht in Kriegen zur Seite stehen.
// Anmerkung: Dies hätte uns fast das Herzogtum gekostet, da wir ihr nicht helfen konnten. Unsere Geldgeschenke nahm sie nicht für Söldner, sondern ließ sich weiter belagern. Wir haben dann mit der Ermordung der Anführer das Land sichern können//
So sieht eine ertragreiche Ehe aus:

Die Werte des Königs sind nicht so gut. Er kommt nicht an seinen Vater heran.

Die Büdner:

Unsere Einnahmen. Wir haben in den letzten 20 Jahren es geschafft eine sehr direkte Kontrolle über unser Land zu erhalten.


Unseren Onkel schickten wir ins Kloster:

Bei anderen Aufständen kerkerten wir sofort ein und entzogen das Lehen.
Auch militärisch sind wir stärker geworden:

Oberbayern ist die stärkste Provinz:

Die Dynastie
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Sachsenkönig
Ende einer Dynastie
Meine lieben Leser,
es ist lange her, dass wir hier geschrieben haben. Doch nun gibt es abermals Berichtenswertes zu lesen. Leider, leider hat der Bayernkönig angekündigt dies nicht fortführen zu wollen. Seitens der Billunger aus dem Sachsenland wird an dieser Stelle allerdings fortgeschrieben mit:
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Wir springen in das Jahr 1150 n. Chr.
In den Folgejahren herrschte im Herzogtum Sachsen-Braunschweig ein Durcheinander der Geschichtsschreibung. Es kamen und gingen Chronisten am Hof Renauds I, sodass sich nach heutiger Sicht kein genaues Bild der Ereignisse darstellen lässt.
Erst mit der Geburt Margarites 1159, der Enkelin Renauds, und Tochter Lothars gleichen sich die Chronisten wieder. Lothar von Billunger, der Herzogs einzigster Sohn, wurde inzwischen als Graf von Celle tituliert. Er und seine Frau Henrike von Bayern, aus dem Geschlecht der Northeimer, zogen also mit ihren Hof auf die Baronie Celle. Drei Jahre später, am 18. Mai 1162 wurde der ersehnte Thronerbe Aymar von Billunger am Hofe in Celle von Henrike geboren.
1162 versuchte der im Süden regierende König von Neapel Einfluss auf seine nördlichen Territorien zu nehmen, in dem er den Prinz-Bischof von Münster exkommunizieren ließ. Neapel besaß zu dieser Zeit Gebiete am Niederrhein und versuchte diese auszuweiten. Durch die Exkommunizierung eines so hohen Würdenträgers der Kirche bildeten sich im Münsterland sogleich ketzerische Bestrebungen. Der Hofprediger Renauds wurde ausgesandt um die Ketzer zum rechten Glauben zu bekehren.
Im selben Jahr versuchte der regierende Kaiser Siegfried I. aus dem Hause d’Ivrea im Alter von nur 21 Jahren die absolute Kronauthorität im Reich einzuführen. Sogleich bildete sich um den Herzog von Sachsen-Braunschweig eine Intrigantengruppe bestehend aus dem einflussreichen König von Böhmen, der mit 180 Gold überzeugt werden konnte, und dem Herzog von Sardinien (120 Gold). Hierbei sei angemerkt, dass die Goldbeträge aus dem Hofe der Northeimer stammten und ausschließlich in die „Überzeugung“ der Mitverschwörer geflossen sind. Den Herzog von Ferrara konnte Renaud selbst mit 180 Gold nicht überreden, sich der Sache anzuschließen. Leider leider wurde die Intrige durch den Verrat des Königs von Böhmen im Jahre 1163 aufgedeckt. Sogleich zogen auch alle anderen Mitverschwörer ihr Interesse zurück und so blieb Herzog Renaud zunächst alleine gegen den Kaiser stehen.
