Divine Wind - Erste Eindrücke
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Eldanesh
Um das HRR auferstehen zu lassen ist eroberung der Reichsländer falsche weg. Ihr solltet versuchen Kaiser zu werden und die Entscheidungskette durchzuziehen. Beim (kritischen) Vorletzten Entscheid werden alle Mitglieder das HRR Vassalen des Kaisers - oder treten aus und erklären den Krieg.
Beim letzten Entscheid werden dann alle Vassalen in Cores umgewandelt und aus eurem Staat wird das HRR.
Am einfachsten die Kurfürsten in Kriege verwickeln und vassalisieren, die stimmen immer für den Lehnsherr.
Oder halt hohe Beziehungen und ein paar außerimperiale Besitzungen plus staatsehen.
Für die Entscheidungen braucht man imperiale Autorität. Bekommt man durch verteidigungskriege, neue Reichsländer oder Befreiung von Reichsländer.) Am einfachsten ist es Burgund zu helfen die Franzmänner zu plätten und danach als Kaiser die Burgunder angreifen und die ganzen Zwergstaaten einzeln entlassen. Da Burgund als Reichsland gilt, sind es die entlassenen Vasallen dann auch. So kann man das Reich recht fix zusammenbekommen. Und das beste ist: man kann Rivalen schwächen und dabei sogar badboy abbauen!
Beim letzten Entscheid werden dann alle Vassalen in Cores umgewandelt und aus eurem Staat wird das HRR.
Am einfachsten die Kurfürsten in Kriege verwickeln und vassalisieren, die stimmen immer für den Lehnsherr.
Oder halt hohe Beziehungen und ein paar außerimperiale Besitzungen plus staatsehen.
Für die Entscheidungen braucht man imperiale Autorität. Bekommt man durch verteidigungskriege, neue Reichsländer oder Befreiung von Reichsländer.) Am einfachsten ist es Burgund zu helfen die Franzmänner zu plätten und danach als Kaiser die Burgunder angreifen und die ganzen Zwergstaaten einzeln entlassen. Da Burgund als Reichsland gilt, sind es die entlassenen Vasallen dann auch. So kann man das Reich recht fix zusammenbekommen. Und das beste ist: man kann Rivalen schwächen und dabei sogar badboy abbauen!
- Elvis
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Ihr vergesst das ich Italien gründen wollte. Ich habe nur Reichsprovinzen erobert, welche ich dazu benötige.Eldanesh hat geschrieben:Um das HRR auferstehen zu lassen ist eroberung der Reichsländer falsche weg.
Nachdem ich Kaiser wurde, ist mir einerseits negativ aufgefallen, was der werte novel anmerkte, das es mit der Horde etc. viel zu leicht ist, RA zu pushen. Andererseits bekommt man nun im Gegenzug bei Reichsbann sofort Core auf ALLE eroberten Reichsgebiete.
In den alten Patches bekam man nur auf die zuerst im Friedensmenü ausgewählte Provinz einen Core.
Nun freut man sich schon wenn sich England und Frankreich durchs Reich fressen, weil man ihnen später alles wieder mit sofortigem Core abnehmen kann.
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VincentClaymore
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Mich hat das neue Allianz-System bei den ersten Spielen gehörig vom Hocker gehauen... durch diese schicke "Call to Arms"-Funktion wird jedes kleine Grenzscharmützel zum Weltkrieg. Auch wirklich noch nicht optimal gelöst, wie ich finde.
Edit: Langsam wird es albern mit den Allianzketten: Friesland -> Brabant -> England -> Bretagne
Edit: Langsam wird es albern mit den Allianzketten: Friesland -> Brabant -> England -> Bretagne
- Elvis
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Ja, das ist in der Tat nicht ganz unproblematisch.
Mit DW landet die Welt gerne in einem großem Dauerkriegszustand.
Die direkten Folgen sind nicht weiter schlimm. Die KI hat zumindest auf den hohen Schwierigkeitsgraden keine großen Probleme mit Kriegsmüdigkeit und die Kriegssteuern füllen ihre Kassen und beschleunigen ihre Forschung.
