Alte Liebe Rostet nicht - MP Teil II

TheEvilForce

Beitrag von TheEvilForce »

Ja bin ich. Ich war auch heute morgen um 6 Uhr da, aber es war keiner online bis auf Teoman... ;)
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suo
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Beitrag von suo »

Könntet Ihr dem Sultan Suleyman bei der Einstellung seines Rechners helfen und in den Test mit aufnehmen?
Er würde heute ab 21 Uhr für mich übernehmen, dann kann ich zumindest recht früh schlafen gehen. Bin ja nicht schwerkrank, aber möchte ungern die Erkältung verschleppen und dann nächste Woche nicht reisen können. Bei mir hilft es da, früh zu schlafen und mich nicht über meine Mitspieler lange aufzuregen. ;)
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Boron
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Beitrag von Boron »

Ach die 2 Stunden bis 21 Uhr reichen sicher aus um euch so aufzuregen dass ihr eine schlaflose Nacht habt, Störte und wir werden zumindest unser Bestes geben :rolleyes: :tongue:
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suo
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Beitrag von suo »

Ach, nochmal Judea zu holen wäre ja laaaaangweilig und Thrace könnt Ihr nicht erobern. :D
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Sultan Suleyman
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Beitrag von Sultan Suleyman »

Werter Suo,

Wir können nicht garantieren, dass Wir auch wirklich dem Spiel um 21 Uhr beitreten können - aus technischen Gründen.
Wir haben nämlich keinen Zugang zum Router, dieser steht im Nebenhaus (*). Wir schauen Uns nochmal an, was genau zu machen ist. Um etwa 18 Uhr sollte ja klar sein, ob es funktioniert (Test mit TEF & Stoerte). Falls nicht: Ihr seid ja ohnehin um19 Uhr da... d.h. Ihr werdet's rechtzeitig erfahren und spielt einfach weiter bis 23 Uhr.

(*) Edit: Äh, ist alles im legalen Bereich. Keine falschen Schlussfolgerungen ziehen, bitte.
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Sultan Suleyman
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Beitrag von Sultan Suleyman »

Zur aktuellen Lage ein paar Worte.

Wenn Wir Uns das bestehende Frankreich mal anschauen... nun, ist es nicht offenkundig, dass es doch recht kümmerlich ausschaut? Nicht nur optisch, nein, die stats sprechen doch Bände.

Der erste Krieg FR vs. AU/BRA ging überraschend schnell zu Ende, der zweite hingegen zog sich schmerzlich in die Länge... scheint Uns irgendwie alles aus dem Ruder gelaufen zu sein. Warum Boron BRA den Krieg erklärte und nicht Moses können Wir nicht ganz nachvollziehen. Klar, er wollte beide Provinzen wiederhaben... irgendwie müssen Wir auch sagen, dass er Uns sehr leid tat, das Verhalten der beiden Deutschen war irgendwie nicht ganz fair. Das lag jetzt auch nicht an Borons Gejammere (endlich konnten Wir das auch live hören, schon unglaublich, auch die ständige Variation in der Wortwahl, als er seine Enttäuschung über Moses kundtat, etc... köstlich :D ).. äh, wo waren Wir? Ach ja, das lag nicht an seiner ungewöhnlichen Stimme und am Gejammere (nach einer gewissen Zeit mussten Wir feststellen, dass Wir das gar nicht mehr wahrnahmten, obwohl es natürlich weiterhin da war, das Gejammere... erschreckend!), es erschien Uns einfach in der Form nicht korrekt, Turenne hin oder her. Boron müssen Wir Unsere echte Anerkennung ausrichten, militärisch scheint er wirklich ein As zu sein. Wirtschaftlich nur, dürfte FR irreparabel beschädigt worden sein. Nicht nur aufgrund dieser Kriege, es ist aus ökönomischen Gesichtspunkten von Anfang an wohl nicht ganz sauber geführt worden. Ein weiteres Problem ist auch, dass BRA ziemlich angeschlagen ist (Stab -3) und nicht so sehr Österreich.

Als Osmane wollten Wir nicht eingreifen, da Wir das Reich verantwortungsvoll im Namen Suos führen wollten und dieser bis zuletzt keinerlei Sympathien gegenüber Boron auch trotz Unserer Anstrengungen erkennen ließ. Sorge bereitet Uns vor allem, dass Spaniens Gegner zurückgeworfen werden. Spanien wurde in den Kriegswirren zuvor - MOG/SW/(OE) vs. RU/SPA - wenigstens leicht durch das mutige Eingreifen TEFs gebremst. An dieser Stelle zollen Wir auch ihm Unseren Respekt.

