Das Reich der Deutschen - Die Geschichte eines Weltreiches

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Von Clockwerk
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Das Reich der Deutschen - Die Geschichte eines Weltreiches

Beitrag von Von Clockwerk »

Aufstieg des Preussenadlers

Kapitel IV.

Der Prolog des Deutschen Krieges




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Tagebuchauszüge, Albert Klingenthals


1. Januar 1837

Heute wurden unsere aufgenommenen Anleihen auf 18.500 ₤ getilgt.


6. Januar 1837

Der heutige Tag markierte den Beginn der Verbesserung unserer Beziehungen zum Zarenreich. Interesse an einem möglichen Bündnis seitens des Russen scheint äußerst wahrscheinlich. Jedenfalls dem preußischen Botschafter in Sankt Petersburg zufolge...


21. Januar 1837

Meine Arbeit scheint erste Früchte zu tragen, denn in Sachsen wurde der Ausbau einer Betonfabrik abgeschlossen. Außerdem wurden einige Sägewerke erweitert sowie damit begonnen unser Stahlwerk im Rheinland auszubauen.

Des Weiteren wurde in der Schweiz mit der allerersten Volkszählung in der Geschichte des Landes begonnen.


10. Februar 1837

In Russland trauerte man derweil um den Großen Putschkin.


12. Februar 1837

Am heutigen Tage feierte ich meinen Geburtstag im Kreise der Familie auf unserem Familienhof im idyllischen Ostpreußen. Es war ein wirklich freudiges Fest. Natürlich konnte es mein Vater wiedereinmal nicht unterlassen, zynische Bemerkungen über meine Arbeit im Finanzministerium zu machen. Als ich ihm jedoch auf die Alternative hinwies, nämlich die ihm so verhasste französische Beamtenschaft, wechselte er prompt das Thema. Er hätte mich wohl lieber als preußischen Offizier gesehen, die Befreiungskriege jedoch zeigten mir das es auch andere Wege, als das Soldatenleben in Preußen, gab...


6. Mai 1837

Noch immer stehen die russischen Streitkräfte an der Grenze...


10. Mai 1837

In der neuen Welt scheint es derweil jeder Orts zu krachen. Im Süden erklärten Chile und Argentinien der peruanischen Union den Krieg und die Zentralamerikanische Konföderation scheint allmählich auseinanderzubrechen. Was das alles für uns bedeutet? Nun ja außer neuen Lesestoff, für die die des Lesens bemächtigt sind, und den Schreibern neuer Landkarten.


14. April 1837

Stets auf der Suche nach möglichen neuen sowie potenziellen Verbündeten vermeldete das Außenministerium am heutigen Tage einen bedeutenden Erfolg. Es gelang preußischen Diplomaten unser Verhältnis zu Schweden auf eine gute Basis für weitere Verhandlungen zu stellen. Was sich daraus für die Zukunft ergibt werden wir wohl noch sehen.


21. Juni 1837

Mit dem Tode Wilhelms IV. folgte die 18 jährige Victoria ihrem Onkel auf den Thron des Vereinigten Königreichs. Durch das im Königreich Hannover geltende Salische Recht, das Frauen von der Thronfolge ausschließt, endet somit auch die bereits seit 123 Jahren bestehende Personalunion zwischen Hannover und dem Vereinigten Königreich. Den hannoverschen Thron bestieg nun Ernst August, welcher nach seiner Krönung ohne große Umschweife die liberale Verfassung abschaffen ließ.

Preußen schloss im Nachhinein ein Militärbündnis mit Hannover ab.


20. Oktober 1837

Die königlichen Heeresakademiker präsentierten am heutigen Tage ihre Ergebnisse der Heeresprofessionalität.
Wichtiger jedoch war welches Projekt nun in Angriff genommen werden sollte. Neben der Definierung des Realismus, wie es mir beschrieben wurde, gab es noch die für unsere Wirtschaft äußerst wichtige Mechanische Produktion. Demzufolge entschieden wir uns für die Mechanische Produktion, sehr zum Unwillen einiger übereifriger Akademiker…


20. Oktober 1837

Man konnte so einiges über König Ernst August von Hannover sagen aber Sr. Majestät tat sich mit der Entlassung der sogenannten Göttinger Sieben nun wirklich keinen großen Gefallen. Die Neuigkeit verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den deutschen Landen und sorgte überall für Entrüstung. Wie soll das noch weiter gehen?


