Alte Liebe Rostet nicht - MP Teil III

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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Ich habe am Sonntag wieder eine lange Wanderung vor, evtl. schaffe ich es nicht bis 19 Uhr. Ich melde mich dann aber wieder rechtzeitig aus dem Zug.
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Stupor Mundi
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Beitrag von Stupor Mundi »

Wir sind am Wochenende auf einer Hochzeitsfeier im hohen Norden, werden es aber voraussichtlich schaffen bis 19 Uhr. Es sei denn, unverhoffte Ereignisse wie Raubritterüberfälle, Achsbruch oder Seekrankheit der Reisegefährten kommen dazwischen. In diesem Fall senden Wir eine Brieftaube mit entsprechender Nachricht.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Ich werde ca. 19.15 Uhr zuhause sein.
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Eichendorff
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Beitrag von Eichendorff »

Vom werten Stupor gerade die Nachricht erhalten, dass er wahrscheinlich erst um 20 Uhr zu Hause sein wird, frühestens jedoch 19:30.
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Eichendorff
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Beitrag von Eichendorff »

Anton: läuft euf Eurem Macbook Air mittlerweile EU2?
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suo
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Beitrag von suo »

Wollen wir dann nicht gleich 19.30 oder auch erst 20 Uhr anfangen? Wir können ja sowieso nur noch 9 Jahre spielen.
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Eichendorff
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Beitrag von Eichendorff »

Wir wären auch dafür, weil so die warterei aufs minimum beschränkt werden könnte.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Wäre auch mein Vorschlag gewesen, wenn ich mich mehr verspätet hätte.
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

Also 20:00 Uhr?
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Okay, gut zu wissen.
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Anton
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Beitrag von Anton »

Eichendorff hat geschrieben:Anton: läuft euf Eurem Macbook Air mittlerweile EU2?
ich kriege Wine immer noch nicht installiert. Ich werde das betriebssystem upgraden und versuchen, mit Bootcamp windows zu installieren. (heute kann ich also nicht)
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
Dem Tränen Blutes aus den Augen rannen,
Da sprach er leis: Du, der mich überwand,
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Noch mal ein kleines Fazit, das über das Spielgeschehen hinaus geht:

Wir haben im letzten halben Jahr 2400 Beiträge gespammt - alleine in diesem Diskussionsthread und seinen Vorgängern. Wir haben heftig gestritten, die Ungerechtigkeit der Welt beklagt, uns gegenseitig Schwachköpfigkeit unterstellt und Fehden vom Zaun gebrochen. Kurz: Wir hatten so viel Spaß, wie man unter Männern haben kann. :D

Besonders schön fand ich, dass der AAR-Bereich so reichlich und regelmäßig bestückt wurde, wie in keinem anderen MP bisher. Gelobt werden muss auch die regelmäßige Pünktlichkeit der allermeisten Regenten, während die regelmäßige Unpünktlichkeit eines Regenten ruhig auch mal erwähnt werden darf. ;)

Letztlich stimmt es mich auch sehr froh, dass wir bis 1819 gespielt haben. So sehr auch ich zwischenzeitlich gefrustet war: Es ist einfach ein gutes Gefühl, Dinge zu ihrem endgültigen Schlusspunkt zu führen. Das sollte die Regel werden.

Alles in allem haben wir gezeigt, was in der alten Dame EU2 noch so alles drinsteckt. Dass sie nach wie vor das Potential hat, gestandene Männer in ihren Bann zu ziehen und mit ihren Reizen wahnsinnig zu machen. Sie ist die Milf unter den Paradox-Spielen.

Daher würde ich mich freuen, euch alle im nächsten MP wieder zu sehen.

Als derjenige, der sich in diesem MP die meisten Meriten erwerben durfte, darf ich aber auch ein paar Wünsche loswerden:
  • Stupor macht bis vor dem nächsten MP noch einen Ausflug in die FAQ-Abteilung bei Paradox
  • TEF macht ein Antiaggressionstraining
  • Boron nimmt Kurse in Sachen positive Kommunikation und Pünktlichkeit
  • suo übt sich in Frustrationstoleranz
  • DoY macht endlich was gegen seine Paranoia
  • Anton gegen seine ewige Besserwisserei
  • Eichendorff stellt sich darauf ein, mit von ihm auf dem Zweitrechner gespielten Ländern neutral zu bleiben und keine Handelsverbote auszusprechen
  • Michi bohrt ein paar Löcher in seinen schwäbischen Dickschädel
  • Jorrig legt beim Wandern einen Schritt zu, damit er immer pünktlich da ist
Ich hoffe, niemand ist beleidigt, dass ich für manche treffendere Beleidigungen dabei hatte als für andere. :D