Die aktuelle Situation, ohne die stats ernsthaft einzubeziehen:

- FR ist wirtschaftlich in erbärmlichen Zustand
- das Verhältnis zwischen den Deutschen und FR ist nachhaltig beschädigt
- Spaniens ärgster Feind aus dem Rennen (quasi)

@Suo:
Werter wahrer Sultan ( :D ),
Wir hoffen Euer Reich in Eurer Abwesenheit halbwegs vernünftig über die Runden gebracht zu haben. Wir haben
- mittlerweile kaum noch Ungläubige im Reich
- einen soliden Handel
- weitere 3 Manufakturen (Handelsgüter) bauen lassen (dürften sofort Anfang nächster session fertig werden)
- die Galeerenflotte trotz tech-Rückstand weiter aufgebaut

Wir raten Euch, irgendwie Boron wiederzugewinnen und ihn aus dieser unseligen emotionalen Bindung mit dem Spanier zu befreien und gemeinsam gegen eben diesen vorzugehen. Der Abstand zwischen Spanien-OE hat sich Unseres Erachtens deutlich verringert. :)

Wisset, dass der Spanier kriegsbereit ist. Anzunehmen ist, dass er das geschwächte Österreich im Visier hatte. Jedoch ist es mittlerweile wohl zu einem Friedensschluss zwischen FR - AU/BRA gekommen... ein DoW gegen Wien ist dennoch wahrscheinlich. Die KM von FR, AU, BRA bewegt sich derzeit jeweils zwischen 8-10% etwa.

Weiteres: Britische Macht wächst rasant an; ist zu berücksichtigen.

Eines wollten Wir auch noch gerne loswerden:
War nett endlich einmal auch eure Stimmen zu hören, wobei es schwer war, diese anfangs auseinanderzuhalten. Zudem möchten Wir Uns für Unsere "diplomatische Abwesenheit" entschuldigen... ist halt bissel dämlich, wenn man nur zuhören kann. Können Uns schon vorstellen, dass es auch für euch nicht so toll, wenn Istanbul ständig schweigt. :)
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Beitrag von TheEvilForce »

Der Gewinner diese Session war ganz eindeutig : Spanien
Spanien konnte seine Einnahmen steigern und noch Inflation abbauen. Es ist zu See immernoch die unangefochtene Nummer 1. Keine Flotte kann es mit ihm aufnehmen. Der spanische Handel brummt wieder und seine Gegner zerfleischen sich gegenseitig.
Spanien aufhalten könnte nur eine Koalition Frankreich/Osmane, die ich aber seit letzter Session für eher unwahrscheinlich halte, vor allem das Frankreich sich im Osten eine neue Krisenregion schuf. Da waren seine beiden östlichen Nachbarn aber auch nicht unschuldig. Bringt auf jeden Fall jede Menge Verluste für Österreich/Brandenburg/Frankreich und spielt somit natürlich Spanien in die Hände. Wäre ich Spanien, so würde ich tatsächlich jedem der 3 Geld schicken. Immer dem gerade unterlegenen, damit der sich nochmal wehren kann und der Krieg verlängert wird.
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Anton
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Beitrag von Anton »

Sultan Suleyman hat geschrieben: - FR ist wirtschaftlich in erbärmlichen Zustand
- das Verhältnis zwischen den Deutschen und FR ist nachhaltig beschädigt
- Spaniens ärgster Feind aus dem Rennen (quasi)
noch laaaaange nicht. Er nimmt es locker mit den stärksten Landmächten auf. Der Einbruch der Einnahmen ist nach dem Krieg schnell repariert, und auch will Suo das Embargo nicht ewig währen lassen.
Und als den Feind ich warf in Staub und Sand,
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Die Session hatte 4 Gewinner:

1. England. Unbemerkt von allen ist es zur zweitgrößten Handelsmacht gereift, ist in der Techspeed in die Spitzengruppe gerückt, hat eine ordentliche und billig aufzurüstende Flotte parat, ein großes und effizientes Kolonialreich aufgebaut: Pünktlich zu den großen Leadern wird's kriegsbereit sein.