Die Verschwörung wurde 1166 wieder aufgenommen, Bayern und Böhmen zählten als mächtige Königreiche zu den Mitverschwörern, auch die Toskana beteiligte sich. Doch es ward wieder eine zeitraubende Angelegenheit und in naher Zukunft ergab sich keine Gelegenheit dem verhassten Kaiser gefährlich zu werden. 1168 versuchte Renaud durch die Entsendung seines Agenten und des Kanzlers nach München, in die Hauptstadt des bayerischen Königreiches, eine Entfremdung des d’Ivrea-Kaisers Siegfried I. mit dem bayerischen König Widukind.
Im Jahre des Herren 1165 n. Chr. entpuppte sich eine dritte Fraktion als menschlicher Spieler. Das Herzogtum der Toskana, regiert von Ada I., wurde fortan durch einen guten Freund des Bayernkönigs und Renauds gespielt.
Durch die kaiserlichen Gebietserweiterungen 1167 im Osten (Pommerellen, Preußen) ermöglichte es sich der Herzogsgattin Amalberga schwache Ansprüche auf das Herzogtum Pommerellen zu eröffnen. Zum Unglück des Herzog Renauds konnten diese aufgrund des herrschenden Kronrechtes nicht umgesetzt werden. Eine Ausweitung durch Gebietseinnahmen andere Lehnsvasallen des Kaisers war verboten. Wohingegen der Kaiser sehr wohl Gebietsaufteilungen veranlasste. Durch die Gründung der Herzogtums Gelre (Grafschaften Gelre + Friesland), wurde die zum Herzogtum Sachsen-Braunschweig zählende Grafschaft Friesland unter Graf Otto I. von Brunonen nun dem Herzogtum Gelre zugesprochen. Dies erzürnte den geschnittenen Herzog Renaud I. in Lüneburg natürlich sehr! 1172 gelang es dem Herzog durch eine Intrige, unterstützt von der Toskana, der Bayernkönig weigerte sich das Vorhaben zu unterstützen, einen starken Anspruch auf das Herzogtum Gelre auszuüben.
Zu Beginn der 1170er Jahre versuchte der alternde Herzog seine Besitztümer auszuweiten um ähnliche Situationen, wie den Verlust der Grafschaft Friesland zu vermeiden. Er intrigierte gegen seine Lehnsvasallin, die Gräfin Wilhelmina von Oldenburg zusammen mit den Bruonen-Grafen und sperrte die Gräfin nach einer Aufruhr in den Kerker Lüneburgs. Nun konnte er sich die Grafschaft Oldenburg als direktes Besitztum sichern.
Der Herzog merkte, dass er alt wurde, leider zeichnete sich bei seiner Tochter Jeanne von Billunger, die mit dem Oberlothringer verheiratet war eine schwere Krankheit ab. So starb die Tochter 1169 vor ihrem Vater. Nichtsdestotrotz konnte mit Herzog Tietmar I. den Nachfolger für den Oberlothringischen Thron, Engelhardt von Chatenois zeigen. Dieser wird zu einem späteren Zeitpunkt der Geschichte zu Höherem aufsteigen! Seid gespannt!
Wohingegen der Bayernkönig nach der Kaiserkrone gierte. 1169 intrigierte Widukind von Northeim mit Mitverschwörern gegen den Kaisersohn Theoderich. An einem kalten Wintermorgen fiel dieser von den Burgmauern der Würzburger Residenz. Kaiser Siegfried I. hatte einen potentiellen Nachfolger weniger. Es blieben nur noch Prinz Peter und Prinz Rorgon dem Kaiser als Söhne übrig. Peter wurde von König Widukind II. von Bayern im Jahre 1173 umgebracht. Trotz der Widrigkeiten bzgl. seiner Nachfolge hielt der Kaiser Siegfried I. d’Ivrea 1776 ein großes Turnier ab und nahm am erneut ausgerufenen Kreuzzug gegen Jerusalem teil.