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30. Dezember 1837
Ministerium für Finanzen, Berlin


Nun hieß es einmal mehr die Schulden zu tilgen. Preußen hatte dieses Jahr ordentlich auf den Putz gehauen. Die Anleihen belaufen sich mittlerweile auf 40.100 ₤, welche nach der geplanten Tilgung bei 33.500 ₤ liegen werden.

Der Überblick über die Einnahmen und Ausgaben Preußens liefert einige interessante Erkenntnisse. Von Alvensleben ging schon vom schlimmsten aus, war um seinen guten Ruf besorgt. Albert konnte die Unruhe seines Vorgesetzten förmlich spüren als er in sein Arbeitszimmer trat um ihm die Jahresbilanz vorzulegen. Schließlich hingen ihre beiden Existenzen wortwörtlich von einer guten Jahresbilanz ab...


Die Jahresbilanz 1837:

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Tagebuchauszüge, Albert Klingenthals


29. Januar 1838

Nachdem sich die Vermutungen über die Auflösung der Zentralamerikanischen Konföderation am 21. Januar bewahrheiteten, wurde uns am heutigen Tage die neue Karte mit den territorialen Änderungen vorgelegt.
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5. Februar 1838

Für dieses Jahr waren einige große Projekte geplant. Unter anderem der Bau eines Stahlwerks in Schlesien. Einige letzte Einzelheiten müssen jedoch erst noch geklärt werden.


6. Februar 1838

Am heutigen Tage sollte das Heer erweitert werden. Dumm nur das meine Wenigkeit als letztes davon erfuhr, umso mehr lässt sich mein Unmut über das Ganze erklären. Da Von Alvensleben derweil auf Reisen war oblag die Bereitstellung der benötigten Geldmittel meiner Person.

Die Heereserweiterung sollte mit zwei neuaufgestellten Infanteriedivisionen beginnen. Weitere sollten schon bald folgen. Als hätte ich nicht schon genug um die Ohren gehabt, so muss ich mich nun auch noch mit den Forderungen dieser Offiziere rumschlagen. Jedenfalls wurden die zwei geforderten Heeresdivisionen zügig in Auftrag gegeben.


23. Februar 1838

Aus Russland kam die Meldung dass man sich dazu entschied den Osten des Landes zu eröffnen. Mittel hierzu sollte die sogenannte Transsibirische Eisenbahn werden.


8. April 1838

Frankreich verkündete derweil stolz die Annektierung Al Djazairs.


2. Juli 1838

In Hessen Kassel wurde das Mozartfest gefeiert. Ein wahrhaft herrliches Ereignis.


2. August 1838

Auf internationaler Ebene tat sich in den vergangenen Tagen gehörig was! Frankreich hatte gegenüber der Schweiz Mobil gemacht. Anlass für diese Drohung war der Neffe Kaiser Napoléons I., Charles Louis Napoléon Bonaparte, welcher aus seinem amerikanischen Exil zurück in die Schweiz kehrte um seine im Sterben liegende Mutter zu besuchen. Da Louis Napoleon jedoch einst als Offizier in der Schweizer Armee gedient hatte, verweigerte die Schweiz die von Frankreich geforderte Auslieferung. Jahre zuvor hatte Louis nämlich einen Putsch gegen den französischen König geplant, welcher natürlich kläglich scheiterte und ihn ins amerikanische Exil brachte. Bevor die Lage jedoch eskalierte reiste Louis in das Vereinigte Königreich aus. Somit bewahrte er seine beiden Heimaten vor dem nur allzu wahrscheinlichen Krieg.


11. August 1838

Eigentlich waren es anfangs nur Gerüchte denen Niemand so wirklich Glauben schenken wollte, doch nun wurde es immer deutlicher. Im hannoverschen Königreich nimmt die Anzahl lokaler Aufstände immer mehr zu! Ernst August hatte es sich wohl doch mit seinen Untertanen gehörig verpatzt. Viele hier im Staatsministerium befürchten einen großen Aufstand. Obwohl die Furcht wohl eher darin begründet liegt, dass die Aufstände jederzeit auch auf unser Land übergreifen könnten.


25. August 1838

In Belgien veröffentlichte Hendrik Conscience seinen Roman 'De Vlaamse Leeuw'.


8. September 1838

Am heutigen Tage entschloss man sich in Preußen dazu in den hannoverschen Konflikt einzugreifen. Am Tage zuvor erhielten wir die bestürzende Nachricht dass das Heer Ernst Augusts von Aufständischen völlig aufgerieben wurde. Über den Verbleib des Königs ist bis Weiten nichts bekannt. Sr. Majestät König Friedrich Wilhelm III. war außer sich und so beschloss er, sich der Sache selbst anzunehmen.