2. Das osmanische Reich: Es ist ebenso wie England so gut wie gar nicht von Kriegen tangiert worden und konnte in Ruhe aufgebaut werden: Die neuen Manus sind ja noch nicht mal in den Stats drin. Diplomatisch eine sehr starke Position, da jeder dankbar ist, wenn der Osmane lieb zu ihm ist: Ob mit Frankreich gegen Spanien oder Österreich, oder mit Österreich gegen Spanien, ... . Niemand will was vom Osmanen, alle haben ihn lieb (bis auf den Russen, aber es wird dauern, bis der was machen kann), obwohl er eindeutig die Nummer 2 im MP ist und überall mitredet: Frankreich ist auf ihn angewiesen, alle anderen wollen's sich nicht mit ihm verscherzen. Extrem gute Ausgangslage und das trotz der relativ kleinen Größe bei gleichzeitig viel zu hohem BB.

3. Österreich. Sicher: Der Krieg war sauteuer. Aber Österreich kann immer bei der Landtech vorne dabei sein. Vor allem hat es Savoien gewonnen, dürfte sich die ewige Dankbarkeit Brandenburgs gesichert haben: Es braucht schon eine große Koalition, um dieses kompakte Reich zu schlagen.

4. Spanien. Hatte zwar mit die höchsten Kriegskosten von allen Nationen, und das auch noch ohne irgendeinen Gewinn. Aber das juckt Spanien nicht so, solange andere auch bluten. Und das haben sie ja. Im Nachhinein wäre es besser gewesen, den asiatischen Handel auch aufzubauen und friedlich zu bleiben (und das beschissene Event zu umgehen), aber mei, kann ja nicht alles gut laufen. Neben dem Osmanen der zweite Profiteur des langen Kriegs zwischen Frankreich und den Deutschen. Allerdings zunehmend isoliert.

Und 2 große Verlierer: Zum Einen tatsächlich Frankreich, das es schwer haben wird in diesem Spiel seine gewohnt zentrale Rolle zu spielen. Die fehlenden Einnahmen kann es leicht wieder ausgleichen. Die Kriegskasse ist ja immer noch extrem voll. (Obwohl ich nicht weiß, warum: Kennt man in Frankreich keine Söldner?) Aber gegen 2 Deutsche, die zusammen deutlich überlegen sind und ein Spanien, das zumindest nicht die gewohnt leichte Beute sein sollte, wird's schwierig.

Und: China. Allerdings ist das eine Entwicklung, die sich schon länger abzeichnet und nun nur immer deutlicher wird. Chinas Slider verstehe ich z.B. überhaupt nicht: Aristokratie ist Gift, Narrowminded auch. Im Idealfall wären beide Slider entgegengesetzt ausgerichtet, was Chinas Techspeed um 50% erhöht hätte. Oder wären genutzt worden: Und zwar durch frühe Annexion und anschließende Bekehrung von Hinterindien und konsequente Besiedlung Sibiriens. Dann wäre zwar die Techspeed nicht ganz so hoch, aber es hätte deutlich mehr Einnahmen und MP.

Von all dem verschenkten Geld und dem, das nicht in die Kassen kam, weil China Gratishandel für alle (außer das weiterhin auf eigene Kosten aus den CoT's verbannte Spanien) anbietet, hätten auch locker 10 Manus gebaut werden können, ohne dass das ernsthaft was gekostet hätte.

Schweden sehe ich als kleineren Verlierer: Es hätte sicher nichts verloren, wenn es sich einfach aus dem Krieg herausgehalten hätte. Die Anerkennung für das tapfere Auftreten ist zwar berechtigt, aber doch ein schwacher Trost für anderswo entgangene Möglichkeiten, 100 verlorene Kriegsschiffe und einen gekillten Gustav Adolf.
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Moses
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Beitrag von Moses »

@Suleymann, lass dich mal nicht von den Stats täuschen, die KM zieht das schon stark nach unten, die Länder sind alle so stark das sie einen längeren Krieg schon gut verkraften können, sonst würde man ihn ja nicht soooo lange führen :)

Kaum hat der Osmane Alexandria dank des heldenhaften deutschen Kampfes wieder wird man hier gleich, wenn auch von der Vertretung, feindselig bedacht ;)
Vielleicht sollten wir dieses mal mit FRA gegen TUR ziehen und nicht SPA und den aufmüpfigne Sultan zur Verantwortung ziehen :D