Um die Billunger-Nachfolge bemüht, bildete Herzog Renaud I. seinen Enkel Aymar, einst fränkischer Kultur zu einem deutschen Wanderpriester aus. Im Jahre 1178 wurde der Nachfolger 16 Jahre alt. Leider waren seine Tage gezählt, Grund hierfür waren wie schon gegen den Kaiser gerichtete Mordintrigen des bayerischen Königs Widukind. Dieser verlobte seinen Nachfolger mit einer castilianischen Königin um sich dadurch Besitztümer des Königreichs Castilien zu sichern. Da nun aber diese junge Königin durch spanische Verschwörer umgebracht wurde, bezichtigte der Bayer Herzog Renaud I. dieser Tat. Den Grund hierfür, wurde dem Herzog nie mitgeteilt.
Sofort wurde der sächsische Agentenführer nach Lüneburg beordert um eventuelle Machenschaften des Bayern aufzudecken. Dieser sann auf Rache für eine Ermordung, die Herzog Renaud I. nicht ausgeführt hatte. Im Jahre 1180 jedoch wurde Aymar von Billunger auf Geheiß König Widukinds ermordet, vor den Augen der sächsischen Öffentlichkeit. Renaud war froh nun zumindest noch seinen Sohn Lothar, Graf zu Celle, als Nachfolger zu haben. Dieser war allerdings auch schon Anfang 40.
Zwei Jahre nach dem Mord am sächsischen Nachfolger wurde Kaiser Siegfried I. durch einen verdächtigen Unfall beseitigt, in Sachsen war natürlich sofort klar, dass auch hier wieder der Bayernkönig zuständig war, denn er rückte nach Prinz Rorgon, Sohn von Kaiser Siegfried, in der Nachfolge nach vorne. Prinz Rorgon wohnte hingegen seit mehr als einem Jahr in Lüneburg am Hofe Renauds I. Hier war man auf der Suche nach einer guten Partie für den angehenden Kaiser. Als 1182 sein Vater umgebracht wurde, bestieg Rorgon, fortan Rorgon II., den Kaiserthron.
Mit den nun folgenden Abschnitten wird die Geschichte der Billungerdynastie auf dem sächsischen Thron enden. 1184 starb nach Aymar nun auch Euphrosia, eine weitere Enkelin Renauds I. Lothar von Celle, der Nachfolger auf den Thron erkrankte daraufhin an Pneumonie. Die letzte verbleibende Enkelin, Magarite war mit Poppo von Eppstein, dem Thronfolger auf das Herzogtum Mecklenburg verheiratet und hatten auch schon eine Tochter. Diese allerdings war der Dynastie der Eppsteiner zuzuordnen und somit kein Billungerkind mehr.
Am 18. Juli 1185 starb nun nach einem Jahr Krankheit Lothar von Billunger in Celle. Einen männlichen Thronerben gab es dadurch nicht mehr. Durch die Erbfolgegesetze konnten auch Frauen erben, doch nur wenn keine Männer vorhanden waren. Dies war nicht der Fall, denn der vorher genannte Engelhardt von Chatenois, Sohn Jeannes von Billunger, Renauds Tochter, mit Thietmar I. von Oberlothringen, war nun Herzog von Oberlothringen und auch Erbfolger auf das Herzogtum Sachsen-Braunschweig. Der 70 Jahre alte Billungerherzog musste nun mit ansehen wie seine Dynastie den Herzogtitel verlor.
Sogleich versuchte er gegen den jungen Engelhardt, seinen Enkel, zu intrigieren. Er versuchte einen Mordanschlag vorzutäuschen, doch dies hatte keinen Erfolg. Es gelang ihm lediglich den Sohn Engelhardts, Renauds Urenkel umzubringen. Nichtsdestotrotz war Manfred von Chatenois, Engelhardts Bruder auch noch auf Platz zwei der Erbfolge auf den Sachsenthron. Die eigene Enkelin, Margarite war lediglich auf Platz drei.
Über den Untergang der Billunger wurde nach dem Jahr 1185 nicht mehr viel in den Geschichtsbüchern geschrieben. Deshalb ist heute nicht mehr herauszufinden wann genau Herzog Renaud starb. Einige munkeln er lebte noch einige Zeit weiter und zeugte sogar einen nicht legimierten Bastard, doch dies kann nur ein Gericht sein, denn so hätte er seinen Herzogtitel einem Billunger hinterlassen können.