Die indirekten Folgen sind gravierender. Die Nationen verbringen viel zu viel Zeit in für sie sinnfreien Kriegen, weil der Freund eines Freundes sie in irgendeinen Krieg am Popo der Welt gezogen hat. Dadurch kann sie ihre eigenen Ziele kaum mehr verfolgen und neigt zum stagnieren.
Dazu kommt das meiner Beobachtung nach die KI im Kriegszustand nichts baut. Das wirft sie ungemein zurück. Sie hat volle Kassen und Magistrate auf Halde und nutzt es dann nicht um sich zu entwickeln, weil sie sich die meiste Zeit in irgendeinem Krieg befindet.
Auch die Veränderungen der Nomadenstämme gefällt mir nicht. Während es die ersten 100 Jahre der reinste, zähflüssige Horror ist neben diesen Wahnsinnigen zu siedeln (Meine aktuelle Partie ist mit Moskau), kann sich jeder menschliche Spieler, unabhängig davon welche Nation er spielt, im Verlaufe der Zeit ein riesiges Reich ohne jegliche Nachteile bei den Nomaden erobern. Tut er dies nicht, kommt es aktuell meist zu einem gigantischem Österreich, Böhmen, Schweden etc., während ein Russe i.d.R. total ausfällt.
Mit DW landet die Welt gerne in einem großem Dauerkriegszustand.
Die direkten Folgen sind nicht weiter schlimm. Die KI hat zumindest auf den hohen Schwierigkeitsgraden keine großen Probleme mit Kriegsmüdigkeit und die Kriegssteuern füllen ihre Kassen und beschleunigen ihre Forschung.
Die indirekten Folgen sind gravierender. Die Nationen verbringen viel zu viel Zeit in für sie sinnfreien Kriegen, weil der Freund eines Freundes sie in irgendeinen Krieg am Popo der Welt gezogen hat. Dadurch kann sie ihre eigenen Ziele kaum mehr verfolgen und neigt zum stagnieren.
Dazu kommt das meiner Beobachtung nach die KI im Kriegszustand nichts baut. Das wirft sie ungemein zurück. Sie hat volle Kassen und Magistrate auf Halde und nutzt es dann nicht um sich zu entwickeln, weil sie sich die meiste Zeit in irgendeinem Krieg befindet.
Auch die Veränderungen der Nomadenstämme gefällt mir nicht. Während es die ersten 100 Jahre der reinste, zähflüssige Horror ist neben diesen Wahnsinnigen zu siedeln (Meine aktuelle Partie ist mit Moskau), kann sich jeder menschliche Spieler, unabhängig davon welche Nation er spielt, im Verlaufe der Zeit ein riesiges Reich ohne jegliche Nachteile bei den Nomaden erobern. Tut er dies nicht, kommt es aktuell meist zu einem gigantischem Österreich, Böhmen, Schweden etc., während ein Russe i.d.R. total ausfällt.
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VincentClaymore
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Traurig ist, daß Ming (KI) oft genug am Rande des Zusammenbruchs steht, da sie zwar Provinzen der Nomaden besetzen können, aber nicht kolonisieren (falsche Fraktion am Ruder?).
Ich denke, man könnte die Nomaden stärker plündern lassen (mit massivem Finanzverlust und Bevölkerungsschwund in den betroffenen Provinzen), auf der anderen Seite dann aber auch Siedler anziehen, wie es ja tatsächlich gemacht wurde, wenn man so will bis ins 18. Jahrhundert (Wolgadeutsche etc.). Vor allem die Ansiedlung von Hugenotten, Holländern, Schwaben sollte Reichen im Osten per Entscheidung möglich sein.
Ich denke, man könnte die Nomaden stärker plündern lassen (mit massivem Finanzverlust und Bevölkerungsschwund in den betroffenen Provinzen), auf der anderen Seite dann aber auch Siedler anziehen, wie es ja tatsächlich gemacht wurde, wenn man so will bis ins 18. Jahrhundert (Wolgadeutsche etc.). Vor allem die Ansiedlung von Hugenotten, Holländern, Schwaben sollte Reichen im Osten per Entscheidung möglich sein.