Wieso hattest den kein Mikro eigentlich? Ein billig Headset für 10 EUR wuerde das ja schon erledigen :)

@Stoerte, na Danke für die Blumen, aber wenn es Berlin und Wien nicht schaffen FRA - wenn es wirklich kämpft - zu bezwingen, wieso sollte es dann einer Koalition nötig sein um moch zu schlagen :)

@All: Wir sehen schon ein warum Boron gerne ein 2. CoT haette, man haette aber als FRA auch noch agressiver in den Kolonien mal vorgehen können, bin nicht sicher ob es nicht Moeglich waere das in Amerika fuer FRA ein neues entstehen wuerde solange das englische exdistiert, denke aber doch eigentlich schon, dann waere man da flexibler gewesen auch in Paris beim aussuchen der Feinde :)
I don't know anything about Angola, but Angola is in trouble
("Sir" Charles Barkley, Dream Team I, Barcelona 1992)
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suo
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Beitrag von suo »

Ich tue mich eben schwer, gegen Österreich aktiv zu werden, da Moses der einzige aus der Gruppe der benachbarten Latin-Landmächte (SPA,FRA,HAB) ist, gegenüber den mein bisheriges Misstrauen unangebracht war. Österreich hat bisher nichts gegen die Osmanen unternommen, ausser den Zeigefinger zu heben, damit der Russe überhaupt nach Sibirien darf - was wir sowieso nicht verwehrt hätten. Er hätte uns den Krimkrieg verhageln können, mit Spaniern und Franzosen in den Balkan marschieren, im nächsten Krieg dem Russen Astrakhan verschaffen, etc.

Boron wird sich mittlerweile für die Alexandria-Aktion der letzten Session selbst in den Arsch beißen. Vorher war ich eher auf Frankreichs Seite, hätte nicht zugesehen, wenn die Deutschen oder Spanier ihn zu sehr rupfen. Das hat Stoerte gut hinbekommen. :D Erschwert wird aber ne Arbeit mit Boron, da er vorher nicht wirklich andere in seine Planungen mit einbezieht. Klar, bei unserer Petzenriege werden dadurch eventuell Kriegspläne beim Feind landen, aber 2 Monate vor Kriegserklärung zu erfahren, dass man mit Frankreich zusammen irgendwas machen soll... Oder 2 Monate bevor ich Alex angreifen will mir sagen, wann ich es doch zurück bekommen kann. Das ist bei aller Fähigkeit als Kriegsherr ziemlich gewöhnungsbedürftig.

@Sultan Suleyman: Gute Vertretung. :top:
Ihr hättet die Franzosen wieder in die COT lassen können, Zeit ist eigentlich abgelaufen, aber das ist nicht ganz so schlimm. Die Konvertierungen der Ungläubigen haben super geklappt, wichtige Festungen sind weiter ausgebaut. Sieht gut so aus. Wenn Ihr am 1.April spielen wollt, dürft Ihr aber auch Krieg führen, wenn Ihr es für angebracht haltet.
Ah... Zypern... hätte ich eventuell verkauft, OK, nun sinds Sunniten, die werden behalten. :)
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

Stoertebeker hat geschrieben:Und: China. Allerdings ist das eine Entwicklung, die sich schon länger abzeichnet und nun nur immer deutlicher wird. Chinas Slider verstehe ich z.B. überhaupt nicht: Aristokratie ist Gift, Narrowminded auch. Im Idealfall wären beide Slider entgegengesetzt ausgerichtet, was Chinas Techspeed um 50% erhöht hätte.
Aristokratie ist grundsätzlich nebensächlich. Im ersten Jahrhundert ist hohe Ari sogar besser. Egal. Sie stand mit Spielbeginn auf 9 und es galt erstmal, eine Extremposition zu finden, damit es nicht durcht Events die Zentra zusammenhaut.Das war halt die 10 und die ist bei den allenfalls mittelmäßigen (im Vergleich zu anderen Spielerländern) Monarchen auch wirklich hilfreich, nicht zu vergessen den zusätzlichen Diplomaten. Auf den Techspeed hat der Slider nur indirekten Einfluss durch etwas höhere Einnahmen. Doch das ist erstmal irrelevant. Nach der Revoltenära wird Ari dann Richtung 0 bewegt.