Hier enden also die Berichte über das Haus der Billunger. Die Dynastie der Notheimer, geführt von König Widukind II. von Bayern hingegeben lebt weiter. Dieser sollte sogar Kaiser werden!
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Trauriges Ende!
In der Hoffnung auf eine Darstellung der bayerischen Sicht der Dinge, verbleibe ich euch mit ehrbaren Grüßen,
Euer,
Sachsenkönig
es ist lange her, dass wir hier geschrieben haben. Doch nun gibt es abermals Berichtenswertes zu lesen. Leider, leider hat der Bayernkönig angekündigt dies nicht fortführen zu wollen. Seitens der Billunger aus dem Sachsenland wird an dieser Stelle allerdings fortgeschrieben mit:
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Wir springen in das Jahr 1150 n. Chr.
In den Folgejahren herrschte im Herzogtum Sachsen-Braunschweig ein Durcheinander der Geschichtsschreibung. Es kamen und gingen Chronisten am Hof Renauds I, sodass sich nach heutiger Sicht kein genaues Bild der Ereignisse darstellen lässt.
Erst mit der Geburt Margarites 1159, der Enkelin Renauds, und Tochter Lothars gleichen sich die Chronisten wieder. Lothar von Billunger, der Herzogs einzigster Sohn, wurde inzwischen als Graf von Celle tituliert. Er und seine Frau Henrike von Bayern, aus dem Geschlecht der Northeimer, zogen also mit ihren Hof auf die Baronie Celle. Drei Jahre später, am 18. Mai 1162 wurde der ersehnte Thronerbe Aymar von Billunger am Hofe in Celle von Henrike geboren.
1162 versuchte der im Süden regierende König von Neapel Einfluss auf seine nördlichen Territorien zu nehmen, in dem er den Prinz-Bischof von Münster exkommunizieren ließ. Neapel besaß zu dieser Zeit Gebiete am Niederrhein und versuchte diese auszuweiten. Durch die Exkommunizierung eines so hohen Würdenträgers der Kirche bildeten sich im Münsterland sogleich ketzerische Bestrebungen. Der Hofprediger Renauds wurde ausgesandt um die Ketzer zum rechten Glauben zu bekehren.
Im selben Jahr versuchte der regierende Kaiser Siegfried I. aus dem Hause d’Ivrea im Alter von nur 21 Jahren die absolute Kronauthorität im Reich einzuführen. Sogleich bildete sich um den Herzog von Sachsen-Braunschweig eine Intrigantengruppe bestehend aus dem einflussreichen König von Böhmen, der mit 180 Gold überzeugt werden konnte, und dem Herzog von Sardinien (120 Gold). Hierbei sei angemerkt, dass die Goldbeträge aus dem Hofe der Northeimer stammten und ausschließlich in die „Überzeugung“ der Mitverschwörer geflossen sind. Den Herzog von Ferrara konnte Renaud selbst mit 180 Gold nicht überreden, sich der Sache anzuschließen. Leider leider wurde die Intrige durch den Verrat des Königs von Böhmen im Jahre 1163 aufgedeckt. Sogleich zogen auch alle anderen Mitverschwörer ihr Interesse zurück und so blieb Herzog Renaud zunächst alleine gegen den Kaiser stehen.
Die Verschwörung wurde 1166 wieder aufgenommen, Bayern und Böhmen zählten als mächtige Königreiche zu den Mitverschwörern, auch die Toskana beteiligte sich. Doch es ward wieder eine zeitraubende Angelegenheit und in naher Zukunft ergab sich keine Gelegenheit dem verhassten Kaiser gefährlich zu werden. 1168 versuchte Renaud durch die Entsendung seines Agenten und des Kanzlers nach München, in die Hauptstadt des bayerischen Königreiches, eine Entfremdung des d’Ivrea-Kaisers Siegfried I. mit dem bayerischen König Widukind.
