Der amerikanische Bürgerkrieg

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Gfm. Wrangel
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Der amerikanische Bürgerkrieg

Beitrag von Gfm. Wrangel »

Diese Partie wird gegen den werten Regenten Ammann gespielt, es handelt sich um ein Scenario für CoW, welches Wir erfolgreich umwandeln konnten. Da es sich um ein altes Scenario handelt, haben wir die Option "High Supply" eingeschaltet.

Das Scenario ist Uns gänzlich unbekannt, auch der amerikanische Bürgerkrieg ist nicht Unser Steckenpferd, daher sind Wir derzeit noch völlig ohne Plan, was da auf Uns zukommen wird.

Aus diesem Grund wollten Wir zuerst keinen AAR verfassen, allerdings haben Wir entschieden zuerst nur kurz zu berichten, sollte sich das Scenario gut spielen lassen und Wir ein Gefühl dafür entwickeln, werden Wir Unsere Berichterstattung ausweiten.

Zu Beginn von Zug 1 präsentiert sich auf der Karte gähnende Leere, Wir haben einige Milizen, sehr wenige reguläre Einheiten und einige Forts und Küstenbefestigungen. Der Krieg ist noch nicht ausgebrochen.

Wir haben uns dagegen entschieden, die Milizen aufzulösen, sollten Wir Knappheit an Männern bekommen, können Wir dies immer noch nachholen.

In Zug 1 haben wir dann nur die Seeblockade verhängt und den Krieg erklärt (Theater Options).

Möge die gute Sache siegreich sein!
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Zug 2 ist gespielt, es gilt Ordnung in die Verbände zu bringen und einen ersten Aufmarsch auf das Gebiet der Rebellen zu starten. Kampfhandlungen fanden noch keine statt, dafür konnten zwei Städte des Südens kampflos eingenommen werden: Kansas City und Independence, was Uns immerhin 6 Siegpunkte einbringt. Mal sehen, ob und wann er sich die Städte zurück holt.
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Zug 3 ist wieder beim Feind.

Noch passiert nicht viel, im playback konnte man nur Bewegungen zweier feindlicher Generäle erkennen. Wir gruppieren weiterhin unsere Truppen und marschieren auf, Mitte des 19. Jahrhunderts ging es noch nicht so schnell, allerdings ist ein Zug auch nur eine halbe Woche.

Dafür haben wir die ersten Schüsse des Krieges abgegeben: die Garnison und Küstenbatterie der Rebellen in Newport News wurde durch unsere schweren Geschütze in Grund und Boden geschossen, sämtliche gegenerischen Geschütze wurden zerstört, die Garnison ist in wilder Flucht.
Pionier

Beitrag von Pionier »

Kartenmaterial??

;-)
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Mit dem Kartenmaterial ist es etwas schwierig, weil noch so gar nichts passiert.

Wir präsentieren aber gleich einen Screenshot der eingenommenen Städte und der zerstörten Küstenbefestigung!
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Hier sieht man, ganz am westlichen Ende des Kriegsschauplatzes, Kansas City und Independence:
Bild

Ca. 1.600km weiter östlich sieht man das zerschossene Newport News:
Bild

Man erkennt ebenso, dass Unsere Aufklärung total mies ist.

Zum Abschluß noch einen Überblick über das große Ganze (eine google map mit der Linie Newport News - Kansas City):
Bild

Eingezeichnet sind die Hauptschauplätze in Nordvirginia, Kentucky und im Mississippi Tal sowie die Seeblockade. Das ist der sog. Anaconda-Plan:
Bild
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

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Nebukadnezar
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Beitrag von Nebukadnezar »

Gfm. Manstein hat geschrieben:Mit dem Kartenmaterial ist es etwas schwierig, weil noch so gar nichts passiert.

Wir präsentieren aber gleich einen Screenshot der eingenommenen Städte und der zerstörten Küstenbefestigung!
...das Problem dürfte eher sein, dass bei einem weniger bekannten Szenario kaum einer der Leser weiß worum es eigentlich geht: Siegbedingungen, Schockphasen, Triger für Einnahmen bestimmter Orte etc.
Da hatte Pionier vermutlich erwartet, dass ihr entsprechend aufbereitetes Kartenmaterial mit Kennzeichnung aller relavanten Orte postet - ich hatte es jedenfalls erwartet :D
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Kommt Zeit, kommen Karten und Erklärungen, werter Nebukadnezar.