Inno ist niedrig wegen der Stabkosten und Siedler. In den ersten 200 Jahren für China ein absolutes Muss, sofern man das Glück eines frühen Conquis hat und damit überhaupt erst eine sibirische Option vor dem Russen.
Oder wären genutzt worden: Und zwar durch frühe Annexion und anschließende Bekehrung von Hinterindien und konsequente Besiedlung Sibiriens. Dann wäre zwar die Techspeed nicht ganz so hoch, aber es hätte deutlich mehr Einnahmen und MP.
MP ist nun etwas, was China nur am Rande interessiert. Zumindest muss es sich nicht darum besonders bemühen.
Mit den Einnahmen ist das so eine Sache. Jede ausgebaute Kolonie erhöht Stabkosten und zieht den Techspeed runter. Selbst in den besten Siedlungsprovinzen in Sibirien - zumindest in dem für China erreichbaren Teil.

Das mit der Annektion und Bekehrung Hinterindiens ist vor der Revoltenära völliger Blödsinn. Jede Provinz dort ist Gift für den Techspeed. Jede, ausser Malacca. Zumindest bei den momentanen Wirtschaftstechs.
Bekehrung dieser Region ist mit den Super-Admin-Monarchen Chinas reine Geldverschwendung. :rolleyes:
Auf die finanzielle Situation hat der Besitz Hinterindiens kaum Einfluss. Trotz dem Besitz des noch vergleichsweise reichen Küstenstreifens von Arakan bis Bangkok hat sich die Censustax kaum erhöht. Aus Bangkok (Basetax 16!) bekommt China im Optimalfal 2D Steuern. Das wird jetzt mit Infra5 etwas besser aber ändert nichts am grundsätzlichen Problem. Falsche Kultur, falsche Religion, beschissene Staatsreligion, bescheidene Admin-Monarchen.

Von all dem verschenkten Geld und dem, das nicht in die Kassen kam, weil China Gratishandel für alle (außer das weiterhin auf eigene Kosten aus den CoT's verbannte Spanien) anbietet, hätten auch locker 10 Manus gebaut werden können, ohne dass das ernsthaft was gekostet hätte.
Und die 10 Manus (so viele wären es nichtmal) hätten aus China auch kein anderes Land gemacht.

China hat ganz andere, grundsätzliche Probleme:

1. die Engine-vorgegebene Entwicklung:
Diese teilt die Lebenszeit Chinas in 3 Zeitalter, in die Vor-Revolten, in die Revolten (1615 - 1684) und in die Nach-Revolten Zeit. Erstere dient eigentlich nur der Vorbereitung auf die Revolten-Zeit. Da sind Stabkosten sehr wichtig. Technologisch nicht völlig in der Bedeutungslosigkeit versinken und billige Truppen bauen können.
Aktuell (mit 10 RR per Event) kommt bei voller Tolerierung aller im Reich vorhandenen Religionen und Stab +3 jeden dritten Monat eine Revolte. Damit ist China komplett beschäftigt. Und es wird schlimmer, das RR wird bis zu 30% hochschnellen. Man kann es etwas lindern, wenn man auf 10 Basetax verzichtet und sich -3 Zentralisierung reinwürgen lässt.
Man sollte hier in einem kommenden MP ertnsthaft darüber nachdenken, ob man sowas einer Spielernation zumuten will.

2. Die Techgroup
40% höhere Techkosten und kein Nachbarbonus (gerade zu Beginn) sind durch keine wirtschaftliche Investition und keinen Slider kompensierbar, zumindest nicht ohne einen anderen Pferdefuß (enorme Stabkosten, keine Siedler).
An dieser Stelle herzlichen Dank, dass Unserem Wunsch nach Muslim-Tech nicht entsprochen wurde. ;)
Die hätte aus China auch kein komplett anderes Land gemacht, aber zumindest eines der grundlegenden Probleme etwas gelindert.
Und NEIN, Stoerte. Wir sind nicht der Meinung, dass man eine Techspeed-optimierte Innenpolitik wählen sollte, zumindest nicht vor 1684, denn dann wird man der Revolten noch weniger Herr.

3. die Staatsreligion:
Die bringt zwar billigere Stab, aber ansonsten ist durch sie die Rückständigkeit vorprogrammiert. Aber da kann man nix machen. Muss man auch nicht, immerhin hat China auch andere Vorteile, die man nicht unterschlagen darf.

