Wake Up, Geek Culture. Time to Die

Moderator: Montesquieu

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Montesquieu
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Wake Up, Geek Culture. Time to Die

Beitrag von Montesquieu »

Habe gerade einen schönen Artikel bei WIRED gelesen, geschrieben von Patton Oswalt, dem deutschsprachigen Publikum wohl eher bekannt durch seine Rolle als Spence in King of Queens:

http://www.wired.com/magazine/2010/12/f ... ekculture/

Natürlich eine dieser "Früher war alles besser!"-Sachen. Aber klar. Durch die ständige Verfügbarkeit von allem geht schon etwas verloren. Aber was denkt ihr? Werden Nerds immer Nerdstuff finden und es nicht zu dem Kultureinheitsbrei kommen? Sind wir nicht die ultimativen Nerds (Geschichte)? Und warum ist Arminus so para?

;)
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Eldanesh

Beitrag von Eldanesh »

Na ja, "nerds" im Sinne von Jugendlichen/jungen Erwachsenen welche über überdurchschnittliche Intelligenz verfügen und daher mit der Mainstreamunterhaltung wenig anfangen können und ihre Selbstfindung über ihre (stellenweise eingebildete) Ausgrenzung erleben, gab es immer und wird es auch immer geben. Nur die "Großen Rahmenthemen" dürften sich alle paar Dekaden grundlegend ändern, spätestens wenn ein Spleen mehrheitsfähig ist.
Wie soll ich sagen: würde Goethes Werther heute Leben wäre er wohl kein hoffnungsloser Romantiker sondern würde seine Realitätsflucht anders begehen...
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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Ich hab doch teilweise eher das Gefühl, dass der sogenannte Mainstream immer marginalisiert wird. Anders ausgedrückt, je mehr Kultur (welcher Art auch immer) man über's Netz rezipiert und je weniger man sich mit Fernsehen und Radio auseinandersetzt, umso mehr lebt man zwangsweise in seiner eigenen Welt und ist otaku.




Hm, bei dem Thema fällt mir irgendwie das noch ein:

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[B@W] Abominus
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Beitrag von [B@W] Abominus »

Haha, ich bin auch dabei! MEHRFACH! :D
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Montesquieu
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Beitrag von Montesquieu »

Eldanesh hat geschrieben:Na ja, "nerds" im Sinne von Jugendlichen/jungen Erwachsenen welche über überdurchschnittliche Intelligenz verfügen und daher mit der Mainstreamunterhaltung wenig anfangen können und ihre Selbstfindung über ihre (stellenweise eingebildete) Ausgrenzung erleben, gab es immer und wird es auch immer geben. Nur die "Großen Rahmenthemen" dürften sich alle paar Dekaden grundlegend ändern, spätestens wenn ein Spleen mehrheitsfähig ist.
Geht ja auch mehr umd die stetige Verfügbarkeit und den Austausch. Der ist nun mit Massen möglich. Während ich in den 1990ern wirklich nur ein paar "Nerd"-Freunde (ähem, daneben natürlich noch etliche andere und eigentlich sind wir Nerds ja gar keine) hatte, trete ich heute mit potentiell Millionen in Kontakt. Aber das ist wie mit allen Sachen, die das Internet berührt: Es verändert sie für immer. Manch einer schreit dadurch auf und nennt sich Arminus! :P
Eldanesh hat geschrieben: Wie soll ich sagen: würde Goethes Werther heute Leben wäre er wohl kein hoffnungsloser Romantiker sondern würde seine Realitätsflucht anders begehen...
Die Romantik gibt es doch auch. Es schaudert mich zwar, wenn ich an diese Emo-Vampire-und-so-weiter-Kacke denke, aber der Werther hat genug Leidenbewegungen zur Auswahl. Hab den Werther übrigens nie leiden können... ;)

Aber zusätzlich sind Nerds ja mittlerweile "In", zumindest die klassischen Varianten. Es hat sich ja mit den MMORPG-Jecken jetzt noch eine abartigere Subform entwickelt. :D ;)
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X_MasterDave_X
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Beitrag von X_MasterDave_X »

Ich glaube, wir sind hier im Forum immer noch alle "Nerds". Alleine der Tatsache entsprechend, daß wir heute hier sind. Wir sind Forum-Junkies. Irgendwie. Wir verbringen eine nicht unerhebliche Zeit des Tages in einem Forum, das unserem Interesse entspricht.