Im Ernst: Vielen Dank euch Jungs. Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten oder spätestens übernächsten MP wieder. :prost:
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Anton
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Beitrag von Anton »

"Anton gegen seine ewige Besserwisserei"

DAS höre ich vom Meisterbesserwisser, der zudem den anderen gern als freundlicher Ratgeber Wasser predigt, um ihnen den Wein vor der Nase wegzusaufen.
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
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suo
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Beitrag von suo »

Ja, dankbar ist Spanien nicht gerade. ;)

Mich hat gestern die Art einiger Kriege gestört. Ich finde es sehr Schade, nur weil jemand in den letzten 5 Jahren tolle Anführer hat, dass er dann entgegen des gesamten Spielverlaufs neue irreparable Grenzen ziehen muss. Und ich finde es Schade, dass Spanien das ermöglicht hat und selbst auf den Zug mit aufgesprungen ist.

Im Nachhinein hätte ich mit Österreich zusammen gleich auf Seiten von Pru/Eng/Mog einsteigen müssen, dann wäre Russland genauso frustriert gewesen, aber Frankreich und Spanien hätten nicht gleich zweimal so schamlos abstauben können.
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

War im Grunde die gleiche Aktion, wie der doppelte Angriff Frankreichs mit Monster-Nepoleon auf ein wehrloses Spanien in der vorletzten Session.

Wir würden künftig auch darum bitten, dass man einem völlig geschlagenen Land die Möglichkeit gibt, seine Manpower und Kriegskasse wieder aufzufüllen, bevor der nächste Abstauber mit dem DOW daherkommt.
Was da letzte Session mit Preussen passiert ist, war nicht okay. Und Frankreich konnte sich glücklich schätzen, dass China so weit weg liegt und seine Invasionsarmee nicht mit genügend Nachschub versorgen konnte.
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Jorrig
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Beitrag von Jorrig »