4. die bescheidenen Monarchen:
Ein 6er Admin Monarch ist schon das große Los. Damit kann man natürlich niemanden missionieren. Manus sind immer teuer. Händlerchancen etwas schlechter ... na das komplette Programmm halt.

5. kaum Leader:
geschenkt ... ist nur ein Problem von untergeordneter Wichtigkeit.
Wir erwähnen es nur, weil Spanien auch ständig auf seine fehlenden Leader verweist. :D :tongue: ;)

Fazit:
Die schlimmsten Nachteile sind 1. und 2. denn sie zwingen China in den ersten 200 Jahren zu einer wirtschaftlich betrachtet suboptimalen Innenpolitik und zu einer extrem vorsichtigen Expansionspolitik. Jede Eroberung, jede Kolonialstadt, erhöht nur marginal den Reichtum, drosselt aber Techspeed und erhöht Stabkosten und RR. Es ist nach Unserer Meinung ein extrem schwieriger Spagat, da den richtigen Weg zu finden. Jeder Europäer (ausser der Russe) kann fast ohne sich Gedanken zu machen expandieren. China kann das nicht, darf das nicht. Selbst vermeintlich reiche Provinzen sind mit Falschkultur, Falschreligion und keiner Chance zur Bekehrung sorgfältig auszuwählen. Was passiert, wenn man das nicht tut, sieht man am Mogulreich und der hat immerhin die oben genannten Nachteile nicht. Nicht so krass wie China.
Uns fehlt auch ehrlich gesagt die Erfahrung mit der Revolten-Zeit, denn im SP haben wir da immer entnervt aufgehört. Aber Wir haben einen großen Respeklt davor und waren Daher der Meinung, dass es gut ist, sich gezielt darauf vorzubereiten.


Nach Unserer Meinung sind in einem künftigen MP, in dem man China mehr als nur die Rolle eine Regionalmacht zugestehen will, 2 Dinge als Edit Pflicht:
1. Muslim Tech (im 1419er kann man das selbst wählen)
2. Halbierung der RR-Events
Auch damit behält China noch genügend hausgemachte Nachteile, die die Vorteile (die es zweifellos auch hat) ausgleichen.
Randomleader wären nett, aber nicht spielentscheidend nötig.
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Beitrag von suo »

(1) Eventuell... müsste man später die Möglichkeit zur Modernisierung haben. Aktuell seid Ihr doch mit China-Tech dem Russen als einzigem europäischen Nachbarn noch überlegen. Was soll der denn machen, wenn China noch schneller techt?
(2) China sollte eigentlich nicht ohne dabei andere Nachteile auf sich zu nehmen ernsthaft in Sibirien kolonisieren können. Ist hier aus dem Ruder gelaufen, da Michi Euch am Anfang etwas dumm gekommen ist und die Gegenreaktion provoziert hat. Trotzdem hatten die Chinesen da bis ins 21.Jahrhundert überhaupt kein Interesse dran und es ist eigentlich auch nicht Sinn des Spiels.
(3) Es bleibt die Frage, was man von einem China-Spieler erwartet. Mir reicht es, dass er seinen Spass hat, die Europäer bremst und davon abhält, China aufzuteilen. 2/3 Asiens zu annektieren, Sibirien zu kolonisieren und bis Spielende auch die Insel-COT Malakka und Kansai zu kontrollieren gehört nicht dazu. Auch wenn es Euch als China-Spieler (und wenn ich China selbst spielen würde, würde ich es in dem Moment subjektiv wohl so sehen wie der DoY) nicht so gut gefällt, irgendwann abgehängt zu werden: Die Europäer sollten ne Chance haben, sich in Indonesien, Japan und Sibirien auf lange Sicht durchzusetzen.
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Duke of York
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Beitrag von Duke of York »