Die meisten Seiner Berater rieten jedoch dazu sich aus der Angelegenheit rauszuhalten, da sie heftige Reaktionen, aus dem leider nicht allzu fernen Österreich, befürchteten. Sr. Majestät jedoch war fest davon entschlossen diesem anarchistischen Abschaum dessen niederträchtiges Handeln auszutreiben, und zwar auf preußische Art.

So kam es, dass das Königlich Preußische Heer am 8. September an den Grenzen Hannovers aufmarschierte.


20. Oktober 1838

Als wenn meine Person dem preußischen Heer nicht schon genug entgegengekommen wäre, so schafften es diese Generale mit ihren ständigen Forderungen nun endgültig meine Geduld zu überziehen...

Geforscht soll nun die Strategische Mobilität werden, welche unserem Heere zugute kommen soll.

So blieb mir an diesem trüben Tage lediglich die Freude an den Ergebnissen der Mechanischen Produktion...


29. Oktober 1838

Uns erreichen einmal mehr erfreuliche Nachrichten über den Verlauf des Feldzuges in Hannover.


7. Dezember 1838

Im Kriegsministerium herrscht zur Zeit eine recht ruhige Stimmung, es vermittelte einem Fremden geradezu den Eindruck als ob es Sie völlig kalt ließe das man sich gerade in einem Kriege befindet. Ob etwas dahinter steckt oder ob es sich hierbei um blanke Überheblichkeit handelt, so mag ich meinerseits gar nicht erst spekulieren wollen.


25. Dezember 1838

Am zweiten Weihnachtstage erreichte uns die erfreuliche Nachricht das preußische Truppen siegreich in Hannover einmarschierten und die Stadt ohne nennenswerten Wiederstand besetzten. Wahrlich ein schönes Weihnachtsfest...


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30. Dezember 1838
Ministerium für Finanzen, Berlin


Es war wieder einmal der Letzte des Jahres und so trat Klingenthal, mit einem Wisch in der Hand, vor seinen Vorgesetzten. Dieser hätte es auch nicht mehr länger ertragen können, in seinem Unwissen über die finanzielle Lage Preußens. So war Albert sichtlich erleichtert darüber der Bote guter Nachrichten zu sein, schlechte hätten ihm vermutlich einen neuen Vorgesetzten eingebracht.


Die Jahresbilanz 1838:

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4. Januar 1839
Ministerium für Finanzen, Berlin


Am 4. Januar war es dann endlich soweit! Der Befreiungsfeldzug war offiziell als beendet erklärt. Preußen war es gelungen innerhalb einiger Monate das Königreich Hannovers vollständig zu besetzten und so dem Spuk, der durch das Land streifenden Aufständischen, ein jähes Ende zu bereiten.

Zu allem Überfluss tauchte in der Stunde des Sieges auch noch jener auf, der all dies erst zu verschulden hatte, König Ernst August. Angeblich hatte er schon eine große Feier, anlässlich seines heroischen Sieges, geplant. Als Sr. Majestät dann jedoch die Bedingungen Preußens vorgelegt wurden, wandelte sich die voreilige Freude nur allzu schnell in blanken Zorn.

Sr. Majestät Friedrich Wilhelm III., König von Preußen etc.
war zu der Auffassung gelangt, das Königreich Hannover könne sich gegen diese "inneren Bedrohungen" nur unzureichend schützen. Deshalb verbleibt der Großteil des Landes, bis zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt, unter preußischer Besatzung.


7. Januar 1839
Ministerium für Finanzen, Berlin


Durch einige Freunde beim Kriegsministerium gelangte Albert schließlich doch an einen vollständigen Bericht über den Preußisch-Hannoverschen Konflikt.
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Die Streitkräfte:


II. Korps, 1. & 2. Linieninfanteriedivision, General Marienburg, Magdeburg

IV. Korps, 5. & 6. Linieninfanteriedivision, General Gatow, Berlin

V. Korps, 7. & 8. Linieninfanteriedivision, General Augustow, Stralsund

VI. Korps, 9. Linieninfanteriedivision, General Anklam, Dortmund

VII. Korps, 10. Linieninfanteriedivision, General Greifswald, Münster

IX. Korps, 1., 2., 3. & 4. Kavalleriedivision, General Oder, Erfurt

Königlich Preußische Marine, 1., 2. & 3. Klipperflotille, Kapitän Friedmann, Stralsunder Hafen
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Zusätzliche Reserven:

III. Korps, 3. & 4. Linieninfanteriedivision, General Kreuzberg, Görlitz

1. Reserve Korps, 1. & 2. Reservedivision, General Warnemönde, Liegnitz



Der Schlachtverlauf:

Am 8. September 1838 marschierten preußische Truppen in das hannoversche Königreich ein.