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- Jorrig
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Ich habe übrigens vor Kurzem am eigenen Leib mal das Spiel erlebt, wenn man die BB-Grenze überschreitet. Erstmal feuern ständig Events, die in einer Provinz das Revoltenrisiko temporär um 15 anheben. Dann gibt es jede Woche Rebellionen in irgendwelchen Provinzen. Es feuert in viel zu kurzen Abständen mehrfach ein Event, was einem 25 Prestige abzieht. Auch die Legitimität wird durch ähnliche Events jeweils mit 15 in den Keller gebracht. Obendrein feuern dazu Events, die einem -1 Stab geben. Dazu kommt, dass Stab nach dem Krieg, der den hohen BB verursachte, ohnehin noch wesentlich teurer war als sonst (Kriegsmüdigkeit), na, und dann hat man eine Menge Spass. Nicht nur, dass man nur hoffen kann, dass in der Zeit ständiger Rebellionen keiner angreift, man muss auch genug eigene Truppen zusammenhalten und darauf warten, dass der BB wieder unter die Max-Grenze sinkt. Was natürlich schwierig ist, wenn der durch die verringerte Legitimität noch weiter gesenkt wird. Alles in allem eine Menge Spass. Ich behaupte mal, mit den Regeln wird ein WC unmöglich, oder zumindest unspielbar.
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VincentClaymore
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Ich verstehe auch nicht, warum man bei der Verbesserung eines Mißstandes immer einen neuen Mißstand schaffen muss. Ich erinnere mich noch an mein Granadaspiel, damals mit HttT glaube ich. Dort hatte ich zeitweise über 90 Punkte BB und es ist NICHTS passiert. Da ich halb Europa beherrscht habe, hat sich keiner getraut mich anzugreifen, auch nicht mit BB-CB und Events gab es keine. Und auf einmal bricht die Hölle los...
Dabei frag ich mich gerade so: Gibt es eigentlich auch nur ein einziges historisches Beispiel in der betreffenden Zeit (1399 bis 1821), wo ein Land so viel Badboy hatte, dass alle anderen auf es losgegangen sind? Das seine Gesellschaftsordnung zerbrochen ist?
Ich will damit nicht sagen, dass ich gegen BB bin - nur hätte man es nicht irgendwie eleganter lösen können?
Dabei frag ich mich gerade so: Gibt es eigentlich auch nur ein einziges historisches Beispiel in der betreffenden Zeit (1399 bis 1821), wo ein Land so viel Badboy hatte, dass alle anderen auf es losgegangen sind? Das seine Gesellschaftsordnung zerbrochen ist?
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- Jorrig
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Napoleon? Alle anderen haben vermutlich auch nicht so dreist und viel erobert wie ein menschlicher Herrscher bei EU3.
Ach ja, ich vergass, dass sich auch die meisten Vasallen von mir lossagten und den Krieg erklärten. Kein militärisches Problem, aber wenn man nicht weiter BB anhäufen will, verliert man dabei seine Vasallen.
Ich finde das eigentlich ganz ordentlich gelöst. Wenn man die Grenze einfach ignorieren könnte, wär sie ja sinnlos.
Die Idee "Revolution & Gegenrevolution" wird da übrigens sehr mächtig. Mit der konnte ich dann im Stile Napoleons halb Europa erobern. Dazu noch das Kabinett und einen Diplomaten...
Ach ja, ich vergass, dass sich auch die meisten Vasallen von mir lossagten und den Krieg erklärten. Kein militärisches Problem, aber wenn man nicht weiter BB anhäufen will, verliert man dabei seine Vasallen.
Ich finde das eigentlich ganz ordentlich gelöst. Wenn man die Grenze einfach ignorieren könnte, wär sie ja sinnlos.
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VincentClaymore
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- Elvis
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Das die BB-Grenze inzwischen sehr ernst genommen werden muss, finde ich eigentlich wirklich gut.
Es gibt reichlich Möglichkeiten das BB-Limit hoch zu halten und für einen zügigen BB-Abbau zu sorgen. Dazu gibt es auch gegen Andersgläubige oder Kolonien auch genügend Möglichkeiten sich BB-schonend auszubreiten.