Im Jahre des Herren 1165 n. Chr. entpuppte sich eine dritte Fraktion als menschlicher Spieler. Das Herzogtum der Toskana, regiert von Ada I., wurde fortan durch einen guten Freund des Bayernkönigs und Renauds gespielt.
Durch die kaiserlichen Gebietserweiterungen 1167 im Osten (Pommerellen, Preußen) ermöglichte es sich der Herzogsgattin Amalberga schwache Ansprüche auf das Herzogtum Pommerellen zu eröffnen. Zum Unglück des Herzog Renauds konnten diese aufgrund des herrschenden Kronrechtes nicht umgesetzt werden. Eine Ausweitung durch Gebietseinnahmen andere Lehnsvasallen des Kaisers war verboten. Wohingegen der Kaiser sehr wohl Gebietsaufteilungen veranlasste. Durch die Gründung der Herzogtums Gelre (Grafschaften Gelre + Friesland), wurde die zum Herzogtum Sachsen-Braunschweig zählende Grafschaft Friesland unter Graf Otto I. von Brunonen nun dem Herzogtum Gelre zugesprochen. Dies erzürnte den geschnittenen Herzog Renaud I. in Lüneburg natürlich sehr! 1172 gelang es dem Herzog durch eine Intrige, unterstützt von der Toskana, der Bayernkönig weigerte sich das Vorhaben zu unterstützen, einen starken Anspruch auf das Herzogtum Gelre auszuüben.
Zu Beginn der 1170er Jahre versuchte der alternde Herzog seine Besitztümer auszuweiten um ähnliche Situationen, wie den Verlust der Grafschaft Friesland zu vermeiden. Er intrigierte gegen seine Lehnsvasallin, die Gräfin Wilhelmina von Oldenburg zusammen mit den Bruonen-Grafen und sperrte die Gräfin nach einer Aufruhr in den Kerker Lüneburgs. Nun konnte er sich die Grafschaft Oldenburg als direktes Besitztum sichern.
Der Herzog merkte, dass er alt wurde, leider zeichnete sich bei seiner Tochter Jeanne von Billunger, die mit dem Oberlothringer verheiratet war eine schwere Krankheit ab. So starb die Tochter 1169 vor ihrem Vater. Nichtsdestotrotz konnte mit Herzog Tietmar I. den Nachfolger für den Oberlothringischen Thron, Engelhardt von Chatenois zeigen. Dieser wird zu einem späteren Zeitpunkt der Geschichte zu Höherem aufsteigen! Seid gespannt!
Wohingegen der Bayernkönig nach der Kaiserkrone gierte. 1169 intrigierte Widukind von Northeim mit Mitverschwörern gegen den Kaisersohn Theoderich. An einem kalten Wintermorgen fiel dieser von den Burgmauern der Würzburger Residenz. Kaiser Siegfried I. hatte einen potentiellen Nachfolger weniger. Es blieben nur noch Prinz Peter und Prinz Rorgon dem Kaiser als Söhne übrig. Peter wurde von König Widukind II. von Bayern im Jahre 1173 umgebracht. Trotz der Widrigkeiten bzgl. seiner Nachfolge hielt der Kaiser Siegfried I. d’Ivrea 1776 ein großes Turnier ab und nahm am erneut ausgerufenen Kreuzzug gegen Jerusalem teil.
Um die Billunger-Nachfolge bemüht, bildete Herzog Renaud I. seinen Enkel Aymar, einst fränkischer Kultur zu einem deutschen Wanderpriester aus. Im Jahre 1178 wurde der Nachfolger 16 Jahre alt. Leider waren seine Tage gezählt, Grund hierfür waren wie schon gegen den Kaiser gerichtete Mordintrigen des bayerischen Königs Widukind. Dieser verlobte seinen Nachfolger mit einer castilianischen Königin um sich dadurch Besitztümer des Königreichs Castilien zu sichern. Da nun aber diese junge Königin durch spanische Verschwörer umgebracht wurde, bezichtigte der Bayer Herzog Renaud I. dieser Tat. Den Grund hierfür, wurde dem Herzog nie mitgeteilt.
