SI-Jubiläum – Staffelstab-AAR – Die SI-Kurie
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Der Zarewitsch
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Der Zar, den es arg ärgerte, dass er seinen Auftrag nicht erfüllen konnte, hat die freie Zeit, die er gerade hatte, genutzt das Szenario, das er begonnen hatte, zu Ende zu bringen und sogar seinen AAR abzuschließen.
Werte Herren, ohne Verwirrung aufkommen zu lassen, möchte auch ich meine Version der letzten 25 Jahre unseres Jubiläums-AARs hier abliefern. Dann fühle ich mich wieder wohl.
Vielen Dank.
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Kaiserliche Grüße an alle Regenten
Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Der Zarewitsch
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Papst Paulus dankte dem Schöpfer für das bisher Erreichte; doch lag noch viel Arbeit vor ihm. Als Hauptaufgabe seiner Politik betrachtete er die Konsolidierung des Staatshaushaltes und die Einbindung des Kirchenstaates in ein stabiles Verteidigungsbündnis. Oberstes Ziel allerdings sollte vorab die Einverleibung des reichen Neapel sein. Diese würde nicht leicht fallen, denn Neapel stand in Personalunion unter der Kontrolle Sardiniens. Dieses wiederum befand sich in einem starken Bündnis mit Kastilien und Aragon. Papst Paulus begann seine Netze auszuwerfen. Er erklärte Sardinien zur päpstlichen Einflußsphere und verurteilte die von Neapel an Sardinien gerichteten diplomatischen Spitzen, indem er seinerseits Neapel wiederholt verbal attackierte und die militärischen Durchmarschrechte annulierte. Desweiteren schloß Paulus sowohl mit England als auch dem mächtigen Burgund ein Bündnis. Seine Hoffnung, daß einer der Allianzpartner über kurz oder lang mit Kastilien in den Klinsch geraten würde, erfüllte sich bald. Kastilien und Portugal traten in den Krieg ein und zogen ihre jeweiligen Bundesgenossen in den Waffengang. So standen 1451 Kastilien, Aragon, Sardinien und Neapel mit Portugal, Armagnac und England im Krieg. Dies gab dem Kirchenstaat einen Allianzkriegsgrund, der sogleich an Neapel seine Umsetzung fand. Während Paulus selbst an der Spitze seiner Hauptstreitmacht von Rom aus gen Süden marschierte, wurde ein Söldnerregiment auf das ungesschützte Sardinien angesetzt. Die Neapolitaner wurden besiegt, ihre Hauptstadt bald erobert. Kurz darauf fiel auch Sardinien - ein vorangegangener Versuch die Garnison mittels Bestechung zur Aufgabe zu bewegen war leider fehlgeschlagen. Vor Messina und in der Adria kam es zu zwei kleineren Seeschlachten, die der Papstflotte eine erbeutete Galeere einbrachten. Kriegssteuern erhöhten kurzzeitig die Einnahmen. Im Frieden von San Stefano wechselte Neapel den Besitzer. Zugleich wurde Sardinien Vasall Roms. Etwas später mußte Kastilien Fez an England abtreten und Galizien freigeben.
Revoltenrisiko:

Nun konnte sich Papst Paulus um die Staatsfinanzen kümmern. Die Söldner wurden entlassen, die Unterhaltskosten für die Armee minimiert, Produktionsstufe 7 erreicht. Mit der Verabschiedung der Liquor Act wurde der Weinhandel im Lande reguliert, was dem Staatssäckel dauerhaft zusätzliche Einnahmen bescherte. Nachdem dank eines extra dafür angestellten Beraters die Stabilität auf 3 gestiegen war, wurde dieser durch zwei neue Experten ersetzt. Der eine kümmerte sich fortan um die Schmälerung der Inflationsrate, der andere um eine Intensivierung der Handelstechnologien. Darüberhinaus setzte Paulus Maßnahmen durch, die dem Staat mehr Befugnisse zuführte (Zentralisierung +1). Der Adel, der den neuen Kurs des Heiligen Stuhles mit Wohlwollen verfolgte, dankte dies mit einer Gabe von 100.000 Dukaten, welche sogleich in die Errichtung eines Steueramtes (Constable) in Messina floß. Ein weiteres Steueramt folgte bald darauf in Neapel. Nachdem das Arabische als nationale Kultur akzeptiert worden war, beschloß der Papst das bisher nur als Klotz am Beine empfundene Nordafrika ebenfalls in den wirtschaftlichen Aufschwung miteinzubeziehen. Als erstes sicherte er Gabes mit einer Festung der Stufe 1. Dann ernannte Papst Paulus einen Sonderbeauftragten (Theologen), um die afrikanischen Besitzungen zu katholisieren. Unterstützt wurde das Unterfangen mit der Verabschiedung der "Advancement of True Religion Act", welche sowohl das Revoltenrisiko senkt, als auch die Erfolgsaussichten für eine Missionierung erhöht. Die Maßnahmen trugen schneller als erwartet Früchte: bereits nach einem Monat, im Juni 1453, trat die wichtigste Provinz Nordafrikas, Tunis, zum katholischen Glauben über. Schon stiegen die dort erwirtschafteten Profite.
Religionen:

