Für Gott, Kaiser und Vaterland - ein "Napoleon's Campaigns" AAR

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SolInvictus202
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Beitrag von SolInvictus202 »

HOFKRIEGSRATSTRATEGIEN und andere, ähhh, DUMMHEITEN


Der Tag der Kriegserklärung rückte immer näher... und so musste entschieden werden, welchen Plan man in die Tat umsetzen würde... Es gab sehr verschieden Ansichten, der Hofkriegsrat war sehr gespalten – doch Generalissimus Erzherzog Karl würde das letzte Wort haben – er hatte das vollste Vertrauen des Kaisers! (wollen wir ihm doch einmal das Wissen um dieses Vertrauen gönnen, auch wenn es ihm in Realität verwehrt geblieben ist!)
PLAN A


einige Mitglieder haben ihrem Zweifel kundgetan, dass man in der Lage sein würde die zweigeteilte Armee bei Regensburg zu vereinigen. Man erwähnte die langen Marschwege für das I. und das II. Korps und die Angst vor Napoléon, der bekannt dafür war, das Unmögliche möglich zu machen – nämlich die sehr verstreute Armee in Bayern in Windeseile zu vereinigen und zu mobilisieren. Noch war Maréchal Berthier der kommandierende General in Bayern, noch könnte die Überraschung gelingen – jedoch war Napoléon seit einiger Zeit nicht mehr in Paris gesehen... man konnte nur spekulieren über seinen derzeitigen Aufenthaltsort.
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Deshalb der Vorschlag von einigen hochrangigen Offizieren:
Vereinigung der Armeen in Landshut, Heranführung der Armeereserve unter Fürst Liechtenstein und ein Vormarsch auf Regensburg mit allen Armeekorps der Bayerischen Feldarmee. Eine gewaltige Schlacht würde über das Schicksal der Donaumonarchie entscheiden. Man würde über mehr als 200,000 Mann verfügen, sollten sich die Armeekorps rechtzeitig vereinigen können. Es waren ausreichend Straßen vorhanden um die gewaltige Streitmacht zu bewegen, doch waren diese nicht immer in Tagesreichweite voneinander – deshalb würde der Korse die Möglichkeit bekommen einen Teil der Armee getrennt zu vernichten – dies musste unbedingt vermieden werden. Um vorteilhafte Bedingungen für diese Schlacht zu erlangen, wurde weiters empfohlen, als Verteidiger zu agieren – um diese Situation zu erreichen musste man die Franzosen in eine Lage manövrieren in der sie angreifen mussten! - Dies würde äußerst schwierig werden, merkte EH Karl an.

Trotz aller Komplikationen, ermöglichte PLAN A durchaus eine plausible Vorgehensweise, die mit etwas Glück auch zum Erfolg der Kaiserlichen führen könnte.
Doch war sie EH Karl nicht aggressiv genug. Er war überzeugt davon, die Initiative erlangen zu müssen, diese behalten und Napoléon unter, von ihm diktierten, Bedingungen bekämpfen zu müssen!
Deshalb legte er

PLAN B
vor

Es war riskant und gegen alle Regeln der Kriegsführung, doch EH Karl war überzeugt, dass es der einzige Weg zum Erfolg wäre.
Das I. Armeekorps unter Bellegarde würde Nürnberg als operatives Ziel haben. Eine Einnahme der Stadt, so tief im Feindesland, war äußerst unwahrscheinlich – aber die Einnahme war auch nicht das Ziel des Vorstoßes! Der Generalissimus wollte Napoléon vor eine Entscheidung stellen:
1) die Vernichtung eines isolierten Korps oder den Verlust einer strategisch äußerst wichtigen Stadt
2) die Vernichtung der geschwächten österreichischen Armee und das schnelle Vorrücken auf die Hauptstadt Wien, um den so sehr gebrauchten Waffenstillstand zu erzwingen.

Punkt 2 konnte nur durch teilweisen Erfolg in Punkt 1 (Sicherung von Nürnberg) erreicht werden. Deshalb musste gewährleistet werden, dass sich die Gefahr gegen Nürnberg für Napoléon als real anfühlen und der französische Kaiser einen Teil seiner Truppen gegen Bellegarde schicken würde.

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Vielleicht würde sich dadurch eine Chance ergeben den auf Wien vorrückenden Teil der französischen Armee zu schlagen, sollte Napoléon trotz der Bedrohung im Norden nicht auf Punkt 1 verzichten wollen, aber dies war ein Wunschtraum für die Zukunft.