26. September 1836: Erreichte die Königlich Preußische Marine die Helgoländer Bucht, von wo aus sie sich Richtung Stade wendete.

14. Oktober 1838: Göttingen wurde besetzt.

15. Oktober 1838: Das V. Korps, unter General Augustow, ging im Hafen Stades von Bord,

29. Oktober 1838: Der Raum um Stade wurde vom V. Korps gesäubert. Des Weiteren erreichte das VI. Korps Osnabrück.

4. November 1838: Die Provinz Lingen wurde erfolgreich besetzt.

25. November 1838: Hannoversche Rebellentruppen wurden im westfälischen Minden gesichtet.

27. November 1838: Der Raum Osnabrück wurde von Aufständischen befreit.

29. November 1838: Das V. Korps erreichte Nienburg.

3. Dezember 1838: Das IV. Korps erreichte Lüneburg.

4. Dezember 1838: Das VII. Korps erreichte Emden.

16. Dezember 1838: Die Provinz Lüneburg wurde besetzt.

10. Dezember 1838: Das IX. Korps erreichte Hannover, zugleich kam es in der Hauptstadt zu kleineren Gefechten welche zu Gunsten Preußens entschieden wurden.

15. Dezember 1838: Die Provinz Nienburg wurde unter preußische Kontrolle gebracht.

25. Dezember 1838: Letzte Scharmützel im Raum Hannover wurden beendet.

1. Januar 1839: Der Raum Emden wurde von Aufständischen gesäubert.

4. Januar 1839: Das Königreich Hannover wurde vollständig von preußischen Truppen besetzt. Der Aufstand wurde erfolgreich niedergeschlagen.


Persönliche Zusammenfassung:

Alles in allem kann man wohl sagen das die Krise hervorragend gemeistert wurde. Zwar war es kein wirklicher Krieg, jedoch gelangten unsere Generale und Offiziere sicherlich an so manch neue Erkenntnis. Die Investition in das Heer scheint sich wirklich gelohnt zu haben. Viel interessanter jedoch ist, was nun mit den "besetzten" Provinzen geschieht. König Ernst August wird sich zweifellos beim Bunde, also Österreich, beschweren und bringt uns somit in eine nicht allzu günstige Lage.



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Tagebuchauszüge, Albert Klingenthals

8. Januar 1839

Wir vermelden einen akuten Mangel an Holz! Einige unserer Fabriken mussten schon ihre Produktion einstellen. Glücklicherweise haben wir in den vergangenen Jahren in Sägewerke investiert, welche uns schon bald entlasten sollten.


14. Januar 1839

Mit dem heutigen Tage wurde der erste Stein zur Förderung der Eisenbahn in Preußen gelegt. Da wir bereits seit einiger Zeit über eine Teststrecke von Berlin nach Magdeburg verfügen, sollen nun auch Gleise nach Torgau, Prenzlau sowie Kottbus verlegt.
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Der Plan sieht vor, ein Schienennetz nach Prenzlau sowie Torgau zu bauen. Somit können wir unter anderem eine bessere Verbindung zwischen unseren Industrien garantieren. Kottbus soll der Anfang für eine Verbindung nach Schlesien sein.


16. Januar 1839

Heute erreichte das Konsulat die Aufforderung Österreichs, Vertreter Preußens für den 1. Februar zum Bundestag nach Frankfurt am Main zu senden. Thema des Bundestags soll die Behandlung des Hannover-Konfliktes sein. Ein Nichterscheinen Preußens, durch bevollmächtigte Vertreter, ziehe zweifellos die sofortige Kriegserklärung des Habsburgerreiches und seiner Schergen mit sich.