Im Moment steht uns der Sinn eher nach Schmähung des Gegners, man mag es uns nachsehen :cool:
www.youtube.com/watch?v=A5ra9cXx1-o
Away down South in the land of traitors,
Rattlesnakes and alligators,
Right away, come away, right away, come away.
Where cotton's king and men are chattels,
Union boys will win the battles,
Right away, come away, right away, come away.

(Chorus)

Then we'll all go down to Dixie,
Away, away,
Each Dixie boy must understand
That he must mind his Uncle Sam,
Away, away,
And we'll all go down to Dixie.
Away, away,
And we'll all go down to Dixie.

I wish I was in Baltimore,
I'd make Secession traitors roar,
Right away, come away, right away, come away.
We'll put the traitors all to rout.
I'll bet my boots we'll whip them out,
Right away, come away, right away, come away.

(Chorus)

Oh, may our Stars and Stripes still wave
Forever o'er the free and brave,
Right away, come away, right away, come away.
And let our motto ever be --
For Union and for Liberty!"
Right away, come away, right away, come away.
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Der Beginn der 4. Runde wartet gleich mit einer schönen Überraschung auf: die Rebellen greifen unsere Truppen vor Winchester und Baltimore an! Da es sich aber nur um Miliz bzw. zivilen Mob handelt, sind die Verluste unter den Rebellen verheerend. Beide Counter lösen sich auf und die siegreichen Truppen des Nordens ziehen ungehindert in diese Städte ein! Dabei hatten wir uns auf eine Belagerung eingerichtet, die Städte zu stürmen wäre sehr blutig für uns geworden. Der Verlust dürfte den Süden auch schmerzen, da Winchester lt. Scenario-Beschreibung ein supply-Punkt ist, der aber anscheinend nur für die regionale Versorgung gedacht ist, die Konföderierten verlieren durch den Verlust der Stadt keinen eigenen supply. Baltimore stellt für die Union einen wichtigen supply-Punkt dar, den wir jetzt zu halten haben, sonst verlieren wir 8 Punkte supply.

Das war ein schöner und unerwarteter Sieg, wir hätten erwartet, dass der Feind sich in den Städten verschanzt und diese bis zum letzten Blutstropfen hält:
Bild

Ein fetter Brocken wäre New Market, aber das ist schon recht tief in Feindesland, vllt. gelingt ein Raid mit Kavallerie. Front Royal und Manasses sind als Verkehrsknotenpunkte auch von Bedeutung. Erstes Ziel wird aber sein, die Übergänge über den Potomac zu besetzen, um Maryland zu sichern. Diese Brücken dürfen laut Hausregeln nicht gesprengt werden, da sie sich nicht in einer Ortschaft befinden. Anders als in z. B. Harpers Ferry, die dortigen Brücken werden wir sprengen, falls wir dort so sehr bedrängt werden, dass wir den Ort aufgeben müssen.

Die Supplysituation für den Süden ist durch die Seeblockade angespannt, er kann sich nicht leisten, wichtige supply-Orte zu verlieren, aus diesem Grund liegt Unser Augenmerk natürlich darauf, diese Orte einzunehmen. In Nordvirginia werden wir auch versuchen, die Eisenbahnen des Südens zu kappen, um seine dort stehenden Truppen auszuhungern. Aber auch wir haben durch die Seeblockade an supply eingebüßt, allerdings können wir das viel eher verkraften. Mit merklichen Auswirkungen des mangelnden supplies des Südens rechnen wir aber nicht vor dem nächsten Jahr.
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Bei Front Royal treffen wir auf die feindliche Kavallerie unter JEB Stuart, eine Attacke macht keinen Sinn, daher ziehen wir uns hinter den Fluß nach Winchester zurück. New Market im Handstreich zu nehmen ist also leider misslungen:
Bild
Manassas ist durch Miliz besetzt, hier müssen wir abwarten, bis Infanterie eintrifft. Ein Angriff mit Kavallerie wäre der blanke Wahnsinn.

Der Zug ist nach weiteren Truppenverlegungen auch schon wieder beendet und wurde dem werten Amman zurück geschickt.

-----

Zum AAR:
Unsere Texte sind in Verbindung mit den Bildern imho schlecht lesbar. Hat da einer der werten Regenten eine Idee? Sollen wir alles in Fettschrift schreiben oder zentrieren, wie das viele andere Regenten machen? Oder vielleicht die Bilder zentrieren?
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Francis Drake
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Beitrag von Francis Drake »

Alles Ok! Wir lesen gepannt mit! :)
In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde. - Hans Meyer
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Gfm. Wrangel
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Vielen Dank, werter Sir Francis ;)

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Um auf die Fragen des werten Nebukadnezar einzugehen:

1. Der Schock pendelt lt. Scenario-Beschreibung pro Runde für beide Seiten zwischen 115% und 130% basierend auf einem "dice roll". Kann man im Spiel irgendwo seinen Schock sehen?