Man musst jedoch annehmen, dass Napoléon niemals auf ein einziges Armeekorps mit Stärke agieren würde. Warum?
Erstens war ihm die neuen Kommandostruktur unbekannt und zweitens würde ein einzelnes Korps keine Gefahr für Nürnberg darstellen.

Deshalb musste EH Karl weitere Schritte ergreifen um Napoléon zum Aufteilen seiner Kräfte zu bringen:
1) das II. Armeekorps würde auf Regensburg vorrücken und demonstrieren – man würde die Donau nicht überqueren – nur Stärke demonstrieren.
2) Die Hauptarmee würde auf Regensburg von Linz aus vorrücken um die französischen Hauptkräfte zu binden.

Doch in welcher Reihenfolge müsste man diese Aktionen durchführen um den, wohl allen anderen, überlegenen General zu täuschen?

Nach langen und intensiven Überlegungen hatte EH Karl sich entschieden:

1) Vorstoß der Hauptarmee
2) Täuschungsvormarsch auf Regensburg
3) Vorstoß Richtung Regensburg


Teil 2 würde erst nach Teil 1 erfolgen um maximale Marschzeiten für etwaige, nach Norden gegen Bellegarde, marschierende französische Truppen zu garantieren!

der Hofkriegsrat reklamierte lauthals: das I. Korps würde niemals überleben! - Bellegarde war persönlich bei diesem Gespräch anwesend und legte plausibel klar, dass er sich beim Anzeichen von ernster Gefahr sofort zurückziehen würde. Mit etwas Glück und unter Zurücklassen alle schweren Materials war er zuversichtlich sich bis in österreichisches Hoheitsgebiet zurückziehen zu können.


Als man nach langem Hin und Her dem Plan zugestimmt hatte, wurde noch ein weiterer Plan vorgelegt.

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Er war von einem bereits kriegserfahrenen General entworfen worden – General Mack – nach der kurzen Ansprach hatte man jedoch entgültig genug von ihm.

Unter Eilorder wurde ihm das Kommando über eine amphibische Operation übertragen: die Inbesitznahme einer gewissen Inselgruppe im Nordmeer, die später nach einem Kaiser benannt werden sollte. Die dafür abgestellten Truppenkontingente waren bereits im Hafen von Triest zusammengezogen worden:

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Der Zarewitsch
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Beitrag von Der Zarewitsch »

Wird der AAR noch fortgesetzt...?
Kaiserliche Grüße an alle Regenten

Es heißt in den Schriften der Weisen: Du sollst die Schlange nicht deshalb gering achten, weil sie keine Hörner hat.
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein gewaltiger Drache wird, so wie aus einem einzigen Mann eine ganze Armee werden kann.
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SolInvictus202
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Beitrag von SolInvictus202 »

die Antwort auf diese Frage ist nicht besonders einfach:

als Erstes wollen wir uns untertänigst dafür entschuldigen, dass wir die werte Leser dieses AAR nicht informiert haben, warum der AAR zu einem aprupten Halt gekommen ist!
der Grund dafür liegt an der Technik - aus einem, uns bis jetzt unerklärlichen Grund mag unser Laptop das Spiel nicht mehr - soll heißen, dass man das Spiel nicht mehr starten kann...nun ist aber unser alter PC nicht mehr einsatzbereit.

Wir haben ungefähr 2 Wochen lang nach dem letzten Beitrag versucht das Spiel zum Laufen zu bringen (alles von Neuinstallation, driver-update und downgrade und patch installationen) und bis jetzt ist es uns nicht gelungen das Spiel wieder "gefechtsbereit" zu bekommen....(liegt wahrscheinlich an windows7 SP 1)

der große Fehler ist jedoch, dass wir es versäumt haben die werte Leserschaft davon zu informieren....

wir haben jedoch noch lange nicht aufgegeben, denn unser alter PC, auf dem das Spiel immer funktioniert hat, ist zur Zeit beim Techniker, um wieder betriebsbereit gemacht zu werden - sodass wir das Spiel und den AAR vielleicht doch noch fortsetzen können, da wir viele Ideen zu dieser Campagne hatten!

Nocheinmal ein "Entschuldigung" (*mit gesenktem Haupt*) an alle die sich vielleicht gewundert haben...
wir hoffen auf ein baldiges Fortführen (und FERTIGSTELLEN) dieses AARs

Gruß
SolInvictus
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