Eine solche Reaktion seitens Österreichs war klar vorherzusehen. Eine Ignorierung der Annektionen großer Teile Hannovers durch Preußen bedeutete auf Dauer eine klare Verschiebung der Macht innerhalb des, von Österreich dominierten, Deutschen Bunde.
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Bassewitz
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Beitrag von Bassewitz »

Welche Provinzen haltet Ihr denn besetzt?
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Von Clockwerk
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Beitrag von Von Clockwerk »

Ja eine aktuellere Karte wird in dem nächsten Update noch folgen, die oben war von mitte Juli 1838. Die "besetzten" Provinzen jedenfalls sind Göttingen, Lüneburg, Nienburg, Stade, Emden, Osnabrück sowie Lingen, um es kurz zu sagen Hannover wurde zum Satelliten gemacht.
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Von Clockwerk
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Beitrag von Von Clockwerk »

Aufstieg des Preussenadlers

Kapitel V.

Der Revolutionskrieg II.



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27. Januar 1839
Bundesfestung, Großherzogtum Luxemburg




Als die Belgier vor nun mehr als einem Jahr die Tore Luxemburgs erreichten, erahnten viele schon, ob einfacher Bürger oder Soldat, das kommende Übel. Zu jedermanns Überraschung jedoch verharrten die Revolutionäre in ihren Lagern fern der Stadt. Der Grund dafür war unklar. Einerseits könnte man vermuten dass es die belgischen Truppen nicht auf einen kostspieligen Kampf mit der preußisch-niederländischen Festungsbesatzung anlegen wollten. Ein anderer, viel wahrscheinlicherer Grund könnte jedoch der gewesen sein, dass es den Belgiern im Norden an Truppen fehlte, schließlich führten sie nicht allein Krieg. Den Niederländern war es gelungen von Maastricht aus, den Raum um Lüttich sowie Antwerpen zu befreien und kamen somit der belgischen Hauptstadt Brüssel gefährlich nah. Als sich der Konflikt so über die Jahre hinweg zog, wechselte auch der Vorteil immer mal wieder die Seiten. Und so kam es, dass die Belgier vor zwei Monaten bis an die Stadtmauern Rotterdams vordrangen.
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Da beide Seiten jedoch buchstäblich am Ende waren und keinerlei großen militärischen Offensiven mehr zu erwarten waren, erklärten sich letztendlich beide Seiten dazu bereit Frieden zu schließen.
Und so kam es, dass sich die Großmächte Europas am 21. Januar in London zum Abschluss der seit 1938 stattfindenden Konferenz zusammenfanden.

Im Vertrag wurde festgelegt, dass die Gebiete zwischen der belgischen und der niederländischen Krone aufgeteilt werden. Außerdem wurde die Neutralität Belgiens von den Großmächten, mit Ausnahme von Österreich und Preußen, anerkannt. Grund für die Ablehnung Preußens war wohl der, das Seine Majestät König Friedrich Wilhelm III. der Auffassung war das diese "Umstürzler" durch ihre Missachtung der deutschen Grenze das Wohlwollen Preußens leichtsinnig verspielt hätten.

Wie dem auch sei, General von Aldringen konnte mit seiner Arbeit zufrieden sein. Er hatte alle nötigen Vorkehrungen getroffen, die ein General in einer solchen prekären Lage hätte treffen müssen. Seine Zeit als Festungskommandeur der Bundesfestung würde schon bald enden, was ihm danach bevorstünde, so war er sich noch völlig im Unklaren. Wahrscheinlich der wohlverdiente Ruhestand, ja das wäre schön! Zurück in die schlesische Heimat. Zurück auf das Familiengut, sich den normalen Dingen des Alltags widmen und alt werden. Nun alt war er eigentlich schon, stolze 53 Jahre, von denen er fast 40 Jahre treu seinem Lande diente. Er würde all dies hier vermissen. Das einfache Soldatenleben sagte ihm eigentlich schon immer mehr zu als all das darüber liegende. Demnach war auch sein Quartier eher spärlich eingerichtet, ganz im Gegensatz zu dem des nur allzu selten anwesenden Festungsgouverneurs. Und dann wäre da auch noch der betörende Ausblick, den man von dieser Höhe her hatte. So war es ihm fast schon wieder Leid im kommenden Jahr abziehen zu müssen, jedoch vertraute er darauf, wie schon so oft zuvor in seinem Leben, dass das Schicksal ihm den rechten Weg zeigen werde.
Oberst Klink

Beitrag von Oberst Klink »

Ich hoffe, ihr habt nur eine schöpferische Pause eingelegt.
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Von Clockwerk
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Beitrag von Von Clockwerk »

Oberst Klink hat geschrieben:Ich hoffe, ihr habt nur eine schöpferische Pause eingelegt.
Nun, wie wir euch bereits vor einiger Zeit schon mitteilten haben wir den Text schon geschrieben.