Da ist es angemessen das die BB-Grenze jetzt auch wirklich eine ist.
Zumal es für Spieler denen es nicht gefällt ja ein leichtes ist, die entsprechenden Events einfach zu entfernen.
Es gibt reichlich Möglichkeiten das BB-Limit hoch zu halten und für einen zügigen BB-Abbau zu sorgen. Dazu gibt es auch gegen Andersgläubige oder Kolonien auch genügend Möglichkeiten sich BB-schonend auszubreiten.
Da ist es angemessen das die BB-Grenze jetzt auch wirklich eine ist.
Zumal es für Spieler denen es nicht gefällt ja ein leichtes ist, die entsprechenden Events einfach zu entfernen.
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VincentClaymore
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Ich bin kein Experte was die Frühe Neuzeit angeht, aber Napoleon ist doch nicht im Bürgerkrieg von den eigenen Leuten abgesetzt worden (was die ganzen Events mit Stabverlust, etc. andeuten), sondern von fremden Nationen geschlagen worden, während Frankreich wie eine eins hinter ihm stand oder?
Und das ist ja der Unterschied zu EU3... da hat man ja im SP als Frankreich, Castille, England, etc. derart viel Gebiet und Truppen, dass man selbst im Krieg gegen alles von Portugal bis Sibiren keine Schwierigkeiten hat. Dass dann plötzlich die Legitimität und die öffentliche Ordnung zusammenbricht kommt mir seltsam vor.
Andererseits habt ihr Recht - Stab hits etc. sind das einzige was einem großen Blob wirklich weh tut, diplomatische Folgen (aufkündigung von Allianzen, alle anderen Nationen bekommen -200, etc.) würden den Imperialisten ja nicht wirklich jucken.
Und das ist ja der Unterschied zu EU3... da hat man ja im SP als Frankreich, Castille, England, etc. derart viel Gebiet und Truppen, dass man selbst im Krieg gegen alles von Portugal bis Sibiren keine Schwierigkeiten hat. Dass dann plötzlich die Legitimität und die öffentliche Ordnung zusammenbricht kommt mir seltsam vor.
Andererseits habt ihr Recht - Stab hits etc. sind das einzige was einem großen Blob wirklich weh tut, diplomatische Folgen (aufkündigung von Allianzen, alle anderen Nationen bekommen -200, etc.) würden den Imperialisten ja nicht wirklich jucken.
- Jerobeam II.
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@ VC: Nein. Seit spätestens 1806/07 war der überwiegende Großteil der Franzosen, auch der Generäle, Diplomaten und sogar der Geschwister Napoleons und seiner Fürsten, kriegsmüde. In Spanien ging nichts voran, wenn, dann nur unter hohen Verlusten und mit Napoleon im Lande, wenn er allerdings nicht in F war, dann gab es schon Pläne für die Zeit nach ihm ... Der Handel stagnierte so ziemlich.
Als Napoleon "die Straßen wieder sicher" und den Handel wieder möglich gemacht hatte, in der Zeit des Konsulats, da war er der, der Frieden gemacht hatte. Danach nur noch der, der siegen konnte.
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VincentClaymore
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- Jorrig
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Mir sind auch vor allem die besetzten Gebiete rebelliert, ist ja klar. Auch vorher schon konnte die französische Regierung das eigene Volk nur ruhig halten, indem man die besetzten Gebiete gnadenlos ausgepresst hat. Napoleon hat ja just 1796 ff. in Italien Krieg geführt, weil dort die Verteidigung schwach und die Beute gross war. Städte wie Mailand oder Florenz haben ihm riesige Tributzahlungen geleistet - womit er zuhause die Bevölkerung zufriedenstellen konnte, die ja wegen des Militärdienstes die Ernte nicht einbringen konnte. Ich finde, das ist in EU3 schon ganz gut gemacht. Vor allem aber funktioniert es als gute Expansionsbremse im Spiel, da ist der korrekte historische Verlauf schon fast Nebensache.
- Al. I. Cuza
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