Revoltenrisiko:
Nun konnte sich Papst Paulus um die Staatsfinanzen kümmern. Die Söldner wurden entlassen, die Unterhaltskosten für die Armee minimiert, Produktionsstufe 7 erreicht. Mit der Verabschiedung der Liquor Act wurde der Weinhandel im Lande reguliert, was dem Staatssäckel dauerhaft zusätzliche Einnahmen bescherte. Nachdem dank eines extra dafür angestellten Beraters die Stabilität auf 3 gestiegen war, wurde dieser durch zwei neue Experten ersetzt. Der eine kümmerte sich fortan um die Schmälerung der Inflationsrate, der andere um eine Intensivierung der Handelstechnologien. Darüberhinaus setzte Paulus Maßnahmen durch, die dem Staat mehr Befugnisse zuführte (Zentralisierung +1). Der Adel, der den neuen Kurs des Heiligen Stuhles mit Wohlwollen verfolgte, dankte dies mit einer Gabe von 100.000 Dukaten, welche sogleich in die Errichtung eines Steueramtes (Constable) in Messina floß. Ein weiteres Steueramt folgte bald darauf in Neapel. Nachdem das Arabische als nationale Kultur akzeptiert worden war, beschloß der Papst das bisher nur als Klotz am Beine empfundene Nordafrika ebenfalls in den wirtschaftlichen Aufschwung miteinzubeziehen. Als erstes sicherte er Gabes mit einer Festung der Stufe 1. Dann ernannte Papst Paulus einen Sonderbeauftragten (Theologen), um die afrikanischen Besitzungen zu katholisieren. Unterstützt wurde das Unterfangen mit der Verabschiedung der "Advancement of True Religion Act", welche sowohl das Revoltenrisiko senkt, als auch die Erfolgsaussichten für eine Missionierung erhöht. Die Maßnahmen trugen schneller als erwartet Früchte: bereits nach einem Monat, im Juni 1453, trat die wichtigste Provinz Nordafrikas, Tunis, zum katholischen Glauben über. Schon stiegen die dort erwirtschafteten Profite.
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Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Der Zarewitsch
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Im Juli 1453 gelang es in Ancona den gegen die Herrschaft Frankreichs rebellierenden Kräften sich durchsetzen und sich mit ihrem Anführer Hadrianus Erizzo (1/1/1/1) unter den Schutz des Vatikans zu stellen. Dadurch konnte endlich die territoriale Verbindung zur nördlich gelegenen Romagna hergestellt werden. Der Kirchenstaat erstreckte sich nun von der nördlichen Sahara bis zum Golf von Venedig.

Im gleichen Monat nahm der Papst Flüchtlinge aus dem vor kurzem von Kreta annektierten Überresten des oströmischen Reiches auf (Byzantine Influx); Marine, Heeres - und Handelstechnologie 7 wurden erforscht. Die Verbesserung der Landwirtschaft in Tunis führte zu einer Erhöhung der Grundsteuer. Im Februar 1455 lief die erste von zwei Karraken vom Stapel. Die beiden schweren Kriegsschiffe wurden in Auftrag gegeben, um die Handelseinnahmen aus den nordafrikanischen Provinzen Gabes und Gafsa zu maximieren. Als im darauffolgenden Monat am schwarzen Meer erneut ein byzantinischer Staat ins Leben gerufen wurde, sah sich Papst Paulus in der Pflicht seinen christlichen Glaubensbrüdern beizustehen, indem er den jungen Staat in seine Einflussphere einbezog.

Im Februar 1456 kapitulierte Portugal vor Kastilien. Es verlor die Provinzen Aragon und Beira. Das irische Munster wurde unabhängig.

Der Staat Aragon selbst ging kurz darauf in kastilischen Besitz über. Im gleichen Jahr zeigte sich, daß die päpstliche Bündnispolitik eine Lücke aufwies. Zwar hatte man mit England und Burgund in der Tat zwei mächtige Partner gewonnen gehabt, allerdings nicht bedacht, was passieren würde, falls sich die beiden selbst einmal ins Gehege kämen. Dieser Fall war nun eingetreten und der Papst sah sich gezwungen für einen seiner Bundesgenossen Partei zu ergreifen und den anderen fallen zu lassen. Paulus entschied sich England die Treue zu halten, dem Kampfgeschehen aber fernzubleiben. Dummerweise kam das Kampfgeschehen zu ihm. Im November erschien völlig unerwartet eine burgundische Flotte in der Adria und begann Truppen an der Küste der Romagna anzulanden. Paulus waren vorerst die Hände gebunden, denn die Armee mußte mobilisiert werden. Um die Lage zusätzlich zu erschweren, brach in Gabes eine Revolte aus. Erst im Januar 1457 konnte er den Feind in der Romgna stellen und in den folgenden Wochen vernichten. Im April war die Situation in Gabes ebenfalls bereinigt. Doch schon im Mai landeten die Burgunder erneut in Italien. Diesmal hatten sie sich Ancona als Ziel auserkoren. Die Belagerer der Stadt wurden am 1. September von Paulus vertrieben und in einer zweiten Schlacht vernichtet. Der Papst, der es bisher nicht gewagt hatte die überlegenen Seestreitkräfte der Burgunder anzugreifen, verstärkte nun seine Flotte, indem er Admiral Vittorio Flangini (0/2/2) mit ihrer Führung beauftragte; eine Investition, die sich schnell bezahlt machen sollte: Am 21. November stellte die päpstliche Flotte den Feind vor Kap Bon, als dieser sich anschickte in Tunis zu landen. Die Seeschlacht endete mit einer vollkommenen Niederlage Burgunds. Darübehinaus konnten zwei Karraken und ein Transportschiff erbeutet werden.