Mein Fazit des gesamten Spiels ist eher negativ. Im Grunde scheint es hauptsächlich darum zu gehen, sich selber so schwach wie möglich zu reden, um möglichst günstige Kriegsumstände herzustellen, aus denen man dann Profit schlagen kann. Es geht darum, seine Mitspieler zu täuschen. Das wird natürlich dadurch begünstigt, dass man nicht auf das Spielfeld der Mitspieler schauen kann. In dieser Runde (und in den anderen vermutlich auch) wurde das hauptsächlich durch Klagen und Jammern erreicht. Man klagt, wie arm man doch ist, wie wenige Provinzen man hat, dass einem die Anführer fehlen oder der andere zu viele hat oder was auch immer gerade gelegen kommt. Mangelnde Fairness ist der nächste Vorwurf, der mal mehr, mal weniger heftig vorgetragen wird. Vielleicht macht euch das Spass, aber mich hat es eigentlich mehr genervt all die Sonntag Abende.
Da die Frage aufgekommen war: Ich hatte immer Mikrofon und Lautsprecher, aber ich hatte das Gefühl, in dem ganzen Jammerkonzert nur wahrgenommen zu werden, wenn ich selber mitjammere, und dazu hatte ich einfach keine Lust. Mir schien am Anfang der Teamspeak eine gute Möglichkeit, um auch ausserhalb des Spiels wichtige Sachen schnell mitteilen zu können, aber manchen war es offenbar auch Selbstzweck. Und dafür, dass so ein Spiel doch eigentlich Spass machen sollte, gab es dort für meinen Geschmack viel zu viele negative Emotionen. Frust, Ärger, Beleidigtsein, Wut, muss ich mir das jeden Sonntag antun?
Gestern war im Tessin wunderbares Wetter, ich hatte eine wirklich schöne Wandertour, und ich habe mich beim Abstieg die letzten drei bis vier Stunden ziemlich beeilen müssen, um noch den passenden Zug zu erwischen. Dazu war ich schon um 5 Uhr morgens aufgestanden, um überhaupt eine Chance zu haben, das rechtzeitig zu schaffen. Ich frage mich dann, ob es das wert war. Eine Stunde länger schlafen und ein ruhiger Abstieg wären schon schön gewesen. Und nur weil ich ein einziges Mal wegen des Wanderns die anderen um 15 Minuten habe warten lassen, deswegen den Vorwurf zu bekommen, ich sollte mal schneller laufen, das finde ich nicht in Ordnung. Da bleibe ich beim nächsten Mal vielleicht lieber ganz weg und lasse die KI spielen (oder nehme gar nicht erst teil).
Im Spiel selbst war meine Weigerung, wegen jeder Kleinigkeit zu jammern, natürlich auch spürbar. Ich habe es angesehen und fand es etwas absurd. Zu Anfang wurde England ignoriert bis bemitleidet, ich durfte mir sogar noch Aufbauhilfe von Konkurrenten geben lassen. Von einer Session auf die andere war England dann Weltmacht, gegen die niemand etwas machen konnte. Ab dann hatte ich Spanien als Gegner, das ist irgendwie auch klar. Aber meine Hinweise, dass England gegen Spanien alleine nie nur die Spur einer Chance hätte, wurde einfach ignoriert. Ein 1:1 erschien allen da als fairer Krieg. Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, wieso niemand gemerkt hat, dass Spanien dauerhaft und spürbar geschwächt werden musste, um in dem MP irgendwie Gleichheit zu schaffen. Ich meine z.B. einen Verlust von Tangier oder Gibraltar. England war die Seemacht Nr. 1, das ist klar. Aber wie knapp war das? Obwohl Spanien eine volle Landmacht war, konnte England selbst als voll ausgerichtete Seemacht nicht die spanische Flottenmoral erreichen. Auch mit Land 0 konnte England weniger Schiffe unterhalten als Spanien. Dazu hatte Spanien sechsmal so viel Manpower, konnte also mit jeder anderen Landmacht mithalten. Der Osmane beschwert sich, dass er ja gegen die spanische Flotte nichts machen könnte. Sicher, weil man versäumt hat, Spanien zumindest einen der beiden Nachteile zu geben, schwache Flotte oder schwaches Heer. Dementsprechend war es für alle OK, wenn Spanien in der letzten Session wieder in aller Ruhe in den Krieg einsteigen kann, wann es das möchte, mit 50% Warscore-Bonus zu starten und dazu den langfristigen Vorteil der höheren Manpower und der sicheren Einnahmen auf seiner Seite zu haben (ich spare mir hier mal die Kritik an Boron, der noch obendrein einstieg und daraus ein 3:2 machte, ohne gross darüber nachzudenken. Auf der anderen Seite einzusteigen, das wäre interessant gewesen!). So interessant es dann auch ist, mal Krieg zu führen, sämtliche Kriege gegen Spanien waren für mich immer schon von Anfang an verloren. Einmal ist das OK, aber drei oder vier Mal muss das einfach nicht sein. Klar gratuliere ich Störte zum Sieg, aber er konnte nur deswegen gewinnen, weil wir anderen das alle gerne zugelassen haben. Ich habe das ganze Spiel lang gegen ihn gespielt, soweit ich mir das erlauben konnte, aber das war eben nicht bei jedem der Fall.
Ich weiss auch, dass ich selber nicht so ein guter Spieler bin, weder im SP noch im MP, und sicher irgendwo vieles hätte besser machen können. Aber wenn ich dazwischen wählen muss, entweder selbst mitzujammern und um Hilfe zu bitten ob der schreienden Ungerechtigkeit gegen mein Land, oder als Sparringspartner zu dienen für andere Länder, die eigentlich wissen, dass sie überlegen sind, dann spiele ich in Zukunft lieber gar nicht und gehe dann in Ruhe wandern oder in ein Konzert.
So viel dazu von mir, das wird auch der einzige Post von mir zu dem Thema bleiben. Macht mal ruhig weiter mit einem Abe-MP, aber zählt besser nicht auf mich als Mitspieler. Ich kann nicht versprechen, dass ich da mitmachen will. Ich hatte jetzt mehrere Jahre Pause von EU2-MPs (und EU2 überhaupt), vielleicht habe ich jetzt einfach wieder genug für die nächsten paar Jahre.
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Eichendorff
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Beitrag von Eichendorff »

Mein Fazit fällt ähnlich wie Jorrigs aus, leider. Was es diesem MP gemangelt hat war Fairness und Weitsicht. Die meisten Regenten haben bewiesen, dass sie mindestens eins von beiden nicht kennen/verstehen. Die letzte Session war leider für das erste wieder ein extremer Beweis: auf ein Preußen, dass nach einer totalen Niederlage nur noch 140k Armee hatte und 0(!) MP, mal gleich wieder mit 2.000k draufzuhauen - und zu beharren (Zitat Michy), dass man "Preußen genug Zeit zum Wiederaufbau gelassen hat", das hat mein Blut wirklich zum kochen gebracht (ganz zu schweigen vom Boron, der schon wieder die 5 jährige Friedenszeit gebrochen hat). Bei 170k MP pro Jahr kann man sich leicht ausrechnen, wie lange Preußen gebraucht hätte, um auf die 900k von vor dem Krieg wieder zu kommen...