Schauen wir uns doch einmal das Internet als ganzes an. Sicherlich ist das "surfen im Netz" nichts aussergewöhnliches mehr, wie es noch vor 20 Jahren war, als man mit 14,4k Modems noch 20 Minuten warten musste bis sich ein Bild aufbaute.....und der rest eh total textbasiert war. Internet im eigentlichen Sinne...also das WWW gabs da noch gar nicht. Da bestand der Begriff "Internet" darin, daß man die Adresse eines Servers wusste, und sich dort einloggte...und seine Datenbank nach Nützlichem durchsuchte. Das muß so Ende der 80iger anfang der 90iger gewesen sein. Oder mein erstes Gespräch in einem Forum mit einem Mädel aus Florida, als ich damals erstmals in AOL die Forumsfunktion sah. Das waren noch Erlebnisse, die teilte man am Tag danach im computerlosen Büro. Da war die junge Kollegin (die alles mit Computern dämlich fand) dann total positiv überrascht, und meinte nur: "Coool, mit jemand aus den USA einfach so zu reden."

Heute lachen wir darüber. Das "Internet" hat längst seine Exclusivität verloren. Aber, um zu meinem oberen Punkt zurückzukehren, Foren sind noch immer eher die Ausnahme. Und damit meine ich jetzt nicht den Besuch bei einem Themenforum, wo ich mir gerade mal schnell was suche. Etwa in einem Gesundheitsforum, weil mich gerade das Zipperlein juckt...nein..


...ich meine damit sowas wie das SI Forum. Realistisch betrachtet, wieviele Foren zu Computerspielen gibt es in unserem Land? Sicher ne Menge. Aber die meisten gehören Firmen die die Spiele entwickeln oder publishen. Und diese Foren kommen und gehen. Und viele der Leute dort sind oft eher "Laufkundschaft". Auf wievielen Spiele Foren wart ihr in den letzten Jahren? Sicherlich ein paar. Auf wievielen seit ihr dauerhaft hängengeblieben?

Dazu brauchts auch zumeisst Foren die spieleübergreifend, ja mehr oder weniger thematisch Zussamenfassend sind. Sowas wie unseres hier. Oder auch so ein Forum, wie beispielsweise das Civforum. Das startete ursprünglich auch mal als ein 20 Mann Forum für Civ2, und ist heute ebenfalls der Hort einiger hundert Leute die sich dort regelmäßig treffen und sich über Computerspiele aber auch vierl alltägliches austauschen. Sicher das Hauptthema sind noch immer Civ Spiele. Aber auch Paradoxspiele sind dort als kleinere Nische vertreten. Bei uns ist es eher umgekehrt.


Aber auf was will ich hinaus? So was wie das Civforum, das SI-Forum, einige TW-Foren...all jene die Spieleübergreifend ein "längeres Leben" erreicht haben, weil sich eine Community bildete die sich, auch wenn das Interesse am ursprünglichen Auslöser der Forumsgründung längst erloschen ist, dauerhaft zusammenbleiben......solche Foren sind eher sehr selten. Die wenigen Leute darin halten sich über ihren Themencomplex up-to-date und werden damit eine Anlaufstelle im ganzen Land.

Und dennoch sind wir wenige hier. Wie viele Paradox-Spiele-Foren mag es geben in Deutschland? 2-3, 4? Wieviele zu komplexeren Strategiespielen? Ein Dutzend? Gar 20-30? Wie groß ist der harte Kern solcher Seiten, die man auch Jahre später noch immer dort antrifft? 50, 100, 200? Meist kaum mehr.