Das in Tunis abgesetzte Kontingent des Feindes wurde bis Februar 1458 aufgerieben. Als Anfang Juni der Klerus die Aburteilung eines Philosophen als Ketzer verlangte, entschied sich Paulus dagegen. Dies sollte seine letzte Amtshandlung gewesen sein. Paulus II. verstarb 3. September 1458.
Im gleichen Monat nahm der Papst Flüchtlinge aus dem vor kurzem von Kreta annektierten Überresten des oströmischen Reiches auf (Byzantine Influx); Marine, Heeres - und Handelstechnologie 7 wurden erforscht. Die Verbesserung der Landwirtschaft in Tunis führte zu einer Erhöhung der Grundsteuer. Im Februar 1455 lief die erste von zwei Karraken vom Stapel. Die beiden schweren Kriegsschiffe wurden in Auftrag gegeben, um die Handelseinnahmen aus den nordafrikanischen Provinzen Gabes und Gafsa zu maximieren. Als im darauffolgenden Monat am schwarzen Meer erneut ein byzantinischer Staat ins Leben gerufen wurde, sah sich Papst Paulus in der Pflicht seinen christlichen Glaubensbrüdern beizustehen, indem er den jungen Staat in seine Einflussphere einbezog.
Im Februar 1456 kapitulierte Portugal vor Kastilien. Es verlor die Provinzen Aragon und Beira. Das irische Munster wurde unabhängig.
Der Staat Aragon selbst ging kurz darauf in kastilischen Besitz über. Im gleichen Jahr zeigte sich, daß die päpstliche Bündnispolitik eine Lücke aufwies. Zwar hatte man mit England und Burgund in der Tat zwei mächtige Partner gewonnen gehabt, allerdings nicht bedacht, was passieren würde, falls sich die beiden selbst einmal ins Gehege kämen. Dieser Fall war nun eingetreten und der Papst sah sich gezwungen für einen seiner Bundesgenossen Partei zu ergreifen und den anderen fallen zu lassen. Paulus entschied sich England die Treue zu halten, dem Kampfgeschehen aber fernzubleiben. Dummerweise kam das Kampfgeschehen zu ihm. Im November erschien völlig unerwartet eine burgundische Flotte in der Adria und begann Truppen an der Küste der Romagna anzulanden. Paulus waren vorerst die Hände gebunden, denn die Armee mußte mobilisiert werden. Um die Lage zusätzlich zu erschweren, brach in Gabes eine Revolte aus. Erst im Januar 1457 konnte er den Feind in der Romgna stellen und in den folgenden Wochen vernichten. Im April war die Situation in Gabes ebenfalls bereinigt. Doch schon im Mai landeten die Burgunder erneut in Italien. Diesmal hatten sie sich Ancona als Ziel auserkoren. Die Belagerer der Stadt wurden am 1. September von Paulus vertrieben und in einer zweiten Schlacht vernichtet. Der Papst, der es bisher nicht gewagt hatte die überlegenen Seestreitkräfte der Burgunder anzugreifen, verstärkte nun seine Flotte, indem er Admiral Vittorio Flangini (0/2/2) mit ihrer Führung beauftragte; eine Investition, die sich schnell bezahlt machen sollte: Am 21. November stellte die päpstliche Flotte den Feind vor Kap Bon, als dieser sich anschickte in Tunis zu landen. Die Seeschlacht endete mit einer vollkommenen Niederlage Burgunds. Darübehinaus konnten zwei Karraken und ein Transportschiff erbeutet werden.
Das in Tunis abgesetzte Kontingent des Feindes wurde bis Februar 1458 aufgerieben. Als Anfang Juni der Klerus die Aburteilung eines Philosophen als Ketzer verlangte, entschied sich Paulus dagegen. Dies sollte seine letzte Amtshandlung gewesen sein. Paulus II. verstarb 3. September 1458.
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Mit Innocentius VII. ward schnell ein fähiger Nachfolger (8/8/7) gewählt. Erstes Ziel seines Pontifikats war es den laufenden Krieg zu Ende zu bringen. In der Folge wollte er sich um eine verstärkte Fortführung der von Paulus losgetretenen innenpolitischen Maßnahmen bemühen, als da wären: Erhöhung der Staatseinnahmen, Ausbau der Infrastruktur, Senkung des Revoltenrisikos in den neuen Gebieten und Katholisierung der afrikanischen Besitzungen.

Der Krieg endete im Juli 1459 mit Burgund als großen Gewinner. Frankreich wurde in die Bedeutungslosigkeit degradiert. Es mußte Caux an Burgund abtreten, sowie die Normandie, Gyenne und Toulouse in die Unabhängigkeit entlassen. England hatte Wales freizugeben und Titelansprüche in Frankreich fallen zu lassen. Auch für den Kirchenstaat hatte die Episode Folgen. Zwar hatte der Krieg aus finanzieller Sicht mehr gekostet als er hätte einbringen sollen; doch dank der Erfolge auf See war die päpstliche Flotte zu einer beachtlichen Macht aufgestiegen (30 Schiffe). Diese wollte Innozenz behaupten, wenn möglich sogar ausbauen. Denn die beiden Landeoperationen der Burgunder hatten gezeigt, daß sich solche nur mittels einer starken Flotte abhalten lassen.


Nachdem Frieden eingekehrt war, widmete sich seine Heiligkeit der Innenpolitik. Regierungsstufe 8 wurde erreicht, zeitweilig besaß man die Kontrolle innerhalb der Kurie, Wein- und Sklavenhandel brachten erhöhte Einnahmen, die Marinetechnologie erhielt besondere Förderung. Einzige Rückschläge in dieser Zeit waren der Ausbruch der Pest in Rom, die Menschenleben und Geld kostete; die Abwanderung von Teilen der Bevölkerung Maltas (weniger Manpower), sowie Schmugglerei ( -1 Stab, Geldverlust). Im November 1460 verlegte Innozenz den nationalen Fokus, der so lange Jahre auf Nordafrika ausgerichtet war, nach Neapel. Außerdem ersetzte er den Beauftragten für die Missionierung der Araber durch einen versierten Staatsmann, mit dem Autrag die Regierungstechnologie voranzutreiben. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Am 8. Oktober 1461 konnte mit Erreichen der nächsten Stufe die nationale Idee "Bürokratie" (national tax +10%) übernommen werden. Kurz davor hatte man auch im Bereich Handel eine weitere Stufe (8) erklommen. Die erfolgreiche Politik bescherte dem Papst eine Senkung der Inflation um einen Punkt. Im Jahr darauf vermeldete die Marine Stufe 8 in der Forschung. Salz-, Eisen- und Kleidungshandel gaben zusätzliche Boni. Revolten in Apulien, Ancona und Gabes wurden im Keim erstickt. Am 16. Juli 1463 trat Gabes zum katholischen Glauben über, sodaß nur noch Gafsa bekehrt werden mußte (Missionierung ab Mai '64). Im März 1464 stieg die Produktionsstufe auf 8. Es folgten Handel (9) und Heer (8). Desweiteren erhielten im Laufe der Jahre etliche Provinzen Verbesserungen der Infrastruktur (Constable, Marktplatz, Hafen). Krönender Abschluß dieser Phase des Aufschwungs war am 5. Mai 1465 die Konvertierung Gafsas. Die nordafrikanischen Besitzungen waren nun allesamt katholisch.

