Personne ne peut nous arrêter! Ein Frankreich AAR
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1850-1856
Es ist das Jahr 1852. Endlich habe ich den König davon überzeugen können, dass das Heer dringend vergrößert werden muss. Frankreich ist eingekeilt zwischen starken Bündnissen und muss sich zur Not an allen Grenzen verteidigen können. Zur alles entscheidenden Sitzung mit dem König bezüglich der Aufrüstung der Armee habe ich erstmals meinen nun 20-jährigen Sohn mitgenommen. Ich hoffe inständig Alexandre wird eines Tages in meine Fußstapfen treten. In seinen Augen erkenne ich bereits den Ehrgeiz, dieses Land zu neuer Größe zu führen.


August 1854. Aufgeregt erscheint mein Sohn vor mir, die Dänen haben einen Zwischenfall provoziert. Die isländische Garnison hat ein französisches Handelsschiff auf dem Weg nach Kanada aufgehalten und die Fracht beschlagnahmt. Ich eile zum König und erstatte ihm Bericht. Dänemark muss bestraft werden. Es kann nicht sein, dass französische Händler von dänischen Wegelagerern ausgeraubt werden. Dem Land am Sund wird am 20. Oktober 1854 der Krieg erklärt.



"Leisten wir uns den Luxus einer eigenen Meinung."
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1856-1860
Der Mai 1856 beginnt mit einem Schock für die gesamte Familie, ich fand meinen Vater tot in seinem Bett. Seit dem Krieg gegen Dänemark hat sich der Zustand meines Vaters immer weiter verschlechtert. Die liberale Opposition am Hof hat die Entscheidung, sich Island als Kriegsbeute einzuverleiben, scharf kritisiert. Lieber wollten diese Vaterlandsverräter die westindischen Besitzungen Dänemarks. Winzige Karibikinseln gegen das deutlich größere Island? Narren. Dass Frankreich so den Handel zwischen Großbritannien und Island kontrollieren kann, sehen diese Idioten natürlich nicht. Jedenfalls hat mein Vater diese Kritik in seinem hohen Alter nicht mehr vertragen. Zum Glück durfte ich ihn in den letzten Jahren immer öfter zu Verhandlungen begleiten und konnte so das Vertrauen des Königs gewinnen. So konnte ich durchsetzten, dass die avantgardistische Intelligenz, welche nur die Kultur förderte, aus den Universitäten vertrieben wurde und man nun wieder einer ausgewogenen, traditionellen Forschung nachgeht.
Im August wagte unser Freund Adolphe Thiers einen außenpolitischen Vorstoß und erklärte das linke Rheinufer zur natürlichen Grenze Frankreichs. Er hielt sich hierbei an meinen Rat, denn irgendwie muss ein Konflikt mit Preußen provoziert werden. Der König möchte immer noch ein Abenteuer gegen Spanien wagen, was in unseren Augen nicht gewinnbringend ist. Erinnern wir uns nur an die erfolglose Herrschaft des Joseph Bonaparte und die Kolonien des Landes sind ebenfalls wertlos.
1857 führte Belgien Krieg gegen die Niederlande. Kriegsziel unseres nördlichen Nachbarn ist es sich die Region um Eindhoven einzuverleiben. Belgien sah wohl die Möglichkeit sich für jahrhundertelange Unterdrückung zu rächen. Im gleichen Jahr erklärte Russland sich zum Beschützer der Christenheit im Orient. Der König verlangte, dass die Russen diesen Titel ablegen sollten, was diese natürlich ablehnten. Wir hätten uns auch nicht anders verhalten, aber dem Zaren darf auf keinen Fall ein Hafen am Mittelmeer in die Hände fallen. Daher muss Frankreich das Osmanische Reich beschützen und es am Leben erhalten.







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