Mein Fehler gestern war, dass ich in dem ersten Krieg nicht zusammen mit Österreich eingestiegen bin - ich tat es um, nicht TEF zum quitten zu provozieren. War ein total blöder Fehler von mir, auf so was Rücksicht zu nehmen - denn die Übermacht von Spanien, Frankreich und Schweden war durch das Milionenheer Spaniens so groß, dass es sogar in diesem Fall extrem schwierig für uns geworden wäre.

Meine Forderungen für künftige MPs:
1) Ich werde nie und nimmer ein Land zwischen Boron und Michy spielen - das gejammer und fehlende Fairness sind so extrem, dass ich lieber gleich zu Anfang annektiert würde also so was zu spielen (sorry, musste mal gesagt werden).
2) Es müssen Regeln eingeführt werden, die die Fairness notfalls "per Gesetz" durchsetzen müssen - in der Art, wie ich die ursprünglich für ALRON gefordert hatte (vielleicht etwas gekürzt). Den Frieden zu brechen, so wie es Boron mehrmals gemacht hat - dass darf es einfach nicht geben. Genauso wie die extremen Kriegsforderungen, die gestellt werden - Beispiel letzter Krieg: Michy fordert von Preußen 2 Provinzen und Boron auch 2 (Michy behauptet dann "wir haben insgesamt nur 2 gefordert"), die um die 130 WS ausmachen, also nicht erlaubt sind. Da ich mich geweigert habe, wurde es dann per automatik der Spielengine gemacht. Da würde so manch ein Spieler (z.B. TEF) schon längst das Spiel beendet haben.

Ja, ich bin wütend. Denn so manch ein Spieler hier begreift nicht, dass das ein Spiel ist - und Spiele wo es nicht fair zugeht führen dazu, dass die Spieler die Lust zum spielen verlieren (siehe Jorrig, und ich nach gestern auch).
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Sultan Suleyman
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Beitrag von Sultan Suleyman »

Den Frieden zu brechen, so wie es Boron mehrmals gemacht hat - dass darf es einfach nicht geben.
Werter Eichendorff,
Wir wollen Uns gar nicht mit Euch über Fairness etc. auseinandersetzen... nur, es ist ja beileibe nicht so, dass der Bruch eines Friedensvertrages keine Konsequenzen für den Aggressor hätte. Daher bedarf es sicherlich auch keiner zusätzlichen Regeln an dieser Stelle.

Fairness, Gerechtigkeitsempfinden... das sind alles Dinge, die kann man nicht erzwingen. Zudem finden Wir einige "Bösewichter" im Spiel schon okay. Die Vielfalt an Persönlichkeiten unterschiedlichster Couleur macht solch eine Runde interessanter.

Was Wir persönlich nicht in Ordnung fänden, wäre ein selbstzerstörerisches Spielerverhalten. Zunächst einmal, weil damit dieses Land selbst natürlich seine vorgesehene Rolle nicht einnehmen kann, da zu schwach, aber insbesondere auch, weil der von derartigen suizidähnlichen Angriffen betroffene Nachbar ebenfalls fällt. Auch ein absolut lächerliches Land kann mit solchem Verhalten ein exzellent geführtes, mächtiges Imperium zu Fall bringen. Und wofür? Weil ein Nachbar meint, sinnlos wüten zu müssen. Solch ein Verhalten haben Wir in diesem MP aber an keiner Stelle registrieren können. Alles andere, sind unschöne Dinge, die im Spiel selbst angegangen werden sollten.

Edit:
Eines noch.
Jeder von uns ist in gewisser Weise "stolz" auf seine Leistungen... und Wir vermuten einfach, wenn man 400 Jahre spielt, hierfür unzählige Stunden echter Lebenszeit investiert, dann will man neben dem Spielspaß sicherlich auch sein Erreichtes in den stats 1819 wiederfinden. Insbesondere dürfte es nett sein, wenn auch nach Jahren noch, auf das eigene Land bezug genommen wird. Stoerte-Spanien ist wohl solch ein Fall hier. In den letzten Jahren sollte ein Land nicht gecrippelt werden, schon gar nicht, wenn der Spieler nicht einmal anwesend ist. Aber wie gesagt, warum sollte ein derartiges Vorhaben von der Runde geduldet werden? Wenn es doch dazu kommt, dann ist die Mehrheit der Spieler eben so drauf...eine unzivilisierte Barbarenbande halt. Und wenn sich in Zukunft edle Bergsteiger von derlei Haufen distanzieren, so können Wir das auch nachvollziehen. :D
EU2-AAR: Malakka, die Blüte des Islams (last update: 04.01.2012)
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Anton
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Beitrag von Anton »