Der Krieg endete im Juli 1459 mit Burgund als großen Gewinner. Frankreich wurde in die Bedeutungslosigkeit degradiert. Es mußte Caux an Burgund abtreten, sowie die Normandie, Gyenne und Toulouse in die Unabhängigkeit entlassen. England hatte Wales freizugeben und Titelansprüche in Frankreich fallen zu lassen. Auch für den Kirchenstaat hatte die Episode Folgen. Zwar hatte der Krieg aus finanzieller Sicht mehr gekostet als er hätte einbringen sollen; doch dank der Erfolge auf See war die päpstliche Flotte zu einer beachtlichen Macht aufgestiegen (30 Schiffe). Diese wollte Innozenz behaupten, wenn möglich sogar ausbauen. Denn die beiden Landeoperationen der Burgunder hatten gezeigt, daß sich solche nur mittels einer starken Flotte abhalten lassen.
Nachdem Frieden eingekehrt war, widmete sich seine Heiligkeit der Innenpolitik. Regierungsstufe 8 wurde erreicht, zeitweilig besaß man die Kontrolle innerhalb der Kurie, Wein- und Sklavenhandel brachten erhöhte Einnahmen, die Marinetechnologie erhielt besondere Förderung. Einzige Rückschläge in dieser Zeit waren der Ausbruch der Pest in Rom, die Menschenleben und Geld kostete; die Abwanderung von Teilen der Bevölkerung Maltas (weniger Manpower), sowie Schmugglerei ( -1 Stab, Geldverlust). Im November 1460 verlegte Innozenz den nationalen Fokus, der so lange Jahre auf Nordafrika ausgerichtet war, nach Neapel. Außerdem ersetzte er den Beauftragten für die Missionierung der Araber durch einen versierten Staatsmann, mit dem Autrag die Regierungstechnologie voranzutreiben. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Am 8. Oktober 1461 konnte mit Erreichen der nächsten Stufe die nationale Idee "Bürokratie" (national tax +10%) übernommen werden. Kurz davor hatte man auch im Bereich Handel eine weitere Stufe (8) erklommen. Die erfolgreiche Politik bescherte dem Papst eine Senkung der Inflation um einen Punkt. Im Jahr darauf vermeldete die Marine Stufe 8 in der Forschung. Salz-, Eisen- und Kleidungshandel gaben zusätzliche Boni. Revolten in Apulien, Ancona und Gabes wurden im Keim erstickt. Am 16. Juli 1463 trat Gabes zum katholischen Glauben über, sodaß nur noch Gafsa bekehrt werden mußte (Missionierung ab Mai '64). Im März 1464 stieg die Produktionsstufe auf 8. Es folgten Handel (9) und Heer (8). Desweiteren erhielten im Laufe der Jahre etliche Provinzen Verbesserungen der Infrastruktur (Constable, Marktplatz, Hafen). Krönender Abschluß dieser Phase des Aufschwungs war am 5. Mai 1465 die Konvertierung Gafsas. Die nordafrikanischen Besitzungen waren nun allesamt katholisch.
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Dieser Abschnitt des Wohlstands und Friedens hätte sich die kommenden Jahre fortsetzen können, wenn nicht Innozenz außenpolitische Ambitionen entwickelt hätte. Zum einen war es gewiss der Wunsch des Papstes wie seine Vorgänger als großer Staatsmann denn als Krämer in die vatikanischen Analen einzugehen. Zum anderen waren es aber auch durchaus trifftige Zwänge, die ihn aus der außenpolitischen Isolation lösten.
Kastilien war in den vergangenen Jahrzehnten zur dominierenden Macht nicht nur auf der iberischen Halbinsel, sondern des gesamten Mittelmeerraumes geworden. Es hatte Aragon und die Bretagne annektiert, sich Marroko fast komplett einverleibt, drei Provinzen in Kleinasien erobert und zuletzt Istrien als Stützpunkt in der Adria hinzugewonnen. Darüberhinaus unterhielten die Spanier die mächtigste Flotte Europas (35 Schiffe). Dies allein gab schon Grund zur Besorgnis. Als jedoch verlässliche Quellen bestätigten, daß Kastillien langfristig plante in Italien Fuß zu fassen (Mission: Italian Ambition), war dem Papst bewußt, daß es zu handeln galt, solange es noch möglich war. Als Portugal einen Tag nach Weihnachten des Jahres 1464 Kastillien den Krieg erklärte und England sowie Burgund den Portugiesen folgten, sah auch Innozenz seine Chance gekommen dem Expansionsdrang der Spanier Einhalt zu gebieten. Sein ambitioniertes Ziel war nicht geringer als die Seemacht Kastilliens zu brechen. Auf dem Papier lagen die Vorteile auf Seiten der Spanier. Sie verfügten über die größere Flotte, vor allem über viel mehr Großkampfschiffe als der Kirchenstaat (17 gegen 4). Jedoch fehlte ihnen ein fähiger Flottenkommandant. Den wiederum besaß die päpstliche Flotte. Admiral Flangini hatte bereits gegen die Burgunder sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Innozenz glaubte daher das Risiko eines Seekrieges eingehen zu können. Er entsandte die Flotte in den Golf von Valencia, wo es am 12. Mai 1465 zur Schlacht kam. Lange war unklar welche Seite obsiegen würde, die Feuerkraft der spanischen Karraken oder die Schnelligkeit der päpstlichen Galeeren. Am Ende waren es die Spanier. Sie erbeuten eine Karrake und eine Kogge, verlieren selbst eine Galeere.

Flangini, der sich angesichts der knappen Niederlage nicht zu schämen brauchte, zog sich nach Neapel zurück. Die Schlacht hatte gezeigt, daß die spanische Flotte durchaus bezwingbar war. Mit mehr Schiffen und gesteigerter Kampfmoral, so Flanginis Erkenntnis, könnte man es auf ein erneutes Treffen mit dem Feind ankommen lassen. Der Papst gab sogleich Bauaufträge für eine Reihe neuer Galeeren, die in Rom, Tunis und der Romagna gefertigt werden sollten, heraus. Zugleich ersetzte er den bisheigen Berater für Handel durch Ippolito Trevisano als Großadmiral der päpstlichen Marine. Sobald die angeschlagene Flotte instandgesetzt und auffgefüllt worden sein würde, wollte man die Entscheidung auf See herbeiführen. Einstweilen versuchte man dem Gegner anderweitig zu schaden, indem eine kleine Belagerungsstreitmacht auf Istrien angesetzt wurde.

Im Dezember desselben Jahres schloßen Burgund und Kastilien einen weißen Frieden. Im darauf folgenden Januar gelang es der mittlerweile wieder einsatzfähigen Flotte zwei spanische Koggen, kurz darauf zwei Galeern, innerhalb italienischer Gewässer zu versenken. Im Februar fiel ihr eine Karrake der mit Kastilien verbündeten Türken von Saruhan zum Opfer. Flangini, beflügelt von den kleinen Erfolgen, wollte nun die Flotte mit den Neuaufstellungen vereinen und zum Entscheidungsschlag ansetzen. Gemeinsames Ziel war der Hafen von Neapel. Zwei neue Galeeren aus Rom stachen etwas zu sorglos in See und wurden sogleich von einer saruhanischen Flottille unter ihrem Kommandanten Abdülmezid Semiz gestellt. Zwei hinzugekommene spanische Schiffe verstärkten das feindliche Kontingent. Flangini, der nicht gewillt war die beiden neuen Galeeren zu opfern, eilte ihnen mit seiner Hauptmacht zu Hilfe, ohne zu bedenken, daß die spanische Armada ebenfalls von Nordafrika aus auf dem Weg zum Geschehen war. Nun standen sich 38 spanisch-türkische Schiffe 33 päpstlichen gegenüber. Flangini hatte weder die von ihm angedachte zahlenmäßige Überlegenheit noch den Vorteil der bessere Kommandeur zu sein; denn Semiz war ihm durchaus ebenbürtig. So war auch der moralische Vorteil dahin. Die Schlacht endete mit einer schmerzlichen Niederlage für den Kirchenstaat. Es gleicht einem Wunder, daß nur eine Kogge verloren ging. Allerdings war die Flotte schwer zusammengeschoßen worden; ihr weiterer Einsatz für viele Monate nicht möglich.