Sofort wurde der sächsische Agentenführer nach Lüneburg beordert um eventuelle Machenschaften des Bayern aufzudecken. Dieser sann auf Rache für eine Ermordung, die Herzog Renaud I. nicht ausgeführt hatte. Im Jahre 1180 jedoch wurde Aymar von Billunger auf Geheiß König Widukinds ermordet, vor den Augen der sächsischen Öffentlichkeit. Renaud war froh nun zumindest noch seinen Sohn Lothar, Graf zu Celle, als Nachfolger zu haben. Dieser war allerdings auch schon Anfang 40.
Zwei Jahre nach dem Mord am sächsischen Nachfolger wurde Kaiser Siegfried I. durch einen verdächtigen Unfall beseitigt, in Sachsen war natürlich sofort klar, dass auch hier wieder der Bayernkönig zuständig war, denn er rückte nach Prinz Rorgon, Sohn von Kaiser Siegfried, in der Nachfolge nach vorne. Prinz Rorgon wohnte hingegen seit mehr als einem Jahr in Lüneburg am Hofe Renauds I. Hier war man auf der Suche nach einer guten Partie für den angehenden Kaiser. Als 1182 sein Vater umgebracht wurde, bestieg Rorgon, fortan Rorgon II., den Kaiserthron.
Mit den nun folgenden Abschnitten wird die Geschichte der Billungerdynastie auf dem sächsischen Thron enden. 1184 starb nach Aymar nun auch Euphrosia, eine weitere Enkelin Renauds I. Lothar von Celle, der Nachfolger auf den Thron erkrankte daraufhin an Pneumonie. Die letzte verbleibende Enkelin, Magarite war mit Poppo von Eppstein, dem Thronfolger auf das Herzogtum Mecklenburg verheiratet und hatten auch schon eine Tochter. Diese allerdings war der Dynastie der Eppsteiner zuzuordnen und somit kein Billungerkind mehr.
Am 18. Juli 1185 starb nun nach einem Jahr Krankheit Lothar von Billunger in Celle. Einen männlichen Thronerben gab es dadurch nicht mehr. Durch die Erbfolgegesetze konnten auch Frauen erben, doch nur wenn keine Männer vorhanden waren. Dies war nicht der Fall, denn der vorher genannte Engelhardt von Chatenois, Sohn Jeannes von Billunger, Renauds Tochter, mit Thietmar I. von Oberlothringen, war nun Herzog von Oberlothringen und auch Erbfolger auf das Herzogtum Sachsen-Braunschweig. Der 70 Jahre alte Billungerherzog musste nun mit ansehen wie seine Dynastie den Herzogtitel verlor.
Sogleich versuchte er gegen den jungen Engelhardt, seinen Enkel, zu intrigieren. Er versuchte einen Mordanschlag vorzutäuschen, doch dies hatte keinen Erfolg. Es gelang ihm lediglich den Sohn Engelhardts, Renauds Urenkel umzubringen. Nichtsdestotrotz war Manfred von Chatenois, Engelhardts Bruder auch noch auf Platz zwei der Erbfolge auf den Sachsenthron. Die eigene Enkelin, Margarite war lediglich auf Platz drei.
Über den Untergang der Billunger wurde nach dem Jahr 1185 nicht mehr viel in den Geschichtsbüchern geschrieben. Deshalb ist heute nicht mehr herauszufinden wann genau Herzog Renaud starb. Einige munkeln er lebte noch einige Zeit weiter und zeugte sogar einen nicht legimierten Bastard, doch dies kann nur ein Gericht sein, denn so hätte er seinen Herzogtitel einem Billunger hinterlassen können.
Hier enden also die Berichte über das Haus der Billunger. Die Dynastie der Notheimer, geführt von König Widukind II. von Bayern hingegeben lebt weiter. Dieser sollte sogar Kaiser werden!
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Trauriges Ende!
In der Hoffnung auf eine Darstellung der bayerischen Sicht der Dinge, verbleibe ich euch mit ehrbaren Grüßen,
Euer,
Sachsenkönig