Der werte Gegner wird die Japaner übernehmen. (Schade, das nicht die
tolle UV Kampangne beginnend am 01.05.42 incl. der kompletten KB der
Japaner als Scenario umgesetzt wurde.)
Vorgeschichte
Schon Anfang Mai 1942 gelang es den japanischen Streitkräften im Rahmen
der Operation MO einen Stützpunkt auf der Insel Tulagi, nördlich von
Guadalcanal zu errichten. Im Frühsommer weiteten die Japaner ihr Gebiet
dann auch auf Guadalcanal selbst aus und begannen einen kleinen
Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Honiara zu errichten, genannt
Lunga Point, nach dem gleichnamigen Flussdelta in der näheren Umgebung.
Dieses Flugfeld bedeutete für die japanische Führung die Kontrolle über
die Süd-Salomonen. Die australischen Nachschubwege und auch Neuguinea
waren von hier aus erreichbar.
Als dem US-amerikanischen Oberkommando (JCIS: Joint Chiefs of Staff) im
frühen Sommer 1942 bekannt wurde, dass die Japaner auf Guadalcanal ein
Flugfeld errichteten, beschloss es auf Betreiben von Admiral Ernest
King, Oberkommandierender der US-Marine, dass die Gegenoffensive der
Alliierten in Guadalcanal ihren Anfang nehmen solle. Die Insel gewann
durch die Errichtung eines Flugfelds strategische Bedeutung, da
japanische Langstreckenbomber des Typs Mitsubishi G4M in der Lage
gewesen wären, den Seeweg zwischen Australien und den USA anzugreifen.
Auf der anderen Seite ist der Vorstoß der japanischen Marine auf Port
Moresby in der Schlacht im Korallenmeer gestoppt worden, was zu einem
anderen Vorstoßplan führte. Über den Kokoda Track sollte die Armee nach
Port Moresby marschieren. Am 21. Juli 1942 landeten die Japaner in Buna
und überrannten die australische Verteidigung. Sie marschieren nun über
Land auf Port Moresby zu.
Die Karte:

Hier im Norden ist das Truk Atoll. Da Truk seit dem Ersten Weltkrieg
von den Japanern besetzt war, gab es kaum Informationen, und es
existierten keinerlei aktuelle Aufnahmen dieses Gebietes. Dass Truk von
den Japanern intensiv als wichtiger Stützpunkt ausgebaut wurde und die
Lagune ausreichend Ankerplatz für eine kleine Flotte bot, war den
Amerikanern bekannt. Doch das Ausmaß der Nutzung durch die japanische
Marine wurde erst Anfang 1944 den Amerikanern voll bewußt.

Im Westen auf Neuguinea ist Wewak. Dort ist ein kleiner Hafen sowie ein
großes Flugfeld für Bomber vorhanden.
Am nördlichen Bismarck Archipel befindet sich Kavieng, ein verträumter
Südseehafen und ein kleines Flugfeld.

Im mittleren Teil der Scenariokarte wird sich der Hauptteil aller
Aktivitäten abspielen. Für die Japaner ist Rabaul der Dreh und
Angelpunkt aller im Südpazifik geplanten Operationen.
Auf Neu Guinea sind wesentliche Basen in Lae und Buna zu finden. In Lae
befindet sich ein kleiner Hafen sowie ein kleines Flugfeld für
Jagdmaschinen. In Buna steht wohl nur eine sehr kleine Rollpiste zur
Verfügung. Wir werden sehen, ob der kleine Hafen dort die japanischen
Truppen versorgen kann, die bereits auf den Trail Richtung Port Moresby
vorrücken.
Auf den Shortlands sowie auf Tulagi sind Hafenanlagen durch die Japaner
installiert worden, um die Seewege der vielen Inseln kontrollieren zu
können. Auf Guadalcanal ist bereits ein Flugfeld errichtet worden. Laut
Aufklärung ist ein feindlicher Bombereinsatz von dort aktuell noch
nicht im großen Maße möglich.
Port Moresby ist für die Alliierten sehr wichtig, um Neu Guinea nicht
an die Japaner zu verlieren. Bei Gilli Gilli im Südosten ist zum
Flankenschutz eine Aufklärungsbasis entstanden.

Der Süden der Scenariokarte ist geprägt durch die Ostküste Australiens
mit der Hauptbasis in Brisbane sowie Noumea der Amerikaner auf Neu
Kaledonien. Auf Espritus Santo und Efate sind vorgeschobene Stützpunkte
vorhanden.







































