Das Entsetzen in der Kurie war groß. Schon wurde der Kopf Flanginis gefordert. In der Tat hatten sein Leichtsinn und Übermut (auch Trunksucht wurde ihm nachgesagt) jene schmachvolle Niederlage beschert. Innozenz aber beschloß an seinem bisher so verdienstvollen Admiral festzuhalten. Mehr noch, er fegte Rufe nach einem Waffentillstand vom Tisch und befahl stattdessen den Bau weiterer Galeeren.
Kastilien war in den vergangenen Jahrzehnten zur dominierenden Macht nicht nur auf der iberischen Halbinsel, sondern des gesamten Mittelmeerraumes geworden. Es hatte Aragon und die Bretagne annektiert, sich Marroko fast komplett einverleibt, drei Provinzen in Kleinasien erobert und zuletzt Istrien als Stützpunkt in der Adria hinzugewonnen. Darüberhinaus unterhielten die Spanier die mächtigste Flotte Europas (35 Schiffe). Dies allein gab schon Grund zur Besorgnis. Als jedoch verlässliche Quellen bestätigten, daß Kastillien langfristig plante in Italien Fuß zu fassen (Mission: Italian Ambition), war dem Papst bewußt, daß es zu handeln galt, solange es noch möglich war. Als Portugal einen Tag nach Weihnachten des Jahres 1464 Kastillien den Krieg erklärte und England sowie Burgund den Portugiesen folgten, sah auch Innozenz seine Chance gekommen dem Expansionsdrang der Spanier Einhalt zu gebieten. Sein ambitioniertes Ziel war nicht geringer als die Seemacht Kastilliens zu brechen. Auf dem Papier lagen die Vorteile auf Seiten der Spanier. Sie verfügten über die größere Flotte, vor allem über viel mehr Großkampfschiffe als der Kirchenstaat (17 gegen 4). Jedoch fehlte ihnen ein fähiger Flottenkommandant. Den wiederum besaß die päpstliche Flotte. Admiral Flangini hatte bereits gegen die Burgunder sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Innozenz glaubte daher das Risiko eines Seekrieges eingehen zu können. Er entsandte die Flotte in den Golf von Valencia, wo es am 12. Mai 1465 zur Schlacht kam. Lange war unklar welche Seite obsiegen würde, die Feuerkraft der spanischen Karraken oder die Schnelligkeit der päpstlichen Galeeren. Am Ende waren es die Spanier. Sie erbeuten eine Karrake und eine Kogge, verlieren selbst eine Galeere.
Flangini, der sich angesichts der knappen Niederlage nicht zu schämen brauchte, zog sich nach Neapel zurück. Die Schlacht hatte gezeigt, daß die spanische Flotte durchaus bezwingbar war. Mit mehr Schiffen und gesteigerter Kampfmoral, so Flanginis Erkenntnis, könnte man es auf ein erneutes Treffen mit dem Feind ankommen lassen. Der Papst gab sogleich Bauaufträge für eine Reihe neuer Galeeren, die in Rom, Tunis und der Romagna gefertigt werden sollten, heraus. Zugleich ersetzte er den bisheigen Berater für Handel durch Ippolito Trevisano als Großadmiral der päpstlichen Marine. Sobald die angeschlagene Flotte instandgesetzt und auffgefüllt worden sein würde, wollte man die Entscheidung auf See herbeiführen. Einstweilen versuchte man dem Gegner anderweitig zu schaden, indem eine kleine Belagerungsstreitmacht auf Istrien angesetzt wurde.
Im Dezember desselben Jahres schloßen Burgund und Kastilien einen weißen Frieden. Im darauf folgenden Januar gelang es der mittlerweile wieder einsatzfähigen Flotte zwei spanische Koggen, kurz darauf zwei Galeern, innerhalb italienischer Gewässer zu versenken. Im Februar fiel ihr eine Karrake der mit Kastilien verbündeten Türken von Saruhan zum Opfer. Flangini, beflügelt von den kleinen Erfolgen, wollte nun die Flotte mit den Neuaufstellungen vereinen und zum Entscheidungsschlag ansetzen. Gemeinsames Ziel war der Hafen von Neapel. Zwei neue Galeeren aus Rom stachen etwas zu sorglos in See und wurden sogleich von einer saruhanischen Flottille unter ihrem Kommandanten Abdülmezid Semiz gestellt. Zwei hinzugekommene spanische Schiffe verstärkten das feindliche Kontingent. Flangini, der nicht gewillt war die beiden neuen Galeeren zu opfern, eilte ihnen mit seiner Hauptmacht zu Hilfe, ohne zu bedenken, daß die spanische Armada ebenfalls von Nordafrika aus auf dem Weg zum Geschehen war. Nun standen sich 38 spanisch-türkische Schiffe 33 päpstlichen gegenüber. Flangini hatte weder die von ihm angedachte zahlenmäßige Überlegenheit noch den Vorteil der bessere Kommandeur zu sein; denn Semiz war ihm durchaus ebenbürtig. So war auch der moralische Vorteil dahin. Die Schlacht endete mit einer schmerzlichen Niederlage für den Kirchenstaat. Es gleicht einem Wunder, daß nur eine Kogge verloren ging. Allerdings war die Flotte schwer zusammengeschoßen worden; ihr weiterer Einsatz für viele Monate nicht möglich.
Das Entsetzen in der Kurie war groß. Schon wurde der Kopf Flanginis gefordert. In der Tat hatten sein Leichtsinn und Übermut (auch Trunksucht wurde ihm nachgesagt) jene schmachvolle Niederlage beschert. Innozenz aber beschloß an seinem bisher so verdienstvollen Admiral festzuhalten. Mehr noch, er fegte Rufe nach einem Waffentillstand vom Tisch und befahl stattdessen den Bau weiterer Galeeren.
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Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Um den Waffengefährten zu signalisieren, daß man willens war den Krieg fortzuführen, wurde eine 5.000 Mann starke Armee auf dem Landwege Richtung Nordspanien entsandt. Schmuggler, infolge der außer Gefecht gesetzten Flotte ermutigt, begannen erneut ihren illegalen Geschäften nachzugehen und sorgten für nicht unerheblichen Schaden (-1 Stab, Geldverlust). Am 25. Juli 1466 wurde Istrien genommen. Im Februar des Folgejahres beugte sich Kastilien den Forderungen Englands. Neben 36.000 Golddukaten mußte es drei nordafrikanische Provinzen - Ceuta, Toubkhal und Bone - an die Angelsachsen abtreten. Ohne den englischen Verbündeten sah sich Innozenz gezwungen selbst mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Es gelang ihm im März '67 an der Spitze von 3.000 Mann ungehindert in Saruhan zu landen. Im Mai konnte gemeinsam mit den Portugiesen Barcelona erobert werden. Am 3. Juni akzeptierte Innozenz das Friedensangebot Saruhans (weißer Friede). Er zog daraufhin mt seiner Heerschar in die benachbarten spanischen Provinzen Kleinasiens. Admiral Flangini befahl er mit der nun auf 39 Schiffe aufgerüsteten Flotte der spanischen Armada entgegen zu seglen. Vor der Küste Mallorcas kam es zur Seeschlacht. Diesmal waren die Päpstlichen zahlenmäßig überlegen (39-32) und sie hatten den besseren Kommandeur. Das Ergebnis war ein glänzender Sieg für die Italiener. Die Spanier mußten bei ihrer Flucht nach Valencia vier Karraken und eine Galeere zurücklassen.