...und ich habe das alles schon vor x Sessions gewusst und spielte darum so, wie ich spielte. :D
Nur bin ich leider das eine mal auf Stoerte reingefallen, mit dem Russlandkrieg, während er mit FRA den Ösi überfiel. Aber das kommt gewiss nicht wieder vor. ;)
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Beitrag von Jorrig »

Sultan Suleyman hat geschrieben:[...]es ist ja beileibe nicht so, dass der Bruch eines Friedensvertrages keine Konsequenzen für den Aggressor hätte. Daher bedarf es sicherlich auch keiner zusätzlichen Regeln an dieser Stelle.
[...]Was Wir persönlich nicht in Ordnung fänden, wäre ein selbstzerstörerisches Spielerverhalten.
Frankreich hat eine sehr billige Stab. Da stören ihn die -5 auch überhaupt nicht, vor allem, wenn er noch eine ausgerüstete Armee hat und der Gegner praktisch vernichtet wurde. Das steht dann einfach in keinem Verhältnis.
"Bösewichte" im Spiel finde ich auch in Ordnung, es wäre langweilig, wenn alle genauso spielten wie ich. Wie aber ist der Krieg letzte Session schlussendlich zustandegekommen? Hier meine Sicht der Dinge, bitte um Korrektur, falls Einzelheiten nicht stimmen sollten:
- Schweden führt Krieg gegen den Moghul, als ich einsteige ins Spiel.
- England will nicht dulden, dass Schweden CoTs vom Moghul nimmt und fragt erst nach den Forderungen. Antwort nach einigen Nachfragen: 2 Provinzen oder so.
- England tritt währenddessen in den Krieg ein, unternimmt aber erstmal nichts. Ich erkläre, dass es um die CoTs geht, Antwort sinngemäss: Niemand hat die Absicht, ein CoT zu erobern. Und das teilweise in einem Ton, der für mich echt an die Grenze von Wutanfall und ausfallend geht.
- Ich lande Wellington in Sjaelland an mit der englischen Kriegsflotte. Daraufhin löst TEF alle Armeen und Flotten auf und verweigert das Weiterspielen.
- Wir starten die Session neu, und Spanien macht auf Seiten Schwedens im Krieg mit. Es kämpfen also der dem Moghul überlegene Schwede und das England gegenüber überlegen Spanien. Als ob das nicht genug wäre, steigt auch Borons Frankreich mit ein, zuerst ohne grossen Effekt (ausser Calais).
- Nach langem Rumkämpfen und etlichen Stabhits an England (wir starteten ja schon mit -50%) wird Frieden geschlossen. Eigentlich recht zivil, doch was fordert Schweden? Erst Ganges, dann Mecklenburg. Und England steht natürlich als "Verräter" da, welches sich in den Krieg eingemischt hat.

Für mich ist das ein Beispiel, wie man hier was erreicht. Die Ausstiegsdrohung ist am Ende wirksam. Wer auch aussichtslose Kriege annimmt, wird bestraft. Daran kann man auch wenig machen. Wenn man denjenigen, der eh aussteigen will, dafür noch bestraft, ja, dann steigt derjenige erst recht aus. Denjenigen, der einen Krieg verloren hat, fürs Durchhalten belohnen, widerspricht auch der Logik im Spiel.

Alles in allem glaube ich, dass das Spiel generell zu lange dauert. Die Leute investieren zu viel Zeit und Energie in das Spiel, so dass sie es umso unentspannter aufgeben möchten. Daher oft diese Verbissenheit. Man müsste in kürzeren Zeiträumen spielen, damit der Spass erhalten bleibt und nicht jeder alles so ernst nimmt. Beispielsweise könnte man die Regel einführen, dass bei jeder Jahrhundertwende die Staaten im selben Spiel neu verteilt werden. Oder alle drei Sessions. Oder man spielt kürzere Szenarios und setzt ein anderes Enddatum. Ich glaube nur nicht daran, dass das unter der Spielergemeinde hier eine Zukunft hätte. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, der spiele aber mal bitte meinen Zufalls-AAR nach.
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