Rechnet man das auf ganz Deutschland um, so mag es zwar hundertausende geben die sich Computerspiele kaufen, geschätzte 10-20% dieser Leute schauen auch ab und zu mal in ein Forum um eine gewisse Info zu erhalten....aber die 0,1-1% des harten Kerns jener Foren....sind noch immer was besonderes.....ja die sind noch immer "Nerds", Forumsnerds. :D


Ich glaube auch hier wird sich noch einiges verschieben. In 10-20 jahren werden 10-100x soviele Leute in Deutschland regelmäßig in Foren anzutreffen sein. Viele werden wie wir, eine Handvoll oder gar nur 1 Forum haben, wo sie sich immer wieder mal einloggen tagsüber oder nachts. Dann....dann wären wir keine Nerds mehr...dann hätte der Mainstream uns wieder eingeholt.

Aber noch sind wir die wenigen Ritter in einsamer Nacht....die man in so einem Themenforum antreffen kann. Ja..und ob ihr es glaubt oder nicht...so mancher Name bleibt den Besuchern im Kopf hängen, selbst wenn sie nach Jahren mal wieder zurück kommen. Das kann im positiven oder negativen Sinne sein. Entweder weil sie dort sehr präsent, hilfreich oder eher das gegenteil waren...zb der Anlaß von ewigen Streitereien. Abo ist so ein "Maskottchen" im SI Forum. Im Civforum wars mal Judi(cator). Den gibts da inzwischen aber nicht mehr, der hat nun sein eigenes Strategie-spiel-forum gegründet. Die Civver Gemeinde ist da vor 2 Jahren in 2 Teile auseinandergebrochen. So wie es wohl auch mal mit diesem Forum hier war.....zu Zeiten der Klon..äh..Amöbenkriege. ;)



Und das witzigste von allem ist: Foren gibts eigentlich noch nicht so lange. Welche die den Zahn der Zeit überleben...also auch länger wie 10 jahre existieren noch weniger. Die wenigen die Überleben....archivieren meist alles bis weit in die Zukunft hinein..weil Serverkapazität und festplatten ja immer größer und besser werden. Sprich....auch in 30 Jahren könnte unser Gequatsche hier noch zugänglich sein in diesem Forum....oder von irgendeiner Datenkrake gespeichert und archiviert worden sein. IT-Historie-Studenten im Jahre 2112 werden sich womöglich in ihrem Studium mal die ältesten Datensammlungen ansehen können, und mit einem Lächeln auf den Lippen, einen kurzen Blick auf die Diskussionen der Großopas der Computerspiele werfen. Veilleicht findet dann jemand unsere Debatten hier....und denkt sich: "OMG, so hat das damals also angefangen.... Wenn die gewusst hätten daß wir heute alle so sind wie die damals." :D


Wir sind dann namenlose (aber Pseudonymtragende) historische Persönlichkeiten....ebenso wie der Händler, deren Tonscherbe mit einem Kaufvertrag, Jahrtausende später in einem Museum verstaubt.

Erschreckender Gedanke, oder ? :D
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Montesquieu
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Beitrag von Montesquieu »

Na, vielleicht sind Foren auch schon längst von Gestern...
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Spartan
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Beitrag von Spartan »

Ich habe die Nerdszene in den späten 80'igern selber noch erlebt. Seinerzeit schloss man sich in sogenannten Computer-Clubs zusammen, um Wissen (und Software) auszutauschen, verkabelte sein von der Post nicht-zugelassenes und über AT-Befehle gesteuertes Import-Modem mit der Telefonleitung, bewegte sich auf Compuserve oder in BBS (wem sagen 'black' Boxen noch etwas?), tauschte gebrauchte Hardwarekomponenten alle paar Monate gegen einen entsprechenden Aufpreis bei der Computerbude seines Vertrauens (welche die Teile dann wieder in neuen Kundenrechnern verbaute) und feierte einmal im Jahr groß auf der Cebit. Daneben existierte ein Underground von Hackern und Leuten, die auf dubiosen Wegen Speichermodule aus Asien importierten. Aber der fette Nerd, welcher im Keller seiner Eltern StarWars-Modelle sammelte, und sich nebenbei in Behörden-Netzwerke hackte, ist ein Mythos. Ich habe den zumindest nie getroffen.