Nur hatten wir einiges privates um die Ohren und noch einige Probleme mit unserem *hust MP-Projekt, ihr wisst was wir meinen. ;)

Jedenfalls wird dieser AAR fortgesetzt und auch zuende geführt, das stand von Anfang an fest.

Wenn wir dies nicht Zuende bringen würden, welch eine Schmach.., dann könnten wir der Regentschaft nicht mehr unter die Augen treten.... und das sollen keine hohlen Phrasen sein.

Wir sind uns bewusst, dass die werte Regentschaft generell einen schnellen Ablauf, sprich tägliche Updates (falls möglich), gewohnt ist und großen Wert darauf legt und so tut es uns auch Leid das wir bisher unregelmäßig gearbeitet haben, nur war es uns beim besten Willen nicht immer möglich.

Wäre dies ein Report den wir ohne große Nebengeschichten und derweiteren verfassen würden, würde der Ablauf recht zügig von statten laufen. Wir haben für derartiges aber schon was in petto. ;)
Das dürfte sich dann nur auf unsere Taktiken, Strategien und unserer Denkweise etc. beschränken.

Wir überlegen nur gerade ob es sinnvoller wäre, die "Berichtsweise" des AARs auf größere Texte zu ändern. Dies würde bedeuten das wir die "Tagebucheinträge" beschränken.
Oberst Klink

Beitrag von Oberst Klink »

Decimus hat geschrieben:Nun, wie wir euch bereits vor einiger Zeit schon mitteilten haben wir den Text schon geschrieben.

Nur hatten wir einiges privates um die Ohren und noch einige Probleme mit unserem *hust MP-Projekt, ihr wisst was wir meinen. ;)

Jedenfalls wird dieser AAR fortgesetzt und auch zuende geführt, das stand von Anfang an fest.

Wenn wir dies nicht Zuende bringen würden, welch eine Schmach.., dann könnten wir der Regentschaft nicht mehr unter die Augen treten.... und das sollen keine hohlen Phrasen sein.

Wir sind uns bewusst, dass die werte Regentschaft generell einen schnellen Ablauf, sprich tägliche Updates (falls möglich), gewohnt ist und großen Wert darauf legt und so tut es uns auch Leid das wir bisher unregelmäßig gearbeitet haben, nur war es uns beim besten Willen nicht immer möglich.

Wäre dies ein Report den wir ohne große Nebengeschichten und derweiteren verfassen würden, würde der Ablauf recht zügig von statten laufen. Wir haben für derartiges aber schon was in petto. ;)
Das dürfte sich dann nur auf unsere Taktiken, Strategien und unserer Denkweise etc. beschränken.

Wir überlegen nur gerade ob es sinnvoller wäre, die "Berichtsweise" des AARs auf größere Texte zu ändern. Dies würde bedeuten das wir die "Tagebucheinträge" beschränken.
Das mit den Texten könnt ihr ja versuchen, obwohl es mir bisher gefiel.
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Friedrich III.
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Beitrag von Friedrich III. »

Decimus hat geschrieben:Werter Oberst Klink, Die hohen Schulden kommen daher dass durch den Victoria Empires Mod von Friedrich III. die Kosten für Fabriken, bau sowie ausbau, für Eisenbahn etc. stark angehoben wurden.
Was auch seinen Grund hat. Es soll unterbunden werden, dass die KI nicht innerhalb weniger Jahre alles ausbauen kann. Dadurch bringt der Mod etwas "Realismus" ins Spiel.

Übrings auch schon die längeren Marschwege bemerkt? Da konnte ich auch nicht die Finger lassen. :^^: :D
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Von Clockwerk
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Beitrag von Von Clockwerk »

Friedrich III. hat geschrieben:Was auch seinen Grund hat. Es soll unterbunden werden, dass die KI nicht innerhalb weniger Jahre alles ausbauen kann. Dadurch bringt der Mod etwas "Realismus" ins Spiel.

Übrings auch schon die längeren Marschwege bemerkt? Da konnte ich auch nicht die Finger lassen. :^^: :D
Ja das haben wir. :)

Hat zwar ein wenig gedauert aber da war etwas*, dass uns ungewöhnlich erschien. :D

Wir danken euch für diese herrausragende Mod, werter Friedrich. ;)
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Friedrich III.
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Beitrag von Friedrich III. »

Wenn Bugs auftreten, dann schreibt mich ruhig an und ich gebe einen Hotfix raus. :)
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