suo hat geschrieben:(1) Eventuell... müsste man später die Möglichkeit zur Modernisierung haben. Aktuell seid Ihr doch mit China-Tech dem Russen als einzigem europäischen Nachbarn noch überlegen. Was soll der denn machen, wenn China noch schneller techt?
Dass der Russe momentan so schlecht dasteht, ist Schuld seiner Diplomatie und seiner teilweise unsinnigen Kriege und Eroberungen. Das ist, bei allem Respekt, nicht der Maßstab an dem man China messen sollte.
(2) China sollte eigentlich nicht ohne dabei andere Nachteile auf sich zu nehmen ernsthaft in Sibirien kolonisieren können. Ist hier aus dem Ruder gelaufen, da Michi Euch am Anfang etwas dumm gekommen ist und die Gegenreaktion provoziert hat. Trotzdem hatten die Chinesen da bis ins 21.Jahrhundert überhaupt kein Interesse dran und es ist eigentlich auch nicht Sinn des Spiels.
Das Spiel heißt Europa Universalis und ist natürlich auf Europäer (historisch korrekt) optimiert.
Nach Unserem Verständnis macht ein MP-Spiel mit Besetzung von China und Mogul nur dann Sinn, wenn man ihnen gestattet, einen ahistorischen Weg zu gehen. Das ist durch das Spielsetting (Events, Monarchen, Religionen und Kulturen) zwar schwer, aber man kann es etwas lindern. Wenn man will.
Das ist aber eine Frage, die man nicht nur aus subjektiv chinesischer Sicht diskutieren kann. Wir können hier nur Unsere Erfahrungen mitteilen, wo der Schuh bei China drückt und wo Wir Optimierungsmöglichkeiten sehen würden.
(3) Es bleibt die Frage, was man von einem China-Spieler erwartet. Mir reicht es, dass er seinen Spass hat, die Europäer bremst und davon abhält, China aufzuteilen. 2/3 Asiens zu annektieren, Sibirien zu kolonisieren und bis Spielende auch die Insel-COT Malakka und Kansai zu kontrollieren gehört nicht dazu. Auch wenn es Euch als China-Spieler (und wenn ich China selbst spielen würde, würde ich es in dem Moment subjektiv wohl so sehen wie der DoY) nicht so gut gefällt, irgendwann abgehängt zu werden: Die Europäer sollten ne Chance haben, sich in Indonesien, Japan und Sibirien auf lange Sicht durchzusetzen.
Auch hier die grundsätzliche Frage, ob man einem MP-gespielten China und Mogul unbedingt den historischen Niedergang aufzwingen muss. Zumindest in der Härte, wie er unabwendbar ist.

Und um es klarzustellen:
Wir haben Spaß mit China so wie es momentan ist. Wir investieren auch gerne in andere Länder anstatt in China selbst, weil das objektiv die einzige Chance Chinas auf Teilhabe am Weltgeschehen ist. Und das ist uns wichtiger, als 5 oder 10 Manus mehr zu haben.
Und das ist nunmal komplett ahistorisch, da könnt ihr machen, was ihr wollt. :tongue: :D

Unsere Ausführungen ober dienten nur zur Erklärung, warum China immer mehr den Anschluss verliert. Denn das hat nichts mit Slidereinstellungen in der Innenpolitik oder der einen oder anderen Eroberung zu tun.
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Beitrag von TheEvilForce »

@ Stoertebeker : Natürlich ist Schweden der Verlierer der Session. Ohne Eingreifen wäre ich bei 200+ Schiffen, 1% Inflation und Infra 5 auf dem Weg zu Infra 6. Nur muss man halt auch mal den unangenehmeren Weg gehen. England übernimmt ja jetzt erstmal für ein paar Jahre diese Rolle von Schweden (hoffe ich), da es ja im Krieg seine Wirtschaft aufbauen konnte.
Schweden ist meiner Meinung sogar der grösste Verlierer dieser Session und hat seinen Grossmacht-Status verloren, den er zum ersten Mal in der letzten Session hatte. Von der Stärke her würde ich Schweden in einer Gruppe mit Brandenburg/Russland/Moghul Reich als Regionalmacht.

Zum Thema China : China ist aber sicher vor Spanien, denke ich. Ich bezweifle, dass irgendein Europäer dort landen kann und sich auch dort halten kann in der Nicht-Revolten-Zeit.

Achja : Die KI hat Portugal mal lustig -3% Inflation gebracht... Super...