2. Unsere Siegbedingungen:
a) Richmond, VA erobert: 50% Siegchance.
b) Atlanta, GA erobert: 25% Siegchance.
c) Petersburg, VA - Chattanooga, TN - Vicksburg, MS - Montgomery, AL erobert: 100% Siegchance, wenn diese Städte allesamt in einer Runde in unserer Hand sind.

3. Siegbedingungen der Rebellen:
a) Washington, DC erobert: 25% Siegchance.
b) Philadelphia, PA erobert: 75% Siegchance.
c) Wenn eine Konföderierteneinheit (ausgenomme Schiffe) 6 hex an Manhattan, NY herankommt: 100% Siegchance.
d) Winchester, VA – Fredericksburg, VA - Atlanta, GA– Nashville, TN – Vicksburg, MS – New Orleans, LA nicht durch die Union erobert: 100% Siegchance, wenn mindestens drei dieser Städte im Oktober 1864 von den Konföderierten gehalten werden. Dies simuliert die Wahl von Herbst 1864, in der Lincoln einen Kriegsfortschritt benötigt, um wiedergewählt zu werden.

4. Trigger (Events?)
Hier wird in der Scenariobeschreibung nur aufgelistet, wie sich die Theater Options und der Verlust wichtiger Orte auf den supply und die Wiederaufstellungen der Truppen auswirken. Dann gibt es noch div. Bedingungen, die kumultativ erfüllt sein müssen, damit die Briten auf Seiten der Konföderation in den Krieg eintreten, die sind von der Seeblockade nämlich alles andere als begeistert, weil ihnen dadurch die Baumwolle der Südstaaten für ihre Tuchindustrie fehlt. Wenn gewünscht, kann ich das in ein anderes posting einkopieren.

5. Karte mit Markierung für 2. und 3. folgt.
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Zur Abwechslung und Auflockerung noch ein wenig Folklore! Einige Bilder eroberter oder besetzter Orte aus der Zeit des Bürgerkrieges.
Harper's Ferry:
Bild

Kansas City:
Bild

Indepence:
Bild

Baltimore:
Bild

Winchester:
Bild
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

So, hier die Karte mit meinen Siegbedingungen:

Bild

Nicht ganz so einfach, diese Aufgabe :cool:
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Beitrag von Nebukadnezar »

Gfm. Manstein hat geschrieben: 1. Der Schock pendelt lt. Scenario-Beschreibung pro Runde für beide Seiten zwischen 115% und 130% basierend auf einem "dice roll". Kann man im Spiel irgendwo seinen Schock sehen?
Wenn keine Meldung in 'Recent News' angezeigt wird bei einem Schockwechsel, kann man den *eigenen* Schock so ermitteln:
(In 'Situation Briefing')
eigener Schock (abgerundet) = effective supply / (force supply + asset sharing - enemy interdiction )
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Vielen Dank für die Formel, werter Nebukadnezar.

In den News wurde bisher nichts angezeigt.
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Turn 5
15.4.1861
Im Morgengrauen des 15. April wurde unsere leichte 1. Kavallerie unter Captain Buford von den grauen Horden der 5. Infanteriedivision, befehligt von Longstreet, bei Manassas überrascht und sofort angegriffen. Buford konnte sich in Rückzugsgefechten vom Feind absetzen und sich in sichere Stellungen zurückziehen:
Bild

Newport News wurde - da wir es nicht besetzen konnten - wieder von den Rebellen eingenommen. Die Milizen aus Virginia mussten dafür aber teuer bezahlen, sie wurden wieder durch unser Geschützfeuer aufgelöst.


Interessantes über John Buford:
Bild
Buford war der Sohn eines Sklavenhalters aus Kentucky und Absolvent der Militärakademie West Point. Kentucky wollte ihn für den Süden rekrutieren, er entschied sich aber, für die Union zu kämpfen. Einigen seiner Klassenkameraden in West Point stand er dann in der Schlacht von Gettysburg gegenüber.
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Beitrag von Gfm. Wrangel »

Zug 6 ist gespielt, es ist nichts passiert.

Allerdings haben wir einen nicht wenig riskanten Plan ins Auge gefasst, wir werden vom Erfolg oder Mißerfolg desselben berichten.
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

Was es nicht alles gibt...ein Civil War Szenario für TOAW... :)

Wir werden mitlesen und es uns genau anschauen ;)
In Schützengräben gibt es keine Atheisten.
Die Chroniken des Lewis Armistead
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