Und natürlich gibt es auch heute noch Nerds. Zwar trifft man die nicht mehr auf Anwender-, aber dafür auf Entwicklerseite. Unterhalb der Klickibunti-Oberfläche von Windows oder iOS sind Programme nämlich noch genauso komplex wie eh und je. Das wird niemals ein Thema für den Mainstream sein. Wobei man Nerds nicht mehr an einer bestimmten Kultur erkennt, sondern daran, dass sie auf Parties das Gespräch immer wieder auf Computerthemen bringen.
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smokey
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Beitrag von smokey »

Spartan hat geschrieben:wem sagen 'black' Boxen noch etwas?
mhm... mir sagt eigentlich nur blue boxing was
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Spartan
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Beitrag von Spartan »

Mailboxen (BBS) waren der Vorläufer des Usenet, respektive der heutigen Internetforen und im Gegensatz zu Angeboten wie Compuserve konnte sich dort jederman kostenlos einloggen. Neben den Nachrichtenbrettern gab es auch Bereiche, wo man Programme herauf- und herunterladen konnte, meist mit der Auflage verbunden, dass Up- und Downloadvolumen eines Users im Verhältnis eins zu eins stehen musste. Nun existierte damals bereits ein Urheberrecht und deshalb wurde kommerzielle Software in nichtöffentliche Bereiche - die sogenannten Black Boxen - verlegt, auf die nur Leute Zugriff hatten, welche beim zuständigen Sysop einen besonderen Vertrauensstatus genossen.
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smokey
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Beitrag von smokey »

nuja... zum "kostenlosen einloggen" --> mich hatten damals die BBS ein schweinegeld gekostet (besonders wenn sie nicht im gleichen vorwahlgebiet standen)... scheiss telefonkosten (wenn dort eben nicht das blue boxing verwendet wurde) :D

aber gut zu wissen dass das freischalten spezieller bereiche bei ner BBS schon nen speziellen namen hatte (aber war die ratio nicht meist eher 1:2 ? ;) )

und BBS würde ich auch nicht als vorläufer des usenet (das es schon 30 jahre gibt) bezeichnen... eher wurde eine BBS benutzt um über diese am usenet oder fidonet, da privater und nicht so mit spam versehen, teilzuhaben (meist halt mit sehr eingegrenzten themenbereichen des usenet/fidonet - da das transfervolumen sonst zu groß gewesen wäre)

neben den lokalen foren/chat und download funktionen die eine BBS sonst noch geboten hatte (was ich eher als sekundär empfunden hatte)
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Spartan
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Beitrag von Spartan »

smokey hat geschrieben:nuja... zum "kostenlosen einloggen" --> mich hatten damals die BBS ein schweinegeld gekostet (besonders wenn sie nicht im gleichen vorwahlgebiet standen)... scheiss telefonkosten (wenn dort eben nicht das blue boxing verwendet wurde) :D
Blue Boxing hat man in Zeiten der Akustikkoppler betrieben. Das habe ich nicht mehr erlebt. Mein erstes Gerät war ein internes 2400-Baud-Modem.

Auch sind in Westberlin sind die Kosten nicht so relevant gewesen, weil man im Ortstarif mit einer Einheit beliebig lange telefonieren konnte. Teurer waren da Onlinedienste. Compuserve verlangte selbst bei der niedrigsten Einwahlgeschwindigkeit $2,95 pro Stunde und AOL sogar 0,10 DM pro Minute. Hinzu kam, dass Anfang der 90'er der vergünstigte Telefontarif in Berlin abgeschafft wurde und damit summierte sich eine Stunde AOL auf stolze DM 9,60. Mit dem Internet hatte ich erstmalig 1994 Berührung und war anfangs überhaupt nicht begeistert, weil es dort noch wenig zu sehen gab und das Gateway von AOL sehr langsam gewesen ist. 1997 bot MSN dann eine Flatrate für DM 30,- monatlich an, wobei die Telefonkosten nicht inbegriffen gewesen sind. Insofern würde ich die Newsgroups schon als Nachfolger der Mailboxen bezeichnen. Weil sie in Deutschland erst mit der Verbreitung des Internets, seit Mitte der 90'er, populär wurden. Als Nerd bestellte man übrigens seine Pizza im Internet, auch wenn dieser Vorgang eine Viertelstunde dauerte und obwohl der Laden direkt um die Ecke lag. :D
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Beitrag von Arminus »