Meine aktuelle Machtdefinition :
Supermacht : Spanien
Weltmacht : Osmanisches Reich , Frankreich , England
Grossmacht : Österreich , Portugal , Niederlande
Regionalmacht : Brandenburg , Russland , Mughal Reich , Schweden , China (Revolten)

Wie ihr seht, ist die Gefahr für Spanien eher westlich von Schweden zu suchen. In ein paar Jahren ist Teoman stark genug, euch zur See entgegenzutreten und jeden anderen zu schlagen. Also solange euch Teoman nicht Lehnstreue geschworen hat (und das am besten auch schriftlich), würde ich mir an eurer Stelle Sorgen machen im Westen...
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Beitrag von suo »

@TEF: Warum seht Ihr Österreich schwächer als Frankreich?
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Beitrag von Duke of York »

TheEvilForce hat geschrieben:Zum Thema China : China ist aber sicher vor Spanien, denke ich. Ich bezweifle, dass irgendein Europäer dort landen kann und sich auch dort halten kann in der Nicht-Revolten-Zeit.
Auch deshalb, weil China seine Ressourcen nicht ins eigene Land investiert hat. ;)
Revolten hin oder her - in einem 1 vs. 1 gegen Spanien wäre China hoffnungslos unterlegen, da Spanien mit der Seeüberlegenheit deutlich mobiler wäre. Zum Stab-Hitten würde es immer reichen.

Wir erwarten, dass am Ende der Revoltenära China und Russland auf Augenhöhe sind. Und auch dann kommt ja erst der Vertrag von Nerchijinsk, der Russland die Cores auf die Pazifikregion gibt. :fecht:
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Beitrag von Anton »

Ich weiß nicht, ob man Macht so eindimensional sehen kann.

Russland und Mogul haben vielleicht höhere Einnahmen und reichere Handelszentren als der Brandenburger, trotzdem sollte für beide relativ interessant sein, was der Herrscher in Berlin denkt. (Und der denkt, dass vor allem die Interessen von den Investoren in der Verbotenen Stadt zu schützen und zu wahren sind ;) ) Auch die Großmacht Holland ist gut beraten, ein herzliches Einvernehmen mit dem Hause Hohenzollern zu pflegen.

Alles in allem glaube ich mich zu der Meinung erdreisten zu können, dass Brandenburger Einfluß höher ist als der Russlands oder Mugals, und für kontinentale Geschichten auch als der Hollands oder Portugals. Die 200000 Mann, mit Landtech von Weltklasse, einer passablen Sliderstellung und Anführern, die okay sind und in Zukunft immer besser werden sind halt etwas, was eine Embargo-Option oder 50 Dukaten Mehreinnahmen auch mal aufwiegen kann.
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Beitrag von Duke of York »

Anton hat geschrieben:(Und der denkt, dass vor allem die Interessen von den Investoren in der Verbotenen Stadt zu schützen und zu wahren sind ;) ).
Die Investoren aus der Verbotenen Stadt erwarten schon sehnsüchtig, die ersten hochseetauglichen Schiffe unter Kurfürstlicher Flagge vor Chinas Küste kreuzen zu sehen. :D
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Stoertebeker
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Beitrag von Stoertebeker »

Übrigens habe ich noch einen eindeutigen Verlierer vergessen: Brandenburg. Zieht mit Österreich in den Krieg, um Champagne zu gewinnen, kämpft nochmals verlustreich gegen Frankreich und verliert's wieder, während Österreich seinen Gewinn behält aber dennoch als freundlicher Helfer dasteht.

Übrigens, Moses: Du hast selbst gesagt, dass ihr beide in einer klaren Defensive (oder mit einer konsequenten Offensive) deutlich stärker wärt als Frankreich. Das ist ja auch aus den Stats eindeutig hervorgegangen.

Von den Zahlen her ist Spanien natürlich weiterhin die klare Nummer 1. Aber wenn man sieht, auf was für Widerwillen seine Aktionen überall stoßen, obwohl es selbst Teile der Karibik bereitwillig abgegeben hat ...

Österreich hingegen hat fast ganz Italien, dominiert Frankreich, hat alles, was es sich auf dem Balkan nur wünschen kann, einen treuen Freund im Norden und auch sonst kaum Gegner. Es verbietet den Handel: Spanien ist Schuld. Es nimmt Ligurien, Piemont, Savoien und rückt's nicht wieder raus: Die Fehde entsteht zwischen Boron und Anton. Es überfällt zusammen mit Osmanen und Brandenburg Frankreich: Spanien ist Schuld. Es besitzt osmanische Cores und Staatskultur auf dem Balkan: Der Osmane denkt dennoch nicht daran, seinem natürlich Freund Frankreich zu Hilfe zu kommen.

Vor zwei Sessions habe ich noch gelacht, als Moses Neapel forderte. Inzwischen finde ich das nicht mehr lustig. Es ist schon irgendwie krass. :D
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