Das Blatt hatte sich gewendet. Man hatte den Schlüssel zum Erfolg gefunden und war fest entschloßen die Seemacht Spaniens endgültig zu brechen. Leider kostete der bereits seit geraumer Zeit laufende Krieg viel Geld, sodaß die Nationalbank in Schwierigkeiten geriet (+5 Inflation!). Am 22. August einigten sie Portugal und Kastilien auf einen weißen Frieden. Der Kirchenstaat stand von nun an alleine den Spaniern gegenüber. Deren König wurde am 25. August exkommuniziert. Anfang September kam es erneut zur Seeschlacht, als die spanische Flotte versuchte Richtung Norden zu entwischen. Im Golf von Lyon konnte Flangini am 16. September 1467 einen weiteren Triumph feiern. Dem Gegner wurden fünf Schiffe abgenommen, zwei versenkt. Am 2. Oktober erhielten die Kastilier die nächste, schlimmste Niederlage. Kurz vor dem rettenden Hafen von Valencia wurden sie von der päpstlichen Flotte eingeholt und verloren mit 22 Schiffen fast ihre gesamte Flotte. Großadmiral Trevisano, dessen Dienste nicht mehr von Nöten waren, wurde verabschiedet und durch einen Berater zur Ehöhung der Steuereinnahmen engagiert. Der neue Sheriff machte seine Arbeit so gut, daß die Einkünfte für die kommenden Jahre nochmals um ein paar Prozentpunkte stiegen. Am 14. Januar 1468 erhielt die Feindesflotte den Coup de Grace. Im Golf von Almeria wurden ihre letzten vier verbliebenen Schiffe auf den Grund des Meeres geschickt. Der Papst hatte jetzt freie Hand. Innerhalb eines Jahres wurden Roussillon, Tanger und Hamid erobert. Am 2. Januar 1469 diktierte Innozenz den Frieden von Rom. Kastilien mußte Istrien und Tanger abtreten sowie Reparationen in Höhe von 125.000 Dukaten bezahlen. Damit hatte der Papst mehr erreicht als er sich zu Beginn des Krieges zum Ziele gesteckt hatte. Der Kirchenstaat hatte Kastilien als stärkste Seemacht im Mittelmeer abgelöst; mehr noch, mit 49 Schiffen hatte er die größte Flotte in ganz Europa. Mit Tanger (bereits katholisiert) kontrollierte man den Zugang zum Mittelmeer. Darüberhinaus hätte man einen Atlantikhafen, falls man sich dereinst entschließen sollte auf Entdeckungsfahrten zu gehen. Die Übernahme Istriens brachte dem Papst den Dank des deutschen Reiches und der lokalen Bevölkerung ein, indem die Provinz Core-Status erhielt und kroatisch als nationale Kultur akzeptiert wurde.