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Beitrag von [B@W] Abominus »

Joah, nicht schlecht. Unter Strich findet sich jeder hier irgendwo dort wieder. Wo sind eigentlich Paradoxgamer anzusiedeln? Wohl bei Video Game Geek, richtig?
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Beitrag von Al. I. Cuza »

[B@W] Abominus;685224 hat geschrieben: Abominus;685224"]Joah, nicht schlecht. Unter Strich findet sich jeder hier irgendwo dort wieder. Wo sind eigentlich Paradoxgamer anzusiedeln? Wohl bei Video Game Geek, richtig?
Zwischen Video Game und History Geeks :D
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Vernichter
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Beitrag von Vernichter »

Al. I. Cuza hat geschrieben:Zwischen Video Game und History Geeks :D
Da müsste eigentlich eine Unterfruppe her, da sich kein anständiger PC-Spieler mit einem Konselen-Liebchen, in eine Gruppe werfen lassen möchte. Aber auch da müsste nach Genres unterteilt werden, da kein anständiger Strategiespieler.....
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.

(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Beitrag von Ryo »

Ich bin der Höhepunkt der Kellergeeks. Bei fragen kann man sich an mich wenden. :cool:
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Beitrag von Golwar »

Sprachgebrauch langweilt wohl auf die Dauer.
Fan(atic) ist irgendwann nicht mehr gut genug, darum braucht es den Nerd und den Geek ... oder den Ultra beim Fussball.
Wundert mich übrigens was der Otaku Geek da soll, schliesslich steht Otaku für nichts anderes als Geek auch.

Ist ja fast schon wie bei den Modetrends.
Darf ich vorstellen: der Fanatic Nerd Geek Otaku Ultra.
Because 2012 everything will be even worse then ever before. :P
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Arminus
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Beitrag von Arminus »

Früher soll es auch einfach mal Hobby, welches nicht von 20 Millionen Deutschen ausgeübt wurde, geheißen haben...
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Beitrag von X_MasterDave_X »

Scheint mir fast so, als ob heute fast jeder irgendwo ein Geek ist auf unserer Welt.

Der typischte von allen ist der "Sitz den ganzen Abend vor der Glotze"-Geek.

Und da sind wir wieder beim Anfang....bei diesem Artikel im ersten Post.
Es gibt keine Geeks mehr, weil heute jeder einer ist. Wenn die Ausnahme die Regel geworden ist, gibts keine Ausnahmen mehr.

Mein Vater der mich jahrelang als "Geek" "beschimpft" hat mit seinen bayrischen Umschreibungen:
"Jetzt sitzt er scho wieder vor da Kistn".
"Du griagst no 4-eckate-Augn, Bua....geh moi aussi zum spuin"

....sitzt heute als frischgebackener Rentner länger vor seinem Notebook als ich es je schaffte zu meiner Schülerzeit. Nur er surft halt bei Ebay...und sucht nach Modellfliegerzubehör, und schaut sich auf Youtube begeistert die Kreationen von anderen an. Letzte Woche hat er seinen Modellflugzeugmotor aus China erhalten, den er direkt bei einem Ebay-Händler für 1 Euro und 27 Euro Transportkosten bestellt hat. Und war happy wie ein kleines Kind, "weil so ein Motor ja hier 90 Euro im Laden kostet".

Heutzutage grinse ich...wenn ich ihn sehe....und ihn mit den selben Sprüchen nerven kann: "Hey Vadda....du host ja scho 4-eckade Augn, geh doch moi aussi zum spuin" :teufel:


Aber als Geek, oder was besonderes fühle ich mich schon lange nicht mehr. Unser goldenes Zeitalter ist längst vorbei.
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