Das Blatt hatte sich gewendet. Man hatte den Schlüssel zum Erfolg gefunden und war fest entschloßen die Seemacht Spaniens endgültig zu brechen. Leider kostete der bereits seit geraumer Zeit laufende Krieg viel Geld, sodaß die Nationalbank in Schwierigkeiten geriet (+5 Inflation!). Am 22. August einigten sie Portugal und Kastilien auf einen weißen Frieden. Der Kirchenstaat stand von nun an alleine den Spaniern gegenüber. Deren König wurde am 25. August exkommuniziert. Anfang September kam es erneut zur Seeschlacht, als die spanische Flotte versuchte Richtung Norden zu entwischen. Im Golf von Lyon konnte Flangini am 16. September 1467 einen weiteren Triumph feiern. Dem Gegner wurden fünf Schiffe abgenommen, zwei versenkt. Am 2. Oktober erhielten die Kastilier die nächste, schlimmste Niederlage. Kurz vor dem rettenden Hafen von Valencia wurden sie von der päpstlichen Flotte eingeholt und verloren mit 22 Schiffen fast ihre gesamte Flotte. Großadmiral Trevisano, dessen Dienste nicht mehr von Nöten waren, wurde verabschiedet und durch einen Berater zur Ehöhung der Steuereinnahmen engagiert. Der neue Sheriff machte seine Arbeit so gut, daß die Einkünfte für die kommenden Jahre nochmals um ein paar Prozentpunkte stiegen. Am 14. Januar 1468 erhielt die Feindesflotte den Coup de Grace. Im Golf von Almeria wurden ihre letzten vier verbliebenen Schiffe auf den Grund des Meeres geschickt. Der Papst hatte jetzt freie Hand. Innerhalb eines Jahres wurden Roussillon, Tanger und Hamid erobert. Am 2. Januar 1469 diktierte Innozenz den Frieden von Rom. Kastilien mußte Istrien und Tanger abtreten sowie Reparationen in Höhe von 125.000 Dukaten bezahlen. Damit hatte der Papst mehr erreicht als er sich zu Beginn des Krieges zum Ziele gesteckt hatte. Der Kirchenstaat hatte Kastilien als stärkste Seemacht im Mittelmeer abgelöst; mehr noch, mit 49 Schiffen hatte er die größte Flotte in ganz Europa. Mit Tanger (bereits katholisiert) kontrollierte man den Zugang zum Mittelmeer. Darüberhinaus hätte man einen Atlantikhafen, falls man sich dereinst entschließen sollte auf Entdeckungsfahrten zu gehen. Die Übernahme Istriens brachte dem Papst den Dank des deutschen Reiches und der lokalen Bevölkerung ein, indem die Provinz Core-Status erhielt und kroatisch als nationale Kultur akzeptiert wurde.
Kaiserliche Grüße an alle Regenten
Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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Der Zarewitsch
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Innozenz wollte die kommenden Jahre wieder den schon erfolgreich eingleiteten wirtschaftlichen Aufschwung fortsetzen. Einziges außenpolitisches Ziel sollte die friedliche Annexion Sardiniens sein. Zu diesem Zwecke wurde der Vasall in ein Militärbündnis einbezogen. Geldgeschenke dienten der Maximierung der Beziehungen. Außerdem nahm der Papst ein Allianzangebot Norwegens an. Warum er das tat, weiß nur er.
Erste innenpolitische Maßnahmen waren die Absenkung der Kosten für die Streitkräfte und ein Handelsbündnis mit Genua (exklusive Rechte für den Fischhandel). Die Nationalbank erwirtschaftete Dividenden in Höhe von 100.000 Dukaten. Mit Erreichen der Regierungsstufe 10 konnte ein lange geplantes Unterfangen in die Tat umgesetzt werden: die Vereinheitlichung von Maßen und Gewichten, welche die Leistungsfähigkeit um etliche Prozentpunkte erhöhte. Einen ähnlichen Effekt bewirkte die weitere Zentralisierung der Staatsgewalt. Etliche Provinzen erhielten Verbesserungen der Infrastruktur (Workshop für Rom, Neapel, Romagna, Constable für Istrien, Dock für Palermo), die Handelstechnologie eine einmalige Sonderinvestition, sodass Stufe 10 erklommen wurde. Das Wirken eines Heiligen bescherte der Nation maximale Zufriedenheit (Stab 3).
Es gab auch unerfreuliche Ereignisse. Am 26. April 1470 starb Vittorio Flangini, der Held so vieler Seeschlachten. Revolten in Messina und Gafsa mußten niedergeschlagen werden. Immer wieder sank die Stabilität auf Stufe 2. Innozenz plante deshalb den Bau zahlreicher neuer Kirchen, um die Stabilitätskosten zu senken.
Die 1470er Jahre brachten einige Veränderung ins europäische Staatengefüge. Schweden entließ Finnland als eigenständige Nation, Polen schluckte Litauen, Frankreich annektierte Orleans. Burgund, das sich lange passiv verhalten hatte, führte zahlreiche Kriege. Dabei erweiterte es seinen Besitz um die Provinzen Elsass, Hainault, Geldern und Provence. Kastilien, das Armor an die Bretagne verlor, gewann mit der Annexion Gyennes zwei neue hinzu. England sah daraufhin seine Interessen in Frankreich veletzt und erklärte den Spaniern am 4. Dezember 1474 den Krieg. Innozenz trat widerstrebend in den Krieg ein, wollte allerdings bei nächstbester Gelegenheit einen Separatfrieden mit Kastilien aushandeln. Zuvor wurden jedoch am 4. Januar 1475 zwei feindliche Koggen, die es gewagt hatten italienisches Gewässer zu befahren, versenkt.





Erste innenpolitische Maßnahmen waren die Absenkung der Kosten für die Streitkräfte und ein Handelsbündnis mit Genua (exklusive Rechte für den Fischhandel). Die Nationalbank erwirtschaftete Dividenden in Höhe von 100.000 Dukaten. Mit Erreichen der Regierungsstufe 10 konnte ein lange geplantes Unterfangen in die Tat umgesetzt werden: die Vereinheitlichung von Maßen und Gewichten, welche die Leistungsfähigkeit um etliche Prozentpunkte erhöhte. Einen ähnlichen Effekt bewirkte die weitere Zentralisierung der Staatsgewalt. Etliche Provinzen erhielten Verbesserungen der Infrastruktur (Workshop für Rom, Neapel, Romagna, Constable für Istrien, Dock für Palermo), die Handelstechnologie eine einmalige Sonderinvestition, sodass Stufe 10 erklommen wurde. Das Wirken eines Heiligen bescherte der Nation maximale Zufriedenheit (Stab 3).
Es gab auch unerfreuliche Ereignisse. Am 26. April 1470 starb Vittorio Flangini, der Held so vieler Seeschlachten. Revolten in Messina und Gafsa mußten niedergeschlagen werden. Immer wieder sank die Stabilität auf Stufe 2. Innozenz plante deshalb den Bau zahlreicher neuer Kirchen, um die Stabilitätskosten zu senken.
Die 1470er Jahre brachten einige Veränderung ins europäische Staatengefüge. Schweden entließ Finnland als eigenständige Nation, Polen schluckte Litauen, Frankreich annektierte Orleans. Burgund, das sich lange passiv verhalten hatte, führte zahlreiche Kriege. Dabei erweiterte es seinen Besitz um die Provinzen Elsass, Hainault, Geldern und Provence. Kastilien, das Armor an die Bretagne verlor, gewann mit der Annexion Gyennes zwei neue hinzu. England sah daraufhin seine Interessen in Frankreich veletzt und erklärte den Spaniern am 4. Dezember 1474 den Krieg. Innozenz trat widerstrebend in den Krieg ein, wollte allerdings bei nächstbester Gelegenheit einen Separatfrieden mit Kastilien aushandeln. Zuvor wurden jedoch am 4. Januar 1475 zwei feindliche Koggen, die es gewagt hatten italienisches Gewässer zu befahren, versenkt.
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- Rantanplan
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- Rantanplan
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Im Jahre 2012 finden Wissenschaftler in einer abgelegenen Höhle weit, weit entfernt Aufzeichnungen über den Vatikan und die Ereignisse die sich in der Zeit 1475 - 1500 nach Christus dort abgespielt hat. Vieles kann nur gedeutet werden, da es sich ausschließlich um Bilder handelt.
Der damalige Führer hatte einen schweren Stand, da er mit einer abnormen Inflation zu kämpfen hatte.

Ein verhängnisvolles Bündnis führte in einen Krieg gegen starke Feinde!








(Wir haben Uns ganz tolle neue Figürchen geleistet...sehr hübsch, oder? Leider sind diese nicht animiert, sprich sie bewegen sich nicht im Kampf, kann man da etwas machen?)






Nach harten Jahren des Krieges musste der Vatikan seine Niederlage eingestehen. Man verlor eine ganze Armee, konnte dafür aber die Flotte durch Beuteschiffe vergrößern. Die Niederlage beruhte auf dem technologischen Rückstand. Schuld an der Niederlage waren also die Vorgänger des momentanen Herrschers, die hier zu viel Nachlässigkeit gezeigt hatten. Dies sollte sich nun ändern...
Der damalige Führer hatte einen schweren Stand, da er mit einer abnormen Inflation zu kämpfen hatte.

Ein verhängnisvolles Bündnis führte in einen Krieg gegen starke Feinde!








(Wir haben Uns ganz tolle neue Figürchen geleistet...sehr hübsch, oder? Leider sind diese nicht animiert, sprich sie bewegen sich nicht im Kampf, kann man da etwas machen?)






Nach harten Jahren des Krieges musste der Vatikan seine Niederlage eingestehen. Man verlor eine ganze Armee, konnte dafür aber die Flotte durch Beuteschiffe vergrößern. Die Niederlage beruhte auf dem technologischen Rückstand. Schuld an der Niederlage waren also die Vorgänger des momentanen Herrschers, die hier zu viel Nachlässigkeit gezeigt hatten. Dies sollte sich nun ändern...
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Dem Regenten waren die Hände gebunden, er musste die Hohe Inflation abbauen und gleichzeitig das Heer wieder auf einen zeitgemäßen Stand bringen.
So wurde in den folgenden Jahren viel geforscht und das Land weiter aufgebaut. Es herrschte Friede und Wohlstand!








(Auch der neue Pabst ging den Weg der Neutralität und löste das Bündnis mit Castile um nicht erneut in einen Krieg gezogen zu werden)




(Es wurde ein Bündnis mit der Schweiz geschlossen. Dabei hatte man eher den indirekten Schutz durch ihre Verbündete im Hinterkopf)






(Der Fortschritt geht weiter, vorallem zur See können nun andere Schiffstypen gebaut werden. Sofort wird eine Barck auf Kiel gelegt!)
So wurde in den folgenden Jahren viel geforscht und das Land weiter aufgebaut. Es herrschte Friede und Wohlstand!








(Auch der neue Pabst ging den Weg der Neutralität und löste das Bündnis mit Castile um nicht erneut in einen Krieg gezogen zu werden)




(Es wurde ein Bündnis mit der Schweiz geschlossen. Dabei hatte man eher den indirekten Schutz durch ihre Verbündete im Hinterkopf)






(Der Fortschritt geht weiter, vorallem zur See können nun andere Schiffstypen gebaut werden. Sofort wird eine Barck auf Kiel gelegt!)
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Nach 14 (!!!!!!!!!!!) Jahren hat sich Castile gegen die Osmanen durchgesetzt!


Die erste Bark wird vom Stapel gelassen, sie trägt den Namen eines mächtigen Mannes!


(Nach dem in Castile endlich wieder Frieden eingekehrt ist, ist der Pabst bereit einem erneuten Bündnis zuzustimmen, der Berater war strickt dagegen!)





(Castile zieht wieder in den krieg und der Vatikan folgt seinem Waffenbruder. Allerdings bleibt er passiv und erhebt nur Kriegssteuern.)






(Castile zieht wieder gegen die Osmanen und damit endet die Amtszeit wie sie begann. Nur sind die Vorzeichen diesesmal andere. Man ist technologisch im Vorteil und das Osmanische Reich von Aufständen erschüttert.)


(Die ersten Geschütze des Vatikans, sie tragen den Namen eines hohen Mitgliedes des vatikanischen Adels(???))

Am ende der Amtszeit wurde die Inflation erheblich verringert, man hat viel Geld auf der hohen Kante und im Osmanischen Reich können viele Gebiete erobert werden, wenn ein Heerführer gewillt ist, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen!


Die erste Bark wird vom Stapel gelassen, sie trägt den Namen eines mächtigen Mannes!


(Nach dem in Castile endlich wieder Frieden eingekehrt ist, ist der Pabst bereit einem erneuten Bündnis zuzustimmen, der Berater war strickt dagegen!)





(Castile zieht wieder in den krieg und der Vatikan folgt seinem Waffenbruder. Allerdings bleibt er passiv und erhebt nur Kriegssteuern.)






(Castile zieht wieder gegen die Osmanen und damit endet die Amtszeit wie sie begann. Nur sind die Vorzeichen diesesmal andere. Man ist technologisch im Vorteil und das Osmanische Reich von Aufständen erschüttert.)


(Die ersten Geschütze des Vatikans, sie tragen den Namen eines hohen Mitgliedes des vatikanischen Adels(???))

Am ende der Amtszeit wurde die Inflation erheblich verringert, man hat viel Geld auf der hohen Kante und im Osmanischen Reich können viele Gebiete erobert werden, wenn ein Heerführer gewillt ist, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen!
- sheep-dodger
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Wer will als nächstes? Hat der werte Zar Zeit jetzt seinen Zug zu tun?
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Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere
Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'?
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- Rantanplan
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Wir hatten das vor, allerdings wurde die gesamte Armee von den Osmanen vernichtet und anschließend konnte man auch der Landung am Stiefel nichts mehr entgegensetzen. Das eingestehen der Niederlage war wirklich ein absoluter Glücksfall, militärisch hatten Wir nur noch die Flotte...Bassewitz hat geschrieben:Wir hätten ja erwartet, dass man die nordafrikanischen Besitzungen auf Kosten Algeriens etwas ausbaut, wenn man schon ständig im Krieg ist.![]()
Dürfen Wir einem Regenten das Save per Mail schicken? Wir sind bei keiner dieser Internetzseiten angemeldet...
Grüße
- sheep-dodger
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Ihr könnt das Save an einen Eurer Beiträge hier im Forum anhängen, einfach als .rar oder